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ERS-IT-News Juni 2005
- Fachliches
1.1 Risikomodelle oft nicht sturmerprobt
1.2 Frühwarnsysteme in Unternehmen sind Mangelware
1.3 Studie "IT Infrastructure Library (ITIL)
und Informationssicherheit"
1.4 Gipfeltreffen der Risikomanager am 30.
Juni 2005
1.5 PCAOB Issues Guidance on Audits of Internal
Control
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 IBM stellt neue Software und Services für
die automatisierte Integration von IT-Prozessen vor
2.2 Oracle bringt Data Hub für Produkte
- IT-Sicherheit
3.1 Firefox behebt Schwachstelle
3.2 Microsoft startet seine Security Services
3.3 Sabotage am Firmennetz: Ex-Mitarbeiter
rechnen ab
3.4 CA muss Loch in Antivirus-Software stopfen
3.5 Microsoft nimmt Stellung zu Windows-Sicherheitslücke
3.6 Neuer Trojaner macht Dateien unbrauchbar
3.7 Achtung: Hacker kidnappen Daten!
- Branchennews
4.1 USU Software mit leichtem Umsatzplus
4.2 Arxes-Umsatz geht zurück
4.3 Bei Datenbanken liegen IBM und Oracle Kopf
an Kopf
4.4 SAP bekräftigt mittelfristige Renditeprognose
4.5 Netscape 8.0 mit erstem Update
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 SAP-Einzelhandelslösung zunehmend erfolgreich
5.3 Karlsberg Unternehmensverbund setzt auf
Prozesskompetenz von IDS Scheer
5.4 Deutsche Post und SAP bringen innovatives
Angebot für Geschäftskunden auf den Markt
5.5 SAP-Technologie für den Mittelstand
5.6 Verbesserte Sicherheit und höhere Leistung
5.7 Fachmesse BPM-Vision
5.8 Deutschlandweit erste Migration auf SSA
ERP LN abgeschlossen
5.9 Varial & CORPORATE PLANNING zusammen auf
dem BVBC-Kongress 2005
1 Fachliches
1.1 Risikomodelle oft nicht
sturmerprobt
Mandelbrot kritisiert an den traditionellen Risikomodellen,
dass sie die Realität nur sehr eingeschränkt abbilden
würden. "Die meisten Risikomodelle der Banken und
Versicherungsunternehmen seien blind für Extremereignisse."
so Mandelbrot während eines Vortrags vor dem Frankfurter
Center for Financial Studies. Dies hänge vor allem damit
zusammen, dass sie auf der Annahme der Gaußschen Normalverteilung
basieren. Die besondere Bedeutung der Normalverteilung beruht
unter anderem auf dem zentralen Grenzwertsatz, der besagt, dass
eine Summe von n unabhängigen, identisch verteilten Zufallsvariablen
in der Grenze normalverteilt ist. Viele Prozesse aus der Natur
und Gesellschaft, vor allem solche, in denen mehrere Faktoren
unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen wirken,
lassen sich durch Normalverteilungen entweder exakt oder wenigstens
näherungsweise sehr gut beschreiben.
Die historischen Erfahrungen an den Finanzmärkten zeigen
jedoch, dass die es weit häufiger zu extremen Preisausschlägen
komme, die einer Normalverteilung widersprächen. Seiner
Ansicht nach sollten die Risikomodelle durch fraktale Modelle
ersetzt werden, die ein völlig anderes Erklärungsmuster
nutzen. Kritik äußerte Mandelbrot auch für die
bei Risikoexperten vielgenutzten GARCH-Modelle und die Black-Scholes-Formel
zur Bewertung von Optionen. Mit Hilfe von fraktalen Modellen
sei es im Gegensatz zu den traditionellen Methoden möglich,
auch Extremsituationen analytisch zu erfassen. "Wenn jemand
ein Schiff baut, interessiert ihn nicht, wann genau der nächste
Sturm kommt. Er baut das Schiff so, dass es jeden denkbaren
Sturm überlebt.", so Mandelbrot in Frankfurt. Etwas
ähnliches sollte auch im Risikomanagement gelten. Denn:
Rettungsboote werden nicht im Sturm gebaut.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.2 Frühwarnsysteme in
Unternehmen sind Mangelware
Unternehmen in Baden-Württemberg sind nur unzureichend
auf Krisensituationen vorbereitet. Nur etwa die Hälfte
(57 Prozent) verfügt über ein professionelles Frühwarnsystem.
Der gezielte Einsatz von Frühwarn-Systemen in den Unternehmen
gilt aber unter Experten als wichtigstes Managementinstrument,
um frühzeitig Risiko-Faktoren identifizieren und Schwachstellen
beheben zu können. Dies ist das Fazit einer Befragung zum
Thema "Frühwarnindikatoren für den Mittelstand",
die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
mit seinem Regionalarbeitskreis (RAK) Baden-Württemberg
durchgeführt hat. Befragt wurden 8.000 überwiegend
mittelständische Unternehmen, Berater, Banken, Lehr- und
Forschungsinstitutionen in Baden-Württemberg. "Gerade
Mittelständler erheben viel zu selten unternehmensrelevante
Kennzahlen, um mittel- bis langfristige Aussagen treffen zu
können. Viele Firmenpleiten könnten aber durch gezieltes
und frühzeitiges Gegensteuern vermieden werden", sagt
Roland Fausel vom BDU in Baden-Württemberg. Trotz der existierenden
Anforderungen – beispielsweise durch Banken bei der Unternehmensfinanzierung
– sei bei den KMU noch viel Überzeugungsarbeit zu
leisten, damit sie aussagekräftige Frühwarnsysteme
einführten. Zum Zeitpunkt der Befragung gaben nur 57 Prozent
aller Unternehmen an, dass sie Frühwarnindikatoren einsetzen.
Bei den Unternehmen mit weniger als 15 Mio. € Umsatz betrug
der Anteil sogar nur 48 Prozent. Weitsichtiger wird in größeren
Unternehmen gearbeitet. 70 Prozent der Unternehmen mit einem
Umsatz größer als 15 Mio. € verfügen hier
über Frühwarninstrumente. Bei den Personengesellschaften
sind es lediglich 45 Prozent und bei den Kapitalgesellschaften
62 Prozent. "Noch zu viele Unternehmer oder Manager empfinden
das Risiko-Management eher als Last, denn als strategischen
Erfolgsfaktor. Wollen sie aber eine fundierte Grundlage für
mehr Transparenz oder tragfähige Entscheidungen, so führt
kein Weg an geeigneten Frühwarnindikatoren vorbei",
meint Fausel. Insgesamt wird den finanzwirtschaftlichen und
unternehmensstrategischen Frühwarnindikatoren die größte
Bedeutung beigemessen. Unter den Top Ten mit den höchsten
Bewertungen finden sich daher auch ausschließlich Kennzahlen
aus diesen beiden Bereichen. Weit abgeschlagen auf dem letzten
Platz landete bei der Befragung die Informationstechnik. Im
Bereich der Finanzen schafften es der Cashflow und die Umsatzrentabilität
auf die vordersten Plätze. Abgeschlagen auf dem letzten
Rang landete die Kennzahl Lieferantenziel. Auch die Eigenkapitalquote,
eine der wichtigen Kennzahlen in den Rating-Anforderungen der
Banken, erhielt eine niedrige Bewertung. Erklärung: Kurzfristig
beeinflussbare Indikatoren werden für wichtiger gehalten
als solche, die nur über einen längeren Zeitraum zu
steuern sind. Nimmt man alle befragten Zielgruppen zusammen,
dann werteten die Befragten im Bereich der Unternehmensstrategie
die Mitarbeiterkompetenz und das Führungsverhalten als
besonders wichtig. Der Nachfolgeplanung wurde die geringste
Bedeutung in der Unternehmensstrategie zugewiesen. Allerdings
streute die Meinung hier innerhalb der Zielgruppen außerordentlich.
Während Banken und Berater rechtzeitige und gut vorbereitete
Nachfolgeregelungen in den Unternehmen sehr begrüßen,
besitzt das Thema in den Unternehmen selbst den geringsten Stellenwert.
