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ERS-IT-News Juli 2005

  1. Fachliches
    1.1 Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt
    1.2 Exam Cram Offering Live Tutoring Support for IT Exams
    1.3 ReadSoft zeigt automatisierten Rechnungseingang auf der DMS-Expo
    1.4 Esker schließt Kooperation mit Oracle für automatisierte Dokumentenprozesse aus Oracle-Anwendungen


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 PdfGrabber 2.5 optimiert Excel-Export
    2.2 CRM: Microsoft überspringt ein Release
    2.3 HP bringt Bandspeicher mit USB-Anschluss
    2.4 IBM stellt auf alphaWorks neue Entwicklertools zur Verfügung
    2.5 AMDs X2 Dual-Core-Prozessor ab sofort verfügbar


  3. IT-Sicherheit
    3.1 Intrusion Detection Systeme gibt's auch gratis
    3.2 Kostenlose BSI-Software prüft Sicherheit von Netzwerken
    3.3 Neues aus Karlsruhe: Astaro Security Linux 6
    3.4 Schon wieder ein neues Browser-Leck
    3.5 Verstecktes Port-Scanning: Warnung vor Großangriff
    3.6 Spam-Filter: Für False-Positives gibt es 500 Euro
    3.7 Exploit für ungepatchte Lücke im Internet Explorer
    3.8 Neue Linux-Schutzsysteme von Kaspersky Lab
    3.9 'Security Managment' Says Existing Methods Still Ineffective


  4. Branchennews
    4.1 Gegängeltes AMD Japan will 50 Millionen US-Dollar von Intel
    4.2 Windows XP Starter Edition mit Akzeptanzproblemen
    4.3 Server: Hochrangiger HP-Manager von Dell abgeworben
    4.4 SSA Global mit Platin-Award von Cognos ausgezeichnet
    4.5 IBM Deutschland stellt neue Geschäftsführer vor
    4.6 Britische Sage Gruppe übernimmt spanische Logic Control Sage avanciert damit zum ERP-Marktführer in Spanien
    4.7 Microsoft zahlt 775 Millionen US-Dollar an IBM
    4.8 Fahrlässiger Umgang mit E-Mails kann zu Verurteilung führen


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 Steeb übernimmt Remote Service für SAP-Systeme von MMM
    5.3 Microsoft erweitert Finanzierungsangebote über Partner
    5.4 Microsoft und Ingram Micro kooperieren bei CRM-Software
    5.5 DSAG gründet Arbeitsgruppen für SAP Business One
    5.6 SAP erweitert Safe Passage-Angebot auf den Mittelstand
    5.7 Oracle To Acquire ProfitLogic



1 Fachliches

1.1 Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2005 um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie der Verband der Vereine Creditreform mitteilte, waren erstmals seit fünf Jahren auch die Insolvenzzahlen in Westdeutschland rückläufig. In Ostdeutschland sinkt die Zahl der Firmenzusammenbrüche bereits seit 2003. Insgesamt sind nach Angaben von Creditreform in den zurückliegenden sechs Monaten noch 18.700 Fälle von Unternehmenspleiten in Deutschland registriert worden. Für das Gesamtjahr 2005 prognostiziert Creditreform rund 38.000 Firmeninsolvenzen nach 39.270 im vergangenen Jahr.

Nach Einschätzung von Creditreform-Vorstand Prof. Helmut Rödl haben die Unternehmensinsolvenzen ihren Zenit in Deutschland mittlerweile überschritten. Dies sei jedoch nicht als Zeichen einer Konjunkturerholung zu werten, sagte er bei der Vorstellung der jüngsten Entwicklung in Düsseldorf. Insolvenzen seien kein Frühindikator. Eine Trendumkehr der Stagnation in Deutschland sei weiter nicht auszumachen. Das Sorgenkind bei den Firmenpleiten bleibe die Bauwirtschaft, auch wenn die Branche im ersten Halbjahr ebenfalls 6,4 Prozent weniger Konkurse verzeichnet habe, erläuterte Rödl weiter. Die Insolvenzbetroffenheit sei hier aber weiter so hoch wie in keinem anderen Wirtschaftsbereich. Mit 240 Pleiten pro 10.000 Unternehmen seien knapp doppelt so viele Firmen von der Insolvenz betroffen wie im Durchschnitt aller Branchen. Insgesamt arbeiteten heute mit 660.000 Menschen nur noch halb so viele Mitarbeiter in der deutschen Baubranche wie noch vor zehn Jahren. Somit ist es nach Einschätzung von Creditreform auch kein Zufall, dass zu den fünf größten Firmenpleiten im ersten Halbjahr mit der Augsburger Walter Bau AG auch ein prominenter Baukonzern gehörte. Auf der Liste der größten Konkurse fanden sich zudem die Drogeriekette "Ihr Platz" GmbH & Co. KG, die AgfaPhoto GmbH, die TWD GmbH aus Deggendorf sowie die pgam advanced technologies AG wieder. Nach Angaben von Creditreform werden 2005 insgesamt 550.000 bis 580.000 Arbeitsplätze auf Grund von Insolvenzen in Deutschland wegfallen. Dem stünden rund 300.000 Stellen gegenüber, die mit Neugründungen von Unternehmen neu entstünden. Im Gegensatz zu den Unternehmensinsolvenzen verzeichnete Creditreform im ersten Halbjahr einen deutlichen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen. Diese legten gegenüber dem Vorjahr um 33,5 Prozent auf 29.200 zu. Ein Ende dieses Trends sei nicht abzusehen, sagte Rödl. Bei den Zahlen im ersten Halbjahr handele es sich lediglich um "die Spitze des Eisbergs". Drei Millionen Haushalte in Deutschland seien überschuldet. Hinzu kämen monatlich etwa 140.000 Eintragungen in die Schuldnerregister.

Als typische Auslöser für das Rutschen in die Überschuldung nannte Rödl die Arbeitslosigkeit sowie die Trennung vom Lebenspartner. Zudem hätten die Kreditinstitute die Konsumenten als Zielgruppe wieder entdeckt, konstatierte er. Auf der anderen Seite lasse "die finanzielle Allgemeinbildung" weiter Teile der Bevölkerung zu wünschen übrig. "Viele rutschen sehendes Auges in die Pleite – ohne es aber zu begreifen". Für das Gesamtjahr rechnet Creditreform mit insgesamt 92.000 Insolvenzen von Privatpersonen – nach 49.100 im vergangenen Jahr.

(Quelle: http://www.risknet.de/)

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1.2 Exam Cram Offering Live Tutoring Support for IT Exams

Que Certification announced it would offer live exam prep tutors exclusively to its Exam Cram 2 Crammers Club members. Exam Cram has partnered with Global Mentoring Solutions to provide direct, online access to live IT certification experts 24x7 for IT professionals who are engaged in self study with Exam Cram 2 books.

"We are very excited to be the first and only publisher to offer live support for our readers—whenever and wherever they need it," said Jeff Riley, executive editor for the Exam Cram series, which has sold more than 3 million copies worldwide. "We're the market leader because we're always talking to our readers and always striving to meet their changing needs. This is yet another effective solution we've delivered. Now when they're studying for their exams late at night and they hit a roadblock with a particular concept, they can instantly tap into Exam Cram Tutors for immediate answers."

Exam Cram Tutors are available online for easy, on-demand access to help individuals master the skills and knowledge required for success with IT certification exams from leading vendors including Microsoft, CompTIA, Cisco, Citrix, Lotus, and Oracle. Features include an enhanced chat interface and real-time application view for live, over-the-shoulder demonstrations. Additionally, users benefit from a searchable knowledgebase, and direct call support, enabling tutors to contact individuals whose learning and comprehension would be improved through live, phone support.

"Experts say self-study and performance are greatly improved when individuals have an experienced, live tutor they can go to for help," notes Wayne Goldstein, Global Mentoring's CEO. "Global Mentoring is pleased to take part in this very timely and important initiative with Exam Cram that will bring even greater value and study success to its Crammers Club Members."

(Quelle: http://www.certmag.com/common/newscenter/newsdisplay.cfm?id=4018)

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1.3 ReadSoft zeigt automatisierten Rechnungseingang auf der DMS-Expo

Ihr Produktportfolio auf der Basis der Plattform ReadSoft DOCUMENTS zeigt die Neu-Isenburger ReadSoft GmbH auf der bevorstehenden DMS-Expo in Essen (27. bis 29. September 2005). Der Schwerpunkt der Messe-Präsentation liegt auf der Rechnungserfassungslösung ReadSoft DOCUMENTS for Invoices, einer der führenden Softwareprodukte für die Verarbeitung von Eingangsrechnungen. Hier adressiert das Unternehmen vornehmlich SAP-Anwender, für die eine integrierte Lösung zur Automatisierung des gesamten Prozesses zur Verfügung steht. Alle externen Dokumente - egal ob eingescannt oder per EDI und anderen elektronischen Wegen übermittelt - werden in SAP intelligent weiterverarbeitet, wodurch die Gesamtanwendung besonders komfortabel und effizient wird. Eine ähnlich tiefe Integration der Lösung ReadSoft DOCUMENTS for Invoices ist auch für die Oracle e-Business Suite erhältlich. Darüber hinaus hat ReadSoft in der Vergangenheit auch weitere Finanzsoftwareprogramme erfolgreich an seine Lösungen angebunden.

ReadSoft stellt 2005 zum ersten Mal seit drei Jahren wieder auf der DMS-Expo in Essen aus. "Unser Eindruck ist, dass sich die Qualität der Messe und die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt haben - nicht zuletzt gemessen am wirtschaftlichen Gesamtumfeld. Für ReadSoft ist es eine gute Gelegenheit, sich den Besuchern der Fachmessen in einem interessanten Umfeld und mit qualifiziertem Rahmenprogramm zu präsentieren", formuliert ReadSoft-Geschäftsführer Bruno Pohl seine Erwartung an die DMS-Expo.

