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ERS-IT-News Juli 2004
- Fachliches
1.1 hmd - IDEA-Datenexport
1.2 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren geschützt
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Mircosoft-Browser schaufelt sich sein eigenes
Grab
2.2 Pop-up-Programm klaut Paßwörter für Online-Banking
2.3 Neue Verschlüsselung soll WLAN sicherer machen
2.4 Speichermodule defekt
2.5 Besuch von Websites kann zu Virusinfektionen
fuehren
- Branchen-News
3.1 Marktforscher sehen deutschen Markt für IT-Dienste
wachsen
3.2 Wurm verschickt sich mit Quellcode
3.3 Fehler im Linux-Kernel ermöglicht Manipulation
der Gruppen-ID von
Dateien
3.4 Bundesregierung plant neue Abgabe auf Computer,
Drucker und MP3-Player
- Sonstiges
4.1 Neuer Anlauf für Informationsfreiheitsgesetz
4.2 Wirtschaft arbeitet an Notrufnummer gegen Kartenbetrug
4.3 Vorsicht Hacker
4.4 Daimler-Crysler: IT-Strategie, "Wir waren etwas
zu optimistisch"
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 DATEV-Programm zur Abschlußprüfung in sieben
Länder-Versionen
5.3 hmd liefert "unterjähriges Rating" in Verbindung
mit Qualitätsbeurteilung aus
5.4 Sage KHK: Die neue Classic Line 3.3: Ein neuer
Meilenstein in der Produktgeschichte
5.5 Sprachgesteuerte Kommissionierung für Microsoft
Axapta
5.6 Online-CRM-Loesung: Salesforce.com
1 Fachliches
1.1 hmd - IDEA-Datenexport
Die GDPdU-konforme Archivierung von Mandantendaten auf CD ist
mit dem Modul hmd.DataSafe schon lange kein Problem mehr. Die Daten
können zum Zwecke der Jahressicherung an den Mandanten übergeben
werden, der sie ohne hmd-Installation mit dem auf der CD enthaltenen
Programm hmd.DataView jederzeit anschauen kann. Die Daten können
aber auch - und das ist der eigentliche Sinn des Programms - zum
Zwecke einer Betriebsprüfung auf CD gebrannt und dem Prüfer
übergeben werden. Die Datenhaltung und das Programm hmd.DataView
entsprechen den Vorgaben aus §§ 146 / 147 AO. Vor wenigen
Tagen wurde die neu entwickelte IDEA-Schnittstelle in hmd.DataSafe
endgültig freigegeben. Diese Schnittstelle wurde in enger Zusammenarbeit
mit Betriebsprüfern und mit der Unterstützung mehrerer
Anwender, die aktuelle Prüfungsfälle vorliegen hatten,
so konzipiert, daß die Daten auf Knopfdruck in die IDEA-Software
eingelesen werden können. Dafür hat hmd nur Lob von den
beteiligten Prüfern erhalten, und in den Praxistests natürlich
auch die Steuerberater, die sich um eine einwandfreie EDV-Organisation
in Ihrer Kanzlei gekümmert haben. "Wollen wir das überhaupt?"
Diese Frage hört man von den Anwendern oft. Inzwischen aber
ist der Sinn der IDEA-Schnittstelle über jeden Zweifel erhaben.
Nach den ersten Praxisfällen darf man vermuten, daß Prüfer,
denen man ihre Arbeit erleichtert, anders prüfen als die, denen
man Steine in den Weg legt. Und ein Recht auf die Ausgabe der Daten
hat der Betriebsprüfer so oder so.
(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11301)
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1.2 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren
geschützt
Die IT-Ausfälle infolge der in letzter Zeit immer zahlreicheren
und tückischeren Angriffe auf die IT-Systeme offenbaren in
den Unternehmen vielfach teils erhebliche Defizite bei der IT-Sicherheit.
IT-Sicherheit ist dummerweise kein Produkt, das sich irgendwo fertig
kaufen ließe, sondern ein Verfahren, das akribisch (und kontinuierlich!)
konzipiert, realisiert, dokumentiert und kontrolliert werden muß.
Wo stehen diese Anforderungen an die IT-Sicherheit im Unternehmen?
Sie stehen - außer im Lehrbuch für IT-Manager - in den
GoBS (auf denen die GDPdU aufsetzen) und im Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG)!
Wenn ein IT-System durch einen externen Angriff Schaden nimmt, dann
sind die Ursachen dafür doch wohl zunächst im Verfahren
zu suchen: Was hat versagt? Das Konzept, die Dokumentation, die
Kontrolle? Unternehmen mit durchgängigen IT-Sicherheitsverfahren,
die dennoch Schaden durch externe Attacken auf ihre IT nehmen, dürften
schwer zu finden sein. Wirtschaftliche Schäden infolge von
IT-Ausfälle durch eine zuverläßige IT-Sicherheitslösung
zu minimieren, muß das Interesse jeden Unternehmens sein.
Das schöne für die Unternehmen, die dieses Interesse auch
verfolgen, ist: Wer im Unternehmen eine funktionierende IT-Sicherheitslösung
hat, der hat bereits wesentliche Anforderungen des BDSG und der
GDPdU erfüllt.
(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/kommentare/ed0405.htm)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Mircosoft-Browser schaufelt sich sein
eigenes Grab
Neues Loch im Internet Explorer: Hacker schleusen HTML-Code ein.
Das Sicherheitsunternehmen Secunia warnt vor einem neuen Sicherheitsleck
im Internet Explorer 6.0 (IE). Das Loch ähnele einer Schwachstelle,
die vor sechs Jahren in den Versionen 3.0 and 4.0 des Browsers aufgetreten
und damals von Microsoft gepatcht worden sei, hieß es. Die
jetzt in der IE-Version 6.0 entdeckte Lücke könne jedoch
auch in anderen Versionen des Browsers auftreten. Über die
Schwachstelle können Angreifer einen sogenannten 'Cross-Domain-Zugriff'
starten. Ist der Browser geöffnet, kann dabei über eine
Webseite beliebiger HTML-Code in einen Frame (Rahmen im HTML-Quelltext)
der geöffneten Seite eingeschleust werden. Während der
Anwender glaubt, seine vertraulichen Daten etwa in das Webformular
einer Bank einzutragen, werden diese an die Hacker übermittelt.
Microsoft hat die Lücke noch nicht gepatcht. Sicherheitsexperten
empfehlen, Browser wie Mozilla, Netscape oder Safari zu verwenden,
die IE-Sicherheitseinstellungen auf die höchste Stufe zu setzen
und nur vertrauenswürdige Sites zu besuchen. Erst vor wenigen
Tagen hatten Hacker in einem Großangriff auf die Server von
Webhosting-Unternehmen versucht, ein bösartiges Java-Script
über zwei IE-Lücken auf die Rechner der Anwender zu schmuggeln.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15311&directory=news-itsecurity)
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2.2 Pop-up-Programm klaut Paßwörter
für Online-Banking
Fünfzig Banken im Visier der Hacker.
Wer in diesen Tagen seine Bankgeschäfte online erledigt, schwebt
in höchster Gefahr, daß sein Konto gehackt wird. Sicherheitsexperten
warnen vor einem bösartigen Programm, das eine Lücke im
Internet-Explorer (IE) ausnützt und sich via Pop-up auf die
Rechner seiner Opfer schleicht. Dort kann es Tastenanschläge
lesen und Paßwörter stehlen. Der Trojaner ist ein Beweis
für einen Taktikwechsel in der Hackerszene. Anstatt wahllos
Unheil anzurichten, geht es immer öfter um den Diebstahl von
Geld.
