ERS-IT-News April 2003
- Die Intelligenz der Steuerprüfung nach den
GDPdU
- AUDIT AGENT Edition 2002
- DATEV: Neue Online-Dienste für den Mittelstand
- 'FT': SAP-Software erfüllt laut Studie die
Erwartungen nicht
- IBM will Software vermieten
- SAP erweitert Lösungsangebot um mySAP ERP
- Oracle bleibt Marktführer im Datenbank-Geschäft
- IT-Sicherheit: Der Stand der Dinge
- iX thema 01 Security - Nachschlagewerk zur IT-Sicherheit
- Gefährdungen und Sicherheitsmaßnahmen
- Cyberwar: Panikmache oder reale Gefahr?
- Windows Server 2003 ist fertig
- Sicherheitsloch im Linux-Multiuser-Betrieb
- Online-Shopping liegt trotz Konsumflaute im Trend
- Rekord: Kompletter DVD-Download in fünf Sekunden
1)
Die Intelligenz der Steuerprüfung nach den GDPdU
Neue Entwicklungen, Prävention und Simulation
Die digitale Betriebsprüfung wird die Besteuerungsgrundlagen
mittels automatisierter und standardisierter Prüfungsschritte
effizienter und umfassender prüfen als bisher.
Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert und auf welche Prüfungsmehoden
Sie sich einstellen müssen. Dazu stellen wir Ihnen die Software
AIS TaxAudit vor, mit der die Prüfung simuliert werden kann
Das Veranstaltungsforum
Die Intelligenz der digitalen Steuerprüfung nach den GDPdU
bietet aktuelle Informationen zum Thema digitale Betriebsprüfung.
Melden
Sie sich hier an - einfach ausdrucken, ausfüllen und faxen!
Bitte melden Sie sich bis zum 29. April 2003 an!
Programmübersicht
und Informationen zu
Veranstaltungsorten und Terminen finden Sie hier (PDF)
Themenüberblick
Erfahrungen mit der digitalen Betriebsprüfung
Datenbeschaffung und Datenqualität
Ordnungsmäßigkeit der EDV-Systeme
(Teil)standardisierte Prüfung der Besteuerungsgrundlagen
Stand der digitalen Betriebsprüfung
Praktische Erfahrungen aus digitalen Betriebsprüfungen
Problembereiche
Weitere Vorgehensweise
Revisionssichere Archivierung und Dokumentenmanagement im Licht
neuer rechtlicher Anforderungen
Die rechtliche Situation zum Dokumentenmanagement
Anforderungen an eine revisionssichere Archivierung
Live-Demo der AIS TaxAudit mit Prüfungsmakros
Speziell für die Automatisierung von digitalen Prüfungen
entwickelte Software
Zur Analyse der Daten für die Betriebsprüfung, Lohnsteuer-Außenprüfung
und Umsatzsteuer-Sonderprüfung
Termine
05. Mai, Düsseldorf
07. Mai, Hamburg
09. Mai, Berlin
14. Mai, Stuttgart
16. Mai, Frankfurt
19. Mai, München
Ansprechpartner:
Petra Lichtenau,
Ernst&Young AG,
Tel. +49-211-9352-18129
Andreas Pechta,
Audicon GmbH,
Tel. +49-211-52059-450
(Quelle: http://www.audicon.net/index.asp?site=Audicon_
News_AISfuerGDPdU_Roadshow)
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2)
AUDIT AGENT Edition 2002
Seit Oktober ist die neue AuditAgent Version AuditAgent Edition
2002 verfügbar.
Folgende neue Funktionen erwarten Sie in der Edition 2002:
IDW EPS 450 (TransPuG) - die aktuelle Version verfügt über
die entsprechenden Anpassungen und Inhalte
Audicon hat den Farr Musterbericht des IDW-Verlags lizenziert
Startassistent
Eine ablauforientierte Anleitung zur Anwendung von AuditAgent (Schwerpunkt
CaseWare) - Sie können optional eine HTML Seite aufrufen, die
Sie komfortabel durch die wesentlichen Funktionen von AuditAgent
führt.
CaseWare Connector
Die leistungsfähige Anbindung an MS-Word und MS-Excel.
Verknüpfen Sie Ihre Word und Excel Dokumente einfach und schnell
mit der CaseWare Datenbank!
Sign In / Sign Out
Mit dieser Funktion können Sie Mandantendateien vom Server
holen, um diese auf der Prüfung zu verwenden. Auf dem Server
verbleibt eine schreibgeschützte Kopie des Mandaten.
Sie ersparen sich die Arbeit mit dem Windows Explorer und stellen
sicher, dass Dateien nicht redundant vorhanden sind.
Kennzahlenübersicht
Die Kennzahlen folgen der Empfehlung der Schmalenbachgesellschaft.
Dieses Dokument bietet Ihnen einen Vergleich wesentlicher Kennzahlen
über einen Zeitraum von 2 bis 5 Jahren - variabel einstellbar!
Sowie die Auswahl die betriebswirtschaftlichen Formeln oder die
Formeln (Zugriff auf CaseWare) der Kennzahlen drucken oder anzeigen
zu lassen.