Eine Kurzauswertung der Studie findet sich im Internet unter
www.rak-bw.bdu.de.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.3 Studie "IT Infrastructure
Library (ITIL) und Informationssicherheit"
Die "IT Infrastructure Library" (ITIL) hat sich inzwischen
als weltweit akzeptierter Defacto-Standard für Gestaltung,
Implementierung und Management wesentlicher Steuerungsprozesse
in der Informationstechnik etabliert. ITIL ist eine Verfahrensbibliothek,
die hierfür Best Practices liefert. Der Trend zum Outsourcing
und der zunehmende Druck, immer aufwendigere IT-Prozesse zu
steuern, haben ITIL zunehmend in den Blickpunkt von Behörden
und Unternehmen gerückt. Diese vom Bundesamt für Sicherheit
in der Informationstechnik herausgegebene Studie bietet für
IT-Verantwortliche, Manager und andere Entscheider eine Einführung
in ITIL. Diese 32-seitige Veröffentlichung ist nicht nur
eine kurze Einführung in das Thema ITIL, sondern zeigt
vielmehr auch die Möglichkeiten und Chancen des Zusammenwirkens
von IT-Sicherheit und IT-Service-Management auf.
(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/management/itil_studie.htm)
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1.4 Gipfeltreffen der Risikomanager
am 30. Juni 2005
Am 30. Juni 2005 findet das Gipfeltreffen der Risikomanager
in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto "Vom Faktor
X zum Erfolgsfaktor" richtet das Gipfeltreffen der Risikomanager
den Blick darauf, wie Banken mit Basel II und Versicherungen
mit Solvency II Wettbewerbsvorteile gewinnen – indem sie
Gefahrenpotenziale identifizieren und Risiken bewusst steuern.
Im Mittelpunkt der RISK 05 stehen der fachliche Austausch und
das voneinander Lernen sowie die Gewinnung wertvoller Anregungen
aus der Praxis: Ausgewiesene Experten diskutieren während
der Podiumsdiskussion "Risikomanagement: Werttreiber oder
regulatorische Bremse?" mit den Teilnehmern. Referenten
der Veranstaltung sind unter anderem Vorstandsmitglieder der
Gerling Versicherungs-AG, der Commerzbank und der Allgemeinen
Kreditversicherung Coface. Sie beschreiben den aktuellen Stand
des Risikomanagements in ihren Unternehmen. Andy Müller-Maguhn,
Sprecher des Chaos Computer Clubs, beleuchtet die "IT-Risiken
im Kontext globaler Spannungsfelder" und geht auf Risiken
rund um Wirtschaftsspionage und Information Warfare ein. Neben
weiteren Praxisvorträgen erläutern darüber hinaus
Experten von SAS, wie sich aktuelle Anforderungen an das Risikomanagement
mithilfe von Business-Intelligence-Lösungen bewältigen
lassen.
Die RISK 05 findet am 30. Juni 2005 in Frankfurt am Main, Hotel
Steigenberger Frankfurter Hof statt und beginnt um 9:45 Uhr.
Die kostenlose Veranstaltung endet um 17:15 Uhr mit einem kulinarischen
Ausklang. Die Agenda ist im Internet unter www.sas.de/risk05
abrufbar. Interessenten können sich auch an Frau Ulrike
Bergmann (ulrike.bergmann@ger.sas.com) bei SAS wenden.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.5 PCAOB Issues Guidance on Audits of
Internal Control
Washington, DC, May 16, 2005 – The Public Company
Accounting Oversight Board today published additional guidance
to auditors on how to implement the PCAOB’s Auditing Standard
No. 2, "An Audit of Internal Control over Financial Reporting
Performed in Conjunction with an Audit of Financial Statements.”
The guidance consists of a Board Policy Statement Regarding
Implementation of Auditing Standard No. 2 and a series of staff
questions and answers. The questions and answers provide technical
guidance to auditors on how to use the provisions and underlying
principles of Auditing Standard No. 2 to conduct effective and
cost-efficient audits of public companies’ internal control
over financial reporting. The Board’s Policy Statement
amplifies some of the themes in the questions and answers and
articulates the Board’s policy on how it intends to administer
Auditing Standard No. 2 in its oversight of the registered public
accounting firms that audit public companies.
The guidance represents the PCAOB’s response to questions
and concerns raised at the April 13, 2005, Roundtable on Implementation
of Internal Control Reporting Provisions, hosted by the Securities
and Exchange Commission and attended by the Board. At the roundtable,
the Board heard directly from issuers, auditors, and investors
on the front lines of implementing Section 404 of the Sarbanes-Oxley
Act of 2002.
While roundtable participants generally supported the objectives
of Section 404, many expressed concerns about compliance costs
and offered constructive comments about how the implementation
process can be improved. At the close of the roundtable, PCAOB
Chairman William J. McDonough pledged that the Board would respond
to some of the concerns about auditors’ implementation
of Auditing Standard No. 2 by issuing additional guidance on
the standard on May 16.
“It is clear to us that the internal control assessment
and audit process has the potential to significantly improve
the quality and reliability of financial reporting,” Mr.
McDonough said. “At the same time, it is equally clear
to us that the first round of internal control audits cost too
much. Through the guidance we issue today, as well as our upcoming
inspections, we are committed to seeing that AS No. 2 is implemented
in a manner that captures the benefits of the process without
unnecessary and unsustainable costs.”
Both the Board Policy Statement and the staff questions and
answers focus primarily on the scope of the internal control
audit and how much testing of a company’s internal control
over financial reporting is required. The PCAOB identified these
as the issues that primarily drive cost and therefore needed
to be addressed most urgently in order to affect the 2005 audit
process.
In particular, the staff questions and answers seek to correct
the misimpression that certain provisions of Auditing Standard
No. 2 need to be applied in a rigid manner that discourages
auditors from exercising the judgment necessary to conduct an
internal control audit in a manner that is both effective and
cost-efficient. The Policy Statement expresses the Board's view
that, to properly plan and perform an effective audit under
Auditing Standard No. 2, auditors should –
- integrate their audits of internal control with their audits
of the client's financial statements, so that evidence gathered
and tests conducted in the context of either audit contribute
to completion of both audits;
- exercise judgment to tailor their audit plans to the risks
facing individual audit clients, instead of using standardized
"checklists" that may not reflect an allocation
of audit work weighted toward high-risk areas (and weighted
against unnecessary audit focus in low-risk areas);
- use a top-down approach that begins with company-level
controls, to identify for further testing only those accounts
and processes that are, in fact, relevant to internal control
over financial reporting, and use the risk assessment required
by the standard to eliminate from further consideration those
accounts that have only a remote likelihood of containing
a material misstatement;
- take advantage of the significant flexibility that the
standard allows to use the work of others; and
- engage in direct and timely communication with audit clients
when those clients seek auditors' views on accounting or internal
control issues before those clients make their own decisions
on such issues, implement internal control processes under
consideration, or finalize financial reports.
The Board will continue to consider issues related to the
implementation of Auditing Standard No. 2. The agenda of the
Board’s next meeting with its Standing Advisory Group,
scheduled for June 8 and 9, will focus on implementation.
In addition, the Board continues its efforts to facilitate implementation
of Auditing Standard No. 2 by the auditors of the smaller U.S.
public companies and foreign companies, that, by SEC rule, need
not comply with Section 404 until 2006. Among other things,
the Board is participating as an observer on both the SEC’s
Advisory Committee on Smaller Public Companies and the Committee
of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission initiative
on Implementing the COSO Control Framework in Smaller Businesses.
Section 404 of the Sarbanes-Oxley Act and the SEC’s related
implementing rules require certain companies to include in their
annual reports filed with the Commission a report on management’s
assessment of the effectiveness of those companies’ internal
control over financial reporting. In addition, Section 404 requires
these companies’ auditors to attest to and report on the
internal control assessments made by management. PCAOB Auditing
Standard No. 2, which refers to the auditor’s attestation
as an audit of internal control over financial reporting, is
the standard auditors must use to satisfy their obligations
under Section 404.
(Quelle: http://www.pcaob.com/News_and_Events/News/2005/05-16.asp)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 IBM stellt neue Software und Services
für die automatisierte Integration von IT-Prozessen vor
Mit IT-Service Management rationalisieren Kunden ihre Infrastruktur.
IBM kündigt heute das erste Paket aus Software und Services
an, das Kunden dabei unterstützt, IT-Prozesse automatisiert
aufzusetzen und zu integrieren. Angefangen bei der Einführung
eines verbesserten Patch Management bis hin zu einer Serverumstellung
oder -erweiterung ermöglicht das neue Paket den Aufbau
einer automatisierten IT-Umgebung im Unternehmen, quer über
alle Abteilungen hinweg. Mit diesem Angebot ermöglicht
die IBM ihren Kunden weitere Schritte in Richtung eines on demand
Unternehmens. Kunden können nun ihre Geschäftsstrukturen,
-prozesse und -infrastrukturen auswerten und je nach Bedarf
automatisierte IT-Umgebungen aufbauen.