Im Visier der Hacker sind rund 50 Banken-Websites, darunter auch
große Institutionen wie die Citibank und die Deutsche Bank.
"Wenn das Programm registriert, daß man eine dieser Seiten
besucht, zeichnet es die Tastenanschläge auf", sagte Marcus
Sachs vom Internet Storm Center, einem Unternehmen, daß Angriffe
auf das Netz beobachtet. Zwar haben alle Finanzinstitute in ihre
Websites Verschlüsselungen eingebaut um Log-in-Daten zu schützen,
doch der neue Trojaner umgeht solche Schutzmaßnahmen. Er greift
die Informationen ab, bevor sie verschlüsselt werden. "Der
Browser verschlüsselt nicht die Daten zwischen der Tastatur
und dem Computer. Er verschlüsselt sie erst, wenn sie in das
Web gehen", so Sachs. Nach seinen Worten wurde der Trojaner
als erstes auf dem Computer eines Angestellten einer "bedeutenden
Dotcom-Firma" gesichtet. Experten haben den bösartigen
Code analysiert und ihm den vorläufigen Namen 'img1big.gif'
gegeben. Microsoft empfiehlt IE-Nutzern die Sicherheitsvorkehrungen
so weit wie möglich zu erhöhen, bis ein Patch zur Verfügung
steht.
In der jüngsten Vergangenheit zeichnete sich immer deutlicher
ab, daß es Hacker verstärkt auf Geld abgesehen haben.
Erst kürzlich warnten Experten vor so genannten Zombie-Rechnern.
Sie könnten dazu benutzt werden, um Finanzinformationen zu
stehlen oder unauffindbare Spam-Mails zu versenden. Von solchen
'Botnets' (Netzwerke von geknackten Rechnern) gehe damit eine größere
Gefahr aus, als von Würmern wie Sasser oder MSBlast.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15278&directory=news-itsecurity)
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2.3 Neue Verschlüsselung soll WLAN sicherer
machen
Upgrade bestehender Systeme nicht möglich.
Das Standardisierungsgremium IEEE (Institute for Electrical and
Electronics Engineers) hat einen neuen Sicherheitsstandard für
WLAN abgesegnet. Die Technologie mit dem Namen 802.11i soll die
chronisch unsichere WEP-Verschlüsselung ablösen. Der neue
Standard macht allerdings eine neue Hardware nötig und kann
somit nur schrittweise eingeführt werden. Mit 802.11i werden
drahtlose Netzverbindungen künftig mit AES (Advanced Encryption
Standard) verschlüsselt, einem der momentan zuverläßigsten
Algorithmen. Obwohl für die AES-Codierung deutlich mehr Rechenleistung
nötig ist, soll die Datenübertragungsrate von WLANs nicht
darunter leiden. AES löst WPA (WiFi Protected Access) ab, daß
vom Industriekonsortium WiFi-Alliance im vergangenen Jahr als Übergangslösung
entwickelt wurde. Ein Upgrade bereits bestehender Systeme auf 802.11i
wird nicht möglich sein, so daß für die neue Technologie
sowohl die Basisstation als auch die Empfänger entsprechend
umgerüstet werden müssen. Deshalb kann der neue Standard
nur in Stufen eingeführt werden. Die IEEE will im September
die ersten Hardware-Zertifikate vergeben. Mit einer Markteinführung
von 802.11i-fähigen Produkten ist frühestens zum Ende
dieses Jahres zu rechnen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15240&directory=news-itsecurity)
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2.4 Speichermodule defekt
HP ruft Notebooks zurück Aufgrund eines fehlerhaften Speichermoduls
ruft HP weltweit Notebook-Käufer zur Teilnahme an einem Austauschprogramm
auf.
(Quelle: http://www.chip.de/news/c_news_12069020.html)
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2.5 Besuch von Websites kann zu Virusinfektionen
fuehren
Alle Informationen, Anleitungen und Removal-Tools.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39123510,00.htm)
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3 Branchen-News
3.1 Marktforscher sehen deutschen Markt für
IT-Dienste wachsen
Die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen ist in Deutschland entsprechend
der leichten weltwirtschaftlichen Erholung etwas angestiegen. Das
stellen die Marktforscher von IDC
in ihrer Studie der Markt für IT-Services in Deutschland 2003-2008
fest. Das Gesamtmarktvolumen für IT-Services habe im Jahr 2003
26,5 Milliarden US-Dollar (21,6 Milliarden Euro) betragen und werde
in 2004 ein Volumen von 26,9 Milliarden US-Dollar erreichen, was
einem Wachstum von 1,5 Prozent entspräche. Im Zeitraum von
2003 bis 2008 werde es ein durchschnittliches jährliches Wachstum
von 4,3 Prozent geben. Schließlich soll das Marktvolumen laut
IDC im Jahr 2008 etwa 32,6 Milliarden US-Dollar betragen. Zum Wachstum
würden große und auch wachstumsstarke Segmente wie IT-Outsourcing
und Systems Integration einen entscheidenden Beitrag zur prognostizierten
Entwicklung des gesamten IT-Services-Marktes leisten. Laut den Marktforschern
von Gartner ist der Weltmarkt
für IT-Dienste im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent gegenüber
dem Vorjahr auf 596 Milliarden US-Dollar gewachsen.
Die Unternehmen profitierten demnach vor allem von einem Trend zum
Offshore-Outsourcing. Indische Dienstleister konnten für 2003
mit 29 Prozent das größte Wachstum vorweisen.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48867)
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3.2 Wurm verschickt sich mit Quellcode
Seit dem Wochenende erreichen die Redaktion von heise Security
Hinweise auf einen neuen Mail-Wurm. Das besondere an Beagle.ad:
Er kommt gleich mit Quellcode ins Haus; die Viren-Mails enthalten
ein Archiv mit dem kompletten Assembler-Code des Schädlings.
Die Verbreitung von Beagle.ad hält sich noch in Grenzen, Antiviren-Hersteller
wie McAfee stufen sie als niedrig ein. Doch mit dieser Veröffentlichung
des Quellcodes hat der Autor unter Umständen den Keim für
eine Beagle-Epidemie in die Welt gesetzt. Denn mit dem Quellcode
kann jeder, der einen Assembler bedienen kann, eine neue Beagle-Variante
erstellen, die dann auch oft von Antiviren-Software erstmal nicht
entdeckt wird. McAfee hat jedenfalls schon die erste Variante Beagle.ae
gemeldet.
(Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/48863)
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3.3 Fehler im Linux-Kernel ermöglicht
Manipulation der Gruppen-ID von Dateien
Der Linux-Distributor SUSE
weist in einem Security Advisory auf einen Fehler im Linux-Kernel
hin, mit dem unter bestimmten Umständen Nutzer mit eingeschränkten
Zugriffsrechten die Gruppen-ID beliebiger Dateien durch das Kommando
chown ändern können. Die Gruppen-ID definiert die Zugehörigkeit
einer Datei zu einer Nutzergruppe. Angreifer können Änderungen
an der ID zum Erweitern der Zugriffsrechte, bis hin zu Root-Rechten,
mißbrauchen. Schuld ist laut Advisory die fehlerhafte Überprüfung
des Discretionary Access Control (DAC) in der Funktion fchown().
