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ERS-IT-News April 2005

  1. Fachliches
    1.1 hmd hat Arbeitsgruppe "Peer Review" erfolgreich ins Leben gerufen
    1.2 Rechtskonforme E-Mail Archivierung nach GDPdU
    1.3 Industrielle Risiken messen und reporten: Risikomessung und zielgruppenorientiertes Risiko-Reporting in Industrie- und Handelsunternehmen
    1.4 Brand Protection is Important to Sarbanes-Oxley Compliance Writes S. G. Hart & Associates in its BrandEyeTM Newsletter.
    1.5 Board Proposes Standard on Reporting on the Elimination of a Material Weakness


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Kleiner Riesen-Speicher aus Bayreuth
    2.2 Festplatten: Hitachi meldet Durchbruch bei Speicherdichte: Desktop-Laufwerke mit einer Kapazität von einem Terabyte sind in Reichweite
    2.3 Download-Blockade vom Windows XP SP2: Das Ende naht!
    2.4 Erstes Multifunktionsgerät mit Solid Ink-Druck von Xerox
    2.5 Mit IBM Software schnell und kostengünstig für Großrechner entwickeln
    2.6 Biometrie-Szenarien 2015: Horror oder Hilfe?



  3. IT-Sicherheit
    3.1 Hochkritische Löcher in Internet Explorer und Outlook
    3.2 Telnet-Loch ruft Patch-Designer weltweit auf den Plan
    3.3 Softpro präsentiert Version 2.3 von Signsecure
    3.4 Verbesserter Pop-Up-Blocker für Firefox
    3.5 Der Mittelstand im Fadenkreuz der IT-Spione
    3.6 Sicherheitsrisiko Passwortschutz bei Festplatten
    3.7 Europäische Unternehmen vernachlässigen Schutz von Firmen-Notebooks Mobile Rechner sind die größte Gefahr für Unternehmensnetze
    3.8 Service Pack 1 für Windows Server 2003 ist fertig: Verbesserung der Sicherheit stand im Mittelpunkt


  4. Branchen News
    4.1 Allgegenwärtige Computer - klein, unsichtbar und sicher
    4.2 Oracles Einkaufstour geht weiter
    4.3 IT-Branche erwartet nach gutem ersten Quartal weiteren Aufwind
    4.4 Computer Associates stärkt »E-Trust«-Serie
    4.5 CIOs wollen mehr in IT investieren
    4.6 AMD stellt Intel an den Prang


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 SAP: Das neue ESA-Konzept kommt bei den Kunden nicht an
    5.3 Hannover Messe 2005: IFS zeigt neue Branchenlösungen für Projektfertiger und Automobilzulieferer
    5.4 Langfristige Perspektive für DCW-Software
    5.5 Zugriff auf Kontendaten: DATEV-Informationen helfen weiter!
    5.6 SSA Global gibt Verfügbarkeit von SSA PLM 8.0 bekannt




1 Fachliches

1.1 hmd hat Arbeitsgruppe "Peer Review" erfolgreich ins Leben gerufen

Anwender entwickeln gemeinsam mit hmd ein zukunftsweisendes Softwarekonzept zur Durchführung der Jahresabschlussprüfung.

Schon seit langem gibt es bei hmd Überlegungen, neben einer Softwarelösung für Steuerberater auch Wirtschaftsprüfer bei Ihren Tätigkeiten im Bereich der Jahresabschlussprüfung softwaregestützt mit einer integrierten und vollumfänglichen Lösung zu bedienen. Der Grundstein für dieses Projekt wurde nun im Rahmen des ersten richtungsweisenden Treffens der "AG Peer Review" gelegt. Zusammen mit Wirtschaftsprüfern aus drei Kanzleien, die schon seit vielen Jahren zum Kreis der hmd-Anwender zählen, wurde der erste Schritt in Richtung einer Softwarelösung gemacht, die neben der programmgestützten Durchführung der tatsächlichen Prüfungshandlungen auch die Bereiche Wissensmanagement im Hinblick auf das Peer Review, Prüfungsplanung und -vorbereitung, Prüfungsdokumentation und Prüfungsnachbereitung abdeckt.

Der Auslöser für dieses Vorhaben war das Versprechen an die hmd-Anwender, alle programmseitigen Änderungen und Weiterentwicklungen umzusetzen, die hmd-Wirtschaftsprüfer zur Durchführung von Prüfungen und der Zertifizierung im Rahmen der Vorschriften des Peer Review benötigen. "Nach dem ersten Treffen unserer AG Peer Review haben wir schon ein konkretes Bild davon, wie die Lösung am Ende aussehen wird", so hmd-Vorstand Christine Moser.

Zum genauen Liefertermin des kompletten Softwarepaketes macht hmd zur Zeit noch keine Angaben. Laut Christine Moser werden aber "Teile des Programmpaketes, durch die schon eine enorme Zeitersparnis bei der Abschlussprüfung erzielt werden kann, bereits in wenigen Monaten ausgeliefert".

(Quelle: http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=13280)

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1.2 Rechtskonforme E-Mail Archivierung nach GDPdU

Die Nadel im Heuhaufen finden……scheint ein schwieriges Unterfangen. So kann die zeitraubende Suche nach E-Mails samt Anhang und Inhalt den Benutzer schier um den Verstand bringen. Hinzu kommt das Problem ständig überfüllter Postfächer, was die Notwendigkeit mit sich bringt, E-Mails direkt löschen zu müssen. Dabei werden nicht nur unwichtige Botschaften, sondern auch steuerlich relevanter Schriftverkehr unwiderruflich vernichtet. Seit 2002 kann das für Unternehmen unangenehme Folgen haben.

Seit dem 1.1.2002 schreibt das Bundesministerium für Finanzen (BMF) vor, dass Unternehmen verpflichtet sind, auf Anfrage des Steuerprüfers ihre steuerrelevanten Daten maschinell auswertbar zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des so genannten GDPdU („Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen") steht dem Steuerprüfer neben der Einsicht in Aufzeichnungen, Büchern und sonstigen Geschäftspapieren das erweiterte Recht zu, direkt auf steuerlich relevante und digital erzeugte Unternehmensdaten zuzugreifen. Dabei schreibt der Gesetzgeber eine Aufbewahrungsfrist von bis zu zehn Jahren vor. Davon sind laut BMF auch steuerrelevante E-Mails betroffen. Nicht unerheblich ist dabei die Tatsache, dass heute E-Mails bei mittelständischen Unternehmen und Konzernen 60-70% der gesamten Kommunikation ausmachen.

Das Problem ist, dass viele mittelständische Unternehmen sich in erster Linie auf die GDPdU-konforme Archivierung Ihrer Finanz-, Anlagen- und Buchhaltungsdaten konzentrieren und den E-Mail Verkehr weitgehend außer Acht lassen. Reisekostenabrechnungen, Urlaubsanträge, Provisionsvereinbarungen, Kalkulationen und Verträge werden oftmals per E-Mail ausgetauscht. Diese E-Mails sind nach den allgemeinen Vorschriften der AO (§147) für die Besteuerung von Bedeutung und müssen samt Anhang aufbewahrt und mit einem unveränderbaren Index versehen werden.

Ab 2005 macht der Fiskus bei der digitalen Betriebsprüfung ernst. Stellt ein Betriebsprüfer fest, dass die steuerrelevanten Daten formal nicht ordnungsgemäß sind, also einen Verstoß gegen die Grundsätze der Überprüfbarkeit maschineller Buchführungssystem im Rahmen von Außenprüfungen darstellen (§146 Abs,5 AO i.V.m. §147 Abs.2 und 6 AO) drohen im Wiederholungsfall Zwangsmaßnahmen, z.B. Schätzung der Besteuerungsgrundlagen, Zwangsgelder o.ä.

Umfragen haben ergeben, dass nur 10% der deutschen Unternehmen die Anforderungen der GDPdU erfüllen. Das bedeutet dass ein Grossteil der mehr als 3 Mio. Unternehmen in Deutschland Ihrer Verpflichtung bislang nur zum Teil oder gar nicht nachgekommen sind und im Falle einer digitalen Betriebsprüfung mit Konsequenzen zu rechnen haben.

Zur Bewältigung dieser neuen gesetzlichen Anforderungen bieten sich verschiedenste Archivierungs- und Informationsmanagementlösungen an.

Heute steht neben den kaufmännischen Aspekten auch die maschinelle Auswertbarkeit der Daten nach GDPdU im Interesse der Anwender. Meistens enthalten gerade die Anlagen einer Nachricht wichtige Details. Das belegt auch die Art und Weise, mit welcher Intensität die Unternehmen aufbewahrungspflichtige Dokumente und kaufmännische Belege als Anlage einer E-Mail versenden. Diese Tatsache schreit förmlich nach einer intelligenten Methode, um in Sekundenschnelle zielsicher auf diese unstrukturierten Daten zugreifen zu können. Es gibt verschieden Lösungen mit denen archivierte Daten jederzeit revisionssicher vorgehalten werden können. Zum Wunsch der langfristigen und vor allem sicheren Aufbewahrung der E-Mails kommt der Anspruch hinzu, aus der Fülle der Nachrichten durch eine gezielte Recherche die notwendigen Informationen in einer akzeptablen Zeit wieder zu finden. Studien ergaben, dass hierfür die Geduld der Anwender nur für wenige Sekunden ausreicht. Verlangt der Betriebsprüfer im Rahmen einer digitalen Betriebsprüfung nun von einem Unternehmen eine relevante E-Mail, sollte die eingesetzte Archivierungslösung die Suche nach der betreffenden steuerrelevanten E-Mail ermöglichen. Selbst nach Jahren müssen laut GDPdU noch alle aufbewahrungspflichtigen Dokumente aus Millionen archivierter E-Mails in Sekundenschnelle recherchiert und angezeigt werden.

Herr Stefan Möller, Vertriebsleiter der Firma go-net consulting & solution GmbH in Dortmund, hat seit einigen Monaten eine Archivierungs- und Informationsmanagementlösung für Outlook/MS Exchange im Einsatz (EASY xBASE von EASY Software) und ist vor allem über die Suchfunktion im vertrieblichen Tagesgeschäft erfreut: „Das Problem bei den Postfächern der Vertriebskollegen bestand bis Dato immer darin, dass die Postfachgrösse auf 100MB begrenzt werden musste und daher umständlich Auslagerungsdateien für gelöschte und gesendete Mails erstellt wurden. Häufig wurden diese Dateien auch „endgültig" gelöscht, was für den Vertrieb zu erheblichen Problemen führte, wenn ältere E-Mails, im Fach „Gesendet" oder „ gelöscht", wieder gefunden werden mussten. Dies kommt im vertrieblichen Tagesgeschäft häufig vor. Mit EASY xBASE werden diese beiden Dateien regelmässig in das Archiv überführt. Die Suche nach einzelnen E-Mails gestaltet sich über die E-Mail Recherche sehr schnell und komfortabel. Auch Nachrichten deren Bezug (Absender, Thema usw.) nur noch nebulös in Erinnerung sind, können über diese Suchfunktion sehr schnell ausfindig gemacht werden. Die Erfahrungen sind bis hierher im Rahmen der Evaluierung sehr positiv. Das System soll für einen grösseren Anwenderkreis in die Produktion genommen werden."

