Home   Kontakt   Sitemap 
ERS
Firmenprofil Schulungen Karriere Anfahrt Interner Bereich Aktuelles
   ERS IT News



 

ERS-IT-News April 2004

  1. Fachliches
    1.1 Umfrage: Aufbewahrungspflichten für Unternehmen sollen überprüft werden


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Gates sieht Fortschritte bei der Software-Sicherheit
    2.2 Elektronisches Schloß für PDF-Dokumente
    2.3 Virenplage: Bill Gates macht sich Sorgen
    2.4 Wie begeistert man Mitarbeiter für IT-Security?
    2.5 BSI warnt vor fiesem Dialer
    2.6 Gates definiert Sicherheitsstrategie
    2.7 Zehn häufige Sicherheitslücken bei Web-basierten Anwendungen


  3. Branchen-News
    3.1 PDTP soll Vorteile von BitTorrent und FTP vereinen
    3.2 IBM kauft sich Experten für Infrastruktur-Management dazu
    3.3 Online-Handel in Europa vervierfacht sich bis 2009
    3.4 Server für den Mittelstand
    3.5 Goodyear lagert Einkaufsprozesse an IBM aus
    3:6 US-Sicherheitsexperten fordern bessere Ausbildung für Softwareentwickler


  4. Sonstiges

    4.1 Schily: Nächste Generation des Personalausweises wird digital sein/Minister sieht erneut große Fortschritte beim eGovernment
    4.2 Erstausgabe des BSI-Jahresberichts erschienen


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 CeBIT 2004: Sage mit neuer Version der Office Line - Betriebswirtschaftliche Kom-plettlösung nun auch mit professioneller CRM- und Produktions-Lösung
    5.3 SAP: "RFID lohnt sich bald auch bei einem Joghurtbecher"
    5.4 DATEV wächst weiter - Neue Programme und Internet-Anwendungen auf der CeBIT vorgestellt
    5.5 Microsoft Axapta -innovative Businesslösungen für den Mittelstand mit internationaler Ausrichtung


1 Fachliches

1.1 Umfrage: Aufbewahrungspflichten für Unternehmen sollen überprüft werden

Die AWV-Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung startet mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Zweck des Forschungsvorhabens ist die Optimierung der Aufbewahrungsverpflichtungen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Hierbei sollen die als notwendig angesehenen Aufbewahrungspflichten für digitale Unterlagen für kleine und mittelständische Unternehmen mit möglichst geringen Belastungen verbunden werden. Dadurch sollen die Vorteile des elektronischen Geschäftsverkehrs für KMU effektiv nutzbar gemacht werden. Unter diesem Blickwinkel müssen die derzeit geltenden Regelungen überprüft und bestehende Unsicherheiten beseitigt werden.
Hierzu wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ein Forschungsprojekt "Überprüfung der Anforderungen an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hinsichtlich der Aufbewahrungspflichten für digitale Unterlagen nach Handels- und Steuerrecht" initiiert. Die AWV-Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. führt dieses Projekt in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit durch. Ziel ist es, Unsicherheiten in der Praxis aufzudecken und durch konkrete Verbesserungsvorschläge zu beseitigen.
Das Projekt startet mit der Problemermittlung und Analyse bestehender Aufbewahrungspflichten. Eine Fragebogenaktion soll die Arbeiten der Projektgruppe ergänzen. Der Fragebogen dient der ersten Sammlung von Problemen kleiner und mittelständischer Unternehmen im Zusammenhang mit der steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrung digitaler Unterlagen. Das Ergebnis der ersten Phase, die unter der Leitung der Zöller & Partner GmbH durchgeführt wird, ist eine aktuelle Übersicht über die rechtlichen Grundlagen, die zentralen Anwendungsprobleme und die sich daraus ergebenden Belastungen für kleine und mittlere Unternehmen. Alle kleinen und mittleren Unternehmen, für die das Thema "Aufbewahrungspflichten digitaler Unterlagen" von Bedeutung ist, können bis Ende Mai 2004 an der Fragebogenaktion teilnehmen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen zum Thema zu schildern und über konkrete Umsetzungsprobleme zu berichten. Die Fragebogenaktion erhebt nicht den Anspruch einer repräsentativen Umfrage, sondern soll die Grundlagenarbeiten der Arbeitsgruppe unterstützen.
Diese Erhebung wird gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. in Eschborn und Zöller & Partner durchgeführt. Interessenten werden gebeten, sich zur Klärung eventueller Rückfragen ausschließlich an die zuständige Fachreferentin bei der AWV, Frau Silke Karsten unter Karsten@awv-net.de zu wenden.

(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/faqs/awv_projekt.htm)

nach oben

 

2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Gates sieht Fortschritte bei der Software-Sicherheit

Künftig besserer Schutz vor potentiellen Bedrohungen
In einem von Microsoft veröffentlichten Business Report schreibt Bill Gates, sein Unternehmen habe beim Thema Sicherheit deutliche Fortschritte gemacht. Weitere Verbesserungen seien geplant. Aufgrund neuer Bedrohungsszenarien, menschlicher Schwächen und der immer weiter voranschreitenden Vernetzung sei jedoch auch für die Zukunft nicht damit zu rechnen, daß das Problem vollständig von der Bildfläche verschwindet. Microsoft will jedoch einen großen Teil seines Forschungsetats dazu einsetzen, die Sicherheit seiner Produkte zu verbessern und die Auswirkungen von Angriffen möglichst klein zu halten. Die von Gates ausgerufene "Trustworthy Computing-Initiative" zeige bereits erste Erfolge. So seien bei Windows Server 2003 innerhalb der ersten 360 Tage nach Veröffentlichung neun kritische Sicherheitslücken aufgetreten, bei Windows 2000 seien es im selben Zeitraum noch 40 gewesen. Auch der SQL-Server sei sicherer geworden. 15 Monate nach der Veröffentlichung des SP3 seien nur drei kritische Sicherheitslücken aufgetaucht, während es davor im selben Zeitraum noch 13 waren.
Auf dem Desktop sorge das angekündigte Windows XP SP2 durch eine überarbeitete Firewall sowie durch eine Technologie, die die Ausnutzung von Buffer Overruns komplizierter machen soll, für mehr Sicherheit. Auch die Nutzung von Windows Update solle künftig einfacher werden. Microsoft forsche aber auch an Technologien, die Computer besser vor potentiellen Bedrohungen schützen sollen. So soll ein Notebook je nach Umgebung und Zustand der Installation automatisch die passenden Sicherheitseinstellungen vornehmen. Ist das Notebook beispielsweise in ein Firmennetzwerk eingebunden, könne sich die Firewall anders konfigurieren als bei einer direkten Internetverbindung via DSL. Auch wenn die Software schon länger nicht mehr upgedatet wurde, könne das System darauf dynamisch reagieren. Darüber hinaus werde an Client Inspection-Tools gearbeitet, die Computer auf Viren und Würmer überprüfen, bevor eine Verbindung zum Netzwerk ermöglicht wird. Investieren wolle Microsoft auch in die Weiterbildung von Entwicklern und System-Administratoren. "Wir wollen in die Weiterbildung unserer Kunden und in Kooperationen erheblich investieren, um das IT-Umfeld sicherer zu machen."

