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ERS-IT-News Mai 2005
- Fachliches
1.1 Die all-in-one BWA von hmd – planen und
beraten wie nie zuvor
1.2Konferenz IT Risk Management 2005
1.3Assekuranz macht sich fit für Solvency II
1.4GDPdU und Archivierung lassen sich nur unternehmensspezifisch lösen - oder "Die Suche nach der IDEA(L)-Lösung"
1.5Synergien nutzen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Black Box in Longhorn - Totale Überwachung als Standard-Tool
2.2 Citrix, Microsoft und HP bieten gemeinsame Serverkonsolidierung
2.3 Schnellster Supercomputer Europas vorgestellt
2.4 Microsoft: 64-Bit-Version gratis für Windows-Nutzer
2.5 Microsoft und SAP kooperieren enger
2.6 Postbank will TAN-Verfahren ändern
- IT-Sicherheit
3.1 Symantec packt Anti-Spyware in Norton
3.2 Patchday bei Lotus Notes und Domino
3.3 Kritisches Leck klafft in Windows 2000
3.4 WiFi-Nutzer angeblich von 'WiPhishing' bedroht
3.5 Trend Micro: Update lähmt den Rechner
3.6 Extrem kritisches Loch in Netscape
3.7 Sober-Wurm tarnt sich als Benachrichtung zur WM-Ticket-Auslosung [Update]
3.8 »IT-Security Made in Germany« geht an den Start
3.9 IT-Sicherheit: Chefs haften persönlich
- Branchennews
4.1 AMD will Intel mit Server-Chips attackieren
4.2 IBM vor größtem Aktienrückkauf der Firmengeschichte
4.3 Infineon schreibt tiefrote Zahlen
4.4 SAP heizt Wettbewerb mit Oracle an
4.5 Computerhersteller Hyrican legt im ersten Quartal deutlich zu
4.6 d.velop realisiert revisionssichere E-Mail-Archivierung vorgangsorientiert in Aktenstrukturen
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Erneut zertifiziert mit Gütesiegel – Varial-Software erhält Zertifikat für die Finanzbuchführung.
5.3 SAP unterstützt Europäische Kommission bei der Modernisierung des Rechnungswesens
5.4 Kooperation mit den Profis von ProFIS
5.5 Schukra steigert Effizienz mit On-Demand-Lösung von SSA Global und IBM
5.6 Sage Office Line 3.3 ab sofort verfügbar
1 Fachliches
1.1 Die all-in-one BWA von hmd – planen
und beraten wie nie zuvor
Die all-in-one BWA bietet Steuerberatern und Unternehmern
gleichermaßen höchsten Bear-beitungskomfort und alle
wichtigen Unternehmenszahlen und Planwerte auf einen Blick.
Ba-sierend auf beliebigen Auswertungsschemas des gesamten Rechnungswesens
erhalten Sie ganz automatisch einen Vergleich der aktuellen
Zahlen mit den Vorjahreswerten mit farbli-cher Unterlegung sowie
eine Trendentwicklung, berechnet aus beliebig vielen Vorjahren,
Monat für Monat. Das ist noch nicht alles, im Gegensatz
zur herkömmlichen BWA kann direkt in der Auswertung beliebig
weitergerechnet werden. Zu jeder BWA-Zeile können manuelle
Texte eingefügt werden, die Gliederung kann beispielsweise
um Rechenzeilen erweitert werden, die den Zugriff auf die aktuell
abgerufenen Banksalden aus der Bankensoftware enthalten. Planwerte
aus den Vorjahreswerten, manuelle Planwerte oder Mengenangaben
für bestimmte Berechnungen können ebenso je nach Bedarf
eingefügt werden.
Planen Sie von Null
Im manuellen Bearbeitungsmodul steht Ihnen eine komplette Plan-BWA
zur Verfügung. Die aktuellen Rechnungswesen-Daten können
in der BWA manuell verändert werden, sind bei-spielsweise
bei der Existenzgründungsberatung keine Daten vorhanden
planen Sie sozusa-gen von Null weg. Geben Sie eine Planzahl
für eine Summenzeile, z.B. die Gesamtleistung, ein, wird
diese auf die einzelnen Gliederungszeilen, die in diese Summe
einfließen, prozen-tual hochgerechnet. Planen Sie Jahresgesamtzahlen
werden diese auf die einzelnen Monate heruntergebrochen.
Alles auf einen Blick
Auch die Daten aus der Kanzlei-Eigenverwaltung können in
die all-in-one BWA einfließen, so erhalten Sie detaillierteste
Übersichten über Ihre eigene Kanzlei. Einmalig hinterlegen
Sie, welche Leistungen oder Artikel zu welcher Auswertungszeile
gehören. So erhalten Sie auf einen Blick eine Deckungsbeitragsrechnung
für die einzelnen Tätigkeitsbereiche, z.B. laufen-de
Fibu oder Lohnabrechnungen.
Grafikdarstellung inklusive
Mit Grafik? Kein Problem, ordnen Sie mit einem Mausklick den
gewünschten Auswertungs-zeilen eine Farbe zu und schon
bekommen Sie die entsprechende Grafik angezeigt.
Steuerberater sind begeistert
Die all-in-one BWA lässt keine Wünsche offen, dieser
Meinung waren auch die hmd-Anwender, denen das Modul bereits
vorgestellt wurde. "Ein Medium wie dieses hatten wir noch
nie, das geht bis hin zur Integration von Bilanzzahlen, der
Präsentation für den Mandan-ten und nicht zuletzt
bis zum Betriebsvergleich, der sich nun ganz einfach realisieren
lässt.", so Kurt Hamann, Steuerberater aus Güglingen.
Die all-in-one - eine BWA für jedermann
Das Programm ist ohne die hmd-Basisinstallation lauffähig
und enthält den Datenimport unter anderem aus DATEV Rewe,
DATEV Nesy sowie eine einfach zu bedienende Excel-Schnittstelle.
Damit kann jeder Steuerberater und Unternehmer auf die Vorteile
dieses Pro-duktes zugreifen.
(Quelle: http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=13717)
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1.2 Konferenz IT Risk Management 2005
Seit 1999 gibt es in der bewährten Reihe der COMPUTAS-Sicherheitskonferenzen
eine auf das Thema IT Risk Managementfokussierte Veranstaltung.
Die große Resonanz auf die bisherigen sechs Konferenzen
belegen die Bedeutung dieser Thematik. Auf der diesjährigen
Konferenz werden namhafte Referenten zu zentralen Fragestellungen
des IT Risk Managements Stellung beziehen, aus ihrer Erfahrung
berichten und Lösungen aufzeigen.
Die zweitägige Konferenz wird einen Überblick über
die aktuell diskutierten Konzepte, Methoden und Erfahrungen
geben und das rechtliche Umfeld ausleuchten. Das COMPUTAS-Konferenzprogramm
bietet nicht nur eine Plattform für die Vermittlung aktuellen
Fachwissens, sondern bildet zudem ein Forum für den vertieften
fachlichen Gedankenaustausch in außergewöhnlichem
Rahmen. Die Fachkonferenz vermittelt persönliche Nähe
zu den Kompetenzträgern des jeweiligen Themenbereichs –
ein bleibendes Erlebnis.
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Sie hierzu ausschliesslich das nachfolgende Anmeldeformular!
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.3 Assekuranz macht sich fit für Solvency
II
Die internationale Rating-Agentur Fitch geht davon aus,
dass Solvency II nur geringe Auswirkungen auf das Rating der
Versicherungsunternehmen haben wird. Gegenwärtig wird das
aus den Jahren 1973 (Nichtlebensversicherung) und 1979 (Lebensversicherung)
stammende Solvabilitätssystem europaweit modernisiert und
den aktuellen Entwicklungen angepasst. Primärer Fokus von
Solvency II ist die Entwicklung eines Systems zur Berechnung
der angemessenen Kapitalanforderungen als „Risiko-Puffer“
für schlechte Zeiten, insbesondere zum Schutz der Versicherungsnehmer.
Gleichzeitig soll Solvency die Unternehmen motivieren, ihr Risiko-Management
zu verbessern sowie die Unternehmenstransparenz zu erhöhen.
Experten gehen davon aus, dass Solvency II im Januar 2009 in
Kraft treten wird. Fitch bestätigt in einem jüngst
veröffentlichten Report, dass viele europäische Versicherer
bereits heute die notwendigen Schritte eingeleitet haben, um
ihre Kapitalausstattung sowie ihr Risiko-Management zu verbessern.
Insbesondere die regulatorischen Anforderungen in den einzelnen
Ländern würden Versicherer motivieren, ihre Kapitalausstattung
dem individuellen Risiko-Profil anzupassen.
Unterschiedlicher Vorbereitungsstand in den Ländern
Allerdings gebe es auch Länder, wie etwa Frankreich, in
denen auf dem Weg von Solvency I zu Solvency II größere
Anpassungen erforderlich seien. Andere Länder, beispielsweise
Großbritannien und die Niederlande, würden demgegenüber
bereits heute die Anforderungen aus Solvency II weitestgehend
erfüllen. Vor diesem Hintergrund geht Fitch davon aus,
dass Solvency II für die meisten Versicherer keine Auswirkungen
haben wird. Die Grundlage des neuen Aufsichtsystems bilden –
analog zu Basel II – eine Drei-Säulen-Struktur sowie
ein Risiko-Verständnis, das auf der Gesamtsolvabilität
aufbaut. Dies bedeutet, dass neben den Vorschriften zum Halten
von Eigenkapital (Säule I), das aufsichtsrechtliche Überprüfungsverfahren
(Supervisory Review Process) und eine stärker qualitativ
ausgerichtete Versicherungsaufsicht (Säule II) an Bedeutung
gewinnen werden. Mit der dritten Säule „Offenlegung“
wird die Transparenz der Risiko-Positionen und der Risiko-Management-Prozesse
angestrebt, um die bisher bestehende starke Informationsasymmetrie
zu reduzieren. Ziel dabei ist es, dass die Marktteilnehmer die
Versicherungsunternehmen über ihre Renditeforderungen disziplinieren
können.