Aktualisierte Größenklassenberechnung
Der Zentrale Fragebogen berechnet die Größenklassen nach
den neuen EURO-Grenzen.
(Quelle: http://www.audicon.net/index.asp?
site=AuditAgent_Edition_2002)
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3)
DATEV: Neue Online-Dienste für den Mittelstand
Software soll Zusammenarbeit von Unternehmen und Steuerkanzleien
verbessern
Um die Zusammenarbeit von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern
und Rechtsanwälten mit deren Mandanten aus dem Mittelstand
effizienter zu gestalten, bietet DATEV Programme an, mit denen beide
Seiten auf durchgängige EDV-Systeme zugreifen können.
Auf der CeBIT präsentiert DATEV Softwareanwendungen und Dienstleistungen,
von denen auch mittelständische Unternehmen über ihre
Steuerberater profitieren sollen.
Zu den Neuentwicklungen der DATEV gehört ein papierloses Belegwesen
im Internet, dessen Prototyp auf der Messe vorgestellt wird. Es
soll insbesondere kleinere mittelständische Betriebe ansprechen,
denn für diese sei die zeitnahe, systematische Organisation
und Ablage von Belegen oftmals eine Aufgabe, die nicht im Fokus
steht. Das Gesamtsystem ist für den gemeinsamen Einsatz in
der Steuerkanzlei und im Unternehmen konzipiert.
Dazu werden die Belege digitalisiert und zentral im DATEV-Rechenzentrum
gespeichert. Steuerberater und Unternehmer sollen so jederzeit Zugriff
auf die Dokumente haben, während der Unternehmer seine Originalbelege
nicht mehr außer Haus geben muss. Zentrales Element der browsergestützten
Programmpalette soll die Archivierung von Dokumenten sein. Zum Beispiel
können Kassenbelege mit dem Programm "Kassenbuch Internet"
browserunterstützt vom Unternehmer erfasst werden. Die Daten
stehen dann dem Steuerberater zur Verfügung.
Über das Programm Kanzlei online Internet haben Berater und
Unternehmer via Internet gleichermaßen Zugriff auf die im
DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Unternehmensdaten. So lassen sich
beispielsweise die Finanzbuchführung, Betriebswirtschaftliche
Auswertungen (BWA) oder auch Lohndaten jederzeit einsehen. Da die
Informationen zeitunabhängig abgerufen werden können,
ist eine regelmäßige Anfertigung von Papierauswertungen
nicht nötig. Auch Zahlungsaufträge können über
die Anwendung online veranlasst werden.
Für den sicheren elektronischen Geschäftsverkehr hat
DATEV im Rahmen des Sicherheitspakets e:secure neue SmartCard-Optionen
entwickelt, mit denen sich Verschlüsselung und Signatur einfach
handhaben lassen. Die Sicherheitsstandards Firewall und Virenprüfung,
wie sie beispielsweise der Internetzugang DATEVnet bietet, sollen
damit wirkungsvoll ergänzt werden können.
Im Zusammenspiel mit der Software DATEV-GERVA kann der Anwender
mit der SmartCard classic Dateien und E-Mails verschlüsseln
und signieren. Außerdem ermöglicht sie den Zugang zum
DATEV-Rechenzentrum und regelt neben der Nutzung der DATEV-Internet-Anwendungen
den Zugriff auf die geschützten Bereiche des Internetportals
DATEVstadt. Ein spezielles Angebot für größere Nutzerzahlen
ist die SmartCard-Poststelle. Sie ist für die zentralisierte
Bearbeitung von verschlüsselter elektronischer Post konzipiert.
Etwa bei Behörden oder größeren Anwendergruppen
können mehrere Poststellen-Mitarbeiter damit den gesamten digitalen
Posteingang entschlüsseln und den Postausgangsverkehr absichern.
(Quelle: http://www.golem.de/0303/24444.html)
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4)
'FT': SAP-Software erfüllt laut Studie die Erwartungen nicht
LONDON (dpa-AFX) - Für die Hälfte der Kunden hat sich
Software von SAP laut einer Studie nicht ausgezahlt. Damit widerspricht
eine Studie der amerikanischen Nucleus Research den Verkaufsargumenten
des Walldorfer Softwareherstellers, schreibt die "Financial
Times" (FT) am Montag. Nucleus interviewte 21 der 93 Referenzkunden,
die SAP auf ihrer Internetseite anführt. 57 Prozent sagten,
die Kosten des Einbaus hätten die Einsparungen übertroffen.
Besonders die hohen Personalkosten des Einbaus schlugen zu Buche,
hieß es. Die Lizenzen machen der Studie zufolge nur 18 Prozent
der Kosten aus. Der Rest verteile sich auf Personal, Ausbildungskosten
und Beratung. SAP wies die Studie als unwissenschaftlich zurück.
21 Kunden seien selbst als Referenzkunden eine zu schmale Grundlage
für eine Untersuchung./fn/mur/
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5)
IBM will Software vermieten
IBM startet "E-Business on Demand" für den Mittelstand
IBM will weltweit Anwendungen der drei Software-Anbieter HRSmart,
Intacct und Onyx aus den Bereichen Buchhaltung, Personalwesen und
Customer Relationship Management über das Internet an mittelständische
Unternehmen vermarkten. In Deutschland kann zunächst die CRM-Software
von Onyx auf On-Demand-Basis bezogen werden; weitere Anwendungen
werden im Laufe des nächsten Jahres folgen.