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39121227,00.htm?h)

nach oben

 

2.2 Elektronisches Schloß für PDF-Dokumente

Enigma für Portable-Dokument-Files auf der CeBIT vorgestellt
Der deutsche Spezialist für Datenschutz Marx Software Security hat auf der CeBIT in Hannover eine neue Verschlüsselungs-Methode für PDF-Files präsentiert. Mit Marx PDF-Protection können Anbieter von E-Books, Internet-Abonnements oder vergleichbarer Dienste beliebige Dokumente verschlüsseln und in einem kompatiblen PDF-Format zur Verfügung stellen.
In Verbindung mit einer Hardware-Key-Crypto-Box bietet die Lösung laut Marx einen effektiven Schutz gegen unberechtigte Zugriffe oder die unerlaubte Weitergabe von Dokumenten. Das Distribution-Package besteht aus einem virtuellen Printer-Driver (VDP) mit dem sich die Druckausgabe beliebiger Dokumente in eine Datei umleiten und anschließend in ein PDF-File konvertieren läßt. Mit der Protection-Software können Dokumente anschließend chiffriert, Crypto-Boxen programmiert oder Update-Anfragen von Kunden abgewickelt werden. Endkunden benötigen zur De-Chiffrierung einen eigenen PDF-Viewer-Client, eine formatierte USB-Crypto-Box sowie ein Remote-Programm für die Anforderung von Updates.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39120946,00.htm)

nach oben

 

2.3 Virenplage: Bill Gates macht sich Sorgen

Microsoft-Gründer schreibt Windows-Nutzern
Bill Gates hat sich in einer E-Mail an Microsoft-Kunden besorgt über die Bedrohung der Anwender durch Viren geäußert. Es gebe seit Jahrzehnten gefährlichen Software-Code, schreibt Gates. Seit dem das Internet, Breitband-Netze und Millionen von Rechnern aber ein globales Netzwerk geschaffen haben, könne ein Virus in Minuten die ganze Welt befallen. Viren wie SQL Slammer, Blaster und MyDoom gefährdeten "das Potential einer Technologie". Diese solle eigentlich die Produktivität, den Handel und die Kommunikation voranbringen. Das Thema Sicherheit sei die größte Herausforderung, vor der die IT-Branche jemals gestanden habe. Man werde der Lage jedoch nicht Herr, in dem man "ein paar Schwachstellen beseitige und dann weiter mache". Gates rührte außerdem die Werbetrommel für das Windows XP Service Pack 2. Dieses Update von Windows XP soll im Juni oder Juli auf den Markt kommen. Die Gates-E-Mail ist Teil einer Serie, in der sich führende Manager des Unternehmens gegenüber Kunden äußern.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=13962&directory=news-itsecurity)

nach oben

 

2.4 Wie begeistert man Mitarbeiter für IT-Security?

Mit der richtigen Kampagne wird ein dröges und abstraktes Thema faßbar
Noch immer verstehen viele Firmen unter dem Begriff IT-Sicherheit die Installation von Firewalls und Virenscannern - technische Lösungen eben. Der Sensibilisierung der Mitarbeiter wird häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Entweder weil den Verantwortlichen für IT-Security das Bewußtsein dafür fehlt, oder weil die Firmenleitung Aktionen mit entsprechendem Aufmerksamkeitswert nicht bewilligt.
Allerdings gehe es beim Thema Sicherheit nicht nur darum, Wissen zu verändern, sondern Verhalten zu verändern, sagt Dirk Fox, Consultant der Karlsruher Sicherheitsberatungsfirma Secorvo. "Es ist ein bischen, wie wenn man Kindern das Zähneputzen beibringt", zieht Fox einen Vergleich. Die notwendigen Handlungen müßten in Fleisch und Blut übergehen.
Doch bevor man mit gezielten Aktivitäten versucht, das Interesse der Mitarbeiter für das eher dröge Thema IT-Sicherheit zu begeistern, müssen die Verantwortlichen zunächst die Unternehmensführung von der Notwendigkeit solcher Aktionen überzeugen. "Der Arbeitstag des Managements ist randvoll. Um dort Gehör zu finden, muß man eine Sache unterbreiten, die gewichtiger ist als die anderen Dinge, die einem Chef im Kopf herumschwirren," beschreibt Walter Koller das Problem. Koller ist geschäftsführender Partner der österreichischen Strategieberatung Pro4s und weiß, daß "das Thema IT-Security an sich dieses Kriterium nicht erfüllt".

Was ist Sicherheit wert?