Die bewährte Lösung ReadSoft DOCUMENTS for Invoices sowie die Vorgängerlösung INVOICES sind in Deutschland bei mehr als 50 Unternehmen im Einsatz. Unter anderem bei Siemens und im ThyssenKrupp-Konzern hat die implementierte Software einen Best-Practice-Status. SAP-Anwender profitieren von der seit einigen Jahren bestehenden, sehr engen Partnerschaft mit der Frankfurter Ebydos AG, die die bekannten SAP-Add-ons Ebydos Invoice Cockpit und Ebydos Web Cycle entwickelt hat und in den Kundenprojekten ihr SAP-Know-how einbringt. Die Gesamtlösung bietet für den Anwender eine Rechnungsbearbeitungsplattform unter der gewohnten SAP-Oberfläche sowie flexible Prüf- und Freigabeszenarien, in die sich alle Mitarbeiter im Unternehmen schnell und problemlos einbinden lassen.Überprüfen lassen sich mit der Business Solution für die Rechnungsverarbeitung nicht nur einzelne Rechnungspositionen beziehungsweise typische Felder wie Adresse, Datum, Gesamtsumme oder Mehrwertsteuer, sondern auch, ob die Rechnung formal zum Vorsteuerabzug berechtigt. So sind in der aktuellen Steuergesetzgebung neben den üblichen Lieferantenangaben folgende Informationen Pflicht: Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Lieferanten, Rechnungsdatum, Rechnungsnummer, Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung. Aufgeschlüsselt nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen muss auch das Entgelt für Lieferungen und Leistungen sowie Steuersatz und -betrag auf der Rechnung aufgeführt sein. All diese Punkte lassen sich mit der Software von ReadSoft überprüfen. Fehlen einzelne Angaben, kann der Empfänger die Rechnung an den Lieferanten zurücksenden und eine Korrektur verlangen, weil er die Vorsteuer sonst nicht sofort abziehen kann.

Auch speziell für Unternehmen, die auf europa- oder weltweiter Ebene arbeiten und ihre Prozesse vereinheitlichen wollen, bieten sich die Document-Automation-Lösungen von ReadSoft an. Service und Support werden in den jeweiligen Ländern vor Ort gewährleistet. Im Falle der Rechnungsverarbeitung werden auch die landesspezifischen Gesetzesvorgaben und die Vorschriften zur Rechnungslegung berücksichtigt und als komfortable Funktionalitäten in das jeweilige Landesprojekt integriert.

(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_
h12367_readsoft_zeigt_automatisierten_rechnungseingang.html
)

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1.4 Esker schließt Kooperation mit Oracle für automatisierte Dokumentenprozesse aus Oracle-Anwendungen

Esker Software, Anbieter intelligenter Lösungen zur Optimierung und Automatisierung von Dokumentenprozessen, kündigt seine Teilnahme am Oracle® PartnerNetwork an und stellt damit die bewährten Verteilungsfunktionalitäten der Esker Lösung auch Anwendern der Oracle E- Business Suite zur Verfügung. Eine automatisierte Erzeugung und Verteilung elektronischer Dokumente ermöglicht eine deutliche Reduzierung dokumentenbezogener Kosten, die Rationalisierung ganzer Geschäftsprozesse, Vereinfachung der IT-Infrastruktur und Steigerung der Produktivität.

Zielsetzung der neuen Kooperation ist es, Oracle-Anwendern durch die nahtlose Integration der Esker DeliveryWare Technologieplattform eine Reihe von Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung zur Verfügung zu stellen, wie etwa die automatisierte Erkennung und Formatierung von Daten zur Erstellung und Verteilung wichtiger Geschäftsdokumente. Die Esker DeliveryWare Plattform ist einfach zu implementieren und konfigurieren. Dank der intelligenten patentierten Kerntechnologie Esker DeliveryWare Rules Engine lässt sich damit praktisch jede Phase der Informationsübermittlung automatisieren.

Mit Esker DeliveryWare lassen sich die aus Oracle-Anwendungen erzeugten Dokumente aus den unterschiedlichsten Abteilungen innerhalb einer Unternehmensorganisation schnell und einfach automatisieren. Typische Dokumente sind dabei Rechnungen, Bestellungen, Kontoauszüge, Auftragsbestätigungen, Frachtbriefe, Finanzberichte und ähnliche Dokumente. Die Esker Lösung berücksichtigt dabei auch geltende rechtliche Rahmenbedingungen, wie beispielsweise das Umsatzsteuergesetz für einen rechtskonformen elektronischen Versand von Rechnungen. Durch eine Integration der Esker DeliveryWare Plattform mit der Oracle E-Business Suite können beim Versenden dieser gängigen Geschäftsdokumente mehrere tausend Euro pro Monat an Übermittlungskosten eingespart werden.
"Esker DeliveryWare ist die perfekte Ergänzung zu Oracle-Anwendungen," erklärt Jean-Michel Bérard, Worldwide Chief Executive Officer bei Esker. "Eine Implementierung der Esker DeliveryWare Lösung bringt Oracle-Anwendern den unmittelbaren Zusatznutzen eines verbesserten Cash Flows, gesteigerter Mitarbeiterproduktivität, beschleunigter Dokumentenzyklen sowie der Vermeidung von Engpässen bei wichtigen Geschäftsprozessen."

Mit Esker DeliveryWare lässt sich die Oracle E-Business Suite so erweitern, dass nicht nur sämtliche unternehmensrelevanten Informationen zentral in einem einzigen System gespeichert werden können, sondern auch die Verteilung dieser Informationen über eine Lösung direkt in und aus Oracle-Anwendungen möglich wird. Dadurch lassen sich Geschäftsprozesse weiter automatisieren, rationalisieren und vereinfachen mit dem Ziel einer spürbaren Effizienzsteigerung und Kostenreduktion.

(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_
h12366_esker_schliesst_kooperation_mit_oracle_fuer.html
)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 PdfGrabber 2.5 optimiert Excel-Export

Die Software PdfGrabber von PixelPlanet erlaubt es, Daten aus PDF-Dateien zu extrahieren. In der neuen Version 2.5 wartet PdfGrabber nun mit einem optimierten Export in das Microsoft-Excel-Format auf, so dass sich Tabellen aus PDFs in Excel überführen lassen.

Die Software enthält dazu spezielle Funktionen zur Rekonstruktion von Tabellen, womit sich diese layoutgetreu in Excel-Tabellen umwandeln lassen sollen. Dabei werden nun auch Linien, Text- und Zellfarben berücksichtigt und in das Excel-Format konvertiert. Darüber hinaus bietet die neue Version Funktionen zur Erkennung von Zahlen und Währungen. Dabei werden die international unterschiedlichen Formatierungsmöglichkeiten berücksichtigt und in Excel entsprechend umgesetzt. PdfGrabber 2.5 gibt es in zwei Versionen. Die Standardversion für Privatanwender und kleine Unternehmen kostet 79,- Euro und gestattet den Export in solche Formate wie RTF/Word, Excel und Text. Auch Bilder und Vektorgrafiken exportiert PdfGrabber in diverse Bildformate. Die Professional-Ausgabe, die zusätzlich den Export in DXF/Autocad- und XML-Dateien enthält, ist für 119,- Euro zu haben und bietet die Automatisierung von Exportprozessen. Darüber hinaus werden Netzwerklizenzen für größere Unternehmen angeboten. Bestandskunden, die schon mit PdfGrabber 1.0 gearbeitet haben, können die neue Fassung zum Preis von 39,- Euro beziehen. Alle Kunden, die PdfGrabber 2.0 einsetzen, erhalten das Update kostenlos.

(Quelle: http://www.itnews.de/0507/38979.html)

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2.2 CRM: Microsoft überspringt ein Release

Version 3.0 soll im vierten Quartal verfügbar sein

Microsoft will auf seiner weltweiten Partnerkonferenz, die vom 7. bis 10. Juli in Minneapolis stattfindet, Version 3.0 seiner CRM-Anwendung vorstellen. Normalerweise wäre zuerst 2.0 an der Reihe, da in dem Produkt aber Funktionen enthalten seien, die erst in der dritten Version eingeführt werden sollten, habe man dies gleich in der Namensgebung berücksichtigt, so Microsoft. Die Software soll für Besitzer der Vorversion im vierten Quartal 2005 erhältlich sein, im ersten Quartal 2006 dann für alle Anwender.

Bei der Entwicklung von Microsoft CRM 3.0, so die offizielle Bezeichnung, habe man sich auf drei Kernaspekte konzentriert: Die Steigerung der Mitarbeiterakzeptanz, die flexible Abbildung von Geschäftsprozessen und die Minimierung der Gesamtkosten.

Microsoft verspricht, dass jeder Outlook- beziehungsweise Office-Anwender auch mit der neuen CRM-Applikation zurechtkommt. Eine kontextsensitive Hilfe soll den Nutzer weiterbringen, wenn es doch einmal eng werden sollte.

Die Vertriebs- und Servicefunktionalität werde durch ein Marketingmodul unterstützt, das die Verwaltung von Marketinglisten und Kampagnen sowie deren Erfolgmessung ermögliche. In der neuen Version sei auch eine Einsatzplanung enthalten, die eine automatisierte Zuordnung der Serviceressourcen ermöglichen soll.
Die Konfigurations-, Anpassungs- und Integrationsmöglichkeiten seien erweitert worden. Neue Objekte könnten ohne Programmierung hinzugefügt und mit bestehenden Objekten verknüpft werden. Die zugrunde liegenden Datenstrukturen und zugehörige Webservices würden durch das System automatisch erstellt.

Ein neues Lizenzmodell soll es Partnern ermöglichen, Mietmodelle auf zeitlicher Basis anzubieten. Die gehostete und lokal installierte Lösung basieren laut Microsoft auf demselben Code, was einen Wechsel zu jeder Zeit möglich mache.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39134617,00.htm)

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2.3 HP bringt Bandspeicher mit USB-Anschluss

DAT-Geräte mit 23 GByte pro Stunde ab 556 Euro
Hewlett-Packard hat als erster Hersteller Bandspeicherlaufwerke für Digital Audio Tape-Kassetten mit USB-Anschluss vorgestellt. Es handelt sich um zwei Modelle, das DAT 72 und das DAT 40 USB, wobei die Zahl im Namen jeweils die Kapazität bei einer Kompression von 2:1 anzeigt. Üblicherweise werden Bandspeicher über die schnellsten Bussysteme, SCSI und Firewire, mit Servern verbunden

Die Übertragungsrate gibt der Hersteller mit 23 GByte pro Stunde an. Disaster Recovery ermöglicht HP per Knopfdruck. Dabei werden die mitgelieferte HP-Software Storage Works Library sowie die Tape Tools genützt. Das DAT 72 USB wird 672,80 Euro kosten, das DAT 40 USB immer noch 555,64 Euro. Sie sollen noch diesen Monat verfügbar sein.