IBM Global Services hostet die Applikationen für den Kunden;
abgerechnet werden am Ende eines Monats oder Quartals nur die tatsächlich
beanspruchten IT-Ressourcen. Mit dieser flexiblen Kostenstruktur
will IBM vor allem kleine und mittlere Unternehmen gewinnen.
"Der Einsatz von E-Business on Demand bietet gerade für
den Mittelstand enorme Chancen", so Theo Moissiadis, IBM Director
SMB Services Sales für Deutschland, Österreich und die
Schweiz. "Mit E-Business on Demand bleiben mittelständische
Firmen technologisch immer auf dem neuesten Stand und können
Rechenleistung, Speicherkapazität und aktuellste Software-Anwendungen
so flexibel nutzen wie beispielsweise Telefon, Elektrizität
und Wasser".
Der Vorteil gegenüber dem ASP-Konzept liege dabei in der höheren
Flexibilität für individuelle Unternehmenssituationen
und der Internetfähigkeit. Die Applikationen von HRSmart, Intacct,
Employease und Onyx sind über die IBM-Rechenzentren weltweit
verfügbar und über einen Webbrowser zugänglich. Der
monatliche Preis beispielsweise für die Buchhaltungsanwendung
beträgt 50,- US-Dollar. Im Preis inbegriffen ist eine einmalige
Einrichtungsgebühr. Die Kunden erhalten eine monatliche oder
quartalsweise Abrechnung direkt von dem jeweiligen Software-Anbieter.
(Quelle: http://www.golem.de/0211/22848.html)
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6)
SAP erweitert Lösungsangebot um mySAP ERP
Hannover, 12.3.2003. Unter dem Namen mySAP ERP hat die SAP heute
auf der CeBIT eine erweiterte Version ihrer Enterprise Resource
Planning (ERP)-Lösung vorgestellt. Mit dieser umfassenden Softwarelösung
sind Unternehmen in der Lage, ihre administrativen und operativen
Geschäftsprozesse effizienter und profitabler zu organisieren
und zu steuern. mySAP ERP eröffnet neue Möglichkeiten
in der Integration von Unternehmensprozessen und Technologien, als
Ausgangsbasis für den weiteren Ausbau ihrer IT Landschaft.
mySAP ERP ist ab sofort verfügbar.
Mit mySAP ERP untermauert SAP einmal mehr ihre Vorreiterrolle auf
den Gebieten ERP und Standard-Business-Software. Die Softwarelösung
basiert auf der im Januar vorgestellten Integrations- und Applikationsplattform
SAP NetWeaver. Diese ermöglicht die Integration mit Microsoft
.NET- sowie IBM WebSphere-Umgebungen auf drei Ebenen: auf Anwenderebene
über das Portal, auf Informationsebene mit Hilfe von Business
Intelligence und Knowledge Management Funktionen sowie auf Prozessebene
über die Exchange Infrastruktur. Darüber hinaus unterstützt
mySAP ERP auch Mobiltechnologien.
"Unternehmen erkennen zunehmend, dass Enterprise Resource
Planning eine wesentliche Voraussetzung ist, um die Flexibilität
und Reaktionsschnelligkeit der Organisation zu erhalten und auszubauen",
erklärt Derek Prior, Research Director bei Gartner. "Hierfür
benötigt ein Unternehmen eine ebenso zuverlässige wie
anpassungsfähige IT-Infrastruktur, die schnelle Erweiterungen
und Veränderungen in Geschäftsprozessen problemlos zulässt,
ohne dass die zugrundeliegende Technologie jedes mal komplett ausgetauscht
werden muss."
Unternehmen rund um den Globus sind gefordert, für mehr Transparenz
in allen Geschäftsabläufen und bei ihren Firmenwerten
zu sorgen. Dabei gilt es, aktuelle Informationen aus unterschiedlichen
Quellen zu erfassen und auszuwerten, um zunehmend komplexe Prozesse,
zum Beispiel im Finanzbereich, dem Personalwesen oder der Lagerhaltung
effizient steuern zu können. mySAP ERP liefert den erforderlichen
Überblick über alle Unternehmensbereiche, vorkonfigurierte
Funktionalität für sämtliche ERP-Prozesse sowie die
Flexibilität, zusätzliche Funktionen nach Bedarf zu ergänzen.
"mySAP ERP repräsentiert den aktuellen Stand der Technik",
erklärt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP. "Die
Lösung bietet wichtige Funktionen, die nach dem Baukastenprinzip
bedarfsorientiert und problemlos implementiert werden können.
Die Erweiterungen, beispielsweise für Portale, Business Intelligence
und mobile Dienste, liefern Firmen einen kompletten Überblick
und Zugriff auf Ressourcen, eine vollständige Kontrolle über
IT-Budgets und alle Geschäftsprozesse. Damit reduzieren sich
Zeit und Aufwand für die Integration und Inbetriebnahme, denn
Unternehmen können auf ihren bestehenden Investitionen aufsetzen."
