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ERS-IT-News Januar 2005

  1. Fachliches
    1.1 IFRS für kleine und mittlere Unternehmen – FiBu goes global
    1.2 Assekuranz bietet Eigenkapitalersatz für Basel-II-Ratings an
    1.3 Bereits bei 81 Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ist ein Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher existenzgefährdender Risiken verantwortlich
    1.4 Elektronische Übermittlung von Steuerdaten wird ausgeweitet
    1.5 IT-Branchenverband relativiert Elster-Kritik
    1.6 The Sarbanes-Oxley Hysteria


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Hitachi: Festplatte mit 500 GByte und SATA-II-Interface
    2.2 Trojanisches Pferd jagt durchs XP-Revier
    2.3 Symantec stopft gefährliche Löcher in mehreren Produkten
    2.4 Neue Intel-CPUs und -Chipsätze in den Startlöchern
    2.5 Holographischer Speicher nimmt Gestalt an
    2.6 Phishing wird deutlich zunehmen
    2.7 69 Prozent der deutschen IT-Entscheider haben keinen integrierten Plan fuer Disaster Recovery und Business Continuity einsatzbereit in der Schublade.



  3. Branchen-News
    3.1 Deutsche Unternehmen erkennen Nachholbedarf bei elektronischer Archivierung
    3.2 RFID-Technik schafft Wachstum
    3.3 RIM, T-Mobile Advance BlackBerry for Open Wireless E-Mail
    3.4 MessageLabs Publishes 2004 E-mail Security Trends and 2005 Predictions Report


  4. Sonstiges
    4.1 IT-Defense startet am 26. Januar
    4.2 Update 2005: Von Altgeräten bis Zuwanderung
    4.3 Managerspielzeug Blackberry


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 Greif spart eine Million US-Dollar an IT-Kosten mit Lösungen von SSA Global
    5.3 Microsoft Axapta um Anforderungen der medizinisch-/pharmazeutischen Industrie erweitert
    5.4 Migration obligatorisch - Produkt- und Potentialanalyse von Navision 4.0
    5.5 Finanzamt fordert ab 2005 Meldungen auf elektronischem Weg
    5.6 IFS Applications 2004—Packaged for Payback™
    5.7 Varial Software AG stellt sich vertrieblich neu auf.
    5.8 "Der Markt übt starken Druck auf die Beratungsseffizienz aus"
    5.9 SAP: Financial Supply Chain Management With SAP SAP FSCM can greatly simplify financial supply chain management in your organization.



1 Fachliches

1.1 IFRS für kleine und mittlere Unternehmen – FiBu goes global

Bereits heute erlaubt der Gesetzgeber für Einzelabschlüsse oder nicht am Kapitalmarkt notierten Unternehmen die Bilanzierung nach IFRS/IAS. Danach besteht für diese Unternehmen ein Wahlrecht, ihre Abschlüsse nach IFRS/IAS zu erstellen. Diese Option kann beispielsweise für solche Unternehmen von Interesse sein, die sich auf den Gang an die Börse vorbereiten. Zudem bewerten auch Banken die Kreditwürdigkeit zunehmend anhand international vergleichbarer Standards.

Führt man sich das Ziel der internationalen Rechnungslegung vor Augen – nämlich die Harmonisierung und Integration der europäischen Kapitalmärkte – dann werden mittelfristig auch nicht börsennotierte Unternehmen nicht mehr umhin kommen, sich mit dem Thema IFRS/IAS zu beschäftigen. Für die Bemessung der Gewinnausschüttung und für steuerliche Zwecke ist allerdings nach wie vor der HGB-Abschluss relevant. Unternehmen, die sich dazu entschließen, auf IFRS/IAS umzustellen, werden also zunächst zweigleisig fahren müssen. Bei Umstellung der Rechnungslegungsvorschrift handelt es sich nicht nur um buchhalterische Veränderungen. Die wesentlichen Veränderungen einer Umstellung auf IFRS/IAS sind am besten erkennbar, wenn man sich den grundlegenden Unterschied in der Zielsetzung zwischen HGB und IAS/IFRS vor Augen führt. Während das deutsche Handelsrecht historisch gesehen vom Vorsichtsprinzip geprägt ist – im Mittelpunkt steht die Kapitalerhaltung und der Schutz der Gläubiger – liegt das Hauptziel bei IFRS/IAS in erster Linie darin, vornehmlich Shareholder über den Zustand des Unternehmens zu informieren. Dabei steht - als typischer Shareholder – weniger der Geschäftsführer einer mittelständischen GmbH im Vordergrund, sondern vielmehr der anonyme Teilnehmer (z. B. als Aktionär). Eine wesentliche Rolle spielt daher die „fair presentation“. Diese soll nicht durch Aspekte der Vorsicht eingeschränkt werden.

Nichtsdestotrotz liegen die Vorteile der neuen Rechnungslegung auf der Hand, denn Abschlüsse werden mit der Bilanzierung nach IAS/IFRS jetzt international vergleichbar. Es ist wahrscheinlich, dass auch Banken die Kreditwürdigkeit deutscher Unternehmen zunehmend anhand internationaler Vergleiche bewerten werden. Daher ist es gerade für mittelständische Unternehmen von Vorteil, sich frühzeitig mit diesem Thema zu befassen. So können sich zum Beispiel durch die Bereitstellung international vergleichbarer Zahlen neue Geschäftschancen ergeben, indem internationale Kapitalgeber die Bilanz nach den ihnen bekannten Kriterien interpretieren können und so schneller und zielgerichteter eine Entscheidung zugunsten des Unternehmens treffen. Die Umstellung auf diese neue Rechnungslegung ist allerdings mit einigen organisatorischen und evtl. auch systemtechnischen Anpassungen verbunden. Wie die Produkte Microsoft Axapta und Microsoft Navision dieser Problemstellung gerecht werden erfahren Sie von Ihrem Microsoft Business Solutions Partner.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions/hgb.mspx)

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1.2 Assekuranz bietet Eigenkapitalersatz für Basel-II-Ratings an

Die Assekuranz will die Kreditversicherung bei den von Basel II geforderten bankeigenen Ratings als Eigenkapitalersatz anerkennen lassen. Wie Peter Ingenlath, Vorsitzender des Fachausschusses Kreditversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), am Freitag in Köln sagte, wird mit den Verbänden der Kreditwirtschaft sowie einzelnen größeren Banken über die Anerkennung der Kreditversicherung beim Rating gesprochen. Man wolle die Banken davon überzeugen, dass versicherte Unternehmen die besseren Kreditnehmer seien. Das geringere Risiko eines Kreditausfalls müsse in den Rating-Modellen berücksichtigt werden. Die Assekuranz versichert weltweit Forderungsausfälle ihrer Kunden aus Lieferung und Leistung über die so genannte Delkredere-(Warenkredit-), Kautions- sowie Vertrauensschadenversicherung. Im Hinblick auf das Rating könne es für kleine und mittlere Unternehmen mit dünnerer Eigenkapitalausstattung interessant sein, wenn die Kreditversicherung als Surrogat zum Tragen käme, meint Ingenlath, der dem Vorstand des Kölner Kreditversicherers Atradius AG angehört. Die Kreditversicherer hoffen dabei auf eine verstärkte Nachfrage nach Deckung dieser Unternehmensgruppe. Nach wie vor seien es gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die in vielen Fällen am Kreditversicherungsschutz sparten. Die Kreditversicherer erwarten, 2004 mit einer Schaden-Kosten-Quote von 70 % (80,7 %) zum zum zweiten Mal in Folge seit 2000 wieder mit dem reinen Versicherungsgeschäft Geld zu verdienen. Auch die Warenkreditversicherung, die einen Anteil von 70 % am gesamten Beitragsaufkommen von rund 1,4 Mrd. € hat, werde 2004 erstmals seit 2000 wieder Gewinn machen, nachdem das Vorjahr nur ausgeglichen abgeschlossen wurde.

In ihrer Konjunktureinschätzung gibt sich der GDV-Fachausschuss optimistisch. Die zum Stillstand gekommene Zahl der Insolvenzen sowie die deutlich geringeren Forderungsverluste gäben Grund zur Hoffnung, dass sich die deutsche Wirtschaft stabilisiere. Darauf deute auch der sichtbare Anstieg der Eigenkapitalquoten vieler Unternehmen hin, so Ingenlath. Die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen sei jedoch weiterhin kritisch. Für 2004 wird mit rund 40.000 Unternehmensinsolvenzen und damit einem Forderungsausfall von 37,6 Mrd. € gerechnet. Weiterführende Informationen sind zu finden unter: www.ratingaktuell-news.de

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.3 Bereits bei 81 Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ist ein Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher existenzgefährdender Risiken verantwortlich

Mega-Fusionen, Offshoring, Outsourcing, strengere gesetzliche und aufsichtsrechtliche Vorschriften sowie höhere Kreditsummen bestimmen das Geschäft von Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Risiken steigen. Laut der aktuellen Studie "Global Risk Management Survey" von Deloitte ist bereits bei 81 Prozent der weltweit größten Finanzinstitute ein Chief Risk Officer (CRO) für das Management möglicher existenzgefährdender Risiken verantwortlich. Seit Deloittes letzter Umfrage im Jahr 2002 bedeutet das einen deutlichen Anstieg, denn vor zwei Jahren existierte eine solche Funktion nur in 65 Prozent der befragten Institute. Dabei berichten drei Viertel der CROs direkt an die Unternehmensleitung (CEO und Board of Directors).

Ergebnis: 25 Prozent mehr Unternehmen als vor zwei Jahren sehen das Risikomanagement als unmittelbare Chefsache an.
Doch obwohl die Risikovorbeugung deutlich mehr ins Bewusstsein gerückt ist, haben viele Institute noch immer kein ganzheitliches, unternehmensweites Risikomanagement (Enterprise Risk Management, ERM). Weniger als ein Viertel der Befragten fühlt sich in der Lage, Risiken Kategorie übergreifend nach Risikotyp, Geschäftsbereich oder Standort zu identifizieren. Sie konzentrieren sich beim ERM auf die Quantifizierung wirtschaftlicher Risiken wie Kredit-, Marktpreis, Liquiditäts- oder operationelle Risiken. Während 38 Prozent der Befragten angaben, bereits über eine Organisationsstruktur zu verfügen, die integriertes Risikomanagement ermöglicht, konnten nur knapp 16 Prozent Fortschritte bei der Integration von Verfahren, Daten und Systemen bestätigen. Laut Umfrage haben strengere gesetzliche Vorschriften und die verstärkte Überwachung von Finanzinstituten nach dem Enron-Skandal wesentlich zur Priorisierung des Risikomanagements beigetragen. Als Konsequenz daraus hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) dieses Jahr eine neue Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) verabschiedet, die zukünftig das seit 1988 geltende Regelwerk ersetzen wird. Basel II fordert unter anderem überarbeitete Bewertungsmaßstäbe für Kreditrisiken und führt neue Verfahren zur Messung von operationellen Risiken und damit zusammenhängender Kapitalkosten ein.

Gleichzeitig haben der Sarbanes-Oxley Act in den USA und ähnliche kapitalmarktrechtliche Bestimmungen in anderen Ländern die Bedeutung von Corporate Governance, internen Kontrollen und Offenlegung von Unternehmensdaten erhöht. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschriften droht strafrechtliche Verfolgung. "Die Notwendigkeit effektiven Risikomanagements rückt immer stärker ins Bewusstsein der Finanzinstitute", so Jörg Engels, Partner und Leiter der Service Line Financial Risk Solutions. "Sie reagieren damit auf die gestiegenen Erwartungen des Gesetzgebers, ihrer Kunden und Geschäftspartner, der Öffentlichkeit und anderer Interessensgruppen. Sie alle fordern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Risiken. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen ist selbstverständlich. Große Institute erkennen die neue Rechtslage aber zusätzlich als Chance, um zu einem neuen Kapitalverständnis zu kommen und ihre Funktionen sogar neu zu definieren", erklärt Engels. "Allerdings könnten die neuen Strategien der Global Player kleine und mittlere Institute unter Druck setzen. Inwieweit solche Strategien in diesem Umfeld überhaupt anwendbar und praktikabel sind, muss sich noch zeigen."