Daher, so Koller weiter, könne ein Sicherheitsverantwortlicher sein Anliegen nur durch einen aktuellen Bezug oder unter dem Gesichtspunkt 'konkreter Nutzen' erfolgreich bei der Unternehmensführung vorbringen. Es sei also ratsam, das Thema IT-Security beispielsweise mit Themen wie Werksschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz zu verknüpfen. An einem exemplarischen Fall könne man dem Management dann vorrechnen, welche Kosten beispielsweise durch nachlässige Mitarbeiter entstehen könnten. "Wichtig dabei ist, diese fiktiven Kosten sehr konservativ anzusetzen", rät Koller. "Wenn einem die Unternehmensführung nachweisen kann, daß man bei den Folgekosten von Sicherheitsvorfällen übertreibt, hat man seine Glaubwürdigkeit verspielt."
Michael Lardschneider, zuständig bei der Münchner Rückversicherung für Informationssicherheit auf globaler Ebene, hat einen aktuellen Anlaß für eine IT-Sicherheitskampagne genutzt. Lardschneider wurde nach einem Vorfall mit Computerviren im Jahr 2001 beim Vorstand vorstellig. Da die Auswirkungen des damaligen Virenvorfalls bis auf die höchste Ebene eskaliert waren, "hat das dort das Bewußtsein geschärft", sagt Lardschneider rückblickend. Zum Auftakt der Sicherheitskampagne am Münchner Standort des Unternehmens nahm der Vorstand die Führungskräfte in Sachen Informationssicherheit offiziell in die Pflicht - eine ideale Voraussetzung, damit die Kampagne bei den Mitarbeitern auf fruchtbaren Boden fiel.

Aufmerksamkeit erregen

Auftakt für die auf drei Jahre angelegte und derzeit noch laufende Kampagne war eine drei Tage dauernde Hausmesse. "Ein pfiffiges Plakat und eine Einladung für jeden Mitarbeiter mit dem Vermerk 'persönlich vertraulich' warben für die Messe", so Lardschneider. Im Vorfeld der Messe wurden außerdem an hoch frequentierten Stellen so genannte Demo-Punkte eingerichtet. "Beispielsweise einer zum Thema 'Wasserschaden', bei dem ein Notebook in einem Aquarium lag", erzählt Lardschneider.
Aufmerksamkeit erregen, lautete die Devise der Projektverantwortlichen. Denn das Marketing spiele eine wichtige Rolle, wenn man seine Botschaft an den Mitarbeiter bringen wolle. Deshalb hat das gesamte Awareness-Projekt auch einen griffigen Namen bekommen, statt einer der in Computerkreisen weit verbreiteten kryptischen Abkürzungen. "Wir nannten es Alcatraz", sagt Lardschneider. Die Hälfte der Mitarbeiter habe das toll gefunden, die andere eher befremdlich. "Aber es wurde dadurch über das Thema Sicherheit diskutiert", stellt er zufrieden fest. Ein aktueller Anlaß, an den sich dann eine Kampagne anknüpfen lasse, sei natürlich ideal, bestätigt Pro4s-Berater Koller. Trotzdem müsse man nicht darauf warten: "Wenn ein Security-Verantwortlicher beispielsweise signalisiert, daß es sich bei der Kampagne um eine zeitlich klar befristete Belastung des Firmenbudgets handelt, nimmt er dem Management die Sorge, daß einmalig genehmigte Ausgaben sich in einer dauerhaften Erhöhung des Etats niederschlagen könnten." Das erhöhe die Chancen für eine Kampagne.

Sicherheit braucht Agenten

Bevor man die Unternehmensführung angehe, könne man sich auch im mittleren Management Anhänger für seine Idee suchen, so Koller weiter. Bereichs- oder Niederlassungsleiter seien Beispiele dafür. Denn wenn nicht nur der Sicherheitsverantwortliche die Idee einer Kampagne unterstütze, erhöhe das die Chancen, um bei der Unternehmensleitung Gehör zu finden. Skepsis gegenüber einer Sicherheitskampagne kann es aber nicht nur beim Management geben. So wurde bei einem Softwareanbieter eine geplante Aktion für eine Schärfung des IT-Sicherheitsbewußtseins ausgerechnet von manchem Mitarbeiter der hauseigenen IT-Abteilung skeptisch beäugt. Die - unbegründete - Angst vor dem Verlust von Fachwissen, war wohl die psychologische Ursache dafür. Doch nach dem erfolgreichen Verlauf der Kampagne seien auch diese Zweifler überzeugt gewesen, so ein Beteiligter.
Getreu der Erkenntnis, daß eine erfolgreiche IT-Security-Kampagne viele Botschafter braucht, machte die SAP sich für ihre Aktion im Jahr 2000 auch die Auszubildenden zunutze. Da diese viele Abteilungen durchlaufen und noch nicht so im Tagesgeschäft stecken, ernannte man sie zu einer Art 'Sicherheitsbotschafter': Sie wurden ermuntert, in den Abteilungen auf Defizite im Security-Bereich hinzuweisen, die ihnen aufgefallen waren. Die SAP ließ sich ihre damalige Kampagne am Walldorfer Standort rund 18.000 Euro kosten. Doch der Erfolg einer Kampagne bemißt sich nicht an der Höhe der investierten Summe. Einfache Aktionen, wie beispielsweise ein regelmäßig durchgeführter Workshop, kosten womöglich nur einige tausend Euro und zeigen ebenfalls Wirkung. "Die Unterschiede bei der investierten Summe können einen Faktor 10 oder 20 ausmachen, wenn man verschiedene Unternehmen vergleicht", bestätigt auch Secorvo-Consultant Fox. Und Pro4s-Berater Koller gibt zu bedenken, daß die erzielbare Wirkung einer Sicherheitskampagne letztlich von den gleichen Faktoren abhänge, die in der Kindererziehung zum Tragen kämen: "Spielregeln vereinbaren, diese durchsetzen und vor allem selbst vorleben."