Die Schwachstelle läßt sich aber nur für Dateien
ausnutzen, die über einen NFS-Server exportiert werden und
die der Anwender auf sein System gemountet hat. Des Weiteren ermöglicht
die Lücke auch die Gruppen-ID von Dateien im /proc-Verzeichnis
zu ändern. Allerdings ist hier nach Angaben von SUSE der Zugriff
für non-Root-Nutzer dennoch nicht möglich. Betroffen sind
sowohl der Kernel 2.4 als auch der Kernel 2.6. SUSE hat neue Pakete
zur Verfügung gestellt, die zusätzlich auch die Lücke
in iptables für den Kernel 2.6 beseitigt. Auch Red Hat und
Fedora haben zu der chown-Schwachstelle eigene Advisories
und Pakete veröffentlicht.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48852)
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3.4 Bundesregierung plant neue Abgabe auf
Computer, Drucker und MP3-Player
Die Bundesregierung will zusätzliche Abgaben auf Computer,
Drucker und MP3-Player einführen. Es gehe um alle Geräte,
die zum Erstellen digitaler Kopien verwendet werden können,
betonte Justizministerin Brigitte
Zypries in der Süddeutschen Zeitung für die morgige Ausgabe.
Die Einnahmen sollen über Verwertungsgesellschaften den Autoren
beispielsweise von Musik oder Texten zukommen. Nach geltendem Urheberrecht
wird die Abgabe nur auf Kopierer, Scanner und CD- oder DVD-Brenner
erhoben. Die Elektronikbranche wehrt sich seit langem gegen eine
Ausweitung.
"Bisher wird die Abgabe nur auf Geräte erhoben, die tatsächlich
zum Kopieren bestimmt sind", sagte Zypries. "Künftig
ist entscheidend, ob ein Gerät generell zum Kopieren geeignet
ist - und wie häufig es durchschnittlich zum Kopieren genutzt
wird, soll dann für die Höhe der Abgabe maßgeblich
sein." Wie die Nutzungsintensität eines Geräts ermittelt
werden solle, sagte sie nicht.
Die Ministerin machte keine Angaben zur Höhe der Abgabe. "Auf
einen Drucker, der 50 Euro kostet, dürfen nicht noch 5 oder
7 Euro Abgabe kommen", räumte sie ein. Es solle eine Lösung
gefunden werden, mit der alle leben könnten. Die deutsche Elektronik-Industrie
befürchtet Wettbewerbsnachteile durch zusätzliche Abgaben
und weist auch darauf hin, daß beispielsweise beim Kauf eines
Computers mit CD-Brenner der Nutzer doppelt belastet würde.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48848)
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4 Sonstiges
4.1 Neuer Anlauf für Informationsfreiheitsgesetz
Die rot-grüne Koalition hat laut einem Bericht
der Berliner Zeitung die Weichen für ein Informationsfreiheitsgesetz
des Bundes gestellt. SPD und Grüne haben sich nach jahrelangem
Streit einigen können, heißt es. Die Bürger sollen
demnach künftig Zugang zu Informationen der Bundesbehörden
bekommen. Nach der parlamentarischen Sommerpause soll ein Gesetzentwurf
in den Bundestag eingebracht werden, wird die innenpolitische Sprecherin
der Bundestagsfraktion der Grünen, Silke
Stokar, zitiert. Das Informationsfreiheitsgesetz soll Verwaltungshandeln
transparenter machen, indem den Bürgern der voraussetzungslose
Zugang zu behördlichen Informationen des Bundes ermöglicht
wird. Die Bürger können dann Verträge einsehen, die
Ministerien mit Unternehmen abgeschlossen haben, Gutachten oder
Ausschreibungsunterlagen. Davon ausgenommen sein sollen die Landesverteidigung,
der Kernbereich der Geheimdienste sowie die Finanzverwaltung. Zudem
sollen als vertraulich gekennzeichnete Informationen geschützt
werden.
Bereits im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen aus dem
Jahr 1998 wurde ein Informationsfreiheitsgesetz angekündigt.
Das Gesetz wurde aber daraufhin immer wieder verschleppt.
Im Sommer 2001 hatte das Bundesinnenministerium einen "Diskussionsentwurf"
veröffentlicht. Dieser wurde von dem Ministerium bis Mitte
April 2002 überarbeitet. Die neue Fassung, die vor allem die
Vorbehalte der Beamten des Verteidigungs-, des Wirtschafts- und
des Finanzministeriums berücksichtigte, scheiterte
aber im Juni 2002. Die Grünen gaben sozialdemokratisch geführten
Ministerien die Schuld. Im April 2004 stellten die fünf Verbände
Netzwerk Recherche, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union
(dju) von ver.di, der Deutsche Journalistenverband (DJV), die Humanistische
Union (HU) sowie die Antikorruptionsorganisation Transparency International
einen eigenen "Entwurf
für ein Informationsfreiheitsgesetz des Bundes" vor.
Das bisher hierzulande noch geltende obrigkeitsstaatliche Prinzip
des "Amtsgeheimnisses" sollte umgekehrt werden in einen
nur in Ausnahmefällen begrenzten Informationsanspruch für
alle.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48846)
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4.2 Wirtschaft arbeitet an Notrufnummer
gegen Kartenbetrug
Das Bundeskriminalamt verzeichnete im Jahr 2003 mehr als 120.000
Fälle von Kreditkartenbetrug in Deutschland. Der Schaden belief
sich auf knapp 65 Millionen Euro, rund sieben Millionen mehr als
im Vorjahr. Durch einen einheitlichen Sperrdienst könnte der
Mißbrauch mit Kreditkarten sinken, so die Einschätzung
von Mummert Consulting. Bei einem Diebstahl der Geldbörse mit
mehreren Kreditkarten muß der Bestohlene nicht mehr umständlich
die Nummern der verschiedenen Kartenanbieter heraussuchen. Auch
Mummert Consulting rät, den Verlust schnell und komfortabel
über eine einheitliche Rufnummer abzuwickeln. Das spare erheblich
Zeit, in der ein Dieb schon erste Umsätze mit gestohlenen Karten
machen könnte. Der Verein "Sperr e.V." will das Vertrauen
der Bevölkerung in elektronische Kartensysteme durch eine einheitliche
Notrufnummer (116) stärken. Derzeit befindet sich der neue
Service in der Prüfung bei der EU-Kommission sowie beim deutschen
Wirtschafts- und Innenministerium.
Der Bedarf ist groß: 119 Millionen Karten mit Bezahlfunktion
gibt es in Deutschland. Mehr als jeder vierte Deutsche besitzt eine
Kreditkarte - Tendenz steigend. Außerdem wird in Deutschland
inzwischen mit ungefähr 70 Millionen Handys telefoniert. Viele
Verbraucher wissen aber nicht, wo sie ihr Handy und ihre vielen
verschiedenen Karten bei Verlust sperren lassen können, da
die Codenummern zum Sperren von Karten und Konten sind meist sehr
lang und schwer zu merken sind. Der kostenlose Service unter der
einheitlichen Rufnummer 116 soll dieses Problem für die Verbraucher
schnell und komfortabel lösen. Über diesen Notruf lassen
sich nicht nur Plastikgeld und SIM-Karten sperren. Der neue Service
soll beispielsweise auch für Versichertenkarten oder Mitarbeiterausweise
und später auch für die geplante Gesundheitskarte gelten.
Zusätzlich sollte man über ein kostenfreies R-Gespräch
den Verlust von Geldbörsen im Ausland melden können.
