| |
ERS-IT-News Juli 2006
- Fachliches
1.1 Kreditrisiko der Euro-Beitrittsländer steigt
1.2 Einbindung externer Daten im Kreditrisikomanagement
1.3 Studie: Risikomanagement wird beim Outsourcing vernachlässigt
1.4 Wirtschaftskriminalität von vielen Unternehmen unterschätzt
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft bringt neue Vorabversion von Windows Vista
2.2 "BettyMEDIA" eine äußerst kostengünstige Backup-to-Disk Software
2.3 OpenLogic erweitert den Open-Source-Stack
2.4 Microsoft überarbeitet Lizenzmodelle für Unternehmenssoftware
- IT-Sicherheit
3.1 IT-Sicherheit: Microsoft sorgt für Preisverfall
3.2 IBM: Kostenlose Security-Tools für Entwickler
3.3 Schadcode für Windows-Lücke im Internet aufgetaucht
3.4 Messagelabs stellt neue Version der Web Security Services vor
3.5 Symantec developing antiphishing software
3.6 Weniger Viren als je zuvor
- Branchen News
4.1 Marvell kauft Intels PDA- und Smartphone-Prozessoren Kaufpreis für die Sparte liegt bei 600 Millionen US-Dollar
4.2 Microsoft bildet Allianz für Firmenkommunikation
4.3 Symantec will in Deutschland zukaufen
4.4 Dickes Umsatzplus bei SAP-Systemhaus Itelligence
4.5 IBM stellt große Mengen Speichercode Open Source
4.6 Oracle nimmt IBM das Siebel-Hosting weg
4.7 BITKOM veröffentlicht Leitfaden zu Open Source Software
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 IFS erweitert Partner-Portfolio durch Kooperation mit PASCAL
5.3 SAP to Introduce New E-Commerce and Web-Based CRM Capabilities to Business Management Solution for SMEs
5.4 Langfristige Pflege für DCW-Software gesichert
5.5 Software unterstützt künftig auch Open-Office-Programme
5.6 Damit der Warenfluss stimmt
5.7 Oracle bringt Peoplesoft Enterprise 9
1 Fachliches
1.1 Kreditrisiko der Euro-Beitrittsländer steigt
Die Kreditwürdigkeit der Kandidaten zum Beitritt zur Eurozone könnte sich nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) verschlechtern, sollten Europäische Union (EU) und Europäische Zentralbank (EZB) an der strikten Auslegung der Maastrichter Kriterien festhalten. In einem jüngst veröffentlichten Bericht ("EU Class Of 2004 Faces Tough Eurozone Entry Tests") geben die Analysten zu bedenken, dass sich in zahlreichen Ländern die entsprechenden Kennziffern für Inflation und Staatsdefizit deutlich verschlechtert hätten.
Inflationskriterien verfehlt
So hätten sich vor allem in den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen die Teuerungsraten vor dem Hintergrund der gestiegenen Energiepreise erhöht und würden das entsprechende Inflationskriterium inzwischen verfehlen. Polen und Ungarn würden hingegen einen Anstieg der Fiskaldefizite verzeichnen, was den Beitritt zum Eurogebiet weiter in die Zukunft verschieben würde. S&P kommt zu der Schlussfolgerung, dass die wachsenden Signale für einen späteren Euroraum-Beitritt ein Hindernis für bessere Ratings der betroffenen Länder sind.
Rating-Hochstufung für Slowenien
2007 wird allein Slowenien die Aufnahme in die Eurozone gewährt. Vor diesem Hintergrund hatte S&P das Langfristrating für slowenische Fremdwährungsanleihen auf "AA" von zuvor "AA-" angehoben. Litauen, das zu diesem Termin ebenfalls gerne dem Währungsraum beigetreten wäre, wurde der Zugang wegen einer etwas zu hohen Inflation nicht gewährt. Neben der Inflation (die einen bestimmten Schwellenwert nicht überschreiten darf) und dem Staatsdefizit (maximal 3% des Bruttoinlandsprodukts eines Landes) muss ein Euroraum-Beitrittskandidat auch das Schuldenkriterium (maximal 60% des BIP) erfüllen und zwei Jahre lang ohne Wechselkursverwerfungen im ERM II angebunden gewesen sein.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html
?&tx_ttnews[tt_news]=394&tx_ttnews
[backPid]=1&cHash=7d7600087d)
nach
oben
1.2 Einbindung externer Daten im Kreditrisikomanagement
Vor dem Hintergrund nicht unerheblicher Verlustquoten im Kreditgeschäft gewinnt eine fundierte Portfolioanalyse auf Basis angereicherter Einzelbewertungen – auch im Privatkundengeschäft – mehr und mehr an Bedeutung. "Kein Kredit ohne Risiko. Im Kreditgeschäft von Banken und Sparkassen wird es immer zu Ausfällen kommen. Daher muss das Ziel sein, einen intelligenten und effizienten Umgang mit Risiken zu erlernen", sagt Helmut Lübeck, Risikomanager bei der NordLB in Braunschweig. Dennoch nehmen Auffälligkeiten im Kreditgeschäft tendenziell weiter zu. Bezüglich der Gewerbekunden seien unverändert latente Restrisiken im Bestand vieler Banken, so Lübeck im Rahmen des Düsseldorfer Finanzforums. Zudem ergebe sich aus dem noch immer hohen Insolvenzrisiko im laufenden Neugeschäft Handlungsbedarf. Vor allem bei Immobilienfinanzierungen verschärfen zudem regional unterschiedliche Verwertungsprobleme die Gesamtsituation.
Risk Management als logische Konsequenz
Die sinnvolle Anwendung moderner Risikoklassifizierungsverfahren ist deshalb eine betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeit. Das Feintuning hingegen lässt sich derzeit insbesondere über die Einbindung externer Daten und Scores bewerkstelligen. "Externe Informationen sind von großem Wert, um die Urteile einzelner Institute über die Bonität ihrer Kunden zu ergänzen", sagt Detlef Hölzen von der CEG Creditreform Consumer GmbH, einem Informationsdienstleister für Bonitäts- und Risikoinformationen im Unternehmensbereich. Das Unternehmen verwaltet einen Datenpool mit über 50 Millionen personenbezogenen Informationen, der im Schnitt jeden fünften Bundesbürger mit negativen oder positiven Zahlungsmerkmalen erfasst. Ergänzend zu den klassischen Bonitätsinformationen von Schufa oder Infoscore fließen in den CEG-Datenpool Risikofrühindikatoren aus Zahlungsverzügen und Mahnungen ein, die wiederum über Kooperationspartner, wie z.B Telekommunikations-, Versorgungs- oder E-Commerce-Unternehmen, zugespielt werden. Kreditportfolios lassen sich auf diesem Weg mit Daten anreichern, um noch unbekannte zahlungsauffällige Bestandskunden zu identifizieren. In einem Feldversuch zwischen NordLB und CEG konnten so durch den Datenabgleich zusätzlich über 2 % der Kreditkunden ohne aktuelle Daten-Auffälligkeiten über laufende Inkasso- oder Gerichtsverfahren als Risikokunden ermittelt werden. Trotz positiver Bewertung dürfte rund jedes vierte Girokonto mit Zahlungsauffälligkeiten behaftet sein, schätzt Hölzen. Die Einbindung mehrerer Auskunfteien erhöht folgerichtig die Trefferquote bei den Negativinformationen. Dabei ist die Beauskunftung von Personen keine exklusive Domäne von Banken und Sparkassen, sondern spielt auch im Lieferantenkreditgeschäft von Unternehmen eine zunehmend größere Rolle. Über ein aktuell gelaunchtes Portal der ABIT AG (e.POS) stehen z.B. verdichtete Bonitätsinformationen aus mehreren Datenpools auch den Credit Managern im Unternehmen zur Verfügung.
