ERS-IT-News Juni 2004
- Fachliches
1.1 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren geschützt
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Mangelnde Datensicherung ist grob fahrlässig
2.2 Drahtlose Sensor-Netzwerke
2.3 RFID: Funkchip-Logistik schreit nach Middleware
2.4 Exchange verliert Mails
2.5 Windows 2000 erlaubt Anmeldung trotz abgelaufener
Passwörter
- Branchen-News
3.1 SoftM weiter in den roten Zahlen
3.2 Microsoft plant Windows für Supercomputer
3.3 Osteuropas IT-Profis
- Sonstiges
4.1 Fraunhofer bietet Expertenzertifikat für IT-Sicherheit
an
4.2 Passwort-Fischer
4.3 Accenture: Milliardenschwerer US-Auftrag
4.4 Warnung: PIN-Diebstahl jetzt mit neuer URL
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 SAP vor Umbau von Produktpalette
5.3 SAP stellt Mittelstandspakete für CRM, ERP
und verschiedene Branchen vor
5.4 PeopleSoft führt PeopleSoft World Express für
kleinere Unternehmen ein
1 Fachliches
1.1 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren
geschützt
Die IT-Ausfälle infolge der in letzter Zeit immer zahlreicheren
und tückischeren Angriffe auf die IT-Systeme offenbaren in
den Unternehmen vielfach teils erhebliche Defizite bei der IT-Sicherheit.
IT-Sicherheit ist dummerweise kein Produkt, das sich irgendwo fertig
kaufen ließe, sondern ein Verfahren, das akribisch (und kontinuierlich!)
konzipiert, realisiert, dokumentiert und kontrolliert werden muss.
Wo stehen diese Anforderungen an die IT-Sicherheit im Unternehmen?
Sie stehen - außer im Lehrbuch für IT-Manager - in den
GoBS (auf denen die GDPdU aufsetzen) und im Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG)!
Wenn ein IT-System durch einen externen Angriff Schaden nimmt,
dann sind die Ursachen dafür doch wohl zunächst im Verfahren
zu suchen: Was hat versagt?
Das Konzept, die Dokumentation, die Kontrolle? Unternehmen mit durchgängigen
IT-Sicherheitsverfahren, die dennoch Schaden durch externe Attacken
auf ihre IT nehmen, dürften schwer zu finden sein.
Wirtschaftliche Schäden infolge von IT-Ausfälle durch
eine zuverlässige IT-Sicherheitslösung zu minimieren,
muss das Interesse jeden Unternehmens sein. Das schöne für
die Unternehmen, die dieses Interesse auch verfolgen,
ist: Wer im Unternehmen eine funktionierende IT-Sicherheitslösung
hat, der hat bereits wesentliche Anforderungen des BDSG und der
GDPdU erfüllt.
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Mangelnde Datensicherung ist grob fahrlässig
Unternehmen, denen bei Computer-Reparaturarbeiten aufgrund mangelnder
Sicherung Daten verloren gehen, haben gegenüber dem die Wartungsarbeiten
ausführenden IT-Dienstleister keinen Anspruch auf Schadensersatz.
Dies entschied das Oberlandesgericht
Hamm im vergangenen Monat (Aktenzeichen: 13 U 133/03). Professor
Dirk Barton, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Medienrecht
an der Universität Paderborn,
weist nun auf die grundsätzliche Bedeutung des Urteils hin.
Die Richter empfahlen eine zuverlässige, zeitnahe und
umfassende Sicherung, im konkreten Fall ein Voll-Backup pro Woche,
ein inkrementelles jeden Tag. Wer den in Hamm gesetzten Standard
nicht beachtet, handelt grob fahrlässig, so Barton. In
einem solchen Fall hafte beispielsweise ein IT-Leiter gegenüber
seinem Unternehmen auch finanziell. Falls nicht genügend Speicherplatz
für eine Datensicherung zur Verfügung stehe, müsse
der IT-Manager die Geschäftsführung ausdrücklich
darauf hinweisen, da er ansonsten bei einem Systemcrash ebenfalls
finanziell zur Verantwortung gezogen werden könne. Angesichts
dieser Rechtslage empfiehlt der Jurist allen IT-Verantwortlichen,
mit der Geschäftsführung ein detailliertes Risikomanagementsystem
inklusive Handlungsanweisungen zu erarbeiten und dieses strikt einzuhalten.
(Quelle: http://www.ihk-newsletter.de/news.asp?ID=43856)
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2.2 Drahtlose Sensor-Netzwerke
Technologie der Zukunft Das Internet hat zwar die Art und Weise
verändert, wie wir kommunizieren, doch die Entwicklung von
Sensoren für Bewegung, Licht, Hitze und Druck könnte daraus
aber ein digitales Nervensystem machen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/tech/0,39023442,39122409,00.htm)
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2.3 RFID: Funkchip-Logistik schreit nach Middleware
Schiere Menge lässt aus Ordnung Chaos entstehen, aus identifizierbaren
Tropfen einen reißenden Strom, so die Chaostheorie. RFID-Tags
auf Paletten, Verpackungen oder gar jedem Artikel werden einen heute
noch kaum vorstellbaren Datenstrom erzeugen.
