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ERS-IT-News Juli 2004

  1. Fachliches
    1.1 hmd - IDEA-Datenexport
    1.2 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren geschützt


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Mircosoft-Browser schaufelt sich sein eigenes Grab
    2.2 Pop-up-Programm klaut Paßwörter für Online-Banking
    2.3 Neue Verschlüsselung soll WLAN sicherer machen
    2.4 Speichermodule defekt
    2.5 Besuch von Websites kann zu Virusinfektionen fuehren


  3. Branchen-News
    3.1 Marktforscher sehen deutschen Markt für IT-Dienste wachsen
    3.2 Wurm verschickt sich mit Quellcode
    3.3 Fehler im Linux-Kernel ermöglicht Manipulation der Gruppen-ID von
    Dateien

    3.4 Bundesregierung plant neue Abgabe auf Computer, Drucker und MP3-Player


  4. Sonstiges
    4.1 Neuer Anlauf für Informationsfreiheitsgesetz
    4.2 Wirtschaft arbeitet an Notrufnummer gegen Kartenbetrug
    4.3 Vorsicht Hacker
    4.4 Daimler-Crysler: IT-Strategie, "Wir waren etwas zu optimistisch"



  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 DATEV-Programm zur Abschlußprüfung in sieben Länder-Versionen
    5.3 hmd liefert "unterjähriges Rating" in Verbindung mit Qualitätsbeurteilung aus
    5.4 Sage KHK: Die neue Classic Line 3.3: Ein neuer Meilenstein in der Produktgeschichte
    5.5 Sprachgesteuerte Kommissionierung für Microsoft Axapta
    5.6 Online-CRM-Loesung: Salesforce.com



1 Fachliches

 

1.1 hmd - IDEA-Datenexport

Die GDPdU-konforme Archivierung von Mandantendaten auf CD ist mit dem Modul hmd.DataSafe schon lange kein Problem mehr. Die Daten können zum Zwecke der Jahressicherung an den Mandanten übergeben werden, der sie ohne hmd-Installation mit dem auf der CD enthaltenen Programm hmd.DataView jederzeit anschauen kann. Die Daten können aber auch - und das ist der eigentliche Sinn des Programms - zum Zwecke einer Betriebsprüfung auf CD gebrannt und dem Prüfer übergeben werden. Die Datenhaltung und das Programm hmd.DataView entsprechen den Vorgaben aus §§ 146 / 147 AO. Vor wenigen Tagen wurde die neu entwickelte IDEA-Schnittstelle in hmd.DataSafe endgültig freigegeben. Diese Schnittstelle wurde in enger Zusammenarbeit mit Betriebsprüfern und mit der Unterstützung mehrerer Anwender, die aktuelle Prüfungsfälle vorliegen hatten, so konzipiert, daß die Daten auf Knopfdruck in die IDEA-Software eingelesen werden können. Dafür hat hmd nur Lob von den beteiligten Prüfern erhalten, und in den Praxistests natürlich auch die Steuerberater, die sich um eine einwandfreie EDV-Organisation in Ihrer Kanzlei gekümmert haben. "Wollen wir das überhaupt?" Diese Frage hört man von den Anwendern oft. Inzwischen aber ist der Sinn der IDEA-Schnittstelle über jeden Zweifel erhaben. Nach den ersten Praxisfällen darf man vermuten, daß Prüfer, denen man ihre Arbeit erleichtert, anders prüfen als die, denen man Steine in den Weg legt. Und ein Recht auf die Ausgabe der Daten hat der Betriebsprüfer so oder so.

(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11301)

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1.2 Wer die GDPdU erfüllt, ist vor Viren geschützt

Die IT-Ausfälle infolge der in letzter Zeit immer zahlreicheren und tückischeren Angriffe auf die IT-Systeme offenbaren in den Unternehmen vielfach teils erhebliche Defizite bei der IT-Sicherheit. IT-Sicherheit ist dummerweise kein Produkt, das sich irgendwo fertig kaufen ließe, sondern ein Verfahren, das akribisch (und kontinuierlich!) konzipiert, realisiert, dokumentiert und kontrolliert werden muß. Wo stehen diese Anforderungen an die IT-Sicherheit im Unternehmen? Sie stehen - außer im Lehrbuch für IT-Manager - in den GoBS (auf denen die GDPdU aufsetzen) und im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)!
Wenn ein IT-System durch einen externen Angriff Schaden nimmt, dann sind die Ursachen dafür doch wohl zunächst im Verfahren zu suchen: Was hat versagt? Das Konzept, die Dokumentation, die Kontrolle? Unternehmen mit durchgängigen IT-Sicherheitsverfahren, die dennoch Schaden durch externe Attacken auf ihre IT nehmen, dürften schwer zu finden sein. Wirtschaftliche Schäden infolge von IT-Ausfälle durch eine zuverläßige IT-Sicherheitslösung zu minimieren, muß das Interesse jeden Unternehmens sein. Das schöne für die Unternehmen, die dieses Interesse auch verfolgen, ist: Wer im Unternehmen eine funktionierende IT-Sicherheitslösung hat, der hat bereits wesentliche Anforderungen des BDSG und der GDPdU erfüllt.

(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/kommentare/ed0405.htm)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Mircosoft-Browser schaufelt sich sein eigenes Grab

Neues Loch im Internet Explorer: Hacker schleusen HTML-Code ein.

Das Sicherheitsunternehmen Secunia warnt vor einem neuen Sicherheitsleck im Internet Explorer 6.0 (IE). Das Loch ähnele einer Schwachstelle, die vor sechs Jahren in den Versionen 3.0 and 4.0 des Browsers aufgetreten und damals von Microsoft gepatcht worden sei, hieß es. Die jetzt in der IE-Version 6.0 entdeckte Lücke könne jedoch auch in anderen Versionen des Browsers auftreten. Über die Schwachstelle können Angreifer einen sogenannten 'Cross-Domain-Zugriff' starten. Ist der Browser geöffnet, kann dabei über eine Webseite beliebiger HTML-Code in einen Frame (Rahmen im HTML-Quelltext) der geöffneten Seite eingeschleust werden. Während der Anwender glaubt, seine vertraulichen Daten etwa in das Webformular einer Bank einzutragen, werden diese an die Hacker übermittelt. Microsoft hat die Lücke noch nicht gepatcht. Sicherheitsexperten empfehlen, Browser wie Mozilla, Netscape oder Safari zu verwenden, die IE-Sicherheitseinstellungen auf die höchste Stufe zu setzen und nur vertrauenswürdige Sites zu besuchen. Erst vor wenigen Tagen hatten Hacker in einem Großangriff auf die Server von Webhosting-Unternehmen versucht, ein bösartiges Java-Script über zwei IE-Lücken auf die Rechner der Anwender zu schmuggeln.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15311&directory=news-itsecurity)

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2.2 Pop-up-Programm klaut Paßwörter für Online-Banking

Fünfzig Banken im Visier der Hacker.