Adressüberprüfung in Sekundenschnelle
Bonitätsinformationen können sowohl über private Konsumenten (Negativ-Check) als auch über in- und ausländische Wirtschaftsunternehmen bezogen werden. Nach Eingabe von Suchkriterien liefert das System anbieterspezifisch online ein Ergebnis, das z.B. eine konkrete, betragliche Kreditempfehlung mit Erläuterungen zum Branchenumfeld, eine Wirtschaftsauskunft oder eine Konsumenten-Auskunft mit visualisierter Bonität (Risiko-Skala) sein kann. Auch eine Adressüberprüfung ist in Sekundenschnelle möglich. Durch die Auskunft können qualitative Bonitäts-Beurteilungen der Geschäftspartner bzw. Namens- und Adress-Validierungen abgerufen werden, die die Grundlage für weitere Entscheidungen darstellen. In einem persönlichen Archiv speichert ABIT die abgerufenen Auskünfte, so dass die Nutzer auch zu einem späteren Zeitpunkt auf diese Informationen wieder zurückgreifen und sehr schnell eine Aktualisierung in Auftrag geben können.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html
?&tx_ttnews[tt_news]=395&tx_
ttnews[backPid]=1&cHash=9819e8b2b9)
nach
oben
1.3 Studie: Risikomanagement wird beim Outsourcing vernachlässigt
Während bisher Reduktion von Kosten und die Konzentration auf Kernkompetenzen die Hauptgründe für Outsourcing-Maßnahmen sind, gewinnt zukünftig die Idee vom On-Demand-Business als weiteres Motiv an Bedeutung. 68 Prozent nennen diese flexible Anpassung von IT-Services an den jeweiligen Bedarf des Unternehmens als Outsourcing-Grund. Das ist das Ergebnis der Studie „IT-Outsourcing 2006“. Erstellt hat sie das Hamburger IT Beratungsunternehmen Tireno Innovations AG zusammen mit der Intel Deutschland GmbH. Die Studie stellt differenziert die aktuelle Situation des IT-Outsourcing-Marktes im deutschsprachigen Raum vor und zeigt die wesentlichen Trends und zukünftigen Strategien auf. Die Bereiche IT-Arbeitsplatz, Serversysteme, Netzwerke und Applikationen wurden dabei teilweise getrennt analysiert. Weiteres Ergebnis: Das Thema „Risikomanagement“ wird im Zusammenhang mit Outsourcing-Maßnahmen bislang vernachlässigt. Dabei treten ab dem Jahr 2008 mit Basel II gesetzliche Vorschriften in Kraft, die ein zukunftsorientiertes und proaktives Risikomanagement fordern – auch für den IT-Bereich. Doch die Frage, ob im Vorfeld eine detaillierte Risikobetrachtung durchgeführt wurde, haben nur 37 Prozent der befragten Unternehmen mit „Ja“ beantwortet.
Idee vom On-Demand Business gewinnt an Bedeutung
Als Haupttrend kristallisiert sich das selektive Outsourcing beziehungsweise Outtasking heraus. Schon heute setzen 47 Prozent der befragten Unternehmen auf diese Maßnahme, weil sich damit die größten relativen Ersparnisse in der kürzesten Zeitspanne realisieren lassen. Außerdem können durch selektives Outsourcing die Flexibilität und Skalierbarkeit von Services erhöht werden. Die einzelnen an die Dienstleister übertragenen Funktionen und Prozesse müssen dabei jedoch genau voneinander abgegrenzt werden, weil sonst die Gefahr von Über- oder Unterdeckung der ausgelagerten Services besteht. Hier ist das Thema Risikomanagement besonders relevant.
Eigen- oder Fremdleistung
Tireno und Intel haben außerdem hinterfragt, welche Eigenleistungen und welche Fremdleistungen beim Betrieb der IT-Infrastruktur erbracht werden. Rund drei Viertel der Unternehmen haben gegenwärtig den Bereich IT-Arbeitsplatz ausgelagert. In den Bereichen Serversysteme, Netzwerke und Applikationen sind es jeweils 50 Prozent der Unternehmen. Für die Zukunft geben die befragten Unternehmen an, dass sie noch weniger Leistungen selbst erbringen wollen. In den Bereichen Serversysteme und Applikationen werden die Eigenleistungen um circa 20 Prozent abnehmen. Im Bereich IT-Arbeitsplatz wird sich die Quote der selbstbetriebenen Prozesse mehr als halbieren. Damit wird der zukünftige Eigenanteil in diesem Bereich in Höhe von 20 Prozent schon sehr nahe am natürlichen Minimum von zehn Prozent liegen, welche die Unternehmen zur Steuerung der externen Servicedienstleister benötigen.
Entscheidungskriterien und Erfolg
Wichtigstes Kriterium für die Auswahl des externen Dienstleisters ist der Preis. Mit erheblichem Abstand folgen die Größe des Dienstleisters und seine technologische Kompetenz. Das Kriterium Branchenkompetenz ist relativ niedrig bewertet worden und das, obwohl die Qualität eines Services stark davon abhängt, ob ein Dienstleister die Bedürfnisse und Prozesse seines Kunden tatsächlich versteht. Allerdings werden branchenspezifische Services ohnehin oftmals von den Unternehmen selbst betrieben. Fast alle Befragten schätzen die durchgeführten Outsourcing-Maßnahmen als erfolgreich ein. 15 Prozent bewerten den Erfolg sogar als sehr gut.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html
?&tx_ttnews[tt_news]=398&tx_ttnews[
backPid]=1&cHash=c2e5b31abe)
nach
oben
1.4 Wirtschaftskriminalität von vielen Unternehmen unterschätzt
Jedes zweite große Unternehmen war in den vergangenen drei Jahren Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen. Die Dunkelziffer wird auf über 80 Prozent geschätzt. Das heißt, auf jeden entdeckten kommen fünf unentdeckte Fälle von Wirtschaftskriminalität. Die Zahl der nur zufällig aufgedeckten Delikte ist erneut sprunghaft gestiegen. Zu diesen Ergebnissen kommt die KPMG-Studie 2006 zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland. Erstmals wurden nicht nur große Unternehmen befragt (Umsatz über 500 Mio. Euro), sondern auch mittlere (Umsatz 100 - 500 Mio. Euro) und kleinere Unternehmen (Umsatz bis 100 Mio. Euro). Die Wirtschaftprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG hat Antworten von 420 Führungskräften aus allen Branchen ausgewertet.
Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Umsatzvolumen und der Häufigkeit wirtschaftskrimineller Handlungen. Waren von den großen Unternehmen in den letzten drei Jahren nach eigenen Angaben 55 Prozent betroffen, sind es bei den mittleren 31 Prozent und bei den kleineren Unternehmen 19 Prozent. Offenbar führen die besseren Kontrollmechanismen in größeren Unternehmen in aller Regel zu höheren Aufdeckungsraten.
Dunkelziffer bei über 80 Prozent – Unternehmen befürchten weiteren Anstieg wirtschaftskrimineller Handlungen
Die Dunkelziffer ist auffallend hoch. Sie wird von den Unternehmen auf über 80 Prozent geschätzt. Dieter John, KPMG-Partner und Leiter des Bereichs Forensic: „Das bedeutet, dass auf jeden entdeckten fünf nicht entdeckte Fälle von Wirtschaftskriminalität kommen.“
Handlungen in nächster Zeit sogar noch zunehmen wird. John: „Allerdings unterschätzen die Unternehmen die Gefahr für das eigene Unternehmen.“ Bei den Unternehmen, die in den letzten drei Jahren schon einmal Opfer von Wirtschaftskriminalität waren, sieht immerhin ein Drittel (32 Prozent) eine Gefährdung für sich selbst. Aber nur 13 Prozent der bislang nicht betroffenen Unternehmen gehen von einem erhöhten eigenen Risiko aus.