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/hgr-itsecurity/detail.php?nr=11761&directory=hgr-itsecurity)

nach oben

 

2.5 BSI warnt vor fiesem Dialer

Schwachstelle des Windows-Nachrichtendienstes ausgenutzt
Mit einem Trick sollen unerfahrene Computernutzer auf einen Dialer gelockt werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat dazu jetzt eine Warnung herausgegeben. Bei dem Trick werden Nutzer aufgefordert, ein neues Sicherheitstool gegen eine neue Variante des Netsky.D-Wurmes herunterzuladen.
Über eine Schwachstelle im Windows-Nachrichtendienst kann diese Nachricht auf einen Rechner geschickt werden. So erscheint auf dem Bildschirm des befallenen Systems folgende Meldung: "Antiviren-Hersteller und das BSI warnen vor einer neuen Viren-Epidemie, hervorgerufen von einer Modifikation des Internet-Wurms Netsky.D." Darauf folgt die Aufforderung, auf einer bestimmten Internet-Seite ein neues Update zum Schutz herunterzuladen. Beim Öffnen der Web-Adresse öffnet sich ein Portal mit dem Namen 'Priatos'. Der Nutzer wird dann aufgefordert 'OK' einzugeben, um dann eine neue Internet-Verbindung für "maximal 30 Euro" herzustellen, wie es in der Dialogbox heißt.
Das BSI verurteilt diesen Dialer-Dienst als "absolut unseriös" und rät: "Solche und ähnliche Meldungen des Windows-Nachrichtendienstes einfach ignorieren und keinesfalls die angegebene URL aufrufen." Über die Funktion Nachrichtendienst können an die IP-Adressen von beliebigen Nutzern, die gerade online sind, Nachrichten geschickt werden, die dann nicht als Mail im Postfach aufschlagen, sondern direkt auf dem Bildschirm als Meldung vom Betriebssystem aufpoppen. Hier gibt es eine Anleitung, wie man diese Funktion deaktivieren kann.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=13829&directory=news-itsecurity)

nach oben

 

2.6 Gates definiert Sicherheitsstrategie

Bill Gates hat in einem Mail an die Microsoft-Kunden einen Ausblick auf die künftigen Sicherheitsmaßnahmen der Redmonder gegeben.
Gates betont, das Thema Sicherheit gehöre zu den größten und wichtigsten Aufgaben, die unsere Industrie bisher bewältigen mußte. Dabei gehe es nicht nur darum, die Sicherheitsanfälligkeit an der einen oder anderen Stelle zu beheben. Wenn sie die Auswirkungen von Computerviren und Würmern auf ein akzeptables Niveau herunterschrauben wollten, müßte Microsoft die Einstellung zur Softwarequalität grundlegend ändern, Tools und Verfahren verbessern sowie laufend in neue, robuste Sicherheitstechnologien investieren, um schädlichen oder zerstörerischen Softwarecode abzublocken, bevor Schaden angerichtet werden kann. Konkret entwickeln die Redmonder im Windows XP Service Pack 2 eine Reihe von Verbesserungen zur Isolierung und Erhöhung der Stabilität. Die Firma will in ihr Flaggschiff-Betriebssystem für den Client-PC vier Gegenmaßnahmen zu spezifischen Angriffsformen integrieren. Die Erweiterungen sollen Ende des Frühjahrs bzw. Anfang Sommer zur Verfügung stehen.

(Quelle: http://www.informationweek.de/index.php3?http://www.informationweek.de/iw_
systemsworld.php4?ID=19654&Tab=CRN
)

nach oben

 

2.7 Zehn häufige Sicherheitslücken bei Web-basierten Anwendungen

ZDNet stellt eine Liste der häufigsten Fehler in Bezug auf die Sicherheit Web-basierter Anwendungen zusammen. Mit diesem Know-how ausgestattet sollte man die meisten der gängigen Fallstricke während der Entwicklung vermeiden können.

(Quelle: http://www.zdnet.de/builder/architect/0,39023548,39120994,00.htm)

nach oben

 

3 Branchen-News

3.1 PDTP soll Vorteile von BitTorrent und FTP vereinen

Peer Distributed Transfer Protocol soll einfacher zu nutzen sein als BitTorrent
Mit dem Peer Distributed Transfer Protocol (PDTP) wollen einige Entwickler die Stärken von BitTorrent und FTP miteinander verknüpfen. So soll bei PDTP wie auch bei BitTorrent die benötigte Bandbreite auf Seiten des Servers mit zunehmender Zahl an gleichzeitigen Downloads sinken. PDTP soll ähnliche Funktionen wie ein anonymer FTP-Server aufweisen und es so im Gegensatz zu BitTorrent ermöglichen, durchforstbare Verzeichnisse zum Download anzubieten. Ist es bei BitTorrent notwendig, für jede zum Download angebotene Datei bzw. Dateigruppen eine so genannte .torrent-Datei zu erstellen, soll dies bei PDTP entfallen. Auch wenn PDTP sich vieler Konzepte von BitTorrent bedient, soll es doch deutlich einfacher zu nutzen sein als BitTorrent und der Zugriff auf Verzeichnisse und Dateien über normale URIs möglich sein. Ein schlankes Transaktionsprotokoll gepaart mit Multiplexing-Fähigkeiten auf Server-Seite verspricht zudem hohe Download-Raten bei verringerter Server-Last.
Die Server-Software sowie die Client-Bibliotheken von PDTP werden in C sowohl für Windows als auch POSIX-Plattformen, darunter auch Linux, entwickelt. Der grafische Client Skyfire hingegen wird in C++ geschrieben und basiert auf Qt, so daß er ebenfalls auf verschiedenen Plattformen genutzt werden kann. Noch läßt sich PDTP allerdings nicht praktisch nutzen, bis zu einer Veröffentlichung einer funktionsfähigen Software werden wohl noch einige Monate vergehen, der aktuelle Status der verschiedenen Teile der PDTP-Software kann aber unter pdtp.org/status.php eingesehen werden.

