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ERS-IT-News Mai 2005

  1. Fachliches
    1.1 Die all-in-one BWA von hmd – planen und beraten wie nie zuvor
    1.2Konferenz IT Risk Management 2005
    1.3Assekuranz macht sich fit für Solvency II
    1.4GDPdU und Archivierung lassen sich nur unternehmensspezifisch lösen - oder "Die Suche nach der IDEA(L)-Lösung"
    1.5Synergien nutzen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Black Box in Longhorn - Totale Überwachung als Standard-Tool
    2.2 Citrix, Microsoft und HP bieten gemeinsame Serverkonsolidierung
    2.3 Schnellster Supercomputer Europas vorgestellt
    2.4 Microsoft: 64-Bit-Version gratis für Windows-Nutzer
    2.5 Microsoft und SAP kooperieren enger
    2.6 Postbank will TAN-Verfahren ändern


  3. IT-Sicherheit
    3.1 Symantec packt Anti-Spyware in Norton
    3.2 Patchday bei Lotus Notes und Domino
    3.3 Kritisches Leck klafft in Windows 2000
    3.4 WiFi-Nutzer angeblich von 'WiPhishing' bedroht
    3.5 Trend Micro: Update lähmt den Rechner
    3.6 Extrem kritisches Loch in Netscape
    3.7 Sober-Wurm tarnt sich als Benachrichtung zur WM-Ticket-Auslosung [Update]
    3.8 »IT-Security Made in Germany« geht an den Start
    3.9 IT-Sicherheit: Chefs haften persönlich


  4. Branchennews
    4.1 AMD will Intel mit Server-Chips attackieren
    4.2 IBM vor größtem Aktienrückkauf der Firmengeschichte
    4.3 Infineon schreibt tiefrote Zahlen
    4.4 SAP heizt Wettbewerb mit Oracle an
    4.5 Computerhersteller Hyrican legt im ersten Quartal deutlich zu
    4.6 d.velop realisiert revisionssichere E-Mail-Archivierung vorgangsorientiert in Aktenstrukturen


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 Erneut zertifiziert mit Gütesiegel – Varial-Software erhält Zertifikat für die Finanzbuchführung.
    5.3 SAP unterstützt Europäische Kommission bei der Modernisierung des Rechnungswesens
    5.4 Kooperation mit den Profis von ProFIS
    5.5 Schukra steigert Effizienz mit On-Demand-Lösung von SSA Global und IBM
    5.6 Sage Office Line 3.3 ab sofort verfügbar



1 Fachliches

1.1 Die all-in-one BWA von hmd – planen und beraten wie nie zuvor

Die all-in-one BWA bietet Steuerberatern und Unternehmern gleichermaßen höchsten Bear-beitungskomfort und alle wichtigen Unternehmenszahlen und Planwerte auf einen Blick. Ba-sierend auf beliebigen Auswertungsschemas des gesamten Rechnungswesens erhalten Sie ganz automatisch einen Vergleich der aktuellen Zahlen mit den Vorjahreswerten mit farbli-cher Unterlegung sowie eine Trendentwicklung, berechnet aus beliebig vielen Vorjahren, Monat für Monat. Das ist noch nicht alles, im Gegensatz zur herkömmlichen BWA kann direkt in der Auswertung beliebig weitergerechnet werden. Zu jeder BWA-Zeile können manuelle Texte eingefügt werden, die Gliederung kann beispielsweise um Rechenzeilen erweitert werden, die den Zugriff auf die aktuell abgerufenen Banksalden aus der Bankensoftware enthalten. Planwerte aus den Vorjahreswerten, manuelle Planwerte oder Mengenangaben für bestimmte Berechnungen können ebenso je nach Bedarf eingefügt werden.

Planen Sie von Null
Im manuellen Bearbeitungsmodul steht Ihnen eine komplette Plan-BWA zur Verfügung. Die aktuellen Rechnungswesen-Daten können in der BWA manuell verändert werden, sind bei-spielsweise bei der Existenzgründungsberatung keine Daten vorhanden planen Sie sozusa-gen von Null weg. Geben Sie eine Planzahl für eine Summenzeile, z.B. die Gesamtleistung, ein, wird diese auf die einzelnen Gliederungszeilen, die in diese Summe einfließen, prozen-tual hochgerechnet. Planen Sie Jahresgesamtzahlen werden diese auf die einzelnen Monate heruntergebrochen.

Alles auf einen Blick
Auch die Daten aus der Kanzlei-Eigenverwaltung können in die all-in-one BWA einfließen, so erhalten Sie detaillierteste Übersichten über Ihre eigene Kanzlei. Einmalig hinterlegen Sie, welche Leistungen oder Artikel zu welcher Auswertungszeile gehören. So erhalten Sie auf einen Blick eine Deckungsbeitragsrechnung für die einzelnen Tätigkeitsbereiche, z.B. laufen-de Fibu oder Lohnabrechnungen.

Grafikdarstellung inklusive
Mit Grafik? Kein Problem, ordnen Sie mit einem Mausklick den gewünschten Auswertungs-zeilen eine Farbe zu und schon bekommen Sie die entsprechende Grafik angezeigt.

Steuerberater sind begeistert
Die all-in-one BWA lässt keine Wünsche offen, dieser Meinung waren auch die hmd-Anwender, denen das Modul bereits vorgestellt wurde. "Ein Medium wie dieses hatten wir noch nie, das geht bis hin zur Integration von Bilanzzahlen, der Präsentation für den Mandan-ten und nicht zuletzt bis zum Betriebsvergleich, der sich nun ganz einfach realisieren lässt.", so Kurt Hamann, Steuerberater aus Güglingen.

Die all-in-one - eine BWA für jedermann
Das Programm ist ohne die hmd-Basisinstallation lauffähig und enthält den Datenimport unter anderem aus DATEV Rewe, DATEV Nesy sowie eine einfach zu bedienende Excel-Schnittstelle. Damit kann jeder Steuerberater und Unternehmer auf die Vorteile dieses Pro-duktes zugreifen.

(Quelle: http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=13717)

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1.2 Konferenz IT Risk Management 2005

Seit 1999 gibt es in der bewährten Reihe der COMPUTAS-Sicherheitskonferenzen eine auf das Thema IT Risk Managementfokussierte Veranstaltung. Die große Resonanz auf die bisherigen sechs Konferenzen belegen die Bedeutung dieser Thematik. Auf der diesjährigen Konferenz werden namhafte Referenten zu zentralen Fragestellungen des IT Risk Managements Stellung beziehen, aus ihrer Erfahrung berichten und Lösungen aufzeigen.
Die zweitägige Konferenz wird einen Überblick über die aktuell diskutierten Konzepte, Methoden und Erfahrungen geben und das rechtliche Umfeld ausleuchten. Das COMPUTAS-Konferenzprogramm bietet nicht nur eine Plattform für die Vermittlung aktuellen Fachwissens, sondern bildet zudem ein Forum für den vertieften fachlichen Gedankenaustausch in außergewöhnlichem Rahmen. Die Fachkonferenz vermittelt persönliche Nähe zu den Kompetenzträgern des jeweiligen Themenbereichs – ein bleibendes Erlebnis.

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(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.3 Assekuranz macht sich fit für Solvency II

Die internationale Rating-Agentur Fitch geht davon aus, dass Solvency II nur geringe Auswirkungen auf das Rating der Versicherungsunternehmen haben wird. Gegenwärtig wird das aus den Jahren 1973 (Nichtlebensversicherung) und 1979 (Lebensversicherung) stammende Solvabilitätssystem europaweit modernisiert und den aktuellen Entwicklungen angepasst. Primärer Fokus von Solvency II ist die Entwicklung eines Systems zur Berechnung der angemessenen Kapitalanforderungen als „Risiko-Puffer“ für schlechte Zeiten, insbesondere zum Schutz der Versicherungsnehmer. Gleichzeitig soll Solvency die Unternehmen motivieren, ihr Risiko-Management zu verbessern sowie die Unternehmenstransparenz zu erhöhen. Experten gehen davon aus, dass Solvency II im Januar 2009 in Kraft treten wird. Fitch bestätigt in einem jüngst veröffentlichten Report, dass viele europäische Versicherer bereits heute die notwendigen Schritte eingeleitet haben, um ihre Kapitalausstattung sowie ihr Risiko-Management zu verbessern. Insbesondere die regulatorischen Anforderungen in den einzelnen Ländern würden Versicherer motivieren, ihre Kapitalausstattung dem individuellen Risiko-Profil anzupassen.

Unterschiedlicher Vorbereitungsstand in den Ländern
Allerdings gebe es auch Länder, wie etwa Frankreich, in denen auf dem Weg von Solvency I zu Solvency II größere Anpassungen erforderlich seien. Andere Länder, beispielsweise Großbritannien und die Niederlande, würden demgegenüber bereits heute die Anforderungen aus Solvency II weitestgehend erfüllen. Vor diesem Hintergrund geht Fitch davon aus, dass Solvency II für die meisten Versicherer keine Auswirkungen haben wird. Die Grundlage des neuen Aufsichtsystems bilden – analog zu Basel II – eine Drei-Säulen-Struktur sowie ein Risiko-Verständnis, das auf der Gesamtsolvabilität aufbaut. Dies bedeutet, dass neben den Vorschriften zum Halten von Eigenkapital (Säule I), das aufsichtsrechtliche Überprüfungsverfahren (Supervisory Review Process) und eine stärker qualitativ ausgerichtete Versicherungsaufsicht (Säule II) an Bedeutung gewinnen werden. Mit der dritten Säule „Offenlegung“ wird die Transparenz der Risiko-Positionen und der Risiko-Management-Prozesse angestrebt, um die bisher bestehende starke Informationsasymmetrie zu reduzieren. Ziel dabei ist es, dass die Marktteilnehmer die Versicherungsunternehmen über ihre Renditeforderungen disziplinieren können.

