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ERS-IT-News Januar 2005
- Fachliches
1.1 IFRS für kleine und mittlere Unternehmen – FiBu goes global
1.2 Assekuranz bietet Eigenkapitalersatz für Basel-II-Ratings an
1.3 Bereits bei 81 Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ist ein Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher existenzgefährdender Risiken verantwortlich
1.4 Elektronische Übermittlung von Steuerdaten wird ausgeweitet
1.5 IT-Branchenverband relativiert Elster-Kritik
1.6 The Sarbanes-Oxley Hysteria
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Hitachi: Festplatte mit 500 GByte und SATA-II-Interface
2.2 Trojanisches Pferd jagt durchs XP-Revier
2.3 Symantec stopft gefährliche Löcher in mehreren Produkten
2.4 Neue Intel-CPUs und -Chipsätze in den Startlöchern
2.5 Holographischer Speicher nimmt Gestalt an
2.6 Phishing wird deutlich zunehmen
2.7 69 Prozent der deutschen IT-Entscheider haben keinen integrierten Plan fuer Disaster Recovery und Business Continuity einsatzbereit in der Schublade.
- Branchen-News
3.1 Deutsche Unternehmen erkennen Nachholbedarf bei elektronischer Archivierung
3.2 RFID-Technik schafft Wachstum
3.3 RIM, T-Mobile Advance BlackBerry for Open Wireless E-Mail
3.4 MessageLabs Publishes 2004 E-mail Security Trends and 2005 Predictions Report
- Sonstiges
4.1 IT-Defense startet am 26. Januar
4.2 Update 2005: Von Altgeräten bis Zuwanderung
4.3 Managerspielzeug Blackberry
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Greif spart eine Million US-Dollar an IT-Kosten mit Lösungen von SSA Global
5.3 Microsoft Axapta um Anforderungen der medizinisch-/pharmazeutischen Industrie erweitert
5.4 Migration obligatorisch - Produkt- und Potentialanalyse von Navision 4.0
5.5 Finanzamt fordert ab 2005 Meldungen auf elektronischem Weg
5.6 IFS Applications 2004—Packaged for Payback™
5.7 Varial Software AG stellt sich vertrieblich neu auf.
5.8 "Der Markt übt starken Druck auf die Beratungsseffizienz aus"
5.9 SAP: Financial Supply Chain Management With SAP SAP FSCM can greatly simplify financial supply chain management in your organization.
1 Fachliches
1.1 IFRS für kleine und mittlere Unternehmen – FiBu goes global
Bereits heute erlaubt der Gesetzgeber für Einzelabschlüsse
oder nicht am Kapitalmarkt notierten Unternehmen die Bilanzierung
nach IFRS/IAS. Danach besteht für diese Unternehmen ein
Wahlrecht, ihre Abschlüsse nach IFRS/IAS zu erstellen.
Diese Option kann beispielsweise für solche Unternehmen
von Interesse sein, die sich auf den Gang an die Börse
vorbereiten. Zudem bewerten auch Banken die Kreditwürdigkeit
zunehmend anhand international vergleichbarer Standards.
Führt man sich das Ziel der internationalen Rechnungslegung
vor Augen – nämlich die Harmonisierung und Integration
der europäischen Kapitalmärkte – dann werden
mittelfristig auch nicht börsennotierte Unternehmen nicht
mehr umhin kommen, sich mit dem Thema IFRS/IAS zu beschäftigen.
Für die Bemessung der Gewinnausschüttung und für
steuerliche Zwecke ist allerdings nach wie vor der HGB-Abschluss
relevant. Unternehmen, die sich dazu entschließen, auf
IFRS/IAS umzustellen, werden also zunächst zweigleisig
fahren müssen. Bei Umstellung der Rechnungslegungsvorschrift
handelt es sich nicht nur um buchhalterische Veränderungen.
Die wesentlichen Veränderungen einer Umstellung auf IFRS/IAS
sind am besten erkennbar, wenn man sich den grundlegenden Unterschied
in der Zielsetzung zwischen HGB und IAS/IFRS vor Augen führt.
Während das deutsche Handelsrecht historisch gesehen vom
Vorsichtsprinzip geprägt ist – im Mittelpunkt steht
die Kapitalerhaltung und der Schutz der Gläubiger –
liegt das Hauptziel bei IFRS/IAS in erster Linie darin, vornehmlich
Shareholder über den Zustand des Unternehmens zu informieren.
Dabei steht - als typischer Shareholder – weniger der
Geschäftsführer einer mittelständischen GmbH
im Vordergrund, sondern vielmehr der anonyme Teilnehmer (z.
B. als Aktionär). Eine wesentliche Rolle spielt daher die
„fair presentation“. Diese soll nicht durch Aspekte
der Vorsicht eingeschränkt werden.
Nichtsdestotrotz liegen die Vorteile der neuen Rechnungslegung
auf der Hand, denn Abschlüsse werden mit der Bilanzierung
nach IAS/IFRS jetzt international vergleichbar. Es ist wahrscheinlich,
dass auch Banken die Kreditwürdigkeit deutscher Unternehmen
zunehmend anhand internationaler Vergleiche bewerten werden.
Daher ist es gerade für mittelständische Unternehmen
von Vorteil, sich frühzeitig mit diesem Thema zu befassen.
So können sich zum Beispiel durch die Bereitstellung international
vergleichbarer Zahlen neue Geschäftschancen ergeben, indem
internationale Kapitalgeber die Bilanz nach den ihnen bekannten
Kriterien interpretieren können und so schneller und zielgerichteter
eine Entscheidung zugunsten des Unternehmens treffen. Die Umstellung
auf diese neue Rechnungslegung ist allerdings mit einigen organisatorischen
und evtl. auch systemtechnischen Anpassungen verbunden. Wie
die Produkte Microsoft Axapta und Microsoft Navision dieser
Problemstellung gerecht werden erfahren Sie von Ihrem Microsoft
Business Solutions Partner.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions/hgb.mspx)
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1.2 Assekuranz bietet Eigenkapitalersatz für Basel-II-Ratings an
Die Assekuranz will die Kreditversicherung bei den von Basel II
geforderten bankeigenen Ratings als Eigenkapitalersatz anerkennen
lassen. Wie Peter Ingenlath, Vorsitzender des Fachausschusses
Kreditversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
(GDV), am Freitag in Köln sagte, wird mit den Verbänden
der Kreditwirtschaft sowie einzelnen größeren Banken
über die Anerkennung der Kreditversicherung beim Rating
gesprochen. Man wolle die Banken davon überzeugen, dass
versicherte Unternehmen die besseren Kreditnehmer seien. Das
geringere Risiko eines Kreditausfalls müsse in den Rating-Modellen
berücksichtigt werden. Die Assekuranz versichert weltweit
Forderungsausfälle ihrer Kunden aus Lieferung und Leistung
über die so genannte Delkredere-(Warenkredit-), Kautions-
sowie Vertrauensschadenversicherung. Im Hinblick auf das Rating
könne es für kleine und mittlere Unternehmen mit dünnerer
Eigenkapitalausstattung interessant sein, wenn die Kreditversicherung
als Surrogat zum Tragen käme, meint Ingenlath, der dem
Vorstand des Kölner Kreditversicherers Atradius AG angehört.
Die Kreditversicherer hoffen dabei auf eine verstärkte
Nachfrage nach Deckung dieser Unternehmensgruppe. Nach wie vor
seien es gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die in vielen
Fällen am Kreditversicherungsschutz sparten. Die Kreditversicherer
erwarten, 2004 mit einer Schaden-Kosten-Quote von 70 % (80,7
%) zum zum zweiten Mal in Folge seit 2000 wieder mit dem reinen
Versicherungsgeschäft Geld zu verdienen. Auch die Warenkreditversicherung,
die einen Anteil von 70 % am gesamten Beitragsaufkommen von
rund 1,4 Mrd. € hat, werde 2004 erstmals seit 2000 wieder
Gewinn machen, nachdem das Vorjahr nur ausgeglichen abgeschlossen
wurde.
In ihrer Konjunktureinschätzung gibt sich der GDV-Fachausschuss
optimistisch. Die zum Stillstand gekommene Zahl der Insolvenzen
sowie die deutlich geringeren Forderungsverluste gäben
Grund zur Hoffnung, dass sich die deutsche Wirtschaft stabilisiere.
Darauf deute auch der sichtbare Anstieg der Eigenkapitalquoten
vieler Unternehmen hin, so Ingenlath. Die Situation der kleinen
und mittleren Unternehmen sei jedoch weiterhin kritisch. Für
2004 wird mit rund 40.000 Unternehmensinsolvenzen und damit
einem Forderungsausfall von 37,6 Mrd. € gerechnet. Weiterführende
Informationen sind zu finden unter: www.ratingaktuell-news.de
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.3 Bereits bei 81 Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ist ein Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher existenzgefährdender Risiken verantwortlich
Mega-Fusionen, Offshoring, Outsourcing, strengere gesetzliche
und aufsichtsrechtliche Vorschriften sowie höhere Kreditsummen
bestimmen das Geschäft von Finanzdienstleistungsunternehmen.
Die Risiken steigen. Laut der aktuellen Studie "Global
Risk Management Survey" von Deloitte ist bereits bei 81
Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ein
Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher
existenzgefährdender Risiken verantwortlich. Seit Deloittes
letzter Umfrage im Jahr 2002 bedeutet das einen deutlichen Anstieg,
denn vor zwei Jahren existierte eine solche Funktion nur in
65 Prozent der befragten Institute. Dabei berichten drei Viertel
der CROs direkt an die Unternehmensleitung (CEO und Board of
Directors).
Ergebnis: 25 Prozent mehr Unternehmen als vor zwei Jahren
sehen das Risikomanagement als unmittelbare Chefsache an.
Doch obwohl die Risikovorbeugung deutlich mehr ins
Bewusstsein gerückt ist, haben viele Institute noch immer
kein ganzheitliches, unternehmensweites Risikomanagement (Enterprise
Risk Management, ERM). Weniger als ein Viertel der Befragten
fühlt sich in der Lage, Risiken Kategorie übergreifend
nach Risikotyp, Geschäftsbereich oder Standort zu identifizieren.
Sie konzentrieren sich beim ERM auf die Quantifizierung wirtschaftlicher
Risiken wie Kredit-, Marktpreis, Liquiditäts- oder operationelle
Risiken. Während 38 Prozent der Befragten angaben, bereits
über eine Organisationsstruktur zu verfügen, die integriertes
Risikomanagement ermöglicht, konnten nur knapp 16 Prozent
Fortschritte bei der Integration von Verfahren, Daten und Systemen
bestätigen. Laut Umfrage haben strengere gesetzliche Vorschriften
und die verstärkte Überwachung von Finanzinstituten
nach dem Enron-Skandal wesentlich zur Priorisierung des Risikomanagements
beigetragen. Als Konsequenz daraus hat die Bank für Internationalen
Zahlungsausgleich (BIZ) dieses Jahr eine neue Eigenkapitalvereinbarung
(Basel II) verabschiedet, die zukünftig das seit 1988 geltende
Regelwerk ersetzen wird. Basel II fordert unter anderem überarbeitete
Bewertungsmaßstäbe für Kreditrisiken und führt
neue Verfahren zur Messung von operationellen Risiken und damit
zusammenhängender Kapitalkosten ein.
Gleichzeitig haben der Sarbanes-Oxley Act in den USA und ähnliche
kapitalmarktrechtliche Bestimmungen in anderen Ländern
die Bedeutung von Corporate Governance, internen Kontrollen
und Offenlegung von Unternehmensdaten erhöht. Bei Nichteinhaltung
dieser Vorschriften droht strafrechtliche Verfolgung. "Die
Notwendigkeit effektiven Risikomanagements rückt immer
stärker ins Bewusstsein der Finanzinstitute", so Jörg
Engels, Partner und Leiter der Service Line Financial Risk Solutions.