Wer in diesen Tagen seine Bankgeschäfte online erledigt, schwebt in höchster Gefahr, daß sein Konto gehackt wird. Sicherheitsexperten warnen vor einem bösartigen Programm, das eine Lücke im Internet-Explorer (IE) ausnützt und sich via Pop-up auf die Rechner seiner Opfer schleicht. Dort kann es Tastenanschläge lesen und Paßwörter stehlen. Der Trojaner ist ein Beweis für einen Taktikwechsel in der Hackerszene. Anstatt wahllos Unheil anzurichten, geht es immer öfter um den Diebstahl von Geld.

Im Visier der Hacker sind rund 50 Banken-Websites, darunter auch große Institutionen wie die Citibank und die Deutsche Bank. "Wenn das Programm registriert, daß man eine dieser Seiten besucht, zeichnet es die Tastenanschläge auf", sagte Marcus Sachs vom Internet Storm Center, einem Unternehmen, daß Angriffe auf das Netz beobachtet. Zwar haben alle Finanzinstitute in ihre Websites Verschlüsselungen eingebaut um Log-in-Daten zu schützen, doch der neue Trojaner umgeht solche Schutzmaßnahmen. Er greift die Informationen ab, bevor sie verschlüsselt werden. "Der Browser verschlüsselt nicht die Daten zwischen der Tastatur und dem Computer. Er verschlüsselt sie erst, wenn sie in das Web gehen", so Sachs. Nach seinen Worten wurde der Trojaner als erstes auf dem Computer eines Angestellten einer "bedeutenden Dotcom-Firma" gesichtet. Experten haben den bösartigen Code analysiert und ihm den vorläufigen Namen 'img1big.gif' gegeben. Microsoft empfiehlt IE-Nutzern die Sicherheitsvorkehrungen so weit wie möglich zu erhöhen, bis ein Patch zur Verfügung steht.

In der jüngsten Vergangenheit zeichnete sich immer deutlicher ab, daß es Hacker verstärkt auf Geld abgesehen haben. Erst kürzlich warnten Experten vor so genannten Zombie-Rechnern. Sie könnten dazu benutzt werden, um Finanzinformationen zu stehlen oder unauffindbare Spam-Mails zu versenden. Von solchen 'Botnets' (Netzwerke von geknackten Rechnern) gehe damit eine größere Gefahr aus, als von Würmern wie Sasser oder MSBlast.


(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15278&directory=news-itsecurity)

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2.3 Neue Verschlüsselung soll WLAN sicherer machen

Upgrade bestehender Systeme nicht möglich.

Das Standardisierungsgremium IEEE (Institute for Electrical and Electronics Engineers) hat einen neuen Sicherheitsstandard für WLAN abgesegnet. Die Technologie mit dem Namen 802.11i soll die chronisch unsichere WEP-Verschlüsselung ablösen. Der neue Standard macht allerdings eine neue Hardware nötig und kann somit nur schrittweise eingeführt werden. Mit 802.11i werden drahtlose Netzverbindungen künftig mit AES (Advanced Encryption Standard) verschlüsselt, einem der momentan zuverläßigsten Algorithmen. Obwohl für die AES-Codierung deutlich mehr Rechenleistung nötig ist, soll die Datenübertragungsrate von WLANs nicht darunter leiden. AES löst WPA (WiFi Protected Access) ab, daß vom Industriekonsortium WiFi-Alliance im vergangenen Jahr als Übergangslösung entwickelt wurde. Ein Upgrade bereits bestehender Systeme auf 802.11i wird nicht möglich sein, so daß für die neue Technologie sowohl die Basisstation als auch die Empfänger entsprechend umgerüstet werden müssen. Deshalb kann der neue Standard nur in Stufen eingeführt werden. Die IEEE will im September die ersten Hardware-Zertifikate vergeben. Mit einer Markteinführung von 802.11i-fähigen Produkten ist frühestens zum Ende dieses Jahres zu rechnen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=15240&directory=news-itsecurity)

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2.4 Speichermodule defekt

HP ruft Notebooks zurück Aufgrund eines fehlerhaften Speichermoduls ruft HP weltweit Notebook-Käufer zur Teilnahme an einem Austauschprogramm auf.

(Quelle: http://www.chip.de/news/c_news_12069020.html)

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2.5 Besuch von Websites kann zu Virusinfektionen fuehren

Alle Informationen, Anleitungen und Removal-Tools.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39123510,00.htm)

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3 Branchen-News

 

3.1 Marktforscher sehen deutschen Markt für IT-Dienste wachsen

Die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen ist in Deutschland entsprechend der leichten weltwirtschaftlichen Erholung etwas angestiegen. Das stellen die Marktforscher von IDC in ihrer Studie der Markt für IT-Services in Deutschland 2003-2008 fest. Das Gesamtmarktvolumen für IT-Services habe im Jahr 2003 26,5 Milliarden US-Dollar (21,6 Milliarden Euro) betragen und werde in 2004 ein Volumen von 26,9 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem Wachstum von 1,5 Prozent entspräche. Im Zeitraum von 2003 bis 2008 werde es ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,3 Prozent geben. Schließlich soll das Marktvolumen laut IDC im Jahr 2008 etwa 32,6 Milliarden US-Dollar betragen. Zum Wachstum würden große und auch wachstumsstarke Segmente wie IT-Outsourcing und Systems Integration einen entscheidenden Beitrag zur prognostizierten Entwicklung des gesamten IT-Services-Marktes leisten. Laut den Marktforschern von Gartner ist der Weltmarkt für IT-Dienste im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 596 Milliarden US-Dollar gewachsen. Die Unternehmen profitierten demnach vor allem von einem Trend zum Offshore-Outsourcing. Indische Dienstleister konnten für 2003 mit 29 Prozent das größte Wachstum vorweisen.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48867)

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3.2 Wurm verschickt sich mit Quellcode

Seit dem Wochenende erreichen die Redaktion von heise Security Hinweise auf einen neuen Mail-Wurm. Das besondere an Beagle.ad: Er kommt gleich mit Quellcode ins Haus; die Viren-Mails enthalten ein Archiv mit dem kompletten Assembler-Code des Schädlings. Die Verbreitung von Beagle.ad hält sich noch in Grenzen, Antiviren-Hersteller wie McAfee stufen sie als niedrig ein. Doch mit dieser Veröffentlichung des Quellcodes hat der Autor unter Umständen den Keim für eine Beagle-Epidemie in die Welt gesetzt. Denn mit dem Quellcode kann jeder, der einen Assembler bedienen kann, eine neue Beagle-Variante erstellen, die dann auch oft von Antiviren-Software erstmal nicht entdeckt wird. McAfee hat jedenfalls schon die erste Variante Beagle.ae gemeldet.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48863)

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3.3 Fehler im Linux-Kernel ermöglicht Manipulation der Gruppen-ID von Dateien