Basierend auf den Erfahrungen aus zahlreichen Kundenprojekten
übersetzen die neuen IT-Service Management-Lösungen
IT-Prozesse in überschaubare Bestandteile und Services
und automatisieren ihre Integration. Auf die gleiche Weise integriert
IBM Geschäftsprozesse für Kunden mit service-orientierten
Architekturen (SOAs).
Der Vorteil der Automatisierung liegt darin, dass Kunden ihre
IT-Prozesse nicht länger innerhalb ihrer eigenen Geschäftseinheit
manuell gestalten und weiter die Integration in den verschiedenen
Abteilungen des Unternehmens von Hand programmieren müssen.
Stattdessen können sie IT-Prozesse einmalig festlegen und
die Integration in alle Arbeitsabläufe automatisiert bewältigen,
was Zeit und Geld spart.
Das durchgehende Management von IT-Prozessen hilft Unternehmen
dabei, Personal- und IT-Ressourcen ganz gezielt auf die Geschäftsziele
hin ausgerichtet einzusetzen, wie zum Beispiel die Weitergabe
präziser Bestandsaufnahmen an den Außendienst. Dieser
Ansatz vermindert auch Betriebsstörungen, die durch IT-Umstellungen
hervorgerufen werden, wie beispielsweise das Update einer komplexen
Anwendung auf mehreren Servern, was 80% der Systemausfälle
ausmacht.
Die neuen Lösungen umfassen IT-Prozessmanagement, Change
Management, Configuration Management, Release Management und
Information Lifecycle Management. Die auf IBM Middlewareprodukte
Tivoli, Rational, WebSphere und DB2 aufbauenden Lösungen
enthalten sogenannte „Tool Mentors“, die dabei helfen,
ITIL-konforme Prozesse automatisiert zu implementieren.
Einem Bericht von Gartner Inc.¹ zufolge werden viele IT-Organisationen
im Laufe des Jahres 2005 ihren Blick weg von traditionellen
Kostensenkungsprogrammen hin auf Prozessverbesserungen lenken.
Der neue Blickwinkel wird sich nicht nur auf die IT-Kosten,
sondern auch auf die Leistung der IT auswirken. Laut Gartner
müssen mit großer Wahrscheinlichkeit 20% der großen
IT-Organisationen IT-Prozessverbesserungen
anstoßen, um ihre Betriebskosten bis zum Jahresende 2005
um 10%, und bis Ende 2007 um 40% zu senken. „Bereits die
geringste Ausfallzeit oder die einfachsten IT-Umstellungen können
einen Dominoeffekt verursachen, der große Schäden
im IT-Umfeld und sogar für das Geschäft eines Unternehmens
anrichten kann“, so Paul Brooks, Director, Enterprise
System Services, USA Information Systems für Ahold, ein
internationales Lebensmittelunternehmen mit Sitz in den Niederlanden.
„IBM versteht das. IBM unterstützt uns aber darüber
hinaus mit Werkzeugen und Methoden, mit denen wir unsere IT-Prozesse
automatisieren und Ausfälle verhindern können.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/05/23.html)
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2.2 Oracle bringt Data Hub
für Produkte
Oracle hat gestern sein inzwischen zweites Data Hub vorgestellt,
mit dem Unternehmen all ihre Produktdaten zentral vorhalten
können sollen. Das "Product Information Management
Data Hub" speichert die Informationen dazu in einem einheitlichen
Format, auf das dann wiederum andere Anwendungen (etwa Lagerverwaltung
und Auftragsbearbeitung) gleichzeitig zugreifen können.
Vorlagen für verschiedene Szenarien liefert der Hersteller
bereits mit, über den 10.000 Dollar teuren "PIM Data
Librarian" können Anwender die Dokumentenformate auch
individuell anpassen. Im Lieferumfang des PIM Data Hub befindet
sich die "Fusion Middleware", die auch mit der ERP-Software
"E-Business Suite" zusammenspielt.
Oracle macht mit dem neuen Produkt gegenüber der Konkurrenz
verlorenen Boden wieder gut. SAP hatte seine Lösungen "Master
Data Management" und "Master Event Management"
Ende vergangenen Jahres herausgebracht, praktisch zeitgleich
mit IBMs "WebSpher Product Center" und "WebSphere
Commerce". (tc)
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75899)
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3 IT-Sicherheit
3.1 Firefox behebt Schwachstelle
Neuer Release Candidate
Wie es bei der Mozilla Foundation Sitte ist, werden einzelne
Fehler nicht wie bei Microsoft mit kleinen Software-Flicken
behoben, sondern den Firefox gibt es nur komplett. Daher steht
auf den Servern von Firefox jetzt der Release Candidate 1.0.4
zum Download bereit. Damit werden einige Sicherheitslücken,
die in den letzten Wochen aufgetaucht sind, geschlossen.
Mit dieser Version wird unter anderem eine Cross-Scripting-Fehler
behoben, über den ein Angreifer die Kontrolle über
einen Rechner mit Firefox erlangen konnte, sollte dieser auf
eine manipulierte Seite kommen.
Wie bei den anderen diesjährigen Updates für den alternativen
Browser auch, kommen mit der Aktualisierung keine neuen Features
hinzu. Bislang haben die Firefox-Entwickler vom Release Candidate
bis hin zur endgültigen Version nur Tage gebraucht. Es
ist also demnächst mit dem Update zu rechnen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21121)
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3.2 Microsoft startet seine Security Services
Marktbeobachter fürchten fatale Folgen
Nach über zweijähriger Entwicklungszeit befindet sich
Microsofts Security Services in der entscheidenden Phase. Die
Beta-Version von 'Windows OneCare' soll in der kommenden Woche
den 60.000 Angestellten von Microsoft zur Verfügung gestellt
werden. Es ist der erste offizielle Schritt des ehrgeizigen
Plans Anti-Virus, Anti-Spyware, Firewall und Säuberungs-Tools
zu bündeln und damit mit kleineren Anbietern von Sicherheits-Software
zu konkurrieren. Im Sommer sollen dann "ausgewählten
Kunden" die Version testen.
"Stellen sie sich die Software wie die vier Beine eines
Tisches vor", sagte Denis Bonsall, Product Manager von
Microsofts Technology, Care & Safety Group. "Es gibt
jeweils ein Sicherheitsbein für Anti-Virus und Anti-Spyware,
außerdem eine Zwei-Wege Firewall und eine Sicherheitsprüfung,
um sicher zu gehen, dass die Windows-Einstellungen richtig eingerichtet
sind." Der Service sei für Verbraucher gedacht, die
sich selbst um diese Dinge keine Gedanken machen wollen und
sich einfach einen Schutz wünschen. Der Sicherheitsstatus
des jeweiligen Rechners wird mit einem Ampelsymbol dargestellt.
OneCare arbeite nicht mit Konkurrenzprodukten wie zum Beispiel
von Symantec oder McAfee, da Microsoft umfassende Support-Services
anbieten wolle. Bei den etablierten Spezialisten auf dem Sicherheitsmarkt
dürfte Microsofts Markteinstieg für Verdruss sorgen.
Symantec ließ in einem Statement schon einmal verlauten
man sei "bereit für den Konkurrenzkampf". Unternehmenssprecherin
Genevieve Haldeman sagte, "die Anwender sind in der Lage
zu entscheiden, welches Produkt am Besten zu ihren Bedürfnissen
passt".
Analysten warnen Microsoft vor unerwünschten Nebeneffekten
des Services. "Das ist eine bedeutende Ankündigung
und ihre Schwäche ist, dass so viele neue Features in ein
einziges Angebot gesteckt werden", so Ovum-Analyst Graham
Titterington. "Es wird wahrscheinlich Probleme auf dem
Marktplatz verursachen - Probleme mit Microsofts Wettbewerbern,
mit dem Kundenvertrauen und mit dem Wettbewerbshütern der
EU und anderswo." Wenn Redmond den Service widerwilligen
Kunden aufzwinge, könne das für das Unternehmen fatale
Folgen haben, so Titterington.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21143)
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3.3 Sabotage am Firmennetz: Ex-Mitarbeiter
rechnen ab
Frustbewältigung auf die eigene Art
Rache ist süß - und unbedingt notwendig, wenn man
sich über jemanden geärgert hat. So verfahren zumindest
viele ehemalige Mitarbeiter, die aus verschiedenen Gründen
das Unternehmen verlassen haben und dem früheren Arbeitgeber
noch eins auswischen wollen. Computersabotage ist zu deren Frustbewältigung
ein gerne genommenes Mittel.
Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den das CERT Coordination
Center (CERT/CC) zusammen mit dem US Secret Service erstellt
hat. Danach sind eine Reihe von Netzwerkabstürzen oder
Infrastrukturproblemen auf eine Sabotageakt verärgerter
Mitarbeiter zurückzuführen. Meistens hat es für
die Vergeltungsaktion ein auslösendes Moment gegeben, eine
Entlassung (48 Prozent), Rationalisierung (7 Prozent) oder eigene
Kündigung (38 Prozent).
Sie nutzen ihr Wissen über die Firma und deren IT aus,
um abzurechnen. In 86 Prozent der Fälle waren ehemalige
Techniker böswillig am Werk, das heißt, Administratoren
oder andere mit privilegierten Zugangsrechten. Sie etablierten
Hintertürchen in Form von neuen Rechten, wenn beispielsweise
die alten Zugangsdaten gesperrt zu werden drohten, und brachen
dann remote in das Firmennetz ein. Das zeigt, dass einige schon
mit ihrer Entlassung rechnen mussten und schon vorher negativ
aufgefallen waren. Oder sie stahlen Backup-Daten und produzierten
Fehlinformationen, die sie in Umlauf brachten. Manche Mitarbeiter
wären gar zu stoppen gewesen, hätte man in dem Unternehmen
die Signale richtig erkannt. Spontan reagiert kaum ein Saboteur,
so der Bericht.
Entdeckt werden sie fast ausnahmslos alle. Es bestehe eine Erfolgsquote
von 90 Prozent, heißt es in dem Bericht. Häufig sind
Logfiles die Enthüllungshelfer. In manchen Fällen
sind Ex-Mitarbeiter aufgeflogen, weil ein System nicht mehr
erreichbar war oder unzuverlässig gearbeitet hat. Nachforschungen
ergaben dann Manipulationen, herbeigeführt durch einen
nicht mehr für das Unternehmen tätigen ehemaligen
Mitarbeiter.
Der Bericht ist nach sechs Jahren Forschung fertiggestellt worden.
Zwar betreffen die Ergebnisse ausschließlich die USA.
Es gibt aber keinen Grund, die Tendenz nicht auch auf andere
Länder, darunter Deutschland, zu sehen. CERT/CC und der
Secret Service raten das, was im Unternehmen eine Selbstverständlichkeit
sein sollte: Regelmäßige Prüfung des Netzes
auf brachliegende Accounts zum Beispiel oder von Backup-Routinen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21188)
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3.4 CA muss Loch in Antivirus-Software
stopfen
'eTrust' öffnet seine Pforten für Hacker
Einen mit dem Gefahrenpotenzial 'Hoch' eingestuften Software-Fehler
hat Computer Associates (CA) auf seiner Webseite gemeldet. Dabei
können Hacker einzelne, vornehmlich für Endverbraucher
konzipierte, Antiviren-Produkte des Herstellers missbrauchen,
um die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.
Im Einzelnen handelt es sich um eine Lücke in der Scanning
Engine der 'eTrust'-Antivirus-Lösung von CA. Betroffen
ist 'eTrust Antivirus' 6.0 und 7.0 sowie 7.1, 'eTrust Antivirus
EZ' und 'eTrust Antivirus Intrusion Detection'. Ein Eindringling
kann jeden beliebigen Code ausführen. Ohne dass der Anwender
es zunächst bemerkt, verliert der die Kontrolle über
seinen PC.
Das Unternehmen empfiehlt, den Bugfix aufzuspielen. Nach Angaben
in der US-Presse liegt bereits ein Patch für das Consumer
Produkt vor. Die Lücke sei schon Anfang Mai zu stopfen
gewesen, allerdings sei der Patch lediglich an Firmen weitergegeben
worden. Die Endverbraucherprodukte würden heute automatisch
auf den neusten Stand gebracht. Anwender sollten überprüfen,
ob ihre Antivirus-Lösung die Version 11.9.1 hat. Ist sie
niedriger, sollte ein Virus-Signaturen-Update vorgenommen werden,
um den Patch zu erhalten.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21295)
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3.5 Microsoft nimmt Stellung zu Windows-Sicherheitslücke
Ein Patch wurde im April bereitgestellt
Microsoft antwortet in einem seiner ersten "Security Advisories"
auf Berichte über eine Windows-Sicherheitslücke, die
Denial of Service-Angriffe ermöglichen soll. Microsoft
hat das Problem bestätigt und gleichzeitig bekannt gegeben,
dass für die Schwachstelle im April ein Patch veröffentlicht
wurde und Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 nicht betroffen
seien.
Das Microsoft Security Advirsory ist Teil eines Anfang des Monats
veröffentlichten Pilotprogramms. Die Redmonder wollen so
Stellung zu Berichten über Sicherheitslücken nehmen
und entweder auf bereits zur Verfügung stehende Patches
verweisen oder einen Workaround veröffentlichen.
Im gestrigen Advisory antwortete Microsoft auf den Bericht des
French Security Incident Response Team, das eine Schwachstelle
in der TCP/IP-Implementierung in Windows meldete. Man habe keine
Informationen über Exploits und man betrachte den Sachverhalt
nicht als erhebliche Einschränkung der Internet-Sicherheit,
so Microsoft.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39133256,00.htm)
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3.6 Neuer Trojaner macht Dateien unbrauchbar
Pgpcoder ist unter anderem auf Excel- und Word-Dateien scharf
Microworld hat eine Warnung vor dem neu aufgetauchten Trojaner
"Troj/Pgpcoder" veröffentlicht. Dieser verbreitet
sich laut dem Virenspezialisten über Netzwerkfreigaben
und macht Dateien unbrauchbar.
Laut Microworld sucht der digitale Übeltäter nach
Dateien mit verschiedenen Endungen und enkodiert diese. "Die
Original-Dateien werden gelöscht, die neuen enkodierten
Dateien werden unlesbar gemacht", so die Warnung.
Beim Start kreiert der Trojaner einen Mutex (Mutual Exclusion)
mit dem Namen 'encoder_v1.0', so dass nur eine Instanz des Threats
auf dem beeinträchtigten Computer läuft. Danach sucht
er im System nach Dateien mit den Endungen .asc, .db, .db1,
.db2, .dbf, .doc, .htm, .html, .jpg, .pgp, .rar, .rtf, .txt,
.xls, und .zip. Alle gefundenen Dateien werden vom Trojaner
enkodiert und unlesbar gemacht.
Zum Abschluss erstellt Pgpcoder in jedem betroffenen Verzeichnis
die Datei 'ATTENTION!!!.txt' und löscht sich daraufhin
selbst. Die Datei hat folgenden Inhalt:
Some files are coded.
To buy decoder mail: [user]@yahoo.com
with subject: PGPcoder 000000000032
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39133406,00.htm)
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3.7 Achtung: Hacker kidnappen Daten!
Eine neue Methode von Computer-Kriminalität meldet
das Sicherheitsunternehmen Websense: Dabei schleust ein Angreifer
über ein Sicherheitsleck im Internet Explorer während
des Besuchs einer Website einen Trojaner ("Downloader-aag")
auf den Rechner des Opfers. Dieser lädt umgehend weiteren
Code nach, ohne dass der Anwender davon etwas mitbekommt, und
führt ihn aus.
Dieses Programm durchkämmt anschließend die lokale
Festplatte und sucht dort nach bestimmten Dateitypen: Auf insgesamt
zwölf Arten hat es die Software dabei abgesehen, darunter
Dokumente, Fotos, Datenbanken, Zip-Archive oder Spreadsheets.
Was der Schädling findet, verschlüsselt er, so dass
der rechtmäßige Besitzer anschließend keinen
Zugang zu den Informationen mehr hat.
Hat es seine destruktive Arbeit getan, löscht sich das
Programm. Übrig bleibt lediglich eine Text-Datei mit Instruktionen,
was der Anwender zu tun hat, um wieder an seine Daten zu kommen.
In einem konkreten Fall, der Websense bekannt ist, forderte
der Übeltäter das Opfer auf, 200 Dollar auf ein E-Gold-Konto
einzuzahlen, was der Betroffene aber nicht tat.