Zahl der zufällig entdeckten Delikte hat sprunghaft zugenommen
59 Prozent der wirtschaftskriminellen Taten wurden durch „Kommissar Zufall“ aufgedeckt. Damit ist die Zahl der zufällig entdeckten Delikte gegenüber den letzten Umfragen erneut sprunghaft gestiegen (2003: 44 Prozent; 1999: 16 Prozent). KPMG-Partner Dieter John: „Das ist eine dramatische Tendenz. Besondere Brisanz erhält diese Entwicklung dadurch, dass über 60 Prozent der Unternehmen angaben, erste Anzeichen für wirtschaftskriminelle Handlungen nicht erkannt zu haben.“
Enorme Schäden
Die häufigsten Delikte sind klassische Vermögensschäden wie Diebstahl bzw. Unterschlagung (82 Prozent), Untreue (51 Prozent) oder Betrug (40 Prozent). Weniger häufig, dafür aber meist mit höheren Schäden verbunden sind beispielsweise die Fälschung von Finanzinformationen, Korruption oder Kartellrechtsverstöße. Solche Delikte setzen zumeist eine bestimmte Stellung in der Unternehmenshierarchie voraus. So war das Top-Management in der Vergangenheit nur an zwei Prozent der Diebstähle, aber an jeder zweiten Fälschung von Jahresabschlüssen beteiligt. Die Unternehmen haben vereinzelt Schäden von über 1 Milliarde Euro in den vergangenen drei Jahren erlitten. Betroffen waren vorrangig geldnahe Bereiche wie Vertrieb (58 Prozent), Lager (43 Prozent), Produktion und Einkauf (jeweils 30 Prozent).
Laut Bundeskriminalamt betrug der durch Wirtschaftskriminalität entstandene volkswirtschaftliche Schaden im Jahr 2005 rund 4,2 Milliarden Euro. Damit geht die Hälfte des Gesamtschadens aller mit Schadenssumme erfassten Delikte auf das Konto von Wirtschaftskriminalität – und das, obwohl der Anteil an den Delikten insgesamt nur 1,4 Prozent beträgt.
Neben den unmittelbar verursachten Schäden spielt der Reputationsverlust eine große Rolle. Ein Viertel der betroffenen Unternehmen gibt an, dass ein erheblicher Imageschaden entstanden ist.
„Prävention muss Chefsache werden“
Aus Sicht des Forensic-Bereichs von KPMG ist es ein Alarmzeichen, dass nur 18 Prozent der Unternehmen ihre Kenntnisse wirtschaftskrimineller Handlungen als gut einstufen. Selbst in großen Unternehmen werden in nur 36 Prozent der Fälle Trainings zur gezielten Entdeckung von Frühindikatoren durchgeführt. Über ein Notfallmanagement verfügen nur die Hälfte der großen bzw. ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen.
Meist sind eigene Mitarbeiter an den dolosen Handlungen gegen das Unternehmen beteiligt. Häufig gibt es aber auch Absprachen mehrerer interner und/oder externer Täter. Nach Angaben der Unternehmen kam es bei 18 Prozent der Fälle zu Absprachen zwischen Unternehmensinternen und bei 23 Prozent der Fälle mit Unternehmensexternen, also z. B. Geschäftspartnern. Über die Hälfte (58 Prozent) der von Wirtschaftskriminalität betroffenen Unternehmen geht davon aus, dass mit einer höheren Sensibilisierung der Mitarbeiter kriminelles Handeln hätte verhindert werden können.
Die Aufklärung der Delikte erfolgt überwiegend intern. Nach Entdeckung der wirtschaftskriminellen Handlungen haben 82 Prozent der betroffenen Unternehmen arbeitsrechtliche Schritte gegen die entsprechenden Mitarbeiter eingeleitet. Darüber hinaus wurden in mehr als der Hälfte der Fälle zivil- und strafrechtliche Maßnahmen ergriffen.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html
?&tx_ttnews[tt_news]=402&tx_ttnews
[backPid]=1&cHash=ad6a8b8c5c)
nach
oben
2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft bringt neue Vorabversion von Windows Vista
Software bislang nur in englischer Sprache verfügbar
Gut vier Wochen nach der Beta 2 hat Microsoft eine weitere Vorabversion von Windows Vista vorgestellt. Neben der Verbesserung der Performance haben die Redmonder vor allem Fehler beseitigt, die zu Stabilitätsproblemen geführt haben.
Bislang steht Build 5456 nur in englischer Sprache für Teilnehmer des offiziellen Betatests zur Verfügung. Wann die deutsche Version erhältlich sein soll, ist bislang nicht bekannt.
Windows-Experte Paul Thurrott hat das neue Release bereits getestet und zeigt sich insgesamt zufrieden. Die Installation dauere jetzt nur noch eine halbe Stunde, Stabilität und Geschwindigkeit seien deutlich besser als bei der Beta 2. Zudem berichtet Thurrott von zahlreichen neuen Icons und anderen kosmetischen Verbesserungen.
Für die Beta 2 von Windows Vista veröffentlichte Microsoft über Windows Update sechs Patches, die Stabilitätsprobleme beheben sollen. Betroffen sind unter anderem die Sidebar und IPSec.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/
software/0,39023144,39144627,00.htm)
nach
oben
2.2 "BettyMEDIA" eine äußerst kostengünstige Backup-to-Disk Software
Die Krefelder Firma GRUPPEMEDIA, Spezialist für Storage- und Datenmanagementsysteme, bietet mit "BettyMEDIA" eine äußerst kostengünstige Backup-to-Disk Software für die automatische Datensicherung für Arbeitsplätze im Büro und zu Hause an.
BettyMEDIA sichert Daten automatisch, zuverlässig, schnell und ohne großen Aufwand auf eine weitere Festplatte oder ein vorher definiertes Verzeichnis. Erhältlich ist BettyMEDIA in zwei Varianten (small oder large).
Die mit "Easy install" einzurichtenden Varianten unterstützen beim Backup auf Disk alle festplattenbasierten Speichersysteme, zum Beispiel USB, Firewire, SATA, SCSI, iSCSI und FC. Es können bis zu 20 Versionen einer Datei gesichert werden. Für die Automatisierung der Datensicherung lassen sich die Startzeiten frei festlegen.
Darüber hinaus ist ein zeit versetztes Löschen von Dateien oder Verzeichnissen möglich. Ein Start der Datensicherung vor dem Abschalten (nur Windows) und nach dem Einschalten des Rechners erfolgt auf Wunsch automatisch. Dabei sind die zu sichernden Volumes und Verzeichnisse frei wählbar.
Die große Version enthält darüber hinaus noch weitere Funktionalitäten wie E-Mail-Benachrichtigung, konsistente Sicherung der Systempartition unter Windows und Mac OSX (in Vorbereitung) sowie die Einrichtung mehrerer Backup-Jobs und eine "Notebook-Funktion". Diese Funktion sichert Daten von mobilen Computern automatisch. Das Tool sorgt dafür, dass Daten vom Notebook nach dem Start automatisch in ein vom Anwender festgelegtes Verzeichnis, inklusive Server-Volumes oder einer weiteren Festplatte gesichert werden.
Dank unserer "Easy File Access"- Technologie ist der Zugriff auf gesicherte Daten spielend einfach. Bei Auswahl eines Ordners oder Datei öffnen Sie einfach das Kontextmenü (Windows XP, 2000, 2003 oder Mac OSX). Anschließend werden Ihnen die von BettyMEDIA gesicherten Dateien (inkl. unterschiedlichen Versionen von Dateien) und Ordner angezeigt. Sie können nun direkt das gewünschte Verzeichnis oder die Datei auswählen. Hierfür wird kein zusätzlicher BedienClient benötigt. Sie arbeiten auf Ihrer gewohnten Betriebssystemoberfläche (Explorer oder Finder, s. beigelegte Screenshots)!