"Sie reagieren damit auf die gestiegenen Erwartungen des
Gesetzgebers, ihrer Kunden und Geschäftspartner, der Öffentlichkeit
und anderer Interessensgruppen. Sie alle fordern einen verantwortungsbewussten
Umgang mit Risiken. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen
ist selbstverständlich. Große Institute erkennen
die neue Rechtslage aber zusätzlich als Chance, um zu einem
neuen Kapitalverständnis zu kommen und ihre Funktionen
sogar neu zu definieren", erklärt Engels. "Allerdings
könnten die neuen Strategien der Global Player kleine und
mittlere Institute unter Druck setzen. Inwieweit solche Strategien
in diesem Umfeld überhaupt anwendbar und praktikabel sind,
muss sich noch zeigen."
Weitere Umfrageergebnisse
Im Bereich Kreditrisikomanagement konnten die
Befragten seit 2002 wesentliche Fortschritte verzeichnen. Die
Auswirkungen von Basel II, Probleme auf dem Handelskreditmarkt
und angestiegene Kreditvolumina (bedingt durch niedrige Verbraucherzinsen)
haben die Aufmerksamkeit des Managements verstärkt auf
die Steuerung von Kreditrisiken gelenkt. In den kommenden ein
bis zwei Jahren planen 61 Prozent der Befragten bei Unternehmenskrediten
und 53 Prozent bei Verbraucherkrediten hohe oder mäßige
Investitionen. Außerdem wurden Verbesserungsmaßnahmen
in Kernbereichen wie dem Benchmarking interner Ratings sowie
im Portfolio-Management und bei der Nutzung von Kreditrisikominderungstechniken
verstärkt.
Marktrisiken und Asset/Liability-Management:
Die Umfrage zeigt, dass sich viele Institute durch Nutzung zusätzlicher
Produke wie ABS-Transaktionen gegen Marktrisiken zu schützen
versuchen. Sie setzen verstärkt moderne Verfahren zur Prognose
beziehungsweise Modellierung ereignisspezifischer Risiken ein
und führen mehr Stresstests durch. Diese Maßnahmen
deuten darauf hin, dass die Finanzdienstleister aktuellen Marktrisikoanalysen
stärkere Beachtung schenken. Im Bereich Asset- und Liability-Management
setzen die Unternehmen auf bereits vorhandene Analysesysteme
und -verfahren und/oder bauen diese aus.
Operational Risk Management (ORM) ist weiterhin
eine vergleichsweise neue und sich noch entwickelnde Disziplin
des Risikomanagements. Bei der Mehrheit der Befragten ist ein
entsprechendes Steuerungssystem erst in Ansätzen implementiert.
Allerdings zeigt die Umfrage, dass gegenüber 2002 mehr
Institute ORM-Programme gestartet haben. Für eine deutliche
Mehrheit der Befragten stellt die Kapazität von ORM-Systemen
weiterhin ein Problem dar. Sie wünschten sich eine leistungsstärkere
Funktionalität.
Systeme und Technologie: Obwohl Informationstechnik
als wichtigste Komponente einer Risikomanagement-Architektur
betrachtet wird, berichten zahlreiche Befragte immer noch von
großen Schwierigkeiten bei der Entwicklung angemessener
Risikosysteme. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) stuft mangelnde
Systemintegration als gravierendes Problem ein, bei 42 Prozent
rangiert sie als kleineres Problem. Ungenügende Flexibilität
und Erweiterungsfähigkeit wurden als weitere Herausforderungen
genannt. Funktionserweiterungen zur Einhaltung aufsichtlicher
Anforderungen, die Implementierung von Risikomanagementsystemen
für operationelle Risiken sowie der Ausbau des Kreditrisikomanagements
standen auf der Prioritätenliste der befragten Unternehmen
in diesem Jahr ganz oben.
Outsourcing (Extended Enterprise Solution, EES):
IT- und Anwendungsmanagement sind die einzigen Bereiche, in
denen die Mehrheit (61 Prozent) der Befragten eine unternehmensübergreifende
Lösung vorweisen kann. Diese Lösung deckt Offshoring-,
Nearshoring- und Outsourcing-Arrangements über zahlreiche
Unternehmensfunktionen hinweg ab. Etwas weniger als die Hälfte
verwendet EES für Call Center oder Backoffice-Anwendungen.
Die Umfrage: Der 2004 zum vierten Mal erhobene Global Risk Management
Survey von Deloitte gilt als globale Benchmark für Risikomanagement
in Finanzdienstleistungsunternehmen. Deloitte befragte 162 Finanzinstitute
auf sechs Kontinenten mit einer Bilanzsumme von fast 19 Billionen
US-Dollar. Geografisch teilten sie sich folgendermaßen
auf: 17 Prozent Nordamerika, 25 Prozent Südamerika, 26
Prozent Europa, 31 Prozent Asien/Pazifik. Etwa 65 Prozent der
Antworten stammen aus Instituten mit einer Bilanzsumme zwischen
10 und 100 Milliarden Dollar. Die Umfrage richtete sich an Risikomanagement-Verantwortliche
im Finanzsektor, die mit Hilfe eines Online-Tools einen umfangreichen,
themenspezifischen Fragenkatalog beantworteten. Die Fragen stammten
aus den Themengebieten Risikophilosophie und -strategie (Risk
Governance), wirtschaftliches und regulatorisches Eigenkapital,
unternehmensweites Risikomanagement, Kreditrisikomanagement,
Marktrisiko- und Asset/Liability-Management, Management operationeller
Risiken, Systeme und Technologie sowie Outsourcing-Lösungen.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.4 Elektronische Übermittlung von Steuerdaten wird ausgeweitet
Seit 1. Januar 2005 sind die Unternehmen verpflichtet, ihre
Umsatzsteuerschuld und die einbehaltene Lohnsteuer elektronisch
an die Finanzverwaltung zu melden. Damit wird die Handhabbarkeit
und Sicherheit gegenüber dem papierbasierten Verfahren
erhöht. Allerdings schließen die neuen Formen des
Datentransfers Missbrauch weiterhin nicht völlig aus. Darauf
weist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien e.V. (BITKOM) hin. „Mit ausreichender
krimineller Energie und dem notwendigen Hintergrundwissen können
Unberechtigte falsche Daten für steuerpflichtige Unternehmen
melden“, erläutert BITKOM-Steuerexpertin Anja Olsok.
Jahressteuererklärungen mit dem elektronischen Verfahren
Elster sind hiervon jedoch nicht betroffen.
Die elektronische Datenübermittlung an die Finanzverwaltung
ist nichts grundlegend Neues. Neu ist hingegen, dass die Übermittlung
nun für alle Unternehmen verpflichtend wird. Bei Meldung
der Umsatz- und Lohnsteuerdaten müssen sich die Unternehmen
nicht authentifizieren. Das bedeutet, der Urheber einer Steueranmeldung
muss seine Identität nicht offen legen, und die Finanzverwaltung
prüft bei Eingang auch nicht die Urheberschaft der Anmeldung.
Somit erhalten Unberechtigte die Möglichkeit, Steuerdaten
für andere Unternehmen zu melden. Hierfür müssen
sie nur Firma und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des anderen
Unternehmens kennen. Diese Angaben finden sich auf allen Rechnungen
des Unternehmens und sind somit breit bekannt. Verglichen mit
der Meldung von Steuerdaten auf Papier ist das neue Verfahren
zwar ein Fortschritt, weil man über die IP-Adresse den
Aussteller einer falschen Anmeldung leichter identifizieren
kann. Aber es wurden nicht alle Sicherheitslücken geschlossen.
Erst zum Jahresbeginn 2006 kann die Finanzverwaltung eine flächendeckende
Authentifizierung einrichten. Dann soll der Urheber einer Steueranmeldung
von der Finanzverwaltung identifiziert werden. Bis dahin empfiehlt
Olsok den Unternehmen, genau zu prüfen, ob tatsächlich
die richtigen Daten gemeldet wurden. Sollte bei Vorliegen einer
Einzugsermächtigung zu Unrecht festgesetzte Umsatzsteuer
abgebucht worden sein, sollten betroffene Unternehmen der Abbuchung
bei der Bank widersprechen und das Finanzamt informieren.
Der BITKOM fordert den Gesetzgeber auf, bei künftigen Rechtsänderungen
die technischen Voraussetzungen in Finanzverwaltung und Unternehmen
besser zu berücksichtigen. Es sollten nur technische Verfahren
vorgeschrieben werden, die bereits etabliert sind oder mit geringem
Aufwand flächendeckend eingeführt werden können.
„Alle Seiten sollten versuchen, für die Praxis eine
möglichst ausgewogene Balance zwischen den Anforderungen
an die Datenintegrität und dem technisch Möglichen
zu finden“, regt Olsok an.
(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29193.aspx)
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1.5 IT-Branchenverband relativiert Elster-Kritik
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien e.V. (Bitkom) hat seine zwischen
den Jahren geäußerte Warnung vor Sicherheitslücken
bei der elektronischen Steueranmeldung per Elster
revidiert. In einer neu formulierten Pressemitteilung
lobt der Verband als Erstes die erhöhte Handhabbarkeit
und Sicherheit der elektronischen Steuererklärung (Elster)
im Vergleich zum papierbasierten Verfahren. Erst danach folgt
der zaghafte Hinweis, dass ein Missbrauch weiterhin nicht völlig
ausgeschlossen sei. Obwohl sich an der Sachlage nichts verändert
hat, las sich die Wertung vor dem Jahreswechsel noch ganz anders,
wie die momentan noch über den Google-Cache nachlesbare
Originalmeldung
belegt. Dort hieß es, durch die Sicherheitslücken
des Verfahrens sei "dem Schindluder Tür und Tor geöffnet".
Auch die Empfehlungen an die steuerpflichtigen Unternehmen lauten
nun anders: Ursprünglich galt der Rat, die Betriebe sollten
die Einzugsermächtigungen fürs Finanzamt stornieren.
Bitkom-Pressesprecher Thomas Kriesel räumte gegenüber
heise online ein, intern sei man sich beim Bitkom immer noch
einig, dass dies der sicherste Weg sei. Man habe sich aber zu
einer "nicht den Anschein der Panikmache erweckenden"
neuen Formulierung entschlossen. Diese rät nur noch an,
Unternehmen sollten genau prüfen, ob tatsächlich die
richtigen Daten gemeldet wurden, und nach falschen Abbuchungen
Widerspruch einlegen. Der Sinneswandel beim Bitkom kam nach
Angaben informierter Kreise erst nach massiver äußerer
Kritik zu Stande, über die sich Kriesel nicht äußern
wollte. Unwidersprochen blieb indessen das Bedauern, dass der
Gesetzgeber mit der Elster-Pflichteinführung keine Rücksicht
auf Voraussetzungen bei Firmen und Finanzämtern genommen
hat. Eine bessere Lösung steht erst zum Jahresanfang 2006
zu erwarten.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/54782)
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1.6 The Sarbanes-Oxley Hysteria
If you can believe the recent business news coverage, the pending
implementation of the Sarbanes-Oxley Act of 2002 seems to have
sparked a crisis of unprecedented proportion in boardrooms around
the globe. Sarbanes-Oxley was intended to restore investor confidence
in the wake of Enron, WorldCom, Tyco and other corporate scandals.
However, according to respected business journals, academic
studies, and scores of CEO surveys by well-known organizations,
the Sarbanes-Oxley compliance-related costs for legal, accounting
and systems -- combined with the internal burdens placed on
corporate staffs -- will create a tidal wave of company de-listings
and privatizations. Many emerging companies will be discouraged
and prevented from going public, according to the analysis.
We are now beginning to see clear indications of these developments.
Harm to Capitalism
In short, the clear unmistakable signs suggest that the government
has overreached its mandate with Sarbanes-Oxley. The new legislation
is causing serious harm to capitalism as well as the U.S. capital
market system. Newly re-appointed Treasury Secretary John Snow
considers the law "absolutely essential" with no need
for major modification. To paraphrase another cabinet member:
"You are a public company with the laws we have."
End of discussion.
On face value, the government's tough stance on corporate governance
appears to be well founded. The lax accounting and reporting
standards at the core of America's best-known business disasters
(and at scores of other companies that have quietly restated
earnings) not only damaged investor confidence domestically.
These travesties have severely tarnished the reputation of the
United States in the eyes of foreign issuers that have historically
viewed our nation as the standard of excellence, and as the
world's capital raising epicenter.
