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ERS-IT-News März 2005
- Fachliches
1.1 Schleupen auf der CeBIT 2005: Schluss mit dem betriebswirtschaftlichen Blindflug
1.2 GDPDU-Beschreibungsstandard - Fluch oder Segen?
1.3 Finanzgericht Rheinland-Pfalz: Erste Entscheidung zur EDV-Außenprüfung
1.4 EU erkennt IFRS 2 an
1.5 Sec extends time for banks to comply with Gramm-Leach-Bliley act broker registration requirements
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft und Wortmann mit Komplettpaket für kleine Firmen
2.2 „Wireless USB“ soll Ende des Jahres kommen
2.3 Supercomputing auf Abruf: IBM macht Supercomputer BlueGene per Fern-zugriff on Demand verfügbar
2.4 SCO OpenServer 6 mit viel Open Source
2.5 Mozilla-Erweiterung als schlanker GroupWise-Client
- IT-Sicherheit
3.1 IT-Sicherheit: Manager unterschätzen Haftungsrisiko
3.2 Komplexe Passwörter gefährden Produktivität
3.3 SP 2 mit deaktivierter Firewall von DOS-Angriff bedroht
3.4 Microsoft drängt mit Gewalt in den Security-Markt
3.5 Passwort adé - Microsoft sucht nach neuer Security für Windows
3.6 Obacht: Neuer Wurm kommt via MSN Messenger
3.7 CeBIT: Bitkom legt IT-Sicherheits-Leitfäden vor
- Branchen News
4.1 Henning Kagermann sieht IT als Innovationsmotor und fordert von der Bran-che mehr Verantwortungsbewusstsein
4.2 CeBIT: Schmitt setzt bei Gesundheitskarte auf Datensicherheit
4.3 IBM will Datenintegrations-Spezialisten kaufen
4.4 UMTS-Handys werden zum Verkaufsschlager
4.5 China drängt auf den weltweiten IT-Markt
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Neue mySAP ERP-Lösung kommt einen Monat früher
5.3 Microsoft integriert Branchenmodule in Microsoft Axapta
5.4 Microsoft gibt Fahrplan für Unternehmenssoftware bekannt
5.5 Der Sarbanes-Oxley Act: Auswirkungen auf das Human Capital Management
5.6 Varial Finanz- und Liquiditätsmanagement ausgebaut
5.7 Wird in Ihrer Kanzlei oder bei Ihren Mandanten die Reisekostenabrechnung noch manuell erstellt?
1 Fachliches
1.1 Schleupen auf der CeBIT 2005: Schluss
mit dem betriebswirtschaftlichen Blindflug
Die stetig steigenden Anforderungen an die Berichtspflicht
durch den Gesetzgeber und die Kreditwirtschaft verlangen von
Steuerberatern und deren Mandanten ein zeitnahes und aussa-gekräftiges
Berichtswesen. Deshalb präsentiert die Schleupen AG, Ettlingen,
auf der diesjäh-rigen CeBIT erstmals eine vollintegrierte
Komplettlösung von der jährlichen und unterjähri-gen
Berichterstattung über die Unternehmensplanung bis hin
zum Bilanz- und Unterneh-mensbericht einschließlich Jahresabschluss-
und Unternehmenspräsentation. Weiterer Schwerpunkt der
Messe-Agenda ist die elektronische Übermittlung von Steueranmeldungen
und Lohnsteuerbescheinigungen.
Anders als herkömmliche Lohn-Produkte unterstützen
die erweiterten Funktionen der Schleu-pen-Lösung "Lohn.CS"
die gesamte technische Abwicklung des neuen ELSTER-Verfahrens.
In enger Zusammenarbeit mit dem Service-Rechenzentrum DATEGO
sorgt Schleupen so für eine sichere, schnelle und termintreue
Datenkommunikation mit den Finanzbehörden. Dar-über
hinaus stellt Schleupen sein mobiles Informations- und Archivsystem
vor. Ersteres er-laubt dem Steuerberater das komplette Schleupen-System
auf einen USB-Stick, eine USB-Platte oder eine CF-Karte zu installieren.
So kann die Anwendung als Stand-Alone-System verwendet werden,
beispielsweise im Rahmen des Direktzugriffs der Finanzverwaltung.
Wäh-rend einer digitalen Betriebsprüfung erhält
der Prüfer in der Kanzlei die Möglichkeit, direkt
auf die Programme und ausgewählte Datenbereiche zuzugreifen,
völlig getrennt vom Kanzlei-system. Das mobile Archiv ergänzt
diese Flexibilität um die Möglichkeit, Datenextrakte
aus dem Gesamtarchiv auf CD oder DVD zu brennen - inklusive
Recherche, Anzeige und Druck-ansicht. So hat der Steuerberater
die selektierten Daten jederzeit im Zugriff.
Jährliche und unterjährige Berichterstattung
Mit der neuen Bilanz-BWA (betriebswirtschaftliche Analyse) inklusive
grafischem Indikator stellt Schleupen jetzt den ersten Bericht
in der Reihe erweiterter BWA-Reports und Monats-berichte vor.
Dieser Statusbericht erlaubt es, unterjährige und auch
monatliche Entwicklungen von Umlaufvermögen, Eigenkapital,
Anlagevermögen und Bilanzsumme zu analysieren und grafisch
darzustellen. Darüber hinaus werden künftig auch Statusauswertungen
zu den The-men Working-Capital, Cash-Flow-Analyse oder Liquiditätsrechnungen
im Schleupen-System integriert angeboten.
Integrierte Unternehmensplanung
Detaillierte Planungsunterlagen und laufende Plan/Ist-Analysen
sind immer häufiger der Schlüsselfaktor für die
Bewilligung von Unternehmenskrediten. Mit der neuen Schleupen-Lösung
"Unternehmensplanung.CS" erhalten Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer deshalb ein komfortables Werkzeug für
die umfassende Finanz- und Liquiditätsplanung ihrer Mandanten
– sei es bei der Unternehmensgründung, sei es bei
der Unternehmenssanierung. Integriert in die Fachapplikationen
von Schleupen greift das Programm direkt auf die vorhandenen
Daten der Finanzbuchhaltung und der Bilanz zu. Der Top-Down-Planungsansatz
erlaubt es dabei, die geplanten Wertansätze zunächst
nur grob strukturiert zu hinterlegen und später beliebig
detailliert aufzugliedern. Auf diese Weise wird bereits nach
wenigen Eingaben sichtbar, in welche Richtung das Unternehmen
steuert. Während des Planungsprozesses helfen vielseitige
Assistenten bei der Ausführung, wie beispielsweise bei
der Saisonalisierung von Erfolg und Liquidität, der Berechnung
von Kreditengagements oder bei der Mehrjahresplanung. Für
den anschließenden Vergleich mit den Istwerten steht dem
Anwender ein großes Portfolio an Standardberichten zur
Verfügung, das jedoch jederzeit um individuell erstellte
Plan/Ist-Reports erweiterbar ist. Für den schnellen Überblick
über die Unternehmensstärken und -schwächen sorgt
ein Planungscockpit, in dem die wichtigsten Kennzahlen grafisch
dargestellt werden.
Jahresabschluss- und Unternehmenspräsentationen
automatisch erzeugen
Mit rund 950 vorgefertigten Berichts- und Rechenbausteinen,
Arbeitshilfen und Checklisten bietet Schleupen eine breite Palette
an Möglichkeiten, die Erstellung von Jahresabschluss und
Bericht stark zu beschleunigen. In kürzester Zeit wird
ein kompletter Gesamtbericht mit Bi-lanz, GuV, mit sämtlichen
Anlagen, textlichen Erläuterungen, Kennziffernanalysen,
Grafiken und Inhaltsverzeichnis im vom Anwender definierten
Aufbau ausgegeben. Der besondere Vorteil: Im Vergleich zu herkömmlichen
Systemen wird die dazugehörige Jahresabschluss- und Unternehmenspräsentation
inklusive aller Grafiken und Diagramme in Schleupen auto-matisch
generiert. Ohne dass Extrafunktionen benötigt werden.
Elektronische Kommunikation mit den Steuerbehörden
Mit der Schleupen-Lösung "Lohn.CS" können
die seit dem 1. Januar 2005 geltenden gesetzli-chen Änderungen
zur elektronischen Steueranmeldung und Lohnsteuerbescheinigung
prob-lemlos abgebildet werden. Das neue Sende- und Empfangsverfahren
ist jetzt vollständig in Lohn.CS integriert, wobei die
Daten direkt aus dem Lohnprogramm heraus verschickt wer-den.
Auch bei der Datenrücksendung, also beispielsweise der
Lohnsteuerbescheinigung, wer-den die Informationen der Finanzbehörde
ohne Umwege in Lohn.CS eingebunden und stehen zur weiteren Verarbeitung
bereit. Die eigentliche Datenkommunikation erfolgt über
den Schleupen-Partner DATEGO, ein Service-Rechenzentrum, das
sich auf den Datentransfer mit Finanzbehörden spezialisiert
hat. Durch diese enge Zusammenarbeit gewährleistet Schleupen
nicht nur Datensicherheit und Datenschutz. Der Dienstleister
übernimmt alle technischen und organisatorischen Übertragungsvorgänge
mit den verschiedenen "ELSTER-Verfahren". Der Anwender
hat damit keinen zusätzlichen Aufwand bei der unterschiedlichen
technischen An-bindung zur Lohnsteueranmeldung und zur Lohnsteuerbescheinigung.
(Quelle: http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=13315)
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1.2 GDPDU-Beschreibungsstandard - Fluch oder Segen?
Neben der Frage der Abgrenzung der steuerrelevanten Daten von denen,
die nicht dem Be-triebsprüfer zur Verfügung gestellt
werden müssen, ist in den letzten Jahren wohl kaum eine
Diskussion so intensiv geführt worden, wie die um den Beschreibungsstandard.
Es liegt wohl in der Natur solcher IT-technisch komplexer Sachverhalte,
dass Informationen nicht nur im Sinne einer neutralen Erklärung
der Zusammenhänge verbreitet werden, sondern zunehmend
auch zur Verfolgung individueller Unternehmensziele ‚missbraucht’
werden. Im Folgenden wird daher der Versuch unternommen, die
Zusammenhänge des Beschreibungsstandards-neutral zu erläutern
und im Anschluss eine Empfehlung an diejenigen abzugeben, deren
Buchhaltungsdaten im weiteren Sinne der GDPdU unterliegen. Der
Autor ist seit 1996 Ge-schäftsführer der Audicon GmbH,
dem Lizenzgeber des von der Finanzverwaltung eingesetz-ten Prüfungswerkzeuges
IDEA und AIS TaxAudit.
Was ist der Beschreibungsstandard?
Seit der Entwicklung der ersten Programme zur computergestützten
Datenprüfung ist die Ü-bernahme der Daten aus den
Vorsystemen eine der größten Hemmschwellen. Da die
in den Unternehmen im Einsatz befindlichen Datensystemen die
unterschiedlichsten Datenformate liefern, sind die Prüfer
in aller Regel mit der technischen Aufbereitung der Daten überfordert.
Darüber hinaus bestehen auch bei der inhaltlichen Interpretation
der überlassenen Tabellen und Felder erhebliche Probleme,
da Tabellen- und Feldnamen nicht aus Anwendersicht (WP, StB,
Betriebsprüfer, interne Mitarbeiter aus Fachabteilung)
beschrieben sind. Die gute Nach-richt vorab: auch der Beschreibungsstandard
lässt größtmögliche Freiheiten in der Wahl
des Datenformats für die Überlassung der steuerrelevanten
Daten. Er standardisiert lediglich die Beschreibung dieser Daten
in einer separaten Datei, der Index.xml. In der Index.xml wird
softwaretechnisch auswertbar beschrieben, wie die überlassenen
Daten abgelegt wurden, wel-che Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen
Tabellen bestehen und welche betriebswirt-schaftlichen Bezeichnungen
einzelnen Tabellen und Feldern zuzuordnen sind. Der Beschrei-bungsstandard
standardisiert somit die Art, die Form und den Inhalt der mit
den steuerrele-vanten Daten gelieferten Beschreibungsdatei.