Preisgünstige Firmenlizenzen für die large-Version ermöglichen die Integration der vorhandenen Arbeitsplätze in die Sicherungsstrategie. Nach dem Erwerb einer Firmenlizenz lässt sich das Programm auf allen Arbeitsplätzen im Unternehmen installieren. Das Netzwerk wird laut Hersteller kaum belastet, da jeweils nur die Änderungen übertragen werden.
Die Software ist ab sofort in 2 Varianten (small und large) für Mac OS X ab 10.3 und Windows XP/2000/20003 verfügbar.
BettyMEDIA small kostet 89 Euro (Studenten und Schüler zahlen nur 69 Euro). BettyMEDIA large kostet 115 Euro(Studenten und Schüler zahlen nur 89 Euro). Die Firmenlizenzen kosten 1.725 Euro (deutschlandweit), 2.300 Euro (europaweit) bzw. 2.690 Euro (weltweit) an.
Anwender erhalten Updates innerhalb von drei Monaten nach Kauf und innerhalb einer Versionsnummer kostenfrei (z.B. von 1.0 auf 1.1). Updates von der verwendeten Versionsnummer auf die nächst höhere (z.B. 1.x auf 2.x) kosten ein Drittel des beim Kauf gültigen Kaufpreises.
Quelle: (http://www.documanager.de
/magazin/news_h17774_bettymedia_
-_backup_muss_nicht_teuer_sein.html)
nach
oben
2.3 OpenLogic erweitert den Open-Source-Stack
Das Angebot gebündelter Programme bekommt einen neuen Namen.
Das Startup-Unternehmen OpenLogic hat sein Paket zertifizierter Open-Source-Software auf 140 Programme erweitert. Unter anderem sind Apache Geronimo, Axis und JLDAP zu dem bestehenden Angebot mit dem Apache-Webserver, der Entwicklungsumgebung Eclipse, dem Jboss-Application-Server, der Datenbank MySQL und anderen hinzugekommen. OpenLogic garantiert, dass diese Programme in bestimmten Server-Umgebungen konfliktfrei laufen. Außerdem hat der Anbieter seinen Stack von "Blueglue" in "OpenLogic Enterprise 4.0" umbenannt. Neu an dieser Version ist die Möglichkeit, auf einem Server auch verschiedene Versionen der Open-Source-Programme zu starten. So können die Kunden ausprobieren, welche Release-Stände am besten mit ihren weiteren Anwendungen harmonisieren.
Zu dem Software-Stack gehört ein Abo-ähnlicher Support-Service, der kostenpflichtig ist. Durch ihn erhalten die Kunden geprüfte Patches und Updates. Der Support von OpenLogic arbeitet nach einem einzigartigen Modell: Im Problemfall geraten Anwender in Stufe 1 und 2 des Supports an Mitarbeiter von OpenLogic. Wenn dort keine Lösung gefunden wird, vermittelt das Unternehmen einen direkten Kontakt zu Entwicklern der betreffenden Community-Projekte. OpenLogic bezahlt sie für ihren Arbeitsaufwand.
OpenLogic konzentriert sich ähnlich wie die Unternehmen Spikesource und Sourcelabs auf die Verbreitung zertifizierter Open-Source-Stacks und die Versorgung der Kunden mit geprüften Updates. Das Unternehmen ist seit Mitte 2004 in diesem Markt aktiv und hat wie die Wettbewerber die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen. Im März 2006 erhielt es vier Millionen Dollar Risikokapital. Mehr zu OpenLogic lesen Sie hier.
Quelle: (http://www3.computerwoche.de/
nachrichten/578020/)
nach
oben
2.4 Microsoft überarbeitet Lizenzmodelle für Unternehmenssoftware
Business Ready Licensing ab 1. August
Im Vorfeld seiner weltweiten Partnerkonferenz in Boston hat Microsoft mit "Business Ready Licensing" ein neues Lizenzmodell für seine Dynamics-Unternehmenssoftwarelösungen angekündigt. Zudem soll künftig ein "Business Ready Enhancement"-Plan gelten.
Ab 1. August 2006 richten sich die Kosten der Lösung nicht mehr nach der Kombination zahlreicher Einzelkomponenten, sondern nach der Anzahl der Dynamics-NAV- und AX-Nutzer. Den Dynamics-Partnern soll so ein reduzierter Verwaltungsaufwand entstehen.
Im Rahmen des neuen Lizenzmodells könne der Kunde zwischen drei verschiedenen Editionen wählen: Dynamics Business Essentials, Dynamics Advanced Management und Dynamics Advanced Management Enterprise. Der Einstieg in die ERP-Lösungen Dynamics sei nun ab 1500 Euro möglich.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/business/
0,39023142,39145121,00.htm?h)
nach
oben
3 IT-Sicherheit
3.1 IT-Sicherheit: Microsoft sorgt für Preisverfall
Forcierter Markteintritt setzt etablierte Anbieter unter Druck
Microsoft hat sich den Ausbau seines Lösungsportfolios im Security-Bereich auf die Fahnen geschrieben. Was den etablierten Anbietern Sorgenfalten auf die Stirn treibt, könnte Unternehmen und Privatanwendern zumindest in punkto Preisgestaltung in Zukunft Vorteile bringen. "Im Bereich Virenschutz dürften die Preise für Consumer-Lösungen in Zukunft etwas sinken", prognostiziert Wolfram Funk, Senior Advisor der Experton Group. Im Unternehmenssegment werde sich der Wettbewerb durch den Eintritt Microsofts vor allem im "Mainstream"-Bereich verschärfen, so die Marktbeobachter der Experton Group.
Derzeit konzentrieren sich die Anbieter von Virenschutz-Lösungen genau auf dieses Segment, müssen in den kommenden zwei Jahren nun aber mit einem spürbaren Verfall der Margen rechnen. "Auch im Markt für Privatanwender ist mit einem Preisverfall der angebotenen Virenschutz-Projekte zu rechnen - nicht nur wegen Microsofts Security-Initiativen, sondern auch wegen kostenloser oder zumindest preisgünstiger Alternativen, die aus Sicht mancher Privatanwender den persönlichen Sicherheitsanforderungen ausreichend Rechnung tragen", erklärt Funk.
Die etablierten Antiviren-Hersteller beobachten das Engagement des Softwaregiganten naturgemäß mit einigem Argwohn. Symantec etwa warnt Microsoft bereits davor, sein neues Betriebssystem Vista mit einer eigenen Antiviren-Software zu koppeln. "Wenn sie es tun, werden sie damit eine große Debatte darüber auslösen, ob dies eine Verletzung der Monopolsituation darstellt", so Symantec-Chef John W. Thompson gegenüber der Financial Times Deutschland.
Im Bereich komplexer Lösungen für sehr hohe Sicherheitsanforderungen können die spezialisierten Anbieter gegenüber Microsoft aber auf ihren technologischen Vorsprung bauen. Darüber hinaus knabbert der Softwareriese im Bereich IT-Sicherheit noch an seinem angekratzten Image und muss seine Leistungsfähigkeit erst noch unter Beweis stellen. "Vor allem die Virenschutzanbieter müssen nun dafür sorgen, dass sie Microsoft technologisch einen Schritt voraus sind bzw. mit wettbewerbsfähigen Produktpaketen auf den Angriff Microsofts reagieren", sagt Funk. Insbesondere die Gestaltung der Produkte, Dienste und Preise durch die Anbieter werde künftig ein wichtiges Differenzierungsmerkmal sein.