Beneath the Surface
Like most controversies, however, making sense of the Sarbanes-Oxley
hysteria requires digging a layer or two beneath the surface
of the headlines. Here are two pieces of objective evidence
that support both sides of the current debate:
• Although the new regulations are well-intentioned, and
likely to improve transparency and integrity of financial reporting
in many respects, a recent Booz Allen Hamilton analysis of 1,200
companies over a five-year period shows that more shareholder
value has been wiped out during that period as a result of mismanagement
and poor execution of strategy than all of the recent corporate
scandals combined. The study shows that with the 360 worst performing
companies, 87% of their value was attributed to cost overruns,
miscalculating customer demand or competitors, inability to
integrate mergers or acquisitions, and other operational blunders.
Only 13 percent of the value destruction at these companies
was caused by regulatory compliance failure or poor oversight
by corporate boards. According to Booz, Sarbanes-Oxley does
little to protect primary strategic and operational elements
that are the cause of shareholder value destruction. More significantly,
to insulate their directors and senior managers from extensive
scrutiny, many firms have ended up sacrificing growth and innovation
for regulatory compliance – calling into question the
intrinsic value of the new law.
A new academic study co-authored by two professors from Wharton
and the University of Maryland's business school – used
to headline an extensive Wall Street Journal article –
reported that the number of companies that delisted their common
shares from exchanges nearly tripled in 2003, and that many
of those companies did so to avoid the increased outside scrutiny
and higher costs related to Sarbanes-Oxley. Although Wharton
Professor Christian Leuz acknowledged that some of those companies
delisted for reasons unrelated to Sarbanes-Oxley, he suggested
that the law should be modified to reduce the costs of compliance
for smaller firms. Interestingly, Professor Leuz also co-authored
an earlier academic study in 2003 (Economic Consequences of
SEC Disclosure Regulation), which examined the market impact
of a regulatory change in 1999 requiring OTC Bulletin Board
companies to comply with the reporting requirements of the Securities
Exchange Act of 1934. The new rule forced 3,500 firms that were
not previously filing with the SEC to either adhere to required
disclosure or move to the Pink Sheets. What Professor Leuz concluded
in his prior study was that the small companies incurring the
costs and other burdens related to the new S.E.C. compliance
experienced significant improvement in stock price and liquidity,
compared with those companies that chose to leave the OTC Bulletin
Board for the Pink Sheets. This demonstrated that there can
be a tangible return on investment related increased regulation.
The most encouraging outcome to date of the Sarbanes-Oxley debate
– perhaps motivated by Professor Leuz and other public
advocates – is the announcement by Chairman William Donaldson
that the S.E.C. will establish a blue ribbon advisory committee
to investigate whether small public companies have been disproportionately
burdened by the new compliance requirements.
Market Integrity
Although the advisory committee's stated mandate is to provide
recommendations "on where and how the S.E.C. should draw
lines to scale regulatory treatment for companies based on size,"
the advisory group's inquiry will hopefully lead to a broader
examination of the core issues affecting the growth and viability
of small companies, as well as the integrity of the marketplace
in which investors might share in that success. Small, emerging
companies that have served as the engine of America's economic
growth over the past 50 years are facing unprecedented challenges
that restrict their ability to raise capital, generate research
coverage, and attract long-term investors. These are issues
of far greater significance to small businesses and to our nation
than the costs related to Sarbanes-Oxley implementation.
Furthermore, the new burdens placed on foreign companies --
particularly in China, India, Latin America and other emerging
economies -- threaten our nation's leadership role in capital
raising. Over time, this erosion will have significant consequences
for the U. S., by eliminating viable opportunities for American
investors to participate in the tremendous growth potential
of these regions, and by reducing the raw material, the variety
of investment alternatives, that our securities markets require
in order to survive.
Corporate Culture
Sarbanes-Oxley was a response to a crisis that threatened confidence
in our financial markets and sullied the integrity of our corporate
culture. As an immediate first response, it served its purpose
of sending a clear signal that unethical behavior will not be
tolerated and that the responsibility for good behavior rested
with the board and top management. It was, however, a first
and somewhat instinctive reaction. While its appropriateness
at the time cannot be questioned, a mid-course correction is
needed now that the crisis has subsided. Creation of the new
S.E.C. advisory committee is laudable, and hopefully signals
the beginning of a new era of scrutiny in Washington in which
the needs of America's small companies are finally recognized
and addressed. In the process, the unintended global consequences
of Sarbanes-Oxley can be examined more closely and fine-tuned
in order to maintain its effectiveness, without limiting investor's
choices or compromising our capital markets pre-eminent position
in global finance.
(Quelle: http://www.tradersmagazine.com/column.cfm?id=219&year=2005&src=home)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Hitachi: Festplatte mit 500 GByte und
SATA-II-Interface
Drei neue Desktop-Festplatten vorgestellt. Hitachi hat drei
neue 3,5-Zoll-Festplatten für Desktop-Systeme vorgestellt,
die bis zu 500 GByte Daten fassen. Die Plattem drehen mit 7.200
Umdrehungen pro Minute und unterstützen einige Funktionen
von Serial ATA II (SATA II). Die größte der drei
neuen Platten ist die Deskstar 7K500, die bis zu 500 GByte fasst,
gefolgt von der Deskstar T7K250, die auf zwei Scheiben 250 GByte
unterbringt. Die kleinste im Bunde ist die Deskstar 7K80, die
mit einer Speicherkapazität von 80 GByte recht bescheiden
wirkt.
Alle drei Platten unterstützen einige SATA-II-Funktionen,
darunter eine Datentransferrate von bis zu 3 GBit/s, das Doppelte
im Vergleich zu SATA 1.0. Zudem unterstützen die Platten
Native Command Queuing (NCQ), das in der Theorie schnellere
Datentransfers verspricht, da die Festplatte Datenzugriffe dadurch
optimieren kann. Ein passender Controller, der die hohen Datentransferraten
ebenfalls unterstützt, kommt von Silicon Image. Nach deren
Messungen soll das neue Interface die Burst-Rate-Leistung um
61 Prozent steigern. Darüber hinaus unterstützen die
Platten mit Staggered Spin-Up eine weitere SATA-II-Funktion.
Damit können Systeme mit mehreren Festplatten diese unabhängig
voneinander verzögert starten, um so beim Booten des Systems
den maximalen Stromverbrauch zu senken. So sollen die Rechner
mit kleineren Netzteilen auskommen können. Eine Fehlerkorrektur
in den Laufwerken soll zudem die Datenintegrität in den
Schaltkreisen des Laufwerks gewährleisten. Mit der neuen
"Smooth Stream" getauften Technik sollen die Platten
zudem besonders gut zum Einsatz in digitalen Videorekordern
geeignet sein. Dabei wird das ATA-7 AV Streaming-Feature-Set
unterstützt.
Die Deskstar 7K500 besitzt fünf Scheiben bei einer Kapazität
von insgesamt 500 GByte, einen Pufferspeicher von 16 MByte und
soll auf eine mittlere Zugriffszeit von 8,5 ms kommen. Die Platte
soll im ersten Quartal 2005 auf den Markt kommen und 519,99
US-Dollar (SATA) bzw. 499,99 (PATA) US-Dollar kosten. Auch die
Deskstar T7K250 ist für das erste Quartal 2005 angekündigt
und soll mit 250 GByte 199,99 US-Dollar (SATA) bzw. 189,99 US-Dollar
(PATA) kosten, mit 160 GByte 139,99 US-Dollar (SATA) bzw. 129,99
US-Dollar (PATA). Die Deskstar 7K80 soll mit 80 GByte bereits
jetzt für 99,99 US-Dollar (SATA) bzw. 98,99 US-Dollar (PATA)
ausgeliefert werden, auch eine Version mit 40 GByte ist angekündigt.
(Quelle: http://www.itnews.de/0501/35470.html)
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2.2 Trojanisches Pferd jagt durchs XP-Revier
Für Windows XP-Anwender beginnt das neue Jahr so, wie das
alte zu Ende gegangen ist - mit einer Lücke in ihrem Betriebssystem.
Symantec warnte jetzt vor dem Trojaner 'Phel', der sich über
ein Sicherheitsloch im Internet Explorer auf den Rechner schleichen
kann. Auch Systeme, die mit dem Service Pack 2 für XP ausgestattet
sind, sind von dem Schädling bedroht. Um die Lücke
auszunutzen, müssen Angreifer einen Nutzer zunächst
auf eine manipulierte Webseite locken. Ist der Trojaner einmal
im System, installiert er schadhaften Code und übernimmt
so die Kontrolle über den Rechner des Opfers. Eine Microsoft-Sprecherin
sagte, der Konzern werde ein entsprechendes Sicherheits-Update
zur Verfügung stellen. Einen genauen Zeitpunkt konnte sie
nicht nennen. Nach Angaben von Symantec ist die Gefahr derzeit
noch relativ gering, da Phel einen Programmierfehler aufweist
und sich deswegen meist nicht richtig installiert. Eine korrigierte
Version könnte sich jedoch nach Angaben der Experten weit
schneller ausbreiten.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=18265)
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2.3 Symantec stopft gefährliche Löcher in
mehreren Produkten
Der Sicherheitsanbieter Symantec hat drei Löcher in
seinen Nexland Firewall Appliances gestopft. Secunia stufte
die Löcher als 'äußerst kritisch' ein und warnte
vor möglichen Daten-Manipulationen, Denial-of-Service-Attacken
(DoS) und Sicherheits-Umgehungen. Symantec bestätigte das
Problem und stellte inzwischen entsprechende Patches bereit.
"Alle Sicherheitslücken können von einem Angreifer
außerhalb des Systems ausgenutzt werden, zum Beispiel
für eine DoS-Attacke gegen die Firewall-Appliance",
warnt Symantec. "Hacker könnten außerdem aktive
Services über WAN-Schnittstellen (Wide Area Network) identifizieren
und dafür nutzen, die Konfigurationen der Firewall zu verändern."
Betroffen von dem Problem sind die Modelle Firewall/VPN Appliance
100, 200 und 200R, außerdem Nexland ISB SOHO, Pro100,
Pro400, Pro800, Pro800turbo und die WaveBase Firewall Appliances.
In den Modellen 320, 360 und 360R der Gateway-Security-Reihe
klafft die Lücke ebenfalls, lediglich die Gefahr einer
DoS-Attacke besteht für sie nicht. Symantec rät seinen
Kunden dringend, die entsprechenden Updates aufzuspielen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=18261)
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2.4 Neue Intel-CPUs und -Chipsätze in den
Startlöchern
Die neuen Pentium-4-Prozessoren der 600er-Serie will Intel
nach Informationen des taiwanischen News-Dienstes Digitimes
noch in diesem Quartal ausliefern. Zudem wurde bekannt, dass
die nächste Generation von Intels Pentium-4-Chipsätzen
Serial-ATA-II, DDR2-667 und FSB1066 unterstützten soll.
Bei der 600er-Serie handelt es sich noch nicht um die für
Mitte dieses Jahres erwarteten Dual-Core-Prozessoren mit Codenamen
Smithfield, sondern um eine überarbeitete Version der Prescott-Cores
mit Hyper-Threading. Im Unterschied zur aktuellen 500er-Serie
enthalten sie vermutlich jedoch 2 MByte Cache, unterstützen
Speedstep zur Senkung der Leistungsaufnahme und beherrschen
die AMD64-ähnliche 64-Bit-Befehlssatzerweiterung EM64T.
Bisher arbeiten nur Intels Xeon-Prozessoren für Server-
und Workstations sowie ausgewählte Pentium-4-Modelle mit
EM64T. Vorgesehen sind nach den inoffiziellen Informationen
die Leistungsstufen 670 (3,8 GHz), 660 (3,6 GHz), 650 (3,4 GHz)
und 640 (3,2 GHz).
Die neuen Prozessoren dürften vermutlich Mainboards mit
Intels 915/925-Chipsätzen voraussetzen. Deren für
das zweite Quartal geplante Nachfolger, die vermutlich 945/955
heißen sollen und Bestandteil der "East Fork"-Initiative
sind, entwickelt Intel derzeit unter den Codenamen Glenwood
und Lakeport. Außer dem auf 333 MHz beschleunigtem Speichertakt
für DDR2-667-Speicherchips und einem auf 266 MHz beschleunigtem
Front-Side-Bus (FSB1066) unterstützt die von beiden Chipsätzen
genutzte Southbridge ICH7 angeblich Serial-ATA-II.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/54767)
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2.5 Holographischer Speicher nimmt Gestalt an
Die Firma InPhase Technologies will heute auf der Fachmesse Storage
Visions in Las Vegas den ersten voll funktionsfähigen Prototypen
ihres holographischen "Tapestry"-Laufwerks demonstrieren.