(Quelle: http://www.itnews.de/0404/30646.html)

nach oben

 

3.2 IBM kauft sich Experten für Infrastruktur-Management dazu

Candle wird für eine ungenannte Summe übernommen
IBM teilte mit, daß man den Infrastruktur-Management-Spezialisten Candle aus dem US-Bundesstaat Kalifornien übernehmen wird. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Software-Lösungen an, mit denen sie ihre EDV-Landschaft errichten, verwalten und optimieren können. Insgesamt bietet man fast 250 Produkte an, um die Leistung von Systemen und Applikationen zu überwachen, die sich von Mainframes über Middleware bis hin zu Web-Umgebungen erstrecken können. Das in El Segundo beheimatete Unternehmen ist schon seit seiner Gründung 1976 IBM-Business-Partner und wurde für einen nicht genannten Geldbetrag übernommen. IBM will das Portfolio für seine Middleware-Lösungen integrieren. Candle hat weltweit mehr als 5.000 Kunden in 60 Ländern für seine Lösungen gefunden, die sowohl IBMs DB2, Lotus, Tivoli und WebSphere Software sowie die IBM zSeries, Linux, Unix und Windows unterstützen.

(Quelle: http://www.golem.de/0404/30637.html)

nach oben

 

3.3 Online-Handel in Europa vervierfacht sich bis 2009

Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird sich der Online-Handel in den europäischen Ländern auf rund 167 Milliarden Euro vervierfachen. Das ergab eine jüngst von Forrester Research durchgeführte Studie. 2008 wird Deutschland demnach Großbritannien als europäische E-Commerce-Nation ablösen. Auf den Plätzen drei bis sechs liegen dann, bezogen auf den Warenumsatz im Internet, die Länder Frankreich, Italien, die Schweiz und Spanien. 2009 werden Konsumenten in diesen sechs Ländern Waren im Wert von rund 134,3 Milliarden Euro online kaufen. Von diesem Online-Warenvolumen entfallen dann auf Deutschland 42,75 Milliarden Euro, auf Großbritannien 40 Milliarden Euro und auf Frankreich 22,45 Milliarden Euro. In Italien werden die Umsätze bei ca. 16,2 Milliarden Euro liegen, in der Schweiz bei 6,8 Milliarden Euro und in Spanien bei 6,09 Milliarden Euro.
Rund acht Prozent wird 2009 in Europa nach der Prognose des Research- und Beratungsunternehmens der Umsatzanteil aller Warenkäufe im Internet am gesamten europäischen Einzelhandel ausmachen. Noch nicht berücksichtigt sind dabei, so Forrester-Analystin Helen Omwando, die Erträge der neuen EU-Mitgliedstaaten, die beim Online-Handel in der Entwicklung derzeit jedoch etwa fünf Jahre zurückliegen. Zusätzliches Entwicklungspotential sieht Omwando für die Internet-Händler vor allem auch in der Warenauslieferung an Kunden in Länder jenseits der lokalen Spielwiesen.
Schon jetzt kauft rund ein Viertel aller europäischen Konsumenten, die älter als 18 Jahre sind, regelmäßig in Online-Shops. Im Schnitt 223 Euro geben die Internet-Kunden für ihre Einkäufe pro Jahr aus. 2004 werden die europäischen Konsumenten für rund 40 Milliarden Euro Waren über das Internet ordern. Urlaubsreisen, Kleidung, Computer-Hardware und Unterhaltungselektronik, Tickets für Veranstaltungen und Bücher sowie der Bereich Lebensmittel/Getränke und Haushaltswaren werden dabei die umsatzstärksten Warensegmente bilden. An dieser Gewichtung wird sich auch innerhalb der nächsten fünf Jahre wenig ändern.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,39121140,00.htm)

nach oben

 

3.4 Server für den Mittelstand

Software für kleine Unternehmen: Microsoft Small Business Server 2003
Microsoft Small Business Server (SBS) 2003 ist der Versuch des Unternehmens, seine Server-Software für kleine Unternehmen ohne große IT-Abteilung sowohl attraktiv als auch zugänglich zu machen. ZDNet nimmt das Produkt unter die Lupe.

(Quelle: http://www.zdnet.de/enterprise/sw/0,39023500,39120876,00.htm)

nach oben

 

3.5 Goodyear lagert Einkaufsprozesse an IBM aus

Goodyear Dunlop Tires Europe, weltweit größter Reifenhersteller und ein Unternehmen der Goodyear-Gruppe, hat einen BTO-Vertrag (Business Transformation Outsourcing) mit IBM über eine Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet. IBM wird für Goodyear Dunlop die Beschaffung nicht-strategischer Güter in 15 europäischen Ländern übernehmen. Mit dem Outsourcing der Einkaufsprozesse werden für Goodyear Dunlop allein in den ersten zwei Jahren der Vertragslaufzeit potentielle Kosteneinsparungen von 50 Millionen Euro möglich. Der Outsourcing-Vertrag mit IBM ist ein weiterer Meilenstein, um die von Goodyear bis Ende 2005 angestrebten Kosteneinsparungen von 1,5 Mrd. US Dollar zu realisieren.
Bei nicht-strategischen Gütern handelt es sich um Bereiche wie Telekommunikation, Informationstechnologie, Geschäftsreisen, Bürobedarf, Marketing und Werbung, Service- und Reparaturkosten im Produktionsbereich sowie Fachdienstleistungen. Nicht eingeschlossen ist der Einkauf von produktionsrelevanten Waren, so daß Goodyear Dunlop seine Kernkompetenz beim Einkauf geschäftskritischer Produkte behält.
Das Outsourcing-Projekt erstreckt sich vom Einkauf bis zur Zahlung und schließt auch Preisverhandlungen mit den Lieferanten im Auftrag von Goodyear Dunlop ein. Mit der Auslagerung an IBM wird bei Goodyear Dunlop ein durchgängiges Beschaffungsverfahren eingeführt, das in allen 15 Ländern die Einkaufsprozesse auf einen einzigen Standard vereinheitlicht. Die erwarteten Kosteneinsparungen von 50 Millionen Euro allein in den ersten zwei Jahren der Vertragslaufzeit ergeben sich aus der Hebelwirkung der professionellen Beschaffung durch die IBM. Nach einer umfassenden Überprüfungsphase läuft jetzt die Projektimplementierung an, wobei Anfang 2005 das Programm voll in Betrieb sein soll.
Für den Reifenspezialisten, der in Westeuropa pro Jahr mehr als 3,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, ist das Outsourcing-Projekt mit IBM ein weiterer Meilenstein, um die bis Ende 2005 angestrebten Kosteneinsparungen von insgesamt 1,5 Mrd. US Dollar zu realisieren.