Parallelen zu Basel II
Sowohl Basel II als auch Solvency II liegt der Gedanke und das Ziel zu Grunde, die bestehenden quantitativen Aufsichtssysteme durch risikoadäquate Elemente der Aufsicht zu ergänzen und mittelfristig durch ein im Wesentlichen qualitatives System zu ersetzen, das sich durch den Einsatz unternehmensinterner und -individueller Risiko-Steuerungsmodelle auszeichnet. Während noch vor wenigen Jahren die Genehmigung der einzelnen Tarife und Bedingungen wesentlicher Bestandteil der materiellen Staatsaufsicht war, fokussiert die zukünftige Finanzaufsicht stärker die Beurteilung und Überprüfung der Qualität des Risiko-Managements im Versicherungsunternehmen. Fitch weist in diesem Kontext darauf hin, dass im weiteren Konsultationsprozess die signifikanten Unterschiede zwischen Banken und Versicherungsunternehmen berücksichtigt würden. Die Rating-Agentur geht außerdem davon aus, dass die Kapitalermittlungsmethoden der Rating-Agenturen und Regulatoren sich mittelfristig angleichen werden.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.4 GDPdU und Archivierung lassen sich nur unternehmensspezifisch lösen - oder "Die Suche nach der IDEA(L)-Lösung"

Während die Diskussionen rund um die GDPdU bislang in weiten Teilen theoretisch geprägt waren, haben inzwischen die ersten digitalen Betriebsprüfungen stattgefunden. Insoweit wurden viele bislang zumeist in der Theorie diskutierten Problemfelder von der Praxis unter verschiedenen denkbaren Ausgestaltungen der IT-Wirklichkeit durchlebt und somit wichtige Erkenntnisse für die Praxistauglichkeit der GDPdU gewonnen. Stets im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Frage, welche Anforderungen an die Auswertbarkeit von älteren Daten gestellt werden, die nicht mehr im Produktivsystem vorliegen und separat archiviert wurden: Wie wird hier im Fall einer Betriebsprüfung vorgegangen? Dabei liegt die Verantwortung für die Bereitstellung der steuerrelevanten Daten nebst Auswertungsmöglichkeiten stets beim Steuerpflichtigen. Schlüsselkomponente und Maßstab zugleich bildet dabei stets die IDEA-Software, da sie vom Betriebsprüfer für die Auswertung verwendet wird.

Wozu Archivsysteme?
Zunächst ist festzustellen, dass weder die Abgabenordnung noch die hierzu ergangene Verwaltungsanweisung - die GDPdU - eine Pflicht zur Einrichtung von Archivsystemen vorsehen. Dennoch erlangen Archivsysteme im GDPdU-Kontext eine wichtige Bedeutung, sobald in den operativen Haupt-, Neben- und vorgelagerten Systemen die steuerrelevanten Daten des Prüfungszeitraumes nicht mehr auswertbar vorliegen und insoweit auf bereits archivierte Datenbestände zurückgegriffen werden muss. Angesichts der Aufbewahrungsfristen von 6 oder 10 Jahren wird die Auslagerung von Datenbeständen aus den Produktivsystemen aus Kosten- bzw. Performanceüberlegungen besonders bei mittleren und größeren Anwendungen den Regelfall darstellen. Es ist hierbei auch zu unterscheiden, ob die Daten a) nur im Rahmen einer Datensicherung ausgelagert, b) von der Anwendungssoftware selbst für die externe Speicherung vorbereitet und verwaltet oder c) in ein externes, unabhängiges Archivsystem übergeben werden. Fall, a), Datensicherung, ist eine Selbstverständlichkeit. Sie hat aber nicht direkt mit der recherchierbaren Speicherung von Daten und Dokumenten in einem Archivsystem zu tun - auch wenn die Hersteller von Datensicherungssoftware hierfür ebenfalls den Begriff Archivierung benutzen. Wird das Produktivsystem, in dem die Daten entstanden sind, auch für die Aufbereitung und Speicherung älterer Datenbestände genutzt, dann sind in Fall b) diese nur mit dem die Daten erzeugenden System verarbeitungsfähig. Spätestens Updates oder Migrationen auf andere Systeme führen hier zu Problemen. Im Markt hat sich daher der Ansatz c) herausgebildet, unabhängige Archivsysteme für die Speicherung dieser Daten zu verwenden. Dabei liegt die eigentliche Motivation für den Einsatz von Archivlösungen keineswegs in den GDPdU, als vielmehr in rein betriebswirtschaftlichen Überlegungen, insbesondere in der Motivation, unternehmensinterne Prozesse zu verbessern. Das Archivsystem speichert die steuerrelevanten Informationen zusammen mit allen anderen Daten und Dokumenten. Nur so ist ein aufwendiges Archivsystem wirtschaftlich zu nutzen.

Archivierung versus Auswertbarkeit

Die durch die Abgabenordnung, §§ 146, 147 AO, geforderte Auswertbarkeit von Daten ist keine originäre Aufgabe des Archivsystems. Archivsysteme dienen der langfristigen, sicheren und unveränderbaren Speicherung von Informationen, nicht zu deren Verarbeitung. Die Daten im Archivsystem sind auch nur dann auswertbar, wenn sie bereits vollständig, richtig und mit den entsprechenden Strukturinformationen zum Aufbau der Datenbestände archiviert wurden. Die Auswertbarkeit muss daher von den Haupt- und Nebensystemen bereits bei der Übergabe der Daten an das Archivsystem sichergestellt sein. Bleibt die Frage nach den "GDPdU-konformen" Auswertungsmöglichkeiten und deren Bereitstellung im Archivsystem. Während die Abgabenordnung keine Aussage über die Ausgestaltung und den Umfang der Auswertungsmöglichkeiten beinhalten, fordert der als Erläuterung zum Datenzugriff veröffentlichte Fragen- und Antwortenkatalog der Finanzverwaltung (Fassung vom 1. Februar 2005) quantitativ und qualitativ gleiche Auswertungsmöglichkeiten, die jenen des Produktivsystems entsprechen. Spätestens hier wird deutlich, dass diese Anforderungen nicht durch Archivlösungen abgedeckt werden können, deren originäre Zielsetzung nicht in der Auswertung, als vielmehr in der revisionssicheren Langzeitarchivierung besteht. Es kann nicht Aufgabe eines Archivsystems sein, die Auswertungsmöglichkeiten beliebiger ERP-Systeme in unterschiedlichsten Varianten, Versionen und Konfigurationen über jahrzehntelange Zeiträume nachzubilden. Wie kann es nun dennoch gelingen, die geforderte Auswertbarkeit herzustellen, ohne dass steuerrelevante Daten zwingend im operativen System vorgehalten werden müssen? Vielfach diskutierte Ideen wie z. B. "IT-Museen", die in Unternehmen alte Systeme zur Auswertung der Daten über Jahrzehnte lauffähig vorhalten, oder die Vorstellung, alte Datenbestände nach einem Jahrzehnt "einfach" in die laufende Anwendung zurückzuladen, sind unrealistisch. Im Sinne einer praxistauglichen und wirtschaftlich angemessenen Lösung sind solche Szenarien abzulehnen.

Der Blick in das Unternehmen entscheidet!
Die Frage nach den geforderten Auswertungsmöglichkeiten lässt sich weder über eine Generalklausel, noch über die Androhung von "Sippenhaft" im Falle fehlender Auswertungsmöglichkeiten lösen. Das übergeordnete Kriterium der quantitativ und qualitativ gleichen Auswertungsmöglichkeiten muss vielmehr unternehmensspezifisch mit Leben erfüllt werden. Dies entspricht auch den Erfahrungswerten aus den ersten digitalen Betriebsprüfungen und ist letztlich Ausfluss aus der Heterogenität der in den Unternehmen herrschenden IT-Strukturen. Überzeugend erscheint in diesem Zusammenhang insbesondere die Argumentation von Intemann und Cöster (Intemann/Cöster, DStR 47/2004, S. 1981 (1983)), welche sich bei der Beurteilung der Anforderung nach qualitativ und quantitativ vergleichbaren Auswertungsmöglichkeiten für archivierte Daten sowohl an den technischen Gegebenheiten als auch an dem hierfür notwendigen Investitionsbedarf für das betroffene Unternehmen orientieren. Die Forderung des Fragen- und Antwortenkatalogs stößt demnach immer dann an ihre Grenzen, sobald die technische Machbarkeit überschritten ist bzw. die Realisierung einer entsprechenden Lösung erhebliche (unangemessene) Mehraufwendungen für die betroffenen Unternehmen bedingt.

IDEA als geeigneter Maßstab
Bei der Beurteilung der geforderten Auswertungsintensität stellt sich die Frage, welche Mindestanforderungen an archivierte Datenbestände mit steuerlicher Relevanz zu stellen sind. Bereits bei den im Unternehmen im Einsatz befindlichen operativen Systemen (ERP, kaufmännische Software, Materialwirtschaft, etc.), können in Abhängigkeit von Produkten, Herstellern, Versionen und Konfigurationen unterschiedlichste Auswertungsmöglichkeiten während des Entstehens und des Aufbewahrungszeitraums der Daten vorliegen. Will man auf eine grundsätzliche gesicherte Auswertbarkeit abstellen, bietet die "IDEA-Auswertbarkeit" nach Ansicht der Autoren die Mindestanforderung und damit den Maßstab - immer vorausgesetzt - datenbezogene, technische und finanzielle Gegebenheiten rechtfertigen diese Einschränkung. Wenn man insoweit als Unternehmen sicherstellen kann, dass diese beiden Vorgehensweisen, Überlassung auf einem Datenträger in einem mit IDEA auswertbaren Format und die Auswertung mit IDEA bzw. einer gleichgelagerten Lösung selbst, verfügbar sind, ist eine Mindestsicherheit gegeben, die richtigen Maßnahmen für eine Betriebsprüfung ergriffen zu haben. Eine letztendliche Sicherheit gibt es jedoch nicht. Jedes Unternehmen arbeitet anders, benutzt andere kaufmännische Software, hat andere steuerrelevante Informationen. Daher muss eine Lösung immer auf die Unternehmenssituation abgestellt sein. Auch wenn die Kombination von IDEA mit einem beliebigen Archiv eine denkbare Möglichkeit darstellt, um das Problem der langzeitigen Sicherstellung der Auswertbarkeit steuerrelevanter Daten zu lösen, ist in jedem Fall eine individuelle Prüfung und Betrachtung erforderlich. So muss insbesondere bei Migrationen die Frage der geforderten Auswertungsfunktionalität stets unternehmensspezifisch erfolgen und sich letztlich an Machbarkeit und Finanzierbarkeit messen lassen.