Dieses soll im kommenden Jahr kommerziell vertrieben werden.
Die holographischen Medien von InPhase speichern Daten in dreidimensionalen
Hologrammen. Diese werden in eine 1,5 Millimeter dicke Polymerschicht
gespeichert, die zwischen zwei Plastikschichten mit 130 Millimeter
Durchmesser sitzt. Aufgrund der dreidimensionalen Speicherung
sollen solche Laufwerke eine deutlich höhere Kapazität
erreichen als CDs oder DVDs, die Daten nur auf der Medienoberfläche
schreiben. InPhase hofft, bis zum Jahr 2009 bis zu 1,6 Terabyte
auf einer Scheibe unterzubringen. Steve Duplessie von der Enterprise
Strategy Group glaubt indes nicht, dass die neue Technik bereits
reif für den Massenmarkt ist. "Holographische Speicherung
ist schon seit zehn Jahren so eine Art Raumschiff-Enterprise-Wissenschaftsprojekt-Thema",
warnt der Analyst.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=69442)
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2.6 Phishing wird deutlich zunehmen
IT-Sicherheitsfachleute sind besorgt über die dramatische
Zunahme von organisierter Kriminalität. Die weite Verbreitung
von Online-Banking hat in Zusammenhang mit so genannten aktiven
Inhalten wie Java-Scripts dazu geführt, dass immer mehr
"Phishing" - oder "Phishing"-Aktivitäten
zu verzeichnen sind. Dabei versuchen die Programmierer dieser
Routinen, an Passwörter und PIN-Informationen zu gelangen.
"Die Versendung von gefälschten E-Mails ist nur die
einfachere Variante, an solche Informationen zu gelangen. Hier
muss der Anwender aktiv seine vertraulichen Daten auf umgeleiteten
Webseiten eingeben. Der Einsatz von Java-Scripts auf Webseiten
etwa führt aber dazu, dass Routinen unbemerkt auf dem PC
des Anwenders installiert werden, die gezielt solche Daten sammeln
und versenden. Im schlimmsten Fall bekommt der Anwender davon
überhaupt nichts mit", so Massimiliano Mandato, IT-Sicherheitsexperte
beim Stuttgarter IT-Dienstleister NextiraOne. Andere Varianten
sind das Überschreiben von Browser-Fenstern mit anderen
Inhalten, so dass der Anwender sich zwar auf der richtigen Internetseite
befindet, aber etwa ein obligatorisches Eingabefenster Phishing-Routinen
enthält.
Sorgen bereitet Mandato diese Strategie besonders aus zwei Gründen.
Zum einen gehe es hier eindeutig um organisierte Kriminalität.
Keine spielerische Hacker-Anarchie, sondern geplantes Verbrechen
stecke dahinter, mit unmittelbaren finanziellen Schäden
für die Opfer. Zudem lasse sich ein PC nur sehr schwer
gegen ausgefeilte Phishing-Techniken schützen.
"Java-Scripts wie auch andere aktive Inhalte sind gerade
durch die zunehmende Verfügbarkeit von breitbandigen DSL-
und WLAN-Internetzugängen auf vielen Webseiten üblicher
Standard. Wenn ich diese Funktionen abschalte, kann ich als
Anwender viele dieser Seiten gar nicht mehr nutzen. Und auch
der Einsatz von Firewalls auf dem lokalen PC hilft hier nur
eingeschränkt", erläutert der NextiraOne-Fachmann.
Besorgten Anwendern empfiehlt Mandato, einen der seriösen
Browser-Checks im Web zu testen. Solche Webseiten mit Testroutinen
werden etwa vom Heise-Verlag angeboten, hier unter der URL www.heise.de/security/dienste/browsercheck/demos/ie/
, oder über einen Link vom United States Departement of
Defense www.onion-router.net/Tests.html.
Selbst erfahrene Benutzer werden staunen, so Mandato, wie angreifbar
ihr PC sei.
Der NextiraOne-Manager geht davon aus, dass das Thema Phishing
noch weiter zunehmen werde. Er empfiehlt den Anwendern nachdrücklich,
nicht nur aktuell alle Sicherheitspatches des verwendeten Betriebssystems
und Browsers einzuspielen, sondern auch eine lokale Firewall
einzusetzen, die man etwas "schärfer" konfigurieren
sollte. "Besser die Firewall fragt auch bei echten Inhalten
nach, ob die Routine ausgeführt werden darf, oder limitiert
den Webzugriff von vielen Programmen, wenn diese das Internet
automatisch nach Updates absuchen wollen. Lieber zuviel als
zuwenig Kontrolle sollte hier die Maxime sein". Darüber
hinaus hält Mandato einen stets aktuellen Virenscanner
ohnehin für Pflicht und weist auf Programme hin, die Spyware
ausfindig machen können. Beschränkt sich das Phishing
bisher noch eher auf die Privatanwender als Zielgruppe, so müsse
in Zukunft auch mit dem verstärkten Einsatz von Phishing
im Rahmen von Wirtschaftsspionage gerechnet werden. Mit vollautomatischen
Routinen ließen sich auch kritische Unternehmensdaten
absaugen, und auch dies sei ein potenzielles Einsatzgebiet für
organisierte Kriminalität, mutmaßt der Experte.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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2.7 69 Prozent der deutschen IT-Entscheider
haben keinen integrierten Plan fuer Disaster Recovery und Business
Continuity einsatzbereit in der Schublade.
Laden Sie das Resumée der unabhaengigen Disaster
Recovery Studie entgeltfrei herunter.
(Quelle: http://www.zdnet.de/c/ad.cgi?veritas001i)
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3 Branchen-News
3.1 Deutsche Unternehmen erkennen Nachholbedarf
bei elektronischer Archivierung
Die Umstellung von Papier- auf elektronische Archive gewinnt
bei Deutschlands Unternehmen eine wachsende Bedeutung. Bei rund
der Hälfte steht das Thema elektronische Archivierung/DMS
ganz oben auf der Tagesordnung. Der Bedarf ist da, denn 78 Prozent
unterhalten immer noch unternehmensweite Papierarchive. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Befragung von 587 mittelständischen
und Großunternehmen im Auftrag der SER Solutions Deutschland
GmbH.
Einer Erhebung der SER Solutions Deutschland zufolge, messen
Deutschlands Unternehmen dem Thema elektronische Archivierung
/ DMS im Rahmen ihrer IT-Strategie eine hohe Bedeutung bei.
Mit Blick auf die Kosten steuern die Unternehmen jetzt um und
wollen durch digitales Dokumentenhandling insbesondere die Wirtschaftlichkeit
ihrer Büro- und Verwaltungsetagen verbessern. Kostenreduzierung
steht als Ziel an oberster Stelle (68%), gefolgt von Informationstransparenz
(62%) und Informationsverfügbarkeit (52%). Auf dem Wunschzettel
der Unternehmen stehen revisionssichere Langzeitarchive, die
anpassungsfähig, einfach einzurichten und hochverfügbar
sind. Rechtssicherheit ist bei einem Drittel der Befragten ein
wichtiger Grund für eine Entscheidung zugunsten des elektronischen
Archivs. „Ein generelles Problem, mit dem Archive zu kämpfen
haben, ist ihr angestaubtes Image. Dabei lagert in den Archiven
ein wahrer Schatz an relevanten Informationen. Nicht mehr die
Akkumulation von Information ist dabei das Entscheidende, sondern
die Integration des lebendigen Wissens in Geschäfts- und
Entscheidungsprozesse“, gibt Manfred Zerwas, Geschäftsführer
der SER Solutions Deutschland GmbH, zu bedenken.
Vorhandene elektronische Archive effizienter einsetzen
Wie die Untersuchung ergab, nutzen viele Unternehmen, die bereits
ein elektronisches Archiv im Einsatz haben, noch nicht das ganze
Potenzial. Obwohl 23 Prozent der Befragten angeben, dort vor
allem elektronisch erstellte Dokumente zu speichern, archivieren
z.B. nur sieben Prozent auch Ihre E-Mail-Kommunikation –
ein Einsatzbereich des elektronischen Archivs, der in Zeiten
von GDPdU und Sarbanes-Oxley Act in den Blickpunkt rückt.
„Aus Haftungsaspekten kann man mittelständischen
Unternehmen nur dringend raten, ihre E-Mails elektronisch zu
archivieren. Der Inhalt von E-Mails wird immer öfter auch
als Beweismittel vor Gericht herangezogen“, so SER-Geschäftsführer
Manfred Zerwas.
Vielerorts beherrschen immer noch Archiv-Insellösungen
die IT-Landschaft in den Unternehmen. 15 Prozent geben an, ihr
elektronisches Archiv nur auf Bereichs- oder Abteilungsebene
einzusetzen. Damit wird ein erheblicher Kosten- aber auch Informationsvorteil
verschenkt. Unternehmensweite Archivlösungen als Basis
eines integrierten Enterprise Content Managements sind besonders
wirtschaftlich zu betreiben und stellen den berechtigten Mitarbeitern
jede benötigte Information „just in time“ und
standortübergreifend zur Verfügung.
1. Gibt es in Ihrem Unternehmen noch Papierarchive?
• unternehmensweit: 78%
• auf Bereichs-/Abteilungsebene: 89%
• verteilt an einzelnen Arbeitsplätzen: 32%
• nein: 3%
(Mehrfachnennungen möglich) / (n = 587 Mittelstands- und
Großunternehmen [IT-Leiter])
2. Welche Priorität messen Sie dem Thema elektronische
Archivierung / DMS im Rahmen Ihrer Informationsmanagement-Strategie
bei?
• sehr wichtig: 19%
• wichtig: 27%
• nicht so wichtig: 32%
• unwichtig: 22%
3. Wie nutzen Sie das elektronische Archiv?
• unternehmensweit (zentral): 4%
• in einem Archiv: 1%
• in Archiven verschiedener Hersteller: 3%
• dezentral in Zentrale oder Niederlassungen: 7%
• nur auf Bereichs-/Abteilungsebene: 15%
4. Welche Daten und Dokumente werden dort digital abgelegt?
• elektronisch erstellte Dokumente: 23%
• COLD-Daten: 14%
• E-Mails: 7%
• gescannte Papierdokumente: 17%
(Mehrfachnennungen möglich)
5. Welche drei der nachfolgenden Gründe sind /
waren für Sie bei der Entscheidung für ein elektronisches
Archiv besonders ausschlaggebend?
• Kostenreduzierung: 68%
• Informationstransparenz: 62%
• Verfügbarkeit: 52%
• Serviceverbesserung: 36%
• Sicherheit: 31%
• gesetzliche Anforderungen: 19%
• regulative Anforderungen: 18%
• Raumnot: 14%
6. Welche drei der nachfolgenden Eigenschaften eines
Archivs sind / waren für Ihre Entscheidung am wichtigsten?
• Langzeitarchivierung: 68%
• Revisionssicherheit: 59%
• Anpassungsfähigkeit & Customizing: 49%
• Rechtssicherheit: 32%
• Hochverfügbarkeit: 31%
• Mandantenfähigkeit: 17%
• Integrationsfähigkeit: 16%
• Vorgangsbearbeitung & Arbeitskörbe: 12%
• Mulitplattformfähigkeit: 9%
• Aktensichten: 7%
Befragt wurden 587 IT-Leiter aus Unternehmen mit mindestens
50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr.
(Quelle: http://www2.ser.de/ww/de/pub/content894.cfm)
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3.2 RFID-Technik schafft Wachstum
Die RFID-Technologie hat das Potenzial, in Deutschland einen
Schub für mehr Wachstum und Beschäftigung auszulösen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Fachgruppe des Bundesverbandes
Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM)
in einem Informationspapier über die Einsatzmöglichkeiten
von RFID. „Die neuen Funketiketten werden nicht nur die
Logistik revolutionieren, sondern auch die Produktsicherheit
erhöhen und den Verbraucherschutz verbessern“, sagt
Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM. Marktforscher
schätzen das Marktvolumen für RFID-Chips in Europa
allein im Groß- und Einzelhandel auf rund 2,5 Milliarden
Euro im Jahr 2008. Darin noch nicht enthalten sind die indirekten
wirtschaftlichen Impulse, zum Beispiel durch die Entwicklung
neuer Systeme für die Datensammlung oder neuer Softwareanwendungen.
