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ERS-IT-News Juni 2005

  1. Fachliches
    1.1 Risikomodelle oft nicht sturmerprobt
    1.2 Frühwarnsysteme in Unternehmen sind Mangelware
    1.3 Studie "IT Infrastructure Library (ITIL) und Informationssicherheit"
    1.4 Gipfeltreffen der Risikomanager am 30. Juni 2005
    1.5 PCAOB Issues Guidance on Audits of Internal Control


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 IBM stellt neue Software und Services für die automatisierte Integration von IT-Prozessen vor
    2.2 Oracle bringt Data Hub für Produkte


  3. IT-Sicherheit
    3.1 Firefox behebt Schwachstelle
    3.2 Microsoft startet seine Security Services
    3.3 Sabotage am Firmennetz: Ex-Mitarbeiter rechnen ab
    3.4 CA muss Loch in Antivirus-Software stopfen
    3.5 Microsoft nimmt Stellung zu Windows-Sicherheitslücke
    3.6 Neuer Trojaner macht Dateien unbrauchbar
    3.7 Achtung: Hacker kidnappen Daten!


  4. Branchennews
    4.1 USU Software mit leichtem Umsatzplus
    4.2 Arxes-Umsatz geht zurück
    4.3 Bei Datenbanken liegen IBM und Oracle Kopf an Kopf
    4.4 SAP bekräftigt mittelfristige Renditeprognose
    4.5 Netscape 8.0 mit erstem Update


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 SAP-Einzelhandelslösung zunehmend erfolgreich
    5.3 Karlsberg Unternehmensverbund setzt auf Prozesskompetenz von IDS Scheer
    5.4 Deutsche Post und SAP bringen innovatives Angebot für Geschäftskunden auf den Markt
    5.5 SAP-Technologie für den Mittelstand
    5.6 Verbesserte Sicherheit und höhere Leistung
    5.7 Fachmesse BPM-Vision
    5.8 Deutschlandweit erste Migration auf SSA ERP LN abgeschlossen
    5.9 Varial & CORPORATE PLANNING zusammen auf dem BVBC-Kongress 2005



1 Fachliches

1.1 Risikomodelle oft nicht sturmerprobt

Mandelbrot kritisiert an den traditionellen Risikomodellen, dass sie die Realität nur sehr eingeschränkt abbilden würden. "Die meisten Risikomodelle der Banken und Versicherungsunternehmen seien blind für Extremereignisse." so Mandelbrot während eines Vortrags vor dem Frankfurter Center for Financial Studies. Dies hänge vor allem damit zusammen, dass sie auf der Annahme der Gaußschen Normalverteilung basieren. Die besondere Bedeutung der Normalverteilung beruht unter anderem auf dem zentralen Grenzwertsatz, der besagt, dass eine Summe von n unabhängigen, identisch verteilten Zufallsvariablen in der Grenze normalverteilt ist. Viele Prozesse aus der Natur und Gesellschaft, vor allem solche, in denen mehrere Faktoren unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen wirken, lassen sich durch Normalverteilungen entweder exakt oder wenigstens näherungsweise sehr gut beschreiben.

Die historischen Erfahrungen an den Finanzmärkten zeigen jedoch, dass die es weit häufiger zu extremen Preisausschlägen komme, die einer Normalverteilung widersprächen. Seiner Ansicht nach sollten die Risikomodelle durch fraktale Modelle ersetzt werden, die ein völlig anderes Erklärungsmuster nutzen. Kritik äußerte Mandelbrot auch für die bei Risikoexperten vielgenutzten GARCH-Modelle und die Black-Scholes-Formel zur Bewertung von Optionen. Mit Hilfe von fraktalen Modellen sei es im Gegensatz zu den traditionellen Methoden möglich, auch Extremsituationen analytisch zu erfassen. "Wenn jemand ein Schiff baut, interessiert ihn nicht, wann genau der nächste Sturm kommt. Er baut das Schiff so, dass es jeden denkbaren Sturm überlebt.", so Mandelbrot in Frankfurt. Etwas ähnliches sollte auch im Risikomanagement gelten. Denn: Rettungsboote werden nicht im Sturm gebaut.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.2 Frühwarnsysteme in Unternehmen sind Mangelware

Unternehmen in Baden-Württemberg sind nur unzureichend auf Krisensituationen vorbereitet. Nur etwa die Hälfte (57 Prozent) verfügt über ein professionelles Frühwarnsystem. Der gezielte Einsatz von Frühwarn-Systemen in den Unternehmen gilt aber unter Experten als wichtigstes Managementinstrument, um frühzeitig Risiko-Faktoren identifizieren und Schwachstellen beheben zu können. Dies ist das Fazit einer Befragung zum Thema "Frühwarnindikatoren für den Mittelstand", die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. mit seinem Regionalarbeitskreis (RAK) Baden-Württemberg durchgeführt hat. Befragt wurden 8.000 überwiegend mittelständische Unternehmen, Berater, Banken, Lehr- und Forschungsinstitutionen in Baden-Württemberg. "Gerade Mittelständler erheben viel zu selten unternehmensrelevante Kennzahlen, um mittel- bis langfristige Aussagen treffen zu können. Viele Firmenpleiten könnten aber durch gezieltes und frühzeitiges Gegensteuern vermieden werden", sagt Roland Fausel vom BDU in Baden-Württemberg. Trotz der existierenden Anforderungen – beispielsweise durch Banken bei der Unternehmensfinanzierung – sei bei den KMU noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, damit sie aussagekräftige Frühwarnsysteme einführten. Zum Zeitpunkt der Befragung gaben nur 57 Prozent aller Unternehmen an, dass sie Frühwarnindikatoren einsetzen. Bei den Unternehmen mit weniger als 15 Mio. € Umsatz betrug der Anteil sogar nur 48 Prozent. Weitsichtiger wird in größeren Unternehmen gearbeitet. 70 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatz größer als 15 Mio. € verfügen hier über Frühwarninstrumente. Bei den Personengesellschaften sind es lediglich 45 Prozent und bei den Kapitalgesellschaften 62 Prozent. "Noch zu viele Unternehmer oder Manager empfinden das Risiko-Management eher als Last, denn als strategischen Erfolgsfaktor. Wollen sie aber eine fundierte Grundlage für mehr Transparenz oder tragfähige Entscheidungen, so führt kein Weg an geeigneten Frühwarnindikatoren vorbei", meint Fausel. Insgesamt wird den finanzwirtschaftlichen und unternehmensstrategischen Frühwarnindikatoren die größte Bedeutung beigemessen. Unter den Top Ten mit den höchsten Bewertungen finden sich daher auch ausschließlich Kennzahlen aus diesen beiden Bereichen. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landete bei der Befragung die Informationstechnik. Im Bereich der Finanzen schafften es der Cashflow und die Umsatzrentabilität auf die vordersten Plätze. Abgeschlagen auf dem letzten Rang landete die Kennzahl Lieferantenziel. Auch die Eigenkapitalquote, eine der wichtigen Kennzahlen in den Rating-Anforderungen der Banken, erhielt eine niedrige Bewertung. Erklärung: Kurzfristig beeinflussbare Indikatoren werden für wichtiger gehalten als solche, die nur über einen längeren Zeitraum zu steuern sind. Nimmt man alle befragten Zielgruppen zusammen, dann werteten die Befragten im Bereich der Unternehmensstrategie die Mitarbeiterkompetenz und das Führungsverhalten als besonders wichtig. Der Nachfolgeplanung wurde die geringste Bedeutung in der Unternehmensstrategie zugewiesen. Allerdings streute die Meinung hier innerhalb der Zielgruppen außerordentlich. Während Banken und Berater rechtzeitige und gut vorbereitete Nachfolgeregelungen in den Unternehmen sehr begrüßen, besitzt das Thema in den Unternehmen selbst den geringsten Stellenwert. Eine Kurzauswertung der Studie findet sich im Internet unter www.rak-bw.bdu.de.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.3 Studie "IT Infrastructure Library (ITIL) und Informationssicherheit"

Die "IT Infrastructure Library" (ITIL) hat sich inzwischen als weltweit akzeptierter Defacto-Standard für Gestaltung, Implementierung und Management wesentlicher Steuerungsprozesse in der Informationstechnik etabliert. ITIL ist eine Verfahrensbibliothek, die hierfür Best Practices liefert. Der Trend zum Outsourcing und der zunehmende Druck, immer aufwendigere IT-Prozesse zu steuern, haben ITIL zunehmend in den Blickpunkt von Behörden und Unternehmen gerückt. Diese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik herausgegebene Studie bietet für IT-Verantwortliche, Manager und andere Entscheider eine Einführung in ITIL. Diese 32-seitige Veröffentlichung ist nicht nur eine kurze Einführung in das Thema ITIL, sondern zeigt vielmehr auch die Möglichkeiten und Chancen des Zusammenwirkens von IT-Sicherheit und IT-Service-Management auf.