Parallelen zu Basel II
Sowohl Basel II als auch Solvency II liegt der Gedanke und das
Ziel zu Grunde, die bestehenden quantitativen Aufsichtssysteme
durch risikoadäquate Elemente der Aufsicht zu ergänzen
und mittelfristig durch ein im Wesentlichen qualitatives System
zu ersetzen, das sich durch den Einsatz unternehmensinterner
und -individueller Risiko-Steuerungsmodelle auszeichnet. Während
noch vor wenigen Jahren die Genehmigung der einzelnen Tarife
und Bedingungen wesentlicher Bestandteil der materiellen Staatsaufsicht
war, fokussiert die zukünftige Finanzaufsicht stärker
die Beurteilung und Überprüfung der Qualität
des Risiko-Managements im Versicherungsunternehmen. Fitch weist
in diesem Kontext darauf hin, dass im weiteren Konsultationsprozess
die signifikanten Unterschiede zwischen Banken und Versicherungsunternehmen
berücksichtigt würden. Die Rating-Agentur geht außerdem
davon aus, dass die Kapitalermittlungsmethoden der Rating-Agenturen
und Regulatoren sich mittelfristig angleichen werden.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.4 GDPdU und Archivierung lassen sich
nur unternehmensspezifisch lösen - oder "Die Suche nach der
IDEA(L)-Lösung"
Während die Diskussionen rund um die GDPdU bislang
in weiten Teilen theoretisch geprägt waren, haben inzwischen
die ersten digitalen Betriebsprüfungen stattgefunden. Insoweit
wurden viele bislang zumeist in der Theorie diskutierten Problemfelder
von der Praxis unter verschiedenen denkbaren Ausgestaltungen
der IT-Wirklichkeit durchlebt und somit wichtige Erkenntnisse
für die Praxistauglichkeit der GDPdU gewonnen. Stets im
Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Frage, welche Anforderungen
an die Auswertbarkeit von älteren Daten gestellt werden,
die nicht mehr im Produktivsystem vorliegen und separat archiviert
wurden: Wie wird hier im Fall einer Betriebsprüfung vorgegangen?
Dabei liegt die Verantwortung für die Bereitstellung der
steuerrelevanten Daten nebst Auswertungsmöglichkeiten stets
beim Steuerpflichtigen. Schlüsselkomponente und Maßstab
zugleich bildet dabei stets die IDEA-Software, da sie vom Betriebsprüfer
für die Auswertung verwendet wird.
Wozu Archivsysteme?
Zunächst ist festzustellen, dass weder die Abgabenordnung
noch die hierzu ergangene Verwaltungsanweisung - die GDPdU -
eine Pflicht zur Einrichtung von Archivsystemen vorsehen. Dennoch
erlangen Archivsysteme im GDPdU-Kontext eine wichtige Bedeutung,
sobald in den operativen Haupt-, Neben- und vorgelagerten Systemen
die steuerrelevanten Daten des Prüfungszeitraumes nicht
mehr auswertbar vorliegen und insoweit auf bereits archivierte
Datenbestände zurückgegriffen werden muss. Angesichts
der Aufbewahrungsfristen von 6 oder 10 Jahren wird die Auslagerung
von Datenbeständen aus den Produktivsystemen aus Kosten-
bzw. Performanceüberlegungen besonders bei mittleren und
größeren Anwendungen den Regelfall darstellen. Es
ist hierbei auch zu unterscheiden, ob die Daten a) nur im Rahmen
einer Datensicherung ausgelagert, b) von der Anwendungssoftware
selbst für die externe Speicherung vorbereitet und verwaltet
oder c) in ein externes, unabhängiges Archivsystem übergeben
werden. Fall, a), Datensicherung, ist eine Selbstverständlichkeit.
Sie hat aber nicht direkt mit der recherchierbaren Speicherung
von Daten und Dokumenten in einem Archivsystem zu tun - auch
wenn die Hersteller von Datensicherungssoftware hierfür
ebenfalls den Begriff Archivierung benutzen. Wird das Produktivsystem,
in dem die Daten entstanden sind, auch für die Aufbereitung
und Speicherung älterer Datenbestände genutzt, dann
sind in Fall b) diese nur mit dem die Daten erzeugenden System
verarbeitungsfähig. Spätestens Updates oder Migrationen
auf andere Systeme führen hier zu Problemen. Im Markt hat
sich daher der Ansatz c) herausgebildet, unabhängige Archivsysteme
für die Speicherung dieser Daten zu verwenden. Dabei liegt
die eigentliche Motivation für den Einsatz von Archivlösungen
keineswegs in den GDPdU, als vielmehr in rein betriebswirtschaftlichen
Überlegungen, insbesondere in der Motivation, unternehmensinterne
Prozesse zu verbessern. Das Archivsystem speichert die steuerrelevanten
Informationen zusammen mit allen anderen Daten und Dokumenten.
Nur so ist ein aufwendiges Archivsystem wirtschaftlich zu nutzen.
Archivierung versus Auswertbarkeit
Die durch die Abgabenordnung, §§ 146, 147 AO, geforderte
Auswertbarkeit von Daten ist keine originäre Aufgabe des
Archivsystems. Archivsysteme dienen der langfristigen, sicheren
und unveränderbaren Speicherung von Informationen, nicht
zu deren Verarbeitung. Die Daten im Archivsystem sind auch nur
dann auswertbar, wenn sie bereits vollständig, richtig
und mit den entsprechenden Strukturinformationen zum Aufbau
der Datenbestände archiviert wurden. Die Auswertbarkeit
muss daher von den Haupt- und Nebensystemen bereits bei der
Übergabe der Daten an das Archivsystem sichergestellt sein.
Bleibt die Frage nach den "GDPdU-konformen" Auswertungsmöglichkeiten
und deren Bereitstellung im Archivsystem. Während die Abgabenordnung
keine Aussage über die Ausgestaltung und den Umfang der
Auswertungsmöglichkeiten beinhalten, fordert der als Erläuterung
zum Datenzugriff veröffentlichte Fragen- und Antwortenkatalog
der Finanzverwaltung (Fassung vom 1. Februar 2005) quantitativ
und qualitativ gleiche Auswertungsmöglichkeiten, die jenen
des Produktivsystems entsprechen. Spätestens hier wird
deutlich, dass diese Anforderungen nicht durch Archivlösungen
abgedeckt werden können, deren originäre Zielsetzung
nicht in der Auswertung, als vielmehr in der revisionssicheren
Langzeitarchivierung besteht. Es kann nicht Aufgabe eines Archivsystems
sein, die Auswertungsmöglichkeiten beliebiger ERP-Systeme
in unterschiedlichsten Varianten, Versionen und Konfigurationen
über jahrzehntelange Zeiträume nachzubilden. Wie kann
es nun dennoch gelingen, die geforderte Auswertbarkeit herzustellen,
ohne dass steuerrelevante Daten zwingend im operativen System
vorgehalten werden müssen? Vielfach diskutierte Ideen wie
z. B. "IT-Museen", die in Unternehmen alte Systeme
zur Auswertung der Daten über Jahrzehnte lauffähig
vorhalten, oder die Vorstellung, alte Datenbestände nach
einem Jahrzehnt "einfach" in die laufende Anwendung
zurückzuladen, sind unrealistisch. Im Sinne einer praxistauglichen
und wirtschaftlich angemessenen Lösung sind solche Szenarien
abzulehnen.
Der Blick in das Unternehmen entscheidet!
Die Frage nach den geforderten Auswertungsmöglichkeiten
lässt sich weder über eine Generalklausel, noch über
die Androhung von "Sippenhaft" im Falle fehlender
Auswertungsmöglichkeiten lösen. Das übergeordnete
Kriterium der quantitativ und qualitativ gleichen Auswertungsmöglichkeiten
muss vielmehr unternehmensspezifisch mit Leben erfüllt
werden. Dies entspricht auch den Erfahrungswerten aus den ersten
digitalen Betriebsprüfungen und ist letztlich Ausfluss
aus der Heterogenität der in den Unternehmen herrschenden
IT-Strukturen. Überzeugend erscheint in diesem Zusammenhang
insbesondere die Argumentation von Intemann und Cöster
(Intemann/Cöster, DStR 47/2004, S. 1981 (1983)), welche
sich bei der Beurteilung der Anforderung nach qualitativ und
quantitativ vergleichbaren Auswertungsmöglichkeiten für
archivierte Daten sowohl an den technischen Gegebenheiten als
auch an dem hierfür notwendigen Investitionsbedarf für
das betroffene Unternehmen orientieren. Die Forderung des Fragen-
und Antwortenkatalogs stößt demnach immer dann an
ihre Grenzen, sobald die technische Machbarkeit überschritten
ist bzw. die Realisierung einer entsprechenden Lösung erhebliche
(unangemessene) Mehraufwendungen für die betroffenen Unternehmen
bedingt.
IDEA als geeigneter Maßstab
Bei der Beurteilung der geforderten Auswertungsintensität
stellt sich die Frage, welche Mindestanforderungen an archivierte
Datenbestände mit steuerlicher Relevanz zu stellen sind.
Bereits bei den im Unternehmen im Einsatz befindlichen operativen
Systemen (ERP, kaufmännische Software, Materialwirtschaft,
etc.), können in Abhängigkeit von Produkten, Herstellern,
Versionen und Konfigurationen unterschiedlichste Auswertungsmöglichkeiten
während des Entstehens und des Aufbewahrungszeitraums der
Daten vorliegen. Will man auf eine grundsätzliche gesicherte
Auswertbarkeit abstellen, bietet die "IDEA-Auswertbarkeit"
nach Ansicht der Autoren die Mindestanforderung und damit den
Maßstab - immer vorausgesetzt - datenbezogene, technische
und finanzielle Gegebenheiten rechtfertigen diese Einschränkung.
Wenn man insoweit als Unternehmen sicherstellen kann, dass diese
beiden Vorgehensweisen, Überlassung auf einem Datenträger
in einem mit IDEA auswertbaren Format und die Auswertung mit
IDEA bzw. einer gleichgelagerten Lösung selbst, verfügbar
sind, ist eine Mindestsicherheit gegeben, die richtigen Maßnahmen
für eine Betriebsprüfung ergriffen zu haben. Eine
letztendliche Sicherheit gibt es jedoch nicht. Jedes Unternehmen
arbeitet anders, benutzt andere kaufmännische Software,
hat andere steuerrelevante Informationen. Daher muss eine Lösung
immer auf die Unternehmenssituation abgestellt sein. Auch wenn
die Kombination von IDEA mit einem beliebigen Archiv eine denkbare
Möglichkeit darstellt, um das Problem der langzeitigen
Sicherstellung der Auswertbarkeit steuerrelevanter Daten zu
lösen, ist in jedem Fall eine individuelle Prüfung
und Betrachtung erforderlich. So muss insbesondere bei Migrationen
die Frage der geforderten Auswertungsfunktionalität stets
unternehmensspezifisch erfolgen und sich letztlich an Machbarkeit
und Finanzierbarkeit messen lassen.