Evolutionärer Ansatz für Software-Erweiterungen
Mit der Einführung von mySAP ERP zeichnet SAP einen klaren
Weg, auf dem Unternehmen ihre ERP-Systeme entsprechend der Geschäftsentwicklung
erweitern können. Bestehende SAP R/3 Kunden (über 19000
Firmen) können durch einen Umstieg auf mySAP ERP Funktionen
zu ihrem Lösungsspektrum hinzufügen, wann immer dies für
ihr Unternehmen und ihre Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern
erforderlich wird. SAP R/3 Enterprise, die aktuelle Version von
SAP R/3, ist vollständig kompatibel und integriert in mySAP
ERP. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ihre IT-Umgebung
jederzeit um Lösungen der mySAP Business Suite zu erweitern.
Diese umfasst unter anderem Software für Customer Relationship
Management (CRM), Supply Chain Management (SCM) und Product Lifecycle
Management (PLM). Auf diese Weise ziehen Unternehmen den größtmöglichen
Nutzen aus bestehenden IT-Investitionen und können diese bedarfsgerecht
ausbauen, was die Inbetriebnahme des Systems beschleunigt und die
Softwarekosten reduziert.
Mit mySAP ERP knüpft SAP unmittelbar an die Einführung
von SAP R/3 Enterprise im vergangenen Jahr an. Bis dato haben 27
Unternehmen SAP R/3 Enterprise bereits erfolgreich in Betrieb genommen,
darunter Metro Goldwyn Mayer, Sony Großbritannien sowie die
deutschen PREH-Werke. Weitere 200 Kunden arbeiten derzeit an der
Implementierung. In den vergangenen zwei Monaten wurde SAP R/3 Enterprise
an mehr als 1.500 Kunden ausgeliefert, was die große Nachfrage
nach dieser Unternehmenslösung untermauert.
Alfons Wahlers, Vorsitzender der Deutschen SAP Anwender Gruppe
(DSAG), bestätigt: "SAP hat die Bedürfnisse der Kunden
sowie die aktuellen Anforderungen des ERP-Marktes erkannt und bei
der Entwicklung von SAP R/3 Enterprise berücksichtigt. Die
DSAG war sehr eng in den Upgrade-Prozess eingebunden. Aus unserer
Sicht sind die flexiblen Upgrade-Optionen für ERP sowie die
Erweiterungsmöglichkeiten auf Basis der Technologie-Plattform
SAP NetWeaver für Kunden von großem Nutzen. Sie können
jederzeit und schnell genau die Funktionen implementieren, die sie
brauchen und dabei ihre Betriebskosten optimieren. Das ist der richtige
Schritt in die ERP-Zukunft."
"Unser Upgrade verlief einfach und reibungslos", betont
Martin Limpert, Chief Information Officer (CIO) der deutschen PREH-Werke.
"SAP R/3 Enterprise bietet uns die Flexibilität, Geschäftsprozesse
umgehend anzupassen und gleichzeitig unsere Betriebskosten im Griff
zu behalten. Die Möglichkeit, jederzeit einzelne Funktionsbereiche
zu erweitern, sorgt für mehr Effizienz und ist für uns
ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Automobilmarkt."
Zusammen mit ihren Service-, Technologie- und Mittelstandspartnern,
präsentiert SAP auf der CeBIT 2003 vom 12. - 19. März
ihre Lösungen in Halle 4, Stand D 12 - D 28.
Weitere Informationen finden sich in den Press Fact Sheets zu mySAP
ERP und SAP R/3 Enterprise im Internet unter www.sap-ag.de/germany/aboutSAP/press/
bzw. www.sap.com/press
Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende
Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Angebot der SAP umfasst die
Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite, Technologielösungen
für die unternehmensübergreifende Integration von Geschäftsprozessen
sowie Standardsoftware für den Mittelstand. Damit sind Unternehmen
in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden
und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche
Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. Mehr als 13 Millionen
Anwender in 19.300 Unternehmen setzen SAP-Lösungen in über
120 Ländern ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute
der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter
mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr
2002 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,4 Mrd. Euro. Derzeit
beschäftigt SAP über 28.500 Mitarbeiter, davon rund 12.500
in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com
(Quelle: http://www.sap-ag.de/germany/aboutSAP
/press/press_show.asp?ID=978)
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7)
Oracle bleibt Marktführer im Datenbank-Geschäft
Oracle hat nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC
im Datenbank-Geschäft Federn lassen müssen. Laut IDC-Studie
verlor das Unternehmen im vergangenen Jahr beim Marktanteil rund
fünf Prozent gegenüber 2001, konnte mit einem Anteil von
39,4 Prozent am Gesamtmarkt seine Spitzenposition gegenüber
den Verfolgern IBM (33,6 Prozent) und Microsoft (11,1 Prozent) jedoch
weiterhin behaupten. Den größten Sprung nach vorne machte
Microsoft mit einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr;
IBM legte um neun Prozent zu.