Der Linux-Distributor SUSE weist in einem Security Advisory auf einen Fehler im Linux-Kernel hin, mit dem unter bestimmten Umständen Nutzer mit eingeschränkten Zugriffsrechten die Gruppen-ID beliebiger Dateien durch das Kommando chown ändern können. Die Gruppen-ID definiert die Zugehörigkeit einer Datei zu einer Nutzergruppe. Angreifer können Änderungen an der ID zum Erweitern der Zugriffsrechte, bis hin zu Root-Rechten, mißbrauchen. Schuld ist laut Advisory die fehlerhafte Überprüfung des Discretionary Access Control (DAC) in der Funktion fchown(). Die Schwachstelle läßt sich aber nur für Dateien ausnutzen, die über einen NFS-Server exportiert werden und die der Anwender auf sein System gemountet hat. Des Weiteren ermöglicht die Lücke auch die Gruppen-ID von Dateien im /proc-Verzeichnis zu ändern. Allerdings ist hier nach Angaben von SUSE der Zugriff für non-Root-Nutzer dennoch nicht möglich. Betroffen sind sowohl der Kernel 2.4 als auch der Kernel 2.6. SUSE hat neue Pakete zur Verfügung gestellt, die zusätzlich auch die Lücke in iptables für den Kernel 2.6 beseitigt. Auch Red Hat und Fedora haben zu der chown-Schwachstelle eigene Advisories und Pakete veröffentlicht.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48852)


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3.4 Bundesregierung plant neue Abgabe auf Computer, Drucker und MP3-Player

Die Bundesregierung will zusätzliche Abgaben auf Computer, Drucker und MP3-Player einführen. Es gehe um alle Geräte, die zum Erstellen digitaler Kopien verwendet werden können, betonte Justizministerin Brigitte Zypries in der Süddeutschen Zeitung für die morgige Ausgabe. Die Einnahmen sollen über Verwertungsgesellschaften den Autoren beispielsweise von Musik oder Texten zukommen. Nach geltendem Urheberrecht wird die Abgabe nur auf Kopierer, Scanner und CD- oder DVD-Brenner erhoben. Die Elektronikbranche wehrt sich seit langem gegen eine Ausweitung.

"Bisher wird die Abgabe nur auf Geräte erhoben, die tatsächlich zum Kopieren bestimmt sind", sagte Zypries. "Künftig ist entscheidend, ob ein Gerät generell zum Kopieren geeignet ist - und wie häufig es durchschnittlich zum Kopieren genutzt wird, soll dann für die Höhe der Abgabe maßgeblich sein." Wie die Nutzungsintensität eines Geräts ermittelt werden solle, sagte sie nicht.

Die Ministerin machte keine Angaben zur Höhe der Abgabe. "Auf einen Drucker, der 50 Euro kostet, dürfen nicht noch 5 oder 7 Euro Abgabe kommen", räumte sie ein. Es solle eine Lösung gefunden werden, mit der alle leben könnten. Die deutsche Elektronik-Industrie befürchtet Wettbewerbsnachteile durch zusätzliche Abgaben und weist auch darauf hin, daß beispielsweise beim Kauf eines Computers mit CD-Brenner der Nutzer doppelt belastet würde.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48848)


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4 Sonstiges

4.1 Neuer Anlauf für Informationsfreiheitsgesetz

Die rot-grüne Koalition hat laut einem Bericht der Berliner Zeitung die Weichen für ein Informationsfreiheitsgesetz des Bundes gestellt. SPD und Grüne haben sich nach jahrelangem Streit einigen können, heißt es. Die Bürger sollen demnach künftig Zugang zu Informationen der Bundesbehörden bekommen. Nach der parlamentarischen Sommerpause soll ein Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht werden, wird die innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Silke Stokar, zitiert. Das Informationsfreiheitsgesetz soll Verwaltungshandeln transparenter machen, indem den Bürgern der voraussetzungslose Zugang zu behördlichen Informationen des Bundes ermöglicht wird. Die Bürger können dann Verträge einsehen, die Ministerien mit Unternehmen abgeschlossen haben, Gutachten oder Ausschreibungsunterlagen. Davon ausgenommen sein sollen die Landesverteidigung, der Kernbereich der Geheimdienste sowie die Finanzverwaltung. Zudem sollen als vertraulich gekennzeichnete Informationen geschützt werden.

Bereits im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen aus dem Jahr 1998 wurde ein Informationsfreiheitsgesetz angekündigt. Das Gesetz wurde aber daraufhin immer wieder verschleppt. Im Sommer 2001 hatte das Bundesinnenministerium einen "Diskussionsentwurf" veröffentlicht. Dieser wurde von dem Ministerium bis Mitte April 2002 überarbeitet. Die neue Fassung, die vor allem die Vorbehalte der Beamten des Verteidigungs-, des Wirtschafts- und des Finanzministeriums berücksichtigte, scheiterte aber im Juni 2002. Die Grünen gaben sozialdemokratisch geführten Ministerien die Schuld. Im April 2004 stellten die fünf Verbände Netzwerk Recherche, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) von ver.di, der Deutsche Journalistenverband (DJV), die Humanistische Union (HU) sowie die Antikorruptionsorganisation Transparency International einen eigenen "Entwurf für ein Informationsfreiheitsgesetz des Bundes" vor. Das bisher hierzulande noch geltende obrigkeitsstaatliche Prinzip des "Amtsgeheimnisses" sollte umgekehrt werden in einen nur in Ausnahmefällen begrenzten Informationsanspruch für alle.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48846)

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4.2 Wirtschaft arbeitet an Notrufnummer gegen Kartenbetrug

Das Bundeskriminalamt verzeichnete im Jahr 2003 mehr als 120.000 Fälle von Kreditkartenbetrug in Deutschland. Der Schaden belief sich auf knapp 65 Millionen Euro, rund sieben Millionen mehr als im Vorjahr. Durch einen einheitlichen Sperrdienst könnte der Mißbrauch mit Kreditkarten sinken, so die Einschätzung von Mummert Consulting. Bei einem Diebstahl der Geldbörse mit mehreren Kreditkarten muß der Bestohlene nicht mehr umständlich die Nummern der verschiedenen Kartenanbieter heraussuchen. Auch Mummert Consulting rät, den Verlust schnell und komfortabel über eine einheitliche Rufnummer abzuwickeln. Das spare erheblich Zeit, in der ein Dieb schon erste Umsätze mit gestohlenen Karten machen könnte. Der Verein "Sperr e.V." will das Vertrauen der Bevölkerung in elektronische Kartensysteme durch eine einheitliche Notrufnummer (116) stärken. Derzeit befindet sich der neue Service in der Prüfung bei der EU-Kommission sowie beim deutschen Wirtschafts- und Innenministerium.

Der Bedarf ist groß: 119 Millionen Karten mit Bezahlfunktion gibt es in Deutschland. Mehr als jeder vierte Deutsche besitzt eine Kreditkarte - Tendenz steigend. Außerdem wird in Deutschland inzwischen mit ungefähr 70 Millionen Handys telefoniert. Viele Verbraucher wissen aber nicht, wo sie ihr Handy und ihre vielen verschiedenen Karten bei Verlust sperren lassen können, da die Codenummern zum Sperren von Karten und Konten sind meist sehr lang und schwer zu merken sind. Der kostenlose Service unter der einheitlichen Rufnummer 116 soll dieses Problem für die Verbraucher schnell und komfortabel lösen. Über diesen Notruf lassen sich nicht nur Plastikgeld und SIM-Karten sperren. Der neue Service soll beispielsweise auch für Versichertenkarten oder Mitarbeiterausweise und später auch für die geplante Gesundheitskarte gelten. Zusätzlich sollte man über ein kostenfreies R-Gespräch den Verlust von Geldbörsen im Ausland melden können.