Den Backend-Systemen droht der Overkill. Die Anwender brauchen Tools
für die Kanalisierung, Filterung, Auswertung und Vermittlung:
Middleware. Tibco und Objectstore stellen ihre vor.
Die Vorteile, die Funketiketten im Warenfluss für Hersteller,
Händler und Transporteure haben können, überzeugen
immer wieder. Denn Radio Frequency Identification (RFID) automatisiert
Logistikprozesse. Jede Ware kann durch einen eindeutigen Code auf
einem Chip über eine Luftschnittstelle in der virtuellen Welt
der IT abgebildet werden und über die DV ohne Manipulation
von Personen direkt und in Echtzeit kommunizieren. So erlauben RFID-Infrastrukturen
eine rationellere Lagerhaltung, intelligentere Logistik sowie stärker
individualisierte Produkte und sparen dabei auch noch Kapitalkosten.
Dazu ein Beispiel: Volkswagen verwendet für den Transport
von Autoteilen Spezialbehälter. Der Schwund alleine unter dieser
Art Kasten kostet den Konzern pro Jahr rund 15 Millionen Euro. Dazu
kommen Folgekosten für Maschinenstillstand, Extra-Touren und
das manuelle Zählen in Höhe von 10 Millionen Euro. Werden
die Behältnisse mit Transpondern ausgestattet, entfällt
das manuelle Zählen und Suchen, der Schwund kann exakt erfasst
werden. Das hat zur Folge, dass weniger Spezialbehälter erforderlich
und trotzdem stets genügend davon vorhanden sind. Der gesamte
Prozess wird zuverlässiger.
Doch trotz der vielen positiven Beispiele scheint ungeklärt,
wie mit den Daten umzugehen ist, die in den Logistikprozessen anfallen:
Müssen alle Informationen von jedem Reader aufgehoben werden?
Wie werden Artikeldaten mit denen von Transporteuren und Kunden
so verknüpft, dass Warenübergänge gesichert, Reklamationen
vereinfacht und dem Datenschutz Genüge getan wird?
Welche Informationen sind letztlich überhaupt relevant? In
welcher Granularität müssen sie gesichtet und bewahrt
werden.
Die US-Einzelhandelskette Walmart rechnet damit, dass durch den
Einsatz von RFID-Tags in der Warenverteilung zusätzlich rund
7 Terabyte täglich an operationalen Daten anfallen. "Würde
jede RFID-Information ins Backend gelangen, wäre es, als halte
man einen Gartenschlauch an einen Hydranten", erläutert
Mark Palmer, Marketing-Direktor für die objektorientierte Datenbank
Objectstore beim Anbieter Progress Software, Bedford. Die Datenbank
versteht den Electronic Produktcode (EPC), einer standardisierten
Identnummer von EPC Global. Sowohl die üblichen Backend-Datenbanken
und Warehouses als auch Systeme für das Enterprise Resource
Planning (ERP) wären seinen Ausführungen zur Folge schlichtweg
überfordert.
Middleware-Anbieter Webmethods Inc. stimmt zu: "Sobald die
RFID-Systeme eines Unternehmens arbeiten und die Informationen zwischen
Applikationen für Wareneingang und -lieferung, Lagerbestandsverwaltung
und Beschaffung fließen, muss ein System vorhanden sein, das
diese Daten überwacht, verwaltet und weiterverwendet",
heißt es in der Ankündigung eines "RFID Starter
Packs" aus Beratung und "vorgefertigtem Geschäftsprozesspaket".
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/tech/0,39023442,39122400,00.htm?h)
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2.4 Exchange verliert Mails
Einem Advisory von Helmut
Schmitz zufolge weist Microsoft Exchange einen Fehler auf, der
unter anderem dazu führen kann, dass Mails verloren gehen.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich der zugrundeliegende,
interne Pufferüberlauf für Angriffe ausnutzen lässt.
Enthält eine E-Mail eine sehr lange Message-ID und ist an
mehrere Adressaten gerichtet, liefert Exchange die Mail nur an einen
der Empfänger aus, ohne dass für die verlorenen Mails
ein Logfile-Eintrag erstellt wird. Schmitz bestätigte gegenüber
heise Security, dass ein interner Pufferüberlauf die Ursache
für diesen Fehler ist. Ob sich dieser ausnutzen lässt,
um übers Netz fremden Code auszuführen, ist bis jetzt
nicht geklärt.
Schmitz hat ein Perl-Skript veröffentlicht, mit dem sich das
Auftreten des Fehlers provozieren lässt. Es erzeugt eine E-Mail
mit einer Message-ID von 250 Zeichen, in dem Advisory nennt Schmitz
189 Zeichen als mögliche kritische Grenze. Laut RFC 2822 dürfen
Header-Zeilen bis zu 998 Zeichen enthalten. Eine SHOULD-Bestimmung
empfiehlt zwar eine Obergrenze von 78 Zeichen, eine kurze Untersuchung
auf dem Heise-Mail-Gateway zeigte jedoch, dass Message-IDs mit weit
über 100 Zeichen keine Seltenheit sind. Schmitz berichtet von
konkreten Fällen, in denen normale Mails durch den Exchange-Fehler
verloren gegangen sind.