HP sieht den Vorteil dieser Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen in der geringen Investitionskosten und der schnellen Integrierbarkeit: Eines der DAT-Laufwerke könne innerhalb einer Minute an einen Server angebunden werden.

HP hat außerdem weitere Bandgeräte für KMUs vorgestellt, ein Ultrium-232-Bandlaufwerk der Einsteigerklasse mit 200 GByte Kapazität (2:1 komprimiert) ab 1828,16 Euro sowie zwei Autoloader für Ultrium-Laufwerke mit 6,4 beziehungsweise 3,2 TByte komprimierter Kapazität.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39134589,00.htm?h)

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2.4 IBM stellt auf alphaWorks neue Entwicklertools zur Verfügung

IBM bietet auf alphaWorks, einer Website für Technologien aus IBM Forschung und Entwicklung, vier neue Entwicklerwerkzeuge zum Download an. Mit diesen Tools können Entwickler innerhalb kurzer Zeit On Demand Geschäftsanwendungen programmieren. Die Werkzeuge enthalten Wizards, Codes und leicht zu bedienende Schnittstellen.
Diese neuen Werkzeuge können Entwickler ab sofort nutzen:

Ad hoc Development and Integration Tool for End Users (ADIEU): ein Programmier-Tool für die schnelle Entwicklung von Web Services und Web-Anwendungen

Availability Monitoring Toolkit: ein Eclipse Plug-in, mit dem Entwickler den Status aller abhängigen Systeme überprüfen können, bevor sie eine Anwendung testen

Web Data Access Client Developer: ein Eclipse Plug-in mit einfacher Schnittstelle - das Tool erzeugt einen webbasierten Client für den Zugriff auf Daten (ohne dabei Code zu schreiben)

Security Lifecycle Management Tools for IBM Tivoli Access Manager:
eine Reihe auf Eclipse basierender Werkzeuge für die Integration des IBM Tivoli Access Managers mit den Entwicklerwerkzeugen von IBM Rational.

(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/07/05.html)

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2.5 AMDs X2 Dual-Core-Prozessor ab sofort verfügbar

Chiphersteller AMD hat heute die Verfügbarkeit des Dual-Core-Prozessors Athlon 64 X2 bekannt gegeben. Der neue Prozessor wird von zahlreichen Systemherstellern unterstützt und soll bei entsprechend angepasster Software eine bis zu 80 Prozent höhere Leistung als der AMD Single Core 64 bieten.

AMD vervollständigt mit dem neuen Dual-Core-Prozessor, der weltweit von rund 40 Systemintegratoren und OEMs wie Acer, HP und Lenovo unterstützt wird, sein Produktportfolio im Multi-Core-Bereich. Desktop Anwender erhalten laut AMD mit dem Doppelkern-Prozessor die Möglichkeit, mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten zu können.

Auch für Multi-Threaded-Anwendungen, die bisher ausschließlich auf Servern liefen, soll der neue Chip, der auf dem AMD-Messestand auf der Computex in Taiwan gezeigt wird, ausreichend Leistung bieten. Ein weiterer Einsatzbereich werden Desktop-Replacement-Notebooks sein. Mit dem Modell D900 K von Clevo ist auf der Computermesse in Taipeh bereits ein Notebook mit X2-Prozessor zu sehen. Erfahrungsgemäß wird es trotz der heutigen Lieferbarkeitsankündigung vermutlich noch etwas dauern, bis der X2-Prozessor auch bei den Distributoren zu haben ist.

(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=8756)

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3 IT-Sicherheit

3.1 Intrusion Detection Systeme gibt's auch gratis

Open-Source IDS - vom Monitoring bis zur Komplettlösung
Intrusion Detection Systeme (IDS) sind heute mehr denn je zur Notwendigkeit geworden. In kleineren Netzwerken ist eine kommerzielle Lösung vielleicht zu umfangreich oder schlicht zu teuer. Auch wenn der Trend immer mehr zu Intrusion Prevention Systemen (IPS) geht, sind Technologien, mit denen sich so genannte Day-Zero-Attacken feststellen und stoppen lassen, alles andere als überflüssig. Und hier können Open-Source-Lösungen eine gangbare Alternative sein.

Nicht immer bieten Open-Source-Programme den vollen Funktionsumfang eines kommerziellen Äquivalents. Aber in einigen Programmen verbergen sich Features, die durchaus interessant sein können. Immerhin fassen die Entwickler des Prelude-Projekts derzeit Funktionen verschiedener Programme unter einem Hut zusammen und arbeiten so an einer umfassenden Lösung auch auf Open-Source-Ebene.

Ein Intrusion Detection System stellt Einbrüche auf einem Netzwerk, einem Computer oder einer Anwendung fest. Die meisten Programme filtern anhand von Signaturen nach wahrscheinlichen Einbrüchen. Andere untersuchen das System auf Abweichungen von normalen Aktivitäten, um so etwaige Attacken auszumachen. Die Programme wandeln dabei auf einem schmalem Grad: Je umfassender eine Lösung nach Abweichungen oder Signaturen sucht, desto mehr Performance geht natürlich auf das Konto der Sicherheitssoftware. Auch die Zahl so genannter 'False Positives', also falscher Alarm, steigt mit umfangreichen Lösungen. Ist die Suchtiefe jedoch zu gering, könnten Angreifer durch das Netz schlüpfen. Wird ein Eindringling von einem IDS entdeckt, dann blockiert im zweiten Schritt ein Intrusion Prevention System den Angriff, indem es die verdächtigen Datenpakete abfängt.

AIDS, HIDS und NIDS sind keine Krankheiten
Die Angebotspalette für Intrusion Detection Systeme ist umfangreich, daher werden drei Kategorien unterschieden. Zum einen Systeme, die nur Anwendungen oder Dienste beobachten. Diese werden Application-based IDS (AIDS) genannt. Ein Host-basiertes IDS (HIDS) setzt sich meist aus verschiedenen Softwareteilen zusammen und wacht über Dateisysteme, Logfiles und das Betriebssystem. Ein HIDS beobachtet zudem Veränderungen in der Software, hier können auch verschiedene AIDS-Tools enthalten sein. Noch eine Schicht tiefer setzen netzwerkbasierte IDS an. NIDS analysieren den gesamten Datenverkehr auf Netzwerkebene.

Viele kommerzielle Produkte versuchen über eine Bündelung von IDS aus allen drei Bereichen möglichst umfangreichen Schutz zu gewährleisten. Dadurch werden die Produkte besonders für kleine und mittelständische Unternehmen sehr umfassend und kostenintensiv. Bei Open-Source-Produkten ist das Angebot etwas feiner strukturiert.

Honigtopf mit Spurensicherungs-Funktion
Auf Anwendungsebene erfreuen sich so genannte Honeypots als Schutz gegen unerwünschte Besucher großer Beliebtheit. Damit werden Systeme bezeichnet, die als Köder für Angreifer ausgelegt werden, und die eigentlich Muster von Angreifern analysieren sollen. Hier sind Anwendungen wie 'Honeyd' oder 'mod_security' zu nennen. Diese Programme verfügen aber auch über Monitoring-Funktionen und zeichnen Angriffe auf oder scannen nach Mustern bekannter Angriffsszenarien.

Host-basierte Lösungen verifizieren die Systemintegrität, die Log-Files oder die System-Patches. 'Advanced Intrusion Detection Environment' und 'Tripwire' überwachen Veränderungen im Dateisystem und zeichnen zum Beispiel auf, welche Dateien verändert wurden. Informationen über neu hinzugekommene Dateien werden in einer separaten Datenbank gespeichert. Anhand dieses Indexes kann die Integrität der Daten mit Algorithmen überprüft werden. Ein Beispiel ist das Shell-Script 'Chkrootkit', das nach bekannten Signaturen von Trojanern scannt und eine Reihe von Plattformen unterstützt.

'Logcheck' überwacht Logfiles und schickt auffällige Ergebnisse per Mail an den Administrator weiter. 'Logsurfer' kann neben der Fähigkeit, Veränderungen in den Log-Files zu berichten, auch noch das Regelwerk dynamisch anpassen. Das Unix-Programm 'Swatch' meldet schwere Sicherheitsverstöße und andere Probleme. Dabei filtert die Software irrelevante Daten weitgehend aus. Ursprünglich sollte Swatch aus der Datenmenge in den Logfiles für die Administratoren die wichtigen Daten hervorheben.

Warum nicht gleich ein sicheres Betriebssystem?
System-Patches für Linux-Betriebssysteme bieten ebenfalls eine Reihe von Sicherheitsfunktionen. Dabei handelt es sich um Aktualisierungen für das freie OS, die bestimmte Sicherheitsrisiken ausmerzen. Aber Vorsicht, etwa das 'Linux Intrusion Detection System', eine lose Sammlung von verschiedenen Patches, ist nach der Installation selbst gegenüber dem Root derartig restriktiv, dass die Patches nur mit größter Umsicht installiert werden sollten.

Ein anderes Beispiel ist 'OpenWall', ebenfalls ein Konvolut von Patches, die aber jeweils einzeln konfiguriert werden können. OpenWall unterstützt die gebräuchlichen Distributionen. Ein weiteres Beispiel ist das 'SELinux'-Projekt (Security-enhanced Linux) der amerikanischen National Security Agency.

Snort und Prelude sorgen sich ums Netzwerk
Den Datenverkehr auf dem Netzwerk überwacht 'Snort'. Es analysiert Protokolle und Signaturen. Über eine Firewall kann das Programm unerwünschten Datenverkehr blockieren. Das Programm versteht sich mit dem SQL Server, den Datenbanken MySQL und PostgreSQL und mit PHP. Mit 'PortSentry' lassen sich unter Unix in Echtzeit Port-Scans auf angegriffenen Hosts entdecken und abwehren.