"Microsoft wird langfristig einen Teil des Privatkundenmarkts besetzen, auch wenn das vor 2008 noch nicht stark zu spüren sein wird", meint Funk gegenüber pressetext. Weil die Bedrohungsszenarien komplex bleiben und sich weiter entwickeln, sieht der Experte aber im Privatkundensegment neben Freeware- und Microsoft-Lösungen auch weiterhin Bedarf an den Produkten dezidierter Security-Anbieter.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/software/
0,39023144,39144740,00.htm?h)
nach
oben
3.2 IBM: Kostenlose Security-Tools für Entwickler
Programme stehen zum Download bereit
IBM stellt Entwicklern zwei kostenlose Security-Tools für Java-Applikationen bereit. Sie sind im Rahmen des Alphaworks-Programms erhältlich und können auf der Website heruntergeladen werden.
Das Tool IBM Secury Shell Library for Java soll automatisch Daten und Passwörter verschlüsseln, wenn diese zwischen zwei Computern übertragen werden. Security Workbench Development Environment for Java ermögliche die Konfiguration und Validierung von Java-Anwendungen, die die Security-Standards der Open Services Gateway Initiative unterstützen.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39144585,00.htm)
nach
oben
3.3 Schadcode für Windows-Lücke im Internet aufgetaucht
Microsoft: Anwender sollen Patch MS06-025 installieren
Microsoft warnt in einem Advisory davor, dass inzwischen Proof-of-Concept-Code für eine Windows-Sachwachstelle verfügbar ist. Anwender sollten daher unbedingt den vor zwei Wochen veröffentlichten Patch MS06-025 installieren.
Bislang sind dem Softwarehersteller keine Angriffe bekannt. Da der Code veröffentlicht ist und damit einhergehend auch Einzelheiten über die Sicherheitslücke bekannt sind, könnte schnell eine reale Gefahrensituation entstehen.
Letzte Woche warnte Microsoft vor Problemen mit Patch MS06-025 in Zusammenhang mit Wählverbindungen. In diesem Fall solle man ihn deinstallieren und auf eine überarbeitete Version warten.
Wer diesem Rat gefolgt ist, kann zwar wieder die Wählverbindung nutzen, setzt seinen Rechner aber der Gefahr aus. Die überarbeitete Version des Patchs steht noch nicht zum Download.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39144703,00.htm)
nach
oben
3.4 Messagelabs stellt neue Version der Web Security Services vor
Release 2.0 ab 3. Juli verfügbar
Messagelabs hat das Release 2.0 der Web Security Services vorgestellt. Damit soll Unternehmen das Rüstzeug geliefert werden, um Online-Angriffen abzuwehren und gesetzliche Vorgaben sowie interne Security-Richtlinien durchzusetzen.
Das Unternehmen hat die neuen Services auf der eigenen, proprietären Plattform für das Scanning von Web-Verkehr entwickelt. Die Web Security Services Version 2.0 sollen ab dem 3. Juli 2006 weltweit verfügbar sein.
"Auf diese Weise ist eine lückenlose Integration mit den bestehenden Sicherheits-Services für E-Mail und Instant Messaging gewährleistet", zeigt sich das Unternehmen überzeugt. Herzstück der Service-übergreifenden Integration ist die Skeptic-Technologie, die bereits bei der Abwehr von Viren, Trojanern, Spam und Phishing-Attacken zum Einsatz kommt. Die Lösung soll eine konvergente Gefahrenanalyse ermöglichen: Um bei der Kontrolle des Internet-Verkehrs alle potenziell schädlichen Objekte aufzuspüren, greift die Plattform auch auf Informationen aus anderen Protokollen wie beispielsweise E-Mail zurück.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/security/
0,39023046,39144704,00.htm)
nach
oben
3.5 Symantec developing antiphishing software
Norton Confidential to spot attempts to swipe personal info
Symantec Corp. said Monday that in September it will release a beta version of a security software product that hardens a computer's defenses against e-commerce and banking fraud.
The software, Norton Confidential, will detect when a Web site or malicious program is trying to swipe a user name or password, a rising form of Internet crime called phishing, Symantec said.
A phishing attack usually involves a link sent by e-mail or instant message that leads to a Web page constructed to appear legitimate. Once the user reaches the phony site, the Web page often asks for sensitive data such as the user's bank account or Social Security number or other information that can be used for an identity theft scheme or other online fraud.
The software is one of many products under development by security and software vendors intended to catch phishing attempts. The Anti-Phishing Working Group, a consortium of companies and researchers, recorded a record 20,109 unique phishing attacks in May.
Norton Confidential scans Web sites visited by a user for fraudulent or suspicious activity. The software compares a Web site against lists of fraudulent ones.
Norton Confidential will also generate warnings for pages that function like known fraudulent sites. Most phishing sites are taken down by Internet service providers within a few hours or days, but a window of attack remains in the interim.
The software can also scan computers for Trojan horse programs, applications that purport to be harmless but have malicious functions, such as recording keystrokes or downloading other bad programs.
Norton Confidential will verify sites' authenticity using Secure Sockets Layer encryption technology, Symantec said. Hackers have found a variety of ways to fake a site with SSL; their methods include manipulating graphics or exploiting Web browser flaws.
The software is capable of encrypting stored passwords and prompting when credentials are sent to unknown or unauthorized sites, Symantec said.
In October, Symantec will offer a version for Apple Computer Inc.'s Macintosh operating system that is similar to the one for Microsoft Corp.'s Windows XP OS. Pricing will be released later, the company said.
Quelle: (http://www.computerworld.com/action/article.do?
command=viewArticleBasic&articleId=9001420&taxonomyId=17)
nach
oben
3.6 Weniger Viren als je zuvor
Sicherheitsexperten beobachten Taktikwechsel bei Malware-Autoren
Mit einem Anteil von nur 0,68 Prozent am beobachteten Mailaufkommen wurde im Juni ein Rekordtief an mit Viren infizierten E-Mails ermittelt. Dies berichtet der Sicherheitsanbieter Blackspider Technologies. Die Anzahl der Viren-Mails ist seit Januar monatlich gesunken. Im Mai betrug ihr Anteil noch 0,73 Prozent.
Blackspider warnt jedoch davor, den starken Rückgang mit einem Verschwinden des Virenverkehrs gleichzusetzen: "Dies ist keinesfalls als Sieg der Sicherheits-Industrie über die Malware-Autoren zu sehen. Wir beobachten derzeit einen Taktikwechsel bei der Virenverteilung und nicht einen Niedergang der Viren an sich. Statt einen Virus plump in eine E-Mail einzubetten, verschicken Autoren von schadhaftem Code ihre E-Mails mit Links zu verseuchten Websites, von denen sich der User beim Anklicken des Links die Viren auf seinen Rechner lädt. Eine reine E-Mail-Sicherheitslösung reicht heutzutage nicht mehr aus. Die Lösung muss mit einem effektiven Webfilter-System einhergehen. Ansonsten öffnet ein Unternehmen jedem Eindringling Tür und Tor ins Netzwerk."
Der Anteil an Spam sank laut Blackspider im Vergleich zum Rekordhoch im Vormonat beträchtlich. Betrug die Spam-Rate im Mai noch 87,74 Prozent, beobachtete der Security-Dienstleister im Juni einen Anteil von 78,14 Prozent.
Netsky.P bleibt mit 16 Prozent aller Viren-E-Mails Spitzenreiter in den Viren-Charts. In der Blackspider-Top-Ten für Juni rangieren folgende Schädlinge auf den Plätzen:
- W32.Netsky.P
- Trojan-Spy.HTML.Fraud.f
- W32.Blackmal.E
- Trojan-Spy.HTML.Bankfraud.od
- W32.Beagle!zip
- W32.Netsky.D
- Phish-BankFraud.eml.b
- W32.Mytob.AG
- W32.Beagle.DN
- Exploit-MIME.gen.c
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/security/
0,39023046,39144942,00.htm)
nach
oben
4 Branchen News
4.1 Marvell kauft Intels PDA- und Smartphone-Prozessoren Kaufpreis für die Sparte liegt bei 600 Millionen US-Dollar
Der Chip-Hersteller Marvell kauft Intels Kommunikations- und Applikationsprozessor-Geschäft für rund 600 Millionen US-Dollar. Dazu zählt ein Teil der XScale-Prozessoren samt der Familien PXA9xx (Codename Hermon), die in den Blackberry-Modellen der Serie 8700 zum Einsatz kommen sowie die Serie PXA27x alias Bulverde, die im Palm Treo und dem Motorola Q steckt.