Schmitz hat Microsoft vor über sechs Monaten benachrichtigt,
ein offizieller Fix wird derzeit noch geprüft. (ju/c't)
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/47423)
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2.5 Windows 2000 erlaubt Anmeldung trotz abgelaufener
Passwörter
In Windows 2000 ist ein Fehler enthalten, über den man sich
an Konten in einer Domäne anmelden kann, deren Passwörter
eigentlich abgelaufen sind. Dies setzt allerdings voraus, dass der
Fully Qualified Domain Name (FQDN), also der Name des Arbeitsplatzrechners
inklusive Domain-Name, genau acht Zeichen lang ist. Genauere Angaben
macht Microsoft zu dem Problem nicht. Betroffen sind Windows 2000
Professional, Server und Advanced Server.
Microsoft hat einen Hotfix zur Verfügung gestellt; der Konzern
weist aber darauf hin, man solle ihn nur auf solchen Systemen installieren,
bei denen der Fehler bereits aufgetreten ist. Laut Knowledge-Base-Artikel
werde der Hotfix auch noch weiter getestet und würde nur über
den Support an Kunden herausgegeben. Microsoft empfiehlt Anwendern
lieber, auf das nächste Service Pack zu warten.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/47818)
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3 Branchen-News
3.1 SoftM weiter in den roten Zahlen
Der Softwarekonzern SoftM
steckt trotz wachsender Umsätze weiter in den roten Zahlen.
Im ersten Quartal sei der Vorsteuerverlust um 34 Prozent auf 500.000
Euro reduziert worden, teilte die SoftM Software und Beratung AG
(München) am Mittwoch mit. Der Umsatz sei in einem schwierigen
Marktumfeld auch mit Hilfe einer Übernahme um 32 Prozent auf
19,7 Millionen Euro gesteigert worden.
Im Softwarebereich sei die nach wie vor bestehende Investitionszurückhaltung
der mittelständischen Kunden spürbar, hieß es. Der
Umsatz mit Standardsoftware ging leicht auf 3,2 Millionen zurück.
Hier habe sich die nach wie vor schwache Konjunktur ausgewirkt.
Die Bereitschaft, in betriebswirtschaftliche Standardsoftware zu
investieren sei in hohem Maß von der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung abhängig.
Nach der Übernahme der Firma update Systemintegration ist der
Umsatz im Geschäftsfeld Hardware im ersten Quartal um 86 Prozent
auf 10,4 Millionen Euro gestiegen. Rund 40 Prozent seien von update
beigesteuert worden, sagte ein Konzernsprecher. Die Beratungssparte
legte leicht auf 6,1 Millionen Euro zu. Nach einem Abbau von 28
Stellen im vergangenen Jahr sind derzeit 475 Mitarbeiter bei SoftM
beschäftigt, 43 stammen von update.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/47515)
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3.2 Microsoft plant Windows für Supercomputer
Für Armbanduhren, Smartphones, Desktops und Server hat
Microsoft inzwischen ein Betriebssystem im Programm. Doch nun greift
der Software-Gigant nach dem Olymp: Künftig sollen auch die
schnellsten Computer der Welt unter Windows laufen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/unternehmen/0,39023441,39122658,00.htm)
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3.3 Osteuropas IT-Profis
Keine Gefahr für deutsche Kollegen Die nach der Osterweiterung
vielfach befürchteten Heerscharen osteuropäischer Arbeitnehmer
machen um die IT-Welt einen Bogen. Zum einen bleibt die Greencard-Regelung
für die Computerprofis aus Osteuropa bestehen, zum anderen
ist deren Interesse an Auswanderung nicht allzu groß. Fazit:
Der Run gen Westen findet nicht statt.
Am 1. Mai traten auf einen Schlag zehn Länder in die EU ein.
Ein historischer Schritt, der jede Menge Chancen bringt, aber auch
für große Ängste sorgt. Nicht nur die Handwerker
fürchten, dass die Osterweiterung einen Strom preisgünstiger
Mitbewerber aus Polen, Tschechien oder Ungarn zur Folge haben könnte.
Auch die IT-Profis haben diesbezüglich ein mulmiges Gefühl.
Dass diese Ängste berechtigt sind, glauben namhafte Experten
der IT-Branche indes nicht. Werner Dostal vom Bundesinstitut für
Berufsforschung in Nürnberg warnt vor unrealen Horrorszenarien:
"Es werden ganz sicher keine Heerscharen osteuropäischer
IT-Profis nach Deutschland kommen. Der einzig legale Weg, um hier
arbeiten zu können, ist nach wie vor die Greencard."