Weitere Umfrageergebnisse
Im Bereich Kreditrisikomanagement konnten die Befragten seit 2002 wesentliche Fortschritte verzeichnen. Die Auswirkungen von Basel II, Probleme auf dem Handelskreditmarkt und angestiegene Kreditvolumina (bedingt durch niedrige Verbraucherzinsen) haben die Aufmerksamkeit des Managements verstärkt auf die Steuerung von Kreditrisiken gelenkt. In den kommenden ein bis zwei Jahren planen 61 Prozent der Befragten bei Unternehmenskrediten und 53 Prozent bei Verbraucherkrediten hohe oder mäßige Investitionen. Außerdem wurden Verbesserungsmaßnahmen in Kernbereichen wie dem Benchmarking interner Ratings sowie im Portfolio-Management und bei der Nutzung von Kreditrisikominderungstechniken verstärkt.

Marktrisiken und Asset/Liability-Management: Die Umfrage zeigt, dass sich viele Institute durch Nutzung zusätzlicher Produke wie ABS-Transaktionen gegen Marktrisiken zu schützen versuchen. Sie setzen verstärkt moderne Verfahren zur Prognose beziehungsweise Modellierung ereignisspezifischer Risiken ein und führen mehr Stresstests durch. Diese Maßnahmen deuten darauf hin, dass die Finanzdienstleister aktuellen Marktrisikoanalysen stärkere Beachtung schenken. Im Bereich Asset- und Liability-Management setzen die Unternehmen auf bereits vorhandene Analysesysteme und -verfahren und/oder bauen diese aus.

Operational Risk Management (ORM) ist weiterhin eine vergleichsweise neue und sich noch entwickelnde Disziplin des Risikomanagements. Bei der Mehrheit der Befragten ist ein entsprechendes Steuerungssystem erst in Ansätzen implementiert. Allerdings zeigt die Umfrage, dass gegenüber 2002 mehr Institute ORM-Programme gestartet haben. Für eine deutliche Mehrheit der Befragten stellt die Kapazität von ORM-Systemen weiterhin ein Problem dar. Sie wünschten sich eine leistungsstärkere Funktionalität.

Systeme und Technologie: Obwohl Informationstechnik als wichtigste Komponente einer Risikomanagement-Architektur betrachtet wird, berichten zahlreiche Befragte immer noch von großen Schwierigkeiten bei der Entwicklung angemessener Risikosysteme. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) stuft mangelnde Systemintegration als gravierendes Problem ein, bei 42 Prozent rangiert sie als kleineres Problem. Ungenügende Flexibilität und Erweiterungsfähigkeit wurden als weitere Herausforderungen genannt. Funktionserweiterungen zur Einhaltung aufsichtlicher Anforderungen, die Implementierung von Risikomanagementsystemen für operationelle Risiken sowie der Ausbau des Kreditrisikomanagements standen auf der Prioritätenliste der befragten Unternehmen in diesem Jahr ganz oben.

Outsourcing (Extended Enterprise Solution, EES): IT- und Anwendungsmanagement sind die einzigen Bereiche, in denen die Mehrheit (61 Prozent) der Befragten eine unternehmensübergreifende Lösung vorweisen kann. Diese Lösung deckt Offshoring-, Nearshoring- und Outsourcing-Arrangements über zahlreiche Unternehmensfunktionen hinweg ab. Etwas weniger als die Hälfte verwendet EES für Call Center oder Backoffice-Anwendungen.

Die Umfrage: Der 2004 zum vierten Mal erhobene Global Risk Management Survey von Deloitte gilt als globale Benchmark für Risikomanagement in Finanzdienstleistungsunternehmen. Deloitte befragte 162 Finanzinstitute auf sechs Kontinenten mit einer Bilanzsumme von fast 19 Billionen US-Dollar. Geografisch teilten sie sich folgendermaßen auf: 17 Prozent Nordamerika, 25 Prozent Südamerika, 26 Prozent Europa, 31 Prozent Asien/Pazifik. Etwa 65 Prozent der Antworten stammen aus Instituten mit einer Bilanzsumme zwischen 10 und 100 Milliarden Dollar. Die Umfrage richtete sich an Risikomanagement-Verantwortliche im Finanzsektor, die mit Hilfe eines Online-Tools einen umfangreichen, themenspezifischen Fragenkatalog beantworteten. Die Fragen stammten aus den Themengebieten Risikophilosophie und -strategie (Risk Governance), wirtschaftliches und regulatorisches Eigenkapital, unternehmensweites Risikomanagement, Kreditrisikomanagement, Marktrisiko- und Asset/Liability-Management, Management operationeller Risiken, Systeme und Technologie sowie Outsourcing-Lösungen.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.4 Elektronische Übermittlung von Steuerdaten wird ausgeweitet

Seit 1. Januar 2005 sind die Unternehmen verpflichtet, ihre Umsatzsteuerschuld und die einbehaltene Lohnsteuer elektronisch an die Finanzverwaltung zu melden. Damit wird die Handhabbarkeit und Sicherheit gegenüber dem papierbasierten Verfahren erhöht. Allerdings schließen die neuen Formen des Datentransfers Missbrauch weiterhin nicht völlig aus. Darauf weist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hin. „Mit ausreichender krimineller Energie und dem notwendigen Hintergrundwissen können Unberechtigte falsche Daten für steuerpflichtige Unternehmen melden“, erläutert BITKOM-Steuerexpertin Anja Olsok. Jahressteuererklärungen mit dem elektronischen Verfahren Elster sind hiervon jedoch nicht betroffen.

Die elektronische Datenübermittlung an die Finanzverwaltung ist nichts grundlegend Neues. Neu ist hingegen, dass die Übermittlung nun für alle Unternehmen verpflichtend wird. Bei Meldung der Umsatz- und Lohnsteuerdaten müssen sich die Unternehmen nicht authentifizieren. Das bedeutet, der Urheber einer Steueranmeldung muss seine Identität nicht offen legen, und die Finanzverwaltung prüft bei Eingang auch nicht die Urheberschaft der Anmeldung. Somit erhalten Unberechtigte die Möglichkeit, Steuerdaten für andere Unternehmen zu melden. Hierfür müssen sie nur Firma und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des anderen Unternehmens kennen. Diese Angaben finden sich auf allen Rechnungen des Unternehmens und sind somit breit bekannt. Verglichen mit der Meldung von Steuerdaten auf Papier ist das neue Verfahren zwar ein Fortschritt, weil man über die IP-Adresse den Aussteller einer falschen Anmeldung leichter identifizieren kann. Aber es wurden nicht alle Sicherheitslücken geschlossen. Erst zum Jahresbeginn 2006 kann die Finanzverwaltung eine flächendeckende Authentifizierung einrichten. Dann soll der Urheber einer Steueranmeldung von der Finanzverwaltung identifiziert werden. Bis dahin empfiehlt Olsok den Unternehmen, genau zu prüfen, ob tatsächlich die richtigen Daten gemeldet wurden. Sollte bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung zu Unrecht festgesetzte Umsatzsteuer abgebucht worden sein, sollten betroffene Unternehmen der Abbuchung bei der Bank widersprechen und das Finanzamt informieren.

Der BITKOM fordert den Gesetzgeber auf, bei künftigen Rechtsänderungen die technischen Voraussetzungen in Finanzverwaltung und Unternehmen besser zu berücksichtigen. Es sollten nur technische Verfahren vorgeschrieben werden, die bereits etabliert sind oder mit geringem Aufwand flächendeckend eingeführt werden können. „Alle Seiten sollten versuchen, für die Praxis eine möglichst ausgewogene Balance zwischen den Anforderungen an die Datenintegrität und dem technisch Möglichen zu finden“, regt Olsok an.

(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29193.aspx)

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1.5 IT-Branchenverband relativiert Elster-Kritik

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat seine zwischen den Jahren geäußerte Warnung vor Sicherheitslücken bei der elektronischen Steueranmeldung per Elster revidiert. In einer neu formulierten Pressemitteilung lobt der Verband als Erstes die erhöhte Handhabbarkeit und Sicherheit der elektronischen Steuererklärung (Elster) im Vergleich zum papierbasierten Verfahren. Erst danach folgt der zaghafte Hinweis, dass ein Missbrauch weiterhin nicht völlig ausgeschlossen sei. Obwohl sich an der Sachlage nichts verändert hat, las sich die Wertung vor dem Jahreswechsel noch ganz anders, wie die momentan noch über den Google-Cache nachlesbare Originalmeldung belegt. Dort hieß es, durch die Sicherheitslücken des Verfahrens sei "dem Schindluder Tür und Tor geöffnet". Auch die Empfehlungen an die steuerpflichtigen Unternehmen lauten nun anders: Ursprünglich galt der Rat, die Betriebe sollten die Einzugsermächtigungen fürs Finanzamt stornieren. Bitkom-Pressesprecher Thomas Kriesel räumte gegenüber heise online ein, intern sei man sich beim Bitkom immer noch einig, dass dies der sicherste Weg sei. Man habe sich aber zu einer "nicht den Anschein der Panikmache erweckenden" neuen Formulierung entschlossen. Diese rät nur noch an, Unternehmen sollten genau prüfen, ob tatsächlich die richtigen Daten gemeldet wurden, und nach falschen Abbuchungen Widerspruch einlegen. Der Sinneswandel beim Bitkom kam nach Angaben informierter Kreise erst nach massiver äußerer Kritik zu Stande, über die sich Kriesel nicht äußern wollte. Unwidersprochen blieb indessen das Bedauern, dass der Gesetzgeber mit der Elster-Pflichteinführung keine Rücksicht auf Voraussetzungen bei Firmen und Finanzämtern genommen hat. Eine bessere Lösung steht erst zum Jahresanfang 2006 zu erwarten.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/54782)

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1.6 The Sarbanes-Oxley Hysteria

If you can believe the recent business news coverage, the pending implementation of the Sarbanes-Oxley Act of 2002 seems to have sparked a crisis of unprecedented proportion in boardrooms around the globe. Sarbanes-Oxley was intended to restore investor confidence in the wake of Enron, WorldCom, Tyco and other corporate scandals. However, according to respected business journals, academic studies, and scores of CEO surveys by well-known organizations, the Sarbanes-Oxley compliance-related costs for legal, accounting and systems -- combined with the internal burdens placed on corporate staffs -- will create a tidal wave of company de-listings and privatizations. Many emerging companies will be discouraged and prevented from going public, according to the analysis. We are now beginning to see clear indications of these developments.

Harm to Capitalism
In short, the clear unmistakable signs suggest that the government has overreached its mandate with Sarbanes-Oxley. The new legislation is causing serious harm to capitalism as well as the U.S. capital market system. Newly re-appointed Treasury Secretary John Snow considers the law "absolutely essential" with no need for major modification. To paraphrase another cabinet member: "You are a public company with the laws we have." End of discussion.

On face value, the government's tough stance on corporate governance appears to be well founded. The lax accounting and reporting standards at the core of America's best-known business disasters (and at scores of other companies that have quietly restated earnings) not only damaged investor confidence domestically. These travesties have severely tarnished the reputation of the United States in the eyes of foreign issuers that have historically viewed our nation as the standard of excellence, and as the world's capital raising epicenter.