(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/management/itil_studie.htm)

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1.4 Gipfeltreffen der Risikomanager am 30. Juni 2005

Am 30. Juni 2005 findet das Gipfeltreffen der Risikomanager in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto "Vom Faktor X zum Erfolgsfaktor" richtet das Gipfeltreffen der Risikomanager den Blick darauf, wie Banken mit Basel II und Versicherungen mit Solvency II Wettbewerbsvorteile gewinnen – indem sie Gefahrenpotenziale identifizieren und Risiken bewusst steuern.

Im Mittelpunkt der RISK 05 stehen der fachliche Austausch und das voneinander Lernen sowie die Gewinnung wertvoller Anregungen aus der Praxis: Ausgewiesene Experten diskutieren während der Podiumsdiskussion "Risikomanagement: Werttreiber oder regulatorische Bremse?" mit den Teilnehmern. Referenten der Veranstaltung sind unter anderem Vorstandsmitglieder der Gerling Versicherungs-AG, der Commerzbank und der Allgemeinen Kreditversicherung Coface. Sie beschreiben den aktuellen Stand des Risikomanagements in ihren Unternehmen. Andy Müller-Maguhn, Sprecher des Chaos Computer Clubs, beleuchtet die "IT-Risiken im Kontext globaler Spannungsfelder" und geht auf Risiken rund um Wirtschaftsspionage und Information Warfare ein. Neben weiteren Praxisvorträgen erläutern darüber hinaus Experten von SAS, wie sich aktuelle Anforderungen an das Risikomanagement mithilfe von Business-Intelligence-Lösungen bewältigen lassen.

Die RISK 05 findet am 30. Juni 2005 in Frankfurt am Main, Hotel Steigenberger Frankfurter Hof statt und beginnt um 9:45 Uhr. Die kostenlose Veranstaltung endet um 17:15 Uhr mit einem kulinarischen Ausklang. Die Agenda ist im Internet unter www.sas.de/risk05 abrufbar. Interessenten können sich auch an Frau Ulrike Bergmann (ulrike.bergmann@ger.sas.com) bei SAS wenden.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.5 PCAOB Issues Guidance on Audits of Internal Control

Washington, DC, May 16, 2005 – The Public Company Accounting Oversight Board today published additional guidance to auditors on how to implement the PCAOB’s Auditing Standard No. 2, "An Audit of Internal Control over Financial Reporting Performed in Conjunction with an Audit of Financial Statements.”

The guidance consists of a Board Policy Statement Regarding Implementation of Auditing Standard No. 2 and a series of staff questions and answers. The questions and answers provide technical guidance to auditors on how to use the provisions and underlying principles of Auditing Standard No. 2 to conduct effective and cost-efficient audits of public companies’ internal control over financial reporting. The Board’s Policy Statement amplifies some of the themes in the questions and answers and articulates the Board’s policy on how it intends to administer Auditing Standard No. 2 in its oversight of the registered public accounting firms that audit public companies.

The guidance represents the PCAOB’s response to questions and concerns raised at the April 13, 2005, Roundtable on Implementation of Internal Control Reporting Provisions, hosted by the Securities and Exchange Commission and attended by the Board. At the roundtable, the Board heard directly from issuers, auditors, and investors on the front lines of implementing Section 404 of the Sarbanes-Oxley Act of 2002.

While roundtable participants generally supported the objectives of Section 404, many expressed concerns about compliance costs and offered constructive comments about how the implementation process can be improved. At the close of the roundtable, PCAOB Chairman William J. McDonough pledged that the Board would respond to some of the concerns about auditors’ implementation of Auditing Standard No. 2 by issuing additional guidance on the standard on May 16.

“It is clear to us that the internal control assessment and audit process has the potential to significantly improve the quality and reliability of financial reporting,” Mr. McDonough said. “At the same time, it is equally clear to us that the first round of internal control audits cost too much. Through the guidance we issue today, as well as our upcoming inspections, we are committed to seeing that AS No. 2 is implemented in a manner that captures the benefits of the process without unnecessary and unsustainable costs.”

Both the Board Policy Statement and the staff questions and answers focus primarily on the scope of the internal control audit and how much testing of a company’s internal control over financial reporting is required. The PCAOB identified these as the issues that primarily drive cost and therefore needed to be addressed most urgently in order to affect the 2005 audit process.

In particular, the staff questions and answers seek to correct the misimpression that certain provisions of Auditing Standard No. 2 need to be applied in a rigid manner that discourages auditors from exercising the judgment necessary to conduct an internal control audit in a manner that is both effective and cost-efficient. The Policy Statement expresses the Board's view that, to properly plan and perform an effective audit under Auditing Standard No. 2, auditors should –

  • integrate their audits of internal control with their audits of the client's financial statements, so that evidence gathered and tests conducted in the context of either audit contribute to completion of both audits;
  • exercise judgment to tailor their audit plans to the risks facing individual audit clients, instead of using standardized "checklists" that may not reflect an allocation of audit work weighted toward high-risk areas (and weighted against unnecessary audit focus in low-risk areas);
  • use a top-down approach that begins with company-level controls, to identify for further testing only those accounts and processes that are, in fact, relevant to internal control over financial reporting, and use the risk assessment required by the standard to eliminate from further consideration those accounts that have only a remote likelihood of containing a material misstatement;
  • take advantage of the significant flexibility that the standard allows to use the work of others; and
  • engage in direct and timely communication with audit clients when those clients seek auditors' views on accounting or internal control issues before those clients make their own decisions on such issues, implement internal control processes under consideration, or finalize financial reports.

The Board will continue to consider issues related to the implementation of Auditing Standard No. 2. The agenda of the Board’s next meeting with its Standing Advisory Group, scheduled for June 8 and 9, will focus on implementation.

In addition, the Board continues its efforts to facilitate implementation of Auditing Standard No. 2 by the auditors of the smaller U.S. public companies and foreign companies, that, by SEC rule, need not comply with Section 404 until 2006. Among other things, the Board is participating as an observer on both the SEC’s Advisory Committee on Smaller Public Companies and the Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission initiative on Implementing the COSO Control Framework in Smaller Businesses.

Section 404 of the Sarbanes-Oxley Act and the SEC’s related implementing rules require certain companies to include in their annual reports filed with the Commission a report on management’s assessment of the effectiveness of those companies’ internal control over financial reporting. In addition, Section 404 requires these companies’ auditors to attest to and report on the internal control assessments made by management. PCAOB Auditing Standard No. 2, which refers to the auditor’s attestation as an audit of internal control over financial reporting, is the standard auditors must use to satisfy their obligations under Section 404.

(Quelle: http://www.pcaob.com/News_and_Events/News/2005/05-16.asp)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 IBM stellt neue Software und Services für die automatisierte Integration von IT-Prozessen vor

Mit IT-Service Management rationalisieren Kunden ihre Infrastruktur.
IBM kündigt heute das erste Paket aus Software und Services an, das Kunden dabei unterstützt, IT-Prozesse automatisiert aufzusetzen und zu integrieren. Angefangen bei der Einführung eines verbesserten Patch Management bis hin zu einer Serverumstellung oder -erweiterung ermöglicht das neue Paket den Aufbau einer automatisierten IT-Umgebung im Unternehmen, quer über alle Abteilungen hinweg. Mit diesem Angebot ermöglicht die IBM ihren Kunden weitere Schritte in Richtung eines on demand Unternehmens. Kunden können nun ihre Geschäftsstrukturen, -prozesse und -infrastrukturen auswerten und je nach Bedarf automatisierte IT-Umgebungen aufbauen.