Dass die Greencard-Regelung noch immer gültig ist, liegt,
so Dostal, an zwei Gründen. Zum einen sei die Einführung
der Arbeitnehmer-Freizügigkeit in absehbarer Zeit nicht abzusehen,
zum anderen sei das Zuwanderungsgesetz gescheitert. Laut Bundesagentur
für Arbeit gingen von den 11.674 erteilten Arbeitserlaubnissen
671 an IT-Profis aus Polen, 442 aus der Slowakei und 361 aus der
Tschechischen Republik. Einen Vorteil sieht der Arbeitsmarktexperte
indes. Durch den EU-Beitritt sei das Manko der bislang unzulänglichen
Rechtssicherheit behoben worden. Dostal: "Dennoch wird sich
die Zahl der deutschen Unternehmen, die osteuropäische IT-Profis
einstellen, in Grenzen halten. Schließlich spricht es sich
langsam herum, dass der Integrationsaufwand höher als erwartet
ist." Vice versa seien auch die Computerfachleute aus den Nachbarländern
von Deutschland oftmals enttäuscht.
Dostal: "Wenn sie ihre erste Gehaltsabrechnung in der Hand
halten, reagieren sie zumeist fassungslos. Mit so hohen Abzügen
haben sie nicht gerechnet."
Der Nürnberger Arbeitsmarktexperte hält die Verlagerung
von Arbeit in die Ostblockländer viel eher für ein Problem:
"Aufgrund der Konjunkturflaute werden immer mehr IT-Jobs outgesourced
- sei es in die Slowakei, nach Ungarn, Rumänien oder Bulgarien."
Dieses so genannte Nearshoring könnte durchaus einige deutsche
IT-Jobs kosten.
"Obwohl die osteuropäischen IT-Profis immer qualifizierter
werden - für ihre deutschen Kollegen sind sie zumeist keine
Gefahr", erklärt wiederum Christian Würdemann, Geschäftsführer
der Berliner Personalberatung Compujob.
Der Grund sei nach wie vor das Sprachproblem. Die meisten IT-Fachleute
aus einem osteuropäischen Nachbarland würden neben ihrer
Muttersprache vorrangig englisch sprechen. Würdemann: "Wer
aber die deutsche Sprache nicht beherrscht, hat hier zu Lande kaum
eine Chance." Er ist überzeugt, dass bei hiesigen Unternehmen,
die eine Festanstellung planen, die Wahl immer zuerst auf einen
deutschen IT-Experten fällt. Eventuell werde ein geringeres
Gehalt ausgehandelt.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/kommentare/0,39023450,39122169,00.htm?h)
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4 Sonstiges
4.1 Fraunhofer bietet Expertenzertifikat für
IT-Sicherheit an
Seit Mai 2004 können Administratoren und Datenschutzbeauftragte
einen standardisierten Bildungsnachweis für die IT-Sicherheit
namens Teletrust Information Security Professional (TISP)
erhalten. Das Zertifikat wurde vom Fraunhofer
Institut für Sichere Telekooperation SIT und Partnern unter
der Schirmherrschaft des TeleTrusT
Deutschland e.V. entwickelt, um die Zahl selbst ernannter Sicherheitsexperten
einzudämmen und den Arbeitgebern die Suche nach kompetenten
Mitarbeitern zu erleichtern. Anders als beispielsweise das amerikanische
Certified Information Systems Security Professional (CISSP)
berücksichtigt der TISP auch die speziellen Anforderungen des
europäischen und deutschen Marktes. Die Schulung zum IT-Sicherheitsexperten
mit TISP-Zertifikat dauert dabei eine Woche. In dieser Zeit werden
die Grundlagen aus den Bereichen Netzwerksicherheit, Kryptografie,
Sicherheitsmanagement sowie wichtige rechtliche Rahmenbedingungen
vermittelt. Die TISP-Lehrgänge dürfen nur geprüfte
Anbietern, wie beispielsweise das Fraunhofer Institut für Sichere
Telekooperation SIT, anbieten.
(Quelle: http://www.ihk-newsletter.de/news.asp?ID=43875)
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4.2 Passwort-Fischer
Schlimm genug, dass Spammer Ihre Mailbox zumüllen, andere auf
Ihrem PC herumschnüffeln wollen oder Computerschädlinge
einem die Lust am Internet verderben. Seit kurzem gibt es eine weitere
Plage: Phishing. Das klingt nach fischen gehen - und genau so ist
es auch. Das Wort setzt sich aus "Password" und "fishing"
zusammen, zu Deutsch "nach Passwörtern angeln". Immer
öfter fälschen Phishing-Betrüger E-Mails und Internetseiten
und haben damit einen neuen Weg gefunden, um an vertrauliche Daten
wie Passwörter, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern heran
zu kommen - die Nutzer geben ihre Daten einfach freiwillig preis.
Als seriöse Bank oder andere Firma getarnt fordern die Betrüger
den Empfänger in der E-Mail auf, seine Daten zu aktualisieren.
Entweder weil z. B. die Kreditkarte ablaufe, das Passwort erneuert
werden müsse oder die Zugangsdaten verloren gegangen seien.
Der Inhalt der so genannten Phishing-Mails wirkt dabei täuschend
echt. Diese E-Mails im HTML-Format zeigen dann einen offiziellen
Link an, hinter dem sich jedoch tatsächlich ein ganz anderer
Link verbirgt. Um diesen Link zu entdecken, muss man den Quelltext
der HTML-Mail lesen. Das funktioniert über einen Klick mit
der rechten Maus-Taste im Nachrichtenfeld und der Auswahl des Menüpunktes
"Quelltext anzeigen".