Das schnelle Auffinden relevanter Unternehmensinformationen durch Archivierungs- und Informationsmanagementlösungen ist auch eine große Hilfe bei „Basel II": Hier gilt es, sich durch eine positive Bewertung günstige Finanzierungskonditionen zu sichern. Bei den Ratings eines Unternehmens werden neben „Hard Facts", wie Unternehmenskennzahlen auch „Soft Facts" wie die Bewertung der aktuellen Wettbewerbs- und Marktsituation sowie das aktuelle Produkt- und Dienstleistungsportfolio und künftige Entwicklungspotentiale mit einbezogen. Zwar gibt es unzählige Archivierungslösungen am Markt, wie z.B. klassische Archivierungssoftware, Backuptools oder Desktoplösungen. Diese sind jedoch meistens mit deutlich höherem Dienstleistungsaufwand verbunden, erfüllen die rechtlichen Anforderungen nicht oder haben nicht den klassischen Ansatz der Datenarchivierung.

Udo Schillings, Marketingleiter der Firma ADN Distribution GmbH in Bochum: „Wir haben seit Oktober letzten Jahres an allen Arbeitsplätzen eine E-Mail-Archivierungslösung im Einsatz. Die Implementierung verlief ohne Komplikationen und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern war zügig gegeben. Da wir mit vielen Kunden und Lieferanten über E-Mail kommunizieren (Aufträge, Lizenznummern, Verträge etc.) hilft uns die Volltextrecherche enorm, wenn ältere Vorgänge benötigt werden. Ebenso gehören die ewig überfüllten Postfächer der Vergangenheit an. Seit der Einführung konnten wir Dank die Kosten auf der Administrationsseite senken und die Effektivität im täglichen Arbeitsprozess erhöhen.

(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/loesung/email_ertl.htm)

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1.3 Industrielle Risiken messen und reporten: Risikomessung und zielgruppenorientiertes Risiko-Reporting in Industrie- und Handelsunternehmen

Die Corporate Governance Diskussion, das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG), das Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) sowie diverse Unternehmenszusammenbrüche in den vergangenen Jahren, veranlasste zahlreiche Unternehmen ein unternehmensweites Risikomanagement aufzubauen.

Trotz anfänglicher Euphorie und Tatendrang haben viele Unternehmen das Ziel eines managementorientierten Frühwarnsystems noch nicht erreicht. Denn vor der Steuerung von Risiken steht deren Messung und verständliche Darstellung. Neben Problemen bei der Datenerhebung und Datenverarbeitung mangelt es an der Ableitung von aussagekräftigen Entscheidungsinformationen für die Unternehmensleitung. Bankspezifische, für Unternehmen jedoch untypische Kennzahlen wie etwa das Risiko eines Barwertverlustes (Value at Risk) werden neuen, aussagekräftigeren Kennzahlen gegenübergestellt. Dazu zählt beispielsweise das Risiko von einem erwarteten Cash Flow, Gewinn oder Budget abzuweichen.Das Seminar vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Neben dem klassischen Instrumentarium und den aus dem Finanzdienstleistungsbereich bekannten Value at Risk-Modelle werden neue, speziell für die Anforderungen von Unternehmen entwickelten Cash Flow at Risk (CFaR) Ansätze erläutert. Zur integrierten Betrachtung von Risiken und Chancen werden Kennzahlen wie der RORAC diskutiert. Das CFaR-Konzept dient einer transparenten internen Risikoberichterstattung, die so dem an Cash Flows orientierten Denken der Unternehmensleitung entgegen kommt und damit eine höhere Akzeptanz als bankenspezifische Risikomodelle erreicht.

RiskNET veranstaltet vom 30.-31. Mai 2005 ein Seminar zum Thema "Industrielle Risiken messen und reporten: Risikomessung und zielgruppenorientiertes Risiko-Reporting in Industrie- und Handelsunternehmen". Der Fokus liegt auf den folgenden Themen:

- Die gesetzlichen Anforderungen an ein unternehmensweites Risikomanagement
- Methodenkompetenz in statischen und dynamischen "at-risk" Modellen
- Zielgruppenorientiertes Reporting: Wie lassen sich Risiken für das Management aussagekräftig darstellen?

Wer dieses Seminar besuchen sollte:
MitarbeiterInnen aus Dienstleistung, Handel und Industrie, welche die Implementierung und Erweiterung eines internen Modells zur Erfassung und Steuerung von Marktrisiken begleiten. Angesprochen sind neben den Bereichen Treasury und Risikomanagement vor allem auch die Bereiche Rechnungswesen, Controlling, Revision und EDV. In diesem Seminar werden keine statistischen Vorkenntnisse erwartet.

Was das Seminar kostet:
Die Teilnahmegebühr für das zweitägige Seminar beträgt inklusive Mittagessen, Getränken und Dokumentation: 980 EUR, zzgl. 16 % MwSt.

Themenschwerpunkte:
- Risikomessung als wichtige Komponente des Risikomanagement-Prozesses
- Herausforderungen von Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) und Bilanzkontrollgesetz (BilKoG)
- Haftung resultierend aus KonTraG und Corporate Governance
- Anwendung der im Finanzbereich bewährten "Value-at-Risk"-Modelle
- Anwendung von dynamischen Risikomodellen wie Cash Flow at Risk auf geplante Cash Flows, Budgets und erwartete Gewinne
- Beachtung von Abhängigkeiten zwischen Risiken (natural hedges)
- Risiko-Reporting: für controllingfremde Bereiche lesbare und aussagefähige Risikokennzahlen
- Integrierte Rendite-/Risikobetrachtung: Auswahl von effizienten Maßnahmen in der Risikosteuerung anhand von Kennzahlen wie z.B. RORAC
- Fallstudien mit EXCEL-Unterstützung (eigenes Notebook erforderlich).

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.4 Brand Protection is Important to Sarbanes-Oxley Compliance Writes S. G. Hart & Associates in its BrandEyeTM Newsletter.

S. G. Hart & Associates, LLC, The Brand Equity Protection CompanyTM, writes about brand protection as an important element of compliance for public companies who must comply with The Sarbanes-Oxley Act of 2002 (SOX) in its April 2005 issue of BrandEyeTM.

(PRWEB) April 4, 2005 -- S. G. Hart & Associates, LLC, The Brand Equity Protection CompanyTM, writes about brand protection as an important element of compliance for public companies who must comply with The Sarbanes-Oxley Act of 2002 (SOX) in its April 2005 issue of BrandEyeTM. The current issue highlights the need for boards of directors and senior mangers to gauge the threat level of counterfeiting and product diversion to determine if damages require disclosure under Section 302 and whether proper disclosure controls are in place in this assessment. S. G. Hart & Associates also discuss Section 404 and its implication that the protection of corporate assets from fraud includes protection from the threat of counterfeiting and product diversion. Section 404 requires public companies to report on the effectiveness of internal controls designed to safeguard assets from fraud and have independent auditors attest to the effectiveness these controls.

Stanley G. Hart, President & CEO of S. G. Hart & Associates, explains the importance of highlighting Sarbanes-Oxley in the firm’s BrandEyeTM newsletter, “the SEC’s definition for internal controls makes it clear that safeguarding assets is an element of the internal control process. The implication for boards of directors and senior managers therefore goes beyond customary financial controls but includes the firm’s ability to prevent, identify and detect fraud in all its forms, including fraud from embezzlement, payroll, external theft, procurement, counterfeiting and product diversion.” Hart continues, “the difficultly of assessing damages from counterfeiting and product diversion make complying with SOX more of a challenge. Many companies are aware of the problem but have difficulty calculating the loss and damages. This lack of quantifiable data leads to organizational paralysis or to implementation of point solution(s) which fail to meet required business objectives because the program did not uncover root causes. The result is a poor return on investment, loss of confidence with protective measures and, more importantly, a loss of shareholder value.”

Hart concluded his remarks by saying, “The opportunity to implement a sound brand equity protection program in light of SOX may be unfamiliar, but represents an opportunity for our clients to gain a competitive advantage while complying with the law. The regulatory mandate of SOX will undoubtedly identify outmoded or impractical brand protection practices and, in turn, allow clients to improve existing polices, procedures and systems. Yet, the real benefit is derived not from being in compliance but from the organizational knowledge obtained throughout the process of becoming compliant and using that knowledge for the greatest brand protection competitive advantage.”

S. G. Hart & Associates has planned a series of educational, on-line “Web Casts” focusing on The Sarbanes-Oxley Act of 2002 and the brand protection disclosure and internal control requirements now mandated under law. Participant registration is available through the company’s website at ww.sghartassociates.com along with presentation dates and times.

The Sarbanes-Oxley Act of 2002 (SOX) is U.S. legislation that was signed into law by President George W. Bush during on July 31, 2002. The purpose of SOX is to re-instill confidence and trust in the corporate accounting reporting practices used to evaluate publicly traded companies of the United States. U.S. public companies with equity market capitalization over $75 million are required to comply with the new SOX amendments beginning with their first fiscal year ending on or after November 15, 2004. Non-accelerated filers must begin to comply with these requirements for their first fiscal year ending on or after July 15, 2006.

(Quelle: http://www.prweb.com/releases/2005/4/prweb224506.htm)

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1.5 Board Proposes Standard on Reporting on the Elimination of a Material Weakness

Washington, DC, March 31, 2005 - The Public Company Accounting Oversight Board today voted unanimously to propose for public comment a standard that would apply when auditors report on the elimination of a material weakness in a company's internal control over financial reporting. The proposed standard would establish a voluntary engagement that would be performed at the election of the company.

Section 404 of the Sarbanes-Oxley Act of 2002 requires public companies to annually provide the investing public with an assessment of the company’s internal control over financial reporting. The company’s independent auditor must attest to, and report on, management’s assessment. As companies have begun to include these reports in their annual financial statement filings, investors are receiving more information about the company’s financial reporting process than was available to them in the past.

In some cases, the company’s management and auditor agree that the company’s internal control over financial reporting is effective. In other cases management’s assessment of the company’s internal control may reveal that the company has one or more material weaknesses - a serious defect in the company’s internal control over financial reporting.

When a company eliminates a material weakness, it may determine that disclosure is sufficient. Investors and companies, however, have called for the ability to bolster confidence in management’s assertions about those internal control improvements with the added assurance of the company’s independent auditor. The Board, therefore, proposed a standard for auditors to provide this assurance when, in the company’s judgment, such assurance would be appropriate.

The proposed standard would establish a stand-alone engagement that is entirely voluntary, performed only at the request of the company. Providing a specific standard governing such auditor reporting will facilitate implementation of the requirements of Section 404 of the Act and provide for additional assurance regarding the reliability of public company financial reporting.

The Board will seek comments on the proposed standard for 45 days and will carefully consider all comments received. Following the close of the comment period on May 16, 2005 , the Board will determine whether to adopt a final standard, with or without amendments. Any final standard adopted will be submitted to the Securities and Exchange Commission for approval.

(Quelle: http://www.pcaob.com/News_and_Events/News/2005/03-31.asp)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Kleiner Riesen-Speicher aus Bayreuth

Nanotechnik soll extrem hohe Datendichte erlauben

Wissenschaftler aus Bayreuth haben ein einfaches Verfahren entwickelt, mit dem sich die Informationsdichte magnetischer Speichermedien von bisher ca. 0,2 GByte/Quadradzentimeter auf bis zu 45 GByte/Quadratzentimeter erhöhen lassen soll. Entsprechende magnetische Massenspeicher seien recht einfach zu produzieren und würden auf der Fläche einer 1-Euro-Münze die Kapazität von rund 80 DVDs bieten.
Die Bayreuther Wissenschaftler um Dr. Alexander Böker zusammen mit der Gruppe von Prof. Thomas P. Russell von der University of Massachusetts (USA) nutzen dabei Zweikomponentenkunststoffe (Diblockcopolymeren) aus Polystyrol und Poly(2-vinylpyridin).