Basierend auf den Erfahrungen aus zahlreichen Kundenprojekten übersetzen die neuen IT-Service Management-Lösungen IT-Prozesse in überschaubare Bestandteile und Services und automatisieren ihre Integration. Auf die gleiche Weise integriert IBM Geschäftsprozesse für Kunden mit service-orientierten Architekturen (SOAs).

Der Vorteil der Automatisierung liegt darin, dass Kunden ihre IT-Prozesse nicht länger innerhalb ihrer eigenen Geschäftseinheit manuell gestalten und weiter die Integration in den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens von Hand programmieren müssen. Stattdessen können sie IT-Prozesse einmalig festlegen und die Integration in alle Arbeitsabläufe automatisiert bewältigen, was Zeit und Geld spart.

Das durchgehende Management von IT-Prozessen hilft Unternehmen dabei, Personal- und IT-Ressourcen ganz gezielt auf die Geschäftsziele hin ausgerichtet einzusetzen, wie zum Beispiel die Weitergabe präziser Bestandsaufnahmen an den Außendienst. Dieser Ansatz vermindert auch Betriebsstörungen, die durch IT-Umstellungen hervorgerufen werden, wie beispielsweise das Update einer komplexen Anwendung auf mehreren Servern, was 80% der Systemausfälle ausmacht.

Die neuen Lösungen umfassen IT-Prozessmanagement, Change Management, Configuration Management, Release Management und Information Lifecycle Management. Die auf IBM Middlewareprodukte Tivoli, Rational, WebSphere und DB2 aufbauenden Lösungen enthalten sogenannte „Tool Mentors“, die dabei helfen, ITIL-konforme Prozesse automatisiert zu implementieren.

Einem Bericht von Gartner Inc.¹ zufolge werden viele IT-Organisationen im Laufe des Jahres 2005 ihren Blick weg von traditionellen Kostensenkungsprogrammen hin auf Prozessverbesserungen lenken. Der neue Blickwinkel wird sich nicht nur auf die IT-Kosten, sondern auch auf die Leistung der IT auswirken. Laut Gartner müssen mit großer Wahrscheinlichkeit 20% der großen IT-Organisationen IT-Prozessverbesserungen
anstoßen, um ihre Betriebskosten bis zum Jahresende 2005 um 10%, und bis Ende 2007 um 40% zu senken. „Bereits die geringste Ausfallzeit oder die einfachsten IT-Umstellungen können einen Dominoeffekt verursachen, der große Schäden im IT-Umfeld und sogar für das Geschäft eines Unternehmens anrichten kann“, so Paul Brooks, Director, Enterprise System Services, USA Information Systems für Ahold, ein internationales Lebensmittelunternehmen mit Sitz in den Niederlanden. „IBM versteht das. IBM unterstützt uns aber darüber hinaus mit Werkzeugen und Methoden, mit denen wir unsere IT-Prozesse automatisieren und Ausfälle verhindern können.

(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/05/23.html)

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2.2 Oracle bringt Data Hub für Produkte

Oracle hat gestern sein inzwischen zweites Data Hub vorgestellt, mit dem Unternehmen all ihre Produktdaten zentral vorhalten können sollen. Das "Product Information Management Data Hub" speichert die Informationen dazu in einem einheitlichen Format, auf das dann wiederum andere Anwendungen (etwa Lagerverwaltung und Auftragsbearbeitung) gleichzeitig zugreifen können. Vorlagen für verschiedene Szenarien liefert der Hersteller bereits mit, über den 10.000 Dollar teuren "PIM Data Librarian" können Anwender die Dokumentenformate auch individuell anpassen. Im Lieferumfang des PIM Data Hub befindet sich die "Fusion Middleware", die auch mit der ERP-Software "E-Business Suite" zusammenspielt.

Oracle macht mit dem neuen Produkt gegenüber der Konkurrenz verlorenen Boden wieder gut. SAP hatte seine Lösungen "Master Data Management" und "Master Event Management" Ende vergangenen Jahres herausgebracht, praktisch zeitgleich mit IBMs "WebSpher Product Center" und "WebSphere Commerce". (tc)

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75899)

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3 IT-Sicherheit

3.1 Firefox behebt Schwachstelle

Neuer Release Candidate

Wie es bei der Mozilla Foundation Sitte ist, werden einzelne Fehler nicht wie bei Microsoft mit kleinen Software-Flicken behoben, sondern den Firefox gibt es nur komplett. Daher steht auf den Servern von Firefox jetzt der Release Candidate 1.0.4 zum Download bereit. Damit werden einige Sicherheitslücken, die in den letzten Wochen aufgetaucht sind, geschlossen.

Mit dieser Version wird unter anderem eine Cross-Scripting-Fehler behoben, über den ein Angreifer die Kontrolle über einen Rechner mit Firefox erlangen konnte, sollte dieser auf eine manipulierte Seite kommen.

Wie bei den anderen diesjährigen Updates für den alternativen Browser auch, kommen mit der Aktualisierung keine neuen Features hinzu. Bislang haben die Firefox-Entwickler vom Release Candidate bis hin zur endgültigen Version nur Tage gebraucht. Es ist also demnächst mit dem Update zu rechnen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21121)

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3.2 Microsoft startet seine Security Services

Marktbeobachter fürchten fatale Folgen

Nach über zweijähriger Entwicklungszeit befindet sich Microsofts Security Services in der entscheidenden Phase. Die Beta-Version von 'Windows OneCare' soll in der kommenden Woche den 60.000 Angestellten von Microsoft zur Verfügung gestellt werden. Es ist der erste offizielle Schritt des ehrgeizigen Plans Anti-Virus, Anti-Spyware, Firewall und Säuberungs-Tools zu bündeln und damit mit kleineren Anbietern von Sicherheits-Software zu konkurrieren. Im Sommer sollen dann "ausgewählten Kunden" die Version testen.

"Stellen sie sich die Software wie die vier Beine eines Tisches vor", sagte Denis Bonsall, Product Manager von Microsofts Technology, Care & Safety Group. "Es gibt jeweils ein Sicherheitsbein für Anti-Virus und Anti-Spyware, außerdem eine Zwei-Wege Firewall und eine Sicherheitsprüfung, um sicher zu gehen, dass die Windows-Einstellungen richtig eingerichtet sind." Der Service sei für Verbraucher gedacht, die sich selbst um diese Dinge keine Gedanken machen wollen und sich einfach einen Schutz wünschen. Der Sicherheitsstatus des jeweiligen Rechners wird mit einem Ampelsymbol dargestellt.

OneCare arbeite nicht mit Konkurrenzprodukten wie zum Beispiel von Symantec oder McAfee, da Microsoft umfassende Support-Services anbieten wolle. Bei den etablierten Spezialisten auf dem Sicherheitsmarkt dürfte Microsofts Markteinstieg für Verdruss sorgen. Symantec ließ in einem Statement schon einmal verlauten man sei "bereit für den Konkurrenzkampf". Unternehmenssprecherin Genevieve Haldeman sagte, "die Anwender sind in der Lage zu entscheiden, welches Produkt am Besten zu ihren Bedürfnissen passt".