Von wem wurde der Beschreibungsstandard entwickelt
und wie wird dieser zukünftig weiterentwickelt?
Der Beschreibungsstandard wurde von der Audicon GmbH im Auftrag
der Finanzverwaltung entwickelt. Vor der Veröffentlichung
des Beschreibungsstandards hat die Finanzverwaltung Rücksprache
mit wichtigen Softwareunternehmen gehalten. Erst nach dieser
Reviewphase wurde die Version 1.0 veröffentlicht. Der Beschreibungsstandard
und die in der Praxis entste-henden Fragen werden an zentraler
Stelle der Finanzverwaltung diskutiert und bei Bedarf wird über
die Entwicklung einer Folgeversion entschieden.
Ist der Beschreibungsstandard gesetzlich verpflichtend?
Der Beschreibungsstandard ist gesetzlich nicht verpflichtend.
Er stellt lediglich eine Empfeh-lung der Finanzverwaltung dar.
Warum sollte ein Steuerpflichtiger die steuerrelevanten Daten
nach dem Beschreibungs-standard zur Verfügung stellen?
Jeder den GDPdU unterliegende Steuerpflichtige ist verpflichtet,
seine originär digital ent-standenen steuerrelevanten Daten
auch in Form der Datenträgerüberlassung (Z3-Zugriff)
dem Betriebsprüfer zur Verfügung zu stellen. Dabei
ist der Beschreibungsstandard die einzige Form der Beschreibung
der steuerrelevanten Daten, die von der Finanzverwaltung offiziell
empfohlen wird. Diese Empfehlung hat zwar keine gesetzliche
Bindungswirkung, sie stellt al-lerdings eine einseitige Verpflichtungserklärung
der Steuerbehörden dar. Das bedeutet, nur wenn Sie die
Daten nach dem Beschreibungsstandard zur Verfügung stellen,
haben Sie Inves-titionsschutz. Nur die Einhaltung des Beschreibungsstandards
garantiert die GDPdU-Konformität der Überlassung.
Wer unterstützt den Beschreibungsstandard?
Viele Softwarehäuser unterstützen heute bereits den
Beschreibungsstandard beim Export der steuerrelevanten Daten.
Neben der Datev, Baan, Varial und anderen gehört auch SAP
HR zu diesen Unternehmen. Da sich die SAP aus unerfindlichen
Gründen weigert, den Beschrei-bungsstandard für ihre
Kernmodule zu unterstützen, hat unser Haus mit der Firma
TDS AG und Business Partners GmbH zwei unterschiedliche Exportkomponenten
für SAP entwickelt, die den beschreibungsstandardkonformen
Export der steuerrelevanten Daten unterstützen.
(Quelle: http://www.audicon.net/downloads/artikel/Fluch_oder_Segen.pdf)
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1.3 Finanzgericht Rheinland-Pfalz: Erste Entscheidung zur EDV-Außenprüfung
Pressemeldung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 17.02.2005
Mit Urteil zur Abgabenordnung (AO) vom 20. Januar 2005 (Az.: 4
K 2167/04) hat sich das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz,
soweit von hier aus ersichtlich erstmals, zu der neuen, ab 2002
geltenden Vorschrift der AO ( § 147 Abs. 6 AO) geäußert,
die bestimmt, wie die Au-ßenprüfung des Finanzamts
bei einem Betrieb mit EDV-Buchhaltung durchzuführen ist.
Im Streitfall hatte ein mittelständisches Bankinstitut
eine Buchführung auf EDV-Basis eingerich-tet. Im Rahmen
einer im Jahre 2004 durchgeführten Außenprüfung
verlangte der Außenprüfer die Vorlage der Sachkonten
für das Jahr 2002 auf einem Datenträger (CD-ROM).
Dagegen war die geprüfte Bank der Ansicht, eine Überlassung
der genannten Sachkonten auf Datenträ-ger sei nicht erforderlich.
Da die angeforderten Konten nicht übermäßig
umfangreich seien, sei die Vorlage der Konten in Papierform
für sie – die Klägerin – weniger belastend.
Mit der gegen diese Anforderung gerichteten Klage argumentierte
die Bank, das Verlangen des Fi-nanzamts widerspreche dem Bankgeheimnis,
weil die bei den Sachkonten vorhandenen Stammnummern einen Rückschluss
auf die Kundendaten zuließen.
Die Klage hatte jedoch keinen Erfolg.
Das FG Rheinland-Pfalz führte u.a. aus, die Datenanforderung
der Außenprüfung sei nicht zu beanstanden. Da die
Bank mit einer EDV-Buchführung versehen sei, habe das Finanzamt
nach dem neuen Recht einen Anspruch auf Einsichtnahme in die
angeforderten EDV-Daten (Sachkonten). Das Verlangen der Außenprüfung,
die Daten auf einer CD-ROM zur Verfü-gung zu stellen, sei
ermessensgerecht. Denn die nach dem Gesetz ebenfalls mögliche
direkte Einsicht in die Daten (also direkt im Datenverarbeitungssystem
der Bank), bzw. die Inan-spruchnahme eines Bediensteten der
Bank, der die angeforderten Daten nach Vorgabe des Außenprüfers
auswerte, stellten eine größere Belastung für
die Bank dar. Nach der neuen Ge-setzesfassung könne - im
Fall einer vorhandenen EDV-Buchführung – die Bank
auch nicht verlangen, dass sich die Außenprüfung
auf die Vorlage der Daten in Papierform beschränke.
Schließlich vermochte das FG Rheinland-Pfalz auch keinen
Verstoß gegen das Bankgeheim-nis zu erkennen. Soweit die
Klägerin argumentiere, die den Sachkonten zugeordneten
Stammnummern ließen Rückschlüsse auf Kundendaten
zu, verkenne sie offensichtlich, dass es ihre Aufgabe sei, die
Datenbestände so zu organisieren, dass bei einer zulässigen
Ein-sichtsnahme in die steuerlich relevanten Daten keine geschützten
Bereiche tangiert werden könnten. Wenn die Bank den Zeitraum
zwischen der Gesetzesänderung (im Jahr 2000) und dem Inkrafttreten
(im Jahr 2002) nicht genutzt hätte, die Daten so aufzubereiten,
dass Rück-schlüsse auf Kundendaten unmöglich
seien, könne sie hiermit nicht Prüfungshandlungen,
die zulässig seien, blockieren.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/rechtspr/fg_rp_01.htm)
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1.4 EU erkennt IFRS 2 an
Die Europäische Kommission hat eine Verordnung erlassen,
mit der IFRS 2 "Aktienbasierte Vergütung" für
die Anwendung in Europa übernommen wird. Die Verordnung
tritt rückwir-kend zum 1. Januar 2005 in Kraft. IFRS 2
verlangt, dass Unternehmen die Kosten im Zu-sammenhang mit aktienbasierten
Vergütungen - einschließlich Mitarbeiteroptionsprogram-men
-als Aufwand erfassen. Der Text wurde nahezu einstimmig von
den Mitgliedstaaten auf der Sitzung des Regulierungsausschusses
für Rechnungslegung (RAR) am 20. Dezember 2004 und vom
Europäischen Parlament unterstützt.
Eine vergleichbare Regelung wird in den USA zum 15. Juni 2005
in Kraft treten.
(Quelle: http://www.rechnungswesen-office.de/SID112.II__rkI2_Ws/newsDetails?newsID=1110810570.71&d_start:int=0&)
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1.5 Sec extends time for banks to comply with Gramm-Leach-Bliley act broker registration requirements
Washington, D.C., March 8, 2005 - The Securities and Exchange
Commission announced to-day that it issued an order further
extending until Sept. 30, 2005, the compliance dates for banks
with respect to certain broker registration requirements contained
in the Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA). The Commission does not
expect banks to develop compliance systems to meet the terms
of the "broker" exceptions until the Commission amends
its rules. Banks have indicated that they will need time to
implement systems to ensure compliance with the new statutory
requirements regarding the definition of "broker."
The GLBA repealed an exception from broker-dealer registration
requirements in the Securi-ties Exchange Act of 1934 that had
allowed banks to engage in securities activities without registering
as a broker or dealer. The GLBA replaced this exception with
new functional ex-ceptions that were to become effective May
12, 2001. On May 11, 2001, the Commission a-dopted interim final
rules (Interim Rules) that, among other things, gave banks time
to come into full compliance with the more narrowly tailored
exceptions from broker-dealer registrati-on. To further accommodate
the banking industry's continuing compliance concerns, the Commission
delayed the effective date of the bank "broker" rules
through a series of orders that ultimately extended the temporary
exemption from the definition of "broker" to March
31, 2005.
In June 2004, the Commission proposed to revise and replace
the Interim Rules with Regula-tion B. Today, the Commission
extended the exemption from the definition of "broker"
until Sept. 30, 2005, pending its consideration of comments
received on the Regulation B proposal. This will give the Commission
time to consider fully comments received on Regulation B and
to take any final action on the proposal as necessary, including
consideration of any modifica-tion necessary to the proposed
compliance date.
The text of the order and notice will be available on the Commission's
website at http://www.sec.gov/rules/exorders/34-51328.htm.
(Quelle: http://www.sec.gov/news/press/2005-31.htm)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft und Wortmann mit Komplettpaket
für kleine Firmen
Basis des gemeinsamen Angebots bildet Microsoft Navision
Microsoft und die Wortmann AG haben ein kaufmännisches
Komplettpaket zusammenge-stellt, das sich speziell an kleine
Unternehmen wendet. Das Paket bietet besteht aus Software, Hardware
und Dienstleistungen. Basis des gemeinsamen Angebots bildet
Microsoft "Navision für kleine Unternehmen".
Die Hardware, die von Wortmann bereitgestellt wird, ist gleichfalls
auf den Bedarf kleiner Unternehmen abgestimmt und enthält
einen zentralen Server, PCs so-wie ein Notebook. Das komplette
Paket ist ausschließlich über Microsoft Partner zu
einem festen Preis erhältlich. Es kann zudem über
ein spezielles Leasingangebot liquiditätsschonend finanziert
werden. Das Gesamtpaket ist ab sofort zu einem unverbindlichen
Preis des Herstel-lers von 19.450 Euro inklusive Mehrwertsteuer
erhältlich. Das Angebot ist nicht zeitlich be-fristet.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39131416,00.htm?h)
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2.2 „Wireless USB“ soll Ende des Jahres kommen
Auf dem Intel Developer Forum in San Francisco gab der Hersteller
Intel einen Ausblick auf den Stand der Entwicklung bei der auch
als „Wireless USB“ bezeichneten Ultra-Wideband Wireless
Technologie.
Die Intel-Experten erwarten, dass die Standardisierung Mitte
des Jahres abgeschlossen ist. UWB x(Ultra-Wideband Wireless)
soll als kabellose Technologie Daten innerhalb einer kurzen
Reichweite, bis zu zehn Meter, mit einer Bandbreite bis zu 480
Mbps übermitteln. Wichtiges Kriterium ist dabei auch der
sehr niedrige Stromverbrauch. Einsatzgebiete sollen die drahtlose
Übertragung komplexer Multimedia-Inhalte sein, beispielsweise
von Videos zwischen Un-terhaltungs- und Computer Peripheriegeräten.
UWB soll aber den anderen drahtlosen Techno-logien wie Wi-Fi,
Wimax und Mobilfunk nicht in die Quere kommen. Intel erwartet,
dass die Spezifikation für Wireless USB voraussichtlich
Ende März und der MBOA Medium Access Controller (MAC) voraussichtlich
Ende Juni diesen Jahres fertig gestellt wird. Die Anfang 2004
gegründete „Wireless USB Promoter Group“, zu
der auch Intel gehört, will dem Stan-dard die gleiche Anwenderfreundlichkeit
und Schnelligkeit mitgeben wie USB 2.0.