Diese Kunststoffe bilden eine regelmäßige Struktur aus nanometergroßen Poly(2-vinylpyridin)-Zylindern mit einem Durchmesser von 15 Nanometer mit einem Abstand von 48 Nanometern in einer Polystyrolmatrix aus. Eine Mischung dieses Blockcopolymers mit 4 Nanometer großen Nanoteilchen, die spezielle Eigenschaften (fluoreszierend oder magnetisch) aufweisen, wird auf ein Trägermaterial gebracht und für zwei Tage auf 170°C erhitzt. Durch den dabei einsetzenden Selbstordnungsprozess werden die Zylinder mit den Nanopartikeln gefüllt (dotiert) und richten sind dann mit ihrer Längsachse senkrecht zum Trägermaterial aus.

Mittels elektronenmikroskopischen Methoden und Röntgenstreuung findet man schließlich, dass sich die dotierten Zylinderchen wie eine Armee von Zinnsoldaten über Bereiche von mehreren Quadratzentimetern Größe anordnen. Den Forschern zu Folge ist dies die erste bekannte symbiotische Selbstordnung in einem synthetischen Material: Die Nanopartikel aggregieren selbstständig in den Poly(2-vinylpyridin)-zylindern und bewirken deren senkrechte Orientierung zum Trägermaterial. Umgekehrt steuert die zylindrische Mikrostruktur des Polymers die regelmäßige räumliche Anordnung der Partikel.

Der Gesamtprozess sei von großer technologischer Bedeutung, so die Forscher, da hiermit in einem Arbeitsschritt eine hohe Ordnung senkrecht orientierter Zylinder und gleichzeitig ihre gezielte Funktionalisierung (Fluoreszenz oder Magnetisierung) erreicht werden kann. Mittels geeigneter magnetischer Adressierung könnten nun Daten mit bisher unerreichter Dichte in die Polymerstruktur eingeschrieben werden. Dabei sollen sich Datendichten erreichen lassen, die um den Faktor 2500 höher sind als bei aktuellen Speichermethoden.

(Quelle: http://www.itnews.de/0504/37329.html)

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2.2 Festplatten: Hitachi meldet Durchbruch bei Speicherdichte: Desktop-Laufwerke mit einer Kapazität von einem Terabyte sind in Reichweite

Hitachi Global Storage will 2007 Festplatten mit einer Speicherdichte von 230 Gigabit pro Quadratzoll auf den Markt bringen. Eine offizielle Ankündigung der Pläne wird für heute erwartet. Mit dieser Speicherdichte hätten die beispielsweise im Ipod Mini verbauten 1-Zoll-Festplatten eine Kapazität von 20 GByte, bislang liegt die Obergrenze bei 6 GByte. Auch Desktop-Laufwerke mit einem Volumen von einem Terabyte sind damit in Reichweite.

Der Schlüssel zur erhöhten Speicherdichte ist das so genannte "Perpendicular Recording". Dabei werden die Bits bei der Magnetisierung aufrecht angeordnet, wodurch auf dem zur Verfügung stehenden Raum mehr Daten untergebracht werden können. Mit 20 GByte soll bei einer 1-Zoll-Platte aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Weiterentwicklungen der Technologie könnten das Speichervolumen der Laufwerke innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre auf 60 GByte bringen.

Hitachi wird erste Festplatten, die nach dem Perpendicular Recording-Verfahren arbeiten, Ende des Jahres vorstellen. Deren Speicherdichte wird sich aber noch zwischen 130 und 150 Gigabit pro Quadratzoll bewegen. Die für 2007 angekündigten Pendants mit 230 Gigabit pro Quadratzoll befinden sich laut Hitachi derzeit in der Testphase. Bill Healy, Hitachis Senior Vice President of Product Strategy and Marketing sagte, dass dadurch das bekannte Niveau bei Qualität und Zuverlässigkeit sichergestellt werden soll.

Perpendicular Recording ist bei den Festplattenherstellern derzeit eines der großen Themen. Neben Hitachi arbeiten auch Seagate und Toshiba an entsprechenden Laufwerken. Toshiba hat bereits im Dezember eine entsprechende 1,8-Zoll-Festplatte mit einer Kapazität von 80 GByte angekündigt. Bislang liegt die Obergrenze bei 60 GByte. Die Massenproduktion soll Mitte 2005 beginnen.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39131951,00.htm?h)

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2.3 Download-Blockade vom Windows XP SP2: Das Ende naht!

Am 12. April 2005 endet Schonfrist für automatisches Update von Service Pack 2
In gut einer Woche wird auf Windows-XP-Systeme das Service Pack 2 geladen und installiert, sofern dies noch nicht geschehen und das automatische Update aktiviert ist. Im August 2004 hatte Microsoft ein kostenloses Tool für Administratoren bereit gestellt, womit sich gezielt der Download vom Service Pack 2 unterbinden ließ, ohne das automatische Windows-Update zu deaktivieren.

Mit dem so genannten "Toolkit to Temporarily Block Delivery of Windows XP SP2 to a PC Through Automatic Updates and Windows" wurde der automatische Download vom Service Pack 2 acht Monate lang gezielt ausgesetzt. Microsoft hatte das Tool im August 2004 kostenlos bereit gestellt und kurze Zeit nach dem Erscheinen des Werkzeugs die Schonfrist für die automatische Installation vom Windows Service Pack 2 verdoppelt.

Am 12. April 2005 endet diese Schonfrist nun und ab diesem Datum werden alle Windows-XP-Systeme mit dem Service Pack 2 versehen, sofern das automatische Windows-Update auf den betreffenden Rechnern aktiviert ist. Noch bleibt Administratoren also eine gute Woche Zeit, nicht aktualisierte Systeme gesteuert mit dem Service Pack 2 zu versehen, ohne von den Launen des Windows-Update abhängig zu sein.

Das gezielte Deaktivieren vom Service-Pack-2-Update sollte vor allem in Unternehmen verhindern, dass der Download des rund 250 MByte großen Service Pack 2 zeitgleich angeschmissen wird, was ein Netzwerk zum Zusammenbruch hätte bringen können. Zudem konnten so im Vorfeld mögliche Unverträglichkeiten zwischen dem Service Pack 2 und anderen Applikationen umgangen werden. Über das Microsoft-Tool lässt sich einstellen, wann und auf welchen Systemen das Service Pack 2 aufgespielt werden soll.

(Quelle: http://www.golem.de/0504/37310.html)

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2.4 Erstes Multifunktionsgerät mit Solid Ink-Druck von Xerox

Workcentre C2424 für 2999 Euro macht Farbkopien in 15 Sekunden

Xerox stellt mit dem Workcentre C2424 das erste Farb-Multifunktionsgerät für Office-Umgebungen vor, das auf der Solid Ink-Technologie basiert. Das neue System soll für 2999 Euro die Druck-, Kopier- und Scan-Funktionen von Highend-Produkten bieten - so der Hersteller. Das Workcentre C2424 eignet sich für kleine bis mittlere Arbeitsgruppen. Das System druckt und kopiert Office-Dokumente wie Word-Dateien, Tabellenblätter und Präsentationen laut Angaben von Xerox mit 24 Seiten pro Minute in Farbe oder Schwarzweiß und scannt 20 Bilder pro Minute. Die Ausgabe der ersten Farbseite erfolgt nach nur sechs Sekunden. Die erste Farbkopie liegt nach weniger als 15 Sekunden vor.

Das Workcentre C2424 soll verschiedene Jobs gleichzeitig verarbeiten und damit in Arbeitsgruppen eine hohe Produktivität schaffen können. So müssen beispielsweise Mitarbeiter, die eine Kopie machen möchten, nicht warten, bis ein größerer Druckjob abgeschlossen ist.

Das Xerox Workcentre C2424 basiert auf über 80 Solid-Ink-Patenten und weiteren 20 zum Patent angemeldeten Technologien. Das System nutzt statt Toner eine feste, wachsähnliche Tinte und funktioniert ähnlich wie der professionelle Offsetdruck, eignet sich jedoch für den täglichen Einsatz im Büro. Für den Druckvorgang werden die Polymer-basierten Wachsklötzchen erhitzt und die entsprechenden Farben auf eine Trommel im Inneren des Druckers übertragen, die das Bild auf die Seite druckt. Dieses Verfahren ermöglicht eine hohe Qualität und brillante Farbwiedergabe mit konsistenter Qualität auf allen Seiten. Da keine Tonerpulver, Flüssigkeiten, Tintentanks oder Kartuschen erforderlich sind, sei das Workcentre C2424 einfach zu bedienen, problemlos zu warten und sehr umweltfreundlich, so Xerox. Das Workcentre läuft unter Windows 9x, 2000, NT, Macintosh OS 8.x, 9.x, 10.x, Linux 5.2 und höheren Versionen, unter verschiedenen UNIX-Betriebssystemen, Netware 3.1x, 4.1x, 5 und NDPS.

Auch der neue Farbdrucker Phaser 8400 von Xerox arbeitet mit der Solid-Ink-Technologie. Die Festtintentechnologie gibt es bereits seit über 10 Jahren und wurde damals unter anderem mit dem Phaser 340 bekannt - damals jedoch noch unter dem Namen Tektronix.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39131957,00.htm)

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2.5 Mit IBM Software schnell und kostengünstig für Großrechner entwickeln

Der neue WebSphere Application Server Version 6 ist ab sofort auch für die jahrzehntelang bewährte Mainframe-Plattform IBM eServer zSeries verfügbar. Mit dem zSeries Application Assist Processor (zAAP) und innovativer Middleware von IBM können Unternehmen Lösungen auf dem Großrechner wesentlich schneller entwickeln und einsetzen.

(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/)

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2.6 Biometrie-Szenarien 2015: Horror oder Hilfe?

Was tun, wenn sich positive und negative Argumente die Waage halten?

Wie biometrische Systeme im Jahr 2015 das Leben des Menschen begleiten könnten, hat die Europäische Kommission jetzt zu Papier gebracht. Ihre Vorstellungen und Szenarien sind überaus positiv. Es gibt aber nach wie vor Kritiker, die in der Technik mehr Schaden als Nutzen sehen.

In einer Studie konkretisiert die EU mögliche Einsatzgebiete für die Technik mit organischen Erkennungsmerkmalen. Nachdem man sich für die Aufnahme biometrischer Merkmale in Pässen, Visa und Aufenthaltstitel ab 2006 entschieden habe soll nun vor allem die Politik "den Einsatz der Biometrik aktiv gestalten sollten, anstatt später nur zu reagieren", heißt es in dem Bericht.

Darin werden Szenarien gemalt wie das Leben mit Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung in ein paar Jahren aussehen könnte. Es kommen Studenten vor, die per Augencheck in die Mensa laufen – oder nicht, wenn die Eltern die Studiengebühren nicht gezahlt haben. Das lässt sich aus den Daten herauslesen, die der Person mit eben der Iris zugeordnet sind. Es geht um Großeltern, die ihre Enkel aus dem Kindergarten abholen wollen und an der Gesichtserkennung scheitern, weil sie – natürlich – mal wieder schnell ein bisschen gealtert sind. Dann kommt aber die Spracherkennung zu Hilfe und erlaubt den Eintritt.