Universelles Auswertungsprogramm als "Königsweg"
Um dem Kriterium der "quantitativ und qualitativ gleichen
Auswertungsmöglichkeiten" jenseits der Mindestanforderung
IDEA unternehmensspezifisch beizukommen, bietet sich der in
der Fachliteratur bereits anerkannte Lösungsweg auf Basis
eines universellen, vom Produktiv- und Archivsystem unabhängigen,
übergeordneten Auswertungsprogramms an. Dieser auf Kampffmeyer/Groß
zurückgehende Ansatz sieht vor, dass die Daten nebst Strukturinformationen
an ein externes Speichersystem, ein Archivsystem oder ein Datensicherungssystem
abgeben werden und die bei Bedarf dem Steuerprüfer zur
Auswertung unabhängig bereitgestellt werden können.
Ein der Archivierung vorgeschalteter Validierungslauf ermöglich
zudem die Daten auf ihre Verarbeitungsfähigkeit und Vollständigkeit
zu prüfen. Dabei wird dem Kriterium der quantitativen und
qualitativen Auswertungsmöglichkeiten über einen so
genannten "IDEA-Client" Rechnung getragen, welcher
zunächst auf die Minimalanforderung abstellt. In Abhängigkeit
von technischen und finanziellen Gegebenheiten der Unternehmen
sieht dieser Lösungsansatz eine Skalierbarkeit der geforderten
Auswertungsmöglichkeiten vor und unterstützt damit
die unternehmensspezifische Suche nach einer sinnvollen, sicheren
und wirtschaftlichen Lösung der GDPdU-Problematik. Die
IDEA(L)-Lösung scheint damit gefunden, auch wenn sie sich
unternehmensspezifisch ganz unterschiedlich darstellen kann.
(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/loesung/kampffmgross_2.htm)
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1.5 Synergien nutzen durch interdisziplinäre
Zusammenarbeit
In Zeiten zunehmenden Konkurrenzdrucks erkennen viele
Rechtsanwälte und Steuerberater, dass zur Sicherung des
wirtschaftlichen Erfolgs vor allem ein Qualitätsmanagement
und ein differenziertes Controlling zur effizienten Kanzleisteuerung
gehört.
Erfolgreiches Qualitätsmanagement steigert die Kundenzufriedenheit
und damit die Bindung der Mandanten an die Kanzlei. Durch optimierte
Prozesse sinken die Fehleranfälligkeit und das Haftungsrisiko.
Eine übergeordnete Kanzleisteuerung ermöglicht die
Identifikation der Stärken und Schwächen der Kanzlei,
so dass beispielsweise Kostentreiber in der Kanzlei aufgespürt
und rentable Mandate in Zukunft gezielt ausgebaut werden können.
Durch die Zusammenarbeit von Rechtsanwälten und Steuerberatern
können sich hier Synergie-Effekte ergeben. Da sich jedoch
Arbeitsorganisation und Abrechnungsmodalitäten beider Berufsgruppen
unterscheiden, ist die Herausforderung an ein übergeordnetes
Controlling zur effizienten Kanzleisteuerung für die interdisziplinäre
Kanzlei besonders hoch.
Die Zielerreichung überwachen
Zu konsequentem Kanzleimanagement gehört darüber hinaus,
dass sich die Kanzleiinhaber Zeit dafür nehmen, in operativer
und in strategischer Hinsicht die Zielerreichung zu überwachen
und gegebenenfalls Korrekturen in der Kanzleistrategie vorzunehmen.
Dies ist nur möglich, wenn sich Anwälte regelmäßig
untereinander austauschen und vor allem auch mit ihren Mitarbeitern
Gespräche über die gemeinsamen Fortschritte bei der
Erreichung der Kanzleiziele führen. Gerade in diesem Punkt
müssen Kanzleien aber erkennen, dass nicht nur Aktenarbeit
der Erreichung der Kanzleiziele - einschließlich langfristiger
wirtschaftlicher Gewinne - dient. Eine wichtige Voraussetzung
ist vor allem auch die Arbeit an der zielorientierten Steuerung
der eigenen Kanzlei.
Neue Programmverbindung
DATEV unterstützt bei der interdisziplinären Kanzleisteuerung
mit einer neuen Programmverbindung zwischen den Programmen Phantasy
und Eigenorganisation comfort sowie Schulungen und Beratungsleistungen.
Um die übergeordneten Kanzleisteuerungs-Aufgaben zu erleichtern,
hat DATEV die Schnittstellen zwischen Phantasy und Eigenorganisation
comfort ausgebaut. Ziel der erweiterten Programmverbindung ist
die Verknüpfung der Akte in Phantasy mit dem Auftrag in
Eigenorganisation comfort. Dadurch sind in Eigenorganisation
comfort auch die Informationen der Aufwandserfassung und Rechnungsschreibung
aus Phantasy für Auswertungszwecke vorhanden. Alle Dienstleistungsbereiche
von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern
können in Eigenorganisation comfort abgebildet werden.
Mit dieser zentralen Datenbasis ist im Programm sowohl operativ
als auch strategisch ein übergreifendes, interdisziplinäres
Controlling zur reibungslosen Kanzleisteuerung möglich.
Im Programm Eigenorganisation comfort lassen sich außerdem
die Aufträge aus dem rechtsanwaltlichen Bereich anzeigen,
inklusive der Informationen über Aufwandserfassung und
Rechnungsschreibung. Auf diese Weise ist das Programm in der
Lage, alle Dienstleistungsbereiche von Rechtsanwälten,
Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zentral abzubilden.
Der interdisziplinären Kanzlei liefert dieser Datenpool
die Basis für eine übergreifende Kanzleisteuerung
- sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene. Neben
den Softwarelösungen zur Kanzleisteuerung unterstützt
DATEV Anwälte und interdisziplinäre Kanzleien zum
Thema Kanzleisteuerung außerdem mit weiteren leistungsstarken
Instrumenten, beispielsweise dem Betriebsvergleich für
Rechtsanwälte, dem DATEVanwalt KOLLEG Seminarangebot und
individueller Kanzleiorganisations- bzw. -managementberatung.
(Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8749&zg=ra)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Black Box in Longhorn - Totale Überwachung
als Standard-Tool
Feature zeichnet Windows-Abstürze auf
Microsoft wird seinen Windows-XP-Nachfolger 'Longhorn' mit einer
Black Box ausstatten. Ähnlich wie Flugdatenschreiber in
der Luftfahrt zeichnet sie bei gröberen Zwischenfällen
oder gar Abstürzen im System alle relevanten Daten auf,
mit deren Hilfe später die Ursache des Problems beseitigt
werden soll. Datenschützer dürften von der Innovation
wenig begeistert sein - zeichnet sie doch nicht nur alle Programme
auf, die zum Zeitpunkt des Absturzes aktiv waren, sondern auch
den Inhalt aller Dokumente.
Basis für das Feature ist das Fehlermeldungs-Tool 'Watson',
das bereits jetzt in Windows integriert ist, doch die Longhorn'sche
Black Box soll wesentlich detailliertere Informationen liefern.
"Stellen Sie sich das Ganze wie einen Flugdatenschreiber
vor", sagte Microsoft-Chairman Bill Gates während
der Windows Hardware Engineering Konferenz in Seattle. "Jedes
Mal wenn es ein Problem gibt, hilft uns die Black Box dabei,
mit den Betroffenen zusammenzuarbeiten und zu analysieren was
passiert ist."
Vor allem Unternehmen werden dabei zweimal überlegen, ob
sie die Daten im Fall, dass der Rechner eines ihrer Angestellten
abstürzt, an Microsoft oder lieber an einen internen IT-Manager
übermitteln. In der Regel bevorzugen Firmen wohl die interne
Lösung - zur mäßigen Freude der Angestellten.
Denn das System lässt sich so konfigurieren, dass es nicht
nur anzeigt, dass ein Anwender kurz vor dem Absturz gerade mit
dem Internet Explorer gearbeitet hat, sondern auch, welche Seiten
er zuletzt besucht hat. Das kann unter Umständen peinlich
werden. Das selbe gilt für Anwendungen wie den Instant
Messenger, bei dem die Black Box auch den Inhalt des letzten
Chats anzeigt.
Der leitende Microsoft-Produktmanager Greg Sullivan glaubt dennoch
nicht, dass es wegen dem Feature Probleme geben könnte.
Bereits jetzt stünde von Drittherstellern Software zur
Verfügung, mit denen Unternehmen die Computerarbeitsplätze
ihrer Mitarbeiter überwachen können, argumentiert
er. Etwas besser haben es da Privatanwender. Sie können
alleine entscheiden, ob und in welchem Umfang sie die Daten
der Black Box an Microsoft schicken wollen. Nach den bisherigen
Plänen soll eine Nachricht den Nutzer darauf hinweisen,
dass eine Informationsmail an Microsoft geht - vorher erhält
er die Möglichkeit sie zu ändern. So lässt sich
beispielsweise der Inhalt einer Mail verändern, die zum
Zeitpunkt des Absturzes gerade bearbeitet wurde. Außerdem
landet der Black-Box-Bericht anonym im Microsoft-Postfach.
"Unser Ziel ist es, dass der Nutzer jederzeit alles unter
Kontrolle hat", so Sullivan. "In der Benutzeroberfläche
erscheint ein Dialogfeld, bei dem klar ausgewählt werden
kann, ob man die Informationen abschicken möchte. Auch
werden die Details so dargestellt, dass der Anwender Buchstabe
für Buchstabe analysieren kann, was er verschicken möchte."
Kritiker befürchten jedoch, dass dieses Verfahren den Anwendern
viel Zeit und Nerven rauben könne. Und obwohl sie zwar
den Inhalt eines Dokuments einsehen könnten, würden
sie oft nicht die Bedeutung der ebenfalls aufgeführten
technischen Daten erkennen - beispielsweise Verzeichnis-Einstellungen.
So sagte Industrieanalyst Richard Doherty, er bezweifle, ob
Microsoft von den Nutzern bereits genug Feedback über das
Feature bekommen habe. Sogar Flugzeugpiloten könnten entscheiden,
ob ihre Black Box routinemäßige Cockpitgespräche
aufzeichnet. Microsofts Version des Kontrollgeräts "schreit
nach mehr Tests in einer realen Umgebung", so Doherty.
Die theoretischen Vorteile des Tools liegen auf der Hand: Denn
damit könnte Microsoft in dem Moment auf ein Problem reagieren,
in dem es zum ersten Mal auftaucht und ein Patch bereitstellen,
bevor andere Nutzer davon betroffen sind. Doch daran glaubt
nicht mal Produktmanager Sullivan. Bis zu dem Tag an dem ein
Fehler nur einmal auftaucht und dann behoben wird, sei es noch
ein weiter Weg - "das wird ein Ziel bleiben".