„Deutsche Unternehmen spielen auf dem Weltmarkt bei der
Weiterentwicklung der RFID-Technologie eine führende Rolle“,
sagt Bonn. Jetzt sei es an der Zeit, die Technik in der Breite
anzuwenden. Keinen Handlungsbedarf sieht der BITKOM bei der
Frage des Datenschutzes beim Einsatz von RFID. Bonn: „Die
bestehenden Gesetze bieten den Konsumenten einen ausgewogenen
und umfassenden Schutz.“
Die „Funk-Erkennung“ (Radio Frequency Identification
- RFID) ist eine Technik, die berührungslos Daten überträgt.
Integriert in flache Mikrochips, die auf Waren oder Verpackungen
angebracht werden, kommt sie insbesondere bei der Erkennung
von Produkten zum Einsatz. Mittelfristig könnte sie den
auf nahezu allen Artikeln angebrachten Strichcode ablösen.
Im Gegensatz zum Strichcode können die RFID-Chips mehr
Daten speichern und über eine größere Entfernung
„gelesen“ werden. „Mit der zunehmenden Verbreitung
der Technologie sinken die Kosten für die Herstellung der
Funketiketten rasant“, sagt Professor Michael ten Hompel,
Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik
in Dortmund. „RFID wird sich neben dem Handel und der
Logistik weitere Einsatzfelder in unterschiedlichsten Bereichen
erobern.“
• Beispiel Bibliothekslösungen: Die Nutzung von RFID
ermöglicht es, unkompliziert Bücher zu entleihen.
Mit Hilfe handlicher Scanner kann das Bibliothekspersonal seine
Medienbestände auf deren richtige Platzierung im Regal
überprüfen.
• Beispiel Öffentlicher Personennahverkehr: Fahrscheine
mit RFID-Technologie, wie sie die Verkehrsbetriebe in Helsinki
oder Hongkong verwenden, sind an vielen Stellen aufladbar und
werden beim Einsteigen einfach vor das Lesegerät gehalten.
• Beispiel Verbraucherschutz: Die EU fordert, dass ab
2005 alle Lebensmittel über sämtliche Produktions-,
Verarbeitungs- und Vertriebsstufen zurückverfolgt werden
können – RFID macht es möglich.
• Beispiel Logistik: RFID macht Logistik nicht nur sicherer
und effizienter, sondern bringt neue Möglichkeiten zur
Selbststeuerung. In Zukunft weiß eine Palette, wo sie
hin muss und findet selbständig zum Ziel.
Die Frage des Datenschutzes stellt sich nach Ansicht der BITKOM-Experten
bei vielen RFID-Anwendungen gar nicht, da häufig gar keine
Personen betroffen sind. Das gelte für reine Logistikanwendungen
oder die Archivierung von Dokumenten. Doch auch in allen anderen
Fällen biete das Bundesdatenschutzgesetz den Konsumenten
ausreichende Sicherheit, wie der BITKOM in seinem Informationspapier
darlegt. Die RFID-Technologie biete vielmehr die Möglichkeit,
den Verbraucherschutz zu verbessern. „Durch RFID-Chips
können Lebensmittel bis an ihren Ursprungsort zurückverfolgt
oder wichtige Informationen über ein Produkt bequem gespeichert
werden, etwa die Temperatur während des Transports verderblicher
Waren“, sagt BITKOM-Vizepräsident Bonn. Das nütze
den Kunden und den Herstellern.
(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29103.aspx)
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3.3 RIM, T-Mobile Advance BlackBerry for Open
Wireless E-Mail
Research in Motion (RIM) aims to make BlackBerry the standard
for mobile e-mail across many devices. But expanding RIM's services
across a broader range of devices could prove more challenging
than expected.
Event
On 21 December 2004, T-Mobile International and RIM announced
plans to support a wider range of devices using BlackBerry Connect
and BlackBerry Built-In e-mail services. T-Mobile's MDA II will
be the first device to support BlackBerry Connect, which enables
devices to connect to a BlackBerry Enterprise Server (BES).
The Siemens SK65 will be the first device to offer support for
BlackBerry Connect or BlackBerry Built-In capabilities. In early
2005, other devices, such as T-Mobile's MDA III, Nokia's 6820
and Sony Ericsson's P910i, will be supported.
Analysis
RIM and T-Mobile have taken the first step in broadening the
device choices available for any BES installation — a
key requirement to ensure RIM's future and promote BlackBerry
as the standard for mobile e-mail applications. Enterprises
will gain the flexibility to deploy BlackBerry e-mail to employees
through a wider range of devices, including a small range of
Symbian smartphones and PocketPC devices. RIM has made many
announcements of expanded wireless e-mail device support, but
has not yet shown substantial shipments of devices from other
manufacturers. RIM's reliance on hardware sales will continue
to challenge its commitment to support alternative devices.
Moreover, while vendors supporting Blackberry Built-In will
likely achieve feature parity with Blackberry devices by using
RIM's complete J2ME (Java 2 Platform, Micro Edition) platform,
Blackberry Connect vendors — except those using RIM-supplied
Microsoft Pocket PC or Smartphone software — face greater
development problems in porting to their own software platforms.
Stressed by the difficulties of rapid growth, RIM has responded
slowly to the needs of these vendors, and they could look elsewhere,
thereby weakening RIM's overall program.
Recommendations:
• Do not limit yourself to a single device manufacturer
for BES installations. Demand assurances that RIM is committed
to supporting alternative devices on your platform. Compare
a small number of different devices against BlackBerry devices
on the BES platform.
• Use RIM's partnership with T-Mobile to negotiate contracts
that include comprehensive support, as well as services, for
the various devices used by employees. Ask for device rental
options, including maintenance and substitution in case of faults,
as well as an option to upgrade to new hardware when available.
(Quelle: http://www4.gartner.com/news/asset_15595.jsp)
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3.4 MessageLabs Publishes 2004 E-mail Security
Trends and 2005 Predictions Report
MessageLabs, a leading provider of managed e-mail security
services to businesses, released its 2004 E-mail Security Trends
and 2005 Predictions report. The report found that phishing-related
online identity theft has established itself as the principal
threat of 2004 and may signal the beginning of a wave of e-mail
attacks targeted at individuals and small groups of companies.
This puts business firmly on the front line in the fight against
online attacks, according to MessageLabs, a leading provider
of managed e-mail security services to business worldwide.
In September 2003, MessageLabs intercepted 279 phishing e-mails
(containing a URL to a fraudulent Web site) and by September
2004, that figure had risen significantly to more than two million.
During the course of 2004, MessageLabs intercepted more than
18 million phishing e-mails. The perpetrators of phishing attacks
also have developed new techniques to increase their chances
of success. Recently, phishing e-mails have been designed to
capture online banking details automatically when a user opens
the e-mail, rather than when the user clicks on URL links within
messages. Phishers also have attempted to dupe unsuspecting
users into becoming middlemen for money-laundering operations.
Spam and virus ratios also rose over the last 12 months, according
to the MessageLabs Intelligence End of Year Report 2004. During
the year, the virus infection average ratio was one in 16, compared
to 2003 when it was one in 33. The most widespread outbreak
of 2004 was W32/MyDoom.A, which hit in January. The average
percentage of e-mail identified as spam in 2004 was 73 percent;
in 2003, the average was 40 percent.
"As predicted at the start of the year, e-mail security
attacks remain unabated in their persistence and ferocity. The
major development of the year has undoubtedly been the emergence
of phishing -- in just 12 months it has established itself as
a threat to any organization or individual conducting business
online,” said Mark Sunner, chief technology officer of
MessageLabs. “We believe that the singling out of certain
companies to be the victim of phishing attacks could signal
the beginning of a wider trend. Already, particular businesses
are being threatened and blackmailed, which could indicate a
shift from random, scattergun approaches to customized attacks
designed to take advantage of the perceived weaknesses of some
businesses.”
MessageLabs also witnessed tailored malicious activity ranging
from blackmailing online gaming sites with Denial of Service
(DoS) attacks to threats to send out child pornography in the
name of a particular organization. Recent evidence also suggests
that Trojans and other malicious code have been developed during
2004 specifically to compromise particular organizations, a
trend that MessageLabs expects to continue in 2005. As well
as the threat from targeted fraud, MessageLabs sees the other
key issue facing IT departments and executives is regulatory
compliance. Laws related to financial reporting and disclosure
require companies to have policies for monitoring, securing,
reporting and archiving all business transactions, including
e-mail and instant messaging correspondence. “Compliance
is a big concern already, and many firms have yet to grasp the
impact it will have on the administration, management and security
of e-mail. Failure to comply could not only lead to potential
legal problems, it also could threaten a company’s credibility
and reputation. It is vital to ruthlessly evaluate e-mail management
solutions and consider current and potential future regulatory
requirements when deciding how best to ensure compliance,”
Sunner said.
For more information: http://www.messagelabs.com/intelligence/2004report
(Quelle: http://www.certmag.com/common/newscenter/newsdisplay.cfm?id=3542)
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4 Sonstiges
4.1 IT-Defense startet am 26. Januar
Forum zur IT-Sicherheit findet an zwei Tagen in Köln statt
Zum dritten Mal findet Ende Januar der Sicherheitskongress "IT-Defense"
statt. Das Event wird vom 26. bis 27. Januar in Köln abgehalten
und richtet sich in erster Linie an Entwickler, Administratoren,
Netzwerkverantwortliche, EDV-Leiter, IT-Sicherheitsbeauftragte,
Datenschutzbeauftragte, Revisoren, Berater und Hacker, die sich
austauschen möchten und Kontakt zu den Großen der
Branche suchen. Angesagt haben sich unter anderem der Firewall-Experte
Marcus Ranum, der Erfinder und Entwickler des Open-Source-Scanners
Nessus, Renaud Deraison, sowie der Forensik-Spezialist Brian
Carrier. Die Teilnehmerzahl des Kongresses ist auf 200 Personen
beschränkt. Veranstaltet wird IT-Defense vom Verlag Dpunkt
und der Firma Cirosec. Die Teilnahmegebühr für die
Vortragsreihe beträgt 995 Euro.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39129106,00.htm?h)
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4.2 Update 2005: Von Altgeräten bis Zuwanderung
Die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen für die Informations-
und Telekommunikationswirtschaft im Überblick:
Im neuen Jahr müssen sich Verbraucher und Unternehmen wieder
auf eine Reihe gesetzlicher Änderungen einstellen. Der
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und
neue Medien (BITKOM) hat für die ITK-Branche eine Übersicht
mit den wichtigsten Neuerungen zusammengestellt:
• Greencard: Das neue Zuwanderungsgesetz löst ab
Januar die alte Regelung ab. Für die rund 18.000 Greencard-Inhaber
schafft das Gesetz die Möglichkeit, nach fünf Jahren
Arbeit in Deutschland mit ihren Familien im Land zu bleiben.
Nach Ansicht des BITKOM bietet das Zuwanderungsgesetz die Chance,
hoch qualifizierte Arbeitskräfte langfristig an Deutschland
zu binden.
• Rücknahme von Altgeräten: Im Februar beschließt
der Bundestag das Elektronikaltgerätegesetz. Es besagt,
dass Verbraucher künftig ihre alten Elektrogeräte,
zum Beispiel Handys, Computer oder Drucker, kostenlos zurückgeben
dürfen. Die Entsorgung übernehmen die Hersteller.
Das Gesetz tritt voraussichtlich im August in Kraft.
• E-Commerce: Eine Änderung des Fernabsatzgesetzes
bringt den Verbrauchern mehr Schutz bei Einkäufen im Internet.
Online-Händler werden ihre Kunden künftig noch umfassender
informieren, zum Beispiel muss bei Preisangaben für Produkte
oder Dienstleistungen immer der Gesamtpreis erkennbar sein,
inklusive Versandkosten, Steuern oder sonstiger Zusatzkosten.