Das klingt amüsant, Biometrie ist aber ein durchaus ernst gemeintes Thema. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA spielt Sicherheit eine größere Rolle. Auch vorher haben sich Unternehmen, Regierungen und Grenzbeamte um die Sicherheit von Menschen und Daten bemüht. Biometrische Systeme erreichten mit den Jahren aber einen immer höheren Stellenwert. Sie wurden erforscht, verfeinert und inzwischen beginnt die Erdbevölkerung, sich mit ihnen – zwangsläufig – zu arrangieren.

"Biometrie wird selbstverständlich"
Die EU schreibt in ihrem Bericht dazu: "Nach der Entscheidung der EU wird die Biometrik in unserem täglichen Leben einen immer selbstverständlicheren Platz einnehmen. Die Kosten dafür werden sinken, die Menschen werden sie auf Reisen kennen lernen und sich daran gewöhnen, und es werden mit Sicherheit weitere kommerzielle und zivile Anwendungen folgen."

Das Hauptaugenmerk des Berichts liegt auf der Sicherheit an Flughäfen und Bahnhöfen. Mit der neuen Technik sollen Grenzen sicherer und der Grenzübertritt leichter werden. Terroristen sollen schneller erkannt und aufgehalten werden können. Dass das nicht ganz leicht sein wird, zeigen die Forderungen an verschiedene Bereiche, die die EU noch erfüllt sehen will, bevor Biometrik tatsächlich den gewünschten Erfolg bringen könne.

Es fehlten Standards, um die Interoperabilität der Systeme beispielsweise verschiedener Länder zu gewährleisten. Rechtlich sehen die Hüter aus Brüssel noch große Defizite bei der Umsetzung des Datenschutzes und der Privatsphäre des Einzelnen, um Missbrauch persönlicher Daten zu verhindern. Aus technischer Sicht sollen in naher Zukunft Feldversuche durchgeführt werden, die empirische Daten liefern. Schließlich und enorm wichtig scheint der soziale Aspekt. Es sei erforderlich "gezielt drauf hinzuarbeiten, dass biometrische Anwendungen von den Bürgern angenommen werden, indem ihr Zweck und ihre Grenzen klar vorgegeben werden."
Gleichzeitig werde aber auch die Gefahr angesprochen, dass ein kleiner, aber wichtiger Teil der Bevölkerung sozial ausgegrenzt werden könnte. Dies könnte der Fall sein, wenn die Bürger nicht bereit sind, die erforderliche Biometrik anzuwenden, oder dies aufgrund von Faktoren wie Alter oder Behinderung nicht können. Künftige Systeme sollten so konzipiert sein, dass es möglichst wenig zu sozialer Ausgrenzung kommen kann.

"Tod durch Reisepass"
Dem Bericht, der von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission im Auftrag des Ausschusses des Europäischen Parlaments für die Freiheiten und Rechte der Bürger, Justiz und innere Angelegenheiten erstellt wurde, mag nicht so recht passen ins Bild vieler Kritiker, die sich unter anderem gerade in den USA wieder verstärkt formieren.

Anlass dort ist die Ankündigung der Regierung Bush, Funkchips in die Pässe zu integrieren, die Informationen wie den Namen, das Geburtsdatum oder eine digitale Version des Passbildes speichern sollen. Biometrische Merkmale wie Fingerabdrücke oder Iriserkennung könnten später noch hinzugefügt werden. Noch in diesem Jahr sollen die Chips zum Einsatz kommen.

Reiseveranstalter, Sicherheitsexperten und Bürgerrechtler sehen darin eine Gefahr für jeden Einzelnen. Sie vermuten mehr Missbrauch der Daten, als dass die Chips das Land in irgendeiner Weise vor Terroristen schützen könnte. Mit einem entsprechenden Lesegerät könnten die Informationen auf dem Chip ausgelesen werden. Oder jemand könnte gar die Daten manipulieren.

All das weist die Regierung von sich – mit den klassischen Argumenten: die Lesegeräte könnten die Daten erst dann erkennen, wenn der RFID-Chip näher als acht Zentimeter vor das Lesegerät gehalten werde. Die Skeptiker dagegen glauben, dass bessere Lesegeräte als die der Grenzwächter problemlos Distanzen von bis zu zehn Metern überwinden könnten.

Im Internet formieren sich deshalb Aktivisten, die den 'gläsernen Bürger' nicht hinnehmen wollen. Der Publizist Bill Scannell beispielsweise hat eine Initiative mit dem provokativen Namen 'RFID kills' ins Leben gerufen. Auf der Homepage prangt die Überschrift in Fettschrift "Tod durch Reispass". Noch bis zum kommenden Montag können Bürger dort ihren Kommentar zum Thema abgeben. Einer schreibt: "Ich möchte nicht, dass jemand irgendwo auf der Welt durch den Chip erfährt, dass ich Amerikaner bin." Die Gefahr entführt zu werden, sei da doch sehr groß.

Ein anderer kommt zum Schluss, dass es ohnehin schon genug Datenklau gebe, da müsse die Regierung nicht auch noch mit RFID kommen. Und: "Es gibt immer Mittel und Wege, Verschlüsselungen oder Distanzen zu überwinden, um an die Daten heranzukommen." Mehr als 51.000 Kommentare dieser Art waren am Freitag gepostet.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/hgr-itsecurity/detail.php?nr=20323)

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3 IT-Sicherheit

3.1 Hochkritische Löcher in Internet Explorer und Outlook

"Gefahr einer Zero-Day-Attacke"

Vor zwei "hochkritischen Schwachstellen" in Internet Explorer und Outlook warnt das US-Unternehmen 'eEye Digital Security'. Die Lecks wurden als hochgefährlich bewertet, weil sie es Hackern erlauben, auf einen Rechner zuzugreifen und bösartigen Code einzuschleusen. Gefährdet sind die Anwender von Windows NT 4.0, 2000 und XP – auch bei installiertem Service Pack 2. Die Sicherheitsexperten hatten Microsoft nach eigenen Angaben am 16. März über die Software-Fehler informiert. Eine Microsoft-Sprecherin bestätigte jetzt in US-Medien, dass die Schwachstellen gerade vom 'Microsoft Security Research Center' untersucht werden. Bislang habe es auf die Lecks keine Angriffe gegeben. Es sei auch kein Exploit aufgetaucht. Wenn Microsoft die Untersuchungen abgeschlossen habe, werde man die "angemessenen Maßnahmen" einleiten, so die Sprecherin. Derweil untersucht eEye noch, ob auch die Nutzer von Windows Server 2003 gefährdet sind. Die Schwachstellen liegen auf der Client-Seite von Internet Explorer und Outlook und wurden in den Default-Installationen der Software gefunden. Das erhöhe das Risiko einer Zero-Day-Attacke, sagte Marc Maiffret, Chief Hacking Officer bei eEye.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20320)

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3.2 Telnet-Loch ruft Patch-Designer weltweit auf den Plan

Telnet, ein Terminal-Emulationsprogramm für über das Internet durchgeführte Kontrolle von Web-Servern, hat auf der Client-Seite ein Loch. Wie die Security-Firma iDefense zusammen mit anderen professionellen Anwendern des Protokolls mitteilt, kann das Loch benutzt werden, um aus der Ferne einen gezielten Buffer Overflow durchzuführen und sogar schädlichen Code auf entfernten Rechnern und Servern auszuführen.

Alles, was der erfolgreiche Angreifer tun müsste, wäre, den rechtmäßigen Anwender zum Öffnen einer Telnet-Session zu animieren. Dies ist durch die Verwendung eines Servers möglich, der nur für bösartige Zwecke benutzt wird, heißt es. Verschiedene Anbieter und Großanwender von Telnet-Protokollen haben bereits Patches veröffentlicht, darunter Apple, FreeBSD, Red Hat und Sun. Besonders das 'Kerberos'-Projekt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat sich mit dem Patchen beeilt, weil in der Distribution des 'MIT Kerberos 5' genau dieser Fehler benutzt werden kann. Die Forscher stellen in der Beschreibung eines ersten Workarounds fest, dass jeder, der seinen Server als einen echten Telnet-Server ausgeben kann, über die Funktionen slc_add_reply und env_opt_add einen Buffer Overflow ausführen könne. Dieser kann dann für eine remote ausgeführte Attacke benutzt werden.

Weil bei der einfachen Kommunikation über Telnet grundsätzlich in der Urform keine Verschlüsselung stattfindet, gehen einige professionelle Anwender dazu über, von Telnet abzuraten und generell Secure Shell als Alternative vorzuschlagen. Zu ihnen gehört das SANS Institute. Sie dürften durch die neue Lücke Wasser auf ihre Mühlen bekommen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20314)

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3.3 Softpro präsentiert Version 2.3 von Signsecure

Programm setzt auf Unterschrift statt Passwort-Eingabe

Softpro hat die neue Version 2.3 seiner Authentifizierungs-Software "Signsecure" vorgestellt. Mit dem Tool soll die Anmeldung am PC und in das Netzwerk mit der eigenhändigen Unterschrift möglich sein. Gerichtet ist das Programm in erster Linie an Nutzer von Tablet-PCs. Für diese sei das Tool von Vorteil, da nicht mehr Passwörter umständlich über die Software-Tastatur eingetippt werden müssten. Auf der Website des Herstellers kann die jüngste Version der Software heruntergeladen und 30 Tage kostenlos getestet werden.

Vorteile sieht das Unternehmen aber auch für IT-Adminstratoren und Controller: Der Ersatz von Passwörtern durch die eigenhändige Unterschrift reduziere unproduktive Kosten des Arbeitsablaufs, argumentiert Softpro. So seien Passwörter entgegen landläufiger Meinung keineswegs kostenlos. "Vergessene Passwörter verursachen in der Systemverwaltung jährliche Kosten von bis zu 350 Euro pro Nutzer", bemüht Softpro eine Studie von Gartner. Die eigenhändige Unterschrift werde dagegen nie vergessen und könne auch nicht ausgespäht werden.

Tablet PCs und speziell ausgewählte Schreibtabletts nehmen statische Bilder und dynamische Signale einer Unterschrift auf. Das Programm erfasse beide Merkmalssätze, speichere sie verschlüsselt und ermögliche eine verlässliche Prüfung. Die natürlichen Schwankungen in den Ausprägungen der Unterschrift von ein und demselben Unterzeichner würden dabei berücksichtigt. Zu sehen ist das Tool unter anderem auf der ITeG 2005 vom 26. bis 28. April 2005 in Frankfurt.

Erst vor kurzem hatte der Hersteller "Signdoc" vorgestellt. Damit können elektronische Dokumente mit der eigenhändigen Unterschrift als vertrauenswürdiges Authentifizierungsmerkmal versehen werden.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39131826,00.htm)

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3.4 Verbesserter Pop-Up-Blocker für Firefox

XPI-Erweiterung "Popups Must Die!" im Test

Mozilla testet derzeit einen Patch der Pop-Ups effektiver ausfiltern soll. Einige Werbe-Anbieter haben mittlerweile Wege gefunden um den Pop-Up-Blocker von Firefox zu umgehen und nutzen diese zunehmend. Mit der treffend bezeichneten Erweiterung "Popups Must Die!" soll dies nun vereitelt werden können. Unternehmen wie Fastclick machen sich zu Nutze, das der Pop-Up-Blocker von Firefox keine Pop-Ups blockiert, die über Plug-Ins wie beispielsweise Flash gestartet werden. Dagegen wollen die Firefox-Entwickler nun vorgehen und testen einen Patch, der zwar keine neuen Funktionen bereitstellt, aber einige versteckte Einstellungen des Browsers ändert.