Einen Fortschritt in der Standardisierung bringt auch der geplante
Zusammenschluss der „Wi Media Alliance“ mit der
„Multi-band OFDM Alliance“ (MBOA). Die MAC Layer
Spezifika-tion v1.0. der MBOA wird voraussichtlich nach dem
Zusammenschluss mit der „Wi Media Alliance“ Ende
Juni fertig gestellt werden. „Wi Media Alliance“
und „MBOA“ bestehen zum großen Teil aus denselben
Mitgliedern und verfolgen ähnliche Ziele, der Zusammenschluss
der Industriegremien dürfte die Abstimmungsprozesse beschleunigen.
Mit der kommerziellen Entwicklung UWB basierter Produkte rechnet
Intel Ende 2005 oder Anfang 2006.
(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&url=http:/
/www.sapinfo.net/public/de/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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2.3 Supercomputing auf Abruf: IBM macht Supercomputer
BlueGene per Fern-zugriff on Demand verfügbar
IBM eröffnet heute ein Hochleistungsrechenzentrum für
Supercomputing in Rochester, USA, das "Deep Computing Capacity
on Demand Center" – und stellt seinen Kunden dort
erstmals das BlueGene Supercomputing System zur Verfügung.
Dies ist der weltweit leistungsfähigste Supercomputer,
der derzeit auch in einer Basiskonfiguration auf der CeBIT in
Hannover ge-zeigt wird. Erstmals können Kunden und Partner
über Fernzugriff (Remote Access) auf das BlueGene System
zugreifen. Die Verbindung wird über ein hochsicheres Virtual
Private Net-work hergestellt. Nutzer zahlen nur für die
Kapazität, die für sie reserviert wird.
Supercomputer wie BlueGene kommen mehr und mehr in kommerziellen
Bereichen wie der Medikamentenforschung, in Produktdesign und
-simulation oder der Berechnung von Finanz- und Wettermodellen
zum Einsatz. Über seine Deep Computing Capacity on Demand
Zentren stellt IBM solche Hochleistungs-Rechenleistung auch
Unternehmen zur Verfügung, für die der Betrieb eines
eigenen Supercomputers außerhalb der Möglichkeiten
liegt.
Mit der IBM eServer BlueGene Lösung erhalten Kunden rasante
Rechengeschwindigkeiten, die auf kleinem Raum und mit niedrigem
Stromverbrauch erbracht werden. Mit nur einem einzelnen, voll
ausgestatteten Rack-System kann eine Spitzenleistung von 5,7
Teraflops er-reicht werden. Bei einem Platzbedarf von unter
einem Quadratmeter erreicht BlueGene damit eine zehn Mal so
hohe Leistung wie andere, wesentlich größere Supercomputer.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/03/11.html)
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2.4 SCO OpenServer 6 mit viel Open Source
Die SCO Group hat mit dem Beta-Test von OpenServer 6 begonnen.
Dieses Produkt gilt als Flaggschiff der Firma, die mit einigen
Prozessen die Rechtmäßigkeit verschiedener Linux-Distributionen
anzweifelt. SCO OpenServer 6 wurde unter dem Codenamen Legend
entwi-ckelt und soll im Sommer 2005 auf den Markt kommen. Die
Software enthält neben dem Standard-Desktop erstmals den
KDE Desktop und "integriert viele populäre Open-Source-Programme
in einer sicheren Unix-Umgebung", wie SCO mitteilt. Neben
dem KDE Desktop wird der OpenServer 6 mit den Datenbanken MySQL
und PostgreSQL ausgeliefert, als Ser-ver-Module sind Apache
und Samba an Bord. In der Mitteilung zum Beta-Programm heißt
es, dass tausende von Anwendungen aus der Open Source unter
OpenServer laufen. Bob Unga-retti, Präsident des SCO-Resellers
Raven Technologies und Vorsitzender der Anwenderverei-nigung
iXorg, meint, dass die Version 6 des Openservers auf sehr großes
Interesse bei den SCO-Anwendern stoße.
Zu den herausragenden Neuheiten von OpenServer Version 6 zählt
die neue Multiprozessor-Technologie, die nunmehr 16 Prozessoren
unterstützt, sowie das Speichermanagement, das bis zu 16
GByte Arbeitsspeicher, für einzelne Anwendungen (Datenbanken)
sogar 64 GByte Speicher gestattet. Erstmals unterstützt
OpenServer außerdem große Dateien mit mehr als 2
GByte. Erscheint der OpenServer wie geplant im Sommer 2005,
soll die Systemsoftware das praktisch brachliegende Software-Geschäft
der SCO Group ankurbeln. In einer eidesstattlichen Erklärung,
eingereicht im Prozess zwischen der SCO Group und IBM, hatte
ein leitender SCO-Angestellter zugegeben, dass SCO im letzten
bilanzierten Geschäftsjahr (Mai 2003 bis Mai 2004) zwar
83 Lizenzen von OpenServer verkaufen konnte, von denen je-doch
79 wieder zurückgegeben worden seien. Auch in den restlichen
Monaten des Jahres 2004 sollen kaum Server-Lizenzen verkauft
worden sein.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/57535)
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2.5 Mozilla-Erweiterung als schlanker GroupWise-Client
Mit Mozilla for Groupwise 0.1b, kurz MozillaNGW, hat RedbackSystems
eine Mozilla-Erweiterung veröffentlicht, die als Client
für die Novell-Groupware GroupWise verwendet werden kann.
Der behäbige, rund 40 MByte große 32-Bit-Client von
GroupWise ist selbst bei Fans der Mail- und Arbeitsgruppenlösung
nicht sehr beliebt. Laut Hersteller empfiehlt sich MozillaNGW
mit weniger als 400 KByte nun als schlanke Alternative. Noch
befindet sich die Software in einem frühen Beta-Stadium,
die Projekt-Website verspricht jedoch zügige Fort-schritte.
Um den Client verwenden zu können, benötigt man neben
GroupWise Version 6.02 oder höher folgende Software: Firefox
ab Version 1.0, Tomcat sowie den GroupWise Web Access Agent.
Sofern der GroupWise-Webzugriff auf dem eigenen Rechner nicht
vernünftig funktioniere, solle man über den MozillaNGW-Einsatz
gar nicht nachdenken, warnt die In-stallationsanweisung. Wer
die Betaversion testen möchte, findet auf der Website des
Herstel-lers eine Mozilla-XPI-Datei, die sich in Firefox integriert,
sowie ein Zip-Archiv mit Templa-tes für den Webzugriff,
die auf den Server kopiert werden müssen.
Langfristig soll MozillaNGW Teil einer größeren,
betriebssystemunabhängigen Lösung sein, die RedbackSystems
unter dem Namen "Projekt Zulu" entwickelt und zu der
etwa auch eine Anbindung des Kontaktmanagers ACT! an Groupwise
gehören soll. Für Linux, Mac OS X und Windows will
der Hersteller diese Lösung in jedem Fall anbieten, aber
auch BeOS, Sola-ris und weitere seien wahrscheinlich, heißt
es in der Projektbeschreibung. Ausdrücklich wird dort betont,
dass bei der Entwicklung kein Java verwendet werde.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/57556)
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3 IT-Sicherheit
3.1 IT-Sicherheit: Manager unterschätzen Haftungsrisiko
Heilpraktiker-Ansatz als Lösung
Der Branchenverband Bitkom hat Geschäftsführer und
Vorstände davor gewarnt, das Haf-tungsrisiko bei mangelnden
Sicherheitsvorkehrungen in einem Unternehmen zu unterschät-zen.
Oft werde die IT erst dann zur Chefsache, wenn ein Haftungsfall
eintritt - bis dahin wer-de das Thema gerade in kleinen und
mittleren Unternehmen gerne unter den Tisch gekehrt. Das kann
weitreichende Folgen haben. Kommt es hart auf hart gilt es nach
einem aktuellen Urteil vor Gericht als "grob fahrlässig",
wenn ein Unternehmen seine Daten monatelang nicht sichert. Löst
dann ein IT-Dienstleister bei Wartungsarbeiten einen Absturz
aus, bei dem alle Daten verloren gehen, muss er dafür im
Zweifelsfall nicht haften. Egal wie dilettantisch die Wartungsarbeiten
durchgeführt wurden - "blauäugige" Unternehmen
müssen für ihren Daten-verlust selbst aufkommen. Genauer
gesagt, die Leitung und nicht der IT-Beauftragte - vielen Anwendern
ist das nicht bewusst.
"Wenn die Abhängigkeit von Webauftritt und IT-Infrastruktur
immer weiter zunimmt, fällt auch bei IT-Problemen der Schaden
immer höher aus", sagte Microsofts Deutschlandchef
Jürgen Gallmann, der auch Mitglied im Bitkom-Präsidium
ist, auf der CeBIT. "Und dies be-trifft nicht nur den Schaden
im eigenen Unternehmen, sondern auch den Schaden bei Dritten
wie zum Beispiel Geschäftspartnern."
Gallmann verwies auch auf die aktuelle Sicherheitsstudie von
silicon.de, wonach gerade mal jedes hundertste befragte Unternehmen
angab, in den vergangenen 18 Monaten nicht von Si-cherheitsproblemen
betroffen gewesen zu sein. Vor drei Jahren war es noch jedes
zehnte ge-wesen. Dabei seien Internet-Viren, Würmer und
Trojaner nicht die einzigen Gefahren, hinzu kämen auch
Irrtum und Nachlässigkeit der Mitarbeiter oder Organisationsdefizite
wie unge-schulte Mitarbeiter, fehlende Regelungen oder Regeln,
die nicht ausreichend kommuniziert würden. Nach Angaben
des Bitkom investiert derzeit knapp jedes zweite Unternehmen
in Deutschland in IT-Sicherheit, um bei eventuellen Haftungsfragen
vorzusorgen.
"Manager müssen ihr IT-Risiko - ähnlich wie Finanz-
und Anlegerisiko - aktiv managen", so Gallmann. "IT-Sicherheit
wird auch bei Finanzierungsfragen an Bedeutung gewinnen: Mit
der Einführung von Basel II werden sich die Banken die
Unternehmen genauer anschauen und unterschiedlich raten. Eine
sichere IT kann nur von Vorteil sein." Wer die gesetzlichen
Rege-lungen erfülle, habe deshalb auch langfristig bessere
Konditionen für Kredite. Unternehmen müssten - so
empfiehlt der Branchenverband - langfristig einen Heilpraktiker-Ansatz
verfol-gen. Weg von der Einzel-Kurierung lokaler Symptome, hin
zu einem ganzheitlichem Kon-zept."
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=19809)
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3.2 Komplexe Passwörter gefährden Produktivität
Strenge Passwort-Richtlinien schaden mitunter der Sicherheit
Unternehmen befinden sich, wenn es um die Sicherheit von Passwörtern
geht, trotz aller Auf-klärung oft auf einem schmalen Grat.
Je komplexer das Passwort ist, desto mehr kann die Si-cherheit
oder auch die Produktivität leiden. So schreiben viele
Mitarbeiter ihr Passwort auf oder teilen es Kollegen mit. Das
belegt jetzt eine Studie, für die das Unternehmen Safenet
67.000 Angestellte in Frankreich, Deutschland und Großbritannien
befragt hat. Dabei stellte sich heraus, dass über die Hälfte
der Mitarbeiter ihr Passwort schriftlich notieren. Über
ein Drittel vertrauten das Passwort anderen Mitarbeitern an.
Außerdem würden zwar von Unter-nehmensseite sehr
strikte Regeln für die Passwörter aufgestellt. Diese
führten aber dazu, dass sich die Nutzer die langen Buchstaben-Zahlen-Kombinationen
nicht mehr merken können.
Auch die Tatsache, dass die Zugangsberechtigungen oftmals bis
zu sieben Mal pro Jahr ge-wechselt werden müssen, macht
es für die Anwender nicht gerade leichter. Die Studie erkennt
zudem einen Zusammenhang zwischen der Komplexität von Passwörtern
und der Wahr-scheinlichkeit, dass sie auf irgend einem Zettel
aufgeschrieben - oder andernfalls vergessen werden. "Diese
Studie zeigt, was wir schon lange von unseren Kunden zu hören
bekommen", erklärte Tony Caputo, CEO von Safenet.