Analysten warnen Microsoft vor unerwünschten Nebeneffekten des Services. "Das ist eine bedeutende Ankündigung und ihre Schwäche ist, dass so viele neue Features in ein einziges Angebot gesteckt werden", so Ovum-Analyst Graham Titterington. "Es wird wahrscheinlich Probleme auf dem Marktplatz verursachen - Probleme mit Microsofts Wettbewerbern, mit dem Kundenvertrauen und mit dem Wettbewerbshütern der EU und anderswo." Wenn Redmond den Service widerwilligen Kunden aufzwinge, könne das für das Unternehmen fatale Folgen haben, so Titterington.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21143)

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3.3 Sabotage am Firmennetz: Ex-Mitarbeiter rechnen ab

Frustbewältigung auf die eigene Art

Rache ist süß - und unbedingt notwendig, wenn man sich über jemanden geärgert hat. So verfahren zumindest viele ehemalige Mitarbeiter, die aus verschiedenen Gründen das Unternehmen verlassen haben und dem früheren Arbeitgeber noch eins auswischen wollen. Computersabotage ist zu deren Frustbewältigung ein gerne genommenes Mittel.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den das CERT Coordination Center (CERT/CC) zusammen mit dem US Secret Service erstellt hat. Danach sind eine Reihe von Netzwerkabstürzen oder Infrastrukturproblemen auf eine Sabotageakt verärgerter Mitarbeiter zurückzuführen. Meistens hat es für die Vergeltungsaktion ein auslösendes Moment gegeben, eine Entlassung (48 Prozent), Rationalisierung (7 Prozent) oder eigene Kündigung (38 Prozent).

Sie nutzen ihr Wissen über die Firma und deren IT aus, um abzurechnen. In 86 Prozent der Fälle waren ehemalige Techniker böswillig am Werk, das heißt, Administratoren oder andere mit privilegierten Zugangsrechten. Sie etablierten Hintertürchen in Form von neuen Rechten, wenn beispielsweise die alten Zugangsdaten gesperrt zu werden drohten, und brachen dann remote in das Firmennetz ein. Das zeigt, dass einige schon mit ihrer Entlassung rechnen mussten und schon vorher negativ aufgefallen waren. Oder sie stahlen Backup-Daten und produzierten Fehlinformationen, die sie in Umlauf brachten. Manche Mitarbeiter wären gar zu stoppen gewesen, hätte man in dem Unternehmen die Signale richtig erkannt. Spontan reagiert kaum ein Saboteur, so der Bericht.

Entdeckt werden sie fast ausnahmslos alle. Es bestehe eine Erfolgsquote von 90 Prozent, heißt es in dem Bericht. Häufig sind Logfiles die Enthüllungshelfer. In manchen Fällen sind Ex-Mitarbeiter aufgeflogen, weil ein System nicht mehr erreichbar war oder unzuverlässig gearbeitet hat. Nachforschungen ergaben dann Manipulationen, herbeigeführt durch einen nicht mehr für das Unternehmen tätigen ehemaligen Mitarbeiter.

Der Bericht ist nach sechs Jahren Forschung fertiggestellt worden. Zwar betreffen die Ergebnisse ausschließlich die USA. Es gibt aber keinen Grund, die Tendenz nicht auch auf andere Länder, darunter Deutschland, zu sehen. CERT/CC und der Secret Service raten das, was im Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Regelmäßige Prüfung des Netzes auf brachliegende Accounts zum Beispiel oder von Backup-Routinen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21188)

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3.4 CA muss Loch in Antivirus-Software stopfen

'eTrust' öffnet seine Pforten für Hacker

Einen mit dem Gefahrenpotenzial 'Hoch' eingestuften Software-Fehler hat Computer Associates (CA) auf seiner Webseite gemeldet. Dabei können Hacker einzelne, vornehmlich für Endverbraucher konzipierte, Antiviren-Produkte des Herstellers missbrauchen, um die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.

Im Einzelnen handelt es sich um eine Lücke in der Scanning Engine der 'eTrust'-Antivirus-Lösung von CA. Betroffen ist 'eTrust Antivirus' 6.0 und 7.0 sowie 7.1, 'eTrust Antivirus EZ' und 'eTrust Antivirus Intrusion Detection'. Ein Eindringling kann jeden beliebigen Code ausführen. Ohne dass der Anwender es zunächst bemerkt, verliert der die Kontrolle über seinen PC.

Das Unternehmen empfiehlt, den Bugfix aufzuspielen. Nach Angaben in der US-Presse liegt bereits ein Patch für das Consumer Produkt vor. Die Lücke sei schon Anfang Mai zu stopfen gewesen, allerdings sei der Patch lediglich an Firmen weitergegeben worden. Die Endverbraucherprodukte würden heute automatisch auf den neusten Stand gebracht. Anwender sollten überprüfen, ob ihre Antivirus-Lösung die Version 11.9.1 hat. Ist sie niedriger, sollte ein Virus-Signaturen-Update vorgenommen werden, um den Patch zu erhalten.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21295)

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3.5 Microsoft nimmt Stellung zu Windows-Sicherheitslücke

Ein Patch wurde im April bereitgestellt

Microsoft antwortet in einem seiner ersten "Security Advisories" auf Berichte über eine Windows-Sicherheitslücke, die Denial of Service-Angriffe ermöglichen soll. Microsoft hat das Problem bestätigt und gleichzeitig bekannt gegeben, dass für die Schwachstelle im April ein Patch veröffentlicht wurde und Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 nicht betroffen seien.

Das Microsoft Security Advirsory ist Teil eines Anfang des Monats veröffentlichten Pilotprogramms. Die Redmonder wollen so Stellung zu Berichten über Sicherheitslücken nehmen und entweder auf bereits zur Verfügung stehende Patches verweisen oder einen Workaround veröffentlichen.

Im gestrigen Advisory antwortete Microsoft auf den Bericht des French Security Incident Response Team, das eine Schwachstelle in der TCP/IP-Implementierung in Windows meldete. Man habe keine Informationen über Exploits und man betrachte den Sachverhalt nicht als erhebliche Einschränkung der Internet-Sicherheit, so Microsoft.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39133256,00.htm)

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3.6 Neuer Trojaner macht Dateien unbrauchbar

Pgpcoder ist unter anderem auf Excel- und Word-Dateien scharf
Microworld hat eine Warnung vor dem neu aufgetauchten Trojaner "Troj/Pgpcoder" veröffentlicht. Dieser verbreitet sich laut dem Virenspezialisten über Netzwerkfreigaben und macht Dateien unbrauchbar.

Laut Microworld sucht der digitale Übeltäter nach Dateien mit verschiedenen Endungen und enkodiert diese. "Die Original-Dateien werden gelöscht, die neuen enkodierten Dateien werden unlesbar gemacht", so die Warnung.

Beim Start kreiert der Trojaner einen Mutex (Mutual Exclusion) mit dem Namen 'encoder_v1.0', so dass nur eine Instanz des Threats auf dem beeinträchtigten Computer läuft. Danach sucht er im System nach Dateien mit den Endungen .asc, .db, .db1, .db2, .dbf, .doc, .htm, .html, .jpg, .pgp, .rar, .rtf, .txt, .xls, und .zip. Alle gefundenen Dateien werden vom Trojaner enkodiert und unlesbar gemacht.

Zum Abschluss erstellt Pgpcoder in jedem betroffenen Verzeichnis die Datei 'ATTENTION!!!.txt' und löscht sich daraufhin selbst. Die Datei hat folgenden Inhalt:

Some files are coded.
To buy decoder mail: [user]@yahoo.com
with subject: PGPcoder 000000000032

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39133406,00.htm)

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3.7 Achtung: Hacker kidnappen Daten!

Eine neue Methode von Computer-Kriminalität meldet das Sicherheitsunternehmen Websense: Dabei schleust ein Angreifer über ein Sicherheitsleck im Internet Explorer während des Besuchs einer Website einen Trojaner ("Downloader-aag") auf den Rechner des Opfers. Dieser lädt umgehend weiteren Code nach, ohne dass der Anwender davon etwas mitbekommt, und führt ihn aus.

Dieses Programm durchkämmt anschließend die lokale Festplatte und sucht dort nach bestimmten Dateitypen: Auf insgesamt zwölf Arten hat es die Software dabei abgesehen, darunter Dokumente, Fotos, Datenbanken, Zip-Archive oder Spreadsheets. Was der Schädling findet, verschlüsselt er, so dass der rechtmäßige Besitzer anschließend keinen Zugang zu den Informationen mehr hat.

Hat es seine destruktive Arbeit getan, löscht sich das Programm. Übrig bleibt lediglich eine Text-Datei mit Instruktionen, was der Anwender zu tun hat, um wieder an seine Daten zu kommen. In einem konkreten Fall, der Websense bekannt ist, forderte der Übeltäter das Opfer auf, 200 Dollar auf ein E-Gold-Konto einzuzahlen, was der Betroffene aber nicht tat.