Universelles Auswertungsprogramm als "Königsweg"
Um dem Kriterium der "quantitativ und qualitativ gleichen Auswertungsmöglichkeiten" jenseits der Mindestanforderung IDEA unternehmensspezifisch beizukommen, bietet sich der in der Fachliteratur bereits anerkannte Lösungsweg auf Basis eines universellen, vom Produktiv- und Archivsystem unabhängigen, übergeordneten Auswertungsprogramms an. Dieser auf Kampffmeyer/Groß zurückgehende Ansatz sieht vor, dass die Daten nebst Strukturinformationen an ein externes Speichersystem, ein Archivsystem oder ein Datensicherungssystem abgeben werden und die bei Bedarf dem Steuerprüfer zur Auswertung unabhängig bereitgestellt werden können. Ein der Archivierung vorgeschalteter Validierungslauf ermöglich zudem die Daten auf ihre Verarbeitungsfähigkeit und Vollständigkeit zu prüfen. Dabei wird dem Kriterium der quantitativen und qualitativen Auswertungsmöglichkeiten über einen so genannten "IDEA-Client" Rechnung getragen, welcher zunächst auf die Minimalanforderung abstellt. In Abhängigkeit von technischen und finanziellen Gegebenheiten der Unternehmen sieht dieser Lösungsansatz eine Skalierbarkeit der geforderten Auswertungsmöglichkeiten vor und unterstützt damit die unternehmensspezifische Suche nach einer sinnvollen, sicheren und wirtschaftlichen Lösung der GDPdU-Problematik. Die IDEA(L)-Lösung scheint damit gefunden, auch wenn sie sich unternehmensspezifisch ganz unterschiedlich darstellen kann.

(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/loesung/kampffmgross_2.htm)

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1.5 Synergien nutzen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

In Zeiten zunehmenden Konkurrenzdrucks erkennen viele Rechtsanwälte und Steuerberater, dass zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs vor allem ein Qualitätsmanagement und ein differenziertes Controlling zur effizienten Kanzleisteuerung gehört.

Erfolgreiches Qualitätsmanagement steigert die Kundenzufriedenheit und damit die Bindung der Mandanten an die Kanzlei. Durch optimierte Prozesse sinken die Fehleranfälligkeit und das Haftungsrisiko. Eine übergeordnete Kanzleisteuerung ermöglicht die Identifikation der Stärken und Schwächen der Kanzlei, so dass beispielsweise Kostentreiber in der Kanzlei aufgespürt und rentable Mandate in Zukunft gezielt ausgebaut werden können. Durch die Zusammenarbeit von Rechtsanwälten und Steuerberatern können sich hier Synergie-Effekte ergeben. Da sich jedoch Arbeitsorganisation und Abrechnungsmodalitäten beider Berufsgruppen unterscheiden, ist die Herausforderung an ein übergeordnetes Controlling zur effizienten Kanzleisteuerung für die interdisziplinäre Kanzlei besonders hoch.

Die Zielerreichung überwachen
Zu konsequentem Kanzleimanagement gehört darüber hinaus, dass sich die Kanzleiinhaber Zeit dafür nehmen, in operativer und in strategischer Hinsicht die Zielerreichung zu überwachen und gegebenenfalls Korrekturen in der Kanzleistrategie vorzunehmen. Dies ist nur möglich, wenn sich Anwälte regelmäßig untereinander austauschen und vor allem auch mit ihren Mitarbeitern Gespräche über die gemeinsamen Fortschritte bei der Erreichung der Kanzleiziele führen. Gerade in diesem Punkt müssen Kanzleien aber erkennen, dass nicht nur Aktenarbeit der Erreichung der Kanzleiziele - einschließlich langfristiger wirtschaftlicher Gewinne - dient. Eine wichtige Voraussetzung ist vor allem auch die Arbeit an der zielorientierten Steuerung der eigenen Kanzlei.

Neue Programmverbindung
DATEV unterstützt bei der interdisziplinären Kanzleisteuerung mit einer neuen Programmverbindung zwischen den Programmen Phantasy und Eigenorganisation comfort sowie Schulungen und Beratungsleistungen. Um die übergeordneten Kanzleisteuerungs-Aufgaben zu erleichtern, hat DATEV die Schnittstellen zwischen Phantasy und Eigenorganisation comfort ausgebaut. Ziel der erweiterten Programmverbindung ist die Verknüpfung der Akte in Phantasy mit dem Auftrag in Eigenorganisation comfort. Dadurch sind in Eigenorganisation comfort auch die Informationen der Aufwandserfassung und Rechnungsschreibung aus Phantasy für Auswertungszwecke vorhanden. Alle Dienstleistungsbereiche von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern können in Eigenorganisation comfort abgebildet werden.

Mit dieser zentralen Datenbasis ist im Programm sowohl operativ als auch strategisch ein übergreifendes, interdisziplinäres Controlling zur reibungslosen Kanzleisteuerung möglich. Im Programm Eigenorganisation comfort lassen sich außerdem die Aufträge aus dem rechtsanwaltlichen Bereich anzeigen, inklusive der Informationen über Aufwandserfassung und Rechnungsschreibung. Auf diese Weise ist das Programm in der Lage, alle Dienstleistungsbereiche von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zentral abzubilden. Der interdisziplinären Kanzlei liefert dieser Datenpool die Basis für eine übergreifende Kanzleisteuerung - sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene. Neben den Softwarelösungen zur Kanzleisteuerung unterstützt DATEV Anwälte und interdisziplinäre Kanzleien zum Thema Kanzleisteuerung außerdem mit weiteren leistungsstarken Instrumenten, beispielsweise dem Betriebsvergleich für Rechtsanwälte, dem DATEVanwalt KOLLEG Seminarangebot und individueller Kanzleiorganisations- bzw. -managementberatung.

(Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8749&zg=ra)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Black Box in Longhorn - Totale Überwachung als Standard-Tool

Feature zeichnet Windows-Abstürze auf

Microsoft wird seinen Windows-XP-Nachfolger 'Longhorn' mit einer Black Box ausstatten. Ähnlich wie Flugdatenschreiber in der Luftfahrt zeichnet sie bei gröberen Zwischenfällen oder gar Abstürzen im System alle relevanten Daten auf, mit deren Hilfe später die Ursache des Problems beseitigt werden soll. Datenschützer dürften von der Innovation wenig begeistert sein - zeichnet sie doch nicht nur alle Programme auf, die zum Zeitpunkt des Absturzes aktiv waren, sondern auch den Inhalt aller Dokumente.

Basis für das Feature ist das Fehlermeldungs-Tool 'Watson', das bereits jetzt in Windows integriert ist, doch die Longhorn'sche Black Box soll wesentlich detailliertere Informationen liefern. "Stellen Sie sich das Ganze wie einen Flugdatenschreiber vor", sagte Microsoft-Chairman Bill Gates während der Windows Hardware Engineering Konferenz in Seattle. "Jedes Mal wenn es ein Problem gibt, hilft uns die Black Box dabei, mit den Betroffenen zusammenzuarbeiten und zu analysieren was passiert ist."

Vor allem Unternehmen werden dabei zweimal überlegen, ob sie die Daten im Fall, dass der Rechner eines ihrer Angestellten abstürzt, an Microsoft oder lieber an einen internen IT-Manager übermitteln. In der Regel bevorzugen Firmen wohl die interne Lösung - zur mäßigen Freude der Angestellten. Denn das System lässt sich so konfigurieren, dass es nicht nur anzeigt, dass ein Anwender kurz vor dem Absturz gerade mit dem Internet Explorer gearbeitet hat, sondern auch, welche Seiten er zuletzt besucht hat. Das kann unter Umständen peinlich werden. Das selbe gilt für Anwendungen wie den Instant Messenger, bei dem die Black Box auch den Inhalt des letzten Chats anzeigt.

Der leitende Microsoft-Produktmanager Greg Sullivan glaubt dennoch nicht, dass es wegen dem Feature Probleme geben könnte. Bereits jetzt stünde von Drittherstellern Software zur Verfügung, mit denen Unternehmen die Computerarbeitsplätze ihrer Mitarbeiter überwachen können, argumentiert er. Etwas besser haben es da Privatanwender. Sie können alleine entscheiden, ob und in welchem Umfang sie die Daten der Black Box an Microsoft schicken wollen. Nach den bisherigen Plänen soll eine Nachricht den Nutzer darauf hinweisen, dass eine Informationsmail an Microsoft geht - vorher erhält er die Möglichkeit sie zu ändern. So lässt sich beispielsweise der Inhalt einer Mail verändern, die zum Zeitpunkt des Absturzes gerade bearbeitet wurde. Außerdem landet der Black-Box-Bericht anonym im Microsoft-Postfach.

"Unser Ziel ist es, dass der Nutzer jederzeit alles unter Kontrolle hat", so Sullivan. "In der Benutzeroberfläche erscheint ein Dialogfeld, bei dem klar ausgewählt werden kann, ob man die Informationen abschicken möchte. Auch werden die Details so dargestellt, dass der Anwender Buchstabe für Buchstabe analysieren kann, was er verschicken möchte."

Kritiker befürchten jedoch, dass dieses Verfahren den Anwendern viel Zeit und Nerven rauben könne. Und obwohl sie zwar den Inhalt eines Dokuments einsehen könnten, würden sie oft nicht die Bedeutung der ebenfalls aufgeführten technischen Daten erkennen - beispielsweise Verzeichnis-Einstellungen. So sagte Industrieanalyst Richard Doherty, er bezweifle, ob Microsoft von den Nutzern bereits genug Feedback über das Feature bekommen habe. Sogar Flugzeugpiloten könnten entscheiden, ob ihre Black Box routinemäßige Cockpitgespräche aufzeichnet. Microsofts Version des Kontrollgeräts "schreit nach mehr Tests in einer realen Umgebung", so Doherty.

Die theoretischen Vorteile des Tools liegen auf der Hand: Denn damit könnte Microsoft in dem Moment auf ein Problem reagieren, in dem es zum ersten Mal auftaucht und ein Patch bereitstellen, bevor andere Nutzer davon betroffen sind. Doch daran glaubt nicht mal Produktmanager Sullivan. Bis zu dem Tag an dem ein Fehler nur einmal auftaucht und dann behoben wird, sei es noch ein weiter Weg - "das wird ein Ziel bleiben".