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/ts-itsecurity/detail.php?nr=20822)
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2.2 Citrix, Microsoft und HP bieten gemeinsame
Serverkonsolidierung
One Consolidated Solution wird über Partner vertrieben
Citrix, Microsoft und HP haben unter dem Motto "One Consolidated
Solution“ eine Initiative zur IT-Konsolidierung aus einer
Hand gestartet. Das Angebot wird in Deutschland durch ausgewählte,
gemeinsame Partner von Citrix, Microsoft und HP vertrieben.
Im Einzelnen setzt sich die Initiative aus folgenden Komponenten
zusammen: Für den Bereich Anwendungsbereitstellung, Informationszugriff
und Sicherheit bringt Citrix seine Access Suite in das Angebot
mit ein. Die Produktsuite zentralisiert den Zugang zu Anwendungen
und Informationen und ermöglicht IT-Administratoren, Unternehmensressourcen
On Demand bereitzustellen. Die Suite läuft unter dem Windows
Server System 2003, das gemeinsam mit Active Directory, SQL
Server 2000 und Exchange Server 2003 sowie Microsoft Service
für Unix, die Anwendungs- und Betriebssystem-Plattform
bildet.
Der Bereich IT-Management wird über den Citrix Presentation
Server, die Microsoft Management Tools, das Microsoft Systems
Center Server 2005 sowie Microsoft Virtual Server und Services
für andere Betriebssysteme abgedeckt. HP stellt hier zusätzlich
seine HP Proliant Essential-Software zur Verfügung, welche
die Management-Möglichkeiten der Proliant-Server erweitert.
Als Infrastruktur und Storage umfasst One Consolidated Solution
unter anderem Microsoft Storage Server, HP Proliant-Server und
Integrity-Server. Für den Aufbau hochverfügbarer und
sicherer Speichersysteme bringt HP Storageworks NAS, Storageworks
SAN sowie NAS/SAN Fusion ein.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39132629,00.htm?h)
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2.3 Schnellster Supercomputer Europas vorgestellt
Die niederländische Astronomieorganisation Astron hat
den derzeit leistungsstärksten Supercomputer Europas vorgestellt.
Der IBM-Rechner vom Typ "Blue Gene" ist Bestandteil
eines Systems zur Erforschung des Weltalls und soll ab dem Jahr
2006 an der Universität von Groningen arbeiten. Mit mehr
als 12 000 Power-PC-Prozessoren erreiche die Maschine eine Leistung
von 27,4 Teraflops (Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde)
im Linpack-Benchmark, teilt der Hersteller mit. Nach heutigem
Stand wäre er damit zugleich der viertschnellste Supercomputer
weltweit. Blue Gene soll von einem Konsortium aus Universitäten,
Forschungseinrichtungen und Unternehmen genutzt werden.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?
pageid=254&type=detail&artid=74517)
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2.4 Microsoft: 64-Bit-Version gratis für
Windows-Nutzer
Microsoft kündigt heute die weltweite Verfügbarkeit
der 64-Bit-Versionen von Windows XP und dem Windows Server 2003
an. Registrierten Anwendern der 32-Bit-Variante bietet der Hersteller
eine Möglichkeit zum fast kostenfreien Umstieg auf die
64-Bit-Plattform. Mit dem Upgrade wendet sich Microsoft an Käufer
eines 64-Bit-Computers, auf dem Windows XP Professional oder
die "N"-Ausgabe ohne den Windows Media Player vorinstalliert
ist. Das System muss nach dem 31. März 2003 gekauft worden
sein. Bisher gibt es die Umtauschaktion nur auf der englischen
Seite.
Microsoft-Kunden, die eine Lizenz für die 64-Bit-Version
bestellen, verlieren die Nutzungsrechte an der ersetzten 32-Bit-Software.
Für den Versand verlangt der Hersteller 12 US-Dollar innerhalb
der Vereinigten Staaten und 22 US-Dollar weltweit.
(Quelle: http://www.chip.de/news/c1_news_15119998.html?tid1=9226&tid2=0)
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2.5 Microsoft und SAP kooperieren enger
ERP-Software der Walldorfer soll sich besser an Office
anbinden lassen.
Die beiden Softwareriesen Microsoft und SAP haben eine Kooperation
geschlossen, um die ERP-Anwendung der Walldorfer enger an das
Office-Paket aus Redmond anzubinden. Ein entsprechendes Produkt
wird derzeit unter dem Codenamen Mendocino entwickelt. Mendocino
gilt als weiteres Indiz für die enger werdende Partnerschaft
der beiden Unternehmen, seit Fusionsgespräche im vergangenen
Jahr gescheitert sind.
Die Mendocino-Entwicklung wurde von Shai Agassi, bei SAP zuständiger
Präsident für die Produkt- und Technologiegruppe,
gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt. "Wir
vereinen die beiden größten Applikationen auf dem
Markt." Weltweit arbeiteten rund 60 Millionen Anwender
auf Systemen, auf denen sowohl Office als auch MySAP lizensiert
sei. Durch Mendocino sollen User über ihre vertrauten Office-Umgebungen
am Desktop die Back Office-Systeme von SAP wie Budget-Monitoring,
Ausgabenmanagement und Lagerkontrolle nutzen können.
Microsoft und SAP wollen mit der Zusammenarbeit vor allem Oracle
ausstechen, den weltweit zweitgrößten Anbieter von
Business-Applikationen. "Der Zweck von Mendocino ist es,
die Software-Integration zu automatisieren, ohne dass dafür
Dienstleister von außen notwendig sind", erklärte
Jeff Raikes, bei Microsoft zuständiger Produkt-Manager.
Das gilt unter anderem auch als Seitenhieb auf IBM, das durch
solche Services wesentliche Umsätze schafft. Die Partnerschaft
zwischen Microsoft und SAP hat Tradition, die beiden Unternehmen
arbeiten seit mehr als zehn Jahren zusammen. Im Vorjahr hatte
es streng geheime Übernahmegespräche gegeben, eine
Transaktion kam jedoch nicht zustande.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39132627,00.htm)
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2.6 Postbank will TAN-Verfahren ändern
Ende letzter Woche waren Postbank-Kunden wieder Ziel von
Phishing-Mails -- diesmal sollten Anwender ihre PIN und TAN
allerdings per Fax übermitteln. Nicht zuletzt wegen dieses
Vorfalls will die Postbank im Kampf gegen Phishing weitere Maßnahmen
ergreifen. So sollen Online-Überweisungen zukünftig
auf 3000 Euro begrenzt werden, wie es bereits beim Telefon-Banking
seit Jahren der Fall ist. Das Limit würde nach Meinung
der Postbank Betrugsversuche unattraktiver machen. Zusätzlich
soll ab kommenden Sommer das TAN-Verfahren verbessert werden.
Eine erforderliche TAN wird dann nicht mehr vom Kunden aus der
vorliegenden Liste ausgewählt, sondern per Zufallsprinzip
von der Postbank abgefragt. Selbst wenn ein Phisher in den Besitz
einer unverbrauchten TAN gelangt, kann er damit keine Überweisung
vornehmen, da sie nicht zu seiner Session passt. Allerdings
bietet das keinen Schutz, falls der Kunde seine komplette TAN-Liste
etwa per Fax an den Phisher sendet. Alternativ bietet die Postbank
seit einem Jahr auch bereits das mTAN-Verfahren (mobile TAN)
an. Dabei sendet ein Server eine nur kurzzeitig gültige
Transaktionsnummer per SMS an das Kundenhandy. Hier müsste
ein Angreifer schon sehr schnell reagieren, um erfolgreich zu
sein.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/59211)
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3 IT-Sicherheit
3.1 Symantec packt Anti-Spyware in Norton
Aufpreis für Spionage-Firewall
Mit einer aufgerüsteten Version der Suite 'Norton Internet
Security' reagiert der Sicherheitsspezialist Symantec auf die
zunehmende Spyware-Bedrohung. Die Spyware-Applikation steht
seit Anfang dieser Woche kostenlos zum Download zur Verfügung,
Anfang Juni soll die Software dann im Paket mit der aktualisierten
Norton-Suite auf den Markt kommen. Dort trifft Symantec auf
harte Konkurrenz - die meisten Anti-Spyware-Produkte sind bislang
kostenlos.
"Indem wir Anti-Sypware in ein Komplettpaket integriert
haben und gewissermaßen jegliche Spyware an der Firewall
blockieren, können wir verschiedene Probleme auf einmal
lösen", sagte Symantec-Produktmanager Kraig Lane gegenüber
US-Medien. "Die Anwender wollen ein Produkt, das sie vor
so vielen Bedrohungen wie möglich auf einmal schützt."
Dafür sind sie nach Lanes Überzeugung auch bereit,
tiefer als bisher in die Tasche zu greifen. Die Norton-Version
mit integrierter Anti-Spyware wird rund 80 Dollar kosten, das
sind rund 10 Dollar mehr als das bisherige Sicherheitspaket.
Auch deshalb lässt Symantec die Software vor der Markteinführung
in einer Beta-Version von der Öffentlichkeit testen.
Vor allem eine Art "Echtzeit-Kampf" gegen die Spionageprogramme
soll die Anwender dabei überzeugen. Nach Lanes Worten sucht
die Software gezielt nach Programmen, die Daten an ihren Absender
zurückschicken - verdächtige Anwendungen würden
bereits an der Firewall blockiert. Indem so die meisten Attacken
abgefangen würden, könne die Software die Nutzer besser
vor Spyware-Bedrohungen schützen, als Programme, die die
Gefahr erst erkennen, wenn sie bereits auf dem Rechner installiert
wurde.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20650)
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3.2 Patchday bei Lotus Notes und Domino
Vier Lecks geschlossen
IBM hat Patches für Schwachstellen in den Produktlinien
Lotus Notes und Domino veröffentlicht. Auf die vier Lücken
- die unter anderem Denial-of-Service-Angriffe ermöglichten
- hatten Sicherheitsunternehmen aufmerksam gemacht. IBM hatte
die Bedeutung der Lecks zunächst heruntergespielt. Wie
das Unternehmen jetzt bestätigte, konnten Hacker einen
Lotus Domino Server mit einem Überlastungsangriff zum Absturz
bringen. In einer zweiten Mitteilung geht IBM auf die Gefahr
einer 'Http header injection' in Lotus Domino ein. Die Bedrohung
sei gering, weil Angreifer dafür zunächst eine bösartige
Anwendung auf dem Server installieren müssten, hieß
es. In einem weiteren Advisory warnt IBM nun vor einer Authentifizierungslücke
in Domino. Ein vierter Fehler lag in der .ini-Datei von Lotus
Notes. Diese Schwachstelle konnte ausgenutzt werden, um Notes
zum Absturz zu bringen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20615)
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3.3 Kritisches Leck klafft in Windows
2000
Fehler in der Webansicht des Windows Explorers
Eine Schwachstelle in Windows 2000 ermöglicht es Angreifern,
in das System einzudringen. Das teilte das Sicherheitsunternehmen
GreyMagic mit. Betroffen sind 'Windows 2000 Professional', 'Windows
2000 Server' und 'Windows 2000 Advanced Server' - auch wenn
das SP4 aufgespielt wurde. Die Lücke liegt im Windows Explorer.