Beneath the Surface
Like most controversies, however, making sense of the Sarbanes-Oxley hysteria requires digging a layer or two beneath the surface of the headlines. Here are two pieces of objective evidence that support both sides of the current debate:
• Although the new regulations are well-intentioned, and likely to improve transparency and integrity of financial reporting in many respects, a recent Booz Allen Hamilton analysis of 1,200 companies over a five-year period shows that more shareholder value has been wiped out during that period as a result of mismanagement and poor execution of strategy than all of the recent corporate scandals combined. The study shows that with the 360 worst performing companies, 87% of their value was attributed to cost overruns, miscalculating customer demand or competitors, inability to integrate mergers or acquisitions, and other operational blunders. Only 13 percent of the value destruction at these companies was caused by regulatory compliance failure or poor oversight by corporate boards. According to Booz, Sarbanes-Oxley does little to protect primary strategic and operational elements that are the cause of shareholder value destruction. More significantly, to insulate their directors and senior managers from extensive scrutiny, many firms have ended up sacrificing growth and innovation for regulatory compliance – calling into question the intrinsic value of the new law.

A new academic study co-authored by two professors from Wharton and the University of Maryland's business school – used to headline an extensive Wall Street Journal article – reported that the number of companies that delisted their common shares from exchanges nearly tripled in 2003, and that many of those companies did so to avoid the increased outside scrutiny and higher costs related to Sarbanes-Oxley. Although Wharton Professor Christian Leuz acknowledged that some of those companies delisted for reasons unrelated to Sarbanes-Oxley, he suggested that the law should be modified to reduce the costs of compliance for smaller firms. Interestingly, Professor Leuz also co-authored an earlier academic study in 2003 (Economic Consequences of SEC Disclosure Regulation), which examined the market impact of a regulatory change in 1999 requiring OTC Bulletin Board companies to comply with the reporting requirements of the Securities Exchange Act of 1934. The new rule forced 3,500 firms that were not previously filing with the SEC to either adhere to required disclosure or move to the Pink Sheets. What Professor Leuz concluded in his prior study was that the small companies incurring the costs and other burdens related to the new S.E.C. compliance experienced significant improvement in stock price and liquidity, compared with those companies that chose to leave the OTC Bulletin Board for the Pink Sheets. This demonstrated that there can be a tangible return on investment related increased regulation.

The most encouraging outcome to date of the Sarbanes-Oxley debate – perhaps motivated by Professor Leuz and other public advocates – is the announcement by Chairman William Donaldson that the S.E.C. will establish a blue ribbon advisory committee to investigate whether small public companies have been disproportionately burdened by the new compliance requirements.

Market Integrity
Although the advisory committee's stated mandate is to provide recommendations "on where and how the S.E.C. should draw lines to scale regulatory treatment for companies based on size," the advisory group's inquiry will hopefully lead to a broader examination of the core issues affecting the growth and viability of small companies, as well as the integrity of the marketplace in which investors might share in that success. Small, emerging companies that have served as the engine of America's economic growth over the past 50 years are facing unprecedented challenges that restrict their ability to raise capital, generate research coverage, and attract long-term investors. These are issues of far greater significance to small businesses and to our nation than the costs related to Sarbanes-Oxley implementation.

Furthermore, the new burdens placed on foreign companies -- particularly in China, India, Latin America and other emerging economies -- threaten our nation's leadership role in capital raising. Over time, this erosion will have significant consequences for the U. S., by eliminating viable opportunities for American investors to participate in the tremendous growth potential of these regions, and by reducing the raw material, the variety of investment alternatives, that our securities markets require in order to survive.

Corporate Culture
Sarbanes-Oxley was a response to a crisis that threatened confidence in our financial markets and sullied the integrity of our corporate culture. As an immediate first response, it served its purpose of sending a clear signal that unethical behavior will not be tolerated and that the responsibility for good behavior rested with the board and top management. It was, however, a first and somewhat instinctive reaction. While its appropriateness at the time cannot be questioned, a mid-course correction is needed now that the crisis has subsided. Creation of the new S.E.C. advisory committee is laudable, and hopefully signals the beginning of a new era of scrutiny in Washington in which the needs of America's small companies are finally recognized and addressed. In the process, the unintended global consequences of Sarbanes-Oxley can be examined more closely and fine-tuned in order to maintain its effectiveness, without limiting investor's choices or compromising our capital markets pre-eminent position in global finance.

(Quelle: http://www.tradersmagazine.com/column.cfm?id=219&year=2005&src=home)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Hitachi: Festplatte mit 500 GByte und SATA-II-Interface

Drei neue Desktop-Festplatten vorgestellt. Hitachi hat drei neue 3,5-Zoll-Festplatten für Desktop-Systeme vorgestellt, die bis zu 500 GByte Daten fassen. Die Plattem drehen mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und unterstützen einige Funktionen von Serial ATA II (SATA II). Die größte der drei neuen Platten ist die Deskstar 7K500, die bis zu 500 GByte fasst, gefolgt von der Deskstar T7K250, die auf zwei Scheiben 250 GByte unterbringt. Die kleinste im Bunde ist die Deskstar 7K80, die mit einer Speicherkapazität von 80 GByte recht bescheiden wirkt.

Alle drei Platten unterstützen einige SATA-II-Funktionen, darunter eine Datentransferrate von bis zu 3 GBit/s, das Doppelte im Vergleich zu SATA 1.0. Zudem unterstützen die Platten Native Command Queuing (NCQ), das in der Theorie schnellere Datentransfers verspricht, da die Festplatte Datenzugriffe dadurch optimieren kann. Ein passender Controller, der die hohen Datentransferraten ebenfalls unterstützt, kommt von Silicon Image. Nach deren Messungen soll das neue Interface die Burst-Rate-Leistung um 61 Prozent steigern. Darüber hinaus unterstützen die Platten mit Staggered Spin-Up eine weitere SATA-II-Funktion. Damit können Systeme mit mehreren Festplatten diese unabhängig voneinander verzögert starten, um so beim Booten des Systems den maximalen Stromverbrauch zu senken. So sollen die Rechner mit kleineren Netzteilen auskommen können. Eine Fehlerkorrektur in den Laufwerken soll zudem die Datenintegrität in den Schaltkreisen des Laufwerks gewährleisten. Mit der neuen "Smooth Stream" getauften Technik sollen die Platten zudem besonders gut zum Einsatz in digitalen Videorekordern geeignet sein. Dabei wird das ATA-7 AV Streaming-Feature-Set unterstützt.

Die Deskstar 7K500 besitzt fünf Scheiben bei einer Kapazität von insgesamt 500 GByte, einen Pufferspeicher von 16 MByte und soll auf eine mittlere Zugriffszeit von 8,5 ms kommen. Die Platte soll im ersten Quartal 2005 auf den Markt kommen und 519,99 US-Dollar (SATA) bzw. 499,99 (PATA) US-Dollar kosten. Auch die Deskstar T7K250 ist für das erste Quartal 2005 angekündigt und soll mit 250 GByte 199,99 US-Dollar (SATA) bzw. 189,99 US-Dollar (PATA) kosten, mit 160 GByte 139,99 US-Dollar (SATA) bzw. 129,99 US-Dollar (PATA). Die Deskstar 7K80 soll mit 80 GByte bereits jetzt für 99,99 US-Dollar (SATA) bzw. 98,99 US-Dollar (PATA) ausgeliefert werden, auch eine Version mit 40 GByte ist angekündigt.

(Quelle: http://www.itnews.de/0501/35470.html)

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2.2 Trojanisches Pferd jagt durchs XP-Revier

Für Windows XP-Anwender beginnt das neue Jahr so, wie das alte zu Ende gegangen ist - mit einer Lücke in ihrem Betriebssystem. Symantec warnte jetzt vor dem Trojaner 'Phel', der sich über ein Sicherheitsloch im Internet Explorer auf den Rechner schleichen kann. Auch Systeme, die mit dem Service Pack 2 für XP ausgestattet sind, sind von dem Schädling bedroht. Um die Lücke auszunutzen, müssen Angreifer einen Nutzer zunächst auf eine manipulierte Webseite locken. Ist der Trojaner einmal im System, installiert er schadhaften Code und übernimmt so die Kontrolle über den Rechner des Opfers. Eine Microsoft-Sprecherin sagte, der Konzern werde ein entsprechendes Sicherheits-Update zur Verfügung stellen. Einen genauen Zeitpunkt konnte sie nicht nennen. Nach Angaben von Symantec ist die Gefahr derzeit noch relativ gering, da Phel einen Programmierfehler aufweist und sich deswegen meist nicht richtig installiert. Eine korrigierte Version könnte sich jedoch nach Angaben der Experten weit schneller ausbreiten.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=18265)

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2.3 Symantec stopft gefährliche Löcher in mehreren Produkten

Der Sicherheitsanbieter Symantec hat drei Löcher in seinen Nexland Firewall Appliances gestopft. Secunia stufte die Löcher als 'äußerst kritisch' ein und warnte vor möglichen Daten-Manipulationen, Denial-of-Service-Attacken (DoS) und Sicherheits-Umgehungen. Symantec bestätigte das Problem und stellte inzwischen entsprechende Patches bereit. "Alle Sicherheitslücken können von einem Angreifer außerhalb des Systems ausgenutzt werden, zum Beispiel für eine DoS-Attacke gegen die Firewall-Appliance", warnt Symantec. "Hacker könnten außerdem aktive Services über WAN-Schnittstellen (Wide Area Network) identifizieren und dafür nutzen, die Konfigurationen der Firewall zu verändern." Betroffen von dem Problem sind die Modelle Firewall/VPN Appliance 100, 200 und 200R, außerdem Nexland ISB SOHO, Pro100, Pro400, Pro800, Pro800turbo und die WaveBase Firewall Appliances. In den Modellen 320, 360 und 360R der Gateway-Security-Reihe klafft die Lücke ebenfalls, lediglich die Gefahr einer DoS-Attacke besteht für sie nicht. Symantec rät seinen Kunden dringend, die entsprechenden Updates aufzuspielen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=18261)

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2.4 Neue Intel-CPUs und -Chipsätze in den Startlöchern

Die neuen Pentium-4-Prozessoren der 600er-Serie will Intel nach Informationen des taiwanischen News-Dienstes Digitimes noch in diesem Quartal ausliefern. Zudem wurde bekannt, dass die nächste Generation von Intels Pentium-4-Chipsätzen Serial-ATA-II, DDR2-667 und FSB1066 unterstützten soll. Bei der 600er-Serie handelt es sich noch nicht um die für Mitte dieses Jahres erwarteten Dual-Core-Prozessoren mit Codenamen Smithfield, sondern um eine überarbeitete Version der Prescott-Cores mit Hyper-Threading. Im Unterschied zur aktuellen 500er-Serie enthalten sie vermutlich jedoch 2 MByte Cache, unterstützen Speedstep zur Senkung der Leistungsaufnahme und beherrschen die AMD64-ähnliche 64-Bit-Befehlssatzerweiterung EM64T. Bisher arbeiten nur Intels Xeon-Prozessoren für Server- und Workstations sowie ausgewählte Pentium-4-Modelle mit EM64T. Vorgesehen sind nach den inoffiziellen Informationen die Leistungsstufen 670 (3,8 GHz), 660 (3,6 GHz), 650 (3,4 GHz) und 640 (3,2 GHz).