Verantwortlich für die Verschiebungen sind nach Angaben von
IDC-Forscher Carl Olofson die unterschiedlichen Zielgruppen der
Unternehmen: Während Microsoft seine kostengünstigen SQL
Server verstärkt bei kleinen und mittleren Firmen an den Mann
bringen konnte, habe IBMs Dienstleistungssparte vermehrt kundenspezifische
Anwendungen samt DB2-Datenbanken und WebSphere-Application-Server
an die Unternehmen liefern können. Oracle hingegen habe die
Zurückhaltung bei Investitionen in große Datenbank-Lösungen
gespürt.
(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/pmz-11.03.03-002/)
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8)
IT-Sicherheit: Der Stand der Dinge
Zwei Tage und 45 Referate lang diskutieren in Erfurt etwa 220
Sicherheitsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
über Fragen der IT-Sicherheit. Auf der D-A-CH
Security versuchen sie sich an einer Bestandsaufnahme und einem
Ausblick in den Bereichen elektronischer Geschäftsverkehr,
Netzwerksicherheit und Nutzermanagement. Wie sehr sich das Verständnis
von den Sicherheitsaufgaben gewandelt hat, machte am ersten Tag
der Österreicher Rolf von Rössing von der Unternehmensberatung
Ernst & Young deutlich. Rössing referierte über die
Entwicklung des Krisenmanagements: Was mit dem Schutz einzelner
kritischer Bereiche begonnen habe, sei mit Einrichtungen wie CERT
professionalisiert worden. Man befinde sich nun auf dem Weg zur
umfassenden "Homeland Security", zum Corporate Government,
in dem Fragen der IT-Sicherheit von Unternehmen die gesamte Gesellschaft
beschäftigen. Als größten Schwachpunkt der Computersicherheit
monierte von Rössing den Hang der Techniker, Geschehnisse als
Einzelfälle zu betrachten.
Roland Holtkämper von der Firma Secunet führte aus, dass
das herkömmliche Benutzermanagement, die Vergabe von Berechtigungen
durch Role Based Access Controls (RBAC), in Zukunft von Usage Controls
(UCON) abgelöst werden könnte. Eine solche Form der Zugriffskontrolle
erlaube die Kombination mit modernen Methoden des Digital Rights
Management, wenn etwa Geldzahlungen oder andere Credentials beim
Login abgefragt werden können.
Verhalten positiv fiel die Bestandsaufnahme bei der digitalen Signatur
und ihrer Anwendung im Alltag aus. Zwar wurden zahlreiche Fallbeispiele
vom virtuellen Bauamt bis zum elektronischen Materialzeugniswesen
vorgestellt, in denen sich die Signaturen bewähren konnten,
doch wurde häufig Nachholbedarf festgestellt. Einen Aufschwung
in der allgemeinen Akzeptanz der digitalen Signatur könnte
möglicherweise kommen, wenn Kleingeräte wie Mobiltelefone
und Organizer zur digitalen Unterschrift herangezogen werden. So
stellte Stephan Wappler von der Noventum Consulting erste Forschungen
des von der Europäischen Union betriebenen OMAN-Projektes vor.
Im diesem Open Mobile Access Network beschäftigen sich Wissenschaftler
mit der Zukunft der drahtlosen Vernetzung nach WLAN und UMTS, wenn
Ultra Wideband (UWB) mit noch schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten
kommt. Nach Wappler wird ein dezentrales PKI-System entstehen, bei
dem die Identifikation wie der elektronische Geschäftsverkehr
von einer Vielzahl von PKI-Servern abgesichert wird, die sich untereinander
mit so genannten Linkzertifikaten verständigen.
Alle Referate der zweitägigen Veranstaltung liegen bereits
in Buchform vor. Der Tagungsband D-A-CH Security kostet 59 Euro
und hat die ISBN-Nummer 3-00-010941-2. (Detlef Borchers)
(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/jk-26.03.03-003/)
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9)
iX thema 01 Security - Nachschlagewerk zur IT-Sicherheit
Alle iX-Artikel zum Thema IT-Sicherheit aus den Jahren 1994 bis
2003 (Ausgabe 3), wichtige Security-Tools für Windows und Linux,
das Buch "Abenteuer
Kryptologie" von Reinhard Wobst als PDF-Datei sowie eine
aktuelle Sammlung von RFCs, FAQs und so weiter bietet das erste
CD-ROM-Kompendium der iX.
Die Artikel liegen im HTML-Format vor, zum Lesen lässt sich
jeder beliebige Web-Browser verwenden. Die Beiträge sind untereinander
verlinkt, sodass man bequem darin stöbern kann. Wer eine fehlertolerante
Recherche im Volltext auch über die Textdokumente bevorzugt,
startet einfach den eMedia Navigator, der für Windows beiliegt,
oder eMedia Search für Linux/Unix.
Im Online-Shop von eMedia lässt
sich die CD für 10 Euro bestellen.
(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/js-13.03.03-001/)
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10)
Gefährdungen
und Sicherheitsmaßnahmen
Diese BSI-Broschüre richtet sich an Sicherheitsbeauftragte
und an Endbenutzer von Bluetooth-Geräten. Es werden mögliche
Gefährdungen bei der Nutzung von Bluetooth beschrieben und
geeignete Schutzmaßnahmen aufgezeigt.