Über den Notruf gelangt der Kartenbesitzer - egal ob aus Deutschland
oder aus dem Ausland - zu einer zentralen Vermittlung. Diese leitet
den Anrufer umgehend an den entsprechenden Systembetreiber weiter,
um dort die Karten sperren zu lassen. Sind mehrere Karten oder Konten
zu sperren, gelangt der Anrufer über die Vermittlung nacheinander
zu den einzelnen Anbietern. Wichtigste Voraussetzung für den
Erfolg von Notruf 116: Die Kartenunternehmen und Systembetreiber
müssen bereit sein, ihren Kunden diesen Zusatzservice anzubieten
und dafür zu bezahlen. Systembetreiber wie EURO Kartensysteme
gehören bereits zu den Trägern der 116-Initiative. Daneben
unterstützen auch Unternehmen aus anderen Branchen wie Siemens
und Mummert Consulting die Einführung der Notrufnummer. Mummert
Consulting untersuchte in einer Fallstudie die Marktchancen für
eine einheitliche Servicenummer und erstellte den Business Case
für Sperr e.V.
(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&url=http
://www.sapinfo.net/public/de/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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4.3 Vorsicht Hacker
So dringen Hochstapler ins System ein Es ist schwer, sich vor
Social Engineering zu schuetzen, da solche Angreifer einfach Freundlichkeit
und Hilfsbereitschaft ausnutzen. Mit einigen Tipps kann man aber
vermeiden, zur blossen Marionette eines Hackers zu werden.
(Quelle: http://www.zdnet.de/enterprise/security/0,39023272,39123522,00.htm)
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4.4 Daimler-Crysler: IT-Strategie, "Wir
waren etwas zu optimistisch"
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit groß angelegten Standardisierungsprojekten
versucht Daimler-Chrysler die Effizienz seiner IT zu steigern. Daß
dieses Unterfangen mitunter mit großen Schwierigkeiten verbunden
ist, zeigt das Beispiel des Projekts "PC Global" zur weltweiten
Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze. Mit Daimler-Chrysler-CIO
Sue Unger sprach CW-Redakteur Robert Gammel.
CW: Was sind die Grundpfeiler Ihrer IT-Strategie?
UNGER: Wir konzentrieren unsere IT-Strategie immer auf das
Kerngeschäft, richten sie also konsequent auf die Konzernstrategie
aus. Sowohl von der Business- als auch der IT-Perspektive aus gesehen,
steht dabei die Effizienz im Vordergrund. Gute Beispiele hierfür
sind die Konsolidierung unserer Rechenzentren sowie das Projekt
PC Global, das die Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze zum
Ziel hat.
CW: Das, was über PC Global veröffentlicht wurde, läßt
auf ein Scheitern schließen.
UNGER: Nein, keineswegs. Wir haben unsere Hardwarespezifikationen
rationalisiert und standardisiert. So konnten wir unsere Einkaufsbedarfe
bündeln und Angebote von allen großen Anbietern einholen.
Diese Bündelung hat sehr viel gebracht.
CW: Dennoch sind Sie mit dem Versuch gescheitert, die Desktop-Hardware
sowie deren Installation und Service einzig von Hewlett-Packard
zu beziehen.
UNGER: Da haben wir dazugelernt. Wir waren etwas zu optimistisch,
als wir dachten, wir kämen mit einem einzigen Zulieferer aus,
der weltweit sowohl die gesamte Hardware als auch die Services bereitstellen
kann. Wir sind ein riesiges Unternehmen. Das lag also nicht am Anbieter,
die Aufgabe wäre für jeden Zulieferer zu groß.
CW: Worin bestanden die Schwierigkeiten?
UNGER: Das Problem lag hauptsächlich auf der Serviceseite.
Der Anbieter hätte die Dienste ja in allen 200 Ländern
leisten müssen, in denen wir Niederlassungen haben. Wie sich
gezeigt hat, war das kein besonders praktikabler Ansatz. Wir haben
daher unsere PC-Global-Strategie geändert. Beim Service legen
wir uns nicht mehr auf einen Anbieter wie HP fest. Das kann zwar
auch künftig HP sein, jedoch ebenso ein lokaler Dienstleister,
der regional das günstigste und beste Angebot hat.
CW: Wie sieht das bei der Hardware aus?
UNGER: Weil es uns gelungen ist, die Hardware zu standardisieren,
konnten wir die Bedarfe per Online-Versteigerung ausschreiben. In
Europa nutzen wir nun Desktops von HP und Siemens sowie Laptops
von IBM. In den Vereinigten Staaten setzen wir zu 100 Prozent auf
Dell. Es ist schon ein großer Vorteil, nur noch mit drei großen
PC-Providern zusammenzuarbeiten.
CW: Wie geht die Standardisierung auf der Anwendungsseite voran?
UNGER: In Asien führen wir derzeit unser Wholesale-Template
ein. Es basiert auf SAP-Lösungen und beinhaltet die gesamte
Finanzverwaltung und die Verkaufsabwicklung für den Vertrieb.
Außerdem lassen sich damit Lagerbestände und Logistikprozesse
verfolgen. Dabei haben wir festgestellt, daß die Kulturen
und Business-Aktivitäten in Asien sehr unterschiedlich ausgeprägt
sind. Deshalb war es nicht leicht, ein von allen akzeptiertes Template
zu schaffen. Heute ist es dort in fast allen Ländern implementiert,
dieses Jahr starten wir den Rollout in Australien, kommendes Jahr
in Japan.
CW: Worin liegen die Vorteile des Templates?
UNGER: Es macht uns deutlich schneller. Um in einem Land
neue Geschäftsaktivitäten mit IT zu unterstützen,
brauchten wir früher ein Jahr. Heute schaffen wir das in vier
Monaten. Zudem liefern wir höhere Qualität zu wesentlich
niedrigeren Preisen. Wir beginnen derzeit, dieses Template unter
dem Namen "Cesar" auch in Europa einzuführen. Wir
haben in den vergangenen sechs Jahren gelernt, daß wir dabei
in eng umrissenen Gebieten klein anfangen müssen. Erst wenn
die Pilotprojekte erfolgreich waren, werden wir vorsichtig expandieren.
CW: Wie stark muß das Template lokalisiert werden?
UNGER: Selbstverständlich gibt es immer einige Unterschiede,
beispielsweise bei den Steuergesetzen. Wir glauben, daß wir
rund 15 Prozent lokale Anpassungen vornehmen müssen, was übrigens
kein schlechter Wert ist. Das Template ist ein gutes Beispiel dafür,
wie viel sich mit Standardisierung erreichen läßt.
CW: Die Standardisierung stößt bei der unternehmsübergreifenden
Zusammenarbeit schnell an ihre Grenzen. Wie wollen Sie die überwinden?
UNGER: In der Tat arbeiten wir mit sehr vielen unterschiedlichen
Business Units und Partnern wie Mitsubishi zusammen. Ein Beispiel
ist der "Fourfour", ein Wagen den Smart gemeinsam mit
Mitsubishi entwickelt. Hier mußten wir dafür sorgen,
daß die Ingenieure der beteiligten Unternehmen weltweit und
trotz Zeitverschiebungen zusammenarbeiten konnten. Deshalb haben
wir ein Engineering-Portal geschaffen, auf das alle Business-Units
und Lieferanten zugreifen. Es ermöglicht ihnen, darüber
Teilespezifikationen und -geometrien oder Qualitätsanforderungen
auszutauschen. Außerdem haben wir ein IT-Cross-Brand Council
gegründet. Dort entwickeln wir für unsere IT-Infrastruktur
eine strategische Landschaft. Damit wollen wir unsere markenübergreifenden
Aktivitäten verbessern.