Joe Stewart, Senior Security Researcher bei Lurhq Corp., erfuhr
von der Geschichte und sah sich den Verschlüsselungsmechanismus
an. Glücklicherweise stellte der sich als "ziemlich
trivial" und leicht zu knacken heraus. Stewart schrieb
darauf ein Programm, das die Dateien dechiffrierte.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75911)
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4 Branchennews
4.1 USU Software mit leichtem Umsatzplus
Der Softwarehersteller USU Software AG hat im ersten Quartal
2005 dank seiner Beratungssparte die Umsätze leicht auf
4,8 Millionen Euro gesteigert, allerdings rutschte die Firma
in die Verlustzone. Der Vorstand rechnet aber damit, auch in
diesen Jahr Gewinne zu schreiben.
Der Softwarehersteller für Portale und IT-Management-Lösungen,
USU Software AG bei Ulm, hat im ersten Quartal 2005 den Umsatz
gegenüber dem Vorjahr um 5,4 auf 4,8 Millionen Euro gesteigert,
wovon der Löwenanteil auf das Beratungsgeschäft entfiel.
Während der Umsatzanteil dieser Sparte von 72 Prozent auf
79 Prozent stieg, sank der Anteil von Softwarelizenzen und Wartungen
von 27 Prozent auf 18 Prozent. Wegen niedrigerer Zinserträge
fiel das Ergebnis negativ aus: Der Quartalsverlust betrug 115.000
Euro, nach einem Gewinn von 119.000 Euro im Vorjahr. Mitte Februar
schüttete das Unternehmen an seine Aktionäre eine
Sonderdividende von insgesamt 34,2 Millionen Euro aus. Die Firma
besitzt immer noch stattliche liquide Mittel von 14 Millionen
Euro.
Für das Gesamtjahr geht der Vorstand von einem positiven
Gesamtergebnis aus, bei leicht steigenden Umsätzen. Der
Auftragsbestand liegt aktuell bei fast 6,7 Millionen Euro, eine
Zunahme von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Im vergangenen
Jahr ging der Umsatz leicht auf 18,7 Millionen Euro zurück,
der Überschuss betrug 262.000 Euro.
(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8608)
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4.2 Arxes-Umsatz geht zurück
Der Kölner Arxes NCC AG hat die flaue Auftragslage im IT-Projektgeschäft
im dritten Geschäftsquartal 2004/05 einen deutlichen Umsatzeinbruch
beschert. Wie das Unternehmen bekannt gab, sanken die Erlöse
im Ende März abgeschlossenen Dreimonatszeitraum gegenüber
dem Vorjahr von 11,9 Millionen auf zehn Millionen Euro. Dabei
gingen die Serviceeinnahmen von 10,9 auf 8,8 Millionen Euro
zurück, während die Handelsumsätze um 100.000
Euro auf 1,2 Millionen Euro anstiegen und nur leicht unter Plan
lagen.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 522.000 auf
111.000 Euro. Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 80.000
Euro an - verglichen mit einem Überschuss von 451.000 Euro
im Vorjahresquartal.
Insgesamt sei der Vorstand dennoch mit der Entwicklung im dritten
Quartal zufrieden, teilte Arxes mit. Das Unternehmen verfolge
weiter das Ziel, den Ertrag bei gleichzeitiger Ausweitung des
Umsatzes mit mittelständischen Kunden noch in diesem Geschäftsjahr
zu steigern und so im vierten Quartal 2004/2005 eine deutliche
Verbesserung der Marge zu erreichen. Gleichzeitig will Arxes
an der strategischen Neufokussierung auf das Mittelstandsgeschäft
festhalten, da dieses Entwicklungspotential berge. So konnte
bei zwei Outsourcing-Projekten allein in der Niederlassung Frankfurt
der Personalstamm um 35 Mitarbeiter ausgeweitet werden. (mb)
(Quelle: http://www.computerwoche.de
/index.cfm?pageid=254&type=detail&artid=75915)
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4.3 Bei Datenbanken liegen IBM und Oracle
Kopf an Kopf
IBM führt den Markt für relationale Datenbank nur
noch unwesentlich an, der 2001 von Big Blue überholte Rivale
Oracle konnte im vergangenen Jahr kräftig aufholen. Der
neuen Gartner-Statistik zufolge, in die ausschließlich
die Einnahmen mit neuen Lizenzverkäufen einfließen,
nahm IBM im vergangenen Jahr mit Datenbanken 2,66 Milliarden
Dollar ein, ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zu 2003. Nahezu
gleichauf lag Oracle mit 2,64 Milliarden Dollar, das Wachstum
hier betrug jedoch 14,6 Prozent. Laut Gartner ist die Differenz
zwischen den beiden Branchengrößen statistisch kaum
noch signifikant, so dass es keinen Sinn mache, von einem der
Hersteller als Marktführer zu sprechen. In Zahlen ausgedrückt
kam IBM auf 34,1 Prozent Marktanteil, Oracle auf 33,7 Prozent.
Oracles gelungene Aufholjagd führen die Analysten nicht
zuletzt auf ein erfolgreiches Linux-Marketing zurück. Das
Versprechen, Kosten zu Sparen, wenn die Datenbank mit dem Open-Source-Betriebssystem
kombiniert wird, habe offensichtlich bei vielen Kunden gezogen
- ein großer Teil der Oracle-Umsätze sei auf dieser
Plattform getätigt worden. Der Markt für Linux-Datenbanken
fiel mit insgesamt 655 Millionen Dollar im vergangenen Jahr
zwar immer noch vergleichsweise gering aus, habe sich gegenüber
2003 aber mehr als verdoppelt.
Platz Drei in der Datenbank-Rangliste belegt Microsoft mit 1,56
Milliarden Dollar Lizenzumsatz, 20 Prozent Marktanteil und einem
Wachstum von 18,7 Prozent. Betrachtet man ausschließlich
die Windows-Welt, hat Microsoft naturgemäß die Nase
vorn. Die dort insgesamt abgesetzten Datenbanklizenzen brachten
3,1 Milliarden Dollar, von denen Microsoft über die Hälfte
für sich vereinnahmen konnte. (ue)
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75907)
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4.4 SAP bekräftigt mittelfristige
Renditeprognose
Europas größter Softwarehersteller SAP hat seine
mittelfristige Renditeprognose bekräftigt. Die operative
Proforma-Marge solle bis 2007 über die Marke von 30 Prozent
steigen, sagte Finanzvorstand Werner Brandt am Dienstag bei
einer Investorenpräsentation in New York und bestätigte
damit frühere Prognosen. Für 2005 erwartet SAP bei
der operativen Proforma-Marge weiter einen Wert zwischen 28,0
und 28,5 (Vorjahr: 28,0) Prozent. Brandt bestätigte zudem
die 2005er-Prognosen für den Umsatz und Gewinn je Aktie.
(dpa/tc)
(Quelle: ttp://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75874)
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4.5 Netscape 8.0 mit erstem Update
Nach langer Zeit gibt es wieder einen neuen Browser von Netscape.
Version 8 vereint Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer
unter einer Haube.
AOL hat ihren Webbrowser Netscape in der Version 8.0 fertig
gestellt und hat diesen freigegeben. Im Unterschied zur Betaversion
haben die Entwickler noch Fehler ausgemerzt. Nutzer von Netscape
8 können wahlweise zwischen der Rendering Engine von Mozilla
Firefox und der vom Microsoft Internet Explorer wählen.
Neue Funktionen sind nach der Freigabe der letzten Betaversion
nicht hinzugekommen.
Kurz nach Freigabe der Version 8 hat AOL ein Update auf Version
8.0.1 veröffentlicht. In der finalen Version waren noch
Sicherheitslücken enthalten, die mit Firefox 1.0.4 und
Mozilla 1.7.8 bereits behoben wurden. Netscape 8.0.1 steht ab
sofort zum Download bereit.
(Quelle: http://www.oszine.de/modules.php?op=
modload&name=News&file=article&sid=3415)
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5 Betriebswirtschaftliche
IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 SAP-Einzelhandelslösung zunehmend
erfolgreich
Anlässlich der Branchenmesse "Retail Systems
Conference" in Chicago präsentiert SAP mit Wickes
Furniture eine weitere Handelskette, die ihre Geschäftsprozesse
künftig mit der Branchensoftware SAP for Retail abwickelt.
In jüngster Zeit entschieden sich zahlreiche Einzelhändler
– insbesondere im nordamerikanischen Markt – für
die SAP-Lösung, darunter die Baumarktkette The Home Depot,
die Handelskette Wawa sowie der Staubsaugerhersteller Oreck.