Der Empfänger wird für die Dateneingabe über einen
Link auf eine Internetseite geführt, die z. B. der Banken-Homepage
ähnlich sieht. Auf den ersten Blick scheint alles ganz normal,
selbst die Eingabeformulare sehen gleich aus. Die Phishing-Betrüger
nutzen dabei entweder Internetadressen, die sich nur geringfügig
von denen der renommierten Firmen unterscheiden. Oder aber sie fälschen
die Adressleiste des Browsers mit einem Java-Script . Man glaubt
also, man sei auf einer seriösen Seite, ist es aber nicht.
Wer einer solchen Seite seine EC-Geheimnummer, Passwörter oder
andere Daten anvertraut, der beschert dem Angler fette Beute und
kann sich selbst jede Menge Ärger einhandeln.
Ärger haben auch die Unternehmen, in deren Namen die Betrüger
auftreten. Denn sie erleiden oft einen Image-Schaden. Prominentes
Beispiel hierfür ist eBay. Seit Februar 2004 ist deshalb in
der Toolbar des Portals - einer Menüleiste unterhalb der Browser-Adressleiste
- eine spezielle Sicherheitsfunktion integriert. Installiert man
die Toolbar, leuchtet der Button "Sicherheits-Check" grün,
wenn man sich tatsächlich bei eBay befindet. Andere Firmen
arbeiten an ähnlichen Lösungen, um ihre Kunden zu schützen.
Doch Phishing zu bekämpfen ist schwer, da sich die gefälschten
von den echten Seiten kaum unterscheiden und somit viele Nutzer
sich täuschen lassen. In einigen Ländern haben sich viele
Firmen bereits zur Anti-Phishing Working Group zusammengetan. Auf
ihrer Internetseite (www.antiphishing.org)
kann man Phishing-Mails melden und nachlesen, welche schon bekannt
sind.
Für Sie als Internetnutzer aber heißt es wieder einmal:
Aufpassen! Schauen Sie bei den angeklickten Internet-Adressen besser
zweimal hin und überlegen Sie genau, wem Sie welche Daten anvertrauen.
(Quelle: http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/05_08.htm)
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4.3 Accenture: Milliardenschwerer US-Auftrag
Biometrische Datenerfassung soll vor unerwünschten Gästen
schützen Das US-Heimatschutzministerium DHS hat einen milliardenschweren
Großauftrag zur Überwachung der US-Grenzen an die von
der Technologiefirma Accenture geführte Smart Border Alliance
vergeben. Der Vertrag ist auf vorerst fünf Jahre ausgelegt
und kann um weitere fünf Jahre verlängert werden, teilte
Accenture in der Nacht auf heute mit.
Nach Angaben des Wall Street Journals (WSJ) beträgt der Wert
des Auftrages mindestens zehn Milliarden Dollar. Im Rahmen dieses
Auftrages verpflichtet sich die Allianz, der unter anderem Titan
und Dell angehören, zur Einrichtung eines neuen Ein- und Ausreise-Überwachungssystems
an den 50 wichtigsten Grenzübergängen zu Mexiko und Kanada
bis Ende dieses Jahres.
Bis Ende 2005 soll das System, das seit Januar dieses Jahres bereits
auf den wichtigsten Flug- und Überseehäfen aktiv ist,
an allen 400 Einreisepunkten der USA installiert sein. Mithilfe
der Speicherung und dem Abgleich biometrischer Daten wie digitaler
Fotos und Fingerabdrücke sollen alle Nicht-US-Bürger in
Zukunft auf erfasste kriminelle Handlungen und Einreiseverstöße
untersucht werden können. Dadurch wollen sich die USA vor unerwünschten
Besuchern aber vor allem vor Terroristen schützen.
In der Vergangenheit reichte den USA-Besuchern der meisten Länder
ein gültiger Pass für die Einreise, von einigen Staatsbürgern
wurden zusätzlich Visa verlangt. Seit Januar 2004 wurden die
biometrischen Daten von bereits mehr als 4,5 Millionen Menschen
erfasst und abgeglichen. Dabei wurden 500 von ihnen wegen krimineller
Vergehen oder Verstößen gegen die Einreisegesetze in
Gewahrsam genommen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39122859,00.htm?h)
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4.4 Warnung: PIN-Diebstahl jetzt mit neuer
URL
Erneute Attacke auf Kunden der Volksbanken-Raiffeisenbanken Kunden
von Volksbanken und Raiffeisenbanken müssen weiter auf der
Hut sein:
Bereits seit längerem ist eine Phishing-Mail im Umlauf, die
vorgibt, von der Bank zu kommen und zum "Datenabgleich"
auffordert.
Die Empfänger werden gebeten, auf die Site vr-networld-ebanking.net
zu gehen und dort ihre Daten einzugeben. Zwar ist diese Site inzwischen
gesperrt, allerdings haben die Betrüger einen neuen Anlauf
gestartet: Mit gefälschten Absender-Adressen fordern Sie zum
Besuch von vrnetworld-ebanking.net auf.