Die neuen Prozessoren dürften vermutlich Mainboards mit Intels 915/925-Chipsätzen voraussetzen. Deren für das zweite Quartal geplante Nachfolger, die vermutlich 945/955 heißen sollen und Bestandteil der "East Fork"-Initiative sind, entwickelt Intel derzeit unter den Codenamen Glenwood und Lakeport. Außer dem auf 333 MHz beschleunigtem Speichertakt für DDR2-667-Speicherchips und einem auf 266 MHz beschleunigtem Front-Side-Bus (FSB1066) unterstützt die von beiden Chipsätzen genutzte Southbridge ICH7 angeblich Serial-ATA-II.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/54767)

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2.5 Holographischer Speicher nimmt Gestalt an

Die Firma InPhase Technologies will heute auf der Fachmesse Storage Visions in Las Vegas den ersten voll funktionsfähigen Prototypen ihres holographischen "Tapestry"-Laufwerks demonstrieren. Dieses soll im kommenden Jahr kommerziell vertrieben werden. Die holographischen Medien von InPhase speichern Daten in dreidimensionalen Hologrammen. Diese werden in eine 1,5 Millimeter dicke Polymerschicht gespeichert, die zwischen zwei Plastikschichten mit 130 Millimeter Durchmesser sitzt. Aufgrund der dreidimensionalen Speicherung sollen solche Laufwerke eine deutlich höhere Kapazität erreichen als CDs oder DVDs, die Daten nur auf der Medienoberfläche schreiben. InPhase hofft, bis zum Jahr 2009 bis zu 1,6 Terabyte auf einer Scheibe unterzubringen. Steve Duplessie von der Enterprise Strategy Group glaubt indes nicht, dass die neue Technik bereits reif für den Massenmarkt ist. "Holographische Speicherung ist schon seit zehn Jahren so eine Art Raumschiff-Enterprise-Wissenschaftsprojekt-Thema", warnt der Analyst.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=69442)

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2.6 Phishing wird deutlich zunehmen

IT-Sicherheitsfachleute sind besorgt über die dramatische Zunahme von organisierter Kriminalität. Die weite Verbreitung von Online-Banking hat in Zusammenhang mit so genannten aktiven Inhalten wie Java-Scripts dazu geführt, dass immer mehr "Phishing" - oder "Phishing"-Aktivitäten zu verzeichnen sind. Dabei versuchen die Programmierer dieser Routinen, an Passwörter und PIN-Informationen zu gelangen. "Die Versendung von gefälschten E-Mails ist nur die einfachere Variante, an solche Informationen zu gelangen. Hier muss der Anwender aktiv seine vertraulichen Daten auf umgeleiteten Webseiten eingeben. Der Einsatz von Java-Scripts auf Webseiten etwa führt aber dazu, dass Routinen unbemerkt auf dem PC des Anwenders installiert werden, die gezielt solche Daten sammeln und versenden. Im schlimmsten Fall bekommt der Anwender davon überhaupt nichts mit", so Massimiliano Mandato, IT-Sicherheitsexperte beim Stuttgarter IT-Dienstleister NextiraOne. Andere Varianten sind das Überschreiben von Browser-Fenstern mit anderen Inhalten, so dass der Anwender sich zwar auf der richtigen Internetseite befindet, aber etwa ein obligatorisches Eingabefenster Phishing-Routinen enthält.

Sorgen bereitet Mandato diese Strategie besonders aus zwei Gründen. Zum einen gehe es hier eindeutig um organisierte Kriminalität. Keine spielerische Hacker-Anarchie, sondern geplantes Verbrechen stecke dahinter, mit unmittelbaren finanziellen Schäden für die Opfer. Zudem lasse sich ein PC nur sehr schwer gegen ausgefeilte Phishing-Techniken schützen.

"Java-Scripts wie auch andere aktive Inhalte sind gerade durch die zunehmende Verfügbarkeit von breitbandigen DSL- und WLAN-Internetzugängen auf vielen Webseiten üblicher Standard. Wenn ich diese Funktionen abschalte, kann ich als Anwender viele dieser Seiten gar nicht mehr nutzen. Und auch der Einsatz von Firewalls auf dem lokalen PC hilft hier nur eingeschränkt", erläutert der NextiraOne-Fachmann. Besorgten Anwendern empfiehlt Mandato, einen der seriösen Browser-Checks im Web zu testen. Solche Webseiten mit Testroutinen werden etwa vom Heise-Verlag angeboten, hier unter der URL www.heise.de/security/dienste/browsercheck/demos/ie/ , oder über einen Link vom United States Departement of Defense www.onion-router.net/Tests.html. Selbst erfahrene Benutzer werden staunen, so Mandato, wie angreifbar ihr PC sei.

Der NextiraOne-Manager geht davon aus, dass das Thema Phishing noch weiter zunehmen werde. Er empfiehlt den Anwendern nachdrücklich, nicht nur aktuell alle Sicherheitspatches des verwendeten Betriebssystems und Browsers einzuspielen, sondern auch eine lokale Firewall einzusetzen, die man etwas "schärfer" konfigurieren sollte. "Besser die Firewall fragt auch bei echten Inhalten nach, ob die Routine ausgeführt werden darf, oder limitiert den Webzugriff von vielen Programmen, wenn diese das Internet automatisch nach Updates absuchen wollen. Lieber zuviel als zuwenig Kontrolle sollte hier die Maxime sein". Darüber hinaus hält Mandato einen stets aktuellen Virenscanner ohnehin für Pflicht und weist auf Programme hin, die Spyware ausfindig machen können. Beschränkt sich das Phishing bisher noch eher auf die Privatanwender als Zielgruppe, so müsse in Zukunft auch mit dem verstärkten Einsatz von Phishing im Rahmen von Wirtschaftsspionage gerechnet werden. Mit vollautomatischen Routinen ließen sich auch kritische Unternehmensdaten absaugen, und auch dies sei ein potenzielles Einsatzgebiet für organisierte Kriminalität, mutmaßt der Experte.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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2.7 69 Prozent der deutschen IT-Entscheider haben keinen integrierten Plan fuer Disaster Recovery und Business Continuity einsatzbereit in der Schublade.

Laden Sie das Resumée der unabhaengigen Disaster Recovery Studie entgeltfrei herunter.

(Quelle: http://www.zdnet.de/c/ad.cgi?veritas001i)

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3 Branchen-News

3.1 Deutsche Unternehmen erkennen Nachholbedarf bei elektronischer Archivierung

Die Umstellung von Papier- auf elektronische Archive gewinnt bei Deutschlands Unternehmen eine wachsende Bedeutung. Bei rund der Hälfte steht das Thema elektronische Archivierung/DMS ganz oben auf der Tagesordnung. Der Bedarf ist da, denn 78 Prozent unterhalten immer noch unternehmensweite Papierarchive. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 587 mittelständischen und Großunternehmen im Auftrag der SER Solutions Deutschland GmbH.

Einer Erhebung der SER Solutions Deutschland zufolge, messen Deutschlands Unternehmen dem Thema elektronische Archivierung / DMS im Rahmen ihrer IT-Strategie eine hohe Bedeutung bei. Mit Blick auf die Kosten steuern die Unternehmen jetzt um und wollen durch digitales Dokumentenhandling insbesondere die Wirtschaftlichkeit ihrer Büro- und Verwaltungsetagen verbessern. Kostenreduzierung steht als Ziel an oberster Stelle (68%), gefolgt von Informationstransparenz (62%) und Informationsverfügbarkeit (52%). Auf dem Wunschzettel der Unternehmen stehen revisionssichere Langzeitarchive, die anpassungsfähig, einfach einzurichten und hochverfügbar sind. Rechtssicherheit ist bei einem Drittel der Befragten ein wichtiger Grund für eine Entscheidung zugunsten des elektronischen Archivs. „Ein generelles Problem, mit dem Archive zu kämpfen haben, ist ihr angestaubtes Image. Dabei lagert in den Archiven ein wahrer Schatz an relevanten Informationen. Nicht mehr die Akkumulation von Information ist dabei das Entscheidende, sondern die Integration des lebendigen Wissens in Geschäfts- und Entscheidungsprozesse“, gibt Manfred Zerwas, Geschäftsführer der SER Solutions Deutschland GmbH, zu bedenken.

Vorhandene elektronische Archive effizienter einsetzen
Wie die Untersuchung ergab, nutzen viele Unternehmen, die bereits ein elektronisches Archiv im Einsatz haben, noch nicht das ganze Potenzial. Obwohl 23 Prozent der Befragten angeben, dort vor allem elektronisch erstellte Dokumente zu speichern, archivieren z.B. nur sieben Prozent auch Ihre E-Mail-Kommunikation – ein Einsatzbereich des elektronischen Archivs, der in Zeiten von GDPdU und Sarbanes-Oxley Act in den Blickpunkt rückt. „Aus Haftungsaspekten kann man mittelständischen Unternehmen nur dringend raten, ihre E-Mails elektronisch zu archivieren. Der Inhalt von E-Mails wird immer öfter auch als Beweismittel vor Gericht herangezogen“, so SER-Geschäftsführer Manfred Zerwas.

Vielerorts beherrschen immer noch Archiv-Insellösungen die IT-Landschaft in den Unternehmen. 15 Prozent geben an, ihr elektronisches Archiv nur auf Bereichs- oder Abteilungsebene einzusetzen. Damit wird ein erheblicher Kosten- aber auch Informationsvorteil verschenkt. Unternehmensweite Archivlösungen als Basis eines integrierten Enterprise Content Managements sind besonders wirtschaftlich zu betreiben und stellen den berechtigten Mitarbeitern jede benötigte Information „just in time“ und standortübergreifend zur Verfügung.

1. Gibt es in Ihrem Unternehmen noch Papierarchive?
• unternehmensweit: 78%
• auf Bereichs-/Abteilungsebene: 89%
• verteilt an einzelnen Arbeitsplätzen: 32%
• nein: 3%

(Mehrfachnennungen möglich) / (n = 587 Mittelstands- und Großunternehmen [IT-Leiter])

2. Welche Priorität messen Sie dem Thema elektronische Archivierung / DMS im Rahmen Ihrer Informationsmanagement-Strategie bei?
• sehr wichtig: 19%
• wichtig: 27%
• nicht so wichtig: 32%
• unwichtig: 22%

3. Wie nutzen Sie das elektronische Archiv?
• unternehmensweit (zentral): 4%
• in einem Archiv: 1%
• in Archiven verschiedener Hersteller: 3%
• dezentral in Zentrale oder Niederlassungen: 7%
• nur auf Bereichs-/Abteilungsebene: 15%

4. Welche Daten und Dokumente werden dort digital abgelegt?
• elektronisch erstellte Dokumente: 23%
• COLD-Daten: 14%
• E-Mails: 7%
• gescannte Papierdokumente: 17%

(Mehrfachnennungen möglich)

5. Welche drei der nachfolgenden Gründe sind / waren für Sie bei der Entscheidung für ein elektronisches Archiv besonders ausschlaggebend?
• Kostenreduzierung: 68%
• Informationstransparenz: 62%
• Verfügbarkeit: 52%
• Serviceverbesserung: 36%
• Sicherheit: 31%
• gesetzliche Anforderungen: 19%
• regulative Anforderungen: 18%
• Raumnot: 14%

6. Welche drei der nachfolgenden Eigenschaften eines Archivs sind / waren für Ihre Entscheidung am wichtigsten?
• Langzeitarchivierung: 68%
• Revisionssicherheit: 59%
• Anpassungsfähigkeit & Customizing: 49%
• Rechtssicherheit: 32%
• Hochverfügbarkeit: 31%
• Mandantenfähigkeit: 17%
• Integrationsfähigkeit: 16%
• Vorgangsbearbeitung & Arbeitskörbe: 12%
• Mulitplattformfähigkeit: 9%
• Aktensichten: 7%

Befragt wurden 587 IT-Leiter aus Unternehmen mit mindestens 50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr.