(Broschüre
im PDF-Format)
(Quelle: http://www.bsi.bund.de/literat/doc/bluetooth/index.htm)
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11)
Cyberwar: Panikmache oder reale Gefahr?
Von Judith Berkemeyer
Die Gefahr eines Anschlags auf die digitalen Nervenzentren der
Industriestaaten darf nicht länger verharmlost werden. Zu diesem
Ergebnis kam auf der CeBIT 2003 eine Expertenrunde, die auf Einladung
des Computermagazins CHIP über das Thema "Cyberwar: Panikmache
oder reale Gefahr?" diskutierte.
Teilnehmer der Runde:
Prof. Joseph Weizenbaum: Von 1963 bis zu seiner Emeritierung 1988
lehrte Joseph Weizenbaum als Professor der Informatik am Massachusetts
Institute of Technology (MIT) in Boston/Cambridge in den USA. Während
dieser Jahre wandelte er sich vom überzeugten Informatiker
zu einem der schärfsten Kritiker der totalen Computerisierung
der Gesellschaft.
Prof. Christoph Meinel: Professor für Informatik an der Universität
Trier, Lehrstuhl für Informatik. Der Leiter der AG "Institut
für Telematik" hat aus Studenten das "Tiger Team"
zusammengestellt, das im Kundenauftrag Sicherheitslücken in
Firmencomputer-Netzwerken aufspürt.
Dipl. Pol. Ralf Bendrath: Politikwissenschaftler an der FU Berlin.
Er arbeitet seit zehn Jahren über Themen der Friedens- und
Sicherheitspolitik. Als Geschäftsführer leitet er außerdem
die Forschungsgruppe Informationsgesellschaft und Sicherheitspolitik
(FoG:IS).
Dipl.-Ing. Reinhard Hutter: Bereichsleiter Informationstechnik
und Kommunikation bei der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft
(IABG) in Ottobrunn. Er leitete die Simulation eines Cyberangriffs
unter der Mitwirkung von Innen- und Verteidigungsministerium und
Infrastrukturbetreibern. Außerdem ist er als Mitinitiator
und Leiter im Arbeitskreis Schutz von Infrastrukturen (AKSIS) tätig.
Ergebnisse des Forums:
Alle vier Teilnehmer des 4. CHIP Forums stimmten darin überein,
dass der Krieg über die Rechnernetze oder eingeschleuste "informationstechnische
Schläfer" in kritischen Bereichen eine große Bedrohung
darstelle. So warnte der Cyberwar-Experte Reinhard Hutter: "Es
mehren sich die Anzeichen dafür, dass Terrororganisationen
wie Taliban, Hamas, ETA und vor allem auch Al-Quaida sich IT-Experten
heranziehen, um Anschläge über Computer zu verüben."
Unter der Moderation von CHIP-Chefredakteur Thomas Pyczak diskutierten
der Trierer Informatikprofessor Dr. Christoph Meinel, der Berliner
Politologe und Friedensforscher Ralf Bendrath, der emeritierte Informatikprofessor
Joseph Weizenbaum sowie Reinhard Hutter. Der Bereichsleiter Informationstechnik
und Kommunikation bei der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft
(IABG) in München-Ottobrunn schilderte eindringlich die Szenarien
eines Cyberwars. Im Auftrag verschiedener Bundesbehörden, Kommunikationsunternehmen,
Energieversorgern und Banken hatte sein Unternehmen bereits im Herbst
2001 eine Cyberattacke auf Berlin als Planspiel inszeniert. Die
dabei entdecken Sicherheitslücken waren so schwerwiegend, dass
die Metropole allein durch einen Angriff über die Computernetze
lahmgelegt worden wäre. Hutter: "Telefonnetze und Stromversorgung
brechen zusammen, in Kliniken kann nicht mehr gearbeitet werden,
der Straßenverkehr kommt zum Erliegen, U-Bahnen bleiben stecken,
nur noch wenige Flugzeuge landen. Die Folgen sind deshalb so gravierend,
weil sich verschiedene Effekte gegenseitig auf schaukeln."
Hutters größte Befürchtung ist, dass Angreifer die
Methoden eines Cyberwars mit einem konventionellen Anschlag kombinieren
könnten.
Als "Schadware" fasste Christoph Meinel auf dem CHIP-Forum
die Waffen des Cyberwars zusammen. Dazu zählt er Denial-of-Service-Attacken,
also die gezielte Überlastung von Servern durch E-Mails ebenso
wie Viren oder Hackerangriffe. Der Informatik-Professor aus Trier
ist auf das Aufspüren von Sicherheitslücken in Computernetzwerken
spezialisiert und beschrieb, wie fahrlässig selbst mit elementarsten
Sicherheitsmaßnahmen umgegangen werde: Fast die Hälfte
aller Computernutzer habe das Passwort, sofern ein solches überhaupt
verwendet wird, auf einem Zettel notiert, der im Umkreis von einem
Meter um den Monitor herum aufbewahrt werde. Einem Innentäter,
der vielleicht schon seit Jahren unauffällig in einem Unternehmen
arbeite, seien so Tür und Tor geöffnet. "Wir haben
auch beim Suchen in den Netzen immer Lücken gefunden",
sagte Meinel und empfahl, jeweils die aktuellste Software mit allen
Sicherheits-Patches einzusetzen. So könne man wenigstens die
bereits bekannten Löcher stopfen. Kein Allheilmittel ist laut
Meinel das Offenlegen von Programmcode als Open Source, da dessen
Möglichkeiten in der Praxis kaum genutzt würden.