Kanadas größter Buch- und Schallplattenhändler,
Indigo Books & Music Inc., schloss seine Implementierung
von SAP for Retail soeben erfolgreich ab. Die Händler profitieren
vor allem durch beschleunigte, durchgängige Prozesse in
der Lagerverwaltung und im Absatz- und Liefermanagement, sowie
durch geringe Gesamtbetriebskosten und flexiblere Wertschöpfungsketten.
Die Einzelhandelsunternehmen nutzen SAP for Retail, um einheitliche
und durchgängige Geschäftsprozesse von der Unternehmenszentrale
bis auf Ladenebene zu modellieren. Fundierte Absatzprognosen,
größere Transparenz bei Lagerbeständen und Bestellungen
auf Basis von zukunfts- und investitionssicheren Technologielösungen
zeigen den deutlichen Mehrwert von SAP für Retail. "Wir
wollen unseren Kunden noch besseren Service liefern", erklärt
Frank O'Connor, Vice President Information Systems bei Wickes
Furniture. "SAP for Retail bietet uns die erforderliche
Branchenfunktionalität. Wir können zentrale Prozesse
im Finanzwesen und der Beschaffung automatisieren und zukünftige
Technologien auf einer skalierbaren Plattform integrieren."
Wickes Furniture wird darüber hinaus SAP-Lösungen
für Mobile Business einsetzen und seine Verkäufer
mit Tablet-PCs ausrüsten. Kundenwünsche können
so schneller aufgenommen, Lagerbestände abgefragt sowie
Cross- und Up-Selling-Chancen genutzt werden.
Mit SAP for Retail 24 Stunden geöffnet
Die Lebensmittelkette Wawa unterhält mit 16.000 Mitarbeitern
in fünf US-Bundesstaaten mehr als 540 Läden, die rund
um die Uhr geöffnet sind. Das Unternehmen hat sich im Laufe
seiner über 40jährigen Firmengeschichte immer wieder
der veränderten Marktdynamik angepasst und neue Geschäftsfelder
erschlossen. Mit SAP for Retail will das Unternehmen vor allem
die Absatzplanung, das Bestellwesen sowie die Sortimentsplanung
verbessern. Dafür werden auf Basis der Technologieplattform
SAP NetWeaver Daten aus den Kassensystemen mit den Back-Office-Systemen
integriert. "Mit dieser Technologie können wir flexibler
und zuverlässiger reagieren und so die Profitabilität
steigern", kommentiert Thère du Pont, President
von Wawa. "Davon profitieren unsere Mitarbeiter und unsere
Kunden."
Millionen Datensätze verwalten
Das kanadische Unternehmen Indigo Books & Music hat mit
SAP for Retail alle 250 Standorte integriert, darunter 88 Superstores,
über 170 Geschäfte in Einkaufszentren sowie seinen
Online-Shop. In den größeren Niederlassungen werden
täglich zwischen 70.000 und 100.000 Buchtitel verwaltet,
in den kleineren circa 25.000 Titel. Inklusive der Verfügbarkeitsabfragen,
Bestellvorgänge und saisonaler Schwankungen ergeben sich
so tagtäglich mehrere Millionen Vorgänge und Datensätze,
die mit SAP for Retail durchgängig – vom Point of
Sales bis ins Back-Office - verwaltet werden. "Mit unseren
neuen Lösungen arbeiten wir rationeller, verringern unsere
Betriebskosten und können unsere strategischen Unternehmensziele
konsequent verfolgen", erklärt Doug Caldwell, Chief
Technology Officer bei Indigo.
Anlässlich der Retail Systems-Konferenz, die vom 24. bis
26. Mai in Chicago/USA stattfindet, kündigte SAP Amerika
zudem an, Retek-Kunden einen sicheren Wechsel auf SAP-Lösungen
zu bieten. Damit weitet SAP das Anfang diesen Jahres vorgestellte
"Safe Passage"-Programm auf Einzelhandelsunternehmen
aus. Unternehmen, die als Folge der Übernahme von Retek
durch Oracle Bedenken hinsichtlich der Integration unterschiedlicher
Technologien haben, wird damit eine zukunftssichere Lösung
angeboten. "Mit SAP for Retail sind unsere Kunden in der
Lage, alle aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen
zu meistern", kommentiert Peter Kabuth, Leiter des Geschäftsbereichs
Retail und Wholesale bei SAP. "Mit der Branchenerfahrung
von SAP und dem klaren Kundenfokus unterstützen wir nicht
nur die geschäftskritischen Prozesse eines Einzelhändlers,
sondern bieten eine Lösung, die investitionssicher und
jederzeit erweiterbar ist. Dies erhöht den Return on Investment."
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=noframe&
url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open)
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5.3 Karlsberg Unternehmensverbund setzt
auf Prozesskompetenz von IDS Scheer
Der Karlsberg Unternehmensverbund hat mit der IDS Scheer
AG, beide mit Hauptsitz im Saarland, einen branchenkompetenten
Partner an Bord geholt, um bis April 2006 prozessorientiert
mySAP ERP einzuführen.
Das unterdessen in vielen Ländern mit einer breiten Produktpalette
tätige Unternehmen hat sich für IDS Scheer als internationalen
Lösungsanbieter für Prozesse und IT entschieden, um
sicherzustellen, dass die SAP-Implementierung auf der Basis
einer durchgängigen Fachkonzeption erfolgt. Die IDS Scheer
AG, die wie der Getränkehersteller ihre Konzernzentrale
im Saarland hat, stellt der Karlsberg Unternehmensgruppe branchenkompetente
SAP-Berater zur Seite, um die einheitliche Abwicklung der Unternehmensprozesse
im Karlsberg Verbund durchgängig auf mySAP ERP umzustellen.
Angesichts neuer Anforderungen an unternehmensübergreifende
IT-Systeme sollen die bestehenden Systeme durch den Einsatz
von mySAP ERP standardisiert werden.
Gerhard Theis, Geschäftsführer Verwaltung und Personal
der Karlsberg Brauerei GmbH und Mitglied des Unternehmensboards:
"Mit mySAP ERP hat sich Karlsberg für die besondere
Branchen- und Beratungskompetenz von IDS Scheer entschieden.
Wir sind überzeugt, dass die hohe Flexibilität unseres
neuen Partners uns darin unterstützen wird, die Steuerung
auch individueller, getränkespezifischer und unternehmensübergreifender
Geschäftsprozesse im Karlsberg Verbund mit modernster Informationstechnologie
zu begleiten." Helmut Kruppke, Vorstandssprecher der IDS
Scheer AG: "Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass unser
Unternehmen auch im erfolgreichen Mittelstand angekommen ist.
Unsere gewachsene Erfahrung im Bereich der Getränkeindustrie
hat uns ermöglicht, Karlsberg ein überzeugendes Konzept
vorzulegen."
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=noframe&url=
http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open)
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5.4 Deutsche Post und SAP bringen innovatives
Angebot für Geschäftskunden auf den Markt
Mit einer neu entwickelten Plattform für den elektronischen
Austausch von Rechnungen zwischen Geschäftskunden wollen
die Deutsche Post und SAP Unternehmen neue Möglichkeiten
für Kosteneinsparungen bei der Rechnungsstellung und –verarbeitung
bieten. Auf der Basis einer von SAP entwickelten Software übernimmt
die Deutsche Post die elektronischen Rechnungsdaten aus dem
Fakturierungssystem des Rechnungsversenders, konvertiert diese
und leitet sie dem Empfänger in dem von ihm bevorzugten
Datenformat zu. Der Rechnungsempfänger kann die Daten anschließend
direkt in seinen elektronisch gestützten Freigabe-Prozess
oder sein eigenes Buchhaltungssystem leiten.
Die Plattform wird im vierten Quartal des Jahres aufgeschaltet.
Nach Einführung auf dem deutschen Markt soll das Angebot
auch schrittweise auf andere Länder ausgeweitet werden.
Für deutsche Unternehmen ist die angebotene Lösung
eine Neuheit, die unabhängig von der Unternehmensgröße
erhebliches Einsparpotenzial bietet. Rechnungsempfänger
reduzieren ihre Kosten für die Rechnungseingangsbearbeitung,
Rechnungsversender bekommen eine einfache und kostengünstige
Lösung zur Rechnungsübertragung und können gleichzeitig
ihre Kunden durch eine technisch passfähige Anbindung bei
deren Einsparbemühungen unterstützen.