• Sicherheit: Ab Januar müssen Internetprovider die
technischen Voraussetzungen zur Überwachung von E-Mails
geschaffen haben. Die Ermittlungsbehörden durften zwar
schon bisher den E-Mail-Verkehr von Personen überwachen,
die einer schweren Straftat verdächtigt werden. Häufig
war die Technik dafür aber noch nicht vorhanden.
• Steuern und Abgaben: Für Betriebe und Selbstständige
gelten ab 2005 neue Regeln für die Kommunikation mit den
Finanzbehörden. Folgende Daten müssen künftig
elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden:
Umsatzsteuervoranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen und die Lohnsteuerdaten
der Arbeitnehmer. Dafür können die Arbeitgeber das
ELSTER-Formular oder ein EDV-Buchführungssystem nutzen,
wenn es über ein entsprechendes Übertragungsmodul
verfügt.
(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29112.aspx)
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4.3 Managerspielzeug Blackberry
In den USA ist sind die mobilen E-Mail-Devices der Marke Blackberry
längst Massenartikel, die mehr als eineinhalb Millionen
Mal gekauft wurden. Nun soll der europäische Markt erobert
werden - Vodafone, T-Mobile und die British Telecom sind schon
im Boot. Eigentlich schien die Entwicklung im Mobilgeräte-Markt
vorgezeichnet. PDAs à la Palm verschmelzen mit Handys
zu Smartphones und diese wiederum werden durch Breitbandtechniken
wie UMTS oder Wireless-LAN zu schnellen Allzweckgeräten
aufgerüstet. Doch je kleiner und integrierter die Geräte
sind, desto schwieriger gestaltet es sich, die vielen Funktionen
zu bedienen. Wer schon einmal versucht hat, während eines
Telefonats den Terminplaner auf dem Smartphone einzusehen, weiß
wie kompliziert das werden kann. Wer sein Gerät zum Arbeiten
nutzt und nicht zum Spielen (im weiteren Sinne), der schätzt
einfache Bedienbarkeit. Hier liegen die Stärken des Blackberry
von Research in Motion (RIM). Auch wenn man damit auch telefonieren
und seine Termine verwalten kann, handelt es sich beim Blackberry
im Kern um ein mobiles E-Mail-Gerät.
In den USA ist der Blackberry längst ein Massenartikel,
der eineinhalb Millionen Mal gekauft wurde. Nun soll der europäische
Markt erobert werden. Tatsächlich stehen die Partner längst
Schlange. Vodafone, T-Mobile und die British Telecom sind schon
im Boot. Auch Anbieter von mobilen Business-Anwendungen haben
ihr Interesse angemeldet. Der Bedienungskomfort der Blackberry-Geräte
beruht nur am Rande auf der vertrauten Qwertz-Tastatur. Von
weit größerer Bedeutung ist die dahinter liegende
Server-Architektur mit seiner Push-Technik. Sie sorgt zum Beispiel
dafür, dass selbst bei einer langsamen Verbindung und umfangreichen
Dateien Blackberry-User nie nervös auf die Beendigung eines
Downloads warten müssen. Der Grund: Sie erfahren von der
E-Mail erst, wenn der Pushdienst sie vollständig geliefert
hat. Auch Arbeitgeber lieben den Blackberry, weil sie die Adminstration
und Sicherheit des Dienstes weitgehend in der eigenen IT-Abteilung
halten können. Im Unternehmen werden E-Mails und andere
Firmendaten gesammelt, kopiert, verschlüsselt und an RIM
weitergereicht, wo der Push-Server steht, der die Informationen
via GPRS auf die Endgeräte überträgt.
Dass in den USA RIM die GPRS-Übertragung übernimmt
liegt daran, dass es in den USA lange Zeit kein flächendeckendes
Mobilfunknetz gegeben hat. Dieses Verfahren hat dazu geführt,
dass Blackberries mit proprietären Techniken verwendet
werden, die es den IT-Abteilungen manchmal schwer machen, die
Dienste in vorhandene IT-Umgebungen einzubinden. Anders als
bei den Gerätenutzern fallen hier auch die langen Übertragungszeiten
des schmalbandigen GPRS-Netzes auf. In den Rechenzentren sind
die Blackberries daher weit weniger beliebt als in den Management-Abteilungen.
Das gilt umso mehr als es - wie eine Studie von Berlekon Research
zeigt - eine Reihe gleichwertiger und manchmal sogar überlegene
Alternativen mit Standardgeräten, Breitbandtechniken und
offener Middleware gibt. Zudem fehlen hier die infrastrukturellen
Nachteile der USA, die dort das Blackberry-Geschäft getrieben
haben.
Auch in Europa ein Erfolg?
Lässt sich angesichts dieser Unterschiede der Erfolg von
RIM in Europa wiederholen? Dafür spricht das massive Interesse
der Mobilfunkbetreiber an den Internet- und IT-Konkurrenz vorbei
eigene Datendienste aufzubauen. Dagegen spricht das geringe
Interesse vieler Anwender hier zu Lande ihr Handy als E-Mail-Client
zu betreiben. Das gilt nicht für Manager. Sie gelten als
die ideale Zielgruppe für den Blackberry. Sie sind mehr
als jede andere Gruppe von E-Mail-Kommunikation abhängig,
ja manche definieren sich geradezu über die Zahl der E-Mails,
die sie täglich beantworten müssen. Außerdem
legen gerade Führungskräfte großen Wert darauf,
dass ihre Arbeitsmittel problemlos funktionieren, ohne technische
Fertigkeiten zu verlangen.
Die zentrale Frage lautet allerdings: Ist die Zielgruppe groß
genug, um für RIM, die Netzbetreiber und die Applikationspartner
attraktiv zu sein? Diese Frage werden sich vor allem die Mobilfunkanbieter
und die Handyfabrikanten stellen, denn sie sind bislang eher
im Massenmarkt tätig. Allerdings haben sie inzwischen erkannt,
dass es nicht reicht, ihre Geräte mit Funktionen voll zu
stopfen. Es zeichnet sich ein Trend ab, den Massenmarkt der
Konsumenten mit anderen mobilen Geräten und Diensten zu
beliefern als die Geschäftskunden. Blackberry zielt definitiv
auf den Business-Bereich. Um jedoch mehr Käufer als nur
die Manager anzusprechen, reicht das Argument einfacher E-Mail-Anbindung
nicht. Erst zusätzliche Anwendungen wie etwa Customer Relationship
Management (CRM) oder SAP-Einbindung kann die Zahl der potenziellen
Nutzer auf ein rentables Niveau heben. Da es sich bei den Blackberries
im Vergleich zu manchen Smartphones oder den Handhelds von Palm
um relativ schlanke Geräte handelt, sind dem Wunsch, Außendienstmitarbeiter
über Unternehmensapplikationen einzubinden, bislang allerdings
deutliche Grenzen gesetzt. Ein weiterer Nachteil ist die proprietäre
Technik von RIM. Längst stehen Middleware-Anbieter wie
Sybase, Intellisync oder Extended Systems bereit, um ähnliche
Dienste für Standard-Geräte anzubieten, die sich zukunftsträchtiger,
einfach zu administrierender und offener Techniken bedienen.
Aber es geht nicht immer um Vernunft. Aus den oben genannten
Gründen stehen die Chance gut, Manager für einen Blackberry
zu begeistern. Sie werden besonders umworben, da es sich bei
dieser Gruppe definitionsgemäß um Menschen handelt,
die großen Einfluss auf Unternehmensentscheidungen haben.
Dem Vernehmen nach reicht es inzwischen, Mitglied in einem Golfclub
zu sein, um eines der Geräte geschenkt zu bekommen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,39128235,00.htm)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Greif spart eine Million US-Dollar an
IT-Kosten mit Lösungen von SSA Global
Weltmarktführer der Verpackungsindustrie setzt auf
Lösungen von SSA Global und schafft neue, konsolidierte
IT-Infrastruktur auf Basis der IBM eServer iSeries-Plattform
Greif, Inc., weltweit führender Anbieter der Verpackungsindustrie
und langjähriger Kunde von SSA Global, hat eine Strategie
zur Konsolidierung seiner IT-Infrastruktur geschaffen, die auf
dem Einsatz der Unternehmenslösungen von SSA Global und
der IBM eServer i5-Hardware-Plattform basiert. Greif verfügt
über 160 Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und
hatte aufgrund zahlreicher Akquisitionen in den letzten Jahren
eine heterogene IT-Infrastruktur. Die Konsolidierung dieser
Infrastruktur erfolgt nun auf Basis der ERP- und der erweiterten
Unternehmenslösungen von SSA Global, die künftig als
Standard im gesamten Konzern eingesetzt werden. Die IT-Strategie
ist Teil einer umfassenden Umgestaltungsinitiative des Unternehmens,
mit der Greif die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen
verbessern und gleichzeitig die Kosten senken will.
"Die strategischen Übernahmen haben die Größe
unseres Unternehmens verdoppelt und uns eine weltweite Präsenz
verschafft. Der konsolidierte Einsatz der ERP-Lösungen
von SSA Global hat uns in Nordamerika bereits mehr als eine
Million US-Dollar an IT-Kosten erspart und uns zu einem viel
agileren Unternehmen gemacht", sagt Don Huml, CFO von Greif,
Inc. "Die Konvergenz- und Modernisierungsstrategie von
SSA Global wird es uns noch leichter machen, Migrationspfade
zu beschreiten und Upgrades kostengünstig durchzuführen.
Darüber hinaus erlaubt uns die strategische Allianz von
SSA Global mit IBM, die Konsolidierung der IT-Plattform während
dieser bedeutenden Umgestaltung durchzuführen", so
Don Huml. Greif setzt auf die strategische Allianz von SSA Global
und IBM, um die Rahmenbedingungen für die Zusammenführung
seiner Rechenzentren zu schaffen. Die Konsolidierungsstrategie
des Unternehmens nutzt die beiden eingesetzten ERP-Systeme von
SSA Global auf einer iSeries i5-Plattform, mit den beiden Betriebssystemen
i5/OS und AIX, um eine schlankere Infrastruktur zu schaffen,
die die Komplexität verringert und die Kosten senkt. Greif
erwarb das IBM eServer i5-System über Sirius – Premier
Business Partner von IBM und Strategic Alliance Partner von
SSA Global. "IBM erkennt die Bedeutung unseres Geschäftspartner-Programms
und des Strategic Alliance-Programms an, insbesondere im Rahmen
der eServer iSeries-Marke. Ein Unternehmen wie Greif braucht
leistungsfähigen Support und innovative Technologien",
sagt Mike Borman, eServer iSeries General Manager, IBM.
Aufgrund einer unabhängigen Studie seiner Anforderungen
an eine Unternehmenssoftware entschied sich Greif für das
SSA Global-Portfolio an erweiterten Lösungen als Kernstück
seiner Umgestaltung. Greif wird den Nutzen seiner Investitionen
in die SSA ERP-Lösungen durch zusätzliche Unternehmenslösungen
von SSA Global weiter steigern. Mit dem Einsatz von SSA Supply
Chain Management, SSA Customer Relationship Management und SSA
eBusiness-Lösungen will Greif neue Wettbewerbsvorteile
erzielen.
Graeme Cooksley, Executive Vice President von SSA Global:
"SSA Global ist bestrebt, die Investitionen seiner Kunden
zu schützen, indem wir unsere ERP-Kernlösungen kontinuierlich
weiterentwickeln und gleichzeitig erweiterte Unternehmenslösungen
integrieren. Dies wird Greif dabei helfen, die Betriebskosten
erheblich zu senken, während die Umgestaltung erfolgreich
vorangetrieben wird.
(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/home/press/press/modulepress/Greif)
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5.3 Microsoft Axapta um Anforderungen der
medizinisch-/pharmazeutischen Industrie erweitert
Die Herstellung pharmazeutischer Produkte, Implantate oder medizinischer
Geräte unterliegt weltweit einer strengen Kontrolle. Um
die Zulassung der Behörden zu erhalten, müssen Hersteller
unter anderem eine lückenlose Dokumentation ihres Produktionsprozesses
vorweisen. Diese als "Validierung" bezeichnete Prüfung
bezieht immer stärker die eingesetzte Unternehmenssoftware
mit ein und ist gleichermaßen zeit- wie kostenaufwendig.