Bereits Anfang 2005 hatte Intel angekündigt das Unternehmen umzukrempeln und alle Sparten auf den Prüfstand zu stellen. Anfang Juni 2006 hieß es in den Medien, Intel werde seine PDA-Prozessoren, Netzwerk-Hardware und auch den Itanium aufgeben oder verkaufen. Intel hatte die Meldung als Gerücht bezeichnet und weder dementiert noch bestätigt. Zumindest in Teilen hat sich dies aber nun bewahrheitet.
Mit dem Verkauf der Sparte könne sich Intel nun stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren, das neben PC-Prozessoren auch Chipsätze und Funkchips für WLAN und WiMAX umfasst.
Von dem Verkauf des Geschäftszweiges sind rund 1.400 Mitarbeiter betroffen, die meisten sollen bei Marvell unterkommen. Der Kaufpreis liegt bei 600 Millionen US-Dollar in bar, allerdings hat Intel die Option, 100 Millionen US-Dollar davon in Marvell-Aktien zu erhalten.
Der Verkauf betrifft nur einen von Intels ARM-basierten XScale-Prozessoren. In den Bereichen Netzwerk und Storage wird Intel auch weiterhin entsprechende Chips einsetzen und die zu Grunde liegenden Designs direkt von ARM lizenzieren.
Quelle: (http://www.golem.de/0606/46146.html)
nach
oben
4.2 Microsoft bildet Allianz für Firmenkommunikation
Microsoft möchte stärker in den Markt für audiovisuelle Lösungen zur Firmenkommunikation einsteigen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen Partnerschaften mit Siemens, HP und Motorola geschlossen. Ab 2007 sollen die neuen Hardware- und Software-Produkte erhältlich sein.
Jeff Raikes, Chef von Microsofts Business Division, hat heute die Marschrichtung für das neue Unified-Communications-Programm vorgegeben. Der amerikanische Softwareriese strebt die Bündelung verschiedener Hardware- und Softwarekomponenten an, mit dem Ziel, innovative Lösungen für Instant Messaging, Telefonie und virtuelle Konferenzen auf den Markt zu bringen. Unterstützung erhält Microsoft dabei von den Firmen Hewlett Packard (HP) und Motorola , außerdem wird die im Bereich Voice-over-IP (VoIP) mit Siemens bestehende Zusammenarbeit ausgeweitet.
Durch die neuen Partnerschaften sollen im Rahmen des bestehenden Office System eine Reihe neuer Funktionen möglich werden. Paradebeispiel von Microsoft ist dabei der sogenannte Office Roundtable, eine 360-Grad-Videokonferenzkamera. Die im Zuge der Initiative entwickelten Anwendungen sollen 2007 auf den Markt kommen, darunter der Desktop-Client Office Communicator mit VoIP-Softphone, der Office Communications Server sowie die folgenden Versionen des Speech und Exchange Server.
Auch die Partner von Microsoft werden im Rahmen der Zusammenarbeit neue Produkte zur Firmenkommunikation lancieren: HP wird seine Exchange-Dienstleistungen in Hinblick auf Unified Communications erweitern, Motorola seine Mobiltelefone mit Microsoft-Software ausrüsten und Siemens den Softswitch HiPath 8000 mit Microsofts Lösungen integrieren.
Quelle: (http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=15032)
nach
oben
4.3 Symantec will in Deutschland zukaufen
Der Security-Marktführer kündigt eine Akquisition in Deutschland an, um den Bereich Professional Services zu stärken. Mit der Entwicklung der deutschen Gesellschaft ist Symantec-CEO John Thompson unzufrieden und fordert eine stärkere Verknüpfung mit der US-Zentrale.
»Die Ergebnisse in Deutschland blieben deutlich unter unseren Erwartungen«, kritisiert John Thompson, CEO von Symantec , im Gespräch mit Computer Reseller News (CRN). Da die Verantwortlichen die Situation nicht in den Griff bekommen hätten, sei es auch zu personellen Veränderungen gekommen. Zuletzt musste Deutschland-Geschäftsführer Achim Deboeser das Unternehmen verlassen. Von seinem Nachfolger Dieter Giesbrecht erwartet CEO Thompson, dass er die deutsche Niederlassung wieder auf die Erfolgsspur führt. Um den Bereich Professional Services zu stärken, kündigt Thompson eine Übernahme hierzulande an. Das komplette Interview mit John Thompson lesen Sie in der am kommenden Donnerstag erscheinenden Printausgabe der CRN.
Quelle: (http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=15026)
nach
oben
4.4 Dickes Umsatzplus bei SAP-Systemhaus Itelligence
Die Bielefelder Itelligence AG steigerte ihre Erlöse im ersten Quartal 2006 um über 23 Prozent und verbuchte einen kleinen Gewinn. Das hohe Wachstum in den ersten drei Monaten soll sich im Gesamtjahr fortsetzen.
SAP-Spezialist Itelligence steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 37,4 Millionen Euro – ein Plus von 23,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl das Beratungsgeschäft als auch IT-Services legten jeweils um über 20 Prozent zu. Die Erlöse aus Lizenzen stiegen sogar um ein Drittel, mit 3,6 Millionen Euro Umsatz steht diese Sparte aber im Schatten der beiden anderen Geschäftssparten von Itelligence. Der Ebit-Gewinn betrug 0,8 Millionen Euro, der Periodenüberschuss lag bei 0,5 Millionen Euro.
Aufgrund der guten Auftragslage – der Bestand kletterte um 23 Prozent auf 107 Millionen Euro – geht die Firma davon aus, das laufende Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzzuwachs abschließen zu können.
Quelle: (http://www.informationweek.de/
cms/938.0.html?&scfp=14405)
nach
oben
4.5 IBM stellt große Mengen Speichercode Open Source
Im Storage-Markt vertieft sich der Graben zwischen den beiden Lagern um IBM auf der einen und EMC, HP und Symantec auf der anderen Seite. Mit der Ankündigung von Big Blue, große Mengen Softwarecode an die Open-Source-Initiative Aperi zu übertragen, hat das Unternehmen bei der SNIA gepunktet.
IBM kündigte gestern an, Software für das Speicher-Management im Umfang von rund einer Million Codezeilen an die Open-Source-Initiative Aperi zu übertragen. Die Gründung dieses Gremiums hatte der Konzern im vergangenen Jahr selbst initiiert. Auch die Aperi-Mitglieder Fujitsu Ltd. und McData wollen Software Open Source stellen. IBM teilte ferner mit, Aperi werde Mitglied der Eclipse Foundation. Dieses inzwischen unabhängige Open-Source-Gremium war ursprünglich ebenfalls von Big Blue ins Leben gerufen worden.
Die wichtigste herstellerunabhängige Handelsvereinigung im Speichermarkt, die Storage Networking Industry Association (SNIA), hat die Ankündigung begrüßt und Aperi ihre volle Unterstützung zugesagt. Man erwarte, dass das Open-Source-Gremium zu einer schnellen Verbreitung des SNIA-Standards SMI-S beitragen werde.
Aperi gegen Gang of Five
IBM-Wettbewerber hatten diesen Vorstoß wohl erwartet und vor wenigen Tagen vorsorglich ein Gegenlager ins Leben gerufen, die so genannte Gang of Five. Sie besteht aus EMC, HP, Symantec, Hitachi Data Systems und Sun Microsystems - letzterer Anbieter hatte sich erst kürzlich entschieden, der Aperi-Gruppe den Rücken zuzukehren und mit den Wettbewerbern zu paktieren. Zur Aperi-Initiative gehören neben IBM unter anderem Network Appliances, McData, Fujitsu, LSI Logic, Brocade Communications Systems, CA und Cisco.