Der Friedensforscher Ralf Bendrath merkte an, dass die USA Methoden
des Cyberwars längst auch für eigene Zwecke entwickeln.
Im Kosovo und in Afghanistan hätte das Pentagon bereits getestet,
was alles möglich sei. Für Terroristen sind diese Methoden
nach Bendraths Meinung derzeit noch zu kompliziert und zudem
nicht spektakulär genug. Bendrath sieht bereits einen Rüstungswettlauf
im Cyberspace und verlangt nach einer Rüstungskontrolle. Er
warnte beim CHIP-Forum aber auch davor, die Diskussion zu überspitzen:
Die Volkswirtschaft geht nicht dadurch kaputt, dass man ein
paar Tage lang keine Mails lesen kann.
Beängstigend fanden die meisten Experten der CHIP-Runde, wie
leicht für mögliche Angreifer ein Informationskrieg sei.
Ohne Massenvernichtungswaffen einzusetzen, könnten sie unerkannt
verheerende Schäden anrichten. Joseph Weizenbaum, der bis zu
seiner Emeritierung am Massachusetts Institute of Technology (MIT)
Informatik lehrte, führte das Beispiel eines 13jährigen
Jungen an, dem es spielerisch gelungen war, die Kontrolle über
die Wasserversorgung für große Teile der USA zu übernehmen.
"Die totale Sicherheit ist eine Illusion", mahnte Weizenbaum.
"Der Cyberwar ist ein neues Element der Kriegsführung
und wir wissen noch nicht, was alles damit angerichtet werden kann."
Zugleich warnte der 80jährige vor der Manipulation von Informationen
und der Beschneidung von Bürgerrechten aus militärischen
Interessen heraus.
Zudem nutzte Weizenbaum das CHIP-Forum zu einem engagierten Friedensappell.
"Wir sind nicht in der Lage, ein großes System zu schaffen,
auf dessen Sicherheit wir schwören könnten. Wir sollten
deshalb eine vernünftige Gesellschaft schaffen, in der wir
diese Probleme nicht haben", sagte der in Berlin lebende amerikanische
Staatsbürger und begrüßte die internationalen Proteste
gegen den Irak-Krieg. "Der Feind ist der Krieg, und nicht ein
Gegner, den uns eine Regierung nennt. Wir müssen den Krieg
abschaffen."
(Quelle: http://www.chip.de/artikel/c_artikel_9778615.html)
nach
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12)
Windows Server 2003 ist fertig
Nach mehrfacher Verschiebung soll es jetzt so weit sein: Microsoft
hat die Windows Server 2003 zur Produktion freigegeben -- und nicht
nur die. Am 24. April soll die offizielle Ankündigung der Windows
Server 2003 geschehen. Dem steht mit der Fertigstellung und der
heute wohl anlaufenden Produktion nun nichts mehr im Wege. Gleichzeitig
will Microsoft noch weitere Produkte in die Produktion entlassen:
So sollen neben der neuen Server-Familie auch der 64bittige SQL-Server
und Visual Studio .NET 2003 für den Start der Produktion fertig
sein. Ob es die neuen Produkte parallel zur Feierlichkeit am 24.
April als Pakete in den Handel schaffen, ist noch nicht klar. Wahrscheinlicher
ist hingegen, dass die Server im Rahmen von Bundlingangeboten der
PC-/Server-Hersteller schon vor der offiziellen Markteinführung
zu haben sein werden.
Die Familie
der Windows Server 2003, die ursprünglich als XP- und später
als .NET-Server bekannt waren, löst die Windows 2000 Server
ab. Zur Familie gehören vier Varianten: Web, Standard, Enterprise
und Datacenter Edition die es für x86 mit 32-Bit-Prozessoren
gibt. Für Intels 64-Bit-Plattform Itanium kommen zudem eine
Version der Enterprise und Datacenter Edition heraus; für AMDs
64-Bit-Prozessoren Opteron und Hammer sind vorerst noch keine angepassten
Versionen angekündigt. Deutsche Preise sind bisher keine bekannt,
lediglich die US-Preise
verrät Microsoft. Mit den neuen Servern gehen einige Änderungen
hinsichtlich der Lizenzierung
einher. Darüber hinaus wollen die Redmonder die Verwaltbarkeit
verbessern und langfristig Funktionen
als Updates nachliefern.
(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/ps-28.03.03-000/)
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13)
Sicherheitsloch im Linux-Multiuser-Betrieb
Der Kern des Betriebssystems Linux enthält einen Fehler,
der es lokalen Benutzern erlaubt, auf dem System Root-Rechte zu
erlangen. Betroffen sind die Kernel-Versionen 2.2 und 2.4 und damit
nahezu alle Linux-Systeme, die seit 1999 installiert wurden, und
bei denen der Administrator die Möglichkeit, Kernel-Module
nachträglich zu laden, nicht explizit abgeschaltet hat. Es
existiert auch bereits ein fertiger Demo-Exploit, der einem Angreifer
direkt eine Shell mit Root-Rechten beschert.