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/ts-itsecurity/detail.php?nr=20822)

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2.2 Citrix, Microsoft und HP bieten gemeinsame Serverkonsolidierung

One Consolidated Solution wird über Partner vertrieben

Citrix, Microsoft und HP haben unter dem Motto "One Consolidated Solution“ eine Initiative zur IT-Konsolidierung aus einer Hand gestartet. Das Angebot wird in Deutschland durch ausgewählte, gemeinsame Partner von Citrix, Microsoft und HP vertrieben. Im Einzelnen setzt sich die Initiative aus folgenden Komponenten zusammen: Für den Bereich Anwendungsbereitstellung, Informationszugriff und Sicherheit bringt Citrix seine Access Suite in das Angebot mit ein. Die Produktsuite zentralisiert den Zugang zu Anwendungen und Informationen und ermöglicht IT-Administratoren, Unternehmensressourcen On Demand bereitzustellen. Die Suite läuft unter dem Windows Server System 2003, das gemeinsam mit Active Directory, SQL Server 2000 und Exchange Server 2003 sowie Microsoft Service für Unix, die Anwendungs- und Betriebssystem-Plattform bildet.

Der Bereich IT-Management wird über den Citrix Presentation Server, die Microsoft Management Tools, das Microsoft Systems Center Server 2005 sowie Microsoft Virtual Server und Services für andere Betriebssysteme abgedeckt. HP stellt hier zusätzlich seine HP Proliant Essential-Software zur Verfügung, welche die Management-Möglichkeiten der Proliant-Server erweitert.

Als Infrastruktur und Storage umfasst One Consolidated Solution unter anderem Microsoft Storage Server, HP Proliant-Server und Integrity-Server. Für den Aufbau hochverfügbarer und sicherer Speichersysteme bringt HP Storageworks NAS, Storageworks SAN sowie NAS/SAN Fusion ein.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39132629,00.htm?h)

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2.3 Schnellster Supercomputer Europas vorgestellt

Die niederländische Astronomieorganisation Astron hat den derzeit leistungsstärksten Supercomputer Europas vorgestellt. Der IBM-Rechner vom Typ "Blue Gene" ist Bestandteil eines Systems zur Erforschung des Weltalls und soll ab dem Jahr 2006 an der Universität von Groningen arbeiten. Mit mehr als 12 000 Power-PC-Prozessoren erreiche die Maschine eine Leistung von 27,4 Teraflops (Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde) im Linpack-Benchmark, teilt der Hersteller mit. Nach heutigem Stand wäre er damit zugleich der viertschnellste Supercomputer weltweit. Blue Gene soll von einem Konsortium aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen genutzt werden.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?
pageid=254&type=detail&artid=74517
)

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2.4 Microsoft: 64-Bit-Version gratis für Windows-Nutzer

Microsoft kündigt heute die weltweite Verfügbarkeit der 64-Bit-Versionen von Windows XP und dem Windows Server 2003 an. Registrierten Anwendern der 32-Bit-Variante bietet der Hersteller eine Möglichkeit zum fast kostenfreien Umstieg auf die 64-Bit-Plattform. Mit dem Upgrade wendet sich Microsoft an Käufer eines 64-Bit-Computers, auf dem Windows XP Professional oder die "N"-Ausgabe ohne den Windows Media Player vorinstalliert ist. Das System muss nach dem 31. März 2003 gekauft worden sein. Bisher gibt es die Umtauschaktion nur auf der englischen Seite.

Microsoft-Kunden, die eine Lizenz für die 64-Bit-Version bestellen, verlieren die Nutzungsrechte an der ersetzten 32-Bit-Software. Für den Versand verlangt der Hersteller 12 US-Dollar innerhalb der Vereinigten Staaten und 22 US-Dollar weltweit.

(Quelle: http://www.chip.de/news/c1_news_15119998.html?tid1=9226&tid2=0)

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2.5 Microsoft und SAP kooperieren enger

ERP-Software der Walldorfer soll sich besser an Office anbinden lassen.

Die beiden Softwareriesen Microsoft und SAP haben eine Kooperation geschlossen, um die ERP-Anwendung der Walldorfer enger an das Office-Paket aus Redmond anzubinden. Ein entsprechendes Produkt wird derzeit unter dem Codenamen Mendocino entwickelt. Mendocino gilt als weiteres Indiz für die enger werdende Partnerschaft der beiden Unternehmen, seit Fusionsgespräche im vergangenen Jahr gescheitert sind.

Die Mendocino-Entwicklung wurde von Shai Agassi, bei SAP zuständiger Präsident für die Produkt- und Technologiegruppe, gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt. "Wir vereinen die beiden größten Applikationen auf dem Markt." Weltweit arbeiteten rund 60 Millionen Anwender auf Systemen, auf denen sowohl Office als auch MySAP lizensiert sei. Durch Mendocino sollen User über ihre vertrauten Office-Umgebungen am Desktop die Back Office-Systeme von SAP wie Budget-Monitoring, Ausgabenmanagement und Lagerkontrolle nutzen können.

Microsoft und SAP wollen mit der Zusammenarbeit vor allem Oracle ausstechen, den weltweit zweitgrößten Anbieter von Business-Applikationen. "Der Zweck von Mendocino ist es, die Software-Integration zu automatisieren, ohne dass dafür Dienstleister von außen notwendig sind", erklärte Jeff Raikes, bei Microsoft zuständiger Produkt-Manager. Das gilt unter anderem auch als Seitenhieb auf IBM, das durch solche Services wesentliche Umsätze schafft. Die Partnerschaft zwischen Microsoft und SAP hat Tradition, die beiden Unternehmen arbeiten seit mehr als zehn Jahren zusammen. Im Vorjahr hatte es streng geheime Übernahmegespräche gegeben, eine Transaktion kam jedoch nicht zustande.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39132627,00.htm)

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2.6 Postbank will TAN-Verfahren ändern

Ende letzter Woche waren Postbank-Kunden wieder Ziel von Phishing-Mails -- diesmal sollten Anwender ihre PIN und TAN allerdings per Fax übermitteln. Nicht zuletzt wegen dieses Vorfalls will die Postbank im Kampf gegen Phishing weitere Maßnahmen ergreifen. So sollen Online-Überweisungen zukünftig auf 3000 Euro begrenzt werden, wie es bereits beim Telefon-Banking seit Jahren der Fall ist. Das Limit würde nach Meinung der Postbank Betrugsversuche unattraktiver machen. Zusätzlich soll ab kommenden Sommer das TAN-Verfahren verbessert werden. Eine erforderliche TAN wird dann nicht mehr vom Kunden aus der vorliegenden Liste ausgewählt, sondern per Zufallsprinzip von der Postbank abgefragt. Selbst wenn ein Phisher in den Besitz einer unverbrauchten TAN gelangt, kann er damit keine Überweisung vornehmen, da sie nicht zu seiner Session passt. Allerdings bietet das keinen Schutz, falls der Kunde seine komplette TAN-Liste etwa per Fax an den Phisher sendet. Alternativ bietet die Postbank seit einem Jahr auch bereits das mTAN-Verfahren (mobile TAN) an. Dabei sendet ein Server eine nur kurzzeitig gültige Transaktionsnummer per SMS an das Kundenhandy. Hier müsste ein Angreifer schon sehr schnell reagieren, um erfolgreich zu sein.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/59211)

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3 IT-Sicherheit

3.1 Symantec packt Anti-Spyware in Norton

Aufpreis für Spionage-Firewall

Mit einer aufgerüsteten Version der Suite 'Norton Internet Security' reagiert der Sicherheitsspezialist Symantec auf die zunehmende Spyware-Bedrohung. Die Spyware-Applikation steht seit Anfang dieser Woche kostenlos zum Download zur Verfügung, Anfang Juni soll die Software dann im Paket mit der aktualisierten Norton-Suite auf den Markt kommen. Dort trifft Symantec auf harte Konkurrenz - die meisten Anti-Spyware-Produkte sind bislang kostenlos.

"Indem wir Anti-Sypware in ein Komplettpaket integriert haben und gewissermaßen jegliche Spyware an der Firewall blockieren, können wir verschiedene Probleme auf einmal lösen", sagte Symantec-Produktmanager Kraig Lane gegenüber US-Medien. "Die Anwender wollen ein Produkt, das sie vor so vielen Bedrohungen wie möglich auf einmal schützt."

Dafür sind sie nach Lanes Überzeugung auch bereit, tiefer als bisher in die Tasche zu greifen. Die Norton-Version mit integrierter Anti-Spyware wird rund 80 Dollar kosten, das sind rund 10 Dollar mehr als das bisherige Sicherheitspaket. Auch deshalb lässt Symantec die Software vor der Markteinführung in einer Beta-Version von der Öffentlichkeit testen.