So würden die Nutzer entweder ihre Passwörter auf-schreiben,
oder häufig das Helpdesk anrufen, weil sie sich nicht erinnern
können. "Das Unter-nehmen läuft in jedem Fall
Gefahr, dass die Produktivität nachlässt." Lösungsvorschläge
machte er nicht.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=19779)
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3.3 SP 2 mit deaktivierter Firewall von DOS-Angriff
bedroht
"Ganzes Netzwerk kann kollabieren"
Windows Server 2003 und Windows XP mit Service Pack 2 (SP 2)
mit deaktivierter Firewall verfügen über eine Schwachstelle,
die mit einer Denial of Service-Attacke (DOS) ausgenutzt werden
kann. Davor hat der Sicherheitsexperte Dejan Levaja auf der
Mailingliste 'Bugtraq' gewarnt. Er habe den Fehler zufällig
entdeckt, sagte der Experte gegenüber US-Medien. Mit-hilfe
einer 'LAND-Attacke' könne damit ein ganzes Netzwerk zum
Absturz gebracht werden. Dabei wird ein Rechner mit einem speziell
präparierten Datenpaket beschickt. Der versen-dende Computer
täuscht vor, der Ziel-Rechner zu sein. Der Ziel-Rechner
fällt für 15 bis 30 Sekunden aus - wird der Angriff
wiederholt, kann das ganze Netz kollabieren.
Levaja hat Microsoft nach eigenen Angaben am 25. Februar informiert.
Er habe keine Ant-wort erhalten und deshalb in Bugtraq eine
Warnung veröffentlicht, sagte Levaja. Ein Micro-soft-Sprecher
bestätigte die Schwachstelle. Die könne nicht dazu
genutzt werden, bösartigen Code auf einem Rechner auszuführen,
betonte der Sprecher. Sei die SP2-Firewall aktiviert, bestehe
keine Gefahr. Microsoft untersuche Levajas Bericht und werde
gegebenenfalls einen Patch veröffentlichen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=19749)
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3.4 Microsoft drängt mit Gewalt in den Security-Markt
Erstes Anti-Spyware-Tool im Januar
Kurz nachdem Symantec mit der Übernahme von Veritas seine
dominierende Position auf dem Markt für Sicherheitslösungen
weiter ausgebaut hat, scheint jetzt Microsoft nachzuzie-hen.
Der Konzern übernimmt Giant Software, einen Spezialisten
für Anti-Spyware-Produkte. Durch die Übernahme wird
Microsoft seine eigene Produktpalette für Sicherheitslösungen
aufpeppen - Analysten gehen davon aus, dass ein erstes Antiviren-Tool
mit integriertem Spy-ware-Schutz nicht mehr lange auf sich warten
lassen wird. Bis Ende Januar 2005 werde man eine Beta-Version
auf Basis der Giant-Technologie vorstellen, sagte Microsoft
Vice President Mike Nash. Die Software soll für Windows
2000 und höhere Versionen erscheinen. Während der
Beta-Phase soll das Produkt Microsoft-Kunden kostenlos zur Verfügung
stehen, schon jetzt gibt es aber genügend Anzeichen dafür,
dass das nicht so bleiben wird. "Wir haben noch keine fertigen
Pläne für die endgültige Version der Software",
sagte die Produktmanagerin für Microsofts Sicherheitstechnologien,
Amy Carroll, in einem Interview mit der eWeek. "Wir werden
die Beta-Version dazu nutzen, um das richtige Geschäftsmodell
auszuknobeln."
Man darf davon ausgehen, dass es nicht nur bei einem simplen
Anti-Spyware-Produkt bleiben wird. "Wir sind überzeugt,
dass Microsoft mit einem Antivirus-Produkt mit integriertem
Spyware-Schutz auf den Markt kommen wird und damit einen regelrechten
Preiskrieg im Un-ternehmensbereich auslösen wird",
sagte Gartner-Analyst John Pescatore demselben Blatt. Das Angebot
werde außerdem auch Giants Anti-Spyware-Applikationen
mit den Antivirus-Technologien verschmelzen, die Microsoft seit
der Übernahme des rumänischen Sicherheits-spezialisten
GeCAD zur Verfügung stehen. Der Kauf hatte jede Menge Spekulationen
über ein bevorstehendes Antivirus-Tool für Windows
ausgelöst - noch sind die Anwender aber weiter auf das
Angebot von Drittherstellern angewiesen.
Dabei kann Redmond auch trotz einer gewissen Arroganz nicht
übersehen, dass gerade Sy-mantec - einer der Hauptpartner
von Microsoft im Security-Bereich - nahezu bedrohlich wächst.
Seit Mitte 2002 hat der Konzern neun Unternehmen geschluckt,
zuletzt in dieser Wo-che Veritas für 13,5 Milliarden Dollar.
Bereits jetzt beherrscht Symantec 41 Prozent des Marktes für
Antiviren-Software, bis 2008 wird dieser Anteil auf 50 Prozent
wachsen, schät-zen die Investmentbanker von Goldman Sachs.
Mit anderen Worten: Symantec ist auf dem besten Weg, das Microsoft
des Security-Marktes zu werden. Mit einem eigenen Antiviren-Tool
würde der Softwaregigant diesem Trend entgegenwirken und
neben Symantec auch Trend Micro oder McAfee gehörig ins
Schwitzen bringen. Aber Redmond will mehr als das. Sollte der
Konzern ein kombiniertes Produkt auf den Markt bringen, das
sowohl Antivirus- als auch Anti-Spyware-Komponenten enthält,
und zusätzlich seine gesammelten Marketing-Geschütze
auffahren, könnte das die Landschaft der Wettbewerber dramatisch
verändern.
Dafür sprechen auch andere Faktoren. Nach Angaben von IDC
wird der Markt für Anti-Spyware-Software von 12 Millionen
Dollar im vergangenen Jahr auf 305 Millionen Dollar in 2008
wachsen. Vor diesem Hintergrund rechnet Maxine Holt, Analystin
bei der Butler Group, mit weiteren Übernahmen. "Unternehmen
wollen Spyware wirklich bekämpfen und sie erwar-ten von
ihren Sicherheitsanbietern, dass sie das nötige Werkzeug
liefern." Schon seit einiger Zeit schleicht Microsoft nach
Angaben von Bankern und Managern aus der Security-Branche durch
das Silicon Valley und andere Orte auf der Suche nach übernahmegeeigneten
Unter-nehmen. Die Kaufkandidaten sollen die eigenen Bemühungen
im Kampf gegen Viren und an-dere Computerschädlinge stärken.
Im Juni kursierten sogar Gerüchte, Microsoft habe es auf
McAfee abgesehen. Beide Seiten haben sich bis heute nicht dazu
geäußert.
Die Konkurrenz legt derweil demonstrative Gelassenheit an den
Tag. "Wir haben immer ge-gen freie Produkte konkurriert",
sagt Roger Thompson, Director of Content Reserach Security Management
bei Computer Associates mit Blick auf Anti-Spyware-Lösungen.
"Das ist ein neuer Markt und es ist ein großer Markt,
der sehr schnell wächst. Der daraus entstehende Wettbewerb
macht uns aber überhaupt keine Sorgen." Die Übernahme
von Giant sei ein Ein-geständnis von Microsoft, mit dem
Bereich Sicherheit nicht alleine fertig zu werden, so We-broot-CEO
David Moll. "Es wird interessant sein zu sehen, ob die
Anwender Microsoft auch noch dankbar dafür sind, dass der
Konzern Lösungen für Probleme verkauft, die er selbst
ge-macht hat. Im Unternehmensbereich wird das Konzept nach meiner
Meinung floppen. Das letzte was IT-Administratoren wollen ist,
ihre Sicherheit Microsoft anzuvertrauen."
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/hgr-itsecurity/detail.php?nr=18136)
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3.5 Passwort adé - Microsoft sucht nach
neuer Security für Windows
Smartcards und Tokens für ein sicheres Longhorn?
In kommenden Windows-Generationen soll nicht mehr nur ein Passwort
den Nutzer vor unbe-rechtigten Zugriffen auf die Daten schützen.
Microsoft strebt vielmehr eine Zwei-Wege-Authentifizierung an.
Wie der Redmonder Softwarekonzern kommende Windows-Versionen,
beginnend mit 'Longhorn' absichern will, konnte Detlef Eckert,
mitverantwortlich für die Trustworthy Computing Initiative
bei Microsoft, noch nicht spezifizieren. Auf der CeBIT sag-te
er vor Journalisten lediglich, SmartCards und Tokens seien im
Gespräch. Um das Vertrau-en für digitale Geschäftsprozesse
zu stärken seien jedenfalls Passwörter alleine nicht
mehr ausreichend.
Andere Teilnehmer der Diskussionsrunde pflichteten dem Microsoft-Mann
im Großen und Ganzen bei. Beispielsweise E-Commerce sei
nur machbar mit entsprechenden Sicherheitsme-chanismen, so die
einhellige Meinung. RSA-Chef Art Coviello sprach von einer Vertrauens-krise
der Nutzer, die derzeit Unternehmen oder Finanzdienstleister
zu spüren bekämen. Eine australische Bank habe ihre
geplanten Webservices ausgesetzt, aus Angst, die derzeitigen
Si-cherheitsstandards könnten nicht ausreichen, wird Coviello
in US-Medien zitiert.
Hellmuth Broda, Sprecher der Liberty Alliance - einem Konsortium,
das auf einen einheitli-chen Standard für Netzwerkidentität
hinarbeitet und von mehr als 150 Unternehmen sowie Institutionen
unterstützt wird - wollte dagegen nicht alles so schwarz
malen. "Viele Menschen können heute schon mit digitalen
Identitäten umgehen." An richtiger Stelle eingesetzt,
sei das Vertrauen da und die Benutzer hätten mit elektronischem
Geschäftsverkehr keine Probleme.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/itsecurity.html)
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3.6 Obacht: Neuer Wurm kommt via MSN Messenger
Secunia warnt unter Berufung auf mehrere Antivirus-Anbieter
vor dem neuen Wurm "Kel-vir.B", der gegenwärtig
als mittelmäßig gefährlich bewertet wird. Der
Schädling verbreitet sich via MSN und Windows Messenger
und versucht nach Angaben von Symantec, eine Va-riante des "Spybot"-Wurms
nachzuladen und auszuführen.
Erkennen kann man Kelvir.B an einer Instant-Message mit einem
Link auf eine Earthlink-Homepage und dem Folgetext " lol!
see it! u'll like it". Empfänger sollten keinesfalls
den Link anklicken oder die dadurch heruntergeladene Datei "omg.pif"
ausführen. Generell raten wir außerdem zur Verwendung
eines Virenscanners mit aktuellen Definitionen.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=72085)
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3.7 CeBIT: Bitkom legt IT-Sicherheits-Leitfäden vor
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien e.V. (Bit-kom) sorgt sich um die IT-Sicherheit
in Anwenderunternehmen. Damit verbundene Haftungs-risiken werden
dem Branchenverband zufolge noch immer unterschätzt. "Trotz
zunehmender Relevanz ist die IT noch zu selten Chefsache",
warnte Jürgen Gallmann, Mitglied des Bit-kom-Präsidiums
und Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft
Deutschland. Chefsa-che werde sie häufig erst im Schadenesfall.
Der Bitkom habe darauf reagiert, indem er zu-sammen mit dem
Innen- und Wirtschaftsministerium die Initiative "MCert"
(Deutsche Gesell-schaft für IT-Sicherheit) gegründet
habe. MCert unterstützt in erster Linie kleinere und mittel-ständische
Unternehmen mit Sicherheitsinformationen und Handlungsempfehlungen.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=72221)
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4 Branchen News
4.1 Henning Kagermann sieht IT als Innovationsmotor
und fordert von der Bran-che mehr Verantwortungsbewusstsein
Informationstechnologie spielt eine Schlüsselrolle für
Innovation und Wirtschaftswachstum im 21. Jahrhundert, betonte
SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann heute in seiner Re-de
anlässlich CeBIT-Eröffnungsveranstaltung in Hannover.