Vielversprechend ist auch das Projekt 'Prelude'. "Vor dem Sturm" ist das Motto der Software-Entwickler. Die Hybrid-Lösung bündelt Informationen aus den Open-Source-IDS-Programmen Snort, Honeyd, Nessus Vulnerability Scanner oder Samhain und daneben noch 30 Typen von Systems-Logs. Damit können Angriffe besser verifiziert und Korrelationen automatisch zwischen verschiedenen Ereignissen analysiert werden. Das Entwickler-Team arbeitet derzeit an einer einzelnen umfassenden Lösung, die verschiedene Open-Source-Komponenten zusammenfasst.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/hgr-itsecurity/detail.php?nr=18275)

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3.2 Kostenlose BSI-Software prüft Sicherheit von Netzwerken

Behörde stellte BOSS online

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine freie Software zur Überprüfung von Netzwerk-Systemen veröffentlicht. Die 'BSI Open Source Security Suite' (BOSS) ist ein Security-Scanner mit deutschsprachiger Bedienoberfläche. Das Programm kann nach Angaben des BSI nicht nur die Sicherheit von Netzwerk-Rechnern kontrollieren, sondern auch lokale Prüfungen auf GNU/Linux-Rechnern zentral steuern und durchführen.

BOSS baut auf dem freien Sicherheitsscanner Nessus auf. Hinzugekommen ist ein 'Security Local Auditing Daemon' (SLAD), der die Steuerung der lokalen Sicherheitssoftware – der Module Chkrootkit, ClamAV Antivirus, John-The-Ripper, LSOF, TIGER und Tripwire – übernimmt. Nessus verfüge mit SLAD erstmals über die Möglichkeit, Systeme auch von innen intensiv auf Schwachstellen oder bereits erfolgte Angriffe zu prüfen, hieß es von der Behörde.

Die Software kann von der BSI-Site kostenlos heruntergeladen werden. Die 'BOSS Live'-CD steht als ISO-Image zur Verfügung, das auf CD gebrannt werden kann. Die CD wird zudem am Messestand des BSI (Stand B103) auf dem LinuxTag 2005 verteilt, der vom 22. bis 25. Juni in Karlsruhe stattfindet.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21841)

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3.3 Neues aus Karlsruhe: Astaro Security Linux 6

Sicheres VoIP, Intrusion Protection und Support für Kernel 2.6

Der Linux-Sicherheitsspezialist Astaro stellt die neue Version der Sicherheits-Suite 'Astaro Security Linux' vor. Support für den Kernel 2.6, verbesserter Schutz vor Zero-Day-Attacken und Sicherheit für VoIP-Anwendungen (Voice over Internet Protocol) sind die zentralen Neuerungen der Version 6 der Linux-basierten Sicherheitslösung.

Mit dem neuen Kernel unterstützt die Sicherheits-Komplettlösung mehr Benutzer sowie Hardware und ist zudem bei Echtzeitanalysen leistungsfähiger, wie etwa bei der Antiviren- oder Content-Filterung. Die Internet-Telefonie werde durch ein Session Initiation Protocol (SIP) flexibler, sicherer und leistungsfähiger, wie es von dem deutschen Hersteller heißt. Soft- und Hardware-Clients, die auf dem SIP-Protokoll basieren, können dann auch über eine Firewall betrieben werden.

Über anomaliebasierte Intrusion Protection ermögliche die Software auch Schutz vor so genannten Zero-Day-Exploits. Damit sind Verfahren gemeint, die eine Schwachstelle ausnutzen und für die noch keine Signaturen von den Antiviren-Herstellern bereit stehen. Beispielsweise ungewöhnlich hoher Datenverkehr auf dem Netzwerk würde als Anomalie und damit als potentieller Angriff identifiziert. Security Linux wird ab Juli über das Partner-Netz von Astaro für 330 Euro in einer Lizenz für zehn Nutzer verfügbar sein.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21854)

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3.4 Schon wieder ein neues Browser-Leck

Internet Explorer, Firefox und Opera betroffen

Praktisch jeder gebräuchliche Browser ist löchrig, wie das dänische Sicherheitsunternehmen Secunia mitteilt. So können neben anderen der Internet Explorer, Firefox und auch Opera überlistet werden. Über das Exploit lassen sich Dialog-Boxen fälschen.

Das Problem besteht darin, dass über eine bösartige Webseite, Java-Dialog-Boxen auf einer vertrauenswürdigen Seite erscheinen können. Die Java-Dialog-Boxen zeigen nicht an, von welcher Quelle sie stammen. Damit, so schreiben die Sicherheitsforscher in einem Advisory, könnten vertrauenswürdige Seiten aufgerufen werden auf denen gefälschte Eingabefelder erscheinen. Auf den Seiten von Secunia hat das Unternehmen auch eine Beispielanwendung für das Sicherheitsproblem implementiert.

Um den Fehler auszunutzen, müsse der getäuschte Nutzer zunächst auf eine bösartige Seite geleitet werden, beispielsweise über eine gefälschte Mail. Von dort würde ein Link etwa auf das Online-Banking-Portal des Angegriffenen verweisen. Doch über den Java Script Fehler könnte der Hacker dann eine gefälschte Dialogbox hochpoppen lassen, wo der genarrte Nutzer gutgläubig seine Verbindungsdaten eingibt.

Laut Secunia würde auch die allerneuste Version des Firefox, die derzeit im Beta-Status ist, den Fehler nicht beheben. Den einzigen Rat, den das Sicherheitsunternehmen derzeit geben kann, ist, nicht vertrauenswürdige Seiten zu meiden. Im Opera-Browser wurde das Problem mit der Version 8.1 behoben.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21912)

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3.5 Verstecktes Port-Scanning: Warnung vor Großangriff

Verdächtige Aktivitäten rund um TCP Port 445

Sicherheitsexperten warnen vor einem bevorstehenden Großangriff der Hackerszene. Forscher der Symantec-Abteilung 'DeepSight Network' verzeichnen erhöhte Scanning-Aktivitäten rund um den TCP Port 445 - dies könne ein Hinweis darauf sein, das Angreifer an einem Exploit für eine kürzlich von Microsoft gepatchte Sicherheitslücke basteln. Dabei geht es um ein Problem in Microsofts SMB-Protokoll (Server Message Block). Mit dem Securiy Bulletin MS05-027 hat Redmond diese Lücke beim jüngsten Patchday gestopft.

In Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 nutzt Microsoft den TCP Port 445, um SMB direkt über TCP/IP auszuführen - der Zugriff auf Dateien, Drucker und serielle Anschlüsse aber auch der Informationsaustausch zwischen verschiedenen Computern wird so ermöglicht. Die Lücke in dem System wurde als "kritisch" eingestuft - der zunehmende Lärm rund um den Port könne jedoch der Hinweis für eine bevorstehende Passwort-Attacke von brutaler Gewalt sein, so die Symantec-Experten.

Eine Microsoft-Sprecherin sagte gegenüber US-Medien, es gebe keine Hinweise darauf, dass versucht werde, ein Exploit für die Lücke zu erstellen. "Port-Scanning ist eine Aktivität, die vielleicht ein Zeichen dafür sein könnte, dass versucht wird, Angriffsmöglichkeiten für das Produkt eines Anbieters aufzudecken - solche Aktivitäten haben nicht nur etwas mit Microsoft-Produkten zu tun." Der Konzern rät dennoch dringend, die jüngsten Sicherheitsupdates aufzuspielen.

(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=21948)

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3.6 Spam-Filter: Für False-Positives gibt es 500 Euro

Mit einer besonderen Marketing-Aktion machen derzeit H+BEDV Datentechnik, eleven und godot auf sich aufmerksam. Wer einen "Security PASS"-Server der Unternehmen einsetzt und eine E-Mail bekommt, die fälschlicherweise von dem Gerät als Spam eingestuft wird, erhält für jede dieser so genannten "False Positives" 500,- Euro.

"Mit unserer Aktion bieten wir die einmalige Möglichkeit, zu einem günstigen Preis viel für die Sicherheit des Unternehmens zu tun und im Fall einer fälschlicherweise als Spam gekennzeichneten E-Mail auch noch 500 Euro geschenkt zu bekommen", so Reinhold Hammer, Director Sales & Marketing bei H+BEDV.
Der als Hardware ausgelieferte "Security PASS" auf Linux-Basis beinhaltet den integrierten Spam-Filter eXpurgate der Firma eleven. Sollte der Software dennoch ein Fehler unterlaufen, gibt es 500,- Euro. Die Aktion gilt für alle zwischen dem 1. Juli und 30. September 2005 gekauften Geräte.

Jede fälschlich als Spam eingestufte Mail muss innerhalb von 48 Stunden nach ihrer Kategorisierung durch den eXpurgate-Dienst komplett und unverfälscht einschließlich aller Kopfzeilen und vor allem der "X-purgate-ID:"-Zeile, gemeldet werden. Das genaue Vorgehen beschreibt der Anbieter auf seiner Website.

Security PASS ist eine betriebsfertige Lösung, die neben dem eingangs erwähnten Spam-Filter auch noch Virenschutz- und Firewall-Funktionen mitbringt. Basis ist eine so genannte "Linux basierte Server Appliance" des Herstellers godot mit selbstkonfigurierender Firewall. Mit AntiVir MailGate von H BEDV werden alle ein- und ausgehenden E-Mails mit Anhängen automatisch auf Viren geprüft; AntiVir WebGate überwacht den HTTP- und FTP-Datenverkehr.

Security PASS ist im Leasing bereits je nach Ausbausstufe ab 99,99 Euro pro Monat erhältlich. Den Server gibt es für zehn bis 250 Benutzer - ein späteres Upgrade ist möglich.

(Quelle: http://www.golem.de/0506/38966.html)

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3.7 Exploit für ungepatchte Lücke im Internet Explorer

Hacker könnten den Browser zum Absturz bringen und beliebigen Code ausführen
Microsoft warnt vor einer ungepatchten Sicherheitslücke im Internet Explorer. Inzwischen steht ein funktionierender Exploit zur Verfügung. Das Leck wurde von SEC Consult entdeckt und ermöglicht es Hackern, den Browser zum Absturz zu bringen und beliebigen Code auszuführen.

Von dem Problem ist der Internet Explorer 6 auf den Plattformen Windows 2000 Service Pack 1, 3 und 4 sowie Windows XP Service Pack 1 und 2 betroffen. In einem Advisory schreibt Microsoft, dass bislang keine direkten Auswirkungen auf Kunden bekannt geworden seien und man den Bericht derzeit genau prüfe.