Dessen Webview-Bibliothek 'webvw.dll' bereinigt bestimmte Metadaten
von Dateien ungenügend, bevor sie weitergegeben werden.
So kann ein Angreifer in die Metadaten bösartigen JavaScript-Code
schreiben. Dieser Code wird ausgeführt, wenn eine speziell
präparierte Datei in der Webansicht des Windows Explorers
betrachtet wird. Dass Microsoft für die Lücke einen
Patch veröffentlicht, ist unwahrscheinlich. Experten empfehlen
daher, die Webansicht des Windows Explorers unter Windows 2000
zu deaktivieren und die herkömmliche Ansicht zu verwenden.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20695)
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3.4 WiFi-Nutzer angeblich von 'WiPhishing'
bedroht
Reale Gefahr oder Marketing-Kampagne?
Nachdem die WiFi-Anwender bereits 'War Driving' und 'Evil Twins'
fürchten müssen, sollen sie jetzt auch vor 'WiPhishing'
auf der Hut sein. Dieses Kunstwort ist aus den Begriffen 'WiFi'
und 'Phishing' zusammengesetzt. Erfunden hat es nach britischen
Medienberichten Nicholas Miller, CEO von Cirond, einem Anbieter
von Sicherheitssoftware für Netzwerke.
Was unter WiPhishing zu verstehen ist, stellt das Unternehmen
ausführlich im Internet dar. Danach könnten sich Hacker
zu Nutze machen, dass etwa 20 Prozent aller Heimnetzwerke mit
den voreingestellten SSID-Einstellungen (Service Set Identifier)
betrieben werden. Zudem hätten alle Hotspots bekannte SSIDs.
Habe ein WiFi-Laptop einmal ein Netzwerk benutzt, verbinde es
sich automatisch mit jedem Netzwerk gleichen Namens - und das
eventuell auch ohne Wissen des Anwenders. Um 'WiPhising' handele
es sich, wenn Hacker spezielle Laptops oder Hotspots aufsetzten,
um die Nutzer ungesicherter WLAN-Zugänge in eine Falle
zu locken.
Diese Definition rückt den Begriff 'WiPhising' in die Nähe
des Begriffes 'Evil Twins', beim dem ein Hacker-Netz vortäuscht,
das vom Anwender angewählte Netz zu sein. Ob es sich beim
WiPhising um eine wirkliche Gefahr oder eine Marketing-Kampagne
von Cirond handelt, muss sich derweil noch herausstellen. Bislang
hat es laut Miller jedenfalls noch keine großangelegte
WiPhising-Attacke gegeben.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20704)
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3.5 Trend Micro: Update lähmt den
Rechner
Kapazität durch Antivirenprogramm ausgebremst
Gefährliche Zusatzsoftware baut nicht nur Microsoft: Trend
Micro, Spezialist für Security-Software, hat US-Medienberichten
zufolge ein Update auf den Markt gebracht; dieses soll nahezu
alle anderen Programme wenn nicht zum Erliegen bringen, so doch
deutlich verlangsamen. Die über das Wochenende ausgelieferte
neue Version führte demnach dazu, dass bereits am Montag
früh weltweit 311.900 Geschäftskunden aus allen Ecken
der Welt bei dem in Tokio ansässigen Unternehmen angerufen
und sich beschwert haben. Dafür hat nach den Berichten
eine defekte Datei im Official Pattern Release 2.594.00 gesorgt,
die eine Auflistung zu bekämpfender Viren und Würmer
enthielt. Der Fehler hat einem Unternehmenssprecher zufolge
dazu geführt, dass eine Informationsschleife entstanden
sei, die beinahe die ganze verfügbare Rechenleistung beansprucht
habe. Der Fehler, der mittlerweile als behoben gilt, sei durch
mangelnde Tests in dem Virensoftware-Labor in Manila entstanden,
hieß es weiter. Die neuen, bereinigten Updates seien bereits
ausgeliefert worden und sollen das Problem automatisch beheben.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20804)
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3.6 Extrem kritisches Loch in Netscape
Secunia empfiehlt: "Use another product"
In den Versionen 6.2.3 und 7.2 des Netscape-Brosers klafft eine
extrem kritische Sicherheitslücke. Das Problem steckt wahrscheinlich
auch in anderen Browser-Versionen, warnen die Sicherheitsexperten
von Secunia. Um die Lücke zu umgehen, empfiehlt Secunia,
"ein anderes Produkt zu benutzen".
Durch das Loch könne ein Hacker eine Buffer-Overflow-Attacke
herstellen - das kann zum Absturz des Browsers führen,
außerdem kann ein Angreifer dadurch beliebigen Code auf
dem infizierten System ausführen. Ein Patch wurde laut
Secunia bislang noch nicht entwickelt. Von Netscape liegt noch
keine Stellungnahme vor. Detaillierte Informationen hat Secunia
in einem Advisory zusammengefasst.
Das selbe Leck, dass jetzt im Netscape-Browser entdeckt wurde,
war bereits im Mozilla-Browser Firefox aufgetaucht - seit der
Version 1.0.2 ist es dort jedoch behoben. In jüngster Zeit
hatte es einige Diskussionen um die Sicherheit bei Browsern
aus der Netscape-Familie gegeben.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=20826)
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3.7 Sober-Wurm tarnt sich als Benachrichtung
zur WM-Ticket-Auslosung [Update]
Seit wenigen Minuten kursiert eine neue Version des Sober-Wurms,
die unter anderem als eine in deutsch verfasste Benachrichtigung
über ein gewonnenes Ticket zur Fußball-WM 2006 daherkommt.
Daneben tragen die Nachrichten auch Betreffzeilen wie: "Ich
bin's, was zum Lachen", "Mail-Fehler", "Ihr
Passwort" und "Ihre E-Mail wurde verweigert."
Die Absenderadressen der Mails sind wie üblich gefälscht.
Bislang erkennen ihn nur wenige Virenscanner anhand einer generischen
Signatur. Im Anhang der Mails befinden sich ZIP-Archive, in
denen sich der Wurm (Winzipped-Text_Data, autoemail.txt und
weitere) als PIF, EXE oder mit einer anderen Endung für
ausführbare Dateien befindet. Ob der Schädling sich
nur verbreitet oder auch eine Schadfunktion in sich trägt,
konnte noch nicht festgestellt werden. Anwender sollten auf
keinen Fall verdächtige Anhänge öffnen und bei
allen unverlangt zugesandten Mails größte Vorsicht
walten lassen. Weitere Hinweise zum Schutz vor Viren und Würmern
finden Sie auf den Antivirus-Seiten von heise Security. Der
c't-Emailcheck gibt detaillierte Hinweise zu typischen Gefahren
bei E-Mails und welche Einstellungen vorgenommen werden sollten.
Update
Die Hersteller von Antivirensoftware haben den neuen Schädling
in ihre Signaturdatenbanken aufgenommen und erkennen ihn als
Sober.O, .P, .N oder S.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/59225)
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3.8 »IT-Security Made in Germany«
geht an den Start
Gemeinsam mit Unternehmen aus der deutschen IT-Branche konnte
Georg Adamowitsch, Staatssekretär im Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit, bereits während der Cebit
den Startschuss für die Exportinitiative »IT-Security
Made in Germany« geben. Voraussichtlich kommende Woche
sind die Vorbereitungen nun abgeschlossen und die Initiative
nimmt ihre Tätigkeit auf.
Mit der Initiative »IT-Security Made in Germany«
soll ein Netzwerk zur Förderung des Exports deutscher IT-Sicherheitsprodukte,
-lösungen und -dienstleistungen geschaffen werden. Neben
dem Aufbau einer gemeinsamen Dachmarke steht die Absatzförderung
in ausgewählten Zielregionen – dem arabischen Raum,
Mittel- und Osteuropa sowie Südostasien – im Vordergrund.
Das Hauptaugenmerk liegt auf »der höherwertigen Sicherheit«,
so Adamowitsch. »Deutsche Produkte und Kompetenzen sind
in diesem Marktsegment auf vielen Feldern technologisch führend:
Etwa in der Biometrie, bei der Entwicklung von Smartcards oder
bei der mobilen Sicherheit, besitzen deutsche Unternehmen erhebliche
technologische Wettbewerbsvorteile«, ist sich der Staatssekretär
sicher.
In einem »Memorandum of Understanding« brachten
die Partner der Initiative im März die geplanten konkreten
Schritte zu Papier. Nun wurden die ersten davon erfolgreich
umgesetzt: So sollen etwa kommende Woche die Webseiten www.itsmig.de,
mit ihren Abwandlungen www.it-security-made-in-germany.de, .inf
und .com, die vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie
betrieben werden, online gehen. Die Initiative, der derzeit
Unternehmen wie Datev, SAP, Secunet, Siemens, T-Systems oder
Utimaco angehören, ist noch offen für die Beteiligung
weiterer, auch kleinerer Unternehmen und Institutionen der deutschen
IT-Sicherheitswirtschaft. Voraussetzung ist jedoch, dass ein
hoher Anteil der Wertschöpfung in Deutschland erzielt wird,
dass sich das Unternehmen zur Offenlegung der Eigentümerverhältnisse
verpflichtet und ein hoher Anteil der Mitarbeiter in Forschung
& Entwicklung in Deutschland beschäftigt ist. Einzelheiten
werden die Mitglieder voraussichtlich auf ihrer Versammlung
in der kommenden Woche festlegen.
Die als Public-Private-Partnership angelegte Initiative wurde
vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit einer
Anschubfinanzierung gestartet, und soll nach drei Jahren völlig
privat betrieben werden. Die Geschäftsstelle wird beim
Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie
eingerichtet, dass dann als neutrale Instanz auch die Aktivitäten
der Initiative koordiniert. Denkbar wäre etwa die Konsortienbildung
von Mitgliedsunternehmen um an Ausschreibungen im Ausland erfolgreich
mitbieten zu können.