(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/2004/03/31a.html)

nach oben

 

3.6 US-Sicherheitsexperten fordern bessere Ausbildung für Softwareentwickler

Die National Cyber Security Partnership (NCSP) fordert in ihrem aktuellem "Security Across the Software Development Life Cycle" eine bessere Ausbildung der Entwickler. Der Bericht befaßt sich insbesondere mit dem Lebenzyklus von Software. Sicherheit müsse sich über die gesamte Lebensspanne eines Software-Produktes erstrecken. Jeder Abschnitt der Spanne, angefangen vom Design und Spezifikation, über die Implementierung und Tests bis hin zum Patch-Management soll unter den Gesichtspunkten der IT-Sicherheit bearbeitet werden.
Die Arbeitsgruppe hat zur Definition entsprechender Empfehlungen vier Untergruppen gebildet, die sich mit Schulung von Entwicklern und Anwendern, Softwareprozessen und Patchen beschäftigen. Die vierte Gruppe -- Incentive Subgroup -- will ein Programm erarbeiten, um Herstellern das Entwickeln von sicherer Software schmackhaft zu machen. Dazu sollen Preisverleihungen und Zertifizierungen gehören. Daneben stellt man auch die Idee vor, die Sicherheit einzelner Softwaremodule als Meßlatte für die weitere Karriere der jeweiligen Entwickler heranzuziehen.
Die vergangenes Jahr gegründete Arbeitsgruppe hat sich die Verbesserung der Cyber Security der US-amerikanischen Informationsinfrastruktur zum Ziel gesetzt. Mitglieder sind diverse Sicherheitsexperten aus Forschung, Lehre und Industrie, sogar Vertreter der National Security Agency finden sich in der Gruppe. Die Vorsitzenden der Gruppe sind Ron Moritz von Computer Associates und Scott Charney von Microsoft. Ähnliche Ziele wie die NCSP verfolgen die Cyber Security Industry Alliance (CSIA) und der Global Council of CSOs.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/46241)

nach oben

 

4 Sonstiges

4.1 Schily: Nächste Generation des Personalausweises wird digital sein/Minister sieht erneut große Fortschritte beim eGovernment

Die nächste Generation des Personalausweises wird digital sein. Das kündigte Bundesinnenminister Otto Schily heute auf der CeBIT in Hannover an. Der neue Personalausweis soll durch Integration eines Chips noch sicherer werden und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen.
"Indem wir Spitzentechnologie einsetzen, modernisieren wir den Staat und stärken die innere Sicherheit. Der digitale Personalausweis ist dafür ein gutes Beispiel. Bei der nächsten Generation des Personalausweises werden wir die Fälschungssicherheit noch einmal verbessern und zusätzliche Funktionen anbieten, zum Beispiel die einer elektronischen Bürgerkarte. Mit Hilfe der in einem Chip gespeicherten Identifizierungsinformationen wird eine sichere Authentisierung bei Internet-Geschäften möglich sein. Damit lassen sich persönliche Daten schützen und Online-Geschäfte verläßlicher abwickeln", sagte Schily in Hannover."
Auch die zahlreichen neuen eGovernment-Dienstleistungen des Staates können mit dem digitalen Personalausweis einfacher und sicherer genutzt werden. BundOnline 2005, die eGovernment-Initiative des Bundes, hat im vergangenen Jahr erneut große Fortschritte gemacht. 260 von insgesamt 450 Dienstleistungen bietet die Bundesverwaltung derzeit im Internet zur Nutzung an. Deutschland nimmt mittlerweile auch im internationalen Vergleich eine Spitzenposition mit seinem eGovernment-Angebot ein. In einer gerade veröffentlichten Studie des World Economic Forums hat sich Deutschland binnen eines Jahres um 27 Plätze auf Rang 8 verbessert. Das bestätigt die eGovernment-Strategie der Bundesregierung", so der Bundesinnenminister auf der CeBIT.
Der Zeitpunkt der Einführung eines neuen Personalausweises hängt von den derzeitigen Beratungen innerhalb der EU über die Einführung von Biometrie in die europäischen Pässe ab. Der Personalausweis wird weiterhin auch als Reisedokument genutzt werden können und soll daher technische Spezifikationen des Passes - wie bisher - übernehmen. Die Online-Identifizierung mit einem im Ausweis enthaltenen Chip basiert auf sogenannten kryptographischen Verfahren, die sicherstellen, daß niemand anderes die mit dem Dokument verbundene Identität vorspiegeln kann. In einer vom Bundesinnenministerium und Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen, jetzt fertig gestellten Machbarkeitsstudie, hatte die Fraunhofer-Gesellschaft erste Ansätze für technische Grundlagen für einen solchen Ausweis untersucht.

(Quelle: http://www.bmi.bund.de/frame/dokumente/Pressemitteilung/ix_94435.htm)

nach oben

 

4.2 Erstausgabe des BSI-Jahresberichts erschienen

Bonn, 31. März 2004 - Mit der Veröffentlichung seines Jahresberichts 2003 betritt das BSI Neuland: In kompakter und verständlicher Form werden erstmals die Tätigkeitsschwerpunkte und Arbeitsergebnisse des BSI eines Jahres dargestellt. Zudem umfaßt diese Erstausgabe einen historischen Rückblick auf die Gründungsgeschichte und eine allgemeine Vorstellung der Behörde.