Joe Stewart, Senior Security Researcher bei Lurhq Corp., erfuhr von der Geschichte und sah sich den Verschlüsselungsmechanismus an. Glücklicherweise stellte der sich als "ziemlich trivial" und leicht zu knacken heraus. Stewart schrieb darauf ein Programm, das die Dateien dechiffrierte.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75911)

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4 Branchennews

4.1 USU Software mit leichtem Umsatzplus

Der Softwarehersteller USU Software AG hat im ersten Quartal 2005 dank seiner Beratungssparte die Umsätze leicht auf 4,8 Millionen Euro gesteigert, allerdings rutschte die Firma in die Verlustzone. Der Vorstand rechnet aber damit, auch in diesen Jahr Gewinne zu schreiben.

Der Softwarehersteller für Portale und IT-Management-Lösungen, USU Software AG bei Ulm, hat im ersten Quartal 2005 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,4 auf 4,8 Millionen Euro gesteigert, wovon der Löwenanteil auf das Beratungsgeschäft entfiel. Während der Umsatzanteil dieser Sparte von 72 Prozent auf 79 Prozent stieg, sank der Anteil von Softwarelizenzen und Wartungen von 27 Prozent auf 18 Prozent. Wegen niedrigerer Zinserträge fiel das Ergebnis negativ aus: Der Quartalsverlust betrug 115.000 Euro, nach einem Gewinn von 119.000 Euro im Vorjahr. Mitte Februar schüttete das Unternehmen an seine Aktionäre eine Sonderdividende von insgesamt 34,2 Millionen Euro aus. Die Firma besitzt immer noch stattliche liquide Mittel von 14 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr geht der Vorstand von einem positiven Gesamtergebnis aus, bei leicht steigenden Umsätzen. Der Auftragsbestand liegt aktuell bei fast 6,7 Millionen Euro, eine Zunahme von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz leicht auf 18,7 Millionen Euro zurück, der Überschuss betrug 262.000 Euro.

(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8608)

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4.2 Arxes-Umsatz geht zurück

Der Kölner Arxes NCC AG hat die flaue Auftragslage im IT-Projektgeschäft im dritten Geschäftsquartal 2004/05 einen deutlichen Umsatzeinbruch beschert. Wie das Unternehmen bekannt gab, sanken die Erlöse im Ende März abgeschlossenen Dreimonatszeitraum gegenüber dem Vorjahr von 11,9 Millionen auf zehn Millionen Euro. Dabei gingen die Serviceeinnahmen von 10,9 auf 8,8 Millionen Euro zurück, während die Handelsumsätze um 100.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro anstiegen und nur leicht unter Plan lagen.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 522.000 auf 111.000 Euro. Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 80.000 Euro an - verglichen mit einem Überschuss von 451.000 Euro im Vorjahresquartal.

Insgesamt sei der Vorstand dennoch mit der Entwicklung im dritten Quartal zufrieden, teilte Arxes mit. Das Unternehmen verfolge weiter das Ziel, den Ertrag bei gleichzeitiger Ausweitung des Umsatzes mit mittelständischen Kunden noch in diesem Geschäftsjahr zu steigern und so im vierten Quartal 2004/2005 eine deutliche Verbesserung der Marge zu erreichen. Gleichzeitig will Arxes an der strategischen Neufokussierung auf das Mittelstandsgeschäft festhalten, da dieses Entwicklungspotential berge. So konnte bei zwei Outsourcing-Projekten allein in der Niederlassung Frankfurt der Personalstamm um 35 Mitarbeiter ausgeweitet werden. (mb)

(Quelle: http://www.computerwoche.de
/index.cfm?pageid=254&type=detail&artid=75915
)

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4.3 Bei Datenbanken liegen IBM und Oracle Kopf an Kopf

IBM führt den Markt für relationale Datenbank nur noch unwesentlich an, der 2001 von Big Blue überholte Rivale Oracle konnte im vergangenen Jahr kräftig aufholen. Der neuen Gartner-Statistik zufolge, in die ausschließlich die Einnahmen mit neuen Lizenzverkäufen einfließen, nahm IBM im vergangenen Jahr mit Datenbanken 2,66 Milliarden Dollar ein, ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zu 2003. Nahezu gleichauf lag Oracle mit 2,64 Milliarden Dollar, das Wachstum hier betrug jedoch 14,6 Prozent. Laut Gartner ist die Differenz zwischen den beiden Branchengrößen statistisch kaum noch signifikant, so dass es keinen Sinn mache, von einem der Hersteller als Marktführer zu sprechen. In Zahlen ausgedrückt kam IBM auf 34,1 Prozent Marktanteil, Oracle auf 33,7 Prozent.

Oracles gelungene Aufholjagd führen die Analysten nicht zuletzt auf ein erfolgreiches Linux-Marketing zurück. Das Versprechen, Kosten zu Sparen, wenn die Datenbank mit dem Open-Source-Betriebssystem kombiniert wird, habe offensichtlich bei vielen Kunden gezogen - ein großer Teil der Oracle-Umsätze sei auf dieser Plattform getätigt worden. Der Markt für Linux-Datenbanken fiel mit insgesamt 655 Millionen Dollar im vergangenen Jahr zwar immer noch vergleichsweise gering aus, habe sich gegenüber 2003 aber mehr als verdoppelt.

Platz Drei in der Datenbank-Rangliste belegt Microsoft mit 1,56 Milliarden Dollar Lizenzumsatz, 20 Prozent Marktanteil und einem Wachstum von 18,7 Prozent. Betrachtet man ausschließlich die Windows-Welt, hat Microsoft naturgemäß die Nase vorn. Die dort insgesamt abgesetzten Datenbanklizenzen brachten 3,1 Milliarden Dollar, von denen Microsoft über die Hälfte für sich vereinnahmen konnte. (ue)

(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75907)

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4.4 SAP bekräftigt mittelfristige Renditeprognose
Europas größter Softwarehersteller SAP hat seine mittelfristige Renditeprognose bekräftigt. Die operative Proforma-Marge solle bis 2007 über die Marke von 30 Prozent steigen, sagte Finanzvorstand Werner Brandt am Dienstag bei einer Investorenpräsentation in New York und bestätigte damit frühere Prognosen. Für 2005 erwartet SAP bei der operativen Proforma-Marge weiter einen Wert zwischen 28,0 und 28,5 (Vorjahr: 28,0) Prozent. Brandt bestätigte zudem die 2005er-Prognosen für den Umsatz und Gewinn je Aktie. (dpa/tc)

(Quelle: ttp://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=75874)

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4.5 Netscape 8.0 mit erstem Update

Nach langer Zeit gibt es wieder einen neuen Browser von Netscape. Version 8 vereint Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer unter einer Haube.

AOL hat ihren Webbrowser Netscape in der Version 8.0 fertig gestellt und hat diesen freigegeben. Im Unterschied zur Betaversion haben die Entwickler noch Fehler ausgemerzt. Nutzer von Netscape 8 können wahlweise zwischen der Rendering Engine von Mozilla Firefox und der vom Microsoft Internet Explorer wählen. Neue Funktionen sind nach der Freigabe der letzten Betaversion nicht hinzugekommen.

Kurz nach Freigabe der Version 8 hat AOL ein Update auf Version 8.0.1 veröffentlicht. In der finalen Version waren noch Sicherheitslücken enthalten, die mit Firefox 1.0.4 und Mozilla 1.7.8 bereits behoben wurden. Netscape 8.0.1 steht ab sofort zum Download bereit.

(Quelle: http://www.oszine.de/modules.php?op=
modload&name=News&file=article&sid=3415
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 SAP-Einzelhandelslösung zunehmend erfolgreich

Anlässlich der Branchenmesse "Retail Systems Conference" in Chicago präsentiert SAP mit Wickes Furniture eine weitere Handelskette, die ihre Geschäftsprozesse künftig mit der Branchensoftware SAP for Retail abwickelt.