Unter anderem wird der Wert für "privacy.popups.disable_from_plugins" auf "2" gestellt, so dass Plug-Ins keine neuen Fenster öffnen können. Zudem wird der Wert für "dom.popup_allowed_events" so verändert, dass Seiten-Ereignisse wie Klicks oder das Abschicken von Formularen keine Pop-Ups mehr auslösen können. Dies kann aber dazu führen, dass auch gewollte Pop-Ups blockiert werden und es können auch Schwierigkeiten auftreten, wenn Nutzer versuchen, geblockte Pop-Ups explizit zu öffnen. Allerdings ist es weiterhin möglich, einzelnen Sites das Öffnen von Pop-Ups über eine Whitelist zu erlauben.

Wer den veränderten Pop-Up-Blocker testen möchte, kann den Patch als XPI-Erweiterung installieren. Diese kann unter dem Namen Popups Must Die! in einer Testversion heruntergeladen werden, berichtet Mozilla-Entwickler Asa Dotzler in seinem Blog.

(Quelle: http://www.itnews.de/0504/37271.html)

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3.5 Der Mittelstand im Fadenkreuz der IT-Spione

Unternehmer haften persönlich für die IT-Sicherheit: Ein Index soll deutsche Chefs vor Viren, Hackern und Industriespitzeln schützen. Die deutsche Check Point-Geschäftsführerin Petra Jenner erläutert im Gespräch mit ZDNet die Gefahren und die empfohlenen Abwehrmaßnahmen für hiesige Unternehmen.

Der Sicherheitsexperte Check Point hat seinen im Oktober 2004 ins Leben gerufenen Sicherheits-Index vorgestellt. Mit diesem Index soll kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 IT-Arbeitsplätzen ein Kontrollinstrument an die Hand gegeben werden, mit dem sie die aktuelle Lage ihrer IT-Sicherheit überprüfen können. Im Gespräch mit ZDNet berichtete die Check Point Deutschland-Geschäftsführerin Petra Jenner von der Intention sowie der Resonanz auf den Index.

ZDNet: Guten Tag Frau Jenner. Sie haben im Oktober vergangenen Jahres Ihren Sicherheitsindex gelauncht. Wie viele Unternehmen aus Deutschland haben sich denn daran beteiligt?

Jenner:
Wir konnten einen Zulauf von 821 Unternehmen verzeichnen, die sich auf unserer Sicherheitsplattform informiert haben. Das bedeutet, dass sie sich intensiv damit auseinandergesetzt haben: da gibt es einmal einen kurzen Fragebogen, zum anderen einen intensiveren Fragebogen sowie drittens die Möglichkeit, den Leitfaden herunter zu laden. Die 821 genannten Unternehmen haben all diese Schritte durchlaufen. Eigentlich haben mehr Unternehmen mitgemacht, den einen oder anderen haben wir aber auf dem Weg dahin 'verloren', denn nicht jeder hat bis zum Schluss durchgehalten.

ZDNet: Und dabei handelte es sich ausschließlich um deutsche Mittelständler?

Jenner: Ja, das ganze ist ausschließlich für den deutschen Markt konzipiert. Wir sind zwar ein global agierender Anbieter, doch die Märkte sind überall anders – daher diese spezifische Plattform. Wir wollen die deutschen Unternehmen mit ihren spezifischen Themen adressieren.

ZDNet: Was sind denn diese speziell deutschen Themen?

Jenner: Beispielsweise Haftungsrisiken. Wir wollten den Unternehmen einfach ein Mittel an die Hand geben, sich zu informieren und über die Risiken aufklären zu lassen. Der Sicherheitsindex klärt über To-Dos in der IT-Sicherheit auf, beispielsweise über die regelmäßige Überprüfung seiner Schutzmechanismen oder rechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Nicht jedem gefällt das – ich verstehe nur zu gut, warum: die Mittelständler haben eigentlich andere Sorgen! Die kämpfen ums Überleben und müssen sich im globalen Wettkampf positionieren! Aber es gibt eben politische und gesetzliche Rahmenbedingungen, die sie akzeptieren müssen. Unternehmer, zumal wenn sie auch noch Gesellschafter sind, müssen sich diese Aspekte zu Gemüte führen. Danach weiß er, ob seine Infrastruktur Sicherheitsrisiken aufweist oder nicht.

Viele mittelständische Unternehmen weisen eben noch Sicherheitsmängel auf. Das ist einer der Gründe dafür, dass der Markt für Sicherheitslösungen weiter wächst.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,39131018,00.htm?h)

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3.6 Sicherheitsrisiko Passwortschutz bei Festplatten

Bei den meisten Notebooks kann man die Festplatte mit einem Passwort gegen unberechtigte Zugriffe schützen. Ohne dieses gibt sie dann keine Daten mehr preis, selbst wenn man sie in einen anderen Rechner einbaut. Diese Schutzfunktion ist mittlerweile auch in so gut wie allen 3,5"-ATA-Festplatten enthalten und stellt dort eine ausgewachsene Sicherheitslücke dar. Über das so genannte ATA Security Feature Set könnte ein Angreifer die Festplatte mit einem Passwort verriegeln und so den rechtmäßigen Besitzer aussperren. Mit Hausmitteln lässt sich der Passwortschutz nicht knacken, da das Erraten eines 32 Byte langen Passworts illusorisch ist. Datenrettungsunternehmen können den Passwortschutz zwar aushebeln, verlangen dafür jedoch mehr Geld als eine neue Platte kosten würde. Die Festplatte wäre also ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Potenziell betroffen sind alle Rechner mit ATA- und Serial-ATA-Festplatten, und zwar unabhängig vom verwendeten Betriebssystem (Windows, Linux, Mac OS, ...). Es ist die Aufgabe des BIOS beziehungsweise der Firmware, diese Sicherheitsfunktion gegen Missbrauch zu verriegeln. In einer Stichprobe hat c't festgestellt, dass dies bei zwei Dritteln aller Desktop-Systeme nicht der Fall war; auch einige Notebooks sind betroffen.

Einen ausführlichen Artikel dazu bringt c't in Ausgabe 8/05 (ab Montag, den 4. April am Kiosk). Die darin enthaltene Heft-CD ist bootfähig und startet ein Programm, das vorbeugend die Sicherheitsfunktionen aller ATA-Festplatten gegen Missbrauch verriegelt. Außerdem haben wir weitere Schutzsoftware für Windows, Linux und Mac OS X entwickelt.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/58166)

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3.7 Europäische Unternehmen vernachlässigen Schutz von Firmen-Notebooks
Mobile Rechner sind die größte Gefahr für Unternehmensnetze

Fast 80 Prozent der Unternehmen in Europa schützen ihre Firmen-Notebooks nicht ausreichend vor Attacken aus dem Internet. Zu diesem Fazit kommt der Web Security-Spezialist Websense in einer aktuellen Studie. In den Augen von IT-Verantwortlichen stellen Notebooks die größte Gefahr für Unternehmensnetze dar, belegt jetzt die aktuelle Websense-Studie "Stress of Security": 71 Prozent der europäischen IT-Manager sind überzeugt, dass Notebooks, die nach Dienstreisen wieder mit dem Firmennetz verbunden werden, ein großes Sicherheitsrisiko sind. Grund: Ungeschütztes Internetsurfen auf Reisen kann Firmen-Notebooks mit gefährlichen Viren, Spyware und unerwünschten Anwendungen verseuchen. Trotzdem hat aber nur jede fünfte Firma (21 Prozent) diesbezügliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Die größte Bedrohung für Notebooks sehen Manager in Viren (56 Prozent), gefolgt von Spyware (34 Prozent) und riskanten Peer-to-Peer (P2P)-Anwendungen (11 Prozent). Erschreckend auch: Jeder zehnte IT-Verantwortliche weiß nicht, welche Vorschriften seine Firma zum Internet-Gebrauch von Notebooks außerhalb des Büros festgelegt hat. So glauben denn auch 69 Prozent, dass die Notebook-Sicherheit Angelegenheit der jeweiligen Anwender sei. Kein Wunder also, dass sieben Prozent der Unternehmen keine anderen Sicherheitsvorkehrungen auf ihren Notebooks aktivieren als Antiviren-Software und Firewalls.

"Auf Notebooks, die meist außerhalb des Firmennetzes eingesetzt werden, reichen Antiviren-Software und Firewall nicht aus, um sie effektiv vor Internet-Gefahren zu schützen", erklärt Michael Kretschmer, Regional Director Central Europe bei Websense. "Deshalb empfehlen wir Unternehmen, dass sie ihre Mitarbeiter in Schulungen und Nutzungs-Richtlinien über den Umgang mit PC und Internet aufklären. Werden diese Maßnahmen dann noch durch den Einsatz einer Content Filter-Software unterstützt, haben Attacken aus dem Web keine Chance mehr."

Im Rahmen der Studie hat Websense 500 IT-Manager in Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern befragt. Die Telefoninterviews wurden in Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und den Niederlanden geführt.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39131969,00.htm?h)

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3.8 Service Pack 1 für Windows Server 2003 ist fertig: Verbesserung der Sicherheit stand im Mittelpunkt

Microsoft hat das Service Pack 1 für den Windows Server 2003 fertig gestellt. Die Software kann kostenlos auf der Microsoft Website herunter geladen werden. Im Mittelpunkt der Entwicklung stand die Verbesserung der Sicherheit.

Zu den größten Neuerungen gehören eine integrierte Firewall sowie ein Konfigurationsassistent, der bei der schrittweisen Absicherung eines Servers helfen soll. Jeff Price, Senior Director of Windows Server System Marketing sagte, dass "alleine dadurch mehrer tausend Stunden eingespart werden können". Zum Funktionsumfang des Service Pack 1 gehört auch ein Tool, das die Ports bei neu installierten Servern so lange geschlossen hält, bis Patches eingespielt sind.

Price empfiehlt allen Kunden dringend, die Software zu installieren. "Es wird das Leben vom Sicherheitsstandpunkt aus gesehen deutlich einfacher machen", so der Microsoft-Manager. Bei keinem Service Pack für Windows Server habe man derart umfangreiche Verbesserungen an der Sicherheit vorgenommen.

Die Software hat nicht nur Auswirkungen auf die Server-Plattform von Microsoft, sondern bildet auch die Basis für die nächste Windows-Generation Longhorn, die im Jahr 2006 erscheinen soll. Eine Beta der Client-Variante soll im Juni erscheinen, ein entsprechendes Server-Pendant Ende des Jahres.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39131891,00.htm)

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4 Branchen News

4.1 Allgegenwärtige Computer - klein, unsichtbar und sicher

BSI richtet Konferenz zur Sicherheit von allgegenwärtigen Computersystemen aus

Unter der Überschrift "Security in Pervasive Computing (SPC)" dreht sich vom 6. bis 8. April 2005 in Boppard alles um die Sicherheit von kleinsten und allgegenwärtigen Computersystemen. Ausrichter der Konferenz ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz GmbH (DFKI). Erwartet werden 80 internationale Vertreter aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie.

"Computer werden immer kleiner und finden dadurch im Alltag immer breitere Einsatzmöglichkeiten. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen an die Sicherheit der Informationstechnik," sagt BSI-Präsident Dr. Udo Helmbrecht. Dabei gehe es in erster Linie um die Frage, wie man den ausgetauschten Daten vertrauen und gleichzeitig den ungewollten Austausch von Daten verhindern kann, so Helmbrecht weiter.