(Quelle: http://www2.ser.de/ww/de/pub/content894.cfm)

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3.2 RFID-Technik schafft Wachstum

Die RFID-Technologie hat das Potenzial, in Deutschland einen Schub für mehr Wachstum und Beschäftigung auszulösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Fachgruppe des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einem Informationspapier über die Einsatzmöglichkeiten von RFID. „Die neuen Funketiketten werden nicht nur die Logistik revolutionieren, sondern auch die Produktsicherheit erhöhen und den Verbraucherschutz verbessern“, sagt Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM. Marktforscher schätzen das Marktvolumen für RFID-Chips in Europa allein im Groß- und Einzelhandel auf rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2008. Darin noch nicht enthalten sind die indirekten wirtschaftlichen Impulse, zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Systeme für die Datensammlung oder neuer Softwareanwendungen. „Deutsche Unternehmen spielen auf dem Weltmarkt bei der Weiterentwicklung der RFID-Technologie eine führende Rolle“, sagt Bonn. Jetzt sei es an der Zeit, die Technik in der Breite anzuwenden. Keinen Handlungsbedarf sieht der BITKOM bei der Frage des Datenschutzes beim Einsatz von RFID. Bonn: „Die bestehenden Gesetze bieten den Konsumenten einen ausgewogenen und umfassenden Schutz.“

Die „Funk-Erkennung“ (Radio Frequency Identification - RFID) ist eine Technik, die berührungslos Daten überträgt. Integriert in flache Mikrochips, die auf Waren oder Verpackungen angebracht werden, kommt sie insbesondere bei der Erkennung von Produkten zum Einsatz. Mittelfristig könnte sie den auf nahezu allen Artikeln angebrachten Strichcode ablösen. Im Gegensatz zum Strichcode können die RFID-Chips mehr Daten speichern und über eine größere Entfernung „gelesen“ werden. „Mit der zunehmenden Verbreitung der Technologie sinken die Kosten für die Herstellung der Funketiketten rasant“, sagt Professor Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund. „RFID wird sich neben dem Handel und der Logistik weitere Einsatzfelder in unterschiedlichsten Bereichen erobern.“

• Beispiel Bibliothekslösungen: Die Nutzung von RFID ermöglicht es, unkompliziert Bücher zu entleihen. Mit Hilfe handlicher Scanner kann das Bibliothekspersonal seine Medienbestände auf deren richtige Platzierung im Regal überprüfen.

• Beispiel Öffentlicher Personennahverkehr: Fahrscheine mit RFID-Technologie, wie sie die Verkehrsbetriebe in Helsinki oder Hongkong verwenden, sind an vielen Stellen aufladbar und werden beim Einsteigen einfach vor das Lesegerät gehalten.

• Beispiel Verbraucherschutz: Die EU fordert, dass ab 2005 alle Lebensmittel über sämtliche Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen zurückverfolgt werden können – RFID macht es möglich.

• Beispiel Logistik: RFID macht Logistik nicht nur sicherer und effizienter, sondern bringt neue Möglichkeiten zur Selbststeuerung. In Zukunft weiß eine Palette, wo sie hin muss und findet selbständig zum Ziel.

Die Frage des Datenschutzes stellt sich nach Ansicht der BITKOM-Experten bei vielen RFID-Anwendungen gar nicht, da häufig gar keine Personen betroffen sind. Das gelte für reine Logistikanwendungen oder die Archivierung von Dokumenten. Doch auch in allen anderen Fällen biete das Bundesdatenschutzgesetz den Konsumenten ausreichende Sicherheit, wie der BITKOM in seinem Informationspapier darlegt. Die RFID-Technologie biete vielmehr die Möglichkeit, den Verbraucherschutz zu verbessern. „Durch RFID-Chips können Lebensmittel bis an ihren Ursprungsort zurückverfolgt oder wichtige Informationen über ein Produkt bequem gespeichert werden, etwa die Temperatur während des Transports verderblicher Waren“, sagt BITKOM-Vizepräsident Bonn. Das nütze den Kunden und den Herstellern.

(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29103.aspx)

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3.3 RIM, T-Mobile Advance BlackBerry for Open Wireless E-Mail

Research in Motion (RIM) aims to make BlackBerry the standard for mobile e-mail across many devices. But expanding RIM's services across a broader range of devices could prove more challenging than expected.

Event
On 21 December 2004, T-Mobile International and RIM announced plans to support a wider range of devices using BlackBerry Connect and BlackBerry Built-In e-mail services. T-Mobile's MDA II will be the first device to support BlackBerry Connect, which enables devices to connect to a BlackBerry Enterprise Server (BES). The Siemens SK65 will be the first device to offer support for BlackBerry Connect or BlackBerry Built-In capabilities. In early 2005, other devices, such as T-Mobile's MDA III, Nokia's 6820 and Sony Ericsson's P910i, will be supported.

Analysis
RIM and T-Mobile have taken the first step in broadening the device choices available for any BES installation — a key requirement to ensure RIM's future and promote BlackBerry as the standard for mobile e-mail applications. Enterprises will gain the flexibility to deploy BlackBerry e-mail to employees through a wider range of devices, including a small range of Symbian smartphones and PocketPC devices. RIM has made many announcements of expanded wireless e-mail device support, but has not yet shown substantial shipments of devices from other manufacturers. RIM's reliance on hardware sales will continue to challenge its commitment to support alternative devices. Moreover, while vendors supporting Blackberry Built-In will likely achieve feature parity with Blackberry devices by using RIM's complete J2ME (Java 2 Platform, Micro Edition) platform, Blackberry Connect vendors — except those using RIM-supplied Microsoft Pocket PC or Smartphone software — face greater development problems in porting to their own software platforms. Stressed by the difficulties of rapid growth, RIM has responded slowly to the needs of these vendors, and they could look elsewhere, thereby weakening RIM's overall program.

Recommendations:
• Do not limit yourself to a single device manufacturer for BES installations. Demand assurances that RIM is committed to supporting alternative devices on your platform. Compare a small number of different devices against BlackBerry devices on the BES platform.
• Use RIM's partnership with T-Mobile to negotiate contracts that include comprehensive support, as well as services, for the various devices used by employees. Ask for device rental options, including maintenance and substitution in case of faults, as well as an option to upgrade to new hardware when available.

(Quelle: http://www4.gartner.com/news/asset_15595.jsp)

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3.4 MessageLabs Publishes 2004 E-mail Security Trends and 2005 Predictions Report

MessageLabs, a leading provider of managed e-mail security services to businesses, released its 2004 E-mail Security Trends and 2005 Predictions report. The report found that phishing-related online identity theft has established itself as the principal threat of 2004 and may signal the beginning of a wave of e-mail attacks targeted at individuals and small groups of companies. This puts business firmly on the front line in the fight against online attacks, according to MessageLabs, a leading provider of managed e-mail security services to business worldwide.

In September 2003, MessageLabs intercepted 279 phishing e-mails (containing a URL to a fraudulent Web site) and by September 2004, that figure had risen significantly to more than two million. During the course of 2004, MessageLabs intercepted more than 18 million phishing e-mails. The perpetrators of phishing attacks also have developed new techniques to increase their chances of success. Recently, phishing e-mails have been designed to capture online banking details automatically when a user opens the e-mail, rather than when the user clicks on URL links within messages. Phishers also have attempted to dupe unsuspecting users into becoming middlemen for money-laundering operations. Spam and virus ratios also rose over the last 12 months, according to the MessageLabs Intelligence End of Year Report 2004. During the year, the virus infection average ratio was one in 16, compared to 2003 when it was one in 33. The most widespread outbreak of 2004 was W32/MyDoom.A, which hit in January. The average percentage of e-mail identified as spam in 2004 was 73 percent; in 2003, the average was 40 percent.

"As predicted at the start of the year, e-mail security attacks remain unabated in their persistence and ferocity. The major development of the year has undoubtedly been the emergence of phishing -- in just 12 months it has established itself as a threat to any organization or individual conducting business online,” said Mark Sunner, chief technology officer of MessageLabs. “We believe that the singling out of certain companies to be the victim of phishing attacks could signal the beginning of a wider trend. Already, particular businesses are being threatened and blackmailed, which could indicate a shift from random, scattergun approaches to customized attacks designed to take advantage of the perceived weaknesses of some businesses.”

MessageLabs also witnessed tailored malicious activity ranging from blackmailing online gaming sites with Denial of Service (DoS) attacks to threats to send out child pornography in the name of a particular organization. Recent evidence also suggests that Trojans and other malicious code have been developed during 2004 specifically to compromise particular organizations, a trend that MessageLabs expects to continue in 2005. As well as the threat from targeted fraud, MessageLabs sees the other key issue facing IT departments and executives is regulatory compliance. Laws related to financial reporting and disclosure require companies to have policies for monitoring, securing, reporting and archiving all business transactions, including e-mail and instant messaging correspondence. “Compliance is a big concern already, and many firms have yet to grasp the impact it will have on the administration, management and security of e-mail. Failure to comply could not only lead to potential legal problems, it also could threaten a company’s credibility and reputation. It is vital to ruthlessly evaluate e-mail management solutions and consider current and potential future regulatory requirements when deciding how best to ensure compliance,” Sunner said.

For more information: http://www.messagelabs.com/intelligence/2004report

(Quelle: http://www.certmag.com/common/newscenter/newsdisplay.cfm?id=3542)

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4 Sonstiges

4.1 IT-Defense startet am 26. Januar
Forum zur IT-Sicherheit findet an zwei Tagen in Köln statt

Zum dritten Mal findet Ende Januar der Sicherheitskongress "IT-Defense" statt. Das Event wird vom 26. bis 27. Januar in Köln abgehalten und richtet sich in erster Linie an Entwickler, Administratoren, Netzwerkverantwortliche, EDV-Leiter, IT-Sicherheitsbeauftragte, Datenschutzbeauftragte, Revisoren, Berater und Hacker, die sich austauschen möchten und Kontakt zu den Großen der Branche suchen. Angesagt haben sich unter anderem der Firewall-Experte Marcus Ranum, der Erfinder und Entwickler des Open-Source-Scanners Nessus, Renaud Deraison, sowie der Forensik-Spezialist Brian Carrier. Die Teilnehmerzahl des Kongresses ist auf 200 Personen beschränkt. Veranstaltet wird IT-Defense vom Verlag Dpunkt und der Firma Cirosec. Die Teilnahmegebühr für die Vortragsreihe beträgt 995 Euro.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39129106,00.htm?h)

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4.2 Update 2005: Von Altgeräten bis Zuwanderung

Die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen für die Informations- und Telekommunikationswirtschaft im Überblick:

Im neuen Jahr müssen sich Verbraucher und Unternehmen wieder auf eine Reihe gesetzlicher Änderungen einstellen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat für die ITK-Branche eine Übersicht mit den wichtigsten Neuerungen zusammengestellt:

• Greencard: Das neue Zuwanderungsgesetz löst ab Januar die alte Regelung ab. Für die rund 18.000 Greencard-Inhaber schafft das Gesetz die Möglichkeit, nach fünf Jahren Arbeit in Deutschland mit ihren Familien im Land zu bleiben. Nach Ansicht des BITKOM bietet das Zuwanderungsgesetz die Chance, hoch qualifizierte Arbeitskräfte langfristig an Deutschland zu binden.
• Rücknahme von Altgeräten: Im Februar beschließt der Bundestag das Elektronikaltgerätegesetz. Es besagt, dass Verbraucher künftig ihre alten Elektrogeräte, zum Beispiel Handys, Computer oder Drucker, kostenlos zurückgeben dürfen. Die Entsorgung übernehmen die Hersteller. Das Gesetz tritt voraussichtlich im August in Kraft.
• E-Commerce: Eine Änderung des Fernabsatzgesetzes bringt den Verbrauchern mehr Schutz bei Einkäufen im Internet. Online-Händler werden ihre Kunden künftig noch umfassender informieren, zum Beispiel muss bei Preisangaben für Produkte oder Dienstleistungen immer der Gesamtpreis erkennbar sein, inklusive Versandkosten, Steuern oder sonstiger Zusatzkosten.
• Sicherheit: Ab Januar müssen Internetprovider die technischen Voraussetzungen zur Überwachung von E-Mails geschaffen haben. Die Ermittlungsbehörden durften zwar schon bisher den E-Mail-Verkehr von Personen überwachen, die einer schweren Straftat verdächtigt werden. Häufig war die Technik dafür aber noch nicht vorhanden.
• Steuern und Abgaben: Für Betriebe und Selbstständige gelten ab 2005 neue Regeln für die Kommunikation mit den Finanzbehörden. Folgende Daten müssen künftig elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden: Umsatzsteuervoranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen und die Lohnsteuerdaten der Arbeitnehmer. Dafür können die Arbeitgeber das ELSTER-Formular oder ein EDV-Buchführungssystem nutzen, wenn es über ein entsprechendes Übertragungsmodul verfügt.