Quelle: (http://www3.computerwoche.de/nachrichten/578065/)
nach
oben
4.6 Oracle nimmt IBM das Siebel-Hosting weg
Der Datenbankriese wird das Hosting von Siebels On-Demand-Lösungen für das Kunden-Management künftig selbst übernehmen. IBM ist damit raus.
Man werde die mit der Übernahme von Siebel im vergangenen Herbst zugekauften CRM-on-Demand-Produkte in Zukunft selbst betreiben, kündigte Charles Phillips, President der US-amerikanischen Datenbanker, an. IBM, Konkurrent im Geschäft mit Datenbanken und Middleware, verliert damit einen wichtigen Kunden für sein Hosting-Geschäft. Die Armonker hatten, als Siebel noch unabhängig war, den Betrieb der On-Demand-Lösungen des Customer-Relationship-Managment-Spezialisten (CRM) verantwortet.
Neukunden der Mietsoftware für das Kunden-Management würden bereits heute von Oracle direkt betreut, erläuterte Phillips (siehe auch: Oracle setzt auf CRM-on-Demand). Die Bestandsklientel, deren Lösungen bislang noch in den IBM-Rechenzentren gehostet wird, soll innerhalb der kommenden zwei Monate auf die eigene Infrastruktur umziehen. Oracle sei in der Lage, die CRM-Applikationen mit einem geringeren Aufwand sowie einer besseren Performance und Verfügbarkeit zu betreiben, warb Phillips. Oracle setzt in seinen Rechenzentren auf die eigene Grid-Technik sowie Linux als Betriebssystem. Phillips zufolge werde Oracle während der Übergangsphase eng mit IBM zusammenarbeiten.
Quelle: (http://www3.computerwoche.de
/nachrichten/nl-doag/578003/)
nach
oben
4.7 BITKOM veröffentlicht Leitfaden zu Open Source Software
Auch für die Nutzung und Weiterverwendung von frei verfügbarer Software - so genannter Open Source Software - gelten bestimmte Nutzungsbedingungen. Wenn Unternehmen diese missachten, riskieren sie juristische Konsequenzen: Bauen Unternehmen freie Software in ihre eigenen verkäuflichen Produkte ein, so kann beispielsweise die Folge sein, dass der Quellcode der neuen Software offen gelegt werden muss. In seinem neuem Leitfaden "Open Source Software - Rechtliche Grundlagen und Hinweise" gibt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) daher Tipps, wie Unternehmer frei verfügbare Software juristisch einwandfrei nutzen und weiterverwenden können. "Das Recht, freie Software zu nutzen, ist eben keine Befreiung von sämtlichen Pflichten", sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. Der Leitfaden erklärt, wie Unternehmen klare Regeln für die Nutzung freier Software festlegen, vorhandene Verträge überprüfen und die Mitarbeiter im korrekten Umgang mit Open Source Software schulen können.
Quelle: (http://www.documanager.de/magazin/
news_h17838_bitkom_veroeffentlicht_leitfa
den_zu_open_source.html)
nach
oben
5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
nach
oben
5.2 IFS erweitert Partner-Portfolio durch Kooperation mit PASCAL
IFS, einer der führenden Anbieter von weltweit einsetzbaren ERP-Lösungen, gibt den Abschluss eines Partnerschaftsabkommens mit der PASCAL Beratungsgesellschaft für Datenverarbeitung mbH für den Vertrieb bzw. die Implementierung der komponentenbasierten ERP-Lösung IFS Applications bekannt. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist vor allem die Abdeckung des norddeutschen Raumes, den PASCAL mit dem Hauptstandort Hamburg bestens bedient. PASCAL bietet mit 25-jähriger Erfahrung Komplettlösungen für den Mittelstand zur Abbildung von Geschäftsprozessen an und betreut mit 60 Mitarbeitern Kunden im In- und Ausland. Mit der Erweiterung des Angebots um IFS Applications können mittelständische Unternehmen ihre betrieblichen Abläufe weiter rationalisieren und somit eine Erhöhung des Geschäftsgewinns erzielen.
Bei der Umsetzung von kundenspezifischen Lösungen profitieren sowohl IFS als auch PASCAL von ihrer technischen und branchenspezifischen Expertise. Schwerpunkt in der Praxis ist dabei hauptsächlich die Einführung, Schulung und Betreuung von ERP-Systemen. Moderne Server-Installationen und Internet-Anwendungen, sowie elektronische Archivierungs- und Dokumenten-Management-Systeme runden bei Pascal das Portfolio ab.
Als Systemhaus mit einem großen Mitarbeiter-Team bietet Pascal seinen Kunden Serviceleistungen rund um die IT aus einer Hand, die sich über einen 24-Stunden- Support bis zu ASP-Lösungen erstrecken. Davon können bestehende sowie zukünftige IFS-Kunden profitieren.
Durch die Partnerschaft mit IFSist es uns gelungen unser Produkt-Portfolio zu erweitern. IFSApplications wird unsere Kernkompetenz weiter stärken und es uns ermöglichen, neue Märkte zu erschließen“, begründet Lars Lübcke, Geschäftsführer und Mitgesellschafter bei Pascal, die Kooperation mit IFS. "Pascal wird mit seiner langjährigen Erfahrung, verbunden mit einem hohen Bekanntheitsgrad und einer hervorragenden Reputation des Hauses speziell in Norddeutschland, das Netzwerk der IFS-Partner ideal ergänzen", so Alexander Heckel, Manager PartnerNet der IFS in Central Europe und für das Partnergeschäft verantwortlich.
Quelle: (http://www.ifsworld.com/
de/news_events/press_release_archive/
pascal.asp?prcat=ne)
nach
oben
5.3 SAP to Introduce New E-Commerce and Web-Based CRM Capabilities to Business Management Solution for SMEs
Increasing its breadth of integrated applications designed specifically to help small and midsize enterprises (SMEs) generate revenue, increase sales and boost efficiency, SAP AG today announced that it will introduce new e-commerce and Web-based capabilities to SAP Business One.
The new capabilities enable companies to set up online stores easily and to deploy customer relationship management (CRM) software quickly and simply via the Internet, extending the reach and accessibility of SAP Business One to a new set of users. Addressing increasing demand among SMEs to make e-commerce and CRM core parts of their businesses, the new features will further the SAP solution’s unique ability to provide a unified view of business-critical information across sales, financials, manufacturing, reporting and customer-facing activities in a single, easy-to-use software solution.
SAP is incorporating the new e-commerce and CRM capabilities through the recently completed acquisition of Praxis Software Solutions, a privately held software company and long-term SAP Business One partner based in Minneapolis, Minnesota. Through the acquisition, SAP will integrate the acquired technology and Praxis employees into its SAP Business One operations. Terms of the deal were not disclosed. The transaction continues SAP’s strategy of targeted, fill-in acquisitions that add superior functionality to its broad solution portfolio while continuing to grow its business organically.
Quelle: (http://www.sap.info/index.php4?ACTION
=noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news.php4
/Category-28893c613963f405e/page/0/open)
nach
oben
5.4 Langfristige Pflege für DCW-Software gesichert
Anwender können weiterhin auf DCW-Software zählen
Die Steeb Anwendungssysteme GmbH hat die Pflegestrategie für die DCW-Software fortgeschrieben. Künftig gibt es ein 3-Phasen-Modell für die Software-Pflege. Damit haben die DCW-Anwender jetzt eine langfristige Planungssicherheit. Die Fortschreibung der Pflegestrategie wurde den Anwendern kürzlich auf mehreren regionalen DCW-Anwendertagen erfolgreich vorgestellt.