Kagermann verdeutlichte die steigende Bedeutung von IT, insbesondere
so genannter „embedded“ Software, in allen Be-reiche
des öffentlichen, wirtschaftlichen und privaten Lebens.
Aus seiner Sicht kann die In-dustrie optimistisch in die Zukunft
blicken, vorausgesetzt, sie sei bereit, mehr Verantwortung zu
übernehmen. IT-Anbieter müssten ihre Kunden dabei
unterstützen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln,
mit denen sie sich im globalen Wettbewerb behaupten können.
Henning Kagermann nahm im Einzelnen zu folgenden Punkten
Stellung:
IT ist allgegenwärtig.
Informations- und Kommunikationstechnologie ist im Alltag überall
präsent, in der Wirt-schaft, der Wissenschaft und im Privatleben.
Sie ist in vielen Bereich "unsichtbar" und wird als
selbstverständlich hingenommen. Durch diese Allgegenwart
hat sie vielleicht an Faszina-tion verloren, nicht jedoch an
Relevanz. IT wird im Gegenteil wichtiger als je zuvor: So sind
Endverbraucher bereit, Geld auszugeben für Technologie
gepaart mit Emotion – für cooles Design, Lifestyle
und Statussymbole. Das Zusammenwachsen von IT, Kommunikation
und Entertainment verstärkt diesen Trend. Andererseits
warten einige technologische Entwicklun-gen noch auf ihren flächendeckenden
Einsatz, so etwa IP Networks, Voice over IP, Grid Computing
oder UMTS.
IT ist Katalysator für Produktivität und Innovation.
Informationstechnologie automatisiert, beschleunigt und integriert
Unternehmensprozesse. Der weltweite Fluss von Waren, Kapital
und Informationen ist von IT ebenso abhängig wie ein funktionierender
globaler Wettbewerb. Informationstechnologie begann als reines
Auto-matisierungstool und ist heute Katalysator, der so genannte
„Enabler“ für eine globale Wirt-schaft. Viele
Fertigungsunternehmen führen heute bereits über 50
Prozent ihrer Wettbewerbs-vorteile auf integrierte Softwarelösungen
zurück.
Prozessinnovation wichtiger als Produktinnovation.
Der globale Wettbewerb und niedrigere Markteintrittsbarrieren
zwingen Unternehmen, sich mehr und mehr zu differenzieren. Aus
ihrer Sicht wird der Weg zu nachhaltigem Wachstum dabei zunehmend
bestimmt durch die Art, wie sie Geschäfte machen und ihre
Geschäftsmo-delle anpassen können, und weniger mit
welchen Produkten und Dienstleistungen. Prozessin-novation verdrängt
somit Produktinnovation als zentrales Wettbewerbskriterium.
Führungs-kräfte in der ganzen Welt sehen die Informationstechnologie
als die zentrale Instanz, um diese Geschäftsmodell-Innovationen
realisieren zu können. Sie erkennen die strategische Bedeu-tung
von IT für Geschäfts-Transformation. Die Industrie
muss sich auf diesen Rollenwandel einstellen.
Weckruf für die IT-Industrie.
Die IT-Industrie hat die Chance, Innovationen in allen Branchen
voran zu treiben, aber daraus erwächst auch eine besondere
Verantwortung: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte kann und muss
die IT-Industrie einen zentralen Beitrag leisten, um Unternehmen
die Flexibilität zu bie-ten, die sie für neue Geschäftsmodelle
benötigt. Diesem Anspruch muss die Industrie gerecht werden,
da es keine andere Industrie gibt, die so großes Innovationspotenzial
birgt, so hohe Wertschöpfung erzeugt und so viele andere
Branchen beeinflusst.
Wandel zu einer reifen Industrie.
Die IT- Branche ist „erwachsen“ geworden –
mit allen Begleiterscheinungen: Konsolidierung, Preisdruck sowie
einer Abkehr von Technologie als Selbstzweck. Kunden kaufen
nicht mehr sofort jede neue Technologie, sondern warten, bis
sich ein gewisser Reifegrad eingestellt hat und die Preise fallen.
Um ihr großes Potenzial wirklich auszuschöpfen, muss
die IT-Industrie ihren Kunden offene, standard-basierte Lösungen
bieten, die einfach zu bedienen, einfach zu integrieren und
wirklich sicher sind. Diese Charakteristika sind unverzichtbar,
will IT zukünf-tig ihrer Rolle als Fundament für Flexibilität
und Innovation gerecht werden.
Technologie und Wirtschaft sind untrennbar.
Nach der Phase der Mainframe-Computer, der Client/Server-Architektur
und der Internet-Ära steht die Industrie an der Schwelle
zur vierten Welle der Informationstechnologie, in der IT und
Wirtschaft untrennbar verbunden sind. Allerdings besteht im
Bereich Softwareentwick-lung noch gewaltiger Nachholbedarf:
Während viele IT-Bereiche rasante Produktivitätsge-winne
zeigen – sie verdoppeln sich im Schnitt alle zwei Jahre
– benötigt die Softwareindustrie dafür sechs
Jahre. Die Einführung von serviceorientierten Architekturen
und Web Services bedeuten hier jedoch einen gewaltigen Schritt
vorwärts. Diese Technologien und Infrastruktu-ren entsprechen
den Anforderungen der Wirtschaft, flexible Geschäftsmodelle
zu entwickeln, die sie vom Wettbewerb unterscheiden.
Wachstumsmarkt "embedded“ Software.
In andere Produkte eingebettete Softwarelösungen spielen
nicht nur in klassischen Industrie-anwendungen eine immer größere
Rolle, sondern besonders auch in innovativen Konsumgü-tern.
Automobilhersteller schreiben bereits heute 80 Prozent ihrer
Innovationen der Informa-tions- und Kommunikationstechnologie
zu, ein Großteil davon ist auf Software zurückzufüh-ren.
Diese „embedded systems“ werden zunehmend intelligenter
und attraktiver. Sie arbeiten im Verborgenen und zwingen dem
Anwender keine unnötige Auseinandersetzung mit Tech-nologie
auf. Solche eingebetteten Systeme erfordern interdisziplinäre
Denkansätze und Ent-wicklungen – es handelt sich
oft um komplexe Projekte, bei denen insbesondere Europa punk-ten
kann. Vergleichbar mit den Fortschritten bei mobilen Kommunikationsnetzen,
die für Eu-ropa neue Geschäftspotenziale erschlossen
haben, birgt "in-product"-Software große Chancen
für die europäischen Länder, um Binnennachfrage
und Export zu stimulieren.
Globalisierung ist Realität.
Die Globalisierung ist unabänderlich und Menschen sollten
sie zu ihrem Vorteil nutzen. IT bietet hervorragende Möglichkeiten,
um neue Märkte zu erschließen, mit Menschen zusam-men
zu arbeiten sowie grenzenlosen Zugang zu Wissen und Produkten
zu eröffnen. So eröff-nen beispielsweise die Entwicklungszentren
in Bulgarien, Indien oder China der SAP Zugang zu lokalen Talenten
und diesen Talenten Zugang zu globalem Wissen. Damit hilft IT,
in Län-dern rund um den Globus Arbeitsplätze, Produkte
und Dienstleistungen zu schaffen und die Kluft des "Digital
Divide" zu verringern.
IT muss sichtbarer werden.
Die weltweite IT-Industrie hat sich im Jahr 2004 wieder erholt
und auch für 2005 stehen die Zeichen auf Wachstum. Die
Industrie muss jedoch aus ihrem „Technologie-Kokon“
schlüpfen und ihrer gestiegenen Verantwortung gerecht werden.
IT wird immer unsichtbarer, aber auch immer unverzichtbarer
für Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Bedeutung muss für
die Ge-sellschaft transparenter werden. Dazu benötigt die
Industrie auch in Zukunft eine Gesamt-schau der Branche wie
die CeBIT. Gleichzeitig muss aber auch auf Industriefachmessen
jeder Art, von der IAA über die Buchmesse bis zur Grünen
Woche und der National Manufacturer Week sichtbarer werden,
was IT heute leistet.
Gewinne aus der Vergangenheit in Innovationen von morgen
investieren.
Deutschland scheint zu erkennen, dass der Versuch, mit einer
35-Stunden-Woche mit Volks-wirtschaften zu konkurrieren, die
35 Stunden pro Woche schlafen, kaum funktioniert. Länder
wie Deutschland haben nur eine Chance: Sie müssen die Gewinne
aus den Errungenschaften der Vergangenheit in die Innovationen
von morgen investieren, sonst kommen diese Volks-wirtschaften
und Gesellschaften ins Stocken. Eine wettbewerbsfähige
IT-Industrie sowie ge-meinsame Anstrengungen von Wissenschaft,
Bildung und Wirtschaft sind der Schlüssel zum Erfolg. Europa
hat sich mit der Lissabon-Agenda 2010 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt,
das aber bislang noch nicht konsequent genug umgesetzt wurde.
Um die Innovationskraft und Wett-bewerbsfähigkeit Europas
signifikant zu steigern, sollte eine konzertierte Aktion stattfinden
mit dem Fokus auf einen Bereich, der die wirtschaftliche und
soziale Entwicklung am meisten beeinflussen kann. Aus Sicht
von Henning Kagermann bietet die IT-Industrie mit dem höchs-ten
Innovations- und Wertschöpfungspotenzial, unbegrenzten
Ressourcen und der größten Wirkung auf alle anderen
Branchen, hierfür die besten Voraussetzungen.
(Quelle: http://www.sap.com/germany/company/press/archive/press_show.aspx?ID=2330)
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4.2 CeBIT: Schmitt setzt bei Gesundheitskarte
auf Datensicherheit
Sensible Daten sollten nur mit Zustimmung der Patienten weitergegeben
werden dürfen
Bei der von 2006 an geplanten elektronischen Gesundheitskarte
hat die Sicherheit der Patien-tendaten nach den Worten von Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt (SPD) oberste Pri-orität. Schmidt sagte am
Montag auf der Computermesse CeBIT in Hannover bei der Vorstel-lung
des «Bauplans» für die Karte, sensible Daten
sollten nur mit Zustimmung der Patienten weitergegeben werden
dürfen. Deutschlands oberste Datenschützer hatten
am vergangenen Freitag nach einer Tagung in Kiel enge Grenzen
für die Nutzung von Patientendaten gefor-dert. Auch angesichts
eines «sehr engen Zeitplans» müsse der Datenschutz
gewährleistet sein.
Schmidt bekräftigte den Zeitplan für die Ausgabe der
Karte an die rund 80 Millionen Versi-cherten. Die schrittweise
Einführung der Karte, welche die bisherige Krankenversichertenkar-te
ersetzt, soll Anfang 2006 beginnen. Für Mitte April sind
die Ausschreibungen für die In-dustrie vorgesehen, im vierten
Quartal 2005 Flächentests. Der Zeitplan stieß zuletzt
auf Skep-sis, etwa bei der Bundesärztekammer. Der CDU-Gesundheitsexperte
Andreas Storm sagte am Montag, nur ein kleiner Teil der Versicherten
werde schon 2006 eine elektronische Gesund-heitskarte bekommen.
Im Wahljahr werde die neue Chipkarte «wohl kaum»
über die Testpha-se hinauskommen. Das Fraunhofer-Institut
für Software- und Systemtechnik (ISST) übergab Schmidt
sowie der Projektgesellschaft der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen,
der Gema-tik, am Montag ein Konzept für den «Bauplan»
der Karte. «Damit sind wir wieder einen wichtigen Schritt
vorangekommen», sagte Schmidt. ISST-Chef Herbert Weber
sagte, im Vor-dergrund habe die Datensicherheit gestanden.
Jeder Versicherte erhalte mit der Karte die Möglichkeit,
die über ihn gespeicherten Daten ein-zusehen, hieß
es. Die Patienten könnten selbst entscheiden, was mit sensiblen
Daten - etwa eingenommene Arzneimittel und Notfallinformationen
- geschehe. Verpflichtend ist aber der so genannte administrative
Bereich. Dies sind persönliche Daten sowie Informationen
über den Versicherungs- und Zuzahlungsstatus des Patienten.