(Quelle: http://www.bitkom.org/de/aktuelles/8477_29112.aspx)

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4.3 Managerspielzeug Blackberry

In den USA ist sind die mobilen E-Mail-Devices der Marke Blackberry längst Massenartikel, die mehr als eineinhalb Millionen Mal gekauft wurden. Nun soll der europäische Markt erobert werden - Vodafone, T-Mobile und die British Telecom sind schon im Boot. Eigentlich schien die Entwicklung im Mobilgeräte-Markt vorgezeichnet. PDAs à la Palm verschmelzen mit Handys zu Smartphones und diese wiederum werden durch Breitbandtechniken wie UMTS oder Wireless-LAN zu schnellen Allzweckgeräten aufgerüstet. Doch je kleiner und integrierter die Geräte sind, desto schwieriger gestaltet es sich, die vielen Funktionen zu bedienen. Wer schon einmal versucht hat, während eines Telefonats den Terminplaner auf dem Smartphone einzusehen, weiß wie kompliziert das werden kann. Wer sein Gerät zum Arbeiten nutzt und nicht zum Spielen (im weiteren Sinne), der schätzt einfache Bedienbarkeit. Hier liegen die Stärken des Blackberry von Research in Motion (RIM). Auch wenn man damit auch telefonieren und seine Termine verwalten kann, handelt es sich beim Blackberry im Kern um ein mobiles E-Mail-Gerät.

In den USA ist der Blackberry längst ein Massenartikel, der eineinhalb Millionen Mal gekauft wurde. Nun soll der europäische Markt erobert werden. Tatsächlich stehen die Partner längst Schlange. Vodafone, T-Mobile und die British Telecom sind schon im Boot. Auch Anbieter von mobilen Business-Anwendungen haben ihr Interesse angemeldet. Der Bedienungskomfort der Blackberry-Geräte beruht nur am Rande auf der vertrauten Qwertz-Tastatur. Von weit größerer Bedeutung ist die dahinter liegende Server-Architektur mit seiner Push-Technik. Sie sorgt zum Beispiel dafür, dass selbst bei einer langsamen Verbindung und umfangreichen Dateien Blackberry-User nie nervös auf die Beendigung eines Downloads warten müssen. Der Grund: Sie erfahren von der E-Mail erst, wenn der Pushdienst sie vollständig geliefert hat. Auch Arbeitgeber lieben den Blackberry, weil sie die Adminstration und Sicherheit des Dienstes weitgehend in der eigenen IT-Abteilung halten können. Im Unternehmen werden E-Mails und andere Firmendaten gesammelt, kopiert, verschlüsselt und an RIM weitergereicht, wo der Push-Server steht, der die Informationen via GPRS auf die Endgeräte überträgt.

Dass in den USA RIM die GPRS-Übertragung übernimmt liegt daran, dass es in den USA lange Zeit kein flächendeckendes Mobilfunknetz gegeben hat. Dieses Verfahren hat dazu geführt, dass Blackberries mit proprietären Techniken verwendet werden, die es den IT-Abteilungen manchmal schwer machen, die Dienste in vorhandene IT-Umgebungen einzubinden. Anders als bei den Gerätenutzern fallen hier auch die langen Übertragungszeiten des schmalbandigen GPRS-Netzes auf. In den Rechenzentren sind die Blackberries daher weit weniger beliebt als in den Management-Abteilungen. Das gilt umso mehr als es - wie eine Studie von Berlekon Research zeigt - eine Reihe gleichwertiger und manchmal sogar überlegene Alternativen mit Standardgeräten, Breitbandtechniken und offener Middleware gibt. Zudem fehlen hier die infrastrukturellen Nachteile der USA, die dort das Blackberry-Geschäft getrieben haben.

Auch in Europa ein Erfolg?
Lässt sich angesichts dieser Unterschiede der Erfolg von RIM in Europa wiederholen? Dafür spricht das massive Interesse der Mobilfunkbetreiber an den Internet- und IT-Konkurrenz vorbei eigene Datendienste aufzubauen. Dagegen spricht das geringe Interesse vieler Anwender hier zu Lande ihr Handy als E-Mail-Client zu betreiben. Das gilt nicht für Manager. Sie gelten als die ideale Zielgruppe für den Blackberry. Sie sind mehr als jede andere Gruppe von E-Mail-Kommunikation abhängig, ja manche definieren sich geradezu über die Zahl der E-Mails, die sie täglich beantworten müssen. Außerdem legen gerade Führungskräfte großen Wert darauf, dass ihre Arbeitsmittel problemlos funktionieren, ohne technische Fertigkeiten zu verlangen.

Die zentrale Frage lautet allerdings: Ist die Zielgruppe groß genug, um für RIM, die Netzbetreiber und die Applikationspartner attraktiv zu sein? Diese Frage werden sich vor allem die Mobilfunkanbieter und die Handyfabrikanten stellen, denn sie sind bislang eher im Massenmarkt tätig. Allerdings haben sie inzwischen erkannt, dass es nicht reicht, ihre Geräte mit Funktionen voll zu stopfen. Es zeichnet sich ein Trend ab, den Massenmarkt der Konsumenten mit anderen mobilen Geräten und Diensten zu beliefern als die Geschäftskunden. Blackberry zielt definitiv auf den Business-Bereich. Um jedoch mehr Käufer als nur die Manager anzusprechen, reicht das Argument einfacher E-Mail-Anbindung nicht. Erst zusätzliche Anwendungen wie etwa Customer Relationship Management (CRM) oder SAP-Einbindung kann die Zahl der potenziellen Nutzer auf ein rentables Niveau heben. Da es sich bei den Blackberries im Vergleich zu manchen Smartphones oder den Handhelds von Palm um relativ schlanke Geräte handelt, sind dem Wunsch, Außendienstmitarbeiter über Unternehmensapplikationen einzubinden, bislang allerdings deutliche Grenzen gesetzt. Ein weiterer Nachteil ist die proprietäre Technik von RIM. Längst stehen Middleware-Anbieter wie Sybase, Intellisync oder Extended Systems bereit, um ähnliche Dienste für Standard-Geräte anzubieten, die sich zukunftsträchtiger, einfach zu administrierender und offener Techniken bedienen.

Aber es geht nicht immer um Vernunft. Aus den oben genannten Gründen stehen die Chance gut, Manager für einen Blackberry zu begeistern. Sie werden besonders umworben, da es sich bei dieser Gruppe definitionsgemäß um Menschen handelt, die großen Einfluss auf Unternehmensentscheidungen haben. Dem Vernehmen nach reicht es inzwischen, Mitglied in einem Golfclub zu sein, um eines der Geräte geschenkt zu bekommen.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,39128235,00.htm)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 Greif spart eine Million US-Dollar an IT-Kosten mit Lösungen von SSA Global

Weltmarktführer der Verpackungsindustrie setzt auf Lösungen von SSA Global und schafft neue, konsolidierte IT-Infrastruktur auf Basis der IBM eServer iSeries-Plattform

Greif, Inc., weltweit führender Anbieter der Verpackungsindustrie und langjähriger Kunde von SSA Global, hat eine Strategie zur Konsolidierung seiner IT-Infrastruktur geschaffen, die auf dem Einsatz der Unternehmenslösungen von SSA Global und der IBM eServer i5-Hardware-Plattform basiert. Greif verfügt über 160 Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und hatte aufgrund zahlreicher Akquisitionen in den letzten Jahren eine heterogene IT-Infrastruktur. Die Konsolidierung dieser Infrastruktur erfolgt nun auf Basis der ERP- und der erweiterten Unternehmenslösungen von SSA Global, die künftig als Standard im gesamten Konzern eingesetzt werden. Die IT-Strategie ist Teil einer umfassenden Umgestaltungsinitiative des Unternehmens, mit der Greif die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen verbessern und gleichzeitig die Kosten senken will.

"Die strategischen Übernahmen haben die Größe unseres Unternehmens verdoppelt und uns eine weltweite Präsenz verschafft. Der konsolidierte Einsatz der ERP-Lösungen von SSA Global hat uns in Nordamerika bereits mehr als eine Million US-Dollar an IT-Kosten erspart und uns zu einem viel agileren Unternehmen gemacht", sagt Don Huml, CFO von Greif, Inc. "Die Konvergenz- und Modernisierungsstrategie von SSA Global wird es uns noch leichter machen, Migrationspfade zu beschreiten und Upgrades kostengünstig durchzuführen. Darüber hinaus erlaubt uns die strategische Allianz von SSA Global mit IBM, die Konsolidierung der IT-Plattform während dieser bedeutenden Umgestaltung durchzuführen", so Don Huml. Greif setzt auf die strategische Allianz von SSA Global und IBM, um die Rahmenbedingungen für die Zusammenführung seiner Rechenzentren zu schaffen. Die Konsolidierungsstrategie des Unternehmens nutzt die beiden eingesetzten ERP-Systeme von SSA Global auf einer iSeries i5-Plattform, mit den beiden Betriebssystemen i5/OS und AIX, um eine schlankere Infrastruktur zu schaffen, die die Komplexität verringert und die Kosten senkt. Greif erwarb das IBM eServer i5-System über Sirius – Premier Business Partner von IBM und Strategic Alliance Partner von SSA Global. "IBM erkennt die Bedeutung unseres Geschäftspartner-Programms und des Strategic Alliance-Programms an, insbesondere im Rahmen der eServer iSeries-Marke. Ein Unternehmen wie Greif braucht leistungsfähigen Support und innovative Technologien", sagt Mike Borman, eServer iSeries General Manager, IBM.

Aufgrund einer unabhängigen Studie seiner Anforderungen an eine Unternehmenssoftware entschied sich Greif für das SSA Global-Portfolio an erweiterten Lösungen als Kernstück seiner Umgestaltung. Greif wird den Nutzen seiner Investitionen in die SSA ERP-Lösungen durch zusätzliche Unternehmenslösungen von SSA Global weiter steigern. Mit dem Einsatz von SSA Supply Chain Management, SSA Customer Relationship Management und SSA eBusiness-Lösungen will Greif neue Wettbewerbsvorteile erzielen.

Graeme Cooksley, Executive Vice President von SSA Global:

"SSA Global ist bestrebt, die Investitionen seiner Kunden zu schützen, indem wir unsere ERP-Kernlösungen kontinuierlich weiterentwickeln und gleichzeitig erweiterte Unternehmenslösungen integrieren. Dies wird Greif dabei helfen, die Betriebskosten erheblich zu senken, während die Umgestaltung erfolgreich vorangetrieben wird.