(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8300)
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3.9 IT-Sicherheit: Chefs haften persönlich
Geschäftsführer und Vorstände können
persönlich haftbar gemacht werden, wenn sie in ihrem Unternehmen
nicht ausreichend für IT-Sicherheit sorgen. Darauf weist
der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation
und neue Medien (BITKOM) hin. Viele Geschäftsführer
räumen sicherer Informationstechnik nicht den erforderlichen
Stellenwert ein, obwohl diese für den Unternehmenserfolg
immer wichtiger wird. "IT-Sicherheit wird in der Regel
leider erst nach einem Schadensfall Chefsache", meint Jürgen
Gallmann, Präsidiumsmitglied des BITKOM. Zu der Frage der
persönlichen Haftung kämen im Schadensfall noch sonstige
Folgen wie der Datenverlust. Auch weiche Faktoren wie das Unternehmensimage
können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. "Eine
sichere, zuverlässige IT-Infrastruktur ist zu einem Faktor
für den strategischen Erfolg eines Unternehmens geworden",
sagte Gallmann.
Die vielen möglichen IT-Risiken für die verschiedenen
Ebenen und Rechtsformen von Unternehmen sind für die Verantwortlichen
nur schwer zu überblicken. Der BITKOM hat in einer Haftungsmatrix
die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen und ihre jeweiligen
Verantwortlichen in den Unternehmen umfassend dargestellt. "Bei
der Frage, wer für den jeweiligen Regelungsbedarf verantwortlich
ist, taucht überwiegend die Geschäftsführung
auf", sagte Gallmann.
Um Sicherheits- und Haftungsrisiken vorzubeugen, sollten Unternehmer
ein Sicherheitskonzept entwickeln lassen, dies verabschieden
und auch intern kommunizieren. Ein solches Konzept müsse
jedoch das ganze Unternehmen mit sämtlichen Geschäftsprozessen
berücksichtigen. "Entscheidend ist, dass Unternehmen
einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen: weg von der Einzel-Kurierung
lokaler Symptome hin zu einem umfassenden Konzept", sagte
Gallmann. So reiche die Installierung von Antiviren-Software,
Spam-Filtern und Firewalls nicht aus. Denn auch höhere
Gewalt wie Feuer und Überschwemmungen, technisches Versagen
wie Softwarefehler und Stromausfall, Vorsatz wie Diebstahl und
Hacking, sowie Organisationsdefizite wie unklare Vorschriften
oder ungeschulte Mitarbeiter können zu IT-Schadensfällen
führen.
"Doch obwohl die Abhängigkeit vieler Unternehmen von
Webauftritt und IT-Infrastruktur zunimmt und bei IT-Problemen
die Schäden daher immer höher ausfallen, haben viele
mittelständische Unternehmen in den vergangenen Jahren
in diesem Bereich nur sehr zurückhaltend investiert",
betonte Gallmann. Häufig müsse die vorhandene IT-Infrastruktur
nach- und aufgerüstet werden, beim Thema IT-Sicherheit
bestehe ein struktureller Nachholbedarf.
Die gesetzlichen Regelungen zur IT-Sicherheit umfassen jedoch
nicht nur das Haftungsrecht, sondern auch Steuer- und sogar
Strafrecht, die Strafen reichen vom Bußgeld bis zur Gefängnisstrafe.
"IT-Sicherheit ist ein Querschnittsthema quer durch alle
Branchen, Wertschöpfungs- und Politikbereiche", meint
daher Walter Fumy, Vorsitzender des BITKOM-Arbeitskreises IT-Sicherheitsmanagement.
Fumy stellte neben der Haftungsmatrix zwei weitere konkrete
Hilfen und Leitfäden des Verbandes vor: zum einen für
Unternehmen, die Anwendungen auslagern wollen (ASP-Sicherheitsleitfaden)
und zum anderen für Unternehmen, die ihre IT nach einem
der zahlreichen Sicherheitsstandards zertifizieren lassen wollen.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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4 Branchennews
4.1 AMD will Intel mit Server-Chips attackieren
Marketing-Chef Henri Richard: "Wir wollen in diesem
Bereich aggressiv weiter wachsen"
Der weltweit zweitgrößte Mikroprozessoren-Hersteller
Advanced Micro Devices (AMD) will seinem großen Konkurrenten
Intel weiter Marktanteile abringen. AMD habe seinen Marktanteil
im Server-Bereich von praktisch Null vor zwei Jahren auf acht
Prozent Ende 2004 ausgebaut, sagte Marketing-Chef und Vorstandsmitglied
Henri Richard. "Wir wollen in diesem Bereich aggressiv
weiter wachsen", zitiert das "Handelsblatt" (Montagausgabe)
den AMD-Vorstand. Damit attackiert das Unternehmen vor allem
den Branchenprimus Intel. Insgesamt laufen mehr als 80 Prozent
aller Computer weltweit mit Prozessoren des Chipgiganten. Mit
seinen Opteron-Prozessoren war AMD vor zwei Jahren erstmals
auch in den lukrativen Server-Markt eingetreten. Seine ersten
Opteron-Prozessoren der neuen Generation mit zwei Kernen (Dual
Core) für den Einsatz in großen Servern stellte das
Unternehmen vergangene Woche vor.
Nun will AMD auch traditionelle Kooperationen des Konkurrenten
aufbrechen. Mit IBM, Sun, Fujitsu Siemens oder Sun Microsystems
hat das Unternehmen bereits große Partner im Servermarkt
gewonnen. Problematisch waren für den Chiphersteller bislang
jedoch ausschließliche Partnerschaften von Intel etwa
mit dem Branchenriesen Dell oder der deutschen Metro-Tochter
Media-Markt/Saturn. Inzwischen sei jedoch auch hier eine Trendwende
eingetreten. "Wir haben bereits 55 der 100 größten
Unternehmen der Welt als Kunden gewonnen", sagte Richard.
Einige dieser Unternehmen seien von Dell-Computern mit Intel-Chips
zu einem Anbieter gewechselt, der AMD-Produkte anbietet. "Wir
glauben, dass Dell auf diesen Trend früher oder später
reagieren wird."
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39132591,00.htm)
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4.2 IBM vor größtem Aktienrückkauf
der Firmengeschichte
Letzte Quartalszahlen hatten Analysten enttäuscht
Der Computerkonzern IBM plant den größten Aktienrückkauf
in der Geschichte des Unternehmens. Der Verwaltungsrat der International
Business Machines (IBM) hat am Dienstag dafür fünf
Milliarden Dollar genehmigt. Zugleich wurde eine Erhöhung
der Quartalsdividende angekündigt. Erst vor zwei Wochen
hatte IBM für das erste Quartal einen Gewinn gemeldet,
der Analysten und die Technologiebranche enttäuscht hatte.
IBM verdiente 1,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie wurde
mit 84 (Vorjahresvergleichszeit: 79) Cent ausgewiesen. Aus dem
laufenden Geschäft fiel ein Gewinn von 85 Cent je Aktie
an. Die Wall Street hatte auf dieser Basis aber mit 90 Cent
Gewinn je Aktie gerechnet. IBM erhöhte dennoch die Quartalsdividende
um 11 Prozent auf 20 Cent je Aktie. Am New Yorker Aktienmarkt
stieg der IBM-Kurs am Dienstag zwischenzeitlich um zwei Prozent
auf 76,10 Dollar.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39132642,00.htm)
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4.3 Infineon schreibt tiefrote Zahlent
Der Chiphersteller Infineon hat einen überraschend
hohen Quartalsverlust von 114 Millionen Euro geschrieben und
meldet Umsatzrückgänge in fast allen Produktgruppen.
Der Konzern geht davor aus, dass der Preisdruck weiter anhalten
wird. Firmen-Chef Ziebart kündigte weitere Kostensenkungen
und Restrukturierungen an.
Mit einem Fehlbetrag im zweiten Fiskalquartal 2005 (Ende März)
von 114 Millionen Euro hat Infineon höhere Verluste geschrieben
als Analysten erwartet haben. Im Vorjahresquartal hatte der
Chiphersteller noch einen kleinen Überschuss von 39 Millionen
Euro erwirtschaftet. Der Umsatz sank auf 1,6 Milliarden Euro
– ein Rückgang um 4 Prozent. »Leider haben
sich unsere vorsichtigen Einschätzungen der Marktbedingungen
und der Ausblick für das abgelaufene Quartal al richtig
erweisen«, kommentierte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart
die enttäuschenden Zahlen. Eine Prognose für das dritte
Quartal wagte der CEO nicht, er sehe aber keine wesentliche
Nachfragesteigerung, der Preisdruck werde weiter anhalten. Zudem
rechnet Ziebart damit, dass das geplante Auslaufen der Produktion
im Münchner Stadtteil Perlach negative Auswirkungen auf
das Betriebsergebnis im dritten Quartal habe werde.
Bei Chips für Kommunikationsgeräte hat Infineon einen
Umsatzrückgang von 15 Prozent auf 332 Millionen Euro verzeichnet.
Dieser Bereich trug maßgeblich zum hohen Verlust bei:
Das Ebit rutschte von plus 15 Millionen Euro im zweiten Quartal
2004 auf minus 142 Millionen Euro. »Saisonale Abkühlung
des weltweiten Marktes für Mobiltelefone sowie ein stärker
als saisonaler Nachfragerückgang bei einigen Kunden«,
hieß es dazu aus der Münchner Konzernzentrale. Bei
Speicherprodukten betrug das Umsatzminus 5 Prozent auf 633 Millionen
Euro. Das Ebit stieg von zuvor 13 auf 17 Millionen Euro. Die
stärkste Sparte Halbleiter für Automobil- und Industriekunden
verbesserte dagegen die Erlöse um 5 Prozent auf 634 Millionen
Euro. Wegen starkem Preisdruck im Chipkarten-Geschäft sank
das Ebit aber von 49 auf 36 Millionen Euro.
»Da es keine Faktoren gibt, die kurzfristig zu einer höheren
Nachfrage führen, insbesondere in den Bereichen Speicherprodukte
und Mobiltelefone, werden wir uns auch im dritten Geschäftsquartal
weiter auf Kostensenkungsmaßnahmen und die Restrukturierung
nicht profitabler Bereiche konzentrieren«, sagte Infineon-CEO
Ziebart.
(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8297)
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4.4 SAP heizt Wettbewerb mit Oracle an
Der ERP-Anbieter SAP sieht sich dem Konkurrenten Oracle deutlich
überlegen. "Wir verkaufen mehr Software in den USA
als unser Wettbewerber weltweit", so der für den Vertrieb
zuständige Vorstand Léo Apotheker. Ihm zufolge hat
die SAP eine klare Strategie, während der amerikanische
Erzrivale noch überlege, mit welcher Botschaft er an seine
Kunden herantreten solle. Nach Angaben der Walldorfer haben
im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zehn Kunden
Verträge der Firmentochter Tomorrow Now unterzeichnet.