Für die Entwicklung und Einführung der Gesundheitskarte
ist die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen verantwortlich
- also Krankenkassen, Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser.
Die Investitionskosten für die Einfüh-rung der Karte
belaufen sich nach Darstellung des Vorsitzenden des Gematik-Verwaltungsausschusses,
Andreas Köhler, bei der Einführung auf 1,4 Milliarden
bis 2 Milli-arden Euro. Die jährlichen Betriebskosten würden
Schätzungen zufolge jährlich 300 bis 400 Millionen
Euro betragen. Der Bund hat nach den Worten von Schmidt mit
der Finanzierung der Karte nichts zu tun. Mit der Karte könne
bis zu eine Milliarde Euro im Gesundheitswesen gespart werden.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/messen/cebit2005/security/0,39029186,39131405,00.htm?h)
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4.3 IBM will Datenintegrations-Spezialisten kaufen
IBM will für 1,1 Milliarden Dollar die Firma Ascential
kaufen, einen amerikanischen Anbie-ter von Datenintegrationssoftware.
Die Übernahme stärkt das Integrationsgeschäft
des Kon-zerns, das sich im vergangenen Jahr bereits verdreifacht
hat. Das Marktforschungsunterneh-men IDC schätzt, dass
die weltweiten Ausgaben für Datenintegration von 9,3 Milliarden
Dol-lar 2003 auf 13,6 Milliarden Dollar im Jahr 2008 ansteigen
werden. Übernahmekandidat As-cential hat seinen Umsatz
in 2004 um 46 Prozent auf 271,9 Millionen Dollar gesteigert.
Unter den weltweit mehr als 3.000 Kunden und Partnern befinden
sich auch einige große Retailer. Steve Mills, Senior Vicepresident
der IBM Software Group, sieht Informationsintegration als wichtigen
Bestandteil der bei IBM massiv beworbenen On-Demand-Strategie.
Noch steht die Zustimmung der Aktionäre aus. Sobald diese
allerdings gegeben ist, wird IBM Ascential als eigene Business-Unit
unter Leitung von Janet Perna aufstellen. Die Lösungen
werden in das IBM-Angebot integriert und gemeinsam über
beide Vertriebskanäle verkauft.
(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&url=
http://www.sapinfo.net/public/de/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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4.4 UMTS-Handys werden zum Verkaufsschlager
Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet dieses Jahr in
Westeuropa im Handy-Geschäft mit einem Wachstum von zwölf
Prozent. Damit entwickelt sich die Steigerungsrate rückläu-fig,
weil die Analysten für 2004 ein Absatzplus von 19 Prozent
ermittelt haben. Für einen Boom sorgten laut IDC im vierten
Quartal das Weihnachtsgeschäft sowie erste UMTS-Endgeräte
und -Services. Insgesamt wurden in Westeuropa vergangenes Jahr
144 Millionen Mobiltelefone verkauft. Den Marktbeobachtern zufolge
entfielen allerdings nur vier Prozent dieser Geräte auf
die Kategorie Smartphones. Ihr Anteil soll 2005 auf sechs Prozent
anwach-sen. Überraschend hoch war im Vergleich zu den Smartphones
bereits der Anteil an UMTS-fähigen Mobiltelefonen. Sie
verbuchten 2004 bereits sechs Prozent der Verkäufe auf
sich und sollen 2005 eine Rate von 13 Prozent erreichen. Enttäuschend
ist aus Sicht der IDC-Analysten, dass derzeit fast keine Smartphone
UMTS unterstützen.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=72465)
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4.5 China drängt auf den weltweiten IT-Markt
Plastikspielzeug, Plagiate und billige Massenware: Chinesische
Exportgüter hatten bisher nicht den besten Ruf. Nach dem
Willen vieler chinesischer Unternehmen soll sich das in ab-sehbarer
Zeit gründlich ändern. Nachdem sie sich die Rolle
der verlängerten Werkbank für große Elektronik-Konzerne
gesichert hatten, wollen chinesische Hersteller nun mit eigenen
Premium-Produkten vom UMTS-Handy bis zum Flachbild-Fernseher
den Markt aufmischen. Auf der CeBIT gibt es einen regelrechten
Aussteller-Boom aus dem Reich der Mitte: Rund 300 chinesische
Unternehmen sind in diesem Jahr nach Hannover gekommen -- zehnmal
so viele wie 2001.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/57548)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Neue mySAP ERP-Lösung kommt einen Monat
früher
Die neue Version von mySAP ERP wird seit Ende Februar,
einen Monat früher als geplant, an Kunden ausgeliefert.
Die weltweit führende Lösung für Betriebssteuerung
und Enterprise Resource Planning nutzt in vollem Umfang die
Vorteile der standard-basierten Plattform SAP NetWeaver und
bietet Kunden wie Colgate-Palmolive, HDI Hannover Versicherung,
SEB Immobilien-Investment und Saudi Aramco neue Funktionen sowie
höhere Flexibilität und In-novationspotenzial. Gleichzeitig
kündigte SAP eine weltweite ERP-Tour durch fast hundert
Städte an, um Kunden den Nutzen von serviceorientierten
ERP-Lösungen und SAP NetWea-ver zu präsentieren. mySAP
ERP umfasst analytische Anwendungen zur Entscheidungsunter-stützung.
Das Funktionsspektrum unterstützt das gesamte Finanzwesen,
Personalmanagement, den operativen Betrieb sowie unternehmensinterne
Dienste wie Umwelt- und Arbeitsschutz oder Reisemanagement.
So ermöglicht die Lösung automatisierte und durchgängige
Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg zur Integration
von Kunden, Lieferanten und Partnern. Kunden sind damit in der
Lage, ihre Effizienz zu steigern sowie Innovation und Wachstum
zu fördern.
SAP konnte die erste Einführungsphase bei ausgewählten
Kunden, das so genannte Ramp-up-Programm, einen Monat früher
als geplant abschließen. Dies ist ein Indiz für die
Stabilität und zeigt, dass die Lösung schnell implementiert
werden kann. Die hohe Zahl von über 200 Ramp-up-Kunden
beweist außerdem das große Interesse für die
neue Version von mySAP ERP.
„Bei ERP geht es nicht nur darum, Geschäftsprozesse
noch effizienter zu gestalten“, erläutert Jim Hagemann
Snabe, Senior Vice President bei SAP. „Um im 21. Jahrhundert
bestehen zu können, müssen Firmen schnell auf veränderte
Rahmenbedingungen reagieren. mySAP ERP ermöglicht die umgehende
Anpassung von Geschäftsprozessen an Marktveränderungen
und sorgt gleichzeitig für mehr Produktivität. Das
Feedback der ersten Kunden ist durchweg posi-tiv. Ausgehend
von ihren bestehenden Systemen, bieten wir Kunden einen einfachen,
schnel-len und evolutionären Übergang zu unserer neuen
ERP-Lösung.“
Steigende Nachfrage nach mySAP ERP
SAP ist Weltmarktführer bei ERP-Software und baut seinen
Marktanteil in zentralen Berei-chen wie Personalmanagement und
Finanzplanung kontinuierlich aus, wie Studien1 der Ana-lystenhäuser
Gartner und IDC aus dem Jahr 2004 belegen. Die Nachfrage nach
mySAP ERP bei Unternehmen unterschiedlicher Größen
wächst derzeit deutlich. Seit dem dritten Quartal 2004
wurden mehr als Tausend mySAP ERP-Verträge geschlossen,
70 Prozent davon mit mittelständischen Unternehmen bei
einem Jahresumsatz unter einer Milliarde US-Dollar.
Die Bewertungen von Ramp-up-Kunden sind durchweg positiv. So
berichtet Ed Toben, Chief Information Officer bei Colgate-Palmolive:
„Als Unternehmen, das in mehr als 200 Ländern vertreten
ist, benötigen wir eine herausragende Geschäftssoftware,
um unsere Prozesse global zu steuern und die Wertschöpfung
unserer Arbeit zu maximieren. Mit den erweiterten Funkti-onen
für Personalmanagement beispielsweise für Ausgleichszahlungen,
E-Learning und Mit-arbeiter-Self-Services wird unsere erste
mySAP ERP-Implementierung unser globales Perso-nalwesen verbessern.
So können wir das Know-how, die Aktivitäten und die
Prämienmodelle für unsere Mitarbeiter in besseren
Einklang mit unseren Geschäftszielen bringen. Gleichzeitig
bereiten wir mit mySAP ERP den Weg für eine serviceorientierte
Infrastruktur in unserer ge-samten Software-Systemlandschaft.“
„Mit 160 Mitarbeitern dürfte HDI kleiner sein als
das, was man sich unter einem typischen SAP-Kunden vorstellt,
aber mySAP ERP wird unseren Anforderungen voll und ganz ge-recht“,
erläutert Dieter Bankosegger, Leiter Finanzen, HDI Hannover
Versicherung AG, Ös-terreich. „mySAP ERP liefert
uns die Tools, die wir benötigen, um Corporate Governance-
Anforderungen wie Local GAAP2, US-GAAP und die neuen International
Accounting Stan-dards zu erfüllen. Wir haben das neue General
Ledger erfolgreich implementiert, um mit my-SAP ERP unser Finanzmanagement
zu verbessern und zu vereinfachen. Die Flexibilität der
Lösung kommt uns bei der Datenanalyse zugute und ermöglicht
den einfachen Zugriff auf Übersichten verschiedener Unternehmensbereiche
und -segmente, online und in Echtzeit.“
ERP der nächsten Generation
mySAP ERP unterstützt Kunden auf dem Weg zu einer serviceorientierten
Software-Architektur, da die Lösung vollständig auf
der Technologieplattform SAP NetWeaver basiert. SAP NetWeaver
bildet die Grundlage für neue, bereichsübergreifende
Geschäftsprozesse, mit denen Unternehmen flexibler agieren,
sich frühzeitig auf Marktveränderungen einstellen
und ihre Organisation entsprechend anpassen können. SAP
NetWeaver ist zudem das Fundament der Enterprise Services Architecture.
Dieses Konzept für servicebasierte Geschäftsprozesse
kombiniert Applikationen mit der zugrundeliegenden Infrastruktur
und ermöglicht Kunden den umfassenden Einsatz von Web Services,
um größtmögliche Flexibilität zu erreichen.
Mit mySAP ERP hat SAP den ersten Meilenstein ihrer Enterprise
Services Architektur-Roadmap erreicht. Die ERP-Lösung ist
damit Vorreiter für serviceorientierte Geschäftssoftware.
mySAP ERP bietet bereits heute serviceorientierte Prozesse etwa
für elektronische Rech-nungsstellung und Bezahlung, Personalbeschaffung
und Weiterbildung, Integration von pro-duktionsnahen Systemen,
unternehmensübergreifende, weltweite Zusammenarbeit über
cFol-ders, Radio Frequency Identification (RFID) für die
Lager- und Bestandsverwaltung, Doku-mentenaustausch für
automatisierte Beschaffungs- und Bestellvorgänge, kollaboratives
Pro-jektmanagement und die Zusammenarbeit mit Lieferanten im
Beschaffungswesen. „Unter-nehmen stehen täglich vor
neuen Herausforderungen – von der Einhaltung gesetzlicher
Vor-schriften bis zu Überlegungen zum Thema Outsourcing.