Über den Notruf gelangt der Kartenbesitzer - egal ob aus Deutschland oder aus dem Ausland - zu einer zentralen Vermittlung. Diese leitet den Anrufer umgehend an den entsprechenden Systembetreiber weiter, um dort die Karten sperren zu lassen. Sind mehrere Karten oder Konten zu sperren, gelangt der Anrufer über die Vermittlung nacheinander zu den einzelnen Anbietern. Wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von Notruf 116: Die Kartenunternehmen und Systembetreiber müssen bereit sein, ihren Kunden diesen Zusatzservice anzubieten und dafür zu bezahlen. Systembetreiber wie EURO Kartensysteme gehören bereits zu den Trägern der 116-Initiative. Daneben unterstützen auch Unternehmen aus anderen Branchen wie Siemens und Mummert Consulting die Einführung der Notrufnummer. Mummert Consulting untersuchte in einer Fallstudie die Marktchancen für eine einheitliche Servicenummer und erstellte den Business Case für Sperr e.V.

(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&url=http
://www.sapinfo.net/public/de/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)

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4.3 Vorsicht Hacker

So dringen Hochstapler ins System ein Es ist schwer, sich vor Social Engineering zu schuetzen, da solche Angreifer einfach Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ausnutzen. Mit einigen Tipps kann man aber vermeiden, zur blossen Marionette eines Hackers zu werden.

(Quelle: http://www.zdnet.de/enterprise/security/0,39023272,39123522,00.htm)

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4.4 Daimler-Crysler: IT-Strategie, "Wir waren etwas zu optimistisch"

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit groß angelegten Standardisierungsprojekten versucht Daimler-Chrysler die Effizienz seiner IT zu steigern. Daß dieses Unterfangen mitunter mit großen Schwierigkeiten verbunden ist, zeigt das Beispiel des Projekts "PC Global" zur weltweiten Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze. Mit Daimler-Chrysler-CIO Sue Unger sprach CW-Redakteur Robert Gammel.

CW: Was sind die Grundpfeiler Ihrer IT-Strategie?
UNGER: Wir konzentrieren unsere IT-Strategie immer auf das Kerngeschäft, richten sie also konsequent auf die Konzernstrategie aus. Sowohl von der Business- als auch der IT-Perspektive aus gesehen, steht dabei die Effizienz im Vordergrund. Gute Beispiele hierfür sind die Konsolidierung unserer Rechenzentren sowie das Projekt PC Global, das die Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze zum Ziel hat.

CW: Das, was über PC Global veröffentlicht wurde, läßt auf ein Scheitern schließen.
UNGER:
Nein, keineswegs. Wir haben unsere Hardwarespezifikationen rationalisiert und standardisiert. So konnten wir unsere Einkaufsbedarfe bündeln und Angebote von allen großen Anbietern einholen. Diese Bündelung hat sehr viel gebracht.

CW: Dennoch sind Sie mit dem Versuch gescheitert, die Desktop-Hardware sowie deren Installation und Service einzig von Hewlett-Packard zu beziehen.
UNGER:
Da haben wir dazugelernt. Wir waren etwas zu optimistisch, als wir dachten, wir kämen mit einem einzigen Zulieferer aus, der weltweit sowohl die gesamte Hardware als auch die Services bereitstellen kann. Wir sind ein riesiges Unternehmen. Das lag also nicht am Anbieter, die Aufgabe wäre für jeden Zulieferer zu groß.

CW: Worin bestanden die Schwierigkeiten?
UNGER: Das Problem lag hauptsächlich auf der Serviceseite. Der Anbieter hätte die Dienste ja in allen 200 Ländern leisten müssen, in denen wir Niederlassungen haben. Wie sich gezeigt hat, war das kein besonders praktikabler Ansatz. Wir haben daher unsere PC-Global-Strategie geändert. Beim Service legen wir uns nicht mehr auf einen Anbieter wie HP fest. Das kann zwar auch künftig HP sein, jedoch ebenso ein lokaler Dienstleister, der regional das günstigste und beste Angebot hat.

CW: Wie sieht das bei der Hardware aus?
UNGER: Weil es uns gelungen ist, die Hardware zu standardisieren, konnten wir die Bedarfe per Online-Versteigerung ausschreiben. In Europa nutzen wir nun Desktops von HP und Siemens sowie Laptops von IBM. In den Vereinigten Staaten setzen wir zu 100 Prozent auf Dell. Es ist schon ein großer Vorteil, nur noch mit drei großen PC-Providern zusammenzuarbeiten.

CW: Wie geht die Standardisierung auf der Anwendungsseite voran?
UNGER: In Asien führen wir derzeit unser Wholesale-Template ein. Es basiert auf SAP-Lösungen und beinhaltet die gesamte Finanzverwaltung und die Verkaufsabwicklung für den Vertrieb. Außerdem lassen sich damit Lagerbestände und Logistikprozesse verfolgen. Dabei haben wir festgestellt, daß die Kulturen und Business-Aktivitäten in Asien sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Deshalb war es nicht leicht, ein von allen akzeptiertes Template zu schaffen. Heute ist es dort in fast allen Ländern implementiert, dieses Jahr starten wir den Rollout in Australien, kommendes Jahr in Japan.

CW: Worin liegen die Vorteile des Templates?
UNGER: Es macht uns deutlich schneller. Um in einem Land neue Geschäftsaktivitäten mit IT zu unterstützen, brauchten wir früher ein Jahr. Heute schaffen wir das in vier Monaten. Zudem liefern wir höhere Qualität zu wesentlich niedrigeren Preisen. Wir beginnen derzeit, dieses Template unter dem Namen "Cesar" auch in Europa einzuführen. Wir haben in den vergangenen sechs Jahren gelernt, daß wir dabei in eng umrissenen Gebieten klein anfangen müssen. Erst wenn die Pilotprojekte erfolgreich waren, werden wir vorsichtig expandieren.

CW: Wie stark muß das Template lokalisiert werden?
UNGER: Selbstverständlich gibt es immer einige Unterschiede, beispielsweise bei den Steuergesetzen. Wir glauben, daß wir rund 15 Prozent lokale Anpassungen vornehmen müssen, was übrigens kein schlechter Wert ist. Das Template ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel sich mit Standardisierung erreichen läßt.

CW: Die Standardisierung stößt bei der unternehmsübergreifenden Zusammenarbeit schnell an ihre Grenzen. Wie wollen Sie die überwinden?
UNGER:
In der Tat arbeiten wir mit sehr vielen unterschiedlichen Business Units und Partnern wie Mitsubishi zusammen. Ein Beispiel ist der "Fourfour", ein Wagen den Smart gemeinsam mit Mitsubishi entwickelt. Hier mußten wir dafür sorgen, daß die Ingenieure der beteiligten Unternehmen weltweit und trotz Zeitverschiebungen zusammenarbeiten konnten. Deshalb haben wir ein Engineering-Portal geschaffen, auf das alle Business-Units und Lieferanten zugreifen. Es ermöglicht ihnen, darüber Teilespezifikationen und -geometrien oder Qualitätsanforderungen auszutauschen. Außerdem haben wir ein IT-Cross-Brand Council gegründet. Dort entwickeln wir für unsere IT-Infrastruktur eine strategische Landschaft. Damit wollen wir unsere markenübergreifenden Aktivitäten verbessern.