Die Hälfte der Rechnungen von den Top-150-Lieferanten
eines Großunternehmens stammt von den 20 größten
Lieferanten. Oftmals lohnt sich aus Kostengründen nur für
diese die Einrichtung einer Verbindung über Electronic
Data Interchange (EDI). In vielen Fällen geht die tatsächliche
Zahl der Lieferanten jedoch in die tausende.
Gerade für kleinere Rechnungsversender existiert bis heute
keine Anbindungslösung, die preislich attraktiv wäre.
Somit besteht selbst für Unternehmen, die schon EDI nutzen,
erhebliches Potenzial für eine Kostenreduzierung im Bereich
des Rechnungsmanagements, das sich mit dem Dokumentenservice
Online der Deutschen Post realisieren lässt.
Auch eingehende Papierrechnungen
Um für den Rechnungsempfänger eine größtmögliche
Vereinfachung und maximalen Zusatznutzen zu erreichen, können
ergänzend zu den elektronisch übermittelten Daten
auch eingehende Papierrechnungen verarbeitet werden. Diese werden
digitalisiert und anschließend zusammen mit den elektronisch
erhaltenen Rechnungen eingespeist. Die ersten Kundengespräche
zeigen, dass in vielen Unternehmen die Suche nach einer funktionierenden
Lösung zur Optimierung der Rechnungseingangsbearbeitung
ganz oben auf der Agenda steht.
Für die Deutsche Post ist der Dokumentenservice Online
ein wichtiger Baustein ihrer erklärten Strategie zum Ausbau
der Dienstleistungsangebotes rund um das Briefgeschäft.
"Wir wollen zum Kommunikationsdienstleister für unsere
Kunden werden. Es liegt daher auf der Hand, dass wir gemeinsam
mit leistungsstarken Partnern wie SAP neue Dienstleistungen
anbieten, die das klassische Briefgeschäft ergänzen.",
so Dr. Hans-Dieter Petram, Mitglied des Konzernvorstands.
„Die SAP spielt stets eine Vorreiterrolle, wenn es darum
geht, Innovationen bedarfsgerecht voranzutreiben. Unternehmen
stellen heutzutage Anforderungen, die es erfordern, neue Geschäftsprozesse
schnell und effizient umzusetzen. Daher ist für SAP die
Partnerschaft mit der Deutschen Post von strategischer Bedeutung.
Hier haben wir alle Voraussetzungen für die erfolgreiche
Vermarktung eines derart innovativen und sehr zukunftsträchtigen
Geschäftsmodells geschaffen. Durch die Etablierung einer
Plattform zum elektronischen Austausch von Dokumenten verschaffen
wird den Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile.“,
erläutert Michael Kleinemeier, Managing Director der SAP
Deutschland AG & Co. KG und Regional President der Region
EMEA Central.
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open)
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5.5 SAP-Technologie für den Mittelstand
Abstatt, 09.05.2005 – Die Steeb Anwendungssysteme
GmbH veranstaltet am 6. und 7. Juni in Heilbronn das Technologieforum
2005 unter dem Motto „SAP NetWeaver – Visionen werden
konkret“. Das führende SAP-Systemhaus wird Technologien
und Trends rund um SAP NetWeaver und elektronische Geschäftsprozesse
für mittelständische Unternehmen vorstellen. Themen
sind u.a. Business Intelligence, Unternehmensportale, Prozessintegration,
Adaptive Computing, erfolgreiche Migrationen und RFID.
Den Eröffnungsvortrag wird SAP-Vorstandsmitglied Peter
Zencke zum Thema „IT-Lösungen für innovative
Geschäftsmodelle und nachhaltiges Wachstum – Niedrige
TCO, hohe Flexibilität“ halten. Es folgen diverse
Fachvorträge von Steeb, Anwendern, SAP und Partnern. Abschließend
spricht Prof. Dr. Herbert Schuster von der Fachhochschule Heidelberg
zum Thema „Aktuelle IT-Trends im Praxis-Test – Überblick
über Trends im IT-Bereich und Bewertung des praktischen
Nutzens“.
Das Steeb Technologieforum findet in diesem Jahr das zehnte
Mal statt und hat sich damit als Informationsplattform für
IT-Themen im SAP-Umfeld etabliert. Darüber hinaus dient
es auch dem Erfahrungsaustausch zwischen Firmen und ist somit
zugleich ein Insidertreffen der IT-Verantwortlichen und Systemadministratoren.
Die Veranstaltung findet im redblue Messe- und Eventcenter Heilbronn
statt. Weitere Informationen finden Interessenten unter
(Quelle: http://www.steeb.de/techfo05)
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5.6 Verbesserte Sicherheit und höhere
Leistung
Windows Small Business Server 2003 SP 1 ab sofort verfügbar
Microsoft hat das Service Pack 1 (SP1) für Windows Small
Business Server 2003 veröffentlicht. Es steht ab sofort
als Download auf der Microsoft Homepage zur Verfügung und
wird demnächst auch als CD-Rom verfügbar sein. Das
SP1 sorgt für verbesserte Sicherheit, höhere Leistung
und Stabilität. Das Service Pack 1 bietet Updates für
alle Komponenten des Windows Small Business Server 2003. Besonders
für die Kunden mit der Premium Edition: Sie erhalten ein
kostenloses Update des ISA Server, von der Version 2000 auf
die Version 2004. Das Service Pack 1 von Windows Server 2003,
das vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde, ist dabei
nicht identisch mit dem nun vorgestellten SP für den Windows
Small Business Server 2003.
Die Anwender erhöhen mit dem Windows Small Business Server
2003 SP1 die Sicherheit ihrer IT-Produkte. Außerdem steigern
sie die Leistungsfähigkeit des Windows Small Business Server
2003 für die optimale Bereitstellung und die effiziente
Verwaltung von IT-Umgebungen. Microsoft rät daher jedem
Nutzer, das Service Pack 1 unmittelbar zu installieren.
Unterstützung für alle Produktkomponenten
Das Windows Small Business Server 2003 SP1 enthält neben
dem Service Pack für Windows Small Business Server 2003
folgende Updates:
- Windows Server 2003 SP1
- Windows SharePoint Services 2.0 SP1
- Microsoft Exchange Server 2003 SP1
- Microsoft Office Outlook 2003 SP1
- Windows XP SP2 (automatische Installation für Clients)
- Microsoft SQL Server 2000 SP4 (Premium Edition)
- Microsoft ISA Server 2004 (Premium Edition)
Nutzer der Windows Small Business Server 2003 Premium Edition
erhalten mit dem SP1 einen kompletten Versions-Upgrade von ISA
Server 2000 auf ISA Server 2004. Das Small Business Server 2003
SP1 unterscheidet sich vom Windows Server Service Pack 1 von
Microsoft. Das Windows Server SP1 enthält verschiedene
Funktionen, die für den Small Business Server 2003 nicht
relevant sind. Die verbesserte Sicherheit ist aber bei beiden
Produkten ein wichtiger Faktor. So bietet der E-Mail- und Internetverbindungs-Assistent
des Small Business Server 2003 SP1 die gleichen Funktionalitäten
wie der Sicherheits-Konfigurations-Assistent bei Windows Server
2003. Unter http://www.microsoft.com/germany/sbserver/downloads/sp1/default.mspx
steht das Windows Small Business Server 2003 Service Pack 1
zum Download bereit.
Netzwerklösung für mittelständische Unternehmen
Windows Small Business Server 2003 von Microsoft ist die integrierte
Komplettlösung für kleine und mittelständische
Unternehmen. Dieses All-in-One-Paket ermöglicht Unternehmen
den einfachen, aber sicheren Zugriff auf Dateien, Druck-, E-Mail-
und Faxdienste sowie Internetfunktionalitäten. Mit dem
Windows Small Business Server 2003 bietet Microsoft Funktionen,
die auch in Großunternehmen genutzt werden. Ein attraktives
Preis-Leistungs-Verhältnis, die schnelle Installation und
die einfache Bedienung zeichnen den Windows Small Business Server
zusätzlich aus. Um den spezifischen Bedürfnissen von
kleinen und mittleren Unternehmen gerecht zu werden, ist Windows
Small Business Server 2003 sowohl in einer Standard Edition
als auch in einer erweiterten Premium Edition erhältlich:
Letztere beinhaltet zusätzlich Microsoft SQL Server 2000
und den Microsoft Internet Security and Acceleration (ISA) Server.