Sie setzen hohe Erwartungen in fle-xible, serviceorientierte
Software, die es ihnen ermöglicht, ihre Geschäftsprozesse
schnell an Marktveränderungen anzupassen“, erläutert
Barry Wilderman, Senior Vice President Techno-logy Research
Services bei der Meta Group. „Glücklicherweise sehen
wir die ersten Entwick-lungen für eine servicebasierte
Zukunft. Die neuen und flexiblen ERP-Systeme ändern die
Art und Weise wie Unternehmen ihre internen Systeme steuern
und wie sie mit Lieferanten, Kun-den und Partnern zusammen arbeiten.“
Eine Lösung für Innovation und Wachstum
mySAP ERP liefert zusätzlich neue Funktionen, mit denen
Unternehmen ihre Effizienz verbessern und so Ressourcen für
Innovation und Wachstum schaffen können. Neue und er-weiterte
Benutzer-Rollen sowie Self-Services-Funktionen erleichtern die
Bedienung und Ein-führung der Lösung und erhöhen
die Produktivität der Anwender. Neue, rollenbasierte Vorla-gen
beispielsweise für einzelne Mitarbeiter wie einen Fertigungsleiter
oder auch generische Rollen für Anwendergruppen wie Mitarbeiter
oder Manager, eröffnen den vorkonfigurierten Zugang zu
Applikationen, Informationen und Services. mSAP ERP bietet umfassende
Analy-se-, Prognose- und Reporting-Tools, die alle ERP-Standardprozesse
wie Personalmanage-ment, Finanztransaktionen und unternehmensinterne
Dienste unterstützen. Diese erweiterten analytischen Werkzeuge
sind in alle Prozesse integriert und ergänzen die traditionellen
Back-office-Funktionen von ERP um Datenanalyse in Echtzeit.
Sie liefern Führungskräften und Mitarbeitern auf allen
Unternehmensebenen Informationen zur Entscheidungsfindung. Die
Geschäftsprozess-Analysen können in das Business Information
Warehouse von mySAP ERP integriert und von dort abgerufen werden.
Das Ergebnis ist ein besserer Zugriff auf interne und externe
Informationen sowie erweiterte Ursache- und Wirkungsanalysen
und Berichte, die eine Einhaltung neuer Richtlinien wie Sarbanes-Oxley
unterstützen.
(Quelle: http://www.sap.com/germany/company/press/archive/press_show.aspx?ID=2335)
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5.3 Microsoft integriert Branchenmodule in
Microsoft Axapta
Auf der amerikanischen Kundenmesse "Convergence 2005"
in San Diego hat Microsoft eine Initiative angekündigt,
die ISVs (Independent Software Vendors) bei der Entwicklung
verti-kaler Branchenmodule unterstützen wird. ISVs erstellen
und vertreiben eigene Softwarepro-dukte, die auf den Technologieplattformen
von Microsoft basieren. Im Rahmen dieser "In-dustry Builder"
genannten Initiative entwickeln ausgewählte ISVs Branchenlösungen.
Diese Module werden als fester Bestandteil in die Unternehmenssoftware
Axapta integriert und ste-hen damit weltweit dem Microsoft-Partnerkanal
zur Verfügung. Sie dienen als Basis für eine weitergehende
Anpassung auf die individuellen Branchenanforderungen der Kunden
vor Ort. Die Initiative wendet sich zunächst an ISVs, die
Branchenlösungen für die Unternehmens-software Microsoft
Axapta entwickeln. Sie soll im Laufe des Jahres auf andere Anwendungen
des Geschäftsbereichs Microsoft Business Solutions ausgeweitet
werden.
"Gerade mittelständische Unternehmen verlangen heute
Komplettlösungen, die einfach und günstig an ihre
spezifischen Anforderungen angepasst werden können",
erläutert Peter Ru-chatz, Direktor Microsoft Business Solutions.
"Indem wir die von den ISVs entwickelten Branchenlösungen
mit der Basisfunktionalität und den vielfältigen Konfigurationsmöglichkei-ten
von Microsoft Axapta kombinieren, bieten wir unseren Kunden
ein hohes Maß an Flexibi-lität. Zugleich bekommen
sie qualitativ hochwertige Anwendungen für ihre spezifischen
Ge-schäftsanforderungen. Unsere Partner wiederum werden
Lösungen anbieten können, die noch umfangreicher die
speziellen Branchenanforderungen ihrer Kunden widerspiegeln.
Zugleich sinken durch die vorkonfigurierten Branchenmodule die
Gesamtkosten einer Implementierung deutlich, was sich für
den Kunden positiv bemerkbar macht."
Unterstützung für Microsoft Partner
Für viele kleinere Implementierungspartner ist die Entwicklung
branchenspezifischer Funkti-onalitäten für eine Geschäftslösung
mit sehr hohen Kosten verbunden. Mit zunehmender Komplexität
der Anwendungen ist auch der notwendige Entwicklungsaufwand
gestiegen, um eine qualitativ einwandfreie Branchenlösung
bereit zu stellen. Mit seiner Industry-Builder-Initiative unterstützt
Microsoft diese Implementierungspartner vor Ort indem Basisfunktiona-litäten
für bestimmte Branchen bereits fest in die Unternehmenslösung
integriert werden. Zu-gleich stellt Microsoft damit die Qualität
vertikaler Lösungen auf Basis seiner Unternehmens-software
sicher. Durch die Entwicklungsarbeit der ISVs wird Microsoft
künftig in der Lage sein, seinen Partnern eine Palette
grundlegender vertikaler Lösungen auf Basis von Microsoft
Axapta bereitzustellen, die sie dann mit kundenspezifischen
Komponenten erweitern können.
"Über die vorkonfigurierten Branchenmodule können
unsere Partner den Gesamtaufwand ei-ner Implementierung deutlich
verringern. Zugleich können sie ihr Angebot um wertvolle
Be-ratungsleistungen ergänzen, indem sie ihren Kunden die
'letzte Meile' der kundenspezifischen Funktionalität anbieten,
die heute von so großer Bedeutung ist", erläutert
Mark A. Jensen, General Manager für Microsoft Axapta.
Bis zum Ende seines Microsoft Geschäftsjahres 2006 plant
der Geschäftsbereich Microsoft Business Solutions, die
Hälfte seiner Partner an vertikalen Lösungen oder
Diensten auszurich-ten. Ausgangspunkt hierbei werden 14 Branchen
im Bereich der Fertigung, des Vertriebs und der öffentlichen
Verwaltung sein. Bestimmte Elemente des Partner-Support und
der Marke-tingunterstützung werden dabei mit der vertikalen
Ausrichtung abgestimmt. Ungeachtet des-sen wird Microsoft Business
Solutions seine Partner, die bereits spezifische Branchenlösun-gen
entwickelt haben, weiterhin in Vertriebs- und Marketingfragen
unterstützen.
Qualitätssicherung im Mittelpunkt
Um einen hohen Qualitätsstandard der Branchenmodule sicherzustellen,
müssen die ISVs, die an der Industry-Builder-Initiative
teilnehmen, eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Hierzu
gehört eine bestimmte Stabilität und Finanzkraft des
Unternehmens ebenso wie eine Firmen-struktur, die es ermöglicht,
sowohl Anwendungscode zu entwickeln als auch einen weltweiten
Kundensupport bereitzustellen. Die Branchenlösungen der
ISVs werden zudem einem inten-siven Qualitätscheck unterzogen.
Sobald ISVs die erforderlichen Anforderungen der Industry-Builder-Initiative
nachgewiesen haben, unterstützt sie das Entwicklungsteam
von Microsoft Business Solutions intensiv bei Planung, Entwicklung,
Prüfung und schließlich bei der Quali-fizierung ihrer
branchenspezifischen Anwendungen. Der branchenspezifische Anwendungs-code
bleibt dabei Eigentum der jeweiligen ISVs. Erste Teilnehmer
der Industry-Builder-Initiative sind Fullscope Inc. (Prozessfertigung),
Foliodev LLC (Professional Services) und Manhattan Associates
Inc. (Supply Chain Execution - SCE).
Folgende Branchenmodule sind geplant:
• Automobilzulieferbetriebe,
• Anlagenbau
• Elektronik und Hochtechnologie
• Metallverarbeitung
• Dienstleistung
• Einzelhandel
• Textilverarbeitung
• Verbrauchsgüter
• Industrieausrüstung
• Prozessverarbeitung
• Großhandel
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/meldungen.asp?id=531309)
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5.4 Microsoft gibt Fahrplan für Unternehmenssoftware
bekannt
Microsoft wird seine aktuellen Unternehmenslösungen
Microsoft Navision und Microsoft Axapta in zwei Phasen in eine
.NET basierte ERP-Lösung (Enterprise Ressource Planning)
überführen. Die erste Phase läuft von 2005 bis
2007. In ihr fließen .NET-Funktionen in die jeweils neuen
Produktversionen der Geschäftsanwendungen von Microsoft
ein. So werden beispielsweise rollenbasierte Clients in die
kommenden Versionen von Microsoft Axapta und Microsoft Navision
integriert. In der zweiten Phase, die ab 2008 beginnt, wird
dann eine mo-dulare Prozesskonfiguration der Unternehmenslösungen
möglich sein. In dieser Phase wird Microsoft seinen Entwicklungspartnern
mit Visual Studio .NET ein erweitertes Entwickler-werkzeug sowie
eine .NET-Klassenbibliothek zur Verfügung stellen, die
eine Reihe von Ge-schäftsprozessen der Unternehmensanwendungen
zusammenfasst.
Durch die zweistufige Produktstrategie bietet Microsoft seinen
Kunden, einen automatisierten und sanften Übergang auf
eine .NET basierte Unternehmenssoftware. In der ersten Phase
wird Microsoft dabei rollenbasierte Clients einführen,
die eine Reihe von Geschäftsprozessen im Unternehmen abbilden,
beispielsweise für das Rechnungswesen oder die Produktionsplanung.
Diese Nutzeroberflächen werden dabei eng mit Microsoft
Office verzahnt. Zudem wird der Microsoft Office SharePoint
Portal Server in den kommenden Versionen von Microsoft A-xapta
und Microsoft Navision strukturierte und unstrukturierte Daten
verbinden und über Web-Services die Zusammenarbeit unterschiedlicher
Geschäftsprozesse erleichtern. Eine ge-meinsame, konfigurierbare
Business-Intelligence-Umgebung stellt Microsoft auf Basis der
SQL Server Reporting Services bereit.
"Um unseren Kunden einen sanften Übergang zu ermöglichen,
haben wir uns entschieden, .NET-Funktionalitäten in unsere
bestehenden Geschäftsanwendungen zu integrieren anstatt
eine vollkommen neue .NET-ERP-Lösung zu entwickeln",
erläutert Doug Burgum, Senior Vice President der Microsoft
Business Solutions Business Group, hierzu am Rande Microsoft
Kundenkonferenz "Convergence 2005". "Für
viele mittelständische Firmen ist ein solcher fließender
Übergang einfacher und finanziell leichter als der Wechsel
auf eine komplett neue Lösung."
Folgende Roadmap ist geplant:
• Das Service Pack 4 für Microsoft Business Solutions-Axapta
3.0 wird im zweiten Quartal 2005 verfügbar sein. Eine Betaversion
von Microsoft Axapta 4.0 ist für das vierte Quartal 2005
geplant. der Produktionsbeginn der finalen Version wird voraussichtlich
in der ersten Jahreshälfte 2006 erfolgen.
• Microsoft Business Solutions-Navision 4.01 wird im dritten
Quartal 2005 auf den Markt kommen.
Bill Gates: Zentrale Rolle der Geschäftsanwendungen
Auf der Kundenkonferenz von Microsoft Business Solutions in
San Diego wird neben Doug Burgum Bill Gates, Chairman und Chief
Software Architect von Microsoft, am 9. März eine Keynote
halten. In dieser wird er die zentrale Rolle betonen, die Geschäftsanwendungen
für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Unternehmen spielen.
"Windows und Office sind eine leis-tungsfähige Basis
für Produktivität und eine hervorragende Plattform,
auf der unsere Partner mit ihren Lösungen aufbauen können",
so Gates. "Microsoft Business Solutions erweitert die-se
Basis durch Geschäftsanwendungen, die die Art und Weise
verändern, wie Unternehmen arbeiten."
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/meldungen.asp?id=531310)
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5.5 Der Sarbanes-Oxley Act: Auswirkungen
auf das Human Capital Management
Seit der Einführung des Sarbanes-Oxley Act im Jahr
2002 achten CFOs präzise auf die Ein-haltung der zahllosen
Vorschriften und Bestimmungen. Obwohl das Gesetz hauptsächlich
auf Board Governance und Rechnungslegungspraktiken ausgerichtet
ist, erstreckt sich seine Reichweite über das gesamte Unternehmen
bis in den Bereich des Personalmanagements. CFOs haben mittlerweile
erkannt, dass einige Geschäftsprozesse des Personalwesens
direkte und materielle Auswirkungen auf den Jahresabschluss
des Unternehmens haben. Außerdem erachten CFOs die Abteilungen
für Human Capital Management (HCM) als die besten Kom-munikationsstellen
für die Weiterleitung wichtiger Informationen und als optimales
Schulun-gangebot zu dem neuen Gesetz.