(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/home/press/press/modulepress/Greif)

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5.3 Microsoft Axapta um Anforderungen der medizinisch-/pharmazeutischen Industrie erweitert

Die Herstellung pharmazeutischer Produkte, Implantate oder medizinischer Geräte unterliegt weltweit einer strengen Kontrolle. Um die Zulassung der Behörden zu erhalten, müssen Hersteller unter anderem eine lückenlose Dokumentation ihres Produktionsprozesses vorweisen. Diese als "Validierung" bezeichnete Prüfung bezieht immer stärker die eingesetzte Unternehmenssoftware mit ein und ist gleichermaßen zeit- wie kostenaufwendig. Microsoft hat jetzt eine erweiterte Plattform der Unternehmenssoftware Microsoft Business Solution-Axapta vorgestellt, die mittelständischen Firmen der medizinisch-/pharmazeutischen Industrie (Life-Science) hilft, die Einhaltung der Validierungsanforderungen und die entsprechende Funktionalität nachzuweisen. Die Axapta-Plattform richtet sich an Forschungseinrichtungen und Hersteller aus Pharmazie, Medizin und Biotechnologie. Sie adressiert zugleich auch Handelsunternehmen dieser Branchen, die ihre Lieferkette den jeweiligen Validierungsrichtlinen anpassen wollen. Microsoft Axapta for Life Sciences liefert die notwendige Dokumentation im Validierungsprozess und hilft damit dem Anwender Kosten zu senken. Die neue Plattform wird im ersten Quartal 2005 in Deutschland verfügbar sein. Unternehmen in allen Bereichen der Life-Science-Branche sehen sich in den letzten Jahren mit einer stetigen Zunahme regulatorischer Anforderungen konfrontiert. Die zur Herstellung von Arzneimitteln angewendeten Prozesse müssen jeweils validiert werden. Produzenten müssen dabei im Detail nachweisen, dass Verfahren, Prozesse, Materialien, Arbeitsgeräte oder Systeme tatsächlich zu den erwarteten Ergebnissen führen. Hierzu wurde ein Regelwerk aufgestellt, das den Einsatz von Unternehmenssoftware beschreibt und als "Grundsätze der guten automatisierten Herstellpraxis" (Good Automated Manufacturing Practises) bezeichnet wird.

Microsoft Axapta for Life Science unterstützt speziell die Erfüllung dieser Grundsätze und wurde entwickelt, um den Prozess der Validierung zu erleichtern. Es handelt sich dabei nicht um eine Branchenlösung für Life-Science-Unternehmen sondern um eine neue Plattform, die um eine Reihe von Funktionen ausgedehnt wurde. Hierzu zählen beispielsweise ein erweitertes Reporting, eine Funktion zur elektronischen Signatur sowie ein "Compliance Enablement" genanntes Modul, das es Unternehmen erleichtert, die nötigen Anforderungen einer Validierung zu erfüllen. Microsoft Axapta for Life Sciences bildet dabei die technologische Grundplattform, auf deren Fundament ausgewählte Microsoft Partner branchenspezifische Lösungen aufbauen.

Anforderungen der FDA
Die Schlüsselfunktionen, die Microsoft Axapta for Life Sciences bietet, ermöglichen es Unternehmen, die strengen Anforderungen der Food and Drug Administration (FDA) zu erfüllen. Diese, für die Validierung in den USA zuständige Bundesbehörde, wacht über die Sicherheit und Qualität von Produkten, die am Menschen angewendet werden - beispielsweise pharmazeutische Produkte, Implantate oder medizinische Geräte. Die FDA gilt als Vorbild für ähnliche Behörden in Europa und der Bundesrepublik. Eine der wesentlichen Anforderungen aller dieser Einrichtungen ist eine lückenlose Dokumentation des Herstellungsprozesses. Microsoft Axapta for Life Sciences ermöglicht es, alle in die Unternehmenssoftware eingebundenen Produktionsabläufe nachvollziehbar zu dokumentieren. Dabei können Branchenpartner die geforderten Berichte flexibel an die landeseigenen Vorgaben angleichen. "Wir stellen den Kunden mit Axapta for Life Sciences ein zusätzliches Funktionspaket zur Verfügung, das neben der besonderen Behandlung von sensitiven Daten, wie beispielsweise Rezepturen, oder Herstellvorschriften auch die erforderlichen Dokumentationen erstellen kann. Mit diesen lässt sich der Forschungs- und Entwicklungsprozess darstellen und überwachen", erläutert Thorsten Scholl, Produkt Manager Microsoft Axapta der Microsoft Deutschland GmbH. "Den großen Vorteil der Lösung sehen wir darin, dass Dokumente, die sonst meist im Rahmen extern zugekaufter Beratungsleistungen erstellt werden müssen, Teil der Unternehmenssoftware sind. Hier liegt ein enormes Einsparpotenzial für die Anwender der Lösung, das leicht im Bereich von mehreren Millionen Dollar liegen kann."

Ein weiteres zentrales Merkmal der neuen Axapta-Version ist die Einhaltung der Anforderungen des so genannten "Part 11" der FDA. In diesem Anhang zum allgemeinen Regelwerk der Behörde werden die Anforderungen näher spezifiziert, die "computerisierte Systeme" im Rahmen der Validierung erfüllen müssen. Sie dienten als Basis für die Entwicklung der Software. "Die Entwicklung der neuen Axapta-Version durch Microsoft bestätigt unsere Fokussierung als Branchenpartner auf dem weltweiten Life-Science-Markt", sagt Rainer Weissenberger, Prokurist bei der Tectura in Würzburg. "Mit der neuen Plattform können wir unsere Branchenlösung "Tectura Axapta Life Science" noch effizienter und besser im regulierten Umfeld einführen und alle validierungspflichtigen Anforderungen an die Produktion, Chargenlogistik, das Qualitätsmanagement und den Vertrieb abdecken." Die Einführung einer Unternehmenssoftware, die den Validierungsanforderungen der FDA entspricht, ist ein komplexer Vorgang. Software-Entwicklungen in diesem Umfeld müssen zumeist durch ein unabhängiges Life-Cycle-Audit geprüft werden. Um Anwendern Kosten und Zeit für diesen Prozess zu sparen, hat Microsoft das dänische Unternehmen Novo Nordisk IT (NNIT) beauftragt, die Lösungen der Microsoft Partner zu zertifizieren.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/ms/presseservice/meldungen.asp?ID=531237)

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5.4 Migration obligatorisch - Produkt- und Potentialanalyse von Navision 4.0

„Wer jetzt Navision lizenziert wird in vier Jahren migrieren müssen“, warnt Matthias Sander all jene Firmen, die eine Anschaffung der Microsoft-ERP-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen in Erwägung ziehen. Der ITExperte entwirft in der aktuellen Produkt- und Potenzialanalyse der MS-Business-Applikation Navision 4.0 ein differenziertes und detailliertes Bild der Software und arbeitet Stärken und Schwächen heraus. So verändere Microsofts Engagement bei den ERP-Lösungen zwar den Markt zugunsten der Anwender, da ERP-Software dadurch einen immer stärkeren Commodity-Charakter bekomme und sich andere Hersteller, die diesen Markt adressierten, am attraktiven Preisniveau orientieren müssen. Andererseits werden sich Anwender auf einen kurzen Anwendungszeitraum einstellen müssen. Denn Microsoft wird nicht wie angekündigt seine Integrations-Initiative wie plangemäß verwirklichen können. „Grund genug“, meint Matthias Sander, „um eindringlich nach der Nachhaltigkeit der jetzigen Lösung zu fragen.“ Analyse der zielgruppen-relevanten Wettbewerbs-Produkte.

Die mediaone-Studie „MS Navision 4.0 - Produkt- Potenzial- und Wettbewerbsanalyse “ ermittelt, für welche Art von Unternehmen die Lösung in Frage kommt und bewertet Wettbewerbsprodukte. Sie liefert einen umfassenden Marktüberblick der wichtigsten Hersteller, ihrer Produkte sowie deren Leistungsfähigkeit und Lizenzkosten. Charakterisiert, beschrieben und bewertet wurden dabei rund 15 Software-Lösungen für KMUs in über 600 Kategorien. Darunter Fatherboard Software / easyWorkX, GFI / LIN-PPS, infor business solutions AG / infor:com, myfactory Software / myfactory.BusinessWorld, Polynorm Software AG, PSIPENTA / PSIpenta.com, Ramsauer & Stürmer RS/2, SAP / BusinessOne. Die Studie ermittelt erstmals Leistungs-Rankings in den einzelnen Funktionsgruppen Dabei wurden Zielgruppen, Branchen, Funktionen und Features genauso ermittelt, wie Referenzen, Anzahl der verkauften Lizenzen, Datenbankanbindungen sowie Kosten für Lizenzen, Gebühren, Integration, Support und Maintenance sowie die Unterstützung relevanter Schnittstellen und Standards (wie beispielsweise Webservices oder andere Integrationstechnologien). Weiter ermittelt die Studie erstmalig unterschiedliche Leistungs- Rankings in einzelnen Funktionsgruppen wie etwa Beschaffung, CRM oder Analyse- Werkzeuge.

Besonders auf die Funktionen und Features für die Pflege und Management der Kundenbeziehungen (CRM - Customer Relationship Management), für „PPS Produktion Planung Steuerung“ sowie für E-Procurement und Sourcing wurde in der neuen Ausgabe ein Schwerpunkt gelegt. Denn generell prägen neue Herausforderungen den Markt der ERPTools: Die steigende Vernetzung der Unternehmen nach innen und außen, das Verschwinden der Unternehmensgrenzen, neue Anforderungen durch E-Business sowie zunehmender Kosten- und Wettbewerbsdruck sowie die steigende Integration von Business-Software sorgen für neue Produktphilosophien. Die unterschiedlichen Lizenz- und Nebenkosten wurden ebenfalls einer Prüfung unterzogen – ein Bereich, in dem sich viele Hersteller bislang eher bedeckt halten. Neu ist weiter, dass im Rahmen eines Rankings die besten Produkte im jeweiligen Preissegment ermittelt wurden.

(Quelle: http://www.businessvillage.de/Magazin/mag_detail/mag-208.html)

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5.5 Finanzamt fordert ab 2005 Meldungen auf elektronischem Weg

IFS-Software ist vorbereitet

IFS Rechnungswesen
Umsatzsteuer-Voranmeldungen für Meldezeiträume ab dem 1.1.2005 müssen auf elektronischem Weg an die Finanzbehörden übermittelt werden. Gemäß Steuerdaten-Übermittlungsverordnung (StDÜV) müssen die Daten signiert und verschlüsselt übertragen werden. Zur Übermittlung der Umsatzsteuer-Voranmeldungsdaten stehen für Anwender von IFS-iV und IFS Applications zwei Werkzeuge zur Verfügung:

1. Die kostenlose Software ElsterFormular der Finanzverwaltung. Sie wird im Internet unter www.elsterformular.de zum Download angeboten. Bei Nutzung von ElsterFormular müssen die Daten per Tastatur in ElsterFormular eingegeben werden. ElsterFormular versieht die Daten mit einer elektronischen Signatur und überträgt sie verschlüsselt an die Finanzbehörden.
2. Das kostenpflichtige Tool PERFIDIA der Firma UBM GmbH. PERFIDIA signiert, verschlüsselt und übermittelt Dateien, die aus dem Buchhaltungssystem erzeugt werden, gemäß den Anforderungen der StDÜV.

Für IFS-iV Version 4.0 und für IFS Applications Versionen 2003 und 2004 werden Ende Januar 2005 Erweiterungen zum Erzeugen dieser Dateien mit den Daten zur Umsatzsteuervoranmeldung bereitgestellt. Anwender, die ältere Versionen im Einsatz haben, müssen ElsterFormular verwenden.