Vor allem eine Art "Echtzeit-Kampf" gegen die Spionageprogramme soll die Anwender dabei überzeugen. Nach Lanes Worten sucht die Software gezielt nach Programmen, die Daten an ihren Absender zurückschicken - verdächtige Anwendungen würden bereits an der Firewall blockiert. Indem so die meisten Attacken abgefangen würden, könne die Software die Nutzer besser vor Spyware-Bedrohungen schützen, als Programme, die die Gefahr erst erkennen, wenn sie bereits auf dem Rechner installiert wurde.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20650)

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3.2 Patchday bei Lotus Notes und Domino

Vier Lecks geschlossen

IBM hat Patches für Schwachstellen in den Produktlinien Lotus Notes und Domino veröffentlicht. Auf die vier Lücken - die unter anderem Denial-of-Service-Angriffe ermöglichten - hatten Sicherheitsunternehmen aufmerksam gemacht. IBM hatte die Bedeutung der Lecks zunächst heruntergespielt. Wie das Unternehmen jetzt bestätigte, konnten Hacker einen Lotus Domino Server mit einem Überlastungsangriff zum Absturz bringen. In einer zweiten Mitteilung geht IBM auf die Gefahr einer 'Http header injection' in Lotus Domino ein. Die Bedrohung sei gering, weil Angreifer dafür zunächst eine bösartige Anwendung auf dem Server installieren müssten, hieß es. In einem weiteren Advisory warnt IBM nun vor einer Authentifizierungslücke in Domino. Ein vierter Fehler lag in der .ini-Datei von Lotus Notes. Diese Schwachstelle konnte ausgenutzt werden, um Notes zum Absturz zu bringen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20615)

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3.3 Kritisches Leck klafft in Windows 2000

Fehler in der Webansicht des Windows Explorers

Eine Schwachstelle in Windows 2000 ermöglicht es Angreifern, in das System einzudringen. Das teilte das Sicherheitsunternehmen GreyMagic mit. Betroffen sind 'Windows 2000 Professional', 'Windows 2000 Server' und 'Windows 2000 Advanced Server' - auch wenn das SP4 aufgespielt wurde. Die Lücke liegt im Windows Explorer. Dessen Webview-Bibliothek 'webvw.dll' bereinigt bestimmte Metadaten von Dateien ungenügend, bevor sie weitergegeben werden. So kann ein Angreifer in die Metadaten bösartigen JavaScript-Code schreiben. Dieser Code wird ausgeführt, wenn eine speziell präparierte Datei in der Webansicht des Windows Explorers betrachtet wird. Dass Microsoft für die Lücke einen Patch veröffentlicht, ist unwahrscheinlich. Experten empfehlen daher, die Webansicht des Windows Explorers unter Windows 2000 zu deaktivieren und die herkömmliche Ansicht zu verwenden.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20695)

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3.4 WiFi-Nutzer angeblich von 'WiPhishing' bedroht

Reale Gefahr oder Marketing-Kampagne?

Nachdem die WiFi-Anwender bereits 'War Driving' und 'Evil Twins' fürchten müssen, sollen sie jetzt auch vor 'WiPhishing' auf der Hut sein. Dieses Kunstwort ist aus den Begriffen 'WiFi' und 'Phishing' zusammengesetzt. Erfunden hat es nach britischen Medienberichten Nicholas Miller, CEO von Cirond, einem Anbieter von Sicherheitssoftware für Netzwerke.

Was unter WiPhishing zu verstehen ist, stellt das Unternehmen ausführlich im Internet dar. Danach könnten sich Hacker zu Nutze machen, dass etwa 20 Prozent aller Heimnetzwerke mit den voreingestellten SSID-Einstellungen (Service Set Identifier) betrieben werden. Zudem hätten alle Hotspots bekannte SSIDs. Habe ein WiFi-Laptop einmal ein Netzwerk benutzt, verbinde es sich automatisch mit jedem Netzwerk gleichen Namens - und das eventuell auch ohne Wissen des Anwenders. Um 'WiPhising' handele es sich, wenn Hacker spezielle Laptops oder Hotspots aufsetzten, um die Nutzer ungesicherter WLAN-Zugänge in eine Falle zu locken.

Diese Definition rückt den Begriff 'WiPhising' in die Nähe des Begriffes 'Evil Twins', beim dem ein Hacker-Netz vortäuscht, das vom Anwender angewählte Netz zu sein. Ob es sich beim WiPhising um eine wirkliche Gefahr oder eine Marketing-Kampagne von Cirond handelt, muss sich derweil noch herausstellen. Bislang hat es laut Miller jedenfalls noch keine großangelegte WiPhising-Attacke gegeben.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20704)

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3.5 Trend Micro: Update lähmt den Rechner

Kapazität durch Antivirenprogramm ausgebremst

Gefährliche Zusatzsoftware baut nicht nur Microsoft: Trend Micro, Spezialist für Security-Software, hat US-Medienberichten zufolge ein Update auf den Markt gebracht; dieses soll nahezu alle anderen Programme wenn nicht zum Erliegen bringen, so doch deutlich verlangsamen. Die über das Wochenende ausgelieferte neue Version führte demnach dazu, dass bereits am Montag früh weltweit 311.900 Geschäftskunden aus allen Ecken der Welt bei dem in Tokio ansässigen Unternehmen angerufen und sich beschwert haben. Dafür hat nach den Berichten eine defekte Datei im Official Pattern Release 2.594.00 gesorgt, die eine Auflistung zu bekämpfender Viren und Würmer enthielt. Der Fehler hat einem Unternehmenssprecher zufolge dazu geführt, dass eine Informationsschleife entstanden sei, die beinahe die ganze verfügbare Rechenleistung beansprucht habe. Der Fehler, der mittlerweile als behoben gilt, sei durch mangelnde Tests in dem Virensoftware-Labor in Manila entstanden, hieß es weiter. Die neuen, bereinigten Updates seien bereits ausgeliefert worden und sollen das Problem automatisch beheben.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20804)

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3.6 Extrem kritisches Loch in Netscape

Secunia empfiehlt: "Use another product"

In den Versionen 6.2.3 und 7.2 des Netscape-Brosers klafft eine extrem kritische Sicherheitslücke. Das Problem steckt wahrscheinlich auch in anderen Browser-Versionen, warnen die Sicherheitsexperten von Secunia. Um die Lücke zu umgehen, empfiehlt Secunia, "ein anderes Produkt zu benutzen".

Durch das Loch könne ein Hacker eine Buffer-Overflow-Attacke herstellen - das kann zum Absturz des Browsers führen, außerdem kann ein Angreifer dadurch beliebigen Code auf dem infizierten System ausführen. Ein Patch wurde laut Secunia bislang noch nicht entwickelt. Von Netscape liegt noch keine Stellungnahme vor. Detaillierte Informationen hat Secunia in einem Advisory zusammengefasst.

Das selbe Leck, dass jetzt im Netscape-Browser entdeckt wurde, war bereits im Mozilla-Browser Firefox aufgetaucht - seit der Version 1.0.2 ist es dort jedoch behoben. In jüngster Zeit hatte es einige Diskussionen um die Sicherheit bei Browsern aus der Netscape-Familie gegeben.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20826)

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3.7 Sober-Wurm tarnt sich als Benachrichtung zur WM-Ticket-Auslosung [Update]

Seit wenigen Minuten kursiert eine neue Version des Sober-Wurms, die unter anderem als eine in deutsch verfasste Benachrichtigung über ein gewonnenes Ticket zur Fußball-WM 2006 daherkommt. Daneben tragen die Nachrichten auch Betreffzeilen wie: "Ich bin's, was zum Lachen", "Mail-Fehler", "Ihr Passwort" und "Ihre E-Mail wurde verweigert." Die Absenderadressen der Mails sind wie üblich gefälscht. Bislang erkennen ihn nur wenige Virenscanner anhand einer generischen Signatur. Im Anhang der Mails befinden sich ZIP-Archive, in denen sich der Wurm (Winzipped-Text_Data, autoemail.txt und weitere) als PIF, EXE oder mit einer anderen Endung für ausführbare Dateien befindet. Ob der Schädling sich nur verbreitet oder auch eine Schadfunktion in sich trägt, konnte noch nicht festgestellt werden. Anwender sollten auf keinen Fall verdächtige Anhänge öffnen und bei allen unverlangt zugesandten Mails größte Vorsicht walten lassen. Weitere Hinweise zum Schutz vor Viren und Würmern finden Sie auf den Antivirus-Seiten von heise Security. Der c't-Emailcheck gibt detaillierte Hinweise zu typischen Gefahren bei E-Mails und welche Einstellungen vorgenommen werden sollten.

Update
Die Hersteller von Antivirensoftware haben den neuen Schädling in ihre Signaturdatenbanken aufgenommen und erkennen ihn als Sober.O, .P, .N oder S.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/59225)

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3.8 »IT-Security Made in Germany« geht an den Start

Gemeinsam mit Unternehmen aus der deutschen IT-Branche konnte Georg Adamowitsch, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, bereits während der Cebit den Startschuss für die Exportinitiative »IT-Security Made in Germany« geben. Voraussichtlich kommende Woche sind die Vorbereitungen nun abgeschlossen und die Initiative nimmt ihre Tätigkeit auf.

Mit der Initiative »IT-Security Made in Germany« soll ein Netzwerk zur Förderung des Exports deutscher IT-Sicherheitsprodukte, -lösungen und -dienstleistungen geschaffen werden. Neben dem Aufbau einer gemeinsamen Dachmarke steht die Absatzförderung in ausgewählten Zielregionen – dem arabischen Raum, Mittel- und Osteuropa sowie Südostasien – im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk liegt auf »der höherwertigen Sicherheit«, so Adamowitsch. »Deutsche Produkte und Kompetenzen sind in diesem Marktsegment auf vielen Feldern technologisch führend: Etwa in der Biometrie, bei der Entwicklung von Smartcards oder bei der mobilen Sicherheit, besitzen deutsche Unternehmen erhebliche technologische Wettbewerbsvorteile«, ist sich der Staatssekretär sicher.

In einem »Memorandum of Understanding« brachten die Partner der Initiative im März die geplanten konkreten Schritte zu Papier. Nun wurden die ersten davon erfolgreich umgesetzt: So sollen etwa kommende Woche die Webseiten www.itsmig.de, mit ihren Abwandlungen www.it-security-made-in-germany.de, .inf und .com, die vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie betrieben werden, online gehen. Die Initiative, der derzeit Unternehmen wie Datev, SAP, Secunet, Siemens, T-Systems oder Utimaco angehören, ist noch offen für die Beteiligung weiterer, auch kleinerer Unternehmen und Institutionen der deutschen IT-Sicherheitswirtschaft. Voraussetzung ist jedoch, dass ein hoher Anteil der Wertschöpfung in Deutschland erzielt wird, dass sich das Unternehmen zur Offenlegung der Eigentümerverhältnisse verpflichtet und ein hoher Anteil der Mitarbeiter in Forschung & Entwicklung in Deutschland beschäftigt ist. Einzelheiten werden die Mitglieder voraussichtlich auf ihrer Versammlung in der kommenden Woche festlegen.

Die als Public-Private-Partnership angelegte Initiative wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit einer Anschubfinanzierung gestartet, und soll nach drei Jahren völlig privat betrieben werden. Die Geschäftsstelle wird beim Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie eingerichtet, dass dann als neutrale Instanz auch die Aktivitäten der Initiative koordiniert. Denkbar wäre etwa die Konsortienbildung von Mitgliedsunternehmen um an Ausschreibungen im Ausland erfolgreich mitbieten zu können.