In jüngster Zeit entschieden sich zahlreiche Einzelhändler – insbesondere im nordamerikanischen Markt – für die SAP-Lösung, darunter die Baumarktkette The Home Depot, die Handelskette Wawa sowie der Staubsaugerhersteller Oreck. Kanadas größter Buch- und Schallplattenhändler, Indigo Books & Music Inc., schloss seine Implementierung von SAP for Retail soeben erfolgreich ab. Die Händler profitieren vor allem durch beschleunigte, durchgängige Prozesse in der Lagerverwaltung und im Absatz- und Liefermanagement, sowie durch geringe Gesamtbetriebskosten und flexiblere Wertschöpfungsketten.

Die Einzelhandelsunternehmen nutzen SAP for Retail, um einheitliche und durchgängige Geschäftsprozesse von der Unternehmenszentrale bis auf Ladenebene zu modellieren. Fundierte Absatzprognosen, größere Transparenz bei Lagerbeständen und Bestellungen auf Basis von zukunfts- und investitionssicheren Technologielösungen zeigen den deutlichen Mehrwert von SAP für Retail. "Wir wollen unseren Kunden noch besseren Service liefern", erklärt Frank O'Connor, Vice President Information Systems bei Wickes Furniture. "SAP for Retail bietet uns die erforderliche Branchenfunktionalität. Wir können zentrale Prozesse im Finanzwesen und der Beschaffung automatisieren und zukünftige Technologien auf einer skalierbaren Plattform integrieren." Wickes Furniture wird darüber hinaus SAP-Lösungen für Mobile Business einsetzen und seine Verkäufer mit Tablet-PCs ausrüsten. Kundenwünsche können so schneller aufgenommen, Lagerbestände abgefragt sowie Cross- und Up-Selling-Chancen genutzt werden.

Mit SAP for Retail 24 Stunden geöffnet
Die Lebensmittelkette Wawa unterhält mit 16.000 Mitarbeitern in fünf US-Bundesstaaten mehr als 540 Läden, die rund um die Uhr geöffnet sind. Das Unternehmen hat sich im Laufe seiner über 40jährigen Firmengeschichte immer wieder der veränderten Marktdynamik angepasst und neue Geschäftsfelder erschlossen. Mit SAP for Retail will das Unternehmen vor allem die Absatzplanung, das Bestellwesen sowie die Sortimentsplanung verbessern. Dafür werden auf Basis der Technologieplattform SAP NetWeaver Daten aus den Kassensystemen mit den Back-Office-Systemen integriert. "Mit dieser Technologie können wir flexibler und zuverlässiger reagieren und so die Profitabilität steigern", kommentiert Thère du Pont, President von Wawa. "Davon profitieren unsere Mitarbeiter und unsere Kunden."

Millionen Datensätze verwalten
Das kanadische Unternehmen Indigo Books & Music hat mit SAP for Retail alle 250 Standorte integriert, darunter 88 Superstores, über 170 Geschäfte in Einkaufszentren sowie seinen Online-Shop. In den größeren Niederlassungen werden täglich zwischen 70.000 und 100.000 Buchtitel verwaltet, in den kleineren circa 25.000 Titel. Inklusive der Verfügbarkeitsabfragen, Bestellvorgänge und saisonaler Schwankungen ergeben sich so tagtäglich mehrere Millionen Vorgänge und Datensätze, die mit SAP for Retail durchgängig – vom Point of Sales bis ins Back-Office - verwaltet werden. "Mit unseren neuen Lösungen arbeiten wir rationeller, verringern unsere Betriebskosten und können unsere strategischen Unternehmensziele konsequent verfolgen", erklärt Doug Caldwell, Chief Technology Officer bei Indigo.

Anlässlich der Retail Systems-Konferenz, die vom 24. bis 26. Mai in Chicago/USA stattfindet, kündigte SAP Amerika zudem an, Retek-Kunden einen sicheren Wechsel auf SAP-Lösungen zu bieten. Damit weitet SAP das Anfang diesen Jahres vorgestellte "Safe Passage"-Programm auf Einzelhandelsunternehmen aus. Unternehmen, die als Folge der Übernahme von Retek durch Oracle Bedenken hinsichtlich der Integration unterschiedlicher Technologien haben, wird damit eine zukunftssichere Lösung angeboten. "Mit SAP for Retail sind unsere Kunden in der Lage, alle aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen zu meistern", kommentiert Peter Kabuth, Leiter des Geschäftsbereichs Retail und Wholesale bei SAP. "Mit der Branchenerfahrung von SAP und dem klaren Kundenfokus unterstützen wir nicht nur die geschäftskritischen Prozesse eines Einzelhändlers, sondern bieten eine Lösung, die investitionssicher und jederzeit erweiterbar ist. Dies erhöht den Return on Investment."

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=noframe&
url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open
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5.3 Karlsberg Unternehmensverbund setzt auf Prozesskompetenz von IDS Scheer

Der Karlsberg Unternehmensverbund hat mit der IDS Scheer AG, beide mit Hauptsitz im Saarland, einen branchenkompetenten Partner an Bord geholt, um bis April 2006 prozessorientiert mySAP ERP einzuführen.
Das unterdessen in vielen Ländern mit einer breiten Produktpalette tätige Unternehmen hat sich für IDS Scheer als internationalen Lösungsanbieter für Prozesse und IT entschieden, um sicherzustellen, dass die SAP-Implementierung auf der Basis einer durchgängigen Fachkonzeption erfolgt. Die IDS Scheer AG, die wie der Getränkehersteller ihre Konzernzentrale im Saarland hat, stellt der Karlsberg Unternehmensgruppe branchenkompetente SAP-Berater zur Seite, um die einheitliche Abwicklung der Unternehmensprozesse im Karlsberg Verbund durchgängig auf mySAP ERP umzustellen. Angesichts neuer Anforderungen an unternehmensübergreifende IT-Systeme sollen die bestehenden Systeme durch den Einsatz von mySAP ERP standardisiert werden.

Gerhard Theis, Geschäftsführer Verwaltung und Personal der Karlsberg Brauerei GmbH und Mitglied des Unternehmensboards: "Mit mySAP ERP hat sich Karlsberg für die besondere Branchen- und Beratungskompetenz von IDS Scheer entschieden. Wir sind überzeugt, dass die hohe Flexibilität unseres neuen Partners uns darin unterstützen wird, die Steuerung auch individueller, getränkespezifischer und unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse im Karlsberg Verbund mit modernster Informationstechnologie zu begleiten." Helmut Kruppke, Vorstandssprecher der IDS Scheer AG: "Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass unser Unternehmen auch im erfolgreichen Mittelstand angekommen ist. Unsere gewachsene Erfahrung im Bereich der Getränkeindustrie hat uns ermöglicht, Karlsberg ein überzeugendes Konzept vorzulegen."

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=noframe&url=
http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open
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5.4 Deutsche Post und SAP bringen innovatives Angebot für Geschäftskunden auf den Markt

Mit einer neu entwickelten Plattform für den elektronischen Austausch von Rechnungen zwischen Geschäftskunden wollen die Deutsche Post und SAP Unternehmen neue Möglichkeiten für Kosteneinsparungen bei der Rechnungsstellung und –verarbeitung bieten. Auf der Basis einer von SAP entwickelten Software übernimmt die Deutsche Post die elektronischen Rechnungsdaten aus dem Fakturierungssystem des Rechnungsversenders, konvertiert diese und leitet sie dem Empfänger in dem von ihm bevorzugten Datenformat zu. Der Rechnungsempfänger kann die Daten anschließend direkt in seinen elektronisch gestützten Freigabe-Prozess oder sein eigenes Buchhaltungssystem leiten.

Die Plattform wird im vierten Quartal des Jahres aufgeschaltet. Nach Einführung auf dem deutschen Markt soll das Angebot auch schrittweise auf andere Länder ausgeweitet werden. Für deutsche Unternehmen ist die angebotene Lösung eine Neuheit, die unabhängig von der Unternehmensgröße erhebliches Einsparpotenzial bietet. Rechnungsempfänger reduzieren ihre Kosten für die Rechnungseingangsbearbeitung, Rechnungsversender bekommen eine einfache und kostengünstige Lösung zur Rechnungsübertragung und können gleichzeitig ihre Kunden durch eine technisch passfähige Anbindung bei deren Einsparbemühungen unterstützen.