IFS Personalwesen
Das Steueränderungsgesetz 2003 verpflichtet die Arbeitgeber ab 1.1.2004 zur elektronischen Übermittlung von Lohnsteuerdaten an die Finanzverwaltung. Jeweils bis zum 28. Februar des Folgejahres müssen die Lohnsteuer(karten)daten des Vorjahres nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Ab 2005 sind auch unterjährige Lohnsteuerdaten elektronisch zu übermitteln. Für den elektronischen Datenaustausch im Personalwesen wird IFS künftig das Standardtool PERFIDIA für Windows der Firma UBM GmbH einsetzen. Das Programm beinhaltet die „dakota-Funktionen“ wie Übermittlung DEÜV-Meldungen und Beitragsnachweise, Übermittlung Entgeltbescheinigung an Krankenkassen, sowie die ELSTER-Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungen (Lohnsteuerkarte), Lohnsteueranmeldungen. PERFIDIA verschlüsselt die Sendedaten, überwacht die Rückgabeprotokolle der Finanzverwaltung und druckt die Lohnsteuerbescheinigungen für die Mitarbeiter. Außerdem können diverse Verdiensterhebungen an Statistische Ämter übermittelt werden. Die erweiterten Funktionalitäten mit der Schnittstelle zu PERFIDIA werden im Personalwesen IFS-iV bzw. IFS Applications mit der Jahreswechselversion 2004/2005 ab 10. Januar 2005 zur Verfügung gestellt. In beiden Systemen fließen nur Buchungen in die Datei ein, die mit Steuerschlüssel gebucht werden.

Die Erweiterungen in IFS-iV bzw. IFS Applications zum Erzeugen einer PERFIDIA gerechten Datei können ab Ende Januar über den jeweiligen Projektleiter bzw. die Hotline angefordert werden.

(Quelle: http://www.ifsde.com/Elster/)

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5.6 IFS Applications 2004—Packaged for Payback™

IFS Applications macht es Unternehmen leichter, sich auf ihr eigentliches Geschäft zu konzentrieren. Unter dem Motto "Packaged for Payback" ist IFS Applications darauf ausgerichtet, die Arbeitsumgebung zu vereinfachen und damit höchste Leistungsfähigkeit bei der Amortisation der Investitionen zu erreichen. Durch die Rationalisierung der Geschäftsprozesse mittels des Business Modelers und durch den Einsatz von anwenderfreundlichen persönlichen Portalen gibt IFS Applications den Unternehmen die Möglichkeit, sich auf die Erhöhung des Gewinns zu konzentrieren.

Gemeinsam Payback generieren
Eine maximale Amortisationsrate erfordert Teamwork... Das Anwendungs-Wissen von IFS, das Wissen der Kunden um betriebliche Abläufe und Prozesse sowie die Erfahrungen der IFS-Partner mit Management, Hardware, Software und optimalen Verfahren vereinen sich zu höchster Leistungsfähigkeit bei der Amortisation. Weitere Informationen Vereinfachung branchenspezifischer Prozesse

Branchen und Unternehmen sind einzigartig. Unhandliche Standardlösungen bringen Unternehmen keinen Wettbewerbsvorteil. IFS Applications 2004 vereinfacht branchenspezifische Prozesse, um Kosten zu reduzieren und Markteinführungszeiten zu verkürzen. Das ergibt echte Vorteile auf den heutigen hart umkämpften Märkten. Weitere Informationen Einfache Koexistenz und Integration

Der Einsatz der modernsten Technologie, sobald diese verfügbar ist, erfordert eine einfache Integration. Die serviceorientierte Komponentenstruktur von IFS lässt sich einfach anbinden, arbeitet mit bestehenden Anwendungen und Altsystemen zusammen und erfordert kein grundlagendes Upgrade des gesamten Systems. Weitere Informationen

Unternehmensweites Lifecycle Management
Den Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens zu erleichtern, ist eine entscheidende Herausforderung. IFS Applications geht darüber hinaus nur die Kernprozesse eines Unternehmens zu unterstützen. Sie bieten ein Management des gesamten Lebenszyklus, das sich auf die drei Hauptaspekte des Geschäfts konzentriert: den Kunden, das Produkt und die Anlagen. Weitere Informationen

(Quelle: http://www.ifsworld.com/de/ifs_applications/2004/default.asp)

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5.7 Varial Software AG stellt sich vertrieblich neu auf.

Die Varial Software AG hat sich für die Zukunft vertrieblich neu aufgestellt. Als Hersteller und Zulieferer von Standardsoftware für das Finanzwesen, Controlling und die Personalwirtschaft vertreibt die Varial AG ihre Produkte traditionell ausschließlich indirekt über ein Partner-Netzwerk. Dieses Partner-Netzwerk ist in den vergangenen sechs Monaten umfassend restrukturiert worden, mit dem Ziel größere und autarke Vertriebseinheiten zu bilden, welche über den reinen Vertrieb hinaus auch die Beratung und den Support der Varial-Software kompetent und eigenständig abdecken.

Die Intensität der Vermarktung sowie die Effizienz in der Marktbearbeitung, insbesondere der neuen Produktlinie Varial World Edition, wird durch die Restrukturierung des Partner-Netzwerkes wirkungsvoll unterstützt. Die Varial AG unterscheidet ihre Partner generell in OEM-Partner (Original Equipment Manufacturer) und VAR-Partner (Value Added Reseller). Während die OEM-Partner die Varial-Produkte nahtlos in ihr umfassendes ERP-System integrieren und unter eigenem Label vermarkten, verkaufen die VAR-Partner die Varial-Software unter der Marke Varial als Stand-alone Lösungen oder in Verbindung mit vielfältigen branchenspezifischen Softwarepaketen. Voraussetzung für die Ernennung zum VAR-Partner ist neben dem eindeutigen Fokus des Vertriebs auf die Varial-Produkte ein professionelles und umfassendes Dienstleistungsangebot für die Einführung und den Support der Varial-Software bei den Kunden. Die Kompetenz der Mitarbeiter der VAR-Partner in Bezug auf die Varial-Software wird durch ein umfangreiches und für alle VAR-Partner verbindliches Zertifizierungsprogramm sichergestellt.

Das Varial Geschäft wird auf rund 20 VAR-Partner konzentriert. Bisherige Vertriebspartner, welche nicht zu Value Added Resellern ernannt wurden, werden als Akquisitions- und Implementierungspartner an die VAR-Partner gebunden. „Dieses zweistufige Vertriebsmodell ermöglicht es, dass unsere Kunden weiterhin von Ihrem bisherigen Softwarepartner betreut werden können“, betont Thomas Dibbern, Leiter Vertrieb der Varial AG. „Durch die Anbindung kleinerer Partnerunternehmen an selbständig agierende größere VAR-Partner können wir uns auf unsere Kernkompetenzen in der Herstellung qualitativ hochwertiger Software, der Bereitstellung eines kompetenten Second-line Supports für unsere Partner sowie der Vermarktung über einen klar strukturierten indirekten Vertrieb fokussieren.“

(Quelle: http://www.varial.de/)

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5.8 "Der Markt übt starken Druck auf die Beratungsseffizienz aus"

Auf den ERP-Häusern lastet der Druck, Kunden effizienter denn je zu beraten. Mit vorkonfigurierten Lösungen will die Steeb GmbH die Einführungszeiten und -kosten deutlich reduzieren. Laut Beratungsleiter Michael Pausch richten die Abstätter den Blick auf den unteren Mittelstand. Das Gespräch führte der Journalist Dietmar Kieser, Mitglied der Chefredaktion bei der Fachzeitschrift Industrieanzeiger (Konradin-Verlag). Steeb bedankt sich für die freundliche Genehmigung zur Nutzung bei Autor und Verlag.

Kieser: In Zeiten schmaler Kassen rücken Firmenchefs betriebswirtschaftliche Fragen in den Mittelpunkt. Wie wirkt sich dies auf die strategische Weiterentwicklung ihres ERP-Einsatzes aus?

Pausch: Ist mit dem ERP-System die klassische Software eingeführt, machen sich immer mehr Anwender Gedanken etwa über ein Management-Informationssystem. Dieses liefert entscheidungsrelevante Daten und hilft, den Nutzen transparent zu machen. Kennzahlensysteme aufzubauen oder eine Balanced Scorecard einzuführen diese Themen stehen jetzt an. Zum anderen kommen die Internetanwendungen, das Supplier Relationship Management etwa, ins Spiel. Auch dies ist gerade jetzt, wo Stahl knapp ist, ein Schwerpunkt der Mittelständler. Ihnen entstehen durch Anbindung von Katalogen oder durch C-Teile-Beschaffung große Optimierungspotenziale. Denn immer noch bestellt der Mittelstand häufig manuell. Dort können wir Nutzenpotenziale aufzeigen.

? Herrscht bei den Internet-Anwendungen denn nicht eine Verzagtheit vor?
Das kann ich nicht erkennen. Wenn gezögert wird, liegt es eher daran, dass die modernen Funktionalitäten in Stufen eingeführt werden. Man kann nicht mit einem Internet-Geschäftsprozess beginnen, und das ERP-System im Backend passt dann nicht dazu. Der Schritt ist eher der: Das klassische ERP ist die Grundlage für den Aufbau der Basisprozesse, auf denen wir dann eine optimale Nutzung der Internetprozesse sicherstellen können.

? Treibt dies nicht den Beratungsanteil am Gesamtauftrag in die Höhe?
Als ich anfing, stand das Verhältnis von Software- zu Beratungskosten bei eins zu zwei. Zu einer Lizenzgebühr von 100 000 Euro addierten sich 200 000 Euro für die Beratung. Doch die Zeiten haben sich dramatisch geändert. Der Markt übt starken Druck auf die Beratungseffizienz aus. Dies hat zur Entwicklung vorgedachter Systeme geführt. Heute ist das Verhältnis eins zu eins. Und wir werden den Beratungsanteil weiter senken.

? Wie groß ist der vorkonfigurierte Anteil?
Mit einem bis zu 80 Prozent vorkonfigurierten System kann ein Kunde heute rechnen. Beratungsleistung ist nur dort nötig, wo sich individuelle Anforderungen nicht mit dem Leistungsumfang des Paketes decken. Mit diesem mittelständischen Ansatz sprechen wir Kunden mit einem Umsatz von 10 bis 30 Millionen Euro an. Dieses Segment wollen wir uns weiter erschließen. Der Anfang ist gemacht. 150 unserer nun fast 1200 Kunden lassen sich dieser Betriebsgröße zuordnen.

? Das SAP-Systemhaus Steeb als Problemlöser für den unteren Mittelstand?
Wir werden den Beweis antreten, dass wir gegen die großen Mitbewerber in diesem Markt attraktiv auftreten können.

? Der Einstieg ins Mengengeschäft?
Nicht ganz. Aber mit jährlich 300 bis 400 Kunden wollen wir schon beginnen.

? Da müssen Sie aber mehr als nur eine vorpacketierte Lösung anbieten.
Das werden wir auch mit unseren neuen Produkten Steeb Fix ERP und Steeb Fix CRM. Diese gibt es zum Komplettpreis von 75 000 oder 50 000 Euro inklusive Beratung. Und wir werden weitere Pakete schnüren, etwa für das Supplier Relationship Management. Entscheidend ist aber: Wir kommen jetzt mit eigenen Lösungen, die lediglich per Workshop beim Kunden eingeführt werden. Das ist ein ganz anderer Beratungsansatz.

(Quelle: http://www.steeb.de/infocenter/presse/news/235/)

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5.9 SAP: Financial Supply Chain Management With SAP SAP FSCM can greatly simplify financial supply chain management in your organization.

With this set of applications you can more easily address the multifaceted challenges of managing cash flow and optimizing working capital - two critical elements for successful financial performance today. Financial supply chain management is the most effective approach to optimize working capital levels, streamline accounts receivable processes, and eliminate excess costs linked to payments. SAP FSCM can greatly simplify financial supply chain management in your organization. With this set of applications you can more easily address the multifaceted challenges of managing cash flow and optimizing working capital - two critical elements for successful financial performance today.

(Quelle: http://www.zdnet.de/c/?s=19&t=http%3A%2F%2Fwww.zdnet.de
%2Fitmanager%2Fwhitepapers%2F0%2C39026294%2C60110296p
-39000799q%2C00.htm
)

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