(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8300)

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3.9 IT-Sicherheit: Chefs haften persönlich

Geschäftsführer und Vorstände können persönlich haftbar gemacht werden, wenn sie in ihrem Unternehmen nicht ausreichend für IT-Sicherheit sorgen. Darauf weist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hin. Viele Geschäftsführer räumen sicherer Informationstechnik nicht den erforderlichen Stellenwert ein, obwohl diese für den Unternehmenserfolg immer wichtiger wird. "IT-Sicherheit wird in der Regel leider erst nach einem Schadensfall Chefsache", meint Jürgen Gallmann, Präsidiumsmitglied des BITKOM. Zu der Frage der persönlichen Haftung kämen im Schadensfall noch sonstige Folgen wie der Datenverlust. Auch weiche Faktoren wie das Unternehmensimage können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. "Eine sichere, zuverlässige IT-Infrastruktur ist zu einem Faktor für den strategischen Erfolg eines Unternehmens geworden", sagte Gallmann.

Die vielen möglichen IT-Risiken für die verschiedenen Ebenen und Rechtsformen von Unternehmen sind für die Verantwortlichen nur schwer zu überblicken. Der BITKOM hat in einer Haftungsmatrix die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen und ihre jeweiligen Verantwortlichen in den Unternehmen umfassend dargestellt. "Bei der Frage, wer für den jeweiligen Regelungsbedarf verantwortlich ist, taucht überwiegend die Geschäftsführung auf", sagte Gallmann.

Um Sicherheits- und Haftungsrisiken vorzubeugen, sollten Unternehmer ein Sicherheitskonzept entwickeln lassen, dies verabschieden und auch intern kommunizieren. Ein solches Konzept müsse jedoch das ganze Unternehmen mit sämtlichen Geschäftsprozessen berücksichtigen. "Entscheidend ist, dass Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen: weg von der Einzel-Kurierung lokaler Symptome hin zu einem umfassenden Konzept", sagte Gallmann. So reiche die Installierung von Antiviren-Software, Spam-Filtern und Firewalls nicht aus. Denn auch höhere Gewalt wie Feuer und Überschwemmungen, technisches Versagen wie Softwarefehler und Stromausfall, Vorsatz wie Diebstahl und Hacking, sowie Organisationsdefizite wie unklare Vorschriften oder ungeschulte Mitarbeiter können zu IT-Schadensfällen führen.

"Doch obwohl die Abhängigkeit vieler Unternehmen von Webauftritt und IT-Infrastruktur zunimmt und bei IT-Problemen die Schäden daher immer höher ausfallen, haben viele mittelständische Unternehmen in den vergangenen Jahren in diesem Bereich nur sehr zurückhaltend investiert", betonte Gallmann. Häufig müsse die vorhandene IT-Infrastruktur nach- und aufgerüstet werden, beim Thema IT-Sicherheit bestehe ein struktureller Nachholbedarf.

Die gesetzlichen Regelungen zur IT-Sicherheit umfassen jedoch nicht nur das Haftungsrecht, sondern auch Steuer- und sogar Strafrecht, die Strafen reichen vom Bußgeld bis zur Gefängnisstrafe. "IT-Sicherheit ist ein Querschnittsthema quer durch alle Branchen, Wertschöpfungs- und Politikbereiche", meint daher Walter Fumy, Vorsitzender des BITKOM-Arbeitskreises IT-Sicherheitsmanagement. Fumy stellte neben der Haftungsmatrix zwei weitere konkrete Hilfen und Leitfäden des Verbandes vor: zum einen für Unternehmen, die Anwendungen auslagern wollen (ASP-Sicherheitsleitfaden) und zum anderen für Unternehmen, die ihre IT nach einem der zahlreichen Sicherheitsstandards zertifizieren lassen wollen.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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4 Branchennews

4.1 AMD will Intel mit Server-Chips attackieren

Marketing-Chef Henri Richard: "Wir wollen in diesem Bereich aggressiv weiter wachsen"

Der weltweit zweitgrößte Mikroprozessoren-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) will seinem großen Konkurrenten Intel weiter Marktanteile abringen. AMD habe seinen Marktanteil im Server-Bereich von praktisch Null vor zwei Jahren auf acht Prozent Ende 2004 ausgebaut, sagte Marketing-Chef und Vorstandsmitglied Henri Richard. "Wir wollen in diesem Bereich aggressiv weiter wachsen", zitiert das "Handelsblatt" (Montagausgabe) den AMD-Vorstand. Damit attackiert das Unternehmen vor allem den Branchenprimus Intel. Insgesamt laufen mehr als 80 Prozent aller Computer weltweit mit Prozessoren des Chipgiganten. Mit seinen Opteron-Prozessoren war AMD vor zwei Jahren erstmals auch in den lukrativen Server-Markt eingetreten. Seine ersten Opteron-Prozessoren der neuen Generation mit zwei Kernen (Dual Core) für den Einsatz in großen Servern stellte das Unternehmen vergangene Woche vor.

Nun will AMD auch traditionelle Kooperationen des Konkurrenten aufbrechen. Mit IBM, Sun, Fujitsu Siemens oder Sun Microsystems hat das Unternehmen bereits große Partner im Servermarkt gewonnen. Problematisch waren für den Chiphersteller bislang jedoch ausschließliche Partnerschaften von Intel etwa mit dem Branchenriesen Dell oder der deutschen Metro-Tochter Media-Markt/Saturn. Inzwischen sei jedoch auch hier eine Trendwende eingetreten. "Wir haben bereits 55 der 100 größten Unternehmen der Welt als Kunden gewonnen", sagte Richard. Einige dieser Unternehmen seien von Dell-Computern mit Intel-Chips zu einem Anbieter gewechselt, der AMD-Produkte anbietet. "Wir glauben, dass Dell auf diesen Trend früher oder später reagieren wird."

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39132591,00.htm)

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4.2 IBM vor größtem Aktienrückkauf der Firmengeschichte

Letzte Quartalszahlen hatten Analysten enttäuscht

Der Computerkonzern IBM plant den größten Aktienrückkauf in der Geschichte des Unternehmens. Der Verwaltungsrat der International Business Machines (IBM) hat am Dienstag dafür fünf Milliarden Dollar genehmigt. Zugleich wurde eine Erhöhung der Quartalsdividende angekündigt. Erst vor zwei Wochen hatte IBM für das erste Quartal einen Gewinn gemeldet, der Analysten und die Technologiebranche enttäuscht hatte. IBM verdiente 1,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie wurde mit 84 (Vorjahresvergleichszeit: 79) Cent ausgewiesen. Aus dem laufenden Geschäft fiel ein Gewinn von 85 Cent je Aktie an. Die Wall Street hatte auf dieser Basis aber mit 90 Cent Gewinn je Aktie gerechnet. IBM erhöhte dennoch die Quartalsdividende um 11 Prozent auf 20 Cent je Aktie. Am New Yorker Aktienmarkt stieg der IBM-Kurs am Dienstag zwischenzeitlich um zwei Prozent auf 76,10 Dollar.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39132642,00.htm)

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4.3 Infineon schreibt tiefrote Zahlent

Der Chiphersteller Infineon hat einen überraschend hohen Quartalsverlust von 114 Millionen Euro geschrieben und meldet Umsatzrückgänge in fast allen Produktgruppen. Der Konzern geht davor aus, dass der Preisdruck weiter anhalten wird. Firmen-Chef Ziebart kündigte weitere Kostensenkungen und Restrukturierungen an.

Mit einem Fehlbetrag im zweiten Fiskalquartal 2005 (Ende März) von 114 Millionen Euro hat Infineon höhere Verluste geschrieben als Analysten erwartet haben. Im Vorjahresquartal hatte der Chiphersteller noch einen kleinen Überschuss von 39 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz sank auf 1,6 Milliarden Euro – ein Rückgang um 4 Prozent. »Leider haben sich unsere vorsichtigen Einschätzungen der Marktbedingungen und der Ausblick für das abgelaufene Quartal al richtig erweisen«, kommentierte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart die enttäuschenden Zahlen. Eine Prognose für das dritte Quartal wagte der CEO nicht, er sehe aber keine wesentliche Nachfragesteigerung, der Preisdruck werde weiter anhalten. Zudem rechnet Ziebart damit, dass das geplante Auslaufen der Produktion im Münchner Stadtteil Perlach negative Auswirkungen auf das Betriebsergebnis im dritten Quartal habe werde.

Bei Chips für Kommunikationsgeräte hat Infineon einen Umsatzrückgang von 15 Prozent auf 332 Millionen Euro verzeichnet. Dieser Bereich trug maßgeblich zum hohen Verlust bei: Das Ebit rutschte von plus 15 Millionen Euro im zweiten Quartal 2004 auf minus 142 Millionen Euro. »Saisonale Abkühlung des weltweiten Marktes für Mobiltelefone sowie ein stärker als saisonaler Nachfragerückgang bei einigen Kunden«, hieß es dazu aus der Münchner Konzernzentrale. Bei Speicherprodukten betrug das Umsatzminus 5 Prozent auf 633 Millionen Euro. Das Ebit stieg von zuvor 13 auf 17 Millionen Euro. Die stärkste Sparte Halbleiter für Automobil- und Industriekunden verbesserte dagegen die Erlöse um 5 Prozent auf 634 Millionen Euro. Wegen starkem Preisdruck im Chipkarten-Geschäft sank das Ebit aber von 49 auf 36 Millionen Euro.

»Da es keine Faktoren gibt, die kurzfristig zu einer höheren Nachfrage führen, insbesondere in den Bereichen Speicherprodukte und Mobiltelefone, werden wir uns auch im dritten Geschäftsquartal weiter auf Kostensenkungsmaßnahmen und die Restrukturierung nicht profitabler Bereiche konzentrieren«, sagte Infineon-CEO Ziebart.