Dieser Dienstleister bietet Kunden, die sowohl Produkte von
SAP als auch vom von Oracle gekauften Hersteller Peoplesoft
einsetzen, Wartungsdienste und eine spätere Migration auf
die "mySAP Business Suite" an.
Anlässlich der auf der Konferenz Sapphire verkündeten
erweiterten Partnerschaft mit IBM in Sachen Datenbankunterstützung
bemüht sich SAP jedoch, nicht den Eindruck zu erwecken,
Big Blue würde gegenüber Oracle bevorzugt. "Die
Zusammenarbeit zwischen SAP und IBM bedeutet, das beide Häuser
enger zusammenarbeiten, um DB2 für die Enterprise Services
Architecture zu optimieren", erklärte SAP-Vorstandschef
Henning Kagermann. Anderen Firmen würden Informationen
über SAP-Produkte jedoch nicht vorenthalten.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=74480)
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4.5 Computerhersteller Hyrican legt im
ersten Quartal deutlich zu
Prognosen für 2005 sind "verhalten optimistisch"
Der Computerhersteller Hyrican Informationssysteme (Kindelbrück)
hat im ersten Quartal deutlich zugelegt. Das Unternehmen meldete
am Mittwoch einen Umsatzanstieg um 35 Prozent sowie ein knapp
15 Prozent besseres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz erreichte demnach 20,8 Millionen Euro und der Gewinn
1,22 Millionen Euro. Die Prognosen für 2005 seien "verhalten
optimistisch". Hyrican hatte 2004 deutlich Umsatz eingebüßt
und einen fast halbierten Gewinn ausgewiesen. Mit der Entwicklung
im ersten Quartal habe sich der positive Trend des letzten Quartals
2004 fortgesetzt. Für die rückläufige Entwicklung
im vergangenen Jahr hatte Hyrican als Hauptgrund den Preiskampf
auf dem PC-Markt genannt. Der Umsatz lag bei 61,6 Millionen
Euro und der Gewinn bei 5,32 Millionen Euro. Der Hauptversammlung
am 29. April in Sömmerda werde die Ausschüttung einer
Dividende von 70 Cent je Aktie vorschlagen. Hyrican fertigt
in Kindelbrück (Kreis Sömmerda) mit nach eigenen Angaben
77 Mitarbeitern PCs und Notebooks.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/news/0,39029019,39132679,00.htm)
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4.6 d.velop realisiert revisionssichere
E-Mail-Archivierung vorgangsorientiert in Aktenstrukturen
Effizientes und rechtssicheres E-Mail-Management bietet die
d.velop AG, Gescher, auf der Basis des d.3-Systems an. Der Fokus
des d.3 E-Mail Managements liegt auf einem prozessbezogenen
Kontext. Die Ablage der E-Mails erfolgt vorgangsorientiert in
virtuellen Aktenstrukturen, die für mehr Transparenz über
die Unternehmensabläufe sorgen. Der Anwender findet durch
diese strukturierte Art der Ablage sämtliche Informationen
zu Kunden, Partnern und Lieferanten aus seiner Groupware-Anwendung
heraus. Die d.velop-Lösung ermöglicht eine langfristige,
revisionssichere Archivierung sämtlicher im Unternehmen
anfallender E-Mails und wird mittels bi-direktionaler Schnittstellen
in gängige Groupware-Systeme wie Microsoft Exchange oder
Lotus Notes integriert. Recherchiert werden kann sowohl aus
der Anwendung als auch über das d.3-System. Die E-Mail-Management-Lösung
wandelt die E-Mails und sämtliche Anhänge in langzeitstabile
Formate wie TIFF oder PDF um. Auf diese Weise können die
Informationen auch noch nach Jahren dargestellt werden, selbst
wenn die ursprüngliche Erzeugerapplikation nicht mehr vorhanden
ist.
„Die sichere Ablage von E-Mails ist heute kein neues Thema
mehr. Die Unternehmen erkennen jetzt aber, wie hilfreich es
ist, sämtliche Informationen zu einem Vorgang in einem
System zusammengefasst zu archivieren. Das d.3 E-Mail-Management
bietet daher nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch eine bisher
unbekannte Überschaubarkeit von Vorgängen und Abläufen“,
sagt Christoph Pliete, Vorstand der d.velop AG. Auch im Sarbanes-Oxley
Act werden solche transparenten Unternehmensprozesse gefordert,
wodurch sich für viele Unternehmen neue Ansprüche
an den elektronischen Austausch von Dokumenten ergeben. Die
Betriebe müssen mit internen Kontrollsystemen beispielsweise
dafür sorgen, dass die elektronische Korrespondenz inklusive
der Anlagen nach den gesetzlichen und internen Regeln sicher
aufbewahrt wird. Speziell auch die Prozesse, die der Unternehmensberichterstattung
vorgelagert sind, werden durch die Anforderungen der US-amerikanischen
Gesetzgebung formalisiert.
Vielfach wird in Unternehmen und von DMS-Anbietern zwei Lösungsansätze
diskutiert, nämlich die Archivierung von Mails direkt nach
Eingang beziehungsweise nach deren Bearbeitung. Die d.velop
AG empfiehlt ihren Kunden die Archivierung der E-Mails direkt
nach deren Eingang auf dem Unternehmensserver, um die geschäftlich
relevanten Inhalte sofort revisionssicher abzulegen. „Durch
entsprechende Technologien lässt sich sicherstellen, dass
SPAM und sonstiger irrelevanter E-Mail-Müll nicht archiviert
werden. Die Mails können zudem gleich in einen Bearbeitungsworkflow
eingebunden werden, was insgesamt zu einem wirtschaftlicheren
Umgang mit E-Mails führt“, nennt Christoph Pliete
zwei Vorteile dieses Lösungsansatzes.
(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_
h11569_dvelop_realisiert_revisionssichere.html)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Erneut zertifiziert mit Gütesiegel
– Varial-Software erhält Zertifikat für die
Finanzbuchführung.
Die Varial-Software wurde im März 2005 erneut durch
eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter
die Lupe genommen und nach strengen Kriterien untersucht. Geprüft
wurde, ob die Software alle gesetzlichen, steuerrelevanten Vorschriften
abdeckt. Abschließend konnte sich die Varial Software
AG über den Erhalt des begehrten Zertifikats freuen, welches
die vollständige Erfüllung aller benötigten Anforderungen
bescheinigt. Die Varial Finanzbuchführung wurde für
die Zertifikatvergabe einer intensiven Verfahrens- und Funktionsprüfung
unterzogen und erhielt das uneingeschränkte Testat für
die Landesversion Deutschland. Die Prüfung erfolgte nach
dem Prüfungsstandard IDW PS 880. Für die Beurteilung
wurden die handels- und steuerrechtlichen Vorschriften (HGB,
AO), die GOB, die GOBS sowie die GODV herangezogen.
Die Varial Software AG legt großen Wert auf die Prüfung
und Auszeichnung ihrer Softwarelösungen. Olaf Hellekes,
Produktmarketing Finanzwesen weist darauf hin, dass Software-Anwender
vor dem Kauf eines Produktes stets darauf achten sollten, eine
zertifizierte Software zu erwerben. „So ist gewährleistet,
dass die Software alle vorgeschriebenen steuerlichen Vorschriften
erfüllt. Für unsere Kunden bedeutet die Zertifizierung,
die größtmögliche Sicherheit bei der Erstellung
der Jahresabschlüsse und die nötige Transparenz für
den Wirtschaftsprüfer.“
(Quelle: http://www.varial.de/)
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5.3 SAP unterstützt Europäische
Kommission bei der Modernisierung des Rechnungswesens
Als erste Institution in Europa hat die Europäische
Kommission ihr Rechnungswesen modernisiert und an die Anforderungen
der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS)
angepasst.
Funktionen der Branchenlösung SAP for Public Sector unterstützen
die Organisation jetzt bei der Buchführung, gewährleisten
einen besseren Überblick über Finanzetats und garantieren
die Einhaltung internationaler Vorgaben für die Rechnungslegung.
Das neue Buchführungssystem enthält Funktionen zur
periodengerechten Abgrenzung von Finanzströmen und zur
Mittelüberwachung aus der Branchenlösung SAP for Public
Sector. Mit der Anpassung an moderne Bilanzierungsrichtlinien
übernimmt die Europäische Kommission eine Vorreiterrolle
unter den Regierungsinstitutionen der EU-Mitgliedsstaaten. Das
Projekt verhilft der Kommission zu einem besseren Einblick in
ihre Finanzdaten sowie einer besseren Kontrolle über Budgets.
Darüber hinaus wird der Vergleich von Bilanzdaten vereinfacht
und eine effizientere Nutzung des Buchführungssystems ermöglicht.
Durch die höhere Transparenz bei der Abwicklung von Budgetverwaltungsprozessen
stärkt die Europäische Kommission das Vertrauen der
Steuerzahler in ein solides Finanzmanagement ihrer Institution.
„Mit diesem Projekt präsentiert sich die Europäische
Kommission als ein Trendsetter unter den Verwaltungsbehörden
in aller Welt“, kommentiert Brian Gray, Chief Accountant
und stellvertretender Leiter der Generaldirektion Haushalt bei
der Europäischen Kommission. „Es ist uns gelungen,
ein duales System zu implementieren, mit dem sich die Hauptbuchhaltung
nach dem Prinzip der Periodenabgrenzung abwickeln lässt
und Budgets auf Grundlage von Einnahmen- und Ausgabenrechnungen
gesteuert werden. Dies garantiert uns die Einhaltung der IPSAS-Standards.
Darüber hinaus wird das neue System unsere Anwender intuitiv
durch die unterschiedlichen Phasen der Kontierung und Zahlung
führen.“
Bessere Einhaltung aktueller Rechnungslegungsvorgaben
Der Jahreshaushalt der Europäischen Kommission beläuft
sich auf etwa 100 Milliarden Euro. Mit Entscheidung vom 24.