CW: Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Digitalisierung der
Produktentwicklung?
UNGER: Wir unterhalten in diesem Bereich seit 15 Jahren eine
enge Partnerschaft mit Dassault Systèmes, dem Hersteller
des CAD- Systems "Catia". Die Fortschritte auf diesem
Gebiet haben die Arbeit der Ingenieure dramatisch verändert.
Nun wollen wir einen Schritt weiter gehen und die gesamten Produktionsumgebungen
digitalisieren. Dafür wird jede Produktionsanlage künftig
vor Baubeginn komplett digital abgebildet. So kann man bereits im
Vorfeld testen, ob Bänder und Roboter reibungslos zusammenarbeiten
oder ob die Arbeitsumgebung sicher und optimal auf die Mitarbeiter
ausgerichtet ist. Wir setzen derzeit den ersten Piloten für
eines der nächsten Mercedes-Modelle auf und arbeiten dabei
mit dem Produkt "Delmia" von Dassault Systèmes.
Dabei beschränken wir uns vorerst auf die Fertigungsbereiche
Rohkarosseriebau und Endmontage. Dort sehen wir ein spürbares
Kostensenkungspotenzial.
CW: Wie lange wird es dauern, bis der gesamte Fertigungsprozeß
virtuell abgebildet werden kann?
UNGER: Ich rechne mit sieben bis acht Jahren. Das Verfahren
basiert auf mathematischen Modellen. Die Daten, die man dafür
braucht, bilden die Realität jedoch nicht immer genau ab. Es
dauert seine Zeit, bis man die Feineinstellungen gefunden hat. Doch
die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Über die
Produktion hinaus wollen wir auch den Servicebereich virtuell abbilden.
Dabei geht es in erster Linie darum, Servicetechniker mit Daten
zu versorgen, damit sie effektiver arbeiten können.
CW: Binden Sie auch die Händler in Ihre virtuelle Welt ein?
UNGER: Wir sind weltweit der erste Automobilhersteller, der
eine entsprechende Lösung entwickelt hat. Die Chrysler-Händler
können ihr gesamtes Geschäft über das Portal "Dealer
Connect" abwickeln - von der Konfiguration über die Bestellung
bis zur Auslieferung. Zusätzlich stellen wir über das
System die Software für die Kundenfahrzeuge bereit. Eine Diagnosesoftware
gibt den Servicetechnikern alle Schritte vor, die für eine
Reparatur durchlaufen werden müssen. Daneben bietet das Portal
umfangreiche Schulungsmaterialien.
CW: Wie haben die Händler die Lösung angenommen?
UNGER: Am Anfang war der Umgang mit dem neuen System sehr
schwierig. Außerdem lief das System zunächst nicht stabil.
Dennoch haben die Händler Dealer Connect sehr gut angenommen.
Seit zehn Monaten haben wir eine sehr stabile Umgebung. Inzwischen
wird das System von 200 Händlern in Amerika genutzt. Wir können
uns aber auch einen weltweiten Rollout vorstellen.
CW: Große Standardisierungs- und Portalprojekte bergen
jede Menge Sprengstoff. Wie gehen Sie mit den damit verbundenen
Risiken um?
UNGER: Natürlich muß man immer darauf achten, das
Risiko so klein wie möglich zu halten. Hier gilt es stets,
die richtige Balance zu finden. Doch wenn Unternehmen jegliches
Risiko scheuen, sterben sie langsam. Mein Management ist glücklicherweise
bereit, gewisse Risiken einzugehen.
CW: Zu Zeiten des Internet-Hypes waren fast alle Unternehmen
sehr risikobereit. Daimler-Chrysler hat damals Covisint mitinitiiert.
Haben Sie hier die Risiken unterschätzt?
UNGER: Ich sehe das zwiespältig. Nehmen wir den Bereich
Online-Ausschreibungen, der nun an Freemarkets verkauft wurde. Dessen
Nutzung hat uns erhebliche Einsparungen sowie eine deutliche Verkürzung
der Prozeßzeiten gebracht. Was mit den alten Beschaffungsverfahren
Monate gedauert hat, ließ sich über die Online-Auktionen
in zwei bis drei Tagen abwickeln. Wir haben das beispielsweise auch
für den Einkauf von Hardwarekomponenten genutzt und dabei große
Ersparnisse erzielt. Andererseits gab es den Versuch, zusammen mit
den anderen Gründern von Covisint, Ford und General Motors,
gemeinsame Infrastrukturen zu schaffen, statt jeweils eigene Lieferantenportale
zu entwickeln. Für große Zulieferer waren die individuellen
Vorgehensweisen der Automobilhersteller zeitraubend und teuer.
CW: Daran hat sich wenig geändert.
UNGER: Das ist jetzt schon besser geworden, weil sie jetzt ein
Portal nutzen können. GM, Ford, Nissan und wir verwenden das
Supplier-Portal. Für Zuliefer, die mit allen vier Unternehmen
zusammenarbeiten, ist es einfacher geworden. Für die Zusammenarbeit
mit VW oder BMW bringt Covisint natürlich nichts.
CW: Mit abnehmender Fertigungstiefe werden die Beziehungen zu
den Zulieferern immer wichtiger. Gehört damit nicht auch eine
derartige Plattform zum Kerngeschäft?
UNGER: Die Beziehungen zu den Zuliefern sind extrem wichtig.
Die IT-Technik ist dagegen nicht unser Kerngeschäft. Deshalb
haben wir auch Covisint an Compuware verkauft.
CW: Wäre es trotz der Ersparnisse nicht günstiger
gewesen, auf eine eigene Platt-form zu setzten, wie es beispielsweise
VW getan hat?
UNGER: Das kann ich nicht beantworten, weil ich deren Investitionen
und Einsparungen nicht kenne. Da müßte man schon eine
sehr detaillierte Finanzanalyse machen, um herauszufinden, welcher
Weg der bessere war.
CW: Werden Sie Covisint weiterhin nutzen, wo sie doch alle dahinter
liegenden Applikationen selbst betreiben?
UNGER: Wir werden Covisint weiterhin als Portal nutzen, ebenso
wie den an Freemarkets verkauften Bereich Online-Bidding. Da gibt
es überhaupt keinen Grund, warum ich hierfür eine eigene
Software einführen sollte.
CW: Die von Ihnen beschriebenen Projekte verlangen hohe Investitionen.
Wie hat sich Ihr IT-Budget über die vergangenen Jahre entwickelt?
UNGER: Das IT-Budget hat sich in den vergangenen vier Jahren
reduziert, was wir durch Effizienzsteigerungen, insbesondere bei
der Infrastruktur, ausgleichen konnten. Beispielsweise betrieben
wir vor sechs Jahren 67 Rechenzentren. Heute sind es nur noch 30.
Dennoch haben wir viele innovative Projekte umgesetzt. Die bringen
jedoch neue Herausforderungen mit sich. Durch jede neue Applikation
oder Portalanwendung steigen die Anforderungen an unsere Netze und
Rechner. Wir suchen deshalb ständig nach Möglichkeiten,
noch effizienter zu werden, um das Budget mit den steigenden Anforderungen
in Einklang zu bringen.
CW: Werden Ihre Budgets in naher Zukunft wieder steigen?