(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8297)

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4.4 SAP heizt Wettbewerb mit Oracle an

Der ERP-Anbieter SAP sieht sich dem Konkurrenten Oracle deutlich überlegen. "Wir verkaufen mehr Software in den USA als unser Wettbewerber weltweit", so der für den Vertrieb zuständige Vorstand Léo Apotheker. Ihm zufolge hat die SAP eine klare Strategie, während der amerikanische Erzrivale noch überlege, mit welcher Botschaft er an seine Kunden herantreten solle. Nach Angaben der Walldorfer haben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zehn Kunden Verträge der Firmentochter Tomorrow Now unterzeichnet. Dieser Dienstleister bietet Kunden, die sowohl Produkte von SAP als auch vom von Oracle gekauften Hersteller Peoplesoft einsetzen, Wartungsdienste und eine spätere Migration auf die "mySAP Business Suite" an.

Anlässlich der auf der Konferenz Sapphire verkündeten erweiterten Partnerschaft mit IBM in Sachen Datenbankunterstützung bemüht sich SAP jedoch, nicht den Eindruck zu erwecken, Big Blue würde gegenüber Oracle bevorzugt. "Die Zusammenarbeit zwischen SAP und IBM bedeutet, das beide Häuser enger zusammenarbeiten, um DB2 für die Enterprise Services Architecture zu optimieren", erklärte SAP-Vorstandschef Henning Kagermann. Anderen Firmen würden Informationen über SAP-Produkte jedoch nicht vorenthalten.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=74480)

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4.5 Computerhersteller Hyrican legt im ersten Quartal deutlich zu

Prognosen für 2005 sind "verhalten optimistisch"

Der Computerhersteller Hyrican Informationssysteme (Kindelbrück) hat im ersten Quartal deutlich zugelegt. Das Unternehmen meldete am Mittwoch einen Umsatzanstieg um 35 Prozent sowie ein knapp 15 Prozent besseres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erreichte demnach 20,8 Millionen Euro und der Gewinn 1,22 Millionen Euro. Die Prognosen für 2005 seien "verhalten optimistisch". Hyrican hatte 2004 deutlich Umsatz eingebüßt und einen fast halbierten Gewinn ausgewiesen. Mit der Entwicklung im ersten Quartal habe sich der positive Trend des letzten Quartals 2004 fortgesetzt. Für die rückläufige Entwicklung im vergangenen Jahr hatte Hyrican als Hauptgrund den Preiskampf auf dem PC-Markt genannt. Der Umsatz lag bei 61,6 Millionen Euro und der Gewinn bei 5,32 Millionen Euro. Der Hauptversammlung am 29. April in Sömmerda werde die Ausschüttung einer Dividende von 70 Cent je Aktie vorschlagen. Hyrican fertigt in Kindelbrück (Kreis Sömmerda) mit nach eigenen Angaben 77 Mitarbeitern PCs und Notebooks.

(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/news/0,39029019,39132679,00.htm)

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4.6 d.velop realisiert revisionssichere E-Mail-Archivierung vorgangsorientiert in Aktenstrukturen

Effizientes und rechtssicheres E-Mail-Management bietet die d.velop AG, Gescher, auf der Basis des d.3-Systems an. Der Fokus des d.3 E-Mail Managements liegt auf einem prozessbezogenen Kontext. Die Ablage der E-Mails erfolgt vorgangsorientiert in virtuellen Aktenstrukturen, die für mehr Transparenz über die Unternehmensabläufe sorgen. Der Anwender findet durch diese strukturierte Art der Ablage sämtliche Informationen zu Kunden, Partnern und Lieferanten aus seiner Groupware-Anwendung heraus. Die d.velop-Lösung ermöglicht eine langfristige, revisionssichere Archivierung sämtlicher im Unternehmen anfallender E-Mails und wird mittels bi-direktionaler Schnittstellen in gängige Groupware-Systeme wie Microsoft Exchange oder Lotus Notes integriert. Recherchiert werden kann sowohl aus der Anwendung als auch über das d.3-System. Die E-Mail-Management-Lösung wandelt die E-Mails und sämtliche Anhänge in langzeitstabile Formate wie TIFF oder PDF um. Auf diese Weise können die Informationen auch noch nach Jahren dargestellt werden, selbst wenn die ursprüngliche Erzeugerapplikation nicht mehr vorhanden ist.

„Die sichere Ablage von E-Mails ist heute kein neues Thema mehr. Die Unternehmen erkennen jetzt aber, wie hilfreich es ist, sämtliche Informationen zu einem Vorgang in einem System zusammengefasst zu archivieren. Das d.3 E-Mail-Management bietet daher nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch eine bisher unbekannte Überschaubarkeit von Vorgängen und Abläufen“, sagt Christoph Pliete, Vorstand der d.velop AG. Auch im Sarbanes-Oxley Act werden solche transparenten Unternehmensprozesse gefordert, wodurch sich für viele Unternehmen neue Ansprüche an den elektronischen Austausch von Dokumenten ergeben. Die Betriebe müssen mit internen Kontrollsystemen beispielsweise dafür sorgen, dass die elektronische Korrespondenz inklusive der Anlagen nach den gesetzlichen und internen Regeln sicher aufbewahrt wird. Speziell auch die Prozesse, die der Unternehmensberichterstattung vorgelagert sind, werden durch die Anforderungen der US-amerikanischen Gesetzgebung formalisiert.

Vielfach wird in Unternehmen und von DMS-Anbietern zwei Lösungsansätze diskutiert, nämlich die Archivierung von Mails direkt nach Eingang beziehungsweise nach deren Bearbeitung. Die d.velop AG empfiehlt ihren Kunden die Archivierung der E-Mails direkt nach deren Eingang auf dem Unternehmensserver, um die geschäftlich relevanten Inhalte sofort revisionssicher abzulegen. „Durch entsprechende Technologien lässt sich sicherstellen, dass SPAM und sonstiger irrelevanter E-Mail-Müll nicht archiviert werden. Die Mails können zudem gleich in einen Bearbeitungsworkflow eingebunden werden, was insgesamt zu einem wirtschaftlicheren Umgang mit E-Mails führt“, nennt Christoph Pliete zwei Vorteile dieses Lösungsansatzes.

(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_
h11569_dvelop_realisiert_revisionssichere.html
)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 Erneut zertifiziert mit Gütesiegel – Varial-Software erhält Zertifikat für die Finanzbuchführung.

Die Varial-Software wurde im März 2005 erneut durch eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter die Lupe genommen und nach strengen Kriterien untersucht. Geprüft wurde, ob die Software alle gesetzlichen, steuerrelevanten Vorschriften abdeckt. Abschließend konnte sich die Varial Software AG über den Erhalt des begehrten Zertifikats freuen, welches die vollständige Erfüllung aller benötigten Anforderungen bescheinigt. Die Varial Finanzbuchführung wurde für die Zertifikatvergabe einer intensiven Verfahrens- und Funktionsprüfung unterzogen und erhielt das uneingeschränkte Testat für die Landesversion Deutschland. Die Prüfung erfolgte nach dem Prüfungsstandard IDW PS 880. Für die Beurteilung wurden die handels- und steuerrechtlichen Vorschriften (HGB, AO), die GOB, die GOBS sowie die GODV herangezogen.

Die Varial Software AG legt großen Wert auf die Prüfung und Auszeichnung ihrer Softwarelösungen. Olaf Hellekes, Produktmarketing Finanzwesen weist darauf hin, dass Software-Anwender vor dem Kauf eines Produktes stets darauf achten sollten, eine zertifizierte Software zu erwerben. „So ist gewährleistet, dass die Software alle vorgeschriebenen steuerlichen Vorschriften erfüllt. Für unsere Kunden bedeutet die Zertifizierung, die größtmögliche Sicherheit bei der Erstellung der Jahresabschlüsse und die nötige Transparenz für den Wirtschaftsprüfer.“

(Quelle: http://www.varial.de/)

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5.3 SAP unterstützt Europäische Kommission bei der Modernisierung des Rechnungswesens

Als erste Institution in Europa hat die Europäische Kommission ihr Rechnungswesen modernisiert und an die Anforderungen der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) angepasst.

Funktionen der Branchenlösung SAP for Public Sector unterstützen die Organisation jetzt bei der Buchführung, gewährleisten einen besseren Überblick über Finanzetats und garantieren die Einhaltung internationaler Vorgaben für die Rechnungslegung. Das neue Buchführungssystem enthält Funktionen zur periodengerechten Abgrenzung von Finanzströmen und zur Mittelüberwachung aus der Branchenlösung SAP for Public Sector. Mit der Anpassung an moderne Bilanzierungsrichtlinien übernimmt die Europäische Kommission eine Vorreiterrolle unter den Regierungsinstitutionen der EU-Mitgliedsstaaten. Das Projekt verhilft der Kommission zu einem besseren Einblick in ihre Finanzdaten sowie einer besseren Kontrolle über Budgets. Darüber hinaus wird der Vergleich von Bilanzdaten vereinfacht und eine effizientere Nutzung des Buchführungssystems ermöglicht. Durch die höhere Transparenz bei der Abwicklung von Budgetverwaltungsprozessen stärkt die Europäische Kommission das Vertrauen der Steuerzahler in ein solides Finanzmanagement ihrer Institution.

„Mit diesem Projekt präsentiert sich die Europäische Kommission als ein Trendsetter unter den Verwaltungsbehörden in aller Welt“, kommentiert Brian Gray, Chief Accountant und stellvertretender Leiter der Generaldirektion Haushalt bei der Europäischen Kommission. „Es ist uns gelungen, ein duales System zu implementieren, mit dem sich die Hauptbuchhaltung nach dem Prinzip der Periodenabgrenzung abwickeln lässt und Budgets auf Grundlage von Einnahmen- und Ausgabenrechnungen gesteuert werden. Dies garantiert uns die Einhaltung der IPSAS-Standards. Darüber hinaus wird das neue System unsere Anwender intuitiv durch die unterschiedlichen Phasen der Kontierung und Zahlung führen.“

Bessere Einhaltung aktueller Rechnungslegungsvorgaben
Der Jahreshaushalt der Europäischen Kommission beläuft sich auf etwa 100 Milliarden Euro. Mit Entscheidung vom 24. Juli 2002 hat sich die Europäische Kommission verpflichtet, den Haushalt gemäß internationalen Standards nach dem Prinzip der Periodenabgrenzung zu verwalten. Die International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) etablieren Richtlinien für das Rechnungswesen von Behörden sowie öffentlichen Institutionen und zielen darauf ab, das Finanzmanagement öffentlicher Haushalte zu verbessern und mehr Transparenz in der Mittelverwendung zu schaffen. Die Europäische Kommission hat sich für SAP for Public Sector entschieden, um die Hauptbuchhaltung, die Budgetverwaltung und die analytische Buchführung zu integrieren – Aufgabenbereiche, die bei der Modernisierung aller öffentlichen Einrichtungen eine Rolle spielen. Das neue System ist über ein Java-Frontend an alle 36 Generaldirektionen der Kommission angebunden. Diese können ohne größere Veränderungen der bisherigen Arbeitsabläufe nun auch Rechnungen verschlüsseln, Haushaltsmittel verwalten und Zahlungen autorisieren. Die Lösung behebt auch bisherige Probleme in der Einnahmen- und Ausgaben-orientierten Budgetverwaltung mehrjähriger Projekte, in denen nur Belege und Ausgaben verbucht werden. Beispielsweise wird die Etatkontrolle von Fischereiabkommen sowie von Struktur- und Forschungsfonds wesentlich vereinfacht.