Ein Patch ist bislang nicht verfügbar. Als Sofortmaßnahme empfiehlt Microsoft, vor der Ausführung von ActiveX-Controls die Sicherheitsstufe auf "hoch" umzustellen. Erst beim letzten Patch Day hat das Unternehmen einige kritische Lecks im Internet Explorer abgedichtet.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39134569,00.htm)

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3.8 Neue Linux-Schutzsysteme von Kaspersky Lab

Die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat neue Versionen von Kaspersky Anti-Virus 5.5 für Linux-Mailserver, Linux-Fileserver und Linux-Workstation vorgestellt.

Damit sollen entsprechende Systeme unter den Linux-Distributionen Red Hat, SuSE, Debian und Mandriva sowie den BSD-Derivaten OpenBSD und FreeBSD vor Viren und anderen Schadprogrammen geschützt werden. Anti-Virus 5.5 sucht auf Mail-Servern, File-Servern beziehungsweise Workstations nach infizierten Dateien und neutralisiert diese. Detaillierte Informationen und auch die Preise der Programme finden sich im Internet.

(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sapinfo.net/public/d
e/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open
)

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3.9 'Security Managment' Says Existing Methods Still Ineffective

Security management is being touted as having the capability to provide integration and control into a technology sector that is already overpopulated with disconnected, point-based, protection products. However, a new report "Security Management," published by Butler Group, a European IT research and advisory organization, explained that the existing scattergun approach to IT security, which involves businesses deploying and utilizing a range of individually focused protection solutions, is outdated, inefficient and leaves security holes that are ripe for exploitation. Furthermore, the report makes it clear that no single software or security vendor can deal with all the issues that are being raised under the security management banner.

"It is time for all end-user organisations to demand a better future from the suppliers of mainstream security solutions," says Andrew Kellett, Butler Group senior research analyst and co-author of the study. "Today's fragmented delivery of IT security services is not good enough, and must be replaced with a more integrated and manageable approach. Enterprise security needs to become more of a business enabler, and provide protection services that have the flexibility to grow and change alongside the business operations that it is put in place to protect."

For public and private sector business users, the days of the single function security protection system are drawing to a close. IT security is already a multi-billion dollar market sector ($20 billion USD in 2004). Spendind is predicted to reach close to $32 billion USD by 2008, indicative of a technology sector that’s presence, power and influence will not be ignored.

It only takes one unprotected area of a system, or one incorrectly supported element of the business, to open up the entire operation to abuse. As such, the report emphasises the importance of organisations recognising that security solutions and services are necessary to deliver joined-up enterprise security. In addition, the growing raft of regulatory and compliance issues are further key drivers behind the need for integrated security services.

Butler Group believes that the IT security industry as a whole is entering a stage of its evolutionary lifecycle where across-the-board market forces will drive radical change.

"We have already seen a move towards the delivery of blended (protect against everything) solutions in the anti-virus, anti-spam, and firewall sectors. With other point-based protection markets moving in similar directions, the conclusion has to be that for both public and private sector business users, the days of the single function protection system are coming to an end," says Kellett. "Security technology can never fully succeed without being fully supported by the people that use its services (an organisation's users), and without published and understood security policies."

A security management infrastructure provides the ability to deliver security at every level of the organisation, and at every level of the supporting IT infrastructure. It involves making better use of existing security technology by underpinning and integrating its operational role with a central core of information and management services that can be used to provide common security services and common information flows.

The end-user business community is looking for security solutions providers that can achieve the integrated delivery of protection facilities, and for vendors that can take overall responsibility for the delivery of this level of service without adversely impacting upon the day-to-day running of the business.

"When the individual security vendors talk about the way that technology can be used to deliver a security management infrastructure, their motives are of course driven by the range of solutions within their own portfolios," says Kellett. "One thing is very clear. No single software or security vendor can deal with all the issues that are being raised under the security management banner."

(Quelle: http://www.certmag.com/common/newscenter/newsdisplay.cfm?id=4030)

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4 Branchennews

4.1 Gegängeltes AMD Japan will 50 Millionen US-Dollar von Intel

AMD hat nun in Japan zwei Klagen gegen seinen Konkurrenten Intel eingereicht - und fordert 50 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Intels Verstößen gegen das japanische Kartellrecht. AMD beruft sich dabei auf eine Entscheidung der japanischen Wettbewerbskommission "JFTC" vom 8. März 2005, in der es heiße, dass Intels japanische Niederlassung das Kartellrecht verletzt habe. Darauf bezieht sich AMD auch in seiner jüngst gegen Intel eingereichten Kartellrechtsklage in den USA.

Die JFTC hatte laut AMD festgestellt, dass Intel K.K. die Geschäftsaktivitäten von AMD Japan behinderte, indem das Unternehmen fünf japanischen PC-Herstellern - darunter NEC, Fujitsu, Toshiba, Sony und Hitachi - hohe finanzielle Mittel gewährt hat, damit diese sich weigern würden, AMD Prozessoren zu kaufen. "Als Resultat aus diesen unrechtmäßigen Geschäftspraktiken sind AMD Japan hohe Schäden entstanden", heißt es seitens AMD. Man habe seinen gesamten Umsatz mit Toshiba, Sony und Hitachi verloren und musste auch ernsthafte Umsatzeinbußen mit NEC und Fujitsu hinnehmen. AMDs beim Tokyo High Court eingereichte Klage erfolgt im Anschluß an Intels Aussage, die Auflagen der JFTC zu akzeptieren.

In der zweiten Klage, die beim Tokyo District Court eingereicht wurde, fordert AMD weitere mehrere Millionen US-Dollar für Schäden, die durch verschiedene wettbewerbsfeindliche Maßnahmen entstanden seien und laut AMD nicht durch die Auflagen der JFTC abgedeckt sind.

AMD begründet die zweite Klage unter anderem damit, dass Intel in Japan einen japanischen PC-Herstellers dazu gebracht habe, als Gegenleistung für hohe finanzielle Mittel alle Computermodelle mit Prozessoren von AMD aus seinem Produktkatalog und von seiner Internet-Seite zu entfernen. Außerdem hätte Intel Druck auf einen AMD-Kunden ausgeübt, der daraufhin eine Veranstaltung zur Vorstellung neuer AMD-Produkte absagte. Weiterhin habe Intel eine gemeinsame Werbeveranstaltung von AMD und einem Kunden zur Vermarktung von PCs mit einem neuen, von AMD entwickelten Prozessor verhindert - unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn hätte Intel alle PCs mit AMD-Prozessoren gekauft und sie durch PCs mit Intel-Prozessoren ersetzt. Dem Kunden hätte Intel K.K. für seine Kooperation, die in letzter Minute erfolgte, als Belohnung hohe finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Diese Maßnahmen sind AMD zufolge "nur die Spitze des Eisbergs von Intels Nötigungen, mit denen das Unternehmen Kunden weltweit an Geschäften mit AMD hinderte", wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt. Damit habe Intel den fairen Wettbewerb behindert und die Auswahl, die Konsumenten bei Computern haben, begrenzt, so David M. Uze, AMD Japans President und Representative Director. Man stehe zu fairem und offenem Wettbewerb sowie zu den Werten und den Auswahlmöglichkeiten, die dieser den Kunden zu bieten habe.

Intels Präsident und CEO Paul Otellini hatte kürzlich die von AMD angestrengte US-Kartellklage als haltlos zurückgewiesen: "Wir konkurrieren fair, aber hart, um Endkunden die meisten Vorteile zu bringen. Das wird sich nicht ändern." Man sei schon an anderen Kartellrechtsklagen beteiligt gewesen und habe ähnliche Situationen bewältigen müssen. Jeder einzelne Fall sei zu Intels Zufriedenheit gelöst worden. "Wir widersprechen eindeutig den Vorwürfen von AMD und sind überzeugt, dass diese jüngste Klage günstig für uns ausgehen wird - genauso wie die anderen", betonte Otellini in Bezug auf die US-Kartellklage. Auf Japan ging er dabei nicht ein.

(Quelle: http://www.itnews.de/0507/38989.html)

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4.2 Windows XP Starter Edition mit Akzeptanzproblemen

Anvisierte Zielgruppe verweigert sich

Microsoft weitet den Verkauf seiner Windows XP Starter Edition auf immer mehr Länder aus. Trotzdem zweifeln Analysten daran, dass die Software die Erwartungen der Redmonder erfüllt. Das Betriebssystem sei noch immer nicht flexibel genug, um den Anforderungen von Schwellenländern und deren Einwohnern gerecht zu werden.

Bei der Windows XP Starter Edition handelt es sich um eine funktional eingeschränkte Version von Windows, die zu einem niedrigeren Preis in weniger entwickelten Regionen der Erde verkauft wird. Microsoft will so die dort grassierende Produktpiraterie bekämpfen und hat der Software Hilfsprogramme für Anwender beigelegt, die vorher noch nie an einem Rechner gearbeitet haben.

Um das Geschäft mit den Windows-Vollversionen nicht zu beschädigen, hat Microsoft einige künstliche Limitierungen eingebaut. So kann die Starter Edition beispielsweise nur drei Fenster gleichzeitig öffnen und läuft nur auf Billig-Prozessoren wie dem Celeron.

Gartner-Analyst Michael Silver sieht in der eingeschränkten Funktionalität aber ein erhebliches Problem. So wurden Anwender sehr schnell an die Grenzen des Systems stoßen. Andere Kritiker argumentieren, dass sich trotz der niedrigeren Preise in Schwellenländern nur die einen Rechner leisten können, die möglicherweise bereits am Arbeitsplatz einen PC nutzen. Diese Zielgruppe habe aber wenig Interesse an einem so eingeschränkten Produkt.

Bereits im vergangenen Oktober war in einem Gartner-Bericht zu lesen, dass die PC-Hersteller in den Schwellenländern nur wenig Interesse zeigen. Um das Produkt zu promoten, hat Microsoft überwiegend mit kleineren Herstellern zusammengearbeitet, die nur in dem jeweiligen Markt agieren. Die Gartner-Analysten kamen zu dem Schluss, dass die Starter Edition erst dann erfolgreich sein wird, wenn die angesprochenen Probleme beseitigt sind.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39134541,00.htm?h)

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4.3 Server: Hochrangiger HP-Manager von Dell abgeworben

"Es ist schwer, ihn gehen zu sehen"

Dell hat mit Brad Anderson den für Hewlett-Packards Proliant-Server verantwortlichen Topmanager abgeworben. Die beiden Unternehmen haben den Wechsel zwischenzeitlich bestätigt.