Juli 2002 hat sich die Europäische Kommission verpflichtet,
den Haushalt gemäß internationalen Standards nach
dem Prinzip der Periodenabgrenzung zu verwalten. Die International
Public Sector Accounting Standards (IPSAS) etablieren Richtlinien
für das Rechnungswesen von Behörden sowie öffentlichen
Institutionen und zielen darauf ab, das Finanzmanagement öffentlicher
Haushalte zu verbessern und mehr Transparenz in der Mittelverwendung
zu schaffen. Die Europäische Kommission hat sich für
SAP for Public Sector entschieden, um die Hauptbuchhaltung,
die Budgetverwaltung und die analytische Buchführung zu
integrieren – Aufgabenbereiche, die bei der Modernisierung
aller öffentlichen Einrichtungen eine Rolle spielen. Das
neue System ist über ein Java-Frontend an alle 36 Generaldirektionen
der Kommission angebunden. Diese können ohne größere
Veränderungen der bisherigen Arbeitsabläufe nun auch
Rechnungen verschlüsseln, Haushaltsmittel verwalten und
Zahlungen autorisieren. Die Lösung behebt auch bisherige
Probleme in der Einnahmen- und Ausgaben-orientierten Budgetverwaltung
mehrjähriger Projekte, in denen nur Belege und Ausgaben
verbucht werden. Beispielsweise wird die Etatkontrolle von Fischereiabkommen
sowie von Struktur- und Forschungsfonds wesentlich vereinfacht.
„Regierungsorganisationen und öffentliche Verwaltungen
jeder Art müssen sich genauso den Anforderungen an Leistungsfähigkeit
und Effizienz stellen wie Privatunternehmen“, erklärt
Tom Shirk, President SAP Public Services. „Die erfolgreiche
Umstellung des Rechnungswesens der Europäischen Kommission
mit SAP erlaubt die Einhaltung neuer gesetzlicher Auflagen wie
IPSAS. Gleichzeitig werden Prozesse vereinfacht, die Produktivität
erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Bei der Implementierung
des neuen Systems konnten wir auf das umfassende Public Sector-Know-how
von IBM Business Consulting Services zählen.“
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/
public/de/news.php4/Category-2889
3c613963f405e/page/0/open)
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5.4 Kooperation mit den Profis von ProFIS
Das Software-Angebot DATEVkommunal wurde durch eine
Kooperation mit der Firma ProFIS GmbH komplettiert. Somit ist
der steuerliche Berater nun in der Lage, den Bedarf der Kommunen
bei der Umstellung auf Doppik und Produktorientierung durch
geeignete Softwarelösungen vollständig zu decken.
Das bestehende Software-Angebot von DATEVkommunal wurde durch
einen im Februar 2005 unterschriebenen Lizenz- und Kooperationsvertrag
mit der Firma ProFIS GmbH um eine wesentliche Komponente erweitert
- dem Steuerungssystem. Dieses Softwarepaket der ProFIS GmbH,
einem profilierten Software-Anbieter im öffentlichen Bereich
mit über 120 Kunden aus primär mittleren Gemeinden,
ist das bundesweit einzige Steuerungssystem, das speziell für
ein Controlling in öffentlichen Verwaltungen entwickelt
wurde. Hierbei sind die Anforderungen und Ideen der Anwender
ständig in die Entwicklung eingeflossen und Garant für
den hohen praktischen Nutzen des Verfahrens. Das System hilft
bei der Steuerung des Controllings, indem es Daten sammelt und
konsolidiert, die im Rechnungswesen, in kommunalen Leistungs-
und Personalabrechnungssystemen beziehungsweise im Vermögenshaushalt
anfallen. Auf Basis dieser verdichteten Informationen unterstützt
es bei der Erstellung einheitlicher Auswertungen, der Kennzahlensteuerung
und der Haushaltsplanung einer Gemeinde.
DATEV ermöglicht nun den Mitgliedern, interessierten Kommunen
und kommunalen Unternehmen ein durchgängiges Softwarepaket
zu bieten, um alle Anforderungen der Umstellung auf die doppelte
Buchführung auch softwareseitig zu lösen. Abhängig
von der Größe der einzelnen Kommune werden die Softwarepakete
DATEVkommunal classic (für kleine Kommunen) und DATEVkommunal
comfort (für mittlere und größere Kommunen)
zur Verfügung stehen. Die Freigabe der Softwarepakete erfolgt
voraussichtlich im September 2005.
Interesse an der kommunalen Beratung steigt.
Auch auf der CeBIT war die Resonanz auf die Präsentationen
und Fachvorträge zum Thema "Umstellung auf die Doppik"
durchweg positiv und das komplette Softwarekonzept wurde befürwortet.
Die Vorträge waren restlos ausgebucht und das Thema DATEVkommunal
avancierte zu einem der Messehighlights. Viele Mitglieder und
kommunale Vertreter nutzten die Gelegenheit, sich die neue Softwarelösung
für die Haushaltssteuerung genauer anzuschauen. Hierbei
wurde deutlich, dass DATEV mit der ProFIS GmbH den richtigen
Kooperationspartner gewählt hat.
(Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=8908&zg=n)
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5.5 Schukra steigert Effizienz mit On-Demand-Lösung
von SSA Global und IBM
Automobilzulieferer erreicht Zeitersparnis von 90 Prozent
bei Materialplanung und 30 Prozent bei Datensicherung
SSA Global, weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware
und Dienstleistungen, und IBM gaben heute bekannt, dass der
führende Automobilzulieferer Schukra seine Geschäftsprozesse
mit einer automatisierten Lösung für die Lieferkette
optimiert hat. Die gemeinsame Lösung von SSA Global und
IBM unterstützt Schukra dabei, entscheidende Kernprozesse
zu rationalisieren, wie z. B. die Fakturierung, die Produktionsplanung
und die Rückverfolgung.
Schukra entwickelt Sitzhalterungen für große Hersteller
der Automobilbranche und der Luftfahrt. Mit der neuen On-Demand-Lösung
von SSA Global und IBM hat Schukra bedarfsgerechten Einblick
in die Bestelldaten und kann somit die eingehenden Aufträge
seiner Kunden effizienter bearbeiten. Die integrierte Lösung
sorgt für den Echtzeit-Austausch von Produktdaten zwischen
verschiedenen Anwendungen und Datenbanken, um alle Rechnungslegungs-,
Dispositions- und Versandaktivitäten besser zu koordinieren,
die bei der Ausführung der Bestellung anfallen. Die Lösung
basiert auf SSA ERP, IBM DB2 und der IBM WebSphere-Technologie.
Seit der Einführung des neuen Systems hat Schukra die Kosten
deutlich verringert und die Effizienz der betrieblichen Abläufe
erhöht. Beispielsweise erreichte das Unternehmen eine Zeitersparnis
von 90 Prozent bei der Materialbedarfsplanung (MRP) und 30 Prozent
bei der Datensicherung. Die Auftragsplanung wurde von ursprünglich
drei Stunden auf 20 Minuten verkürzt.
Schukra, eine Tochter der Leggett & Platt Automotive Group
mit Sitz in Windsor, Kanada, nutzt seit neun Jahren eine ERP-Lösung
von SSA Global. Jetzt wurde die neueste Version SSA BPCS 8.2
eingeführt. Sie läuft auf einer IBM iSeries Server-Plattform,
als Datenbank dient IBM DB2. Dank des webbasierten Zugriffs
der Software und der einfachen Migration auf die iSeries-Plattform
konnte Schukra die Installation der SSA ERP-Lösung an mehreren
nordamerikanischen und europäischen Standorten in weniger
als drei Monaten abschließen.
"Die neue Lösung von SSA Global und IBM hat die Business
Performance von Schukra in Nordamerika und Europa maßgeblich
erhöht", sagt Laura Ryall, IT-Direktorin der Leggett
& Platt Automotive Group. "Mit dieser Lösung konnte
Schukra zahlreiche Vorgänge automatisieren, und unsere
Mitarbeiter können sich nun verstärkt den geschäftskritischen
Abläufen widmen."
Graeme Cooksley, Executive Vice President von SSA Global: "Durch
seine strategische Herangehensweise hat das Führungsteam
von Schukra einen wesentlichen Nutzen aus der Zusammenarbeit
von SSA Global und IBM gezogen. Unsere Allianz mit IBM bietet
Fertigern wie Schukra ein umfassendes, integriertes IT-Portfolio,
das die ERP-Lösungen von SSA Global mit den Server-Technologien,
der Middleware und den Datenbank-systemen von IBM verbindet."
(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/home/press/press/modulepress/Schukra)
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5.6 Sage Office Line 3.3 ab sofort verfügbar
Die ERP-Lösung für den Mittelstand in zahlreichen
Punkten erweitert und verbessert
Ab sofort ist die Sage Office Line, ERP-Komplettlösung
für kleine und mittelständische Unternehmen, in der
neuen Version 3.3. verfügbar. Neben einer deutlichen Erweiterung
des Funktionsstandards wurden in Version 3.3 eine Vielzahl von
Verbesserungen auf Basis zahlreicher Kundenanregungen realisiert,
die Sage (www.sage.de) über den Support, den Fachhandel
oder über Kundenbefragungen mitgeteilt wurden. Die Office
Line 3.3 ist daher genau auf die Bedürfnisse der Anwender
abgestimmt und erlaubt es, die Prozesse in einem Unternehmen
noch effizienter auszuführen und zu steuern.
In diesem Sinne präsentiert sich die Office Line 3.3 mit
neuer Oberfläche, weiter verbesserter Ergonomie und einer
noch besseren Integration in MS Office 2003. Die Tatsache, dass
auch kleinere Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung
stehen, ihren Jahresabschluss nach internationalen Bilanzierungsrichtlinien
erstellen zu müssen, wird von der Office Line 3.3 nun berücksichtigt.
Sie unterstützt Standards wie IAS, IFRS oder US-GAAP. Eine
wichtige Neuerung in der Warenwirtschaft der Office Line ist
die Funktion „Automatischer Zubehör- und Folgeartikel“.
Diese unterstützt den Anwender im Verkaufsprozess, indem
sie automatisch passende Zubehörartikel anbietet oder bei
Bedarf direkt hinzufügt. Ebenfalls deutlich erweitert und
verbessert ist die neue Office Line Produktion, eine integrierte
und auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen
Fertigungsunternehmen zugeschnittene PPS-Lösung.
Kunden, die noch mit einer Version 2.x der Office Line arbeiten,
können die neue Version zu einem besonders attraktiven
Preis erwerben.
Die Sage Office Line
Bei der Office Line handelt es sich um eine Lösung, die
seit zehn Jahren am Markt ist und in Deutschland von mehr als
11.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt
wird. Basis der Software sind Module für Betriebsabrechnung
und Warenwirtschaft. Die Applikation lässt sich aber problemlos
zu einem vollständigen Enterprise-Resource-Planning (ERP)-System
mit Customer-Relationship-Management (CRM) und Fertigungssteuerung
ausbauen.
(Quelle: http://www.sage.de/public2/news.asp?NewsID=176&NavID=459)
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