CW: Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Digitalisierung der Produktentwicklung?
UNGER:
Wir unterhalten in diesem Bereich seit 15 Jahren eine enge Partnerschaft mit Dassault Systèmes, dem Hersteller des CAD- Systems "Catia". Die Fortschritte auf diesem Gebiet haben die Arbeit der Ingenieure dramatisch verändert. Nun wollen wir einen Schritt weiter gehen und die gesamten Produktionsumgebungen digitalisieren. Dafür wird jede Produktionsanlage künftig vor Baubeginn komplett digital abgebildet. So kann man bereits im Vorfeld testen, ob Bänder und Roboter reibungslos zusammenarbeiten oder ob die Arbeitsumgebung sicher und optimal auf die Mitarbeiter ausgerichtet ist. Wir setzen derzeit den ersten Piloten für eines der nächsten Mercedes-Modelle auf und arbeiten dabei mit dem Produkt "Delmia" von Dassault Systèmes. Dabei beschränken wir uns vorerst auf die Fertigungsbereiche Rohkarosseriebau und Endmontage. Dort sehen wir ein spürbares Kostensenkungspotenzial.

CW: Wie lange wird es dauern, bis der gesamte Fertigungsprozeß virtuell abgebildet werden kann?
UNGER: Ich rechne mit sieben bis acht Jahren. Das Verfahren basiert auf mathematischen Modellen. Die Daten, die man dafür braucht, bilden die Realität jedoch nicht immer genau ab. Es dauert seine Zeit, bis man die Feineinstellungen gefunden hat. Doch die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Über die Produktion hinaus wollen wir auch den Servicebereich virtuell abbilden. Dabei geht es in erster Linie darum, Servicetechniker mit Daten zu versorgen, damit sie effektiver arbeiten können.

CW: Binden Sie auch die Händler in Ihre virtuelle Welt ein?

UNGER: Wir sind weltweit der erste Automobilhersteller, der eine entsprechende Lösung entwickelt hat. Die Chrysler-Händler können ihr gesamtes Geschäft über das Portal "Dealer Connect" abwickeln - von der Konfiguration über die Bestellung bis zur Auslieferung. Zusätzlich stellen wir über das System die Software für die Kundenfahrzeuge bereit. Eine Diagnosesoftware gibt den Servicetechnikern alle Schritte vor, die für eine Reparatur durchlaufen werden müssen. Daneben bietet das Portal umfangreiche Schulungsmaterialien.

CW: Wie haben die Händler die Lösung angenommen?
UNGER: Am Anfang war der Umgang mit dem neuen System sehr schwierig. Außerdem lief das System zunächst nicht stabil. Dennoch haben die Händler Dealer Connect sehr gut angenommen. Seit zehn Monaten haben wir eine sehr stabile Umgebung. Inzwischen wird das System von 200 Händlern in Amerika genutzt. Wir können uns aber auch einen weltweiten Rollout vorstellen.

CW: Große Standardisierungs- und Portalprojekte bergen jede Menge Sprengstoff. Wie gehen Sie mit den damit verbundenen Risiken um?
UNGER:
Natürlich muß man immer darauf achten, das Risiko so klein wie möglich zu halten. Hier gilt es stets, die richtige Balance zu finden. Doch wenn Unternehmen jegliches Risiko scheuen, sterben sie langsam. Mein Management ist glücklicherweise bereit, gewisse Risiken einzugehen.

CW: Zu Zeiten des Internet-Hypes waren fast alle Unternehmen sehr risikobereit. Daimler-Chrysler hat damals Covisint mitinitiiert. Haben Sie hier die Risiken unterschätzt?
UNGER:
Ich sehe das zwiespältig. Nehmen wir den Bereich Online-Ausschreibungen, der nun an Freemarkets verkauft wurde. Dessen Nutzung hat uns erhebliche Einsparungen sowie eine deutliche Verkürzung der Prozeßzeiten gebracht. Was mit den alten Beschaffungsverfahren Monate gedauert hat, ließ sich über die Online-Auktionen in zwei bis drei Tagen abwickeln. Wir haben das beispielsweise auch für den Einkauf von Hardwarekomponenten genutzt und dabei große Ersparnisse erzielt. Andererseits gab es den Versuch, zusammen mit den anderen Gründern von Covisint, Ford und General Motors, gemeinsame Infrastrukturen zu schaffen, statt jeweils eigene Lieferantenportale zu entwickeln. Für große Zulieferer waren die individuellen Vorgehensweisen der Automobilhersteller zeitraubend und teuer.

CW: Daran hat sich wenig geändert.
UNGER:
Das ist jetzt schon besser geworden, weil sie jetzt ein Portal nutzen können. GM, Ford, Nissan und wir verwenden das Supplier-Portal. Für Zuliefer, die mit allen vier Unternehmen zusammenarbeiten, ist es einfacher geworden. Für die Zusammenarbeit mit VW oder BMW bringt Covisint natürlich nichts.

CW: Mit abnehmender Fertigungstiefe werden die Beziehungen zu den Zulieferern immer wichtiger. Gehört damit nicht auch eine derartige Plattform zum Kerngeschäft?
UNGER:
Die Beziehungen zu den Zuliefern sind extrem wichtig. Die IT-Technik ist dagegen nicht unser Kerngeschäft. Deshalb haben wir auch Covisint an Compuware verkauft.

CW: Wäre es trotz der Ersparnisse nicht günstiger gewesen, auf eine eigene Platt-form zu setzten, wie es beispielsweise VW getan hat?
UNGER:
Das kann ich nicht beantworten, weil ich deren Investitionen und Einsparungen nicht kenne. Da müßte man schon eine sehr detaillierte Finanzanalyse machen, um herauszufinden, welcher Weg der bessere war.

CW: Werden Sie Covisint weiterhin nutzen, wo sie doch alle dahinter liegenden Applikationen selbst betreiben?
UNGER:
Wir werden Covisint weiterhin als Portal nutzen, ebenso wie den an Freemarkets verkauften Bereich Online-Bidding. Da gibt es überhaupt keinen Grund, warum ich hierfür eine eigene Software einführen sollte.

CW: Die von Ihnen beschriebenen Projekte verlangen hohe Investitionen. Wie hat sich Ihr IT-Budget über die vergangenen Jahre entwickelt?
UNGER:
Das IT-Budget hat sich in den vergangenen vier Jahren reduziert, was wir durch Effizienzsteigerungen, insbesondere bei der Infrastruktur, ausgleichen konnten. Beispielsweise betrieben wir vor sechs Jahren 67 Rechenzentren. Heute sind es nur noch 30. Dennoch haben wir viele innovative Projekte umgesetzt. Die bringen jedoch neue Herausforderungen mit sich. Durch jede neue Applikation oder Portalanwendung steigen die Anforderungen an unsere Netze und Rechner. Wir suchen deshalb ständig nach Möglichkeiten, noch effizienter zu werden, um das Budget mit den steigenden Anforderungen in Einklang zu bringen.