Dell und HP kämpfen im Bereich der x86-Server um die Marktführerschaft. HP liegt nach wie vor in Führung, Dell konnte aber in den letzten Jahren etwas aufholen.

Noch im Juli soll Anderson der vierte Senior Vice President im Product Group Council werden, neben Jeff Clarke, Alex Gruzen und John Medica. Dies sagte ein Sprecher von Dell. Bislang sei Clarke für Enterprise-Produkte wie Server zuständig gewesen, dem Sprecher zufolge seien die anstehenden Änderungen aber noch nicht klar.

Die Server-Abteilung von HP soll übergangsweise von der Controllerin Christine Reischl geführt werden, so der HP-Sprecher Eric Krueger. "Es ist schwer, ihn gehen zu sehen", so Krueger. Anderson habe dabei geholfen, die Abteilung zum Marktführer zu machen und hinterlasse ein gesundes Geschäft.

Beim Verkauf von Servern verfolgen Dell und HP völlig unterschiedliche Philosophien. Während HP auf Prozessoren von Intel und AMD setzt und die Geräte über ein weites Partnernetzwerk vertreibt, nutzt Dell exklusiv die Intel-Plattform und verkauft direkt.

Daraus dürften sich auch einige Änderungen für Anderson persönlich ergeben. So berichtet Illuminata-Analyst Gordon Haff, dass andere HP-Manager nach einem Wechsel zu Dell überrascht gewesen seien, wie sehr das Unternehmen auf die Kosten fixiert ist.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39134538,00.htm?h)

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4.4SSA Global mit Platin-Award von Cognos ausgezeichnet

SSA Global Technologies, Inc. (NASDAQ: SSAG), weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, wurde mit dem „Platinum Partner Award“ ausgezeichnet, mit dem Cognos ausgewählte Partner für ihren Beitrag zu den Vertriebserfolgen des Unternehmens ehrt.

SSA Global bietet seinen Kunden in aller Welt Corporate Performance Management-Lösungen (CPM) an, die standardmäßig auf den Cognos-Tools basieren. Beide Unternehmen arbeiten bei der Entwicklung der CPM-Lösung, im Vertrieb und im Support eng zusammen.

"Wir verleihen SSA Global diesen Preis in Anerkennung des großen Erfolgs und des Engagements, mit dem das Unternehmen seinen Kunden den Nutzen unserer Lösungen vermittelt. SSA Global erzielt erheblichen Umsatz für Cognos und ist als strategisch wichtiger Partner unserer Vertriebsorganisation für unseren weiteren Erfolg unerlässlich", sagt Ben Plummer, Vice President Global Partner Development, Cognos. "Unsere Partnerschaft mit SSA Global motiviert Unternehmen, dem Kauf einer CPM-Lösung den Vorrang vor selbstentwickelten Systemen geben."

"Durch die Integration unserer Lösungen mit den Tools von Cognos können wir unseren Kunden ein hohes Maß an Funktionalität, Integration und vordefinierten Inhalten anbieten und so ihre CPM-Anforderungen optimal abdecken", sagt Cory Eaves, Chief Technology Officer, SSA Global. "Unsere strategische Allianz mit Cognos gibt uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil."

Die Preisträger wurden bei den Partner Award-Feierlichkeiten des Global Partner Summit bekannt gegeben, der in dieser Woche im Rahmen des Cognos Forum 2005 stattfindet.

Kurzprofil SSA Global

SSA Global ist ein weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Enterprise Resource Planning (ERP)-Software für die Fertigung, die Logistikbranche, den Handel, die Dienstleistungsindustrie sowie für Öffentliche Verwaltungen. Ergänzend zu den zentralen ERP-Lösungen bietet SSA Global eine umfassende Palette integrierter Erweiterungs-Lösungen an, inklusive Corporate Performance Management, Customer Relationship Management, Product Lifecycle Management, Supply Chain Management und Supplier Relationship Management. Mit Hauptsitz in Chicago/USA und weltweit 63 Standorten betreut SSA Global etwa 13.000 aktive Kunden in über 90 Ländern. Weitere Informationen unter www.ssaglobal.com

SSA GlobalTM ist die konzernweite Marke für Produktlinien und Tochtergesellschaften von SSA Global Technologies, Inc.

(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/mycountry/centraleurope/press/Cognos)

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4.5 IBM Deutschland stellt neue Geschäftsführer vor

Keine Überraschungen beim Wechsel im Vorstand

Nun stehen die Fakten fest: IBM Deutschland hat am heutigen Montag die neuen Mitglieder seines Vorstands veröffentlicht. Matthias Hartmann, Christian Diedrich und Christoph Grandpierre seien mit Wirkung vom 1. Juli 2005 vom Aufsichtsrat zu Geschäftsführern der IBM Deutschland GmbH bestellt worden, ließ das Unternehmen heute verlauten

Damit bestätigen sich die Gerüchte, die Mitte letzter Woche die Runde machten. Christian Diedrich folgt Rügen Leicht in der Funktion des Finanzchefs der IBM Deutschland. Leicht werde künftig den Bereich Finanzen in Nordosteuropa verantworten.

Diedrich war zuletzt verantwortlich für den Finanzbereich der Dienstleistungssparte IBM Global Services in EMEA. Matthias Hartmann verantwortet den Geschäftsbereich IBM Business Consulting Services und ist damit zuständig für das Beratungsgeschäft der IBM in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Martin Jetter an, der künftig das Beratungsgeschäft der IBM in Nordosteuropa verantworten wird. Zuletzt war Hartmann als Vice President Corporate Strategy in der IBM Konzernzentrale in Armonk tätig.

Christoph Grandpierre wird neuer Personalchef und Arbeitsdirektor der IBM Deutschland. Zuvor war er verantwortlich für Mitarbeiter- und Mitbestimmungsangelegenheiten in der Europazentrale. Er tritt die Nachfolge von Julia Wiemerslage an, die als Managing Director zur Deutschen Bank wechselt.

(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39134578,00.htm?h)

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4.6 Britische Sage Gruppe übernimmt spanische Logic Control Sage avanciert damit zum ERP-Marktführer in Spanien

Die britische Sage Group (www.sage.com; ISIN GB0008021650), weltweit größter Anbieter von Business Software für kleine und mittelständische Unternehmen, gibt die Übernahme der spanischen Logic Control S.A. bekannt. Sage hat zugestimmt, das Unternehmen für knapp 82,7 Millionen Euro in bar zu übernehmen. Die Übernahme wird voraussichtlich Ende Juli 2005 abgeschlossen sein. Damit ist Sage nun der größte Anbieter von kaufmännischer Software für kleine und mittelständische Unternehmen in Spanien.

Logic Control ist in Spanien mit über 20.000 Kunden einer der führenden Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für mittelständische Unternehmen. Die Erlöse von Logic Control betrugen für das Geschäftsjahr 2004 (Januar bis Dezember 2004) ca. 42,4 Millionen Euro bei einem Ergebnis von ca. 5,7 Millionen Euro.

Mit der Übernahme übernimmt Sage die Marktführerschaft im spanischen ERP-Markt für kleine und mittelständische Unternehmen. Logic Control ergänzt mit seinen Lösungen für größere mittelständische Unternehmen das Angebot der Sage Tochter Grupo SP (Umsatz GJ 2004: 36,5 Millionen Euro), die sich mit ihren Lösungen vor allem an kleinere Unternehmen wendet.

Paul Walker, Chief Executive der Sage Group, kommentiert die Übernahme: "Mit der Übernahme von Logic Control verstärken wir unser Produktangebot in Spanien deutlich. Logic Control verfügt über Lösungen für mittelständische Unternehmen, mit der wir eine neue Zielgruppe größerer mittelständischer Unternehmen ansprechen. Mit den neuen Buchhaltungslösungen von Logic Control können wir zudem unseren mehr als 180.000 Bestandskunden ein interessantes Angebot machen.“

Alle Finanzinformationen sind auf der Basis von £1 = Euro 1.503 kalkuliert.

(Quelle: http://www.sage.de/public2/news.asp?NewsID=196&NavID=459)

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4.7 Microsoft zahlt 775 Millionen US-Dollar an IBM

Rechtsstreit wegen Monopolmissbrauchs mit IBM beigelegt

Microsoft konnte jetzt auch mit IBM den Streit um Microsofts Monopolmissbrauch außergerichtlich beilegen. IBMs Ansprüche begründen sich auf die von Richter Thomas Penfield Jackson festgestellten Tatsachen, wonach Microsoft sein Monopol im Bereich PC-Betriebssystem illegal ausgenutzt hat.

Im Rahmen der Einigung mit IBM zahlt Microsoft 775 Millionen an IBM und gewährt dem Konzern im Hinblick auf den künftigen Kauf von Microsoft Software einen Kredit von 75 Millionen US-Dollar. Damit legen IBM und Microsoft alle Auseinandersetzungen in Bezug auf Kartellrechtsvergehen bei. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf IBMs Betriebssystem OS/2 und die SmartSuite-Produkte. Ausgenommen sind lediglich die Klagen bezüglich IBMs Server-Hard- und -Software-Geschäft.

Im November 2003 hatten sich IBM und Microsoft darauf verständigt, die aus dem Kartellrechtsprozess folgenden Konsequenzen außergerichtlich zu verhandeln. Das Abkommen wäre im Juli 2005 ausgelaufen.

(Quelle: http://www.golem.de/0507/38994.html)

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4.8 Microsoft zahlt 775 Millionen US-Dollar an IBM

Fahrlässiger Umgang mit E-Mails kann zu Verurteilung führen

Im Rahmen eines Prozessschauspiels im Verwaltungsgericht München wurden Kunden von EMC am 22. Juni 2005 Zeugen eines nachgestellten Rechtsstreits zweier fiktiver Unternehmen. Vordergründig stritten sich die Parteien um die verzögerte Einführung einer ERP-Software, eigentlicher Inhalt des Prozessschauspiels war aber der richtige und gesetzeskonforme Umgang mit geschäftsrelevanten E-Mails. Die "beklagte" Partei konnte wichtige E-Mail-Korrespondenz zwischen beiden Unternehmen, die in der nachgestellten Verhandlung als Beweismaterial hätte dienen können, nicht mehr auffinden und wurde deswegen verurteilt. Beide Unternehmen sowie der Prozessablauf waren frei erfunden, allerdings orientierte sich die Veranstaltung an einem wahren Fall aus dem Jahr 2001. Dieser nachgestellte Prozess war der Auftakt zu weiteren Veranstaltungen, in denen EMC in ganz Deutschland Kunden über den gesetzeskonformen Umgang mit E-Mails informieren will.