(Quelle: http://www.bsi.de/presse/pressinf/jahresber.htm)

nach oben

 

5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

nach oben

 

5.2 CeBIT 2004: Sage mit neuer Version der Office Line - Betriebswirtschaftliche Komplettlösung nun auch mit professioneller CRM- und Produktions-Lösung

Zur CeBIT 2004 stellt Business-Software-Hersteller Sage die Office Line in der Version 3.2 mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen vor. Bei der Software handelt es sich um eine moderne und anpassungsfähige ERP-Lösung für mittelständische Unternehmen, mit der in Deutschland etwa 11.000 Betriebe arbeiten. Wichtigste Neuerungen sind die Integration der CRM-Lösung SalesLogix sowie die Erweiterung um die Produktionsplanungs- und -steuerungssoftware Sage Office Line Produktion. Da die Durchführung von Projekten zum Alltag in vielen Unternehmen gehört, bietet Sage mit der neuen Projektverwaltung nun auch eine Lösung zur umfassenden Verwaltung, Kalkulation, Abrechnung und Kontrolle von Projekten. Es handelt sich dabei um eine Lösung, von der insbesondere Dienstleistungsunternehmen profitieren.
Neu ist auch die IDEA (Interactive Data Extraction and Analysis)-Schnittstelle. Diese spielt im Zusammenhang mit den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) eine wesentliche Rolle. Danach haben die Finanzbehörden im Rahmen steuerlicher Außenprüfungen Zugriffsrechte auf steuerlich relevante Daten. Das Bundesfinanzministerium (BMF) wählte die Software IDEA als Prüfsoftware für den Einsatz bei der Datenträgerüberlassung. Dank der Schnittstelle spart der Anwender erheblich an Zeit und Aufwand. Das neue Live-Update ermöglicht dem Anwender ein automatisches Update seiner Lösung über das Internet, was wiederum Zeit und Geld spart.

SalesLogix und Office Line Produktion
Die Integration von SalesLogix in die Office Line erfolgte über die neue Integrationsplattform Sage AIS (Application Integration Server), mit der Sage nun über eine leistungsstarke Middleware-Lösung verfügt. Damit erhalten Anwender der Office Line die Möglichkeit, ein professionelles CRM-System in ihre ERP-Infrastruktur zu integrieren. Die Verknüpfung erlaubt die Synchronisation von Firmen- und Kontaktdaten zwischen den beiden Anwendungen und bildet vertrieblich relevante Daten aus der Finanzbuchhaltung oder der Auftragsbearbeitung in SalesLogix ab. Diese stehen sowohl in Echtzeit während des Online-Betriebs, aber auch offline zur Verfügung. Auch Angebote, die in SalesLogix erstellt wurden, können an die Office Line übergeben werden.
Bei dem Modul Office Line Produktion handelt es sich um eine umfassende Lösung für die Fertigungsplanung und -steuerung. Die Software arbeitet auf Basis der Warenwirtschaft der Office Line von Sage und ist in diese integriert. Die wichtigsten Bestandteile sind das PPS Grundmodul, eine universelle CAD-Schnittstelle, die Fremdfertigung, der Produktkonfigurator, die grafische Ressourcenplanung sowie die EDI-/VDA-Module. Die Lösung ist in der Einzelfertigung, der Serienfertigung und bei Variantenfertigern mit bis zu 250 Beschäftigten im Einsatz. Sage ist der größte Anbieter von PPS-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen in
Deutschland.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen

Daneben finden sich in der Version 3.2 zahlreiche weitere Ergänzungen und Verbesserungen. So wurde unter anderem die Bedienerfreundlichkeit durch zusätzliche Datenpflegeassistenten verbessert. Die neue Budgetierung und Budgetüberwachung gestattet dem Anwender die Definition und Überwachung von Budgets. Überschreitungen lassen sich somit bereits bei Bestellungen erkennen und frühzeitig verhindern. Mit der neuen Office Line 200 erweitert Sage zudem das Einsatzgebiet der Software und richtet sich damit nun auch an größere mittelständische Unternehmen. Zu den neuen Funktionen für dieses Segment gehören etwa eine erweiterte Wiedervorlage, Unternehmens-Workflows, Rechtevergabe auf Feldebene oder Internationale-Mandanten.

(Quelle: http://www.sagekhk.de/public/presse/pressearchiv/2004/2004_0313.asp)

nach oben

 

5.3 SAP: "RFID lohnt sich bald auch bei einem Joghurtbecher"

Zur CeBIT sprach ZDNet mit Matthias Haendly, Head Product Marketing SAP Netweaver bei der SAP AG, ueber die Konkurrenz durch Microsoft, die Funktionalitaet und die Preisgestaltung von SAP Netweaver 04, den Open Source-Markt sowie die Einfuehrung von RFID.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/unternehmen/0,39023441,39120995,00.htm)

nach oben

 