Auf der dreitägigen internationalen Fachkonferenz vermitteln 16 Vorträge zu acht verschiedenen Themengebieten die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und industriellen Erfahrungsberichte aus dem Bereich des Pervasive Computing. Dahinter steht die Vision einer Welt so genannter "smarter" physischer Objekte, deren Funktion mittels digitaler Logik ergänzt und erweitert werden kann. Darüber hinaus können sich die Objekte untereinander oder mit anderen Informationssystemen vernetzen. Durch diese spontane Vernetzung kommunizieren die Objekte, ohne dass es der Besitzer bemerkt.

Mögliche Einsatzgebiete des Pervasive Computing sind beispielsweise innerhalb der Umweltüberwachung oder bei Fahrzeug-Kommunikationsdiensten zu finden, um Staus oder Glatteis auf der Fahrbahn zu erkennen und dies an andere Fahrzeuge weiterzumelden. Auf der Konferenz werden speziell die Aspekte der IT-Sicherheit des Pervasive Computing beleuchtet, damit nicht z. B. im genannten Szenario ein Angreifer mit gefälschten Daten bewusst ein Verkehrschaos auslösen kann. Denn schon heute existieren Kommunikationsdienste, die sich selbständig mit Notfall- oder Sicherheitsdiensten in Verbindung setzen, um bei einem Unfall oder bei Diebstahl die eigene Position zu melden.

Über die SPC
Die Fachkonferenz "Security in Pervasive Computing (SPC)" wurde 2003 vom BSI in enger Zusammenarbeit mit dem DFKI GmbH ins Leben gerufen. In der ersten Konferenz ging es um eine Abschätzung der Pervasive-Computing-Trends. In der zweiten Konferenz werden konkrete Verfahren zur Problemlösung vorgestellt und die Realisierungsvorschläge im Hinblick auf die IT-Sicherheit diskutiert.

(Quelle: http://www.bsi.bund.de/presse/pressinf/050405allcomp.htm)

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4.2 Oracles Einkaufstour geht weiter

Unternehmen für Identity Management geschluckt

Oracle hat den auf 'Identity Management'-und Sicherheits-Software spezialisierten Hersteller Oblix übernommen. Der Einkaufskorb des Datenbank-Giganten scheint also nach der Retek-Übernahme noch nicht voll zu sein. Einzelheiten des Mergers teilte Oracle nicht mit.

Seit der Oblix-Gründung 1996 hatte sich das Unternehmen vor allem durch Single-Sign-On-Lösungen für weit verbreitete Anwendungen einen Namen gemacht. Doch auch andere Add-ons und Compliance-Lösungen gab es im Portfolio der Kalifornier. So findet sich zum Beispiel auch Oblix-Technologie in dem Oracle-Application Server '10g'.

Oblix-CEO und Chairman, Gordon Eubanks, der zuvor dem Sicherheitsunternehmen Symantec vorstand, scheint von der Übernahme überzeugt zu sein: "Die Stärke von Oblix Identity Management Lösungen in Kombination mit Oracles weltweiter Präsenz und seinenm Software- und Services-Geschäft wird es Anwendern in noch nie da gewesener Art und Weise ermöglichen, Identity-Management in die Software-Infrastruktur und in Anwendungen zu integrieren." Diese Kombination repräsentiere die künftige Richtung von Sicherheitssoftware.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20206)

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4.3 IT-Branche erwartet nach gutem ersten Quartal weiteren Aufwind

Große Wachstumsaussichten bei Software-Herstellern und IT-Dienstleistern

Die deutsche IT-Branche setzt nach einem guten Start ins Jahr auf weiteren Aufwind. Mehr als drei Viertel der Firmen erwarten für 2005 steigende Umsätze, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) am Montag nach einer Befragung mitteilte. Im ersten Quartal erzielten 60 Prozent der Unternehmen höhere Erlöse. Der Verband bekräftigte daher seine «konservative» Prognose von einem Umsatzplus von 3,4 Prozent auf 135,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich sollen in der Branche mit derzeit 740.000 Beschäftigten 10.000 neue Jobs entstehen.

«Die Zuversicht wächst», sagte Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms. Etwa 40 Prozent der befragten Firmen rechneten nun sogar mit einem kräftigen Umsatzplus von mehr als fünf Prozent. Nur acht Prozent der Unternehmen rechnen mit schrumpfenden Erlösen. Rund 43 Prozent der Firmen wollen Beschäftigte einstellen. Während in der IT-Herstellung Stellen wegfallen, sei bei Software und Dienstleistungen mit Einstellungen zu rechnen. Insgesamt steuere die Branche auch 2006 auf ein Umsatzplus zu, das etwa drei Prozent erreichen soll.

Große Wachstumsaussichten hätten vor allem Software-Hersteller und IT-Dienstleister. Auch bei Hardware zeige sich aber nach schwächeren Jahren wieder eine höhere Nachfrage. Die Branche warnte vor Belastungen in Millionenhöhe durch Pläne auf europäischer Ebene, große Datenmengen über mindestens ein Jahr speichern zu müssen.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39131962,00.htm?h)

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4.4 Computer Associates stärkt »E-Trust«-Serie

Nachdem in den vergangenen Tagen bereits BMC Software und Oracle Firmen übernommen hatten, um ihr Angebot für Identity- und Access-Management-Lösungen auszubauen, kauft nun auch Computer Associates in diesem Bereich zu. Allerdings nicht eine ganze Firma, sondern lediglich ein Produkt.

Computer Associates erwirbt »E-Trust Cleanup«, eine Lösung für Mainframe Identity- und Access-Management, von der Firma Infosec, einem auf Produkte und -Services für Datensicherheit in Mainframe-Umgebungen spezialisierten Unternehmen. CA hat »E-Trust Cleanup« bereits in den vergangenen zwei Jahren verkauft um sein eigenes Angebot abzurunden. Dadurch ist das Produkt ab sofort verfügbar. »E-Trust Cleanup« unterstützt die Großrechner-Betriebssysteme z/OS und z/OS.e. Zusätzlich benötigt die Software eTrust CA-ACF2 Security r6.4 for z/OS oder höher beziehungsweise »E-Trust CA-Top Secret Security r5.2 for z/OS« oder höher. Damit lassen sich dann veraltete, ungenutzte und unrechtmäßige Benutzerkennungen und Zugriffsrechte automatisch erkennen und beseitigen Über finanzielle Details der Transaktion hüllen sich die Beteiligten in Schweigen.

Ende März hatte sich im Marktsegment für Identity-Management bereits einiges getan (CRN berichtete): BMC ging mit der Übernahme von Open Network die Themen Web Access Management, Web Single Sign-On und Identity Federation Services für Web-fähige Anwendungen an. Nahezu zeitgleich übernahm Oracle das ebenfalls auf Identitäts-Management spezialisierte kalifornische Unternehmen Oblix zu einem nicht näher bezeichneten Preis. 95 der 120 Oblix Mitarbeiter sollen zu Oracle wechseln.

(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8050)

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4.5 China drängt auf den weltweiten IT-Markt

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer aktuellen Umfrage des US-Schwesterblatts CIO Magazine zufolge wollen die IT-Vorstände wieder investieren. Die 215 in den USA befragten Chief Information Officers (CIOs) gehen davon aus, ihre Ausgaben in den nächsten zwölf Monaten im Schnitt um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Im Februar waren die Studienteilnehmer nur von einem durchschnittlichen Zuwachs um 5,9 Prozent ausgegangen. In den drei Monaten davor hatten sie ihre Budgeterwartungen sogar gesenkt.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=73352)

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4.6 AMD stellt Intel an den Prang

Aufgehangen am Streit des größten Prozessorenherstellers der Welt mit der japanischen Monopolbehörde bezichtigt AMD seinen Rivalen des unlauteren Wettbewerbs. Diesen sieht AMD aber nicht nur in Asien gegeben.

AMD hat den Federhandschuh aus der Mottenkiste gekramt und ihn seinem Erzrivalen Intel vor die Füße geworfen. Entbrannt ist der neuerliche Streit um angebliche unlautere Geschäftspraktiken, nachdem japanische Behörden den Marktführer in Sachen Prozessoren Anfang März abgemahnt hatte. Die japanische Freihandelskommission (FTC) verlangte von Intel Änderungen in seiner Geschäftsausübung. Nach Überzeugung der FTC hat Intel fünf japanischen Computerherstellern Sonder-Rabatte angeboten, wenn diese keine oder nur eine beschränkte Zahl von Chips der Intel-Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) und Transmeta kauften. Damit hat das Unternehmen gegen den Paragraphen 3 des japanischen Kartellrechts verstoßen. Ähnliche Vorwürfe und entsprechende Untersuchungen laufen bereits seit längerem auch in der EU. Intel beherrscht IDC zufolge knapp 90 Prozent des japanischen Prozessoren-Marktes. Der Anteil des Konkurrenten Advanced Micro Devices sank in diesem Zeitraum von 18 auf acht Prozent, andere Quellen sprechen von 24 beziehungsweise elf Prozent. In ihrer Erklärung stellt die japanische Wettbewerbskommission fest, dass Intel PC-Herstellern die unfairen Auflagen als direkte Reaktion auf AMDs wachsenden Marktanteil von 2000 bis 2002 erteilt hat.

Ende März hat Intel das Urteil der japanischen Wettbewerbskommission akzeptiert. AMD reagierte umgehend mit folgendem Statement: "Es ist bedauerlich, dass sich Intel trotz seines offensichtlich verbraucher- und wettbewerbsfeindlichen Verhaltens weigert, die Tatsachen zu akzeptieren und zuzugeben, dass Wettbewerber und Verbraucher dadurch geschädigt wurden“, so Thomas M. McCoy, AMDs Executive Vice President, Legal Affairs und Chief Administrative Officer. "Obwohl Intels Bereitschaft, der Feststellung der japanischen Wettbewerbskommission Folge zu leisten, ein Schritt in die richtige Richtung ist, hat es das Unternehmen bisher unübersehbar versäumt, die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und anzuerkennen, dass Wettbewerb am besten funktioniert, wenn Kunden und Verbraucher eine Auswahl an Produkten haben. Die japanische Wettbewerbskommission hat herausgefunden, dass Intel seine Preispolitik speziell auf Kunden ausgerichtet hat, die keine Geschäfte mit Wettbewerbern machen. Regierungen auf der ganzen Welt müssen Maßnahmen ergreifen, um die Märkte in ihren Ländern vor derart wettbewerbsfeindlichen Geschäftspraktiken zu schützen.”

Die japanische Wettbewerbskommission erteilte Intel mehrere Auflagen. So ist das Unternehmen beispielsweise angehalten, seine Kunden davon in Kenntnis zu setzen und seine Mitarbeiter darüber zu informieren, dass japanischen Computerherstellern künftig keine Rabatte und andere Vergünstigungen gewährleistet werden können, die den Einsatz von CPUs des Wettbewerbs verhindern. Intel hatte bis zum 10. April Zeit, das Urteil zu akzeptieren oder Berufung einzulegen und beantragte eine Verlängerung um zwei Wochen.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/unternehmen/0,39023441,39131953,00.htm)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 SAP: Das neue ESA-Konzept kommt bei den Kunden nicht an

SAP ist laut seinem Vorstandsprecher Henning Kagermann auf dem Weg zum Anwendungs- und Infrastrukturlieferanten. Die Enterprise Service Architektur (ESA) ist das technische Vehikel dazu. Die Kundenbasis mahnt den Hersteller jetzt dazu an, den Nutzen hinter ESA klar zu machen. ZDNet sprach dazu mit Alfons Wahlers, Vorsitzender der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe (DSAG), und Gunter Reinhard, Sprecher des Arbeitskreises Mittelstand.