Im Anschluss an die Veranstaltung informierte EMC die anwesenden Gäste darüber, wie das "angeklagte" Unternehmen durch den Einsatz der entsprechenden Technologie in diesem Fall eine Verurteilung hätte verhindern können. "Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig es ist, die entsprechenden Richtlinien der Datenaufbewahrung zu kennen", so Harald Fischer, Regional Sales Director Germany, EMC Software.E-Mail-Korrespondenz als Beweismittel.

Nachdem die Einführung einer ERP-Software für alle 15 Niederlassungen der fiktiven Klägerin durch das IT-Service-Unternehmen zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt nicht abgeschlossen war, trat Erstere von dem Vertrag zurück. Für bereits bezahlte Lizenzkosten, nutzlos angeschaffte Hardware und neu eingestellte Arbeitskräfte verlangte das Unternehmen entsprechenden Schadens- und Aufwendungsersatz. Die "Beklagte" kam diesen Forderungen nicht nach, schliesslich waren beide Unternehmen laut Aussage der "Beklagten" übereingekommen, dass der abgestimmte Zeitrahmen nicht einzuhalten ist. Die "Klägerin" hat dies bestritten. Die E-Mail-Korrespondenz, die diese Fakten beweisen sollte, konnte von der insofern beweispflichtigen "Beklagten" allerdings nicht vorgelegt werden. So kam es in diesem fiktiven Fall zu einer Verurteilung.

"Das Unternehmen in unserem nachgestellten Fall hätte der Verurteilung entgehen können, wenn es die E-Mail-Korrespondenz als aufbewahrungspflichtiges elektronisches Dokument behandelt hätte", so Rechtsanwalt Dr. Jens Bücking. "Denn aufbewahrungspflichtig ist für kaufmännische Unternehmen jede Form der Geschäftskorrespondenz, von Beginn über Durchführung bis zur Abwicklung, aber auch Rückabwicklung eines Vertrages."

(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_h12281_fahrlaessiger_umgang_mit_e-mails_kann_zu.html)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 Steeb übernimmt Remote Service für SAP-Systeme von MMM

Abstatt, 30.06.2005: Die MMM Münchner Medizin Mechanik GmbH (MMM) aus Planegg hat die Administration der SAP-Systeme ausgelagert. Die Steeb Anwendungssysteme GmbH wird künftig die SAP-Systeme im Remote Service übernehmen und deren Verfügbarkeit sicherstellen. Nachdem der bisherige Systemadministrator von MMM eine neue interne Aufgabe in der Geschäftsprozesssteuerung übernommen hat, musste IT-Leiter Thomas Seiler eine Lösung für die fortlaufende Betreuung der auf einer IBM AS/400 laufenden SAP-Systeme finden. Zur Diskussion standen die Einstellung eines neuen Mitarbeiters sowie die Auslagerung an einen externen IT-Dienstleister. Der Medizingerätehersteller entschied sich, die Remote Services von Steeb zu nutzen. Die Administration der SAP-Systemlandschaft wird künftig täglich vom Steeb-Remote-Team durchgeführt und umfasst die Systemüberwachung sowie die Bereitstellung einer Hotline. Das SAP-Systemhaus erhielt den Auftrag, da es schon die Implementierung der SAP-Systeme erfolgreich realisiert hatte und zu den größten AS/400-Softwarehäusern in Deutschland gehört. Steeb hatte bereits im Jahr 2000 das SAP-System bei MMM eingeführt. Über 200 Nutzer arbeiten seitdem mit der integrierten SAP-Lösung. Neben der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit waren die hohe Verfügbarkeit der Systeme sowie schnelle Antwortzeiten weitere Argumente für Steeb. Mit der Auslagerung muss sich MMM auch über Themen wie Vertretung bei Urlaub und Krankheit nun keine Gedanken mehr machen. Der Service-Vertrag ist außerdem monatlich kündbar, so dass MMM schnell auf neue Anforderungen reagieren könnte. Aber auch aus Kostengesichtspunkten hat sich IT-Leiter Thomas Seiler für den externen Remote Service entschieden: „Die Servicemitarbeiter von Steeb können die Administrationsprozesse mit den ihnen zur Verfügung stehenden Tools und ihrer breiten Erfahrung deutlich schneller als wir durchführen. Unter dem Strich ist der Remote Service von Steeb wesentlich günstiger als eine Neueinstellung.“ Die Steeb Remote Services sind ein Angebot für mittelständische Unternehmen, welche zwar die Hard- und Software inhouse belassen, spezielle IT-Teilaufgaben jedoch per Fernwartung erledigen lassen möchten. Diese Form des „Outsourcing light“ dient zur Sicherstellung des reibungslosen Systembetriebs und ist auch für temporäre Überbrückungen bei Personalengpässen geeignet. Das Remote-Service-Team von Steeb betreut derzeit über 40 Kunden.

Kurzprofil: Seit der Firmengründung 1954 hat sich MMM Münchner Medizin Mechanik GmbH (MMM) von einem kleinen, regional orientierten Handwerksunternehmen zu einer europäischen Firmengruppe und einem führenden Systemanbieter im Dienst der Gesundheit entwickelt. MMM ist ein Komplettanbieter für individuelle, maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Sterilisation und Desinfektion für Krankenhäuser, Labors, industrielle Dienstleister und die Industrie. Hauptsitz der mit rund 1.000 Mitarbeitern weltweit tätigen MMM-Gruppe ist Planegg bei München. Neben zwei weiteren Produktionsstätten in Deutschland fertigt MMM auch in Tschechien. MMM hat zehn Vertriebs- und sechs Servicezentren in Deutschland sowie sechs Tochterunternehmen und zahlreiche Vertretungen im Ausland. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland 415 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz von rund 52 Millionen Euro.

Kurzprofil: Steeb Anwendungssysteme GmbH, Abstatt bei Heilbronn, zählt mit rund 1.150 mittelständischen Kunden zu den führenden SAP-Systemhäusern und den größten AS/400-Softwarehäusern in Deutschland. Der IT-Lösungsanbieter unterstützt seine Kunden mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot. Branchenschwerpunkte sind die Fertigungsindustrie, der Großhandel sowie die Dienstleistungsbranche. Im Geschäftsjahr 2004 erwirtschaftete das hundertprozentige SAP-Tochterunternehmen einen Umsatz von 58,3 Millionen Euro und beschäftigt derzeit rund 250 Mitarbeiter.

(Quelle: http://www.steeb.de/infocenter/presse/news/272/)

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5.3 Microsoft erweitert Finanzierungsangebote über Partner

Nach den Finanzierungsangeboten für die Produkte von Microsoft Business Solutions über seine Partner hat der Software-Konzern jetzt die Finanzierungsprogramme erweitert. Zukünftig können auch Kunden der Volumenlizenzprogramme "Select" und "Enterprise" von dem neuen Finanzierungsangebot "Microsoft Capital Enterprise Financing" profitieren. Damit möchte Microsoft zum einen die Anreize für dringend erforderliche IT-Investitionen weiter verstärken und zum anderen den Zugang zu neuen Technologien erleichtern.

Mit "Microsoft Capital Enterprise Financing" können außer den Microsoft-Softwarelizenzen und dazugehörigen Dienstleistungen auch Services sowie Soft- und Hardware von Microsoft-Certified-Partnern aus einer Hand finanziert werden. Das "Microsoft Capital Enterprise Financing" erstreckt sich über einen Finanzierungszeitraum von 12 bis 36 Monaten. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des neuen Finanzierungsangebotes ist ein jährliches Mindestlizenzvolumen von Microsoft über 50.000 Euro, wobei der Lizenzanteil mindestens 60 Prozent der zu finanzierenden Summe betragen muss.

"Bei dem neuen Finanzierungsangebot profitieren unsere Kunden von einer flexiblen Zahlungsgestaltung, die auf ihre Budgetsituation zugeschnitten ist", erläutert Alexander Kaatz, Manager Business Licensing bei Microsoft Deutschland. "Damit können sie Kosten und Nutzen der Investition besser harmonisieren, was heute für den wirtschaftlichen Erfolg von entscheidender Bedeutung sein kann."

Interessierte Kunden von Volumenlizenzen können ihren Microsoft Account Manager ansprechen. Als Investor fungiert Microsoft Capital Corporation. Die 100-prozentige Tochter des Software-Konzerns arbeitet bei diesem Programm erneut mit De Lage Landen International B.V. zusammen. Der Düsseldorfer Finanzierungspartner kann auf eine umfassende Expertise und Reputation im IT-Markt verweisen.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/meldungen.asp?ID=531381)

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5.4 Microsoft und Ingram Micro kooperieren bei CRM-Software

Microsoft und Ingram Micro arbeiten in Deutschland beim Vertrieb der Software-Anwendung "Microsoft Business Solutions CRM" zusammen. Um die Vermarktung der Software zu unterstützen, hat der IT-Distributor hierzu ein eigenes "Competence Center" eingerichtet. Dieses Kompetenzzentrum ist direkt in die Value Added Software Division des Unternehmens integriert und bietet den rund 30.000 Vertriebspartnern von Ingram Micro umfangreiche Beratung beim Einkauf, Absatz und Vertrieb der Microsoft CRM-Produkte. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Microsoft CRM aktiv im Vertriebskanal von Ingram Micro zu positionieren und zugleich die Qualität der Partnerbetreuung zu verbessern.

In seinem Competence Center wird Ingram Micro ein Team von CRM-Spezialisten beschäftigen, das den Fachhandelspartnern im Pre-Sales-Bereich beratend zur Seite steht. Zugleich fungiert dieses Team als Vermittlungsstelle für Kooperationen zwischen Microsoft CRM-Partnern und dem Reseller-Kanal von Ingram Micro. Microsoft selbst wird das Kompetenzzentrum durch Mitarbeiterschulungen und Marketingmaßnahmen unterstützen. Die Vertriebspartner von Ingram Micro können ab sofort Microsoft CRM-Produkte über das hauseigene Online-Bestellsystem ordern. Zudem stehen Kundenbetreuer für weiter gehende Fragen telefonisch zur Verfügung.