UNGER: Insgesamt sind wir in einer guten Ausgangslage. Es gibt
natürlich in jeder Organisation Bereiche, wo man die Effektivität
noch steigern kann, um so weitere Projekte zu finanzieren, die man
zusätzlich gerne machen würde. Insgesamt glaube ich, daß
sich die Budgets kaum verändern werden.
CW: Wo setzen Sie zur Effizienzsteigerung auf Outsourcing- und
Offshoring-Konzepte?
UNGER: Generell versuchen wir, viel intern zu machen. Wir verfolgen
hier zahlreiche verschiedene Ansätze. Ich bin eine große
Anhängerin von Benchmarks. Sie helfen uns, Ineffizienzen zu
identifizieren und abzubauen. Wenn wir zum Beispiel feststellen,
daß eine Organisation in einem Teilbereich besonders erfolgreich
ist, versuchen wir, daraus Best Practices für den gesamten
Konzern abzuleiten. Darüber hinaus vergleichen wir uns intensiv
mit Wettbewerbern und Konzernen aus anderen Branchen. Wir haben
uns beispielsweise von externen Beratern einen 500 Seiten starken
Bericht zu unseren Services und Rechenzentren erstellen lassen.
Dadurch konnten wir Bereiche identifizieren, die noch Potenziale
bieten.
CW: Haben Sie dabei Bereiche gefunden, die ein externer Dienstleister
günstiger anbieten kann?
UNGER: Ja, haben wir. Der Benchmark hat ergeben, daß wir
unser Mainframe-Datacenter in Amerika sehr effizient betreiben.
In Europa haben wir uns dagegen entschieden, das Rechenzentrum an
T-Systems auszulagern, wobei unsere internen Benchmark-Ergebnisse
auch für T-Systems sehr hilfreich waren. Es gibt aber auch
Beispiele für Bereiche, die wir in den USA outsourcen und in
Europa selbst machen. Tatsächlich muß man die einzelnen
Kostenstrukturen sehr genau untersuchen.
CW: Welches sind Ihre wichtigsten Outsourcing-Partner?
UNGER: T-Systems ist ein wichtiger Zulieferer für eine
Reihe von Applikationen, ebenso wie IBM, EDS und einige andere.
In den Staaten haben wir außerdem eine Initiative gestartet,
die wir "Rite-Sourcing" nennen. Ziel ist, sicherzustellen,
daß meine Leute an den wirklich wichtigen Dingen arbeiten,
also in den Bereichen, die für Daimler-Chrysler strategisch
sind. In Amerika flossen beispielsweise sehr viele Ressourcen in
die Wartung bestehender Systeme. Weil mir jedoch wichtig ist, daß
sich meine Leute mit den richtigen Themen befassen und entsprechende
Weiterbildungen erhalten, haben wir große Teile der Maintenance
ausgelagert. Mit den frei gewordenen Leuten haben wir einen Personal-Pool
aufgebaut und die Mitarbeiter nach entsprechenden Umschulungen auf
strategisch wichtige Projekte gesetzt. Obwohl anfangs viele Horrorgeschichten
im Unternehmen kursierten, ist es toll zu beobachten, wie viele
Mitarbeiter in ihrem neuen Aufgabengebiet aufblühen.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48867)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 DATEV-Programm zur Abschlußprüfung
in sieben Länder-Versionen
Die DATEV hat ihr Angebot rund um die Jahresabschlußprüfung
erweitert. Mit Abschlußprüfung comfort können Kanzleien
erstmals ein Programm in sieben Länderversionen erhalten. Außer
in der deutschen ist die Software auch in einer englischen, einer
österreichischen, einer italienischen, einer polnischen, einer
ungarischen und einer tschechischen Version verfügbar bzw.
kurz vor der Freigabe. Zudem wurde das Angebot an Checklisten und
Programm-Modulen rund um den Jahresabschluß für den deutschen
Markt erweitert. Unter anderem wird zur Jahresabschlußerstellung
ein neues Modul zur Plausibilitätsbeurteilung angeboten. In
Zusammenarbeit mit Gremien und Anwendern in den jeweiligen Ländern
wurde das Programm Abschlußprüfung comfort an die Bedürfnisse,
Gegebenheiten und die rechtlichen Vorgaben in Österreich, Italien,
Polen, Tschechien und Ungarn angepaßt. Außerdem ist
eine englischsprachige Version dieses Programms für international
ausgerichtete Kanzleien und die englischsprachigen Länder einsetzbar.
Die Kontenrahmen und Gliederungsschemata der internationalen Programme
basieren auf EU-Vorgaben. Wie bei der deutschen Version können
verschiedene Arbeitspapiere und Dokumentvorlagen genutzt werden.
Oberflächen und Dialoge wurden komplett angepaßt, auch
für die österreichische Version. Dort wird zum Beispiel
von Jänner statt Januar und von Klient statt von Mandant gesprochen.
Natürlich wurden auch alle anderen Programmbestandteile auf
die Länderspezifika ausgerichtet. Für Österreich
gibt es beispielsweise Arbeitspapiere und Musterberichte nach Dr.
Neugebauer und Vorlagen für Prüfberichte nach KFS/PG2.
In Polen und Tschechien wurde ATEV bei der Anpassung der Programme
von DatevSymfonia, Warschau, sowie der Kanzlei Rojek, Kattowitz,
und DATEV.cz, Brünn, unterstützt. Das Programm Abschlußprüfung
comfort ist eine All-in-one-Lösung für Kanzleien mit einem
besonders hohen Qualitätsanspruch. Berichte, Checklisten und
Arbeitspapiere können in einer Anwendung mit einheitlicher
Benutzeroberfläche und zentraler Datenbasis genutzt werden.
Neues Zusatzmodul für die Plausibilitätsbeurteilung
Für alle deutschen DATEV-Programme Abschlußprüfung(comfort,
classic und compact) wurde das Angebot um zahlreiche Zusatzmodule
für Arbeitspapiere, Berichtsvorlagen und Plausibilitätsbeurteilung
erweitert. Zu der bereits vorhanden Auswahl sind Arbeitspapiere
für die Jahresabschlußprüfung und die Dokumentvorlage
für den Musterprüfungsbericht von WP/StB Dr. Farr hinzugekommen.
Für die Plausibilitätsbeurteilung wurde ein Modul erstellt,
das sich an den Empfehlungen der Steuerberaterkammer Südbaden
orientiert. Das Zusatzmodul Abschlußprüfung Referenzmodell
stellt neue in der Praxis entstandene Arbeitspapiere zur Verfügung.
Mit der FARR® Checkliste 10 profitieren Wirtschaftsprüfer
von einem Klassiker der Branche. Dazu gehören eine Checkliste
für die Anfertigung von Prüfungsberichten (Berichtsbegleitbogen)
sowie eine weitere Checkliste für die Qualitätskontrolle
von Prüfungsberichten Berichtskontrolle). Weiterhin kann ein
Musterprüfungsbericht eingesetzt werden, der als Vorlage für
kanzlei-individuelle Prüfungsberichte dienen kann. FARR®
Checkliste 10 unterstützt die effiziente und nachvollziehbare
Berichterstattung und berücksichtigt insbesondere die Anforderungen
der VO 1/1995, die das Soll-Objekt der externen Qualitätskontrolle
darstellt.