5.4 DATEV wächst weiter - Neue Programme und Internet-Anwendungen auf der CeBIT vorgestellt

Für die DATEV eG, Nürnberg, war 2003 trotz schwacher Konjunktur ein insgesamt erfolgreiches Jahr, wenngleich sich der IT-Dienstleister dem schwierigen Marktumfeld nicht gänzlich entziehen konnte. Die Umsatzentwicklung entsprach in Teilbereichen nicht den Erwartungen. Mit dem Realisieren von Einsparungsprogrammen gelang es aber, die Kosten der Umsatzentwicklung anzupassen. Grundlage dieses Erfolges ist die konsequente Ausrichtung des vielfältigen Dienstleistungsangebots auf die Bedürfnisse der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren Mandanten. Auf der CeBIT stellt die DATEV zahlreiche entsprechende Anwendungen vor.
Der Umsatz der DATEV stieg im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen auf 571,3 Millionen Euro (plus 0,9 Prozent; Vorjahr 566,2 Millionen Euro). Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich auf 5.400 nach 5.373 im Vorjahr. Zum Jahresende 2003 gehörten 38.707 (Vorjahr 38.943) Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte der Genossenschaft an. Der Rückgang ist in erster Linie eine Folge der seit Jahresmitte 2002 möglichen Mitgliedschaft von Sozietäten. Vorher mußte jeder Sozius persönlich Mitglied sein, was Substitution zur Folge hatte. Ferner wirkt sich die deutlich nachlassende Bereitschaft der Berufsangehörigen aus, sich mit einer Kanzleigründung selbständig zu machen. Der Trend geht spürbar zu größeren Kanzleien.
Durch die Ergänzung der Produktpalette um neue Anwendungen und Verfahren sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder erwartet die DATEV ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004. Die DATEV hat bei ihrem diesjährigen CeBIT-Auftritt neben ihren Mitgliedern vor allem die Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und ihren Mandanten, d.h. mittelständischen Unternehmen, im Blick. Vorgestellt werden deshalb unter anderem DATEV-Programme, die speziell für den kooperativen Einsatz in Unternehmen und Steuerkanzlei konzipiert wurden. Neben Software für Rechnungswesen und Lohnabrechnung bietet DATEV ergänzende Lösungen für den vorgelagerten Prozeßablauf in verwandten betriebswirtschaftlichen Bereichen an. Zu diesen ERP-Programmen gehören beispielsweise Systeme zum Personal-Management, zur Warenwirtschaft und zum Kunden-Management.
Mit Hilfe des neuen DATEV-Kunden-Managementsystems bekommt der Kunde für ein Unternehmen wieder ein individuelles Profil. Das Wissen über Kunden und Interessenten wird zur besseren Kundenbetreuung systematisch gesammelt, aufbereitet, gespeichert, ausgewertet. Die DATEV bietet das Kunden-Managementsystem in zwei Versionen an.
Hohen Nutzen für die gemeinsame Vorbereitung auf das Banken-Rating birgt für Steuerberater und mittelständische Unternehmen das neue DATEV-Rating-System. Bevor die Bank ins Spiel kommt, werden damit Risiken und daraus ableitbare Stärken und Schwächen eines Unternehmens aufgedeckt. Um dies zu erreichen, können über einen detaillierten Frage-Antwort-Katalog alle Bereiche sowie quantitative und qualitative Faktoren eines Betriebes analysiert werden.
Ebenfalls auf der CeBIT vorgestellt werden neue Anwendungen zu Internetbasierten DATEV-Programmen für die gemeinsame Nutzung durch Unternehmer und Steuerberater. Bisherige Lösungen reichen vom Kassenbuch über die Lohndaten-Vorerfassung bis hin zum gemeinsamen Zugriff auf die im DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Unternehmensdaten. Mit dem Rechnungseingangsbuch und dem Rechnungsausgangsbuch Internet lassen sich Warenbewegungen auf Unternehmensseite erfassen. Für alle im DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Konten kann der Unternehmer die Kontoumsatzinformationen einsehen. Die Rechnungsschreibung Internet unterstützt ihn beim Schreiben seiner Ausgangsrechnungen, wobei das Rechnungsausgangsbuch automatisch erzeugt wird. Belegdaten der Geschäftsbücher sowie erfasste Rechnungsein- und -ausgänge übernimmt der Steuerberater danach automatisch in die Finanzbuchführung.
Beim Thema Internet gilt es freilich, für eine sichere IT-Umgebung zu sorgen, damit unter anderem Viren keine Chance haben. Mit DATEVnet bietet DATEV einen gesicherten Internet-Zugang, der wirksamen Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern und ähnlichen Internet-Schädlingen gewährt. Beim DATEVnet läuft die Verbindung mit dem Internet stets durch eine Sicherheitszone. Als zentrale Sicherheitsinfrastruktur beinhaltet diese unter anderem eine Reihe von Firewalls und Virenscannern, die von Sicherheitsexperten und -systemen rund um die Uhr überwacht und aktualisiert werden. Informationen aus dem Internet werden erst nach eingehender Prüfung an den Nutzer-Arbeitsplatz übermittelt - ohne dass der Anwender einen Zeitverzug feststellt.
Neben den Lösungen für Steuerberater und Unternehmen präsentiert die DATEV auf der CeBIT auch Neuheiten für Anwälte und Wirtschaftsprüfer. Unter anderem können Besucher sich die Neuerungen der Kanzleiorganisations-Software Phantasy sowie das erste Programm der DATEV, das in sieben Länderversionen erscheint, zeigen lassen. Abschlußprüfung comfort ist außer in der deutschen auch in einer englischen, einer österreichischen, einer italienischen, einer polnischen, einer ungarischen und einer tschechischen Version bereits heute oder in Kürze verfügbar.

(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=10417)

nach oben

 

5.5 Microsoft Axapta -innovative Businesslösungen für den Mittelstand mit internationaler Ausrichtung

Mehr Effizienz für internationale Zusammenarbeit
Vielfach sind IT-Lösungen für die Unternehmensplanung und -steuerung überdimensioniert für mittelständische Unternehmen - und allein der Anpassungsbedarf an das eigene Geschäft mit seinen Arbeitsabläufen erfordert viele Manntage an Arbeit von Spezialisten. Microsoft Axapta ist eine Lösung, die speziell an die Bedürfnisse mittelständischer Firmen angepaßt wurde. Sie beinhaltet Module für alle wichtigen Bereiche Ihres Unternehmens, vom Einkauf über Verwaltung und Produktion bis hin zum Verkauf. Daß bei der starken internationalen Verflechtung von Unternehmen Grenzen keine Rolle spielen dürfen, wurde bei der Entwicklung selbstverständlich berücksichtigt. Internationale Projekte können Sie mit Axapta leicht planen und entwickeln, denn Axapta beherrscht nicht nur mehrere Sprachen, sondern auch unterschiedliche Währungen.
Acht Module unterstützen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit: Handel, Beschaffung (Supply-Chain-Management), Pflege Ihrer Kundenbeziehungen (Customer-Relationship-Management), Projektmanagement, Analyse Ihrer Geschäftsentwicklung, Personalverwaltung, Finanzmanagement und Produktionsplanung. Alle Funktionen sind auf die Zusammenarbeit mit Partnern ausgelegt - ganz gleich, ob es der Kollege im benachbarten Büro oder der Kooperationspartner im Ausland ist.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/mittelstand/effizienz/news_08.mspx#bottom)

nach oben

 

   


Wir über uns
Unsere Mitarbeiter
Unser Mandantenkreis
Microsoft Office
IDEA 2002
SAP
Internet
Schulungsraum
Stellenangebote
ERS IT News
Newsarchiv
GDPdU