„Regierungsorganisationen und öffentliche Verwaltungen jeder Art müssen sich genauso den Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Effizienz stellen wie Privatunternehmen“, erklärt Tom Shirk, President SAP Public Services. „Die erfolgreiche Umstellung des Rechnungswesens der Europäischen Kommission mit SAP erlaubt die Einhaltung neuer gesetzlicher Auflagen wie IPSAS. Gleichzeitig werden Prozesse vereinfacht, die Produktivität erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Bei der Implementierung des neuen Systems konnten wir auf das umfassende Public Sector-Know-how von IBM Business Consulting Services zählen.“

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/
public/de/news.php4/Category-2889
3c613963f405e/page/0/open
)

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5.4 Kooperation mit den Profis von ProFIS

Das Software-Angebot DATEVkommunal wurde durch eine Kooperation mit der Firma ProFIS GmbH komplettiert. Somit ist der steuerliche Berater nun in der Lage, den Bedarf der Kommunen bei der Umstellung auf Doppik und Produktorientierung durch geeignete Softwarelösungen vollständig zu decken.

Das bestehende Software-Angebot von DATEVkommunal wurde durch einen im Februar 2005 unterschriebenen Lizenz- und Kooperationsvertrag mit der Firma ProFIS GmbH um eine wesentliche Komponente erweitert - dem Steuerungssystem. Dieses Softwarepaket der ProFIS GmbH, einem profilierten Software-Anbieter im öffentlichen Bereich mit über 120 Kunden aus primär mittleren Gemeinden, ist das bundesweit einzige Steuerungssystem, das speziell für ein Controlling in öffentlichen Verwaltungen entwickelt wurde. Hierbei sind die Anforderungen und Ideen der Anwender ständig in die Entwicklung eingeflossen und Garant für den hohen praktischen Nutzen des Verfahrens. Das System hilft bei der Steuerung des Controllings, indem es Daten sammelt und konsolidiert, die im Rechnungswesen, in kommunalen Leistungs- und Personalabrechnungssystemen beziehungsweise im Vermögenshaushalt anfallen. Auf Basis dieser verdichteten Informationen unterstützt es bei der Erstellung einheitlicher Auswertungen, der Kennzahlensteuerung und der Haushaltsplanung einer Gemeinde.

DATEV ermöglicht nun den Mitgliedern, interessierten Kommunen und kommunalen Unternehmen ein durchgängiges Softwarepaket zu bieten, um alle Anforderungen der Umstellung auf die doppelte Buchführung auch softwareseitig zu lösen. Abhängig von der Größe der einzelnen Kommune werden die Softwarepakete DATEVkommunal classic (für kleine Kommunen) und DATEVkommunal comfort (für mittlere und größere Kommunen) zur Verfügung stehen. Die Freigabe der Softwarepakete erfolgt voraussichtlich im September 2005.

Interesse an der kommunalen Beratung steigt.
Auch auf der CeBIT war die Resonanz auf die Präsentationen und Fachvorträge zum Thema "Umstellung auf die Doppik" durchweg positiv und das komplette Softwarekonzept wurde befürwortet. Die Vorträge waren restlos ausgebucht und das Thema DATEVkommunal avancierte zu einem der Messehighlights. Viele Mitglieder und kommunale Vertreter nutzten die Gelegenheit, sich die neue Softwarelösung für die Haushaltssteuerung genauer anzuschauen. Hierbei wurde deutlich, dass DATEV mit der ProFIS GmbH den richtigen Kooperationspartner gewählt hat.

(Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8908&zg=n)

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5.5 Schukra steigert Effizienz mit On-Demand-Lösung von SSA Global und IBM

Automobilzulieferer erreicht Zeitersparnis von 90 Prozent bei Materialplanung und 30 Prozent bei Datensicherung

SSA Global, weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, und IBM gaben heute bekannt, dass der führende Automobilzulieferer Schukra seine Geschäftsprozesse mit einer automatisierten Lösung für die Lieferkette optimiert hat. Die gemeinsame Lösung von SSA Global und IBM unterstützt Schukra dabei, entscheidende Kernprozesse zu rationalisieren, wie z. B. die Fakturierung, die Produktionsplanung und die Rückverfolgung.

Schukra entwickelt Sitzhalterungen für große Hersteller der Automobilbranche und der Luftfahrt. Mit der neuen On-Demand-Lösung von SSA Global und IBM hat Schukra bedarfsgerechten Einblick in die Bestelldaten und kann somit die eingehenden Aufträge seiner Kunden effizienter bearbeiten. Die integrierte Lösung sorgt für den Echtzeit-Austausch von Produktdaten zwischen verschiedenen Anwendungen und Datenbanken, um alle Rechnungslegungs-, Dispositions- und Versandaktivitäten besser zu koordinieren, die bei der Ausführung der Bestellung anfallen. Die Lösung basiert auf SSA ERP, IBM DB2 und der IBM WebSphere-Technologie. Seit der Einführung des neuen Systems hat Schukra die Kosten deutlich verringert und die Effizienz der betrieblichen Abläufe erhöht. Beispielsweise erreichte das Unternehmen eine Zeitersparnis von 90 Prozent bei der Materialbedarfsplanung (MRP) und 30 Prozent bei der Datensicherung. Die Auftragsplanung wurde von ursprünglich drei Stunden auf 20 Minuten verkürzt.

Schukra, eine Tochter der Leggett & Platt Automotive Group mit Sitz in Windsor, Kanada, nutzt seit neun Jahren eine ERP-Lösung von SSA Global. Jetzt wurde die neueste Version SSA BPCS 8.2 eingeführt. Sie läuft auf einer IBM iSeries Server-Plattform, als Datenbank dient IBM DB2. Dank des webbasierten Zugriffs der Software und der einfachen Migration auf die iSeries-Plattform konnte Schukra die Installation der SSA ERP-Lösung an mehreren nordamerikanischen und europäischen Standorten in weniger als drei Monaten abschließen.

"Die neue Lösung von SSA Global und IBM hat die Business Performance von Schukra in Nordamerika und Europa maßgeblich erhöht", sagt Laura Ryall, IT-Direktorin der Leggett & Platt Automotive Group. "Mit dieser Lösung konnte Schukra zahlreiche Vorgänge automatisieren, und unsere Mitarbeiter können sich nun verstärkt den geschäftskritischen Abläufen widmen."

Graeme Cooksley, Executive Vice President von SSA Global: "Durch seine strategische Herangehensweise hat das Führungsteam von Schukra einen wesentlichen Nutzen aus der Zusammenarbeit von SSA Global und IBM gezogen. Unsere Allianz mit IBM bietet Fertigern wie Schukra ein umfassendes, integriertes IT-Portfolio, das die ERP-Lösungen von SSA Global mit den Server-Technologien, der Middleware und den Datenbank-systemen von IBM verbindet."

(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/home/press/press/modulepress/Schukra)

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5.6 Sage Office Line 3.3 ab sofort verfügbar

Die ERP-Lösung für den Mittelstand in zahlreichen Punkten erweitert und verbessert

Ab sofort ist die Sage Office Line, ERP-Komplettlösung für kleine und mittelständische Unternehmen, in der neuen Version 3.3. verfügbar. Neben einer deutlichen Erweiterung des Funktionsstandards wurden in Version 3.3 eine Vielzahl von Verbesserungen auf Basis zahlreicher Kundenanregungen realisiert, die Sage (www.sage.de) über den Support, den Fachhandel oder über Kundenbefragungen mitgeteilt wurden. Die Office Line 3.3 ist daher genau auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt und erlaubt es, die Prozesse in einem Unternehmen noch effizienter auszuführen und zu steuern.

In diesem Sinne präsentiert sich die Office Line 3.3 mit neuer Oberfläche, weiter verbesserter Ergonomie und einer noch besseren Integration in MS Office 2003. Die Tatsache, dass auch kleinere Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung stehen, ihren Jahresabschluss nach internationalen Bilanzierungsrichtlinien erstellen zu müssen, wird von der Office Line 3.3 nun berücksichtigt. Sie unterstützt Standards wie IAS, IFRS oder US-GAAP. Eine wichtige Neuerung in der Warenwirtschaft der Office Line ist die Funktion „Automatischer Zubehör- und Folgeartikel“. Diese unterstützt den Anwender im Verkaufsprozess, indem sie automatisch passende Zubehörartikel anbietet oder bei Bedarf direkt hinzufügt. Ebenfalls deutlich erweitert und verbessert ist die neue Office Line Produktion, eine integrierte und auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Fertigungsunternehmen zugeschnittene PPS-Lösung.

Kunden, die noch mit einer Version 2.x der Office Line arbeiten, können die neue Version zu einem besonders attraktiven Preis erwerben.

Die Sage Office Line
Bei der Office Line handelt es sich um eine Lösung, die seit zehn Jahren am Markt ist und in Deutschland von mehr als 11.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt wird. Basis der Software sind Module für Betriebsabrechnung und Warenwirtschaft. Die Applikation lässt sich aber problemlos zu einem vollständigen Enterprise-Resource-Planning (ERP)-System mit Customer-Relationship-Management (CRM) und Fertigungssteuerung ausbauen.

(Quelle: http://www.sage.de/public2/news.asp?NewsID=176&NavID=459)

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