Der speziell von der Steuerberaterkammer Südbaden erarbeitete
Vorschlag für die qualifizierte Jahresabschlußerstellung
wird in den Dokumentvorlagen des Zusatzmoduls Abschlußprüfung
Plausibilitätsbeurteilung abgebildet. Charakteristikum dieser
Vorlagen ist die in den Erstellungsbericht integrierte HFA-Checkliste.
Für den Bericht stehen bereits Textvorschläge zur Verfügung,
die sich automatisch an der Beantwortung der Prüfungsfragen
in der HFA-Checkliste orientieren. Weiterhin enthalten die Vorlagen
in einer Übersicht die Entwicklungen wesentlicher Kennzahlen
über drei Jahre hinweg. Die Kennzahlen dienen der Vermögens-,
Kapital-, Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Produktivitätsanalyse.
Der Übersicht schließt sich eine Definition der aufgeführten
Kennzahlen an. Das Zusatzmodul Abschlußprüfung Referenzmodell
gibt die Möglichkeit, neue, aus der Praxis entstandene Arbeitspapiere
einzusetzen. Besonderheit der Arbeitspapiere in diesem Modul ist
das konsequente Beleuchten der Risikostruktur. Dadurch werden Wirtschaftsprüfer
dem risikoorientierten Prüfungsansatz gerecht und stellen eine
effiziente und zeitlich optimierte Dokumentation sicher.
(Quelle:
http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11283)
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5.3 hmd liefert "unterjähriges Rating"
in Verbindung mit Qualitätsbeurteilung aus
Die hmd Software AG aus Andechs arbeitet innerhalb ihrer Rating-Software
von Anfang an mit sogen. "unterjährigen" Zahlen.
Alle Auswertungen stehen im 12-Monatsvergleich zur Verfügung.
Seit Programmupdate 04/2004 steht den Ratinganwendern auch die gesamte
Bilanzgliederung (Darstellung der Bilanzpositionen) mit den 12 Monatswerten
als unterjährige Ratingauswertung zur Verfügung. So sieht
der Betrachter genau, was sich in den einzelnen Monaten des Jahres
"abgespielt" hat.
Da ca. 90% aller hmd Anwender tatsächlich nach Belegdatum buchen
(und nicht nach Buchungsperiode wie z.B. Datev und andere) erhält
die Bank mit den hmd Auswertungen faktisch deckungsgleiche Vorgänge
im Vergleich zu den Bankbewegungen, sofern das Unternehmen nur eine
Hausbank hat. Darüber hinaus sind bei hmd nun alle Rating-Auswertungen
auf unterjährige Darstellung umgestellt, sofern das Sinn macht.
So auch Darstellungen wie Mittelverwendungsrechnung, Cash-Flow etc.
Auch die Gesamt-Vermögensaufstellung ist unterjährig darstellbar.
Gemeinsame Auswertungsbesprechungen u.a. bei Sparkassen und VR-Banken
haben eine regelrechte Begeisterung ausgelöst.
Qualitätsbeurteilung
Zum neuen Auswertungsstandard von hmd gehört nun auch in Zusammenhang
mit den Bankenauswertungen die zugehörige Qualitätsbeurteilung.
Das ist eine programmgesteuerte Checkliste von hmd. Der daraus resultierende
Bericht wird mit den Auswertungen übergeben. Endlich weiß
der "Banker", auf welchen Grundlagen und Maßnahmen
die vorgelegten Auswertungen basieren. Auch hier eine tolle Reaktion
seitens der Sparkassen-Mitarbeiter.
(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11008)
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5.4 Sage KHK: Die neue Classic Line 3.3: Ein
neuer Meilenstein in der Produktge-schichte
Die Classic Line Entwicklung nimmt immer mehr Fahrt auf. Auf
der technologischen Basis, die wir vor zwei Jahren eingeführt
haben, entwickelt sich das Produkt funktional weiter. Version 3.3
enthält über 50 neue oder verbesserte Funktionen.
Hier ein Überblick der neuen Funktionen:
Datenbank Frontend
Chargenverwaltung
Anlagenbuchhaltung mit 10 Jahren
Drilldown
Maschinelle Altersteilzeit
Erweiterte Vertreterabrechnung
IDEA-Schnittstelle
Verbessertes Mahnwesen
Stapelverarbeitung Produktionsauftrag
Copy & Paste
Datenbank Frontend
Damit erstellen Sie SQL-Abfragen auf alle Classic Line Daten. Das
Ergebnis der Abfragen können Sie am Bildschirm anzeigen, in
eine MS-Access-Datei exportieren oder als Bericht auf einem Drucker
ausgeben. Umfangreichere Auswertungen lassen Sie in einen Stapel
z.B. nachts ausführen. Die Auswertungsmöglichkeiten sind
nahezu unbegrenzt.
Chargenverwaltung
Dieses neue Zusatzpaket kann in Kombination mit dem Bestellwesen,
der Produktion und der Auftragsbearbeitung genutzt werden. Sie haben
damit die Möglichkeit, chargenpflichtige Artikel einzukaufen,
zu lagern, für Ihre Produktion zu nutzen, neue chargenpflichtige
Artikel zu erstellen und Sie können chargenpflichtige Artikel
verkaufen. Mit dem Berichtswesen der Chargenverwaltung können
Sie den Weg jeder Charge schnell nachvollziehen.
Anlagenbuchhaltung mit 10 Jahren
Die Anlagenbuchhaltung speichert die Daten für 10 Jahre. Am
Jahresende braucht nur ein vorläufiger Jahresabschluß
durchgeführt zu werden. Daher ist es möglich, später
noch Änderungen im alten Jahr vorzunehmen, während das
neue Jahr bereits bebucht wird. Damit ist die Handhabung der Anlagenbuchhaltung
deutlich flexibler geworden.
Drilldown
Mit dem Drilldown lassen sich die Daten der Classic Line interaktiv
analysieren. Sie können jetzt z.B. von einem Offenen Posten
eines Kunden auf den Vorgang wechseln, der den OP verursacht hat
und sind in der Lage, den Vorgang bis auf die Ebene der einzelnen
Positionen zu verfolgen. Eine Besonderheit des Drilldowns der Classic
Line ist, daß er vollständig mit der Tastatur bedienbar
ist. Damit sind Sie einfach schneller.
Maschinelle Altersteilzeit
Zum 1.7.2004 tritt mit dem Gesetz Harz III eine Änderung der
Altersteilzeit im Lohn in Kraft. Wir haben diese Änderung umgesetzt.
Sie können die Wertguthaben für die Altersteilzeit in
der Classic Line verwalten. Damit können Sie auch ab Juli ihre
SV-Daten für die Altersteilzeit elektronisch an die Krankenkassen
melden. Die neue Funktion spart viel Zeit und Arbeit im Lohnbüro.
Erweiterte Vertreterabrechnung
Dieses neue Zusatzpaket ermöglicht, Vertreter gestaffelt nach
Umsatz, Roherlös oder Stückzahl zu bezahlen. Man kann
zwei Vertreter pro Vorgang berücksichtigen. Jeder Vertreter
kann einen Obervertreter haben, der an den Zahlungen an seine Mitarbeiter
partizipiert. Die Provision kann durch Rabatte oder Skonto gemindert
werden. Damit kann die Vertreterabrechnung künftig flexibler
und professioneller gestaltet werden.