Während SAP bereits zu neuen Ufern aufgebrochen ist und sich neuerdings als Hersteller einer Business-Process-Plattform (BPP) positionieren will, hat das Verständnis über das Konzept der Enterprise Service Architekturen (ESA), das Anfang des letzten Jahres verkündet wurde, die Kundenbasis noch nicht wirklich erreicht. Unter BPP, das im Umfeld der CeBIT vorgestellt wurde, versteht SAP eine Verbindung aus Ablaufumgebung - also Infrastruktur - und Business Content – also Anwendungen. Analysten von Gartner haben dafür das Kunstwort "Applistructure" geschaffen. Beides will die Softwareschmiede aus Walldorf künftig liefern: Netweaver als Infrastruktur und als Businesslogik stehen Komponenten aus der Business Suite oder MySAP ERP zur Verfügung. Neue Anwendungen sollen im eigenen Hause sowie verstärkt von Partnern mit eingebracht werden.

Die Deutschsprachige SAP Anwendergruppe (DSAG), welche die Interessen von rund 1500 Mitgliedern vertritt, mahnt den Hersteller nun an, den ESA-Konzepten erstens Taten folgen zu lassen. Zweitens müssen die Walldorfer anhand einfacher und praktischer Lösungen den Nutzen der neuen Architektur verdeutlichen.

ZDNet: SAP hat verkündet, dass 200 Ramp-up-Kunden nun erfolgreich mit dem R/3-Nachfolgeprodukt MySAP ERP arbeiten. Über 1300 Kunden hätten mittlerweile Verträge für den Umstieg auf MySAP ERP geschlossen. 2007 soll die Software vollständig ESA-fähig sein. Wie gestaltet sich die Migration innerhalb des DSAG-Mitgliedsunternehmen?

Wahlers: Wir haben dazu aktuell eine Umfrage unter unseren Usern gemacht und wollten wissen, was sie planen und worin sie investieren. Das Ergebnis ist, dass rund die Hälfte der Anwender einen alten R/3-Vertrag hat. Von diesen planen rund ein Viertel noch in diesem Jahr den Vertrag auf MySAP ERP umzustellen. Technisch betrachtet, beschäftigen sich in 2005 fast 40 Prozent aller SAP-Anwender mit der Migration auf mySAP ERP.

ZDNet: Wie aufwändig ist die Migration von SAP R/3 auf MySAP ERP?

Wahlers: Wenn ein Unternehmen technisch und funktional bei dem Wechsel keine Erweiterungen vornimmt, entspricht die Migration einem Release-Wechsel wie in der alten SAP-R/3-Welt. Um diesen Übergang zu erleichtern, hat SAP in der letzten Zeit die Werkzeuge noch stark verbessert.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/unternehmen/0,39023441,39131653,00.htm?h)

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5.3 Hannover Messe 2005: IFS zeigt neue Branchenlösungen für Projektfertiger und Automobilzulieferer

Hannover Messe 2005: IFS zeigt neue Branchenlösungen für Projektfertiger und AutomobilzuliefererIFS Project Order Management schafft Transparenz im Maschinenbau / IFS Automotive Supply Chain sichert elektronischen Datenaustausch.

Mit IFS Project Order Management wendet sich IFS an projektorientiert arbeitende Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Die Industrielösung verzahnt Konstruktion, Produktdatenmanagement, Beschaffung und Fertigung in einem durchgängigen Projektmanagement. Demgegenüber unterstützt IFS Automotive Supply Chain Systemlieferanten (Tier 1) und Zulieferer (Tier 2 bis 4) aus der Automobilindustrie, die den Datenaustausch mit den Fahrzeugbauern vollständig automatisieren wollen. Hierzu setzt Automotive Supply Chain alle relevanten VDA-Normen um (VDA - Verband der Automobilindustrie). Vom Lieferabruf bis zum Gutschriftverfahren erhalten die Mitglieder der Lieferkette eine durchgängige Lösung.

IFS Project Order Management
Im Maschinen- und Anlagenbau liegen bei Projektstart in aller Regel noch keine konkreten Produktionsinformationen wie Stücklisten oder Arbeitspläne vor. Damit Projektfertiger trotzdem planen können, konzentriert sich IFS Project Order Management zunächst darauf, die Kundenanforderungen präzise zu erfassen. In der Folge wächst eine Produktstruktur schrittweise heran: Nach und nach stellt sich heraus, wann welche Teile einer Anlage erstellt oder wann welche Aktivitäten ausgeführt werden sollen. Anschließend leitet das System die Stücklisten aus der Projektstruktur ab.

Die eigentliche Projektabwicklung startet bereits im Angebot zur Verkaufspreisermittlung oder spätestens im Auftrag zur Her¬stellung der Maschine oder Anlage. Hierbei liegt die Grundidee von IFS Project Order Management darin, das Projektmanagement und die Konstruktionsarbeit nahtlos miteinander zu verknüpfen. Anwender können den frei definierbaren Projektaktivitäten die passende Konstruktionsstruktur zuordnen. Ziel ist der vollständige Aufbau der Produktstrukturen. Dies geschieht in ständiger Rück¬kopplung mit der Arbeitsvorbereitung. Somit lassen sich zum Beispiel Fertigungsstücklisten zeitnah anpassen, falls sich Teile der Konstruktion ändern.

Durch die Integration der Branchenlösung in die IFS Applications können Projektfertiger auch alle weiteren Geschäftsabläufe integriert abbilden. Beispielsweise erfolgt die Beschaffung direkt aus der Projektstruktur heraus. Deshalb arbeiten die Einkäufer stets mit den aktuellsten Daten, um Angebotsanfragen zu erstellen. Fertigungs¬aufträge lassen sich ebenfalls direkt aus der Projektstruktur ansteuern. Hierbei legen Unternehmen flexibel fest, mit welcher Tiefe auftrags¬bezogen gefertigt beziehungsweise eingekauft werden soll.

IFS Automotive Supply Chain
Auf Basis der VDA-Empfehlungen hat der deutsche Automobilbau hochkomplexe Lieferabwicklungsprozesse entwickelt, die an die Informationstechnologie aller beteiligten Geschäftspartner höchste Ansprüche stellen. IFS Automotive Supply Chain setzt diese Empfeh¬lungen um. Neben IFS Automotive Supply Chain basiert die Lösung auf einer spezifischen Auswahl von Komponenten derIFS Applications aus den Bereichen Engineering, Produktion, Logistik, Rechnungswesen und E-Business. Gemeinsam mit den neu entwickelten branchenspezifischen Funktionalitäten erhalten Zulieferer ein System, das schnell und präzise den Material- und Wertefluss auf allen Ebenen gewährleistet.

Die Bedarfseinschreibung (Übermittlung von Liefer- und Feinabrufen sowie produktionssynchroner Abrufe) und der packstückorientierte Versandprozess bilden das Herzstück dieser Anwendung. Zudem lassen sich auch herstellerspezifische Abrufformate einsetzen, so zum Beispiel von General Motors oder Volkswagen.

Den optimierten Prozess in Automotive Supply Chainkennzeichnen folgende wesentlichen Merkmale: Bedarfseinschreibung, Disposition / Beschaffung, Versand, Fakturierung, Packmittelmanagement, EDI-Kommunikation nach VDA-Vorgaben.

IFS und IFS Applications
Die an der Stockholmer Börse notierte IFS gehört zu den Marktführern auf dem Gebiet komponentengestützter Unternehmenssoftware. Die branchenspezifischen Lösungen der IFS Applications sind optimiert für ERP, Enterprise Asset Management und MRO (Maintain, Repair and Overhaul). IFS Applications bietet integriertes Lifecycle Management für Anlagen, Produkten und Servicen und er¬möglicht dadurch Kostenkontrolle, Projektmanagement und Effizienzsteigerung in der Lieferkette sowie eine Bewertung der Unternehmensergebnisse.

Als einer der führenden Anbieter komponentenbasierter Software liefert IFS deutliche betriebswirtschaftliche Vorteile für Unternehmen aus den Bereichen Luftfahrt & Verteidigung, Automobilindustrie, Bauwesen & Gebäudemanage¬ment, Hightech, industrielle Fertigung, Prozessindustrie, Telekommunikation und Energieversorgung. In enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern spielt IFS eine aktive Rolle bei der Entwicklung des Marktes hin zu Koexistenz und Einbindung von Standards. Seinen Kunden bietet das Unternehmen damit die Vorteile einer schnelleren Amortisation, geringerer Risiken und größerer Entscheidungsfreiheit.

Im deutschsprachigen Markt ist IFS mit IFS Deutschland in Erlangen und weiteren Niederlassungen in Dortmund, Mannheim und Neuss vertreten. Zu den rund 300 meist mittelständischen Kunden zählen unter anderem BMW, FEV Motorentechnik, Frenzelit, Franke, Kontron, maxon motors, Samson, Schuberth Helme, Siemens, Standard Metall und Völkl.

(Quelle: http://www.ifsworld.com/de/news_events/press_release_archive/hmi05.asp#)

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5.4 Langfristige Perspektive für DCW-Software

Hannover / Abstatt, 10.03.2005: Die Steeb Anwendungssysteme GmbH zieht nach dem Zusammenschluss mit der DCW Software im Juli 2004 eine positive Zwischenbilanz: über 90 Prozent der Anwender setzen auch weiterhin auf die DCW-Lösung und fünf Prozent haben sich für einen Wechsel zu einer SAP-Lösung entschieden. Das Systemhaus hat in den vergangenen neun Monaten die Zufriedenheit der DCW-Anwender in den Vordergrund gestellt. Dazu wurde eng mit Common Deutschland zusammen gearbeitet und zahlreiche Maßnahmen zur Kundenbindung umgesetzt.

„Wir haben mit unseren DCW-Kunden gemeinsam eine Zukunftsperspektive erarbeitet und wollen sie als zufriedene Kunden halten“, so Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna. Nach dem Zusammenschluss von DCW Software und Steeb hat der Arbeitskreis der Common Deutschland e.V. (unabhängige Vereinigung mittelständischer IBM-Anwender) in mehreren Gesprächen die Erwartungshaltung der Anwender offen geäußert. Auf dieser Grundlage hat Steeb eine Strategie entwickelt, wie auch künftig die DCW-Software im Sinne der Anwender unterstützt werden kann.

Das Systemhaus hat den DCW-Anwendern neue, unbefristete Pflegeverträge angeboten. Diese enthalten auch eine einseitige Verpflichtung seitens Steeb, den Vertrag nicht vor 2008 zu kündigen. Die Pflege gilt für die Releases R3.4.5 und R3.5.0 und umfasst sämtliche AS/400-basierende Module sowie alle Landesversionen. Die gegenwärtigen Pflegeleistungen enthalten die Fortentwicklung der DCW-Lösung sowie die Störungshilfe und Fehlerkorrekturen. Mit dem neuen Pflegevertrag wurden die Pflegegebühren auf 80 Prozent des Vorjahreswertes gesenkt.