Wachstumsimpulse für den Mittelstand
"Wir erwarten uns von der Zusammenarbeit mit Ingram Micro zusätzliche Wachstumsimpulse im Markt für kleine und mittelständische Unternehmen", so Eduard Dell, Product Manager für Microsoft CRM. Gerald Haberecker, Senior Manager Value Added Software bei Ingram Micro betont: "Microsoft ist mit CRM ein Produkt gelungen, das einen lange unterschätzten Bedarf im Mittelstand abdeckt."

Den Fachhandelspartnern von Ingram Micro als auch dem Microsoft-Partnerkanal bietet Microsoft CRM neue Geschäftsmöglichkeiten. Das Marktforschungsunternehmen Hewson Group errechnet in einer aktuellen Studie, dass der Umsatz mit CRM-Lizenzen in Deutschland im laufenden Jahr um gut fünf Prozent steigen wird. Die größten Wachstumsimpulse im CRM-Markt, so die Analyse der Marktforscher, werden vom deutschen Mittelstand kommen.

Fachhandelspartner von Ingram Micro haben die Möglichkeit, die Microsoft CRM-Produkte über das Online-Bestellsystem IM.order oder telefonisch unter der Nummer 089-4208-1980 zu beziehen. Für weiter gehende Fragen zu Microsoft CRM bei Ingram Micro steht die E-Mailadresse crm@ingrammicro.de zur Verfügung.

(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/meldungen.asp?ID=531375)

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5.5 DSAG gründet Arbeitsgruppen für SAP Business One

Die Deutschsprachige SAP Anwendergruppe e.V. (DSAG) wird mehrere Arbeitsgruppen für SAP Business One gründen. Neben einer Arbeitsgruppe „SAP Business One in Konzernstrukturen“ sind auch regionale Arbeitsgruppen geplant.

Mit den Arbeitsgruppen will die DSAG den rund 900 deutschen Anwendern von SAP Business One eine angemessene Plattform bieten. Die Arbeitsgruppen richten sich vor allem an Anwenderunternehmen. Inhaltlich stehen deshalb insbesondere Erfahrungsberichte sowie Tipps und Tricks im täglichen Umgang mit SAP Business One im Mittelpunkt.

Die Arbeitsgruppe „SAP Business One in Konzernstrukturen“ wird bereits am 4. Juli 2005 auf einem Treffen in Heidelberg formal gegründet. Das erste Arbeitstreffen findet am 28. Juli 2005 in Walldorf statt und wird künftig bundesweit tagen. Sie richtet sich vor allem an Unternehmen, die in der Zentrale mySAP ERP oder mySAP Business Suite im Einsatz haben und in den Tochtergesellschaften oder Niederlassungen SAP Business One einsetzen wollen. Die regionalen Arbeitsgruppen richten sich an kleine und mittlere Unternehmen. Die DSAG plant noch im laufenden Jahr, diese regionalen Arbeitsgruppen zu gründen.

Gemeinsam mit der SAP AG hatte die DSAG vom 30. Mai bis 3. Juni 2005 eine Deutschland-Tour unter dem Motto „Mit SAP Business One ab in den Sommer“ durchgeführt. Insgesamt 120 Teilnehmer kamen zu den Veranstaltungen. „Die Resonanz auf unsere Tour hat unsere Erwartungen übertroffen. Mit der Tour wollten wir herausfinden, ob die Anwender von SAP Business One Interesse an einer Plattform in der SAP-Anwendergruppe bekunden. Auf dieses Interesse gehen wir jetzt mit den geplanten Arbeitsgruppen ein“, so Dr. Gunther Reinhard, Sprecher des DSAG-Arbeitskreises „SAP im Mittelstand“.

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news
.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open
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5.6 SAP erweitert Safe Passage-Angebot auf den Mittelstand

SAP hat heute eine Erweiterung des Safe Passage-Programms angekündigt, das Kunden der von Oracle übernommenen Softwareanbieter PeopleSoft und JD Edwards die Möglichkeit eröffnet, auf SAP-Softwareanwendungen und Dienstleistungen umzusteigen. Mit dem neuen Angebot addressiert SAP gemeinsam mit ihren mySAP All-in-One-Partnern speziell mittelständische Unternehmen.

Diese Erweiterung des SAP Safe Passage-Programms bietet mittelständischen Unternehmen einen zuverlässigen Investitionsschutz sowie einen klaren Migrationspfad auf eine der rund 600 mySAP All-in-One Lösungen, die SAP und ihr weltweites Partnernetzwerk anbieten. Bei einem Umstieg werden Firmen bis zu 75 Prozent ihrer ursprünglichen Lizenzkosten für PeopleSoft- und JD Edwards-Software angerechnet. Das Angebot gilt für alle Versionen und Releases von PeopleSoft- und JD Edwards-Geschäftsanwendungen. Die Beratung und Wartung der Systeme übernehmen die mySAP All-in-One Partner. "Investitionsschutz und zuverlässige Partnerschaften zählen zu den zentralen Themen für mittelständische Unternehmen", betont Herbert Vogel, Vorstandsvorsitzender von itelligence, einem internationalen SAP-Partner und Komplettdienstleister mit Fokus auf den Mittelstand. "Die Kunden von PeopleSoft und JD Edwards sehen seit der Übernahme der beiden Firmen durch Oracle allerdings einer ungewissen Zukunft entgegen. Mehrere dieser Kunden haben uns bereits auf eine Migration zu mySAP All-in-One angesprochen und erste Projekte sind in der Planung. Mit der Ausweitung des Safe Passage-Programms auf kleine und mittelständische Unternehmen, können wir dieser Zielgruppe einen sicheren und kostengünstigen Übergang auf eine unserer zwölf Branchenlösungen anbieten."

mySAP All-in-One Lösungen bieten ein breites Funktionsspektrum für die Unternehmenssteuerung. Die Lösungen für mehr als 20 Branchen und Subbranchen wurden vor allem von Partnern entwickelt. Sie basieren auf den Erfahrungen und Best Practices von weltweit über 6.000 Kunden. So lassen sich mySAP All-in-One Lösungen zügig implementieren und bieten einen schnellen Return-on-Investment. "Mittelständische PeopleSoft- und JD Edwards-Kunden stellen sich die gleichen Fragen in Bezug auf die Zukunft wie Großunternehmen", erklärt Donna Troy, Senior Vice President und verantwortlich für das weltweite Mittelstandsgeschäft der SAP. "Das Safe Passage-Programm wurde von den Großunternehmen gut aufgenommen. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass auch der Mittelstand in dem erweiterten Programm ein attraktives Angebot sehen wird." Mit dem neuen Safe Passage-Programm unterstreicht SAP ihr Engagement für den Mittelstand, einem Marktsegment mit starkem Wachstumspotential, in dem SAP zunehmend Marktanteile gewinnt und verstärkt investiert.

Das SAP Safe Passage-Programm
Mit der heutigen Ankündigung für mittelständische Unternehmen erweitert SAP das Safe Passage-Programm, das im ersten Schritt für Unternehmen geschaffen wurde, die sowohl SAP-, als auch PeopleSoft- und JD Edwards-Anwendungen einsetzen. Das Angebot wurde kürzlich auf Retek-Kunden erweitert. Es bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, darunter größtmögliche Investitionssicherheit für vorhandene Systeme und den direkten Zugang zur SAP NetWeaver-Plattform, um die Integration von Lösungen zu beschleunigen. Darüber hinaus können Unternehmen ihre Migration auf die bewährten SAP-Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), für den Einzelhandel oder für den Mittelstand nach eigenen zeitlichen Vorstellungen und betrieblichen Erfordernissen planen.

(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/
Category-28893c613963f405e/page/0/open
)

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5.7 Oracle To Acquire ProfitLogic

Acquisition Will Create the Most Comprehensive Software Offering Available for Leading Retailers

Oracle Corporation and ProfitLogic, Inc. today announced a definitive agreement for Oracle to acquire ProfitLogic, a privately held provider of Retail Profit Optimization solutions. ProfitLogic's software analyzes customer demand patterns to help retailers make inventory, pricing and merchandising decisions. ProfitLogic's current customers include retailers such as American Eagle Outfitters, Ann Taylor, Bloomingdale's, The Children's Place Retail Stores, Famous Footwear, JC Penney, Marshall Field's, Nordstrom, Reitmans, ShopKo Stores, and Toys R Us, among others.

"ProfitLogic's software provides analysis that helps retailers put the right product, in the right store, for the right customer, at the right time," said Duncan Angove, general manager, Oracle's Retek Global Business Unit. "Our acquisition of ProfitLogic will create the most comprehensive software solution for the retail industry. With ProfitLogic's Retail Profit Optimization software, Retek's end-to-end retail products, and Oracle's infrastructure software and ERP applications, we will be able to offer an integrated solution for retailers of any size and in any industry."

"ProfitLogic has been a pioneer in the area of merchandising analytics and optimization for more than 20 years. Our solutions help many leading retailers enhance their merchandising with greater insight into customer demand, enabling more localized assortment, allocation and pricing decisions," said Scott Friend, co-founder and president, ProfitLogic. "This powerful combination will enable us to accelerate our ability to drive dramatic financial improvement for a larger set of leading retailers worldwide."

Scott Langdoc, Vice President of Research noted in an AMR Research Alert, Retail Decisions for 2005: "The top priority for retailers in 2005 is to inject insight from all aspects of customer demand into every retail process flow - not just individual applications, as is often the case today. These retailers also act on these demand signals with better merchandising and store execution. Thoroughly leveraging customer information will enable retailers to move from traditional hunch-based decision-making to fact-based decision-making. Benefits include tighter execution, more accurate forecasting, and a reduction in out-of-stocks, resulting in potential 10 percent sales and 5 percent margin growth for an average Tier 1 retailer."

"Since we rely on ProfitLogic, Oracle, Retek and PeopleSoft as strategic technology partners that help us manage and grow our business, we feel this is a positive move for us and the industry as a whole," said Doug Deruchie, CFO of Reitmans, Canada's largest women's specialty retailer. "The synergy that will be created by combining these industry leaders will enable Reitmans to get to the next level of performance and even faster and far more efficiently than we had anticipated when we chose each independently." Oracle and ProfitLogic anticipate closing the transaction by the end of July 2005, subject to certain regulatory approvals and other customary conditions.

(Quelle: http://www.oracle.com/corporate/press/2005_jul/platinum_v3.0.html)

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