Die Hälfte der Rechnungen von den Top-150-Lieferanten eines Großunternehmens stammt von den 20 größten Lieferanten. Oftmals lohnt sich aus Kostengründen nur für diese die Einrichtung einer Verbindung über Electronic Data Interchange (EDI). In vielen Fällen geht die tatsächliche Zahl der Lieferanten jedoch in die tausende.

Gerade für kleinere Rechnungsversender existiert bis heute keine Anbindungslösung, die preislich attraktiv wäre. Somit besteht selbst für Unternehmen, die schon EDI nutzen, erhebliches Potenzial für eine Kostenreduzierung im Bereich des Rechnungsmanagements, das sich mit dem Dokumentenservice Online der Deutschen Post realisieren lässt.

Auch eingehende Papierrechnungen
Um für den Rechnungsempfänger eine größtmögliche Vereinfachung und maximalen Zusatznutzen zu erreichen, können ergänzend zu den elektronisch übermittelten Daten auch eingehende Papierrechnungen verarbeitet werden. Diese werden digitalisiert und anschließend zusammen mit den elektronisch erhaltenen Rechnungen eingespeist. Die ersten Kundengespräche zeigen, dass in vielen Unternehmen die Suche nach einer funktionierenden Lösung zur Optimierung der Rechnungseingangsbearbeitung ganz oben auf der Agenda steht.

Für die Deutsche Post ist der Dokumentenservice Online ein wichtiger Baustein ihrer erklärten Strategie zum Ausbau der Dienstleistungsangebotes rund um das Briefgeschäft. "Wir wollen zum Kommunikationsdienstleister für unsere Kunden werden. Es liegt daher auf der Hand, dass wir gemeinsam mit leistungsstarken Partnern wie SAP neue Dienstleistungen anbieten, die das klassische Briefgeschäft ergänzen.", so Dr. Hans-Dieter Petram, Mitglied des Konzernvorstands.

„Die SAP spielt stets eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, Innovationen bedarfsgerecht voranzutreiben. Unternehmen stellen heutzutage Anforderungen, die es erfordern, neue Geschäftsprozesse schnell und effizient umzusetzen. Daher ist für SAP die Partnerschaft mit der Deutschen Post von strategischer Bedeutung. Hier haben wir alle Voraussetzungen für die erfolgreiche Vermarktung eines derart innovativen und sehr zukunftsträchtigen Geschäftsmodells geschaffen. Durch die Etablierung einer Plattform zum elektronischen Austausch von Dokumenten verschaffen wird den Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile.“, erläutert Michael Kleinemeier, Managing Director der SAP Deutschland AG & Co. KG und Regional President der Region EMEA Central.

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open
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5.5 SAP-Technologie für den Mittelstand

Abstatt, 09.05.2005 – Die Steeb Anwendungssysteme GmbH veranstaltet am 6. und 7. Juni in Heilbronn das Technologieforum 2005 unter dem Motto „SAP NetWeaver – Visionen werden konkret“. Das führende SAP-Systemhaus wird Technologien und Trends rund um SAP NetWeaver und elektronische Geschäftsprozesse für mittelständische Unternehmen vorstellen. Themen sind u.a. Business Intelligence, Unternehmensportale, Prozessintegration, Adaptive Computing, erfolgreiche Migrationen und RFID.

Den Eröffnungsvortrag wird SAP-Vorstandsmitglied Peter Zencke zum Thema „IT-Lösungen für innovative Geschäftsmodelle und nachhaltiges Wachstum – Niedrige TCO, hohe Flexibilität“ halten. Es folgen diverse Fachvorträge von Steeb, Anwendern, SAP und Partnern. Abschließend spricht Prof. Dr. Herbert Schuster von der Fachhochschule Heidelberg zum Thema „Aktuelle IT-Trends im Praxis-Test – Überblick über Trends im IT-Bereich und Bewertung des praktischen Nutzens“.

Das Steeb Technologieforum findet in diesem Jahr das zehnte Mal statt und hat sich damit als Informationsplattform für IT-Themen im SAP-Umfeld etabliert. Darüber hinaus dient es auch dem Erfahrungsaustausch zwischen Firmen und ist somit zugleich ein Insidertreffen der IT-Verantwortlichen und Systemadministratoren.

Die Veranstaltung findet im redblue Messe- und Eventcenter Heilbronn statt. Weitere Informationen finden Interessenten unter

(Quelle: http://www.steeb.de/techfo05)

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5.6 Verbesserte Sicherheit und höhere Leistung

Windows Small Business Server 2003 SP 1 ab sofort verfügbar

Microsoft hat das Service Pack 1 (SP1) für Windows Small Business Server 2003 veröffentlicht. Es steht ab sofort als Download auf der Microsoft Homepage zur Verfügung und wird demnächst auch als CD-Rom verfügbar sein. Das SP1 sorgt für verbesserte Sicherheit, höhere Leistung und Stabilität. Das Service Pack 1 bietet Updates für alle Komponenten des Windows Small Business Server 2003. Besonders für die Kunden mit der Premium Edition: Sie erhalten ein kostenloses Update des ISA Server, von der Version 2000 auf die Version 2004. Das Service Pack 1 von Windows Server 2003, das vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde, ist dabei nicht identisch mit dem nun vorgestellten SP für den Windows Small Business Server 2003.

Die Anwender erhöhen mit dem Windows Small Business Server 2003 SP1 die Sicherheit ihrer IT-Produkte. Außerdem steigern sie die Leistungsfähigkeit des Windows Small Business Server 2003 für die optimale Bereitstellung und die effiziente Verwaltung von IT-Umgebungen. Microsoft rät daher jedem Nutzer, das Service Pack 1 unmittelbar zu installieren.

Unterstützung für alle Produktkomponenten
Das Windows Small Business Server 2003 SP1 enthält neben dem Service Pack für Windows Small Business Server 2003 folgende Updates:

  • Windows Server 2003 SP1
  • Windows SharePoint Services 2.0 SP1
  • Microsoft Exchange Server 2003 SP1
  • Microsoft Office Outlook 2003 SP1
  • Windows XP SP2 (automatische Installation für Clients)
  • Microsoft SQL Server 2000 SP4 (Premium Edition)
  • Microsoft ISA Server 2004 (Premium Edition)

Nutzer der Windows Small Business Server 2003 Premium Edition erhalten mit dem SP1 einen kompletten Versions-Upgrade von ISA Server 2000 auf ISA Server 2004. Das Small Business Server 2003 SP1 unterscheidet sich vom Windows Server Service Pack 1 von Microsoft. Das Windows Server SP1 enthält verschiedene Funktionen, die für den Small Business Server 2003 nicht relevant sind. Die verbesserte Sicherheit ist aber bei beiden Produkten ein wichtiger Faktor. So bietet der E-Mail- und Internetverbindungs-Assistent des Small Business Server 2003 SP1 die gleichen Funktionalitäten wie der Sicherheits-Konfigurations-Assistent bei Windows Server 2003. Unter http://www.microsoft.com/germany/sbserver/downloads/sp1/default.mspx steht das Windows Small Business Server 2003 Service Pack 1 zum Download bereit.