Im Rahmen der Pflege wird Steeb die DCW-Lösung auch weiter¬entwickeln. Beispielsweise wurde bereits eine Möglichkeit geschaffen, welche die operativen Anwendungen der iSeries mit der Elster-Software auf den Clients für den Datentransfer zum Finanzamt integriert. Steeb schätzt das Interesse der Kunden an der Weiterentwicklung der DCW-Lösung sehr hoch ein. Auch die Leistungen der Hotline wurden ausgebaut. Diese ist nun von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar und wird von gemischten Teams aus Entwicklern und Beratern besetzt. Der Geschäftsbereich DCW hat für die Realisierung dieser Maßnahmen die personellen Ressourcen aufgestockt und beschäftigt nun rund 40 Mitarbeiter am Standort Mannheim.

Steeb gelang es im vergangenen Jahr, die Kundenbindung der DCW-Anwender zu stärken. Über 90 Prozent setzen auch weiterhin auf die DCW-Lösung. Von den ursprünglich rund 400 DCW-Kunden wechselten nicht einmal 2 Prozent zu Wettbewerbslösungen, wohingegen über 5 Prozent der Kunden auf SAP-Lösungen migrierten. Diesen Anwendern bietet Steeb erprobte Migrations-Tools und Teams mit erfahrenen DCW- und Steeb-Beratern.

So hat sich beispielsweise die Hartig + Helling GmbH & Co. KG, Essen, schon frühzeitig für einen Wechsel zu einer SAP-Lösung entschieden. Der Hersteller und Vertreiber technologisch hochwertiger Elektronikprodukte konnte sich schon bei der DCW-Software von den Vorteilen eines ausgereiften integrierten ERP-Systems überzeugen. Um für künftige Geschäftsanforderungen gewappnet zu sein, setzt H+H künftig auf mySAP ERP sowie die moderne Technologieplattform SAP NetWeaver als Basis. Zum Einführungsumfang der SAP-Lösung zählt zudem das SAP Business Warehouse.

Im Zuge der Fusion mit der RHG Nord AG in Hannover zur AGRAVIS Raiffeisen AG entschloss sich auch die RCG Nordwest eG in Münster für den Bereich Finanzen/Controlling zu einem Wechsel von DCW auf SAP. Das fusionierte Unternehmen, die AGRAVIS Raiffeisen AG, ist das führende Unternehmen der Agrarwirtschaft im Norden Deutschlands. Die SAP-Lösung als innovatives ERP-System mit einer flexiblen, offenen Technologieplattform, die im Hause Steeb verfügbare Kompetenz für das Altsystem DCW als auch für Migrationsprojekte nach SAP waren eine Seite der Erfolgsmedaille. Daneben konnte RCG bereits während der Akquise feststellen, dass die Entscheidung für SAP den Weg für zahlreiche Verbesserungen ebnet. Als Hardwareplattform wird auch künftig die IBM i5 dienen.

Weiterhin auf DCW-Software setzt die Olsberg Hermann Everken GmbH, eines der ältesten deutschen Familienunternehmen. Seit über 400 Jahren fertigt die Olsberg-Gruppe industrielle Gussprodukte wie Kaminöfen sowie Produktlösungen aus Stahlblech, Aluminium und Edelstahl. Mitte 2004 investierte das Unternehmen in eine neue Dokumentenmanagement- und Archivierungslösung und verband diese über Schnittstellen mit der auch künftig im Einsatz befindlichen Gießerei-Branchenlösung von DCW.

Derzeit arbeitet der Geschäftsbereich DCW am Thema Change-Request-Management, das durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Common-Arbeitskreis initiiert wurde. Der Arbeitskreis hat dazu ein Konzept erstellt, um Erweitungen und Upgrades der DCW-Software mit Hilfe eines Internetforums effizient unterstützen zu können. Das Forum wird derzeit erstellt und voraussichtlich im zweiten Quartal in die Pilot¬phase gehen. Steeb verspricht sich davon unter anderem eine für alle Kunden einsehbare Übersicht über die gewünschten Zusatzfunktionen.

„Der DCW-Anwenderkreis der Common Deutschland hat in den vergangenen Monaten einiges auf den Weg bringen können. Durch die aktive Unterstützung und Teilnahme der DCW-Anwender, insbesondere am Internetforum, soll ein dauerhafter und intensiver Dialog mit Steeb und deren Geschäftsbereich DCW entstehen. Damit wollen wir die Umsetzung und Integration der Kundenwünsche in die DCW-Software und damit auch den längerfristigen Erhalt der Software sichern“, so Ingo Junker, Leiter des Arbeitskreises und Bereichsleiter IT/ Organisation der Zschimmer & Schwarz GmbH & Co KG. „Wir haben im letzten Jahr unsere Hausaufgaben gemacht. Künftig wollen wir den Common-Arbeitskreis als Sprachrohr zu allen DCW- Anwendern etablieren. Die Anwender haben mit der DCW-Lösung eine Software, die über das Jahr 2008 hinaus gepflegt wird, und können ohne Zeitdruck eine langfristige IT-Strategie entwickeln. Nach einem bewegenden Jahr können wir heute sehr optimistisch in die Zukunft blicken“, so Dr. Oswald Walter, Leiter des Geschäftsbereichs DCW.

(Quelle: http://www.steeb.de/infocenter/presse/news/255/)

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5.5 Zugriff auf Kontendaten: DATEV-Informationen helfen weiter!

Ist es der Anfang vom Ende des Bankgeheimnisses? Oder ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit? Wie auch immer man das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit (FördEstEG) bewertet: Es ist höchste Zeit, sich über das Thema umfassend zu informieren!

Mit der Änderung des Kreditwesengesetzes (KWG) vom 15. Dezember 2004 wurden auf der bankenrechtlichen Seite die Grundlagen für die weitere Umsetzung des Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit (FördEstEG) vom 23. Dezember 2003 geschaffen. Damit werden die Möglichkeiten auch der Finanzverwaltungen zur Kontrolle von Kapitaleinkünften deutlich erweitert. Als Steuerberater sollten Sie Ihre Mandanten diesbezüglich sensibilisieren und gegebenenfalls auf sinnvolle Handlungsalternativen verweisen. DATEV bietet Ihnen als Mitglied dazu hilfreiche Fachliteratur sowie eine Mandanteninformation an.

Stichtag: 1. April 2005
Laut FördEstEG sind Banken und Sparkassen nun verpflichtet, Daten von Kontoinhabern so zu speichern, dass sie von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in einem automatisierten Verfahren abgerufen werden können. Die Bundesanstalt wiederum muss vom 1. April 2005 an als so genannte Konten-Evidenzzentrale diese Informationen auf Ersuchen an Strafverfolgungsbehörden, Gerichte, Finanz-, Sozial- und Bafög-Ämter sowie sonstige Behörden weiterleiten.

Den Behörden stehen künftig folgende Informationen zur Verfügung:
- Nummer eines Kontos oder eines Depots
- Tag der Einrichtung des Kontos oder Depots
- Tag der Auflösung des Kontos oder Depots
- Name des Inhabers
- Name von Verfügungsberechtigten oder sonstigen "wirtschaftlich Berechtigten"
- Bei natürlichen Personen das Geburtsdatum

Verunsicherung bei Mandanten
Nach Auflösungen oder Änderungen sind die Daten drei Jahre lang gespeichert. Diese neuen Kontrollmöglichkeiten der Finanzbehörden führen bei vielen Mandanten zur Verunsicherung beim Thema Kapitaleinkünfte. DATEV bietet deshalb eine Mandanteninformation "Finanzverwaltung schafft gläsernen Steuerbürger" an, die von Ihnen an Mandanten weitergegeben werden kann. Sie soll Mandanten hinsichtlich der Folgen der neuen Rechtslage sensibilisieren und sie zu einem Gespräch mit ihrem Steuerberater veranlassen. Auf zwölf Seiten werden die Grundzüge der neuen Kontrollmöglichkeiten in verständlicher Form dargestellt.

Zur Information für Sie als Steuerberater ist die Fachbroschüre "Umfassende Kontrolle der Kapitaleinkünfte droht" geeignet. Sie gibt einen Überblick zur Rechtsentwicklung der Behandlung von Spekulationsgewinnen und -verlusten ab 1997. Des Weiteren werden die bestehenden und sich von 2005 an verschärfenden Kontrollmöglichkeiten der Finanzverwaltung dargestellt und präventive Schutzmaßnahmen aufgezeigt.

(Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8649&zg=n)

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5.6 SSA Global gibt Verfügbarkeit von SSA PLM 8.0 bekannt

Kunden profitieren von erweiterten Möglichkeiten der Integration, der Einhaltung von Vorschriften und des automatisierten Workflows

SSA Global, weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, gab heute die Verfügbarkeit von SSA PLM 8.0 bekannt. Die neue Lösung für das Product Lifecycle Management unterstützt Kunden dabei, die Gesamtbetriebskosten zu senken, indem die Integration mit anderen im Unternehmen eingesetzten Lösungen gefördert wird. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass Vorschriften leichter einzuhalten sind und Entwicklungszeiten für neue Produkte verkürzt werden.

Die neue Version setzt auf die Kernfunktionalität von SSA PLM, Fertigungsunternehmen in die Lage zu versetzen, Produktinformationen zwischen den einzelnen Abteilungen auszutauschen und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zugänglich zu machen.

"In vielen Fertigungsunternehmen sind Produktinformationen lediglich der Konstruktionsabteilung zugänglich", so Cory Eaves, Chief Technology Officer von SSA Global. "Mit SSA PLM haben wir dieses Problem in Angriff genommen. Die Lösung bietet Fertigern die Möglichkeit, die Lücke zwischen der Konstruktions- und anderen Abteilungen zu schließen. Reine Produktdaten werden so zu wertvollen Informationen für das gesamte Unternehmen.“

"Die erweiterte Funktionalität der SSA PLM-Lösung ermöglicht es uns, ein hohes Maß an Produktanpassungen zu erreichen", sagt Tony Williams, Director of Engineering bei Rodgers Instruments, LLC. "Die Integration zwischen unserem PLM-System und anderen im Unternehmen eingesetzten Lösungen erhöht die Verfügbarkeit von Produktinformationen und sorgt für eine höhere Flexibilität, um auf spezielle Kundenanforderungen zu reagieren."

Die wichtigsten Verbesserungen der SSA PLM-Lösung sind:

Integration: Die neue SSA PLM-Lösung bietet neben der nahtlosen Integration mit verschiedenen CAD-Lösungen (Computer Aided Design) eine enge Integration mit SSA ERP. Damit können Fertiger Designvarianten managen, kundenindividuelle Massenfertigungen durchführen und gleichzeitig Kosten senken.

Einhaltung von Vorschriften: SSA PLM unterstützt Fertiger dabei, internationale Bestimmungen einzuhalten, z. B. spezielle Anforderungen der Europäischen Kommission (EC), der US-Regierung und anderen internationalen Organisationen, die Standards festlegen. Insbesondere erfüllt SSA PLM die Kriterien der Verordnungen über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) und die Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS). Darüber hinaus entspricht die Lösung den Vorschriften der US-Gesundheitsbehörde über die Echtheit, die Integrität und die Sicherheit elektronischer Datensätze (U.S. Federal Drug Administration 21 CFR, Code of Federal Regulations).

Workflow: SSA PLM sorgt dafür, dass den Mitarbeitern verschiedener Abteilungen detaillierte Produktinformationen zur Verfügung stehen und in ihre Entscheidungen einbezogen werden können. Automatisierte, papierlose Transaktionen, die durch SSA PLM getätigt werden, haben interne Freigabeprozesse in einigen Unternehmen um bis zu 50 Prozent reduziert.

(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/home/press/press/modulepress/PLM0305)

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