Auch wenn einige die Einhaltung des Sarbanes-Oxley Act als eine
beträchtliche Zeit-, Res-sourcen- und Budgetverschwendung
des Unternehmens betrachten, sehen viele Unternehmen darin eine
Möglichkeit, HCM Best Practices umzusetzen. Durch die Identifizierung
und Do-kumentation aktueller Finanzprozesse und Kontrollsysteme
bei der Neustrukturierung von HCM-Geschäftsprozessen steigern
die Unternehmen ihre Effektivität. Zu diesen HCM-Prozessen
gehören die Pflege von Mitarbeiterdaten, die Aufteilung
von Pflichten, die Per-sonalbeschaffung, die Verwaltung von
Arbeitsentgelt, Löhnen- und Gehältern, Prämien,
Zu-satzleistungen, Pensionen und Aktienplänen, die Bewertung
der Mitarbeiterleistungen sowie das Learning Management.
Automatisierung des Prozesses
Der Sarbanes-Oxley Act erlaubt zwar auch manuelle Kontrollen,
die Unternehmen sind je-doch der Meinung, dass dadurch ein beträchtlicher
Zeit- und Kostenaufwand bei der Verwal-tung von entscheidenden
Geschäftsprozessen entsteht. Durch die Automatisierung
möglichst vieler Kontrollmechanismen sind Unternehmen heute
nicht nur in der Lage, die Einhaltung von Vorschriften zu belegen,
sondern können künftig auch weniger Fehler und niedrigere
Ko-sten garantieren. Sobald die Kontrollsysteme eingerichtet,
automatisiert und getestet sind, wird für die Dokumentation
wesentlich weniger Zeit und Geld benötigt werden.
Arten von Kontrollsystemen
Im Rahmen von globalen Kontrollsystemen werden im gesamten Unternehmen
allgemeine HCM-Richtlinien, Verfahren und Standards festgelegt
und kommuniziert. Diese Kontrollsys-teme berücksichtigen
gezielt handlungsbedingte Risiken. Lösungen für das
Verteilen von Schulungsmaterialien, die Dokumentation von Zertifizierungen
und das Befolgen von ange-messenen Verfahren verbessern die
Konformitätsbemühungen eines Unternehmens in hohem
Maße.
CEOs und CFOs sind auf globale Kontrollsysteme angewiesen, um
sicherzustellen, dass die Bestimmungen über alle Unternehmenshierarchien
eingehalten werden. Führungskräfte müs-sen nachweisen
können, dass nicht nur Richtlinien und entscheidende Kommunikation
im ganzen Unternehmen verbreitet werden, sondern dass diese
Richtlinien auch gelesen, verstan-den und von allen Mitarbeitern
akzeptiert werden. Die Dokumentation stellt einen wichtigen
Bestandteil für die Einhaltung des gesamten Sarbanes-Oxley
Act dar.
Durch Kontrollsysteme auf Prozessebene (oder systemgestützte
Kontrollsysteme) werden die Transparenz und die Integrität
eines einzelnen Geschäftsprozesses kontrolliert. Diese
Kon-trollsysteme sind auf Risiken der Datenverwaltung ausgerichtet.
Die Automatisierung dieser Kontrollsysteme und das Hinzufügen
von integrierten Analysefunktionen, Workflow und Si-cherheit
gewährleisten eine schnellere, effizientere und weniger
fehleranfällige Lieferung der erforderlichen Dokumentation.
Bewertung
Bei der Überprüfung und Dokumentation bestehender
systemgestützter oder globaler Kon-trollsysteme für
das HCM können Sie mit Hilfe einiger einfacher Fragen die
Wirksamkeit und Bedeutung dieser Kontrollen für die effektive
Einhaltung von Vorschriften einschätzen.
• Wer ist wem unterstellt, und wie wird dies dokumentiert?
• Wie verfolgen Sie die Weiterbildungen und Schulungen
Ihrer Belegschaft zu Themen wie Zertifizierungen, Verhaltensregeln
oder rechtlichen Aspekten?
• Welche Verfahren sind für Fälle ethnischer
Diskriminierung und für Informanten vorgese-hen?
• Wer ist für Ihre HCM-Kontrollen, -Verfahren und
-Berichte verantwortlich?
• Wer hat zu welchen Informationen Zugang?
• Wem wurde eine Gehaltserhöhung bewilligt?
• Werden Bargeld und die Ausübungen von Aktienoptionen
als Darlehen betrachtet?
• Welche Governance-Praktiken gelten für die Regelungen
der betrieblichen Altersversor-gung des Unternehmens?
• Ist die Umsatzprovision zu hoch?
• Wer ist für die Verwaltung von Zusatzleistungen
verantwortlich?
Möglichkeit der Automatisierung
PeopleSoft Enterprise HCM-Lösungen umfassen sowohl globale
Kontrollsysteme als auch Kontrollsysteme auf Prozessebene. Diese
Kontrollen dienen dazu, die HCM-Geschäftsprozesse zu optimieren
und die kontinuierliche Sarbanes-Oxley-Dokumentation und -Berichtsanforderungen
zu automatisieren. Die einzelnen Kontrollarten der PeopleSoft
Enter-prise HCM-Lösungen werden in folgender Tabelle aufgeführt:
Sarbanes-Oxley-Kontrollen |
PeopleSoft Enterprise
Solutions |
| Managementanweisungen |
Learning Management |
| Aufteilung von Pflichten |
Personalmanagement |
| Formale Stellenbeschreibungen |
Tabelle mit Stellendaten im Personalma-nagement |
| Kompetenzmanagement |
Tabelle mit Stellendaten und Stellenbe-schreibungen
im Personalmanagement |
| Sicherheitsmodell |
Module für Directory Interface und
Be-triebsvermögen im Personalmanagement |
| Verteilung von Rollen und Zustän-digkeitsbereichen |
Personalmanagement |
| Richtlinien und Verfahren |
Learning Management |
| Kalkulationen der Verbindlichkeiten im
Bereich des Personalmanage-ments |
Payroll for North America, Pensionsverwal-tung,
Benefits Administration und FSA Administration |
| Datenintegrität |
Workflow |
| Verwaltung und Berichterstellung von Eigenkapitaltransaktionen |
Aktienverwaltung, Payroll for North Ameri-ca,
Integration in Finanzmanagement |
| Korrekte Lohn- und Gehaltszahlun-gen |
Payroll for North America und Personal-management |
| Nachverfolgen von Zertifizierungen und
Weiterbildungen |
Learning Management |
| Anpassen der Mitarbeiterleistung an den
Verhaltenskodex des Unter-nehmens |
ePerformance and Learning Management |
| Korrekte Provisionsgutschriften |
Sales Incentive Management |
(Quelle: http://www.peoplesoft.de/de/de/ent_strat/articles/sarbanes_oxley.jsp)
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5.6 Varial Finanz-
und Liquiditätsmanagement ausgebaut
Frisch zur CeBIT 2005 bietet die Varial Software AG die
Konsolidierung in ihrem Tool "Fi-nanz- und Liquiditätsmanagement"
an. Der Finanz- und Liquiditätsmanager steht für die
Pro-duktlinien Varial World Edition und Varial Guide zur Verfügung..
Dieses Modul verschafft den Unternehmen die notwendige Transparenz
über seine Wirtschaftlichkeit und hilft durch eine Liquiditätsvorschau,
Kosten und Finanzmittel firmenübergreifend optimal zu planen.
Das Highlight dieser Neuerung ist die Möglichkeit, die
Finanz- und Liquiditätspläne beliebig vieler Unternehmen
innerhalb des Moduls auf komfortable Art und Weise zu konsolidieren.
Bei automatischer Eliminierung der Innenumsätze kann jetzt
jederzeit die Konzernliquidität errechnet werden. Dazu
definiert man eine Konsolidierungshauptfirma und bereinigt die
Ab-schlüsse der Einzelunternehmen um interne Verflechtungen.
Aus den Bilanzen sowie Ge-winn- und Verlustrechnungen werden
also die Bewegungen innerhalb des Konzerns herausge-rechnet
und die verbleibenden Werte automatisch in Liquidität transformiert.
Konnte man bisher mehrere Firmen parallel laufen lassen und
für jedes Unternehmen die Li-quidität einzeln bestimmen,
können größere Unternehmen dieses Modul nun
einsetzen, um aktuell eine Gesamtliquidität zu ermitteln.
So lassen sich gegebenenfalls Werte zwischen Firmen transferieren,
etwa zur Erreichung eines Zinsoptimums. Mit dieser Weiterentwicklung
ihres Finanz- und Liquiditätsmanagers entsprach die Varial
Software AG vor allem den Wün-schen von Großkunden
und international tätigen Unternehmen.
(Quelle: http://www.varial.de/)
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5.7 Wird in Ihrer
Kanzlei oder bei Ihren Mandanten die Reisekostenabrechnung noch
manuell erstellt?
Wenn ja, gibt es gute Nachrichten: Zur CeBIT 2005 präsentiert
DATEV erstmals das neue Pro-gramm Reisekosten classic.
Nach einer Studie von American Express und A.T. Kearney können
durch den Einsatz von Software zur Reisekostenabrechnung bis
zu 50 Prozent der bisher aufgewendeten Verwal-tungskosten eingespart
werden. Wer sich für die Abrechnung per Software entscheidet,
kann also bares Geld sparen.
Hinzu kommt, dass die Reisekostenabrechnung gesetzlichen Regelungen
unterliegt, deren Einhaltung sichergestellt sein muss. Auch
müssen häufig individuelle betriebsspezifische Rei-separameter
berücksichtigt werden. Bei all dem kann das Programm Reisekosten
classic hel-fen. Durch den Einsatz der Software lassen sich
die administrativen Tätigkeiten der Mitarbei-ter reduzieren,
die Erstellung der Reisekostenabrechnung wird deutlich beschleunigt.
Daten nur einmal erfassen
Der Reisende muss nicht bei jeder neuen Reise ein Formular
mit sich teilweise wiederholenden Angaben ausfüllen, er
kann von seinem Arbeitsplatz einfach und schnell entweder eine
neue Reise auf Basis seiner gespeicherten Personaldaten erfassen
oder eine bereits durchgeführte Reise kopieren und nur
geänderte Daten ergänzen.
Die Erfassung der Reisedaten erfolgt auf Basis vordefinierter
Beleg- und Zahlungsarten sowie auf Basis von Pauschalen und
Reiserichtlinien, die Sie entsprechend der jeweiligen Betriebs-vereinbarungen
und Arbeitsverträge modifizieren können.
Die Erfassung verschiedener Währungen ermöglicht
die Abrechnung von Reisen ins Ausland. Die gesetzlichen Höchstgrenzen
für In- und Ausland sowie Ihre firmeninternen Vorgaben
wer-den bei der Abrechnung ebenfalls berücksichtigt. Die
Einhaltung von Reiserichtlinien ist damit gewährleistet.
Zahlreiche Schnittstellen
Das Programm Reisekosten classic ist durch zahlreiche Schnittstellen
zu den DATEV-Lösungen in die Softwarelandschaft Ihrer Kanzlei
bzw. Ihrer Mandanten integriert. Die Personaldaten übernehmen
Sie bei der Einrichtung direkt aus Ihrem DATEV-Lohnprogramm.
Zur Verbuchung der bei der Reisekostenabrechnung ermittelten
Sachbezüge bzw. steuerfreien Verpflegungspauschalen für
die Lohnsteuerbescheinigung nutzen Sie die Exportschnittstelle
in Ihr DATEV-Lohnprogramm. Reisekosten und deren automatisch
ermittelte Vorsteuer überge-ben Sie in Ihr DATEV-Finanzbuchhaltungsprogramm.
(Quelle:
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8317&zg=n)
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