Weitere Informationen zum Windows Small Business Server erhalten
Sie unter: http://www.microsoft.com/germany/sbserver/default.mspx
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany
/presseservice/meldungen.asp?ID=531373)
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5.7 Fachmesse BPM-Vision
Microsoft zeigt Lösungen für das Management
von Geschäftsprozessen
Microsoft präsentiert auf der Fachmesse BPM-Vision innovative
Lösungen zum Management von Geschäftsprozessen. Im
Mittelpunkt des Messeauftritts steht der BizTalk Server 2004.
Er wird zum Management und zur Automatisierung von Geschäftsabläufen
eingesetzt, die sich über verschiedene Anwendungen und
Plattformen hinweg erstrecken. Die Microsoft-Partner Resco und
BizT@lk AG stellen auf der Messe weitere Business Process Management-Lösungen
vor. Die BPM-Vision findet im Rahmen der Midvision am 8. und
9.6.2005 auf der Messe Karlsruhe statt.
"Mit unserem Portfolio bieten wir eine einzigartige Gesamtlösung
für das durchgängige Management von Geschäftsprozessen",
so Carsten Hecht, Produktmanager im Bereich Prozessintegration
bei Microsoft. "Die BPM-Vision bietet uns ein ideales Forum,
auf dem wir dies dem Fachpublikum präsentieren können."
Zentraler Bestandteil BizTalk Server 2004
Der Microsoft BizTalk Server 2004 ist ein zentraler Bestandteil
zur Steuerung von Geschäftsprozessen. Er ermöglicht
effiziente und flexible Geschäftsabläufe - innerhalb
eines Unternehmens ebenso wie im Zusammenspiel mit Kunden, Partnern
und Zulieferern. Mit ihm erhalten Unternehmen die Möglichkeit,
Abläufe schnell an neue Gegebenheiten anzupassen und schrittweise
auf eine Service-orientierte Architektur zu migrieren. Businessanwender
können damit Geschäftsabläufe durchgehend modellieren,
automatisieren, analysieren und optimieren.
Nach einer Studie von Nucleus Research erzielen die Kunden mit
dem BizTalk Server 2004 einen Return on Investment von 240 Prozent
in nur elf Monaten. Dieser hohe Wert ist insbesondere auf kurze
Entwicklungszeiten, niedrige Projekt-, Lizenz- und Betriebskosten
zurückzuführen. Das US-Magazin InfoWorld hat den BizTalk
Server 2004 in der Kategorie "Enterprise Apps" als
beste Lösung für die Prozessautomatisierung mit dem
"Technology of the Year Award" ausgezeichnet. Als
Begründung führt InfoWorld insbesondere an, dass Businessanwender
mit dem BizTalk Server die volle Kontrolle über Geschäftsprozesse
erlangen.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/
presseservice/meldungen.asp?ID=531371)
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5.8 Deutschlandweit erste Migration auf
SSA ERP LN abgeschlossen
Brill Gartengeräte GmbH setzt auf neue ERP-Version
von SSA Global
SSA Global, weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware
und Dienstleistungen, gab heute den Abschluss der deutschlandweit
ersten Migration auf SSA ERP LN 6.1 bekannt. Die Brill Gartengeräte
GmbH will die erweiterten Funktionalitäten der neuen ERP-Version
nutzen und damit ihre Unternehmensabläufe optimieren. Die
Lösung ging im Februar 2005 in den Echtbetrieb.
Die Brill Gartengeräte GmbH ist ein mittelständisches
Unternehmen mit einer mehr als 130-jährigen Firmengeschichte.
An den Standorten Witten und Neu-Ulm sowie ausländischen
Produktionsstätten werden Qualitätsprodukte für
den Gartenfachhandel gefertigt. Das umsatzstärkste Segment
der Produktpalette sind Elektro- und Benzinrasenmäher.
Bereits seit 1998 hatte das Unternehmen eine SSA Baan IV-Lösung
im Einsatz. Migriert wurden alle Module des Systems, u.a. Einkauf,
Produktion, Lagerwirtschaft, Verkauf, EDI, Konstruktionsdatenverwaltung
und Finanzbuchhaltung. Als Hardwareplattform dienen Fujitsu
Siemens Primergy-Rechner mit dem Betriebssystem Windows 2000
unter Microsoft SQL.
"Mit der neuen ERP-Version von SSA Global steht uns eine
Palette an neuen Funktionalitäten zur Verfügung, die
uns dabei unterstützen, auch künftig innovative Produkte
in relativ kurzer Zeit marktreif zu gestalten und gleichzeitig
unseren eingeschlagenen Expansionskurs weiter zu verfolgen",
so Rüdiger Jähnke, Controlling und IT-Manager, Brill
Gartengeräte GmbH. "Die hohe Qualität unserer
Produkte verlangt nach Zuverlässigkeit und Flexibilität
in der Planung und in der Fertigung. Von der neuen Lösung
versprechen wir uns ein großes Optimierungspotenzial."
“Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit SSA Global
ist es uns gelungen, die neue Lösung zügig einzuführen,
sodass wir rechtzeitig zum Beginn unseres Saisongeschäfts
die neuen Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können“,
kommentiert Rüdiger Jähnke die Implementations¬phase
von nur rund drei Monaten, die zudem durch die erfolgreiche
Markteinführung einer neuen Produktserie gekennzeichnet
war.
Kurzprofil Brill Gartengeräte GmbH
Die Brill Gartengeräte GmbH ist ein mittelständischer
Hersteller von Gartengeräten mit Sitz in Witten und Neu-Ulm.
Das wichtigste und umsatzstärkste Segment der umfangreichen
Produktpalette sind Elektro- und Benzinrasenmäher. In diesem
Bereich ist das Unternehmen bekannt für seine Innovationen:
2003 brachte es den leisesten Benzinrasenmäher der Welt
auf den Markt, 2005 den platzsparendsten Elektrorasenmäher,
der momentan verfügbar ist. Verkauft werden die Geräte
in Deutschland und 20 europäischen Ländern. Seit 1997
ist Brill nach DIN ISO 9001 zertifiziert.
Kurzprofil SSA Global
SSA GlobalTM ist ein weltweit tätiger Anbieter von erweiterter
Enterprise Resource Planning (ERP)-Software für die Fertigung,
den Handel, die Dienstleistungsindustrie sowie für Öffentliche
Verwaltungen. Ergänzend zu den zentralen ERP-Lösungen
bietet SSA Global eine umfassende Palette integrierter Lösungen
an, inklusive Corporate Performance Management, Customer Relationship
Management, Product Lifecycle Management, Supply Chain Management
und Supplier Relationship Management. Mit Hauptsitz in Chicago/USA
und weltweit 63 Standorten betreut SSA Global etwa 13.000 aktive
Kunden in über 90 Ländern.
(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/mycountry/centraleurope
/unternehmen/pressemeldungen/219897/Brill)
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5.9 Varial & CORPORATE PLANNING zusammen
auf dem BVBC-Kongress 2005
Der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller,
kurz BVBC, lädt in diesem Jahr vom 19. – 21. Mai
zum Bundeskongress der Bilanzbuchhalter und Controller nach
Bad Nauheim ein. Der Kongress wird jährlich für Fachleute
aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie
der Betriebswirtschaft ausgerichtet.
Gemeinsam mit unserem strategischen Softwarepartner, der CP
Corporate Planning AG, präsentieren wir im Rahmen des Kongresses
unsere Softwareprodukte für das Finanzwesen und Controlling.
Aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze zum Thema
Rating, konsolidierter Jahresabschluss nach IAS/IFRS und US-GAAP
sowie der Finanz- und Liquiditätsplanung und aktuelle Entwicklungen
im Steuerrecht stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Kongress bietet den Kongressteilnehmern, welche überwiegend
den Berufsgruppen Bilanzbuchhaltung und Controlling entstammen,
in diesem Jahr unter dem Motto „Weiterbildung - Schlüssel
zum beruflichen Erfolg - Karrierechancen durch Wissensvorsprung“
ein breites Rahmenprogramm rund um die Themen Internationale
Rechnungslegung und Berichtswesen, sowie Rating, IAS 2005, Controlling
und Beratung an.
Über Ihren Besuch während der Veranstaltung würden
wir uns sehr freuen – wenn Sie noch weitere Fragen zum
diesjährigen BVBC-Kongress an uns stellen möchten,
so senden Sie uns
einfach eine E-Mail.
(Quelle: http://www.varial.de/)
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