Netzwerklösung für mittelständische Unternehmen

Windows Small Business Server 2003 von Microsoft ist die integrierte Komplettlösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Dieses All-in-One-Paket ermöglicht Unternehmen den einfachen, aber sicheren Zugriff auf Dateien, Druck-, E-Mail- und Faxdienste sowie Internetfunktionalitäten. Mit dem Windows Small Business Server 2003 bietet Microsoft Funktionen, die auch in Großunternehmen genutzt werden. Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, die schnelle Installation und die einfache Bedienung zeichnen den Windows Small Business Server zusätzlich aus. Um den spezifischen Bedürfnissen von kleinen und mittleren Unternehmen gerecht zu werden, ist Windows Small Business Server 2003 sowohl in einer Standard Edition als auch in einer erweiterten Premium Edition erhältlich: Letztere beinhaltet zusätzlich Microsoft SQL Server 2000 und den Microsoft Internet Security and Acceleration (ISA) Server. Weitere Informationen zum Windows Small Business Server erhalten Sie unter: http://www.microsoft.com/germany/sbserver/default.mspx

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany
/presseservice/meldungen.asp?ID=531373
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5.7 Fachmesse BPM-Vision

Microsoft zeigt Lösungen für das Management von Geschäftsprozessen

Microsoft präsentiert auf der Fachmesse BPM-Vision innovative Lösungen zum Management von Geschäftsprozessen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht der BizTalk Server 2004. Er wird zum Management und zur Automatisierung von Geschäftsabläufen eingesetzt, die sich über verschiedene Anwendungen und Plattformen hinweg erstrecken. Die Microsoft-Partner Resco und BizT@lk AG stellen auf der Messe weitere Business Process Management-Lösungen vor. Die BPM-Vision findet im Rahmen der Midvision am 8. und 9.6.2005 auf der Messe Karlsruhe statt.

"Mit unserem Portfolio bieten wir eine einzigartige Gesamtlösung für das durchgängige Management von Geschäftsprozessen", so Carsten Hecht, Produktmanager im Bereich Prozessintegration bei Microsoft. "Die BPM-Vision bietet uns ein ideales Forum, auf dem wir dies dem Fachpublikum präsentieren können."

Zentraler Bestandteil BizTalk Server 2004
Der Microsoft BizTalk Server 2004 ist ein zentraler Bestandteil zur Steuerung von Geschäftsprozessen. Er ermöglicht effiziente und flexible Geschäftsabläufe - innerhalb eines Unternehmens ebenso wie im Zusammenspiel mit Kunden, Partnern und Zulieferern. Mit ihm erhalten Unternehmen die Möglichkeit, Abläufe schnell an neue Gegebenheiten anzupassen und schrittweise auf eine Service-orientierte Architektur zu migrieren. Businessanwender können damit Geschäftsabläufe durchgehend modellieren, automatisieren, analysieren und optimieren.

Nach einer Studie von Nucleus Research erzielen die Kunden mit dem BizTalk Server 2004 einen Return on Investment von 240 Prozent in nur elf Monaten. Dieser hohe Wert ist insbesondere auf kurze Entwicklungszeiten, niedrige Projekt-, Lizenz- und Betriebskosten zurückzuführen. Das US-Magazin InfoWorld hat den BizTalk Server 2004 in der Kategorie "Enterprise Apps" als beste Lösung für die Prozessautomatisierung mit dem "Technology of the Year Award" ausgezeichnet. Als Begründung führt InfoWorld insbesondere an, dass Businessanwender mit dem BizTalk Server die volle Kontrolle über Geschäftsprozesse erlangen.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/
presseservice/meldungen.asp?ID=531371
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5.8 Deutschlandweit erste Migration auf SSA ERP LN abgeschlossen

Brill Gartengeräte GmbH setzt auf neue ERP-Version von SSA Global

SSA Global, weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, gab heute den Abschluss der deutschlandweit ersten Migration auf SSA ERP LN 6.1 bekannt. Die Brill Gartengeräte GmbH will die erweiterten Funktionalitäten der neuen ERP-Version nutzen und damit ihre Unternehmensabläufe optimieren. Die Lösung ging im Februar 2005 in den Echtbetrieb.

Die Brill Gartengeräte GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit einer mehr als 130-jährigen Firmengeschichte. An den Standorten Witten und Neu-Ulm sowie ausländischen Produktionsstätten werden Qualitätsprodukte für den Gartenfachhandel gefertigt. Das umsatzstärkste Segment der Produktpalette sind Elektro- und Benzinrasenmäher.

Bereits seit 1998 hatte das Unternehmen eine SSA Baan IV-Lösung im Einsatz. Migriert wurden alle Module des Systems, u.a. Einkauf, Produktion, Lagerwirtschaft, Verkauf, EDI, Konstruktionsdatenverwaltung und Finanzbuchhaltung. Als Hardwareplattform dienen Fujitsu Siemens Primergy-Rechner mit dem Betriebssystem Windows 2000 unter Microsoft SQL.

"Mit der neuen ERP-Version von SSA Global steht uns eine Palette an neuen Funktionalitäten zur Verfügung, die uns dabei unterstützen, auch künftig innovative Produkte in relativ kurzer Zeit marktreif zu gestalten und gleichzeitig unseren eingeschlagenen Expansionskurs weiter zu verfolgen", so Rüdiger Jähnke, Controlling und IT-Manager, Brill Gartengeräte GmbH. "Die hohe Qualität unserer Produkte verlangt nach Zuverlässigkeit und Flexibilität in der Planung und in der Fertigung. Von der neuen Lösung versprechen wir uns ein großes Optimierungspotenzial."

“Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit SSA Global ist es uns gelungen, die neue Lösung zügig einzuführen, sodass wir rechtzeitig zum Beginn unseres Saisongeschäfts die neuen Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können“, kommentiert Rüdiger Jähnke die Implementations¬phase von nur rund drei Monaten, die zudem durch die erfolgreiche Markteinführung einer neuen Produktserie gekennzeichnet war.

Kurzprofil Brill Gartengeräte GmbH
Die Brill Gartengeräte GmbH ist ein mittelständischer Hersteller von Gartengeräten mit Sitz in Witten und Neu-Ulm. Das wichtigste und umsatzstärkste Segment der umfangreichen Produktpalette sind Elektro- und Benzinrasenmäher. In diesem Bereich ist das Unternehmen bekannt für seine Innovationen: 2003 brachte es den leisesten Benzinrasenmäher der Welt auf den Markt, 2005 den platzsparendsten Elektrorasenmäher, der momentan verfügbar ist. Verkauft werden die Geräte in Deutschland und 20 europäischen Ländern. Seit 1997 ist Brill nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Kurzprofil SSA Global
SSA GlobalTM ist ein weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Enterprise Resource Planning (ERP)-Software für die Fertigung, den Handel, die Dienstleistungsindustrie sowie für Öffentliche Verwaltungen. Ergänzend zu den zentralen ERP-Lösungen bietet SSA Global eine umfassende Palette integrierter Lösungen an, inklusive Corporate Performance Management, Customer Relationship Management, Product Lifecycle Management, Supply Chain Management und Supplier Relationship Management. Mit Hauptsitz in Chicago/USA und weltweit 63 Standorten betreut SSA Global etwa 13.000 aktive Kunden in über 90 Ländern.

(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/mycountry/centraleurope
/unternehmen/pressemeldungen/219897/Brill
)

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5.9 Varial & CORPORATE PLANNING zusammen auf dem BVBC-Kongress 2005

Der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller, kurz BVBC, lädt in diesem Jahr vom 19. – 21. Mai zum Bundeskongress der Bilanzbuchhalter und Controller nach Bad Nauheim ein. Der Kongress wird jährlich für Fachleute aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie der Betriebswirtschaft ausgerichtet.

Gemeinsam mit unserem strategischen Softwarepartner, der CP Corporate Planning AG, präsentieren wir im Rahmen des Kongresses unsere Softwareprodukte für das Finanzwesen und Controlling. Aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze zum Thema Rating, konsolidierter Jahresabschluss nach IAS/IFRS und US-GAAP sowie der Finanz- und Liquiditätsplanung und aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Kongress bietet den Kongressteilnehmern, welche überwiegend den Berufsgruppen Bilanzbuchhaltung und Controlling entstammen, in diesem Jahr unter dem Motto „Weiterbildung - Schlüssel zum beruflichen Erfolg - Karrierechancen durch Wissensvorsprung“ ein breites Rahmenprogramm rund um die Themen Internationale Rechnungslegung und Berichtswesen, sowie Rating, IAS 2005, Controlling und Beratung an.

Über Ihren Besuch während der Veranstaltung würden wir uns sehr freuen – wenn Sie noch weitere Fragen zum diesjährigen BVBC-Kongress an uns stellen möchten, so senden Sie uns
einfach eine E-Mail.

(Quelle: http://www.varial.de/)

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