CW: Werden Ihre Budgets in naher Zukunft wieder steigen?
UNGER:
Insgesamt sind wir in einer guten Ausgangslage. Es gibt natürlich in jeder Organisation Bereiche, wo man die Effektivität noch steigern kann, um so weitere Projekte zu finanzieren, die man zusätzlich gerne machen würde. Insgesamt glaube ich, daß sich die Budgets kaum verändern werden.

CW: Wo setzen Sie zur Effizienzsteigerung auf Outsourcing- und Offshoring-Konzepte?
UNGER:
Generell versuchen wir, viel intern zu machen. Wir verfolgen hier zahlreiche verschiedene Ansätze. Ich bin eine große Anhängerin von Benchmarks. Sie helfen uns, Ineffizienzen zu identifizieren und abzubauen. Wenn wir zum Beispiel feststellen, daß eine Organisation in einem Teilbereich besonders erfolgreich ist, versuchen wir, daraus Best Practices für den gesamten Konzern abzuleiten. Darüber hinaus vergleichen wir uns intensiv mit Wettbewerbern und Konzernen aus anderen Branchen. Wir haben uns beispielsweise von externen Beratern einen 500 Seiten starken Bericht zu unseren Services und Rechenzentren erstellen lassen. Dadurch konnten wir Bereiche identifizieren, die noch Potenziale bieten.

CW: Haben Sie dabei Bereiche gefunden, die ein externer Dienstleister günstiger anbieten kann?
UNGER:
Ja, haben wir. Der Benchmark hat ergeben, daß wir unser Mainframe-Datacenter in Amerika sehr effizient betreiben. In Europa haben wir uns dagegen entschieden, das Rechenzentrum an T-Systems auszulagern, wobei unsere internen Benchmark-Ergebnisse auch für T-Systems sehr hilfreich waren. Es gibt aber auch Beispiele für Bereiche, die wir in den USA outsourcen und in Europa selbst machen. Tatsächlich muß man die einzelnen Kostenstrukturen sehr genau untersuchen.

CW: Welches sind Ihre wichtigsten Outsourcing-Partner?
UNGER:
T-Systems ist ein wichtiger Zulieferer für eine Reihe von Applikationen, ebenso wie IBM, EDS und einige andere. In den Staaten haben wir außerdem eine Initiative gestartet, die wir "Rite-Sourcing" nennen. Ziel ist, sicherzustellen, daß meine Leute an den wirklich wichtigen Dingen arbeiten, also in den Bereichen, die für Daimler-Chrysler strategisch sind. In Amerika flossen beispielsweise sehr viele Ressourcen in die Wartung bestehender Systeme. Weil mir jedoch wichtig ist, daß sich meine Leute mit den richtigen Themen befassen und entsprechende Weiterbildungen erhalten, haben wir große Teile der Maintenance ausgelagert. Mit den frei gewordenen Leuten haben wir einen Personal-Pool aufgebaut und die Mitarbeiter nach entsprechenden Umschulungen auf strategisch wichtige Projekte gesetzt. Obwohl anfangs viele Horrorgeschichten im Unternehmen kursierten, ist es toll zu beobachten, wie viele Mitarbeiter in ihrem neuen Aufgabengebiet aufblühen.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/48867)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 DATEV-Programm zur Abschlußprüfung in sieben Länder-Versionen

Die DATEV hat ihr Angebot rund um die Jahresabschlußprüfung erweitert. Mit Abschlußprüfung comfort können Kanzleien erstmals ein Programm in sieben Länderversionen erhalten. Außer in der deutschen ist die Software auch in einer englischen, einer österreichischen, einer italienischen, einer polnischen, einer ungarischen und einer tschechischen Version verfügbar bzw. kurz vor der Freigabe. Zudem wurde das Angebot an Checklisten und Programm-Modulen rund um den Jahresabschluß für den deutschen Markt erweitert. Unter anderem wird zur Jahresabschlußerstellung ein neues Modul zur Plausibilitätsbeurteilung angeboten. In Zusammenarbeit mit Gremien und Anwendern in den jeweiligen Ländern wurde das Programm Abschlußprüfung comfort an die Bedürfnisse, Gegebenheiten und die rechtlichen Vorgaben in Österreich, Italien, Polen, Tschechien und Ungarn angepaßt. Außerdem ist eine englischsprachige Version dieses Programms für international ausgerichtete Kanzleien und die englischsprachigen Länder einsetzbar. Die Kontenrahmen und Gliederungsschemata der internationalen Programme basieren auf EU-Vorgaben. Wie bei der deutschen Version können verschiedene Arbeitspapiere und Dokumentvorlagen genutzt werden. Oberflächen und Dialoge wurden komplett angepaßt, auch für die österreichische Version. Dort wird zum Beispiel von Jänner statt Januar und von Klient statt von Mandant gesprochen. Natürlich wurden auch alle anderen Programmbestandteile auf die Länderspezifika ausgerichtet. Für Österreich gibt es beispielsweise Arbeitspapiere und Musterberichte nach Dr. Neugebauer und Vorlagen für Prüfberichte nach KFS/PG2. In Polen und Tschechien wurde ATEV bei der Anpassung der Programme von DatevSymfonia, Warschau, sowie der Kanzlei Rojek, Kattowitz, und DATEV.cz, Brünn, unterstützt. Das Programm Abschlußprüfung comfort ist eine All-in-one-Lösung für Kanzleien mit einem besonders hohen Qualitätsanspruch. Berichte, Checklisten und Arbeitspapiere können in einer Anwendung mit einheitlicher Benutzeroberfläche und zentraler Datenbasis genutzt werden.

Neues Zusatzmodul für die Plausibilitätsbeurteilung
Für alle deutschen DATEV-Programme Abschlußprüfung(comfort, classic und compact) wurde das Angebot um zahlreiche Zusatzmodule für Arbeitspapiere, Berichtsvorlagen und Plausibilitätsbeurteilung erweitert. Zu der bereits vorhanden Auswahl sind Arbeitspapiere für die Jahresabschlußprüfung und die Dokumentvorlage für den Musterprüfungsbericht von WP/StB Dr. Farr hinzugekommen. Für die Plausibilitätsbeurteilung wurde ein Modul erstellt, das sich an den Empfehlungen der Steuerberaterkammer Südbaden orientiert. Das Zusatzmodul Abschlußprüfung Referenzmodell stellt neue in der Praxis entstandene Arbeitspapiere zur Verfügung. Mit der FARR® Checkliste 10 profitieren Wirtschaftsprüfer von einem Klassiker der Branche. Dazu gehören eine Checkliste für die Anfertigung von Prüfungsberichten (Berichtsbegleitbogen) sowie eine weitere Checkliste für die Qualitätskontrolle von Prüfungsberichten Berichtskontrolle). Weiterhin kann ein Musterprüfungsbericht eingesetzt werden, der als Vorlage für kanzlei-individuelle Prüfungsberichte dienen kann. FARR® Checkliste 10 unterstützt die effiziente und nachvollziehbare Berichterstattung und berücksichtigt insbesondere die Anforderungen der VO 1/1995, die das Soll-Objekt der externen Qualitätskontrolle darstellt.