IDEA-Schnittstelle
Mit dem Einsatz dieser Schnittstelle verliert die elektronische
Steuerprüfung, die seit dem 1.1.2002 vom Steuerprüfer
angeordnet werden kann, ihren Schrecken. Dieses Datenformat läßt
sich besonders einfach von der Prüfsoftware des Finanzamtes
einlesen. Vor allem dürfen Sie Ihre Daten in diesem Format
auch archivieren. Damit erfüllen Sie die Anforderung der elektronischen
Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren leichter.
Verbessertes Mahnwesen
Leider läßt die Zahlungsmoral vieler Kunden zu wünschen
übrig. Im Durchschnitt dauert es 57 Tage, bis eine Rechnung
bezahlt ist. Die neue Mahnvorschlagsliste, zusätzliche Felder
für die Selektion und die Formatierungsmöglichkeiten für
Ihre Mahnungen werden dazu beitragen, daß Sie nicht mehr so
lange auf Ihr Geld warten müssen. Ein professionelles Mahnwesen
ist die Visitenkarte jeder Buchhaltung.
Stapelverarbeitung Produktionsauftrag
Mit der Stapelverarbeitung können Änderungen an Mengen,
Terminen, Rückmeldungen oder Sperren in mehreren Produktionsaufträgen
in einem Arbeitsgang vorgenommen werden. Dies funktioniert auch
mit Aufträgen, die Unteraufträge haben. Die neue Funktion
hilft Fehler zu vermeiden und spart Ihnen jede Menge Zeit.
Copy & Paste
Damit können Sie den Inhalt von Tabellen und Matchcodes der
Classic Line an beliebige Windows-Programme zur Weiterbearbeitung
übergeben. Die Funktion ist sehr einfach anzuwenden. In EXCEL
landen die Daten gleich in der richtigen Zeile und der richtigen
Spalten. Die Copy & Paste-Funktion wird mit Sicherheit vielen
unserer Anwender gute Dienste leisten.
Warum jetzt das Upgrade besonders lohnt
Wie Sie sehen können öffnet sich die technologische und
funktionale Schere zu den Vorversionen der Classic Line mit der
neuen Version 3.3 immer deutlicher. Für alle Kunden, die schon
auf eine Version 3.x in den letzten zwei Jahren umgestellt haben
und die einen gültigen Wartungsvertrag haben, ist Version 3.3
mit allen neuen Funktionen kostenlos. Alle anderen Kunden sollten
sich beeilen, auf die neue Version umzustellen, denn dieses Produkt
spart Ihnen Zeit und Kosten. Und außerdem läßt
sich mit der Classic Line 3.3 jedes Unternehmen einfach besser steuern.
Stellen Sie also um.
(Quelle: http://www.sagekhk.de/public/produkte/classic_line/neuerungen.asp)
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5.5 Sprachgesteuerte
Kommissionierung für Microsoft Axapta
Mit Microsoft Business Solutions-Axapta können Unternehmen
künftig die Kommissionierungsaufträge für ihr Lager
sprachgesteuert erteilen und damit Fehler reduzieren sowie Zeit
gewinnen. Der Microsoft Certified Partner MTS Software GmbH integriert
dazu die Spracherkennungssoftware topSPEECH-Lydia®-PDA der topsystem
Systemhaus GmbH in Microsoft Axapta. Das "Pick by Voice"-Modul
wird optional in der Branchenlösung für Groß- und
Versandhandel verfügbar sein und Kommissionierungsaufträge
aus Microsoft Axapta direkt in Sprachbefehle umwandeln. Gerade in
dieser Branche verzichten vielen Unternehmen aus Kostengründen
auf eine vollautomatische Lagerverwaltung, haben aber gleichzeitig
erhöhte Anforderungen an die Optimierung lagerlogistischer
Prozesse. Durch die Einbindung des Sprachsystems topSPEECH-Lydia®-PDA
in die Unternehmenssoftware können sie nun die Vorteile einer
beleglosen Kommissionierung nutzen, ohne komplett auf eine vollautomatische
Lagerverwaltung umsteigen zu müssen. Mit "Pick by Voice"
lassen sich Fehlerquellen reduzieren, Lagerabläufe effizienter
gestalten und Einsparungspotentiale erschließen.
Die Lagerlogistik zählt zu den Unternehmensbereichen, in denen
sich durch Prozeßoptimierungen signifikante Einsparungen realisieren
lassen. Traditionell arbeiten die Kommissionierer mit Papier-Picklisten,
anhand derer sie die Waren in den Regalen finden, entnehmen und
zum Warenausgang befördern. Dabei stellt die Entnahme der Einheiten
eine hohe Fehlerquote dar. Das manuelle Abgleichen der Pickliste
erfordert einen unnötigen Zeitaufwand und die zahlreichen Listenausdrucke
steigern den Papierverbrauch. Mit der sprachgesteuerten, beleglosen
Kommissionierung topSPEECH-Lydia®-PDA lassen sich diese Arbeitsabläufe
straffen und beschleunigen. Hierzu wird der komplette Kommissionierungsauftrag
aus der Unternehmenslösung auf einen Standard-PDA (Personal
Digital Assistent) geladen. Ist der Auftrag einmal auf den PDA übertragen
worden, so ist keine konstante Verbindung zum ERP-System mehr nötig
jedoch jederzeit möglich. Der PDA fungiert als "normaler"
Client, der den Auftrag verarbeitet und in Sprachbefehle umsetzt.
Der Kommissionierer wird über das Headset per Sprache zum richtigen
Lagerfach geführt und entnimmt dort die ihm genannte Anzahl
an Artikeln. Ein ständiges Abgleichen mit der Pickliste entfällt
und die Person hat beide Hände frei, um auch empfindliche Waren
entnehmen zu können. Ein Abgleich mit der Artikelnummer ist
nicht mehr notwendig, da sich die Person nach der Vorgabe und nicht
nach ähnlich aussehenden Artikel richtet. Die Anzahl so genannter
"Vergreifer" nimmt ab, die Qualität wird gesteigert.
Gleichzeitig spricht der Lagermitarbeiter die Bestätigung der
Entnahme in den PDA, der die Information an die ERP-Lösung
weiter gibt und so jederzeit einen aktuellen Lagerbestand vorhalten
kann. Hierzu muß er lediglich per Funkverbindung über
ein Standard-WLAN Kontakt zum Backendsystem aufnehmen. "Pick
by Voice" ist sprachen- und dialektunabhängig, so daß
jeder Mitarbeiter losgelöst von Nationalität, Dialekt
oder Akzent seinen eigenen Wortschatz auf dem System hinterlegen
kann.
Microsoft Axapta ist eine vollständig integrierte Unternehmenssoftware
mittelständische Firmen sowie Organisationen mittlerer Größe.
Sie ermöglicht die durchgängige Automatisierung von Geschäftsprozessen
zwischen Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Software
optimiert strategische Unternehmensabläufe, angefangen bei
Finanzbuchhaltung, Businessanalysen und Human Ressources Management
über Projektmanagement, Kunden-Beziehungspflege, Organisation
der Vertriebskette und E-Commerce. Darüber hinaus stehen zahlreiche
Branchenlösungen für die Fertigungs- und Dienstleistungs-
und Konsumgüterbranche zur Verfügung.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/ms/presseservice/meldungen.asp?ID=531111)
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5.6 Online-CRM-Loesung:
Salesforce.com
Salesforce.com ist fuer jedes Unternehmen, das seine Verkaufsanstrengungen
abstimmen moechte, eine gute Loesung. Ausserdem haelt dieses Modell
die Kosten niedrig.
(Quelle: http://www.zdnet.de/enterprise/sw/0,39023500,39123380,00.htm)
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