Microsoft hat jetzt eine erweiterte Plattform der Unternehmenssoftware
Microsoft Business Solution-Axapta vorgestellt, die mittelständischen
Firmen der medizinisch-/pharmazeutischen Industrie (Life-Science)
hilft, die Einhaltung der Validierungsanforderungen und die
entsprechende Funktionalität nachzuweisen. Die Axapta-Plattform
richtet sich an Forschungseinrichtungen und Hersteller aus Pharmazie,
Medizin und Biotechnologie. Sie adressiert zugleich auch Handelsunternehmen
dieser Branchen, die ihre Lieferkette den jeweiligen Validierungsrichtlinen
anpassen wollen. Microsoft Axapta for Life Sciences liefert
die notwendige Dokumentation im Validierungsprozess und hilft
damit dem Anwender Kosten zu senken. Die neue Plattform wird
im ersten Quartal 2005 in Deutschland verfügbar sein. Unternehmen
in allen Bereichen der Life-Science-Branche sehen sich in den
letzten Jahren mit einer stetigen Zunahme regulatorischer Anforderungen
konfrontiert. Die zur Herstellung von Arzneimitteln angewendeten
Prozesse müssen jeweils validiert werden. Produzenten müssen
dabei im Detail nachweisen, dass Verfahren, Prozesse, Materialien,
Arbeitsgeräte oder Systeme tatsächlich zu den erwarteten
Ergebnissen führen. Hierzu wurde ein Regelwerk aufgestellt,
das den Einsatz von Unternehmenssoftware beschreibt und als
"Grundsätze der guten automatisierten Herstellpraxis"
(Good Automated Manufacturing Practises) bezeichnet wird.
Microsoft Axapta for Life Science unterstützt speziell
die Erfüllung dieser Grundsätze und wurde entwickelt,
um den Prozess der Validierung zu erleichtern. Es handelt sich
dabei nicht um eine Branchenlösung für Life-Science-Unternehmen
sondern um eine neue Plattform, die um eine Reihe von Funktionen
ausgedehnt wurde. Hierzu zählen beispielsweise ein erweitertes
Reporting, eine Funktion zur elektronischen Signatur sowie ein
"Compliance Enablement" genanntes Modul, das es Unternehmen
erleichtert, die nötigen Anforderungen einer Validierung
zu erfüllen. Microsoft Axapta for Life Sciences bildet
dabei die technologische Grundplattform, auf deren Fundament
ausgewählte Microsoft Partner branchenspezifische Lösungen
aufbauen.
Anforderungen der FDA
Die Schlüsselfunktionen, die Microsoft Axapta for Life
Sciences bietet, ermöglichen es Unternehmen, die strengen
Anforderungen der Food and Drug Administration (FDA) zu erfüllen.
Diese, für die Validierung in den USA zuständige Bundesbehörde,
wacht über die Sicherheit und Qualität von Produkten,
die am Menschen angewendet werden - beispielsweise pharmazeutische
Produkte, Implantate oder medizinische Geräte. Die FDA
gilt als Vorbild für ähnliche Behörden in Europa
und der Bundesrepublik. Eine der wesentlichen Anforderungen
aller dieser Einrichtungen ist eine lückenlose Dokumentation
des Herstellungsprozesses. Microsoft Axapta for Life Sciences
ermöglicht es, alle in die Unternehmenssoftware eingebundenen
Produktionsabläufe nachvollziehbar zu dokumentieren. Dabei
können Branchenpartner die geforderten Berichte flexibel
an die landeseigenen Vorgaben angleichen. "Wir stellen
den Kunden mit Axapta for Life Sciences ein zusätzliches
Funktionspaket zur Verfügung, das neben der besonderen
Behandlung von sensitiven Daten, wie beispielsweise Rezepturen,
oder Herstellvorschriften auch die erforderlichen Dokumentationen
erstellen kann. Mit diesen lässt sich der Forschungs- und
Entwicklungsprozess darstellen und überwachen", erläutert
Thorsten Scholl, Produkt Manager Microsoft Axapta der Microsoft
Deutschland GmbH. "Den großen Vorteil der Lösung
sehen wir darin, dass Dokumente, die sonst meist im Rahmen extern
zugekaufter Beratungsleistungen erstellt werden müssen,
Teil der Unternehmenssoftware sind. Hier liegt ein enormes Einsparpotenzial
für die Anwender der Lösung, das leicht im Bereich
von mehreren Millionen Dollar liegen kann."
Ein weiteres zentrales Merkmal der neuen Axapta-Version ist
die Einhaltung der Anforderungen des so genannten "Part
11" der FDA. In diesem Anhang zum allgemeinen Regelwerk
der Behörde werden die Anforderungen näher spezifiziert,
die "computerisierte Systeme" im Rahmen der Validierung
erfüllen müssen. Sie dienten als Basis für die
Entwicklung der Software. "Die Entwicklung der neuen Axapta-Version
durch Microsoft bestätigt unsere Fokussierung als Branchenpartner
auf dem weltweiten Life-Science-Markt", sagt Rainer Weissenberger,
Prokurist bei der Tectura in Würzburg. "Mit der neuen
Plattform können wir unsere Branchenlösung "Tectura
Axapta Life Science" noch effizienter und besser im regulierten
Umfeld einführen und alle validierungspflichtigen Anforderungen
an die Produktion, Chargenlogistik, das Qualitätsmanagement
und den Vertrieb abdecken." Die Einführung einer Unternehmenssoftware,
die den Validierungsanforderungen der FDA entspricht, ist ein
komplexer Vorgang. Software-Entwicklungen in diesem Umfeld müssen
zumeist durch ein unabhängiges Life-Cycle-Audit geprüft
werden. Um Anwendern Kosten und Zeit für diesen Prozess
zu sparen, hat Microsoft das dänische Unternehmen Novo
Nordisk IT (NNIT) beauftragt, die Lösungen der Microsoft
Partner zu zertifizieren.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/ms/presseservice/meldungen.asp?ID=531237)
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5.4 Migration obligatorisch - Produkt- und
Potentialanalyse von Navision 4.0
„Wer jetzt Navision lizenziert wird in vier Jahren
migrieren müssen“, warnt Matthias Sander all jene
Firmen, die eine Anschaffung der Microsoft-ERP-Lösung für
kleine und mittlere Unternehmen in Erwägung ziehen. Der
ITExperte entwirft in der aktuellen Produkt- und Potenzialanalyse
der MS-Business-Applikation Navision 4.0 ein differenziertes
und detailliertes Bild der Software und arbeitet Stärken
und Schwächen heraus. So verändere Microsofts Engagement
bei den ERP-Lösungen zwar den Markt zugunsten der Anwender,
da ERP-Software dadurch einen immer stärkeren Commodity-Charakter
bekomme und sich andere Hersteller, die diesen Markt adressierten,
am attraktiven Preisniveau orientieren müssen. Andererseits
werden sich Anwender auf einen kurzen Anwendungszeitraum einstellen
müssen. Denn Microsoft wird nicht wie angekündigt
seine Integrations-Initiative wie plangemäß verwirklichen
können. „Grund genug“, meint Matthias Sander,
„um eindringlich nach der Nachhaltigkeit der jetzigen
Lösung zu fragen.“ Analyse der zielgruppen-relevanten
Wettbewerbs-Produkte.
Die mediaone-Studie „MS Navision 4.0 - Produkt- Potenzial-
und Wettbewerbsanalyse “ ermittelt, für welche Art
von Unternehmen die Lösung in Frage kommt und bewertet
Wettbewerbsprodukte. Sie liefert einen umfassenden Marktüberblick
der wichtigsten Hersteller, ihrer Produkte sowie deren Leistungsfähigkeit
und Lizenzkosten. Charakterisiert, beschrieben und bewertet
wurden dabei rund 15 Software-Lösungen für KMUs in
über 600 Kategorien. Darunter Fatherboard Software / easyWorkX,
GFI / LIN-PPS, infor business solutions AG / infor:com, myfactory
Software / myfactory.BusinessWorld, Polynorm Software AG, PSIPENTA
/ PSIpenta.com, Ramsauer & Stürmer RS/2, SAP / BusinessOne.
Die Studie ermittelt erstmals Leistungs-Rankings in den einzelnen
Funktionsgruppen Dabei wurden Zielgruppen, Branchen, Funktionen
und Features genauso ermittelt, wie Referenzen, Anzahl der verkauften
Lizenzen, Datenbankanbindungen sowie Kosten für Lizenzen,
Gebühren, Integration, Support und Maintenance sowie die
Unterstützung relevanter Schnittstellen und Standards (wie
beispielsweise Webservices oder andere Integrationstechnologien).
Weiter ermittelt die Studie erstmalig unterschiedliche Leistungs-
Rankings in einzelnen Funktionsgruppen wie etwa Beschaffung,
CRM oder Analyse- Werkzeuge.
Besonders auf die Funktionen und Features für die Pflege
und Management der Kundenbeziehungen (CRM - Customer Relationship
Management), für „PPS Produktion Planung Steuerung“
sowie für E-Procurement und Sourcing wurde in der neuen
Ausgabe ein Schwerpunkt gelegt. Denn generell prägen neue
Herausforderungen den Markt der ERPTools: Die steigende Vernetzung
der Unternehmen nach innen und außen, das Verschwinden
der Unternehmensgrenzen, neue Anforderungen durch E-Business
sowie zunehmender Kosten- und Wettbewerbsdruck sowie die steigende
Integration von Business-Software sorgen für neue Produktphilosophien.
Die unterschiedlichen Lizenz- und Nebenkosten wurden ebenfalls
einer Prüfung unterzogen – ein Bereich, in dem sich
viele Hersteller bislang eher bedeckt halten. Neu ist weiter,
dass im Rahmen eines Rankings die besten Produkte im jeweiligen
Preissegment ermittelt wurden.
(Quelle: http://www.businessvillage.de/Magazin/mag_detail/mag-208.html)
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5.5 Finanzamt fordert ab 2005 Meldungen auf elektronischem Weg
IFS-Software ist vorbereitet
IFS Rechnungswesen
Umsatzsteuer-Voranmeldungen für Meldezeiträume ab
dem 1.1.2005 müssen auf elektronischem Weg an die Finanzbehörden
übermittelt werden. Gemäß Steuerdaten-Übermittlungsverordnung
(StDÜV) müssen die Daten signiert und verschlüsselt
übertragen werden. Zur Übermittlung der Umsatzsteuer-Voranmeldungsdaten
stehen für Anwender von IFS-iV und IFS Applications zwei
Werkzeuge zur Verfügung:
1. Die kostenlose Software ElsterFormular der Finanzverwaltung.
Sie wird im Internet unter www.elsterformular.de zum Download
angeboten. Bei Nutzung von ElsterFormular müssen die Daten
per Tastatur in ElsterFormular eingegeben werden. ElsterFormular
versieht die Daten mit einer elektronischen Signatur und überträgt
sie verschlüsselt an die Finanzbehörden.
2. Das kostenpflichtige Tool PERFIDIA der Firma UBM GmbH. PERFIDIA
signiert, verschlüsselt und übermittelt Dateien, die
aus dem Buchhaltungssystem erzeugt werden, gemäß
den Anforderungen der StDÜV.
Für IFS-iV Version 4.0 und für IFS Applications Versionen
2003 und 2004 werden Ende Januar 2005 Erweiterungen zum Erzeugen
dieser Dateien mit den Daten zur Umsatzsteuervoranmeldung bereitgestellt.
Anwender, die ältere Versionen im Einsatz haben, müssen
ElsterFormular verwenden.