Dort sollen unter anderem die komplette Adresse und Telefon-Nummer,
die Nummer des Personalausweises, E-Banking-Kundennummer und -PIN
sowie die genauen Daten der Kreditkarte eingegeben werden. Registriert
wurde die Domain erst vorgestern von Roberto Munoz aus dem US-Staat
Florida. Dieser steht natürlich in keiner Verbindung zum VR-Verbund.
Dort gibt man sich zugeknöpft: Zu einer Stellungnahme gegenüber
ZDNet war VR-NetWorld nicht bereit. Allerdings hat unter anderem
die Bamberger Bank bereits vor einigen Wochen vor dem Vorgängermail
gewarnt.
Die Methode ist nun aber offenbar verfeinert worden: So ist der
Header der Phishing-Mail gefälscht und gibt vor, von "kundenservice@volksbanken-raiffeisenbanken.de"
zu kommen. Auf der verlinkten Domain werden auch VR-Angebote verlinkt,
außerdem wird das Logo des Bankenverbundes verwendet. Des
weiteren gibt sich die Fake-Site als "zertifizierter Thawte-Partner"
aus und wirbt mit einer (nicht vorhandenen)
128 Bit-Verschlüsselung.
Stutzig sollte der Kunde dennoch werden: So wird er nicht beim
Namen genannt, sondern mit "Sehr geehrte/r Kunde/in" begrüßt.
Außerdem fordert keine Bank ungefragt die Eingabe von PINs
und TANs an.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39122826,00.htm)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 SAP vor Umbau von Produktpalette
"Vienna" zerlegt Programmpakete in schlanke Softwaremodule
Der Softwarehersteller SAP will in den kommenden Jahren seine komplette
Produktpalette umbauen. Ähnlich wie bei den Fertigungskonzepten
großer Automobilhersteller soll sie dann auf Basis einer gemeinsamen
Plattformstrategie weiter entwickelt werden. Bis zum Jahr 2007 soll
eine "Vienna" getaufte Expertengruppe die komplexen SAP-Programmpakete
in schlanke Softwaremodule zerlegen.
"Die neue Strategie wird unsere Software-Entwicklung deutlich
beschleunigen", sagte SAP Vorstandschef Henning Kagermann laut
einem Bericht der "Wirtschaftswoche". Die Integrationssoftware
Netweaver werde in Zukunft Grundlage aller anderen Anwendungen im
Unternehmen sein, so Kagermann. Sie soll dafür sorgen, dass
sich die zahlreichen Programmbausteine zu einem harmonischen Gesamtpaket
zusammenfügen. "Vor uns liegt ein grundsätzlicher
Wandel in der Softwaretechnologie", erklärte Kagermann.
Bereits Anfang dieses Jahres hatte SAP das Auslaufen seines Kernprodukts
R/3 und den Umstieg auf die Nachfolgesoftware mySAP ERP angekündigt.
Der Technologie-Plattform Netweaver wurde dabei entscheidende Bedeutung
beigemessen. Auf ihr setzen die SAP-Programme als Komponenten auf.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39122870,00.htm?h)
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5.3 SAP stellt Mittelstandspakete für
CRM, ERP und verschiedene Branchen vor
New Orleans / Walldorf, 12.5.2004. Auf ihrer internationalen
Kundenkonferenz SAPPHIRE hat SAP heute neue Komplettangebote für
mittelständische Unternehmen vorgestellt. Sie unterstützen
zentrale Unternehmensprozesse im Enterprise Resource Planning sowie
das Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management).
Weitere Lösungspakete adressieren branchenspezifische Geschäftsprozesse
in der Automobil-, Chemie-, Hightech- und Konsumgüterindustrie,
im Maschinenbau und der Komponentenfertigung sowie bei IT-Dienstleistern.
Die neuen Komplettlösungen umfassen Software, Dienstleistungen
sowie SAP Best Practices und werden von SAP und Partnerfirmen weltweit
angeboten. Mittelständische Kunden erhalten damit vorkonfigurierte
Softwarelösungen mit kurzen Einführungszeiten.
Herzstück der neuen Komplettpakete sind die SAP Best Practices.
Sie kombinieren Lösungen der mySAP Business Suite mit SAPs
umfassender Technologie-Erfahrung und der ausgeprägten Branchen-Expertise.
So können mittelständische Unternehmen aktuelle Aufgaben
meistern und erhalten sowohl die technologische als auch die prozessorientierte
Grundlage für künftige Erweiterung und Wachstum. Laut
einer aktuellen Hochschulstudie mit 192 SAP-Kunden, lässt sich
mit den SAP Best Practices die Implementierungszeit um durchschnittlich
22 Prozent verkürzen.
SAP Best Practices für CRM im Mittelstand Mit den SAP Best
Practices für CRM können mittelständische Unternehmen
ihre Effizienz und ihr Wachstum nachhaltig steigern. Basierend auf
der aktuellen Version von mySAP Customer Relationship Management
(mySAP CRM) stehen 16 unterschiedliche Lösungspakete zur Unterstützung
kundenorientierter Prozesse zur Verfügung: angefangen vom Marketing-
und Kampagnenmanagement über die Betreuung und Verwaltung von
Kundenkontakten (Lead Management) und den Internet-Vertrieb bis
zum Management von Vertriebsaktivitäten (Activity and Opportunity
Management). Weitere Pakete unterstützen die Kundenbetreuung
und -service in einem Call oder Interaction Center, in den Serviceabteilungen
sowie durch den Vertriebsaußendienst.