Der speziell von der Steuerberaterkammer Südbaden erarbeitete Vorschlag für die qualifizierte Jahresabschlußerstellung wird in den Dokumentvorlagen des Zusatzmoduls Abschlußprüfung Plausibilitätsbeurteilung abgebildet. Charakteristikum dieser Vorlagen ist die in den Erstellungsbericht integrierte HFA-Checkliste. Für den Bericht stehen bereits Textvorschläge zur Verfügung, die sich automatisch an der Beantwortung der Prüfungsfragen in der HFA-Checkliste orientieren. Weiterhin enthalten die Vorlagen in einer Übersicht die Entwicklungen wesentlicher Kennzahlen über drei Jahre hinweg. Die Kennzahlen dienen der Vermögens-, Kapital-, Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Produktivitätsanalyse. Der Übersicht schließt sich eine Definition der aufgeführten Kennzahlen an. Das Zusatzmodul Abschlußprüfung Referenzmodell gibt die Möglichkeit, neue, aus der Praxis entstandene Arbeitspapiere einzusetzen. Besonderheit der Arbeitspapiere in diesem Modul ist das konsequente Beleuchten der Risikostruktur. Dadurch werden Wirtschaftsprüfer dem risikoorientierten Prüfungsansatz gerecht und stellen eine effiziente und zeitlich optimierte Dokumentation sicher.

(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11283)

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5.3 hmd liefert "unterjähriges Rating" in Verbindung mit Qualitätsbeurteilung aus

Die hmd Software AG aus Andechs arbeitet innerhalb ihrer Rating-Software von Anfang an mit sogen. "unterjährigen" Zahlen. Alle Auswertungen stehen im 12-Monatsvergleich zur Verfügung. Seit Programmupdate 04/2004 steht den Ratinganwendern auch die gesamte Bilanzgliederung (Darstellung der Bilanzpositionen) mit den 12 Monatswerten als unterjährige Ratingauswertung zur Verfügung. So sieht der Betrachter genau, was sich in den einzelnen Monaten des Jahres "abgespielt" hat.

Da ca. 90% aller hmd Anwender tatsächlich nach Belegdatum buchen (und nicht nach Buchungsperiode wie z.B. Datev und andere) erhält die Bank mit den hmd Auswertungen faktisch deckungsgleiche Vorgänge im Vergleich zu den Bankbewegungen, sofern das Unternehmen nur eine Hausbank hat. Darüber hinaus sind bei hmd nun alle Rating-Auswertungen auf unterjährige Darstellung umgestellt, sofern das Sinn macht. So auch Darstellungen wie Mittelverwendungsrechnung, Cash-Flow etc. Auch die Gesamt-Vermögensaufstellung ist unterjährig darstellbar. Gemeinsame Auswertungsbesprechungen u.a. bei Sparkassen und VR-Banken haben eine regelrechte Begeisterung ausgelöst.

Qualitätsbeurteilung
Zum neuen Auswertungsstandard von hmd gehört nun auch in Zusammenhang mit den Bankenauswertungen die zugehörige Qualitätsbeurteilung. Das ist eine programmgesteuerte Checkliste von hmd. Der daraus resultierende Bericht wird mit den Auswertungen übergeben. Endlich weiß der "Banker", auf welchen Grundlagen und Maßnahmen die vorgelegten Auswertungen basieren. Auch hier eine tolle Reaktion seitens der Sparkassen-Mitarbeiter.

(Quelle: http://www.consultant-magazin.de/forum-kanzleisoftware/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=11008)

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5.4 Sage KHK: Die neue Classic Line 3.3: Ein neuer Meilenstein in der Produktge-schichte

Die Classic Line Entwicklung nimmt immer mehr Fahrt auf. Auf der technologischen Basis, die wir vor zwei Jahren eingeführt haben, entwickelt sich das Produkt funktional weiter. Version 3.3 enthält über 50 neue oder verbesserte Funktionen.

Hier ein Überblick der neuen Funktionen:

Datenbank Frontend
Chargenverwaltung
Anlagenbuchhaltung mit 10 Jahren
Drilldown
Maschinelle Altersteilzeit
Erweiterte Vertreterabrechnung
IDEA-Schnittstelle
Verbessertes Mahnwesen
Stapelverarbeitung Produktionsauftrag
Copy & Paste

Datenbank Frontend
Damit erstellen Sie SQL-Abfragen auf alle Classic Line Daten. Das Ergebnis der Abfragen können Sie am Bildschirm anzeigen, in eine MS-Access-Datei exportieren oder als Bericht auf einem Drucker ausgeben. Umfangreichere Auswertungen lassen Sie in einen Stapel z.B. nachts ausführen. Die Auswertungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Chargenverwaltung
Dieses neue Zusatzpaket kann in Kombination mit dem Bestellwesen, der Produktion und der Auftragsbearbeitung genutzt werden. Sie haben damit die Möglichkeit, chargenpflichtige Artikel einzukaufen, zu lagern, für Ihre Produktion zu nutzen, neue chargenpflichtige Artikel zu erstellen und Sie können chargenpflichtige Artikel verkaufen. Mit dem Berichtswesen der Chargenverwaltung können Sie den Weg jeder Charge schnell nachvollziehen.

Anlagenbuchhaltung mit 10 Jahren
Die Anlagenbuchhaltung speichert die Daten für 10 Jahre. Am Jahresende braucht nur ein vorläufiger Jahresabschluß durchgeführt zu werden. Daher ist es möglich, später noch Änderungen im alten Jahr vorzunehmen, während das neue Jahr bereits bebucht wird. Damit ist die Handhabung der Anlagenbuchhaltung deutlich flexibler geworden.

Drilldown
Mit dem Drilldown lassen sich die Daten der Classic Line interaktiv analysieren. Sie können jetzt z.B. von einem Offenen Posten eines Kunden auf den Vorgang wechseln, der den OP verursacht hat und sind in der Lage, den Vorgang bis auf die Ebene der einzelnen Positionen zu verfolgen. Eine Besonderheit des Drilldowns der Classic Line ist, daß er vollständig mit der Tastatur bedienbar ist. Damit sind Sie einfach schneller.

Maschinelle Altersteilzeit
Zum 1.7.2004 tritt mit dem Gesetz Harz III eine Änderung der Altersteilzeit im Lohn in Kraft. Wir haben diese Änderung umgesetzt. Sie können die Wertguthaben für die Altersteilzeit in der Classic Line verwalten. Damit können Sie auch ab Juli ihre SV-Daten für die Altersteilzeit elektronisch an die Krankenkassen melden. Die neue Funktion spart viel Zeit und Arbeit im Lohnbüro.
Erweiterte Vertreterabrechnung
Dieses neue Zusatzpaket ermöglicht, Vertreter gestaffelt nach Umsatz, Roherlös oder Stückzahl zu bezahlen. Man kann zwei Vertreter pro Vorgang berücksichtigen. Jeder Vertreter kann einen Obervertreter haben, der an den Zahlungen an seine Mitarbeiter partizipiert. Die Provision kann durch Rabatte oder Skonto gemindert werden. Damit kann die Vertreterabrechnung künftig flexibler und professioneller gestaltet werden.

IDEA-Schnittstelle
Mit dem Einsatz dieser Schnittstelle verliert die elektronische Steuerprüfung, die seit dem 1.1.2002 vom Steuerprüfer angeordnet werden kann, ihren Schrecken. Dieses Datenformat läßt sich besonders einfach von der Prüfsoftware des Finanzamtes einlesen. Vor allem dürfen Sie Ihre Daten in diesem Format auch archivieren. Damit erfüllen Sie die Anforderung der elektronischen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren leichter.