IFS Personalwesen
Das Steueränderungsgesetz 2003 verpflichtet die Arbeitgeber
ab 1.1.2004 zur elektronischen Übermittlung von Lohnsteuerdaten
an die Finanzverwaltung. Jeweils bis zum 28. Februar des Folgejahres
müssen die Lohnsteuer(karten)daten des Vorjahres nach amtlich
vorgeschriebenem Datensatz an die Finanzverwaltung übermittelt
werden. Ab 2005 sind auch unterjährige Lohnsteuerdaten
elektronisch zu übermitteln. Für den elektronischen
Datenaustausch im Personalwesen wird IFS künftig das Standardtool
PERFIDIA für Windows der Firma UBM GmbH einsetzen. Das
Programm beinhaltet die „dakota-Funktionen“ wie
Übermittlung DEÜV-Meldungen und Beitragsnachweise,
Übermittlung Entgeltbescheinigung an Krankenkassen, sowie
die ELSTER-Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungen (Lohnsteuerkarte),
Lohnsteueranmeldungen. PERFIDIA verschlüsselt die Sendedaten,
überwacht die Rückgabeprotokolle der Finanzverwaltung
und druckt die Lohnsteuerbescheinigungen für die Mitarbeiter.
Außerdem können diverse Verdiensterhebungen an Statistische
Ämter übermittelt werden. Die erweiterten Funktionalitäten
mit der Schnittstelle zu PERFIDIA werden im Personalwesen IFS-iV
bzw. IFS Applications mit der Jahreswechselversion 2004/2005
ab 10. Januar 2005 zur Verfügung gestellt. In beiden Systemen
fließen nur Buchungen in die Datei ein, die mit Steuerschlüssel
gebucht werden.
Die Erweiterungen in IFS-iV bzw. IFS Applications zum Erzeugen
einer PERFIDIA gerechten Datei können ab Ende Januar über
den jeweiligen Projektleiter bzw. die Hotline angefordert werden.
(Quelle: http://www.ifsde.com/Elster/)
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5.6 IFS Applications 2004—Packaged for Payback™
IFS Applications macht es Unternehmen leichter, sich auf ihr
eigentliches Geschäft zu konzentrieren. Unter dem Motto
"Packaged for Payback" ist IFS Applications darauf
ausgerichtet, die Arbeitsumgebung zu vereinfachen und damit
höchste Leistungsfähigkeit bei der Amortisation der
Investitionen zu erreichen. Durch die Rationalisierung der Geschäftsprozesse
mittels des Business Modelers und durch den Einsatz von anwenderfreundlichen
persönlichen Portalen gibt IFS Applications den Unternehmen
die Möglichkeit, sich auf die Erhöhung des Gewinns
zu konzentrieren.
Gemeinsam Payback generieren
Eine maximale Amortisationsrate erfordert Teamwork... Das Anwendungs-Wissen
von IFS, das Wissen der Kunden um betriebliche Abläufe
und Prozesse sowie die Erfahrungen der IFS-Partner mit Management,
Hardware, Software und optimalen Verfahren vereinen sich zu
höchster Leistungsfähigkeit bei der Amortisation.
Weitere
Informationen Vereinfachung branchenspezifischer
Prozesse
Branchen und Unternehmen sind einzigartig. Unhandliche Standardlösungen
bringen Unternehmen keinen Wettbewerbsvorteil. IFS Applications
2004 vereinfacht branchenspezifische Prozesse, um Kosten zu
reduzieren und Markteinführungszeiten zu verkürzen.
Das ergibt echte Vorteile auf den heutigen hart umkämpften
Märkten. Weitere
Informationen Einfache Koexistenz und Integration
Der Einsatz der modernsten Technologie, sobald diese verfügbar
ist, erfordert eine einfache Integration. Die serviceorientierte
Komponentenstruktur von IFS lässt sich einfach anbinden,
arbeitet mit bestehenden Anwendungen und Altsystemen zusammen
und erfordert kein grundlagendes Upgrade des gesamten Systems.
Weitere
Informationen
Unternehmensweites Lifecycle Management
Den Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens zu erleichtern,
ist eine entscheidende Herausforderung. IFS Applications geht
darüber hinaus nur die Kernprozesse eines Unternehmens
zu unterstützen. Sie bieten ein Management des gesamten
Lebenszyklus, das sich auf die drei Hauptaspekte des Geschäfts
konzentriert: den Kunden, das Produkt und die Anlagen.
Weitere Informationen
(Quelle: http://www.ifsworld.com/de/ifs_applications/2004/default.asp)
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5.7 Varial Software AG stellt sich vertrieblich neu auf.
Die Varial Software AG hat sich für die Zukunft vertrieblich
neu aufgestellt. Als Hersteller und Zulieferer von Standardsoftware
für das Finanzwesen, Controlling und die Personalwirtschaft
vertreibt die Varial AG ihre Produkte traditionell ausschließlich
indirekt über ein Partner-Netzwerk. Dieses Partner-Netzwerk
ist in den vergangenen sechs Monaten umfassend restrukturiert
worden, mit dem Ziel größere und autarke Vertriebseinheiten
zu bilden, welche über den reinen Vertrieb hinaus auch
die Beratung und den Support der Varial-Software kompetent und
eigenständig abdecken.
Die Intensität der Vermarktung sowie die Effizienz in der
Marktbearbeitung, insbesondere der neuen Produktlinie Varial
World Edition, wird durch die Restrukturierung des Partner-Netzwerkes
wirkungsvoll unterstützt. Die Varial AG unterscheidet ihre
Partner generell in OEM-Partner (Original Equipment Manufacturer)
und VAR-Partner (Value Added Reseller). Während die OEM-Partner
die Varial-Produkte nahtlos in ihr umfassendes ERP-System integrieren
und unter eigenem Label vermarkten, verkaufen die VAR-Partner
die Varial-Software unter der Marke Varial als Stand-alone Lösungen
oder in Verbindung mit vielfältigen branchenspezifischen
Softwarepaketen. Voraussetzung für die Ernennung zum VAR-Partner
ist neben dem eindeutigen Fokus des Vertriebs auf die Varial-Produkte
ein professionelles und umfassendes Dienstleistungsangebot für
die Einführung und den Support der Varial-Software bei
den Kunden. Die Kompetenz der Mitarbeiter der VAR-Partner in
Bezug auf die Varial-Software wird durch ein umfangreiches und
für alle VAR-Partner verbindliches Zertifizierungsprogramm
sichergestellt.
Das Varial Geschäft wird auf rund 20 VAR-Partner konzentriert.
Bisherige Vertriebspartner, welche nicht zu Value Added Resellern
ernannt wurden, werden als Akquisitions- und Implementierungspartner
an die VAR-Partner gebunden. „Dieses zweistufige Vertriebsmodell
ermöglicht es, dass unsere Kunden weiterhin von Ihrem bisherigen
Softwarepartner betreut werden können“, betont Thomas
Dibbern, Leiter Vertrieb der Varial AG. „Durch die Anbindung
kleinerer Partnerunternehmen an selbständig agierende größere
VAR-Partner können wir uns auf unsere Kernkompetenzen in
der Herstellung qualitativ hochwertiger Software, der Bereitstellung
eines kompetenten Second-line Supports für unsere Partner
sowie der Vermarktung über einen klar strukturierten indirekten
Vertrieb fokussieren.“
(Quelle: http://www.varial.de/)
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5.8 "Der Markt übt starken Druck auf die Beratungsseffizienz aus"
Auf den ERP-Häusern lastet der Druck, Kunden effizienter
denn je zu beraten. Mit vorkonfigurierten Lösungen will
die Steeb GmbH die Einführungszeiten und -kosten deutlich
reduzieren. Laut Beratungsleiter Michael Pausch richten die
Abstätter den Blick auf den unteren Mittelstand. Das Gespräch
führte der Journalist Dietmar Kieser, Mitglied der Chefredaktion
bei der Fachzeitschrift Industrieanzeiger (Konradin-Verlag).
Steeb bedankt sich für die freundliche Genehmigung zur
Nutzung bei Autor und Verlag.
Kieser: In Zeiten schmaler Kassen rücken Firmenchefs betriebswirtschaftliche
Fragen in den Mittelpunkt. Wie wirkt sich dies auf die strategische
Weiterentwicklung ihres ERP-Einsatzes aus?
Pausch: Ist mit dem ERP-System die klassische Software eingeführt,
machen sich immer mehr Anwender Gedanken etwa über ein
Management-Informationssystem. Dieses liefert entscheidungsrelevante
Daten und hilft, den Nutzen transparent zu machen. Kennzahlensysteme
aufzubauen oder eine Balanced Scorecard einzuführen diese
Themen stehen jetzt an. Zum anderen kommen die Internetanwendungen,
das Supplier Relationship Management etwa, ins Spiel. Auch dies
ist gerade jetzt, wo Stahl knapp ist, ein Schwerpunkt der Mittelständler.
Ihnen entstehen durch Anbindung von Katalogen oder durch C-Teile-Beschaffung
große Optimierungspotenziale. Denn immer noch bestellt
der Mittelstand häufig manuell. Dort können wir Nutzenpotenziale
aufzeigen.
? Herrscht bei den Internet-Anwendungen denn nicht
eine Verzagtheit vor?
Das kann ich nicht erkennen. Wenn gezögert wird, liegt
es eher daran, dass die modernen Funktionalitäten in Stufen
eingeführt werden. Man kann nicht mit einem Internet-Geschäftsprozess
beginnen, und das ERP-System im Backend passt dann nicht dazu.
Der Schritt ist eher der: Das klassische ERP ist die Grundlage
für den Aufbau der Basisprozesse, auf denen wir dann eine
optimale Nutzung der Internetprozesse sicherstellen können.
? Treibt dies nicht den Beratungsanteil am Gesamtauftrag
in die Höhe?
Als ich anfing, stand das Verhältnis von Software- zu Beratungskosten
bei eins zu zwei. Zu einer Lizenzgebühr von 100 000 Euro
addierten sich 200 000 Euro für die Beratung. Doch die
Zeiten haben sich dramatisch geändert. Der Markt übt
starken Druck auf die Beratungseffizienz aus. Dies hat zur Entwicklung
vorgedachter Systeme geführt. Heute ist das Verhältnis
eins zu eins. Und wir werden den Beratungsanteil weiter senken.
? Wie groß ist der vorkonfigurierte Anteil?
Mit einem bis zu 80 Prozent vorkonfigurierten System kann ein
Kunde heute rechnen. Beratungsleistung ist nur dort nötig,
wo sich individuelle Anforderungen nicht mit dem Leistungsumfang
des Paketes decken. Mit diesem mittelständischen Ansatz
sprechen wir Kunden mit einem Umsatz von 10 bis 30 Millionen
Euro an. Dieses Segment wollen wir uns weiter erschließen.
Der Anfang ist gemacht. 150 unserer nun fast 1200 Kunden lassen
sich dieser Betriebsgröße zuordnen.
? Das SAP-Systemhaus Steeb als Problemlöser für
den unteren Mittelstand?
Wir werden den Beweis antreten, dass wir gegen die großen
Mitbewerber in diesem Markt attraktiv auftreten können.
? Der Einstieg ins Mengengeschäft?
Nicht ganz. Aber mit jährlich 300 bis 400 Kunden wollen
wir schon beginnen.
? Da müssen Sie aber mehr als nur eine vorpacketierte
Lösung anbieten.
Das werden wir auch mit unseren neuen Produkten Steeb Fix ERP
und Steeb Fix CRM. Diese gibt es zum Komplettpreis von 75 000
oder 50 000 Euro inklusive Beratung. Und wir werden weitere
Pakete schnüren, etwa für das Supplier Relationship
Management. Entscheidend ist aber: Wir kommen jetzt mit eigenen
Lösungen, die lediglich per Workshop beim Kunden eingeführt
werden. Das ist ein ganz anderer Beratungsansatz.
(Quelle: http://www.steeb.de/infocenter/presse/news/235/)
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5.9 SAP: Financial Supply Chain Management With SAP SAP FSCM can greatly simplify financial supply chain management in your organization.
With this set of applications you can more easily address the
multifaceted challenges of managing cash flow and optimizing
working capital - two critical elements for successful financial
performance today. Financial supply chain management is the
most effective approach to optimize working capital levels,
streamline accounts receivable processes, and eliminate excess
costs linked to payments. SAP FSCM can greatly simplify financial
supply chain management in your organization. With this set
of applications you can more easily address the multifaceted
challenges of managing cash flow and optimizing working capital
- two critical elements for successful financial performance
today.
(Quelle: http://www.zdnet.de/c/?s=19&t=http%3A%2F%2Fwww.zdnet.de
%2Fitmanager%2Fwhitepapers%2F0%2C39026294%2C60110296p
-39000799q%2C00.htm)
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