Allerdings lässt sich der Fehler nicht ohne direkten Zugang
-- also remote von einem beliebigen anderen System aus -- ausnutzen;
der Angreifer muss also bereits einen Zugang auf dem attackierten
Computer haben. Wo Linux also im Multiuser-Betrieb genutzt wird,
sollten Administratoren schleunigst ein Kernel-Update einspielen.
Auf Servern, auf denen regulär nur Adminstratoren Zugang haben,
ist die Lücke nicht ganz so ernst; man sollte jedoch auch dort
den Patch einspielen und sich gegen den Fall absichern, dass ein
anderes Sicherheitsloch Angreifern einen Zugang mit eingeschränkten
Rechten ermöglicht, der dann über den Kernel-Bug sofort
zur Root-Shell ausgebaut werden könnte.
Auf dem zentralen Kernel-Archiv steht ein Patch
für die Version 2.2 bereit; Red Hat bietet bereits Kernel-Updates
für 2.4er-Kernel (Red Hat 7.x, 8.0).
Der Bug beruht darauf, dass der Kernel das Nachladen von Modulen
nicht ausreichend gegen externe Modifikationen absichert. So kann
man über die Debug-Funktion ptrace() die Kontrolle über
einen Prozess erlangen, der ein Modul nachladen soll und dort beliebigen
eigenen Code einschleusen. Dieser wird dann mit Root-Rechten ausgeführt.
(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/ju-20.03.03-000/)
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14)
Online-Shopping liegt trotz Konsumflaute im Trend
Arbeitsgemeinschaft Internet Research stellt Studie vor
(28.03.2003) Internetnutzer sind konsumfreudige Menschen - und
sie wollen künftig noch mehr online einkaufen. Zu diesem Schluss
kommt die Arbeitsgemeinschaft Internet Research (Agirev) in ihrem
aktuellen Online-Reichweiten-Monitor "ORM".
Die für den "ORM 2003 I" von den Marktforschungsinsituten
GfK (Nürnberg), Ipsos (Hamburg) und NFO Infratest (München)
durchgeführten Befragungen ergaben, dass 65,7 Prozent der deutschen
Onliner vor allem die Schnelligkeit und Effizienz schätzen,
die das Medium bietet.
Und: Die Internetnutzer wollen künftig noch mehr im Internet
kaufen. Profitieren sollen Reisen beziehungsweise Flugtickets, Eintrittskarten,
Musik-CDs und Geschenkartikel.
Parallel dazu spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle bei
Konsumentscheidungen: Knapp 29 Prozent der 14- bis 69-jährigen
Deutschen (15,89 Millionen) nutzen das Internet als digitales Schaufenster,
um dort nach Produkten zu suchen. Damit wird das Web inzwischen
vornehmlich zur Senkung von Suchkosten eingesetzt.
Und noch ein interessanter Aspekt lässt sich aus den jüngsten
ORM-Ergebnissen ablesen: Wie in der "Offline-Welt" zeigt
sich auch im Internet ein deutlicher Trend zu etablierten Marken.
67,7 Prozent gaben an, "nur bekannte Internetangebote"
zu nutzen, 80,1 Prozent "legen Wert auf Seriosität".
(Quelle: http://www.diht.de/inhalt/informationen/news/
meldungen/meldung002965.main.html)
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15)
Rekord: Kompletter DVD-Download in fünf Sekunden
London/Pasadena (rpo). Eine komplette DVD in fünf Sekunfen
aus dem Internet ziehen? Kein Problem. US-Wissenschaftler haben
mit einer neuen Software sämtliche Rekorde gebrochen.
Der Datentransfer soll mit Hilfe der Software 3500 Mal schneller
als über normale Breitbandanschlüsse erfolgen, berichtet
das Magazin "Nature" am Donnerstag in seiner Online- Ausgabe.
Damit soll es künftig möglich sein, etwa einen DVD-Spielfilm
in weniger als fünf Sekunden über das weltweite Datennetz
zu versenden.
"Wir hoffen, dass wir eine erste Version im Sommer veröffentlichen
können", sagte Steven Low, einer der Forscher. Die Software
wollen die Wissenschaftler des California Institute of Technology
in Pasadena kostenlos im Internet anbieten.
Der "Flaschenhals" bei der Übermittlung im weltweiten
Datennetz ist dem Bericht zufolge das Internet-Protokoll TCP. Wenn
Fehler bei der Übertragung der Datenpakete entstehen, schließt
das Protokoll daraus, dass das Netzwerk überlastet ist und
halbiert die Datenrate sofort.
"Die Anpassung ist viel zu drastisch", erklärt Low,
auch wenn es im Internet der späten 80er Jahre wunderbar funktioniert
habe. Die von ihm mitentwickelte Software misst dagegen die Verzögerung
bei der Sendung von Daten und berechnet danach die Auslastung. Steigt
die Verzögerungsrate, wird die Auslastung geringfügig
verringert.
(Quelle: http://www.rp-online.de/news/multimedia/
online/2003-0328/datenuebertragung.html)
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