Verbessertes Mahnwesen
Leider läßt die Zahlungsmoral vieler Kunden zu wünschen übrig. Im Durchschnitt dauert es 57 Tage, bis eine Rechnung bezahlt ist. Die neue Mahnvorschlagsliste, zusätzliche Felder für die Selektion und die Formatierungsmöglichkeiten für Ihre Mahnungen werden dazu beitragen, daß Sie nicht mehr so lange auf Ihr Geld warten müssen. Ein professionelles Mahnwesen ist die Visitenkarte jeder Buchhaltung.

Stapelverarbeitung Produktionsauftrag
Mit der Stapelverarbeitung können Änderungen an Mengen, Terminen, Rückmeldungen oder Sperren in mehreren Produktionsaufträgen in einem Arbeitsgang vorgenommen werden. Dies funktioniert auch mit Aufträgen, die Unteraufträge haben. Die neue Funktion hilft Fehler zu vermeiden und spart Ihnen jede Menge Zeit.

Copy & Paste
Damit können Sie den Inhalt von Tabellen und Matchcodes der Classic Line an beliebige Windows-Programme zur Weiterbearbeitung übergeben. Die Funktion ist sehr einfach anzuwenden. In EXCEL landen die Daten gleich in der richtigen Zeile und der richtigen Spalten. Die Copy & Paste-Funktion wird mit Sicherheit vielen unserer Anwender gute Dienste leisten.

Warum jetzt das Upgrade besonders lohnt
Wie Sie sehen können öffnet sich die technologische und funktionale Schere zu den Vorversionen der Classic Line mit der neuen Version 3.3 immer deutlicher. Für alle Kunden, die schon auf eine Version 3.x in den letzten zwei Jahren umgestellt haben und die einen gültigen Wartungsvertrag haben, ist Version 3.3 mit allen neuen Funktionen kostenlos. Alle anderen Kunden sollten sich beeilen, auf die neue Version umzustellen, denn dieses Produkt spart Ihnen Zeit und Kosten. Und außerdem läßt sich mit der Classic Line 3.3 jedes Unternehmen einfach besser steuern. Stellen Sie also um.

(Quelle: http://www.sagekhk.de/public/produkte/classic_line/neuerungen.asp)

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5.5 Sprachgesteuerte Kommissionierung für Microsoft Axapta

Mit Microsoft Business Solutions-Axapta können Unternehmen künftig die Kommissionierungsaufträge für ihr Lager sprachgesteuert erteilen und damit Fehler reduzieren sowie Zeit gewinnen. Der Microsoft Certified Partner MTS Software GmbH integriert dazu die Spracherkennungssoftware topSPEECH-Lydia®-PDA der topsystem Systemhaus GmbH in Microsoft Axapta. Das "Pick by Voice"-Modul wird optional in der Branchenlösung für Groß- und Versandhandel verfügbar sein und Kommissionierungsaufträge aus Microsoft Axapta direkt in Sprachbefehle umwandeln. Gerade in dieser Branche verzichten vielen Unternehmen aus Kostengründen auf eine vollautomatische Lagerverwaltung, haben aber gleichzeitig erhöhte Anforderungen an die Optimierung lagerlogistischer Prozesse. Durch die Einbindung des Sprachsystems topSPEECH-Lydia®-PDA in die Unternehmenssoftware können sie nun die Vorteile einer beleglosen Kommissionierung nutzen, ohne komplett auf eine vollautomatische Lagerverwaltung umsteigen zu müssen. Mit "Pick by Voice" lassen sich Fehlerquellen reduzieren, Lagerabläufe effizienter gestalten und Einsparungspotentiale erschließen.

Die Lagerlogistik zählt zu den Unternehmensbereichen, in denen sich durch Prozeßoptimierungen signifikante Einsparungen realisieren lassen. Traditionell arbeiten die Kommissionierer mit Papier-Picklisten, anhand derer sie die Waren in den Regalen finden, entnehmen und zum Warenausgang befördern. Dabei stellt die Entnahme der Einheiten eine hohe Fehlerquote dar. Das manuelle Abgleichen der Pickliste erfordert einen unnötigen Zeitaufwand und die zahlreichen Listenausdrucke steigern den Papierverbrauch. Mit der sprachgesteuerten, beleglosen Kommissionierung topSPEECH-Lydia®-PDA lassen sich diese Arbeitsabläufe straffen und beschleunigen. Hierzu wird der komplette Kommissionierungsauftrag aus der Unternehmenslösung auf einen Standard-PDA (Personal Digital Assistent) geladen. Ist der Auftrag einmal auf den PDA übertragen worden, so ist keine konstante Verbindung zum ERP-System mehr nötig jedoch jederzeit möglich. Der PDA fungiert als "normaler" Client, der den Auftrag verarbeitet und in Sprachbefehle umsetzt. Der Kommissionierer wird über das Headset per Sprache zum richtigen Lagerfach geführt und entnimmt dort die ihm genannte Anzahl an Artikeln. Ein ständiges Abgleichen mit der Pickliste entfällt und die Person hat beide Hände frei, um auch empfindliche Waren entnehmen zu können. Ein Abgleich mit der Artikelnummer ist nicht mehr notwendig, da sich die Person nach der Vorgabe und nicht nach ähnlich aussehenden Artikel richtet. Die Anzahl so genannter "Vergreifer" nimmt ab, die Qualität wird gesteigert. Gleichzeitig spricht der Lagermitarbeiter die Bestätigung der Entnahme in den PDA, der die Information an die ERP-Lösung weiter gibt und so jederzeit einen aktuellen Lagerbestand vorhalten kann. Hierzu muß er lediglich per Funkverbindung über ein Standard-WLAN Kontakt zum Backendsystem aufnehmen. "Pick by Voice" ist sprachen- und dialektunabhängig, so daß jeder Mitarbeiter losgelöst von Nationalität, Dialekt oder Akzent seinen eigenen Wortschatz auf dem System hinterlegen kann.

Microsoft Axapta ist eine vollständig integrierte Unternehmenssoftware mittelständische Firmen sowie Organisationen mittlerer Größe. Sie ermöglicht die durchgängige Automatisierung von Geschäftsprozessen zwischen Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Software optimiert strategische Unternehmensabläufe, angefangen bei Finanzbuchhaltung, Businessanalysen und Human Ressources Management über Projektmanagement, Kunden-Beziehungspflege, Organisation der Vertriebskette und E-Commerce. Darüber hinaus stehen zahlreiche Branchenlösungen für die Fertigungs- und Dienstleistungs- und Konsumgüterbranche zur Verfügung.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/ms/presseservice/meldungen.asp?ID=531111)

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5.6 Online-CRM-Loesung: Salesforce.com

Salesforce.com ist fuer jedes Unternehmen, das seine Verkaufsanstrengungen abstimmen moechte, eine gute Loesung. Ausserdem haelt dieses Modell die Kosten niedrig.

(Quelle: http://www.zdnet.de/enterprise/sw/0,39023500,39123380,00.htm)

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