Im Rahmen der Produktfamilie mySAP All-in-One bieten SAP-Partner
für mittelständische Unternehmen vorkonfigurierte Lösungen
für spezifische Branchen und Subbranchen an. Innerhalb dieser
kommt der integrierten CRM-Funktionalität eine wesentliche
Rolle zu. Hierfür wurden von SAP-Partnern SAP Best Practices
für CRM konzipiert. "Die Nachfrage nach diesen Lösungen
wächst ständig", erklärt Steve Niesmann, Präsident
und CEO von itelligence, einem führenden, weltweiten SAP Business
Partner für den Mittelstand. "Mittelständische Unternehmen
suchen erschwingliche, anpassungsfähige Lösungen mit integriertem
Kundenbeziehungsmanagement, um ihre Kundenbetreuung und ihren Service
zu verbessern. Die SAP Best Practices für CRM sind ein wichtiges
Element, um diese Anforderungen des Mittelstandes zu erfüllen."
ERP-Paket für mehr Investitionssicherheit Aufbauend auf mySAP
ERP bietet SAP für den Mittelstand auch ein neues, maßgeschneidertes
ERP-Paket mit einem festen Preis und Leistungsumfang an.
Es unterstützt alle betrieblichen Kernprozesse und sorgt für
mehr Effizienz und Flexibilität in Abläufen, bessere Informationsqualität
sowie höhere Produktivität der Mitarbeiter. Gleichzeitig
erhalten Firmen die Möglichkeit, dieses zentrale ERP-System
bedarfsorientiert auszubauen und dabei auf bestehenden Investitionen
aufzubauen. So können sie mit Zusatzfunktionen etwa für
Finanzmanagement oder Logistik starten und dann schrittweise weitere
Funktionalität implementieren, wie zum Beispiel eine Portallösung
für Mitarbeiter (Employee Self-Services) oder ein Personalmanagement,
dass arbeitsrechtliche Bestimmungen eines bestimmten Landes abdeckt.
Damit erhalten mittelständische Firmen bewährte ERP-Funktionalität
basierend auf der offenen Technologieplattform SAP NetWeaver. Das
führt zu höherer Investitionssicherheit, verkürzt
den Amortisationszeitraum und reduziert über den Einsatzzeitraum
der Software die Gesamtbetriebskosten.
Branchenlösungen mit integriertem Expertenwissen Die neuen
branchenspezifischen Komplettangebote bündeln SAPs Branchenexpertise
in über 25 Branchen sowie das Know-how der SAP-Partner mit
mehr als 360 mySAP All-in-One Lösungen. Sie unterstützen
Kernprozesse in der Automobil-, Chemie-, Hightech- und Konsumgüterindustrie,
im Maschinen- und Komponentenbau sowie bei IT-Dienstleistern.
Die SAP Best Practices für mittelständische Chemieunternehmen
enthalten zum Beispiel Funktionen für die Unternehmenssteuerung,
Datenanalyse, Lieferkettenmanagement, Internet-Vertrieb sowie Rezeptursteuerung
und -kontrolle (Recipe Management). Sie unterstützen die Prozessüberwachung,
tragen zur Senkung von Produktionskosten bei und erleichtern die
weltweiten
Handels- und Kundenbeziehungen. Außerdem können Chemieunternehmen
Umweltschutz-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte zu festen Bestandteilen
von Personalwesen, Produktion, Wartung sowie Ein- und Verkauf machen.
Die einzelnen Funktionen können in Zusammenarbeit mit SAP-Partnern
auch schrittweise implementiert werden.
"Wir haben mit SAP Best Practices-Verfahren vier Altsysteme
abgelöst.
Dadurch konnten wir unsere Lagerbestände deutlich reduzieren,
die operativen Kosten senken und den Monatsabschluss von zwei Wochen
auf vier Tage verkürzen", bestätigt Hanna Lukosavich,
Vice President und CIO von Resolution Performance Products, einem
texanischen Hersteller von Epoxidharzen, Heilmitteln und anderen
Spezialprodukten.
Für IT-Dienstleister sind Mitarbeiter und ihr Know-how das
wichtigste Kapital. Daher stellt das SAP-Mittelstandspaket für
diese Dienstleistungsbranche Kundenbetreuern, Projektleitern und
Beratern, leistungsfähige Werkzeuge für Projektmanagement,
Ressourcen- und Budgetplanung, Zeit- und Ausgabenerfassung sowie
Rechnungsstellung und Controlling zur Verfügung.
"In unseren Komplettangeboten für den Mittelstand stimmen
wir unser technologisches Know-how und unsere Branchenerfahrung
exakt auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen
ab", betont Léo Apotheker, Vorstandsmitglied der SAP.
"Das hat uns weltweit zum Marktführer bei Mittelstandslösungen
gemacht."
(Quelle: http://www.sap.com/germany/aboutSAP/press/press_show.asp?ID=1646)
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5.4 PeopleSoft führt PeopleSoft World
Express für kleinere Unternehmen ein
Auf der IBM iSeries Benutzerkonferenz COMMON 2004 hat PeopleSoft
Inc. (Nasdaq: PSFT) PeopleSoft World Express angekündigt, eine
der umfassendsten Lösungen der Branche für kleinere Unternehmen
mit einem Jahresumsatz von 20 bis 100 Millionen US-Dollar. Die neue
Lösung beinhaltet PeopleSoft World Unternehmensanwendungen,
mehr als 30 branchenspezifische Geschäftsprozesse, Implementierungsservices
von zertifizierten Distributionspartnern und die Technologieplattform
IBM iSeries. Die Lösung ist auf Unternehmen der Fertigungsbranche,
des Großhandels, des Wohnungsbaus und des Baugewerbes zugeschnitten.
PeopleSoft World Express wurde ausschließlich auf der IBM
iSeries-Plattform entwickelt und baut auf einem äußerst
soliden Fundament auf: 20 Jahre innovative Unternehmensanwendungen,
branchenführende Kundenzufriedenheit und eine unerreichte Zuverlässigkeit.
Mit diesem aktuellen, umfassenden Angebot ist PeopleSoft in der
Lage, ein neues Marktsegment zu bedienen. Dieses Segment benötigt
Lösungen mit möglichst niedrigem Wartungsaufwand und einem
hohen ROI (Return on Investment) - und dies ohne Einbußen
bei der Funktionalität.
"Die Welt hat sich zu Gunsten der kleineren Unternehmen verändert",
so Craig Conway, President und Chief Executive Officer von PeopleSoft.
"Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kombination
aus PeopleSoft World Express und der Plattform IBM iSeries kleinen
Unternehmen die zuverlässigste Software- und Technologielösung
der ganzen Welt bietet."
"Die Kombination aus PeopleSoft und IBM iSeries ist eine äußerst
leistungsfähige Lösung für den Markt kleiner und
mittelständischer Unternehmen", führt Marc Lautenbach
aus, General Manager bei IBM Global Small & Medium Business.
"In Zusammenarbeit mit PeopleSoft ermöglichen wir unseren
gemeinsamen Kunden, die Kontrolle über Geschäftsprozesse
auszubauen, ineffiziente Operationen zu rationalisieren und das
Wachstum effizienter zu verwalten."
PeopleSoft World Express umfasst folgende Komponenten:
- PeopleSoft World Anwendungen: Die umfassende Suite
von PeopleSoft World Anwendungen ist die Basis für PeopleSoft
World Express. Diese brachenführenden Anwendungen umfassen:
PeopleSoft World Financials, PeopleSoft World Distribution, PeopleSoft
World Manufacturing, PeopleSoft World Human Resources und PeopleSoft
World Project Management.
- Konfigurierte Geschäftsprozesse: Diese neue
Lösung ist auf 31 Geschäftsprozesse zugeschnitten, wie
z.B. Artikelretouren an Lieferanten, Produktkostenrechnung und
Artikeleinführung, Einkauf von Lagerartikeln und Verwaltung
von Debitorenkonten. Kleine Unternehmen können die Lösung
mit den integrierten Geschäftsprozessen rasch und problemlos
implementieren und so einen hohen ROI erzielen.
- Implementierungsservices: Für die PeopleSoft
World Express-Lösung bieten PeopleSoft Distributoren Benutzertraining
und Implementierungsservices. Die Distributoren werden von PeopleSoft
zertifiziert; sie verfügen über fundierte Branchenkenntnisse
und Implementierungsexpertise.
- Branchenführender Plattform-Support: PeopleSoft
World Express läuft auf IBM iSeries, einer der zuverlässigsten
und kostengünstigsten Plattformen für Unternehmensanwendungen
der Welt.
"Viele geschäftliche Herausforderungen kleinerer Unternehmen
decken sich mit denen von Großunternehmen", erläutert
Raymond Boggs, IDC Vice President, Small/Medium Business Research.
"Nur die Softwareanbieter, die Technologie zur Lösung
komplexer geschäftlicher Probleme zu erschwinglichen Preisen
anbieten können, werden sich in diesem wichtigen Marktsegment
gut positionieren und Erfolg haben."
PeopleSoft World Express wird durch das weltweite PeopleSoft Distributorennetzwerk
vertrieben. PeopleSoft World Express wird in Nordamerika im zweiten
Quartal 2004 allgemein verfügbar sein. In Europa und im Raum
Asien/Pazifik wird die Lösung innerhalb der nächsten beiden
Quartale eingeführt.
(Quelle: http://www.peoplesoft.de/corp/en/news_events/news/database/int_
press_release.jsp?doc=1E0A085B8C96860F88256E8B0035E437&language=de)
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