Der IT-Lösungsanbieter betreut derzeit rund 320 Kunden, die die DCW-Software im Einsatz haben. Im Rahmen der Software-Pflege stellt Steeb die gesetzliche, notwendige und individuelle Weiterentwicklung der DCW-Software sicher. Die Weiterentwicklung wird auch künftig in enger Abstimmung mit dem Arbeitskreis DCW-Anwender der IBM-Benutzervereinigung Common gesteuert werden.
Für die Software-Pflege hat Steeb ein dreistufiges Phasen-Modell entwickelt: Die Standard-Pflege für die DCW-Software läuft bis zum Jahresende 2008. Anschließend folgt die erweiterte Pflege für drei Jahre bis zum Jahr 2011. In diesen beiden Phasen sind die Pflegeleistungen von Steeb identisch, wobei die Pflegegebühren ab 2009 jedoch angehoben werden. Darüber hinaus bietet Steeb ab dem Jahr 2012 eine kundenspezifische Pflege an. Den Umfang der Leistungen für die kundenspezifische Pflege will Steeb im Jahr 2010 festlegen – abhängig von der Anzahl der DCW-Kunden und deren Anforderungen.
„Wir haben im letzten Jahr versprochen, im Jahr 2006 die Pflegestrategie für unsere DCW-Software zu konkretisieren. Dem sind wir nachgekommen. Auch künftig werden wir ein zuverlässiger Partner für unsere DCW-Anwender sein und die getätigten Investitionen unserer Kunden so lange wie möglich schützen. Dafür arbeiten wir regelmäßig an für beide Seiten kalkulierbaren Zeit- und Kostenrahmen für die Softwarepflege“, so Dr. Oswald Walter, Leiter des Geschäftsbereiches DCW Software.
Quelle: (http://www.steeb.de/
infocenter/presse/news/510/)
nach
oben
5.5 Software unterstützt künftig auch Open-Office-Programme
Nürnberg, 7. Juli 2006: Die DATEV eG arbeitet derzeit an einer Neutralisierung der Schnittstellen ihrer Programme zu Office-Anwendungen. Neben den Produkten von Microsoft wird die DATEV-Software künftig auch mit Sun StarOffice 8 beziehungsweise OpenOffice 2.0 kompatibel sein. Mit dieser Öffnung für weitere Office-Suiten kommt DATEV der steigenden Nachfrage seitens der Mitglieder und Mandanten nach, die sich für alternative Office-Software interessieren. Ziel ist es, dem Anwender die Entscheidungsfreiheit einzuräumen, welche Programme für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationserstellung eingesetzt werden.
DATEV beobachtet den Markt für solche Alternativprodukte schon seit längerer Zeit. Trotz der ungebrochenen Marktbedeutung von Microsoft Office zeichnet sich ab, dass dessen Pendants bei DATEV-Anwendern zunehmend eine Rolle spielen werden. Mit den Versionen Sun StarOffice 8 und OpenOffice 2.0 sind zudem seit vergangenem Jahr Produkte verfügbar, die bezüglich Funktionalität und Bedienkomfort ernsthafte Alternativen zu Microsoft Office darstellen.
Nutzer haben die Wahl
Künftig kann der DATEV-Anwender sein Office-Paket nach dem Opportunitätsprinzip oder auf Basis eigener Kosten-Nutzen-Überlegungen auswählen. StarOffice ist preislich attraktiver als Microsoft Office, enthält aber nicht für alle Komponenten ein entsprechendes Programm. OpenOffice ist eine kostenlose, im Kern mit StarOffice identische Suite, die frei aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Als Tribut dafür, dass dabei keine Lizenzgebühren anfallen, gibt es bei OpenOffice allerdings auch keinen Support, wenn bei der Bedienung Fragen auftauchen.
Die Umstellung der Office-Schnittstellen in den DATEV-Programmen erfolgt sukzessive im kompletten Produktspektrum. Zunächst werden kleinere Kanzleien in den Genuss der neuen Flexibilität kommen. Die für diese Zielgruppe ausgelegten DATEV-Lösungen aus den Bereichen Eigenorganisation, Rechnungswesen, Steuern und Lohn werden bereits vom Herbst 2006 an die genannten Office-Alternativen unterstützen.
Quelle: (http://www.datev.de/portal/
ShowPage.do?pid=dpi&nid=22536&zg=n)
nach
oben
5.6 Damit der Warenfluss stimmt
Neu: Sage Warenwirtschaft GS-Auftrag 2.70 für kleine Untenehmen, Existenzgründer und Selbstständige
Ab sofort bietet Sage Software (www.sage.de), größter Anbieter kaufmännischer Software für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland, seine Warenwirtschaft GS-Auftrag in einer neuen Version: GS-Auftrag 2.70 ist eine professionelle Lösung für kleine Unternehmen, Existenzgründer und Selbstständige. Wichtigste Neuerung in GS-Auftrag ist die automatische Synchronisation der Daten mit Outlook. Da die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten vorwiegend über Telefon und E-Mail stattfindet, ist Outlook für viele Anwender zum unverzichtbaren Werkzeug geworden. Mit der Version 2.70 können Anwender ausgewählte Adressen aus GS-Auftrag mit der Kontaktverwaltung von Outlook abgleichen. Damit stehen in Outlook stets die aktuellen Daten aus der Auftragbearbeitung zur Verfügung. Umgekehrt sind neue Kontakte bei Bedarf auch in GS-Auftrag abrufbar. Wird ein Kontakt verändert, aktualisieren diesen beide Systeme automatisch.
Auch Angebote können mit GS-Auftrag 2.70 leichter nachverfolgt werden, da sich ab sofort jedem Angebot ein Status zuordnen lässt. Dieser zeigt an, in welchem Stadium des Kaufentscheidungsprozesses sich ein Vorgang befindet. Der Anwender kann sich daran orientieren und die wichtigsten Angebote mit Priorität bearbeiten. Eine weitere Neuerung betrifft die Suche nach alternativen Artikeln: Ist ein vom Kunde gewünschter Artikel nicht auf Lager, sucht GS-Auftrag automatisch nach einer verfügbaren Alternative, die dem Kunden vorgeschlagen werden kann.
GS-Auftrag 2.70 ist in den Versionen GS-Auftrag, GS-Auftrag Comfort und GS-Auftrag Professional verfügbar und richtet sich an kleine Unternehmen mit bis zu 5 Arbeitsplätzen. Die Einzelplatzlösung GS-Auftrag bietet dem Anwender eine komplette Warenwirtschaft zum günstigen Preis. Die Comfort-Version von GS-Auftrag ist für den Mehrplatzbetrieb geeignet und beinhaltet zusätzliche Funktionen wie Bestellwesen, Inventur, Kassenmodul und zusätzliche Import/Export-Möglichkeiten. GS-Auftrag Professional basiert auf SQL-Technologie und eignet sich daher besonders für die Verwaltung großer Datenvolumina und den Mehrplatzbetrieb mit mehr als drei Arbeitsplätzen.
Quelle: (http://www.sage.de/public2/
news.asp?NewsID=312&NavID=459)
nach
oben
5.7 Oracle bringt Peoplesoft Enterprise 9
Einführung soll in mehreren Schritten erfolgen
Oracle will am heutigen Montag Peoplesoft Enterprise 9 auf den Markt bringen. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Zusage, Nutzer der Software auch weiterhin zu unterstützen.
Peoplesoft 9 wird in mehreren Stufen eingeführt. Learning Management 9.0 soll den Anfang machen, die Vorstellung von Enterprise Performance Management werde im Spätsommer oder Herbst erfolgen. Financials and Human Capital Management ist für Ende des Jahres angekündigt.
"Es gibt drei große Themen bei Peoplesoft 9. Es werden auch in zukünftigen Releases dieselben sein", sagte Doris Wong, frühere Peoplesoft-Mitarbeiterin und nach der Übernahme bei Oracle für die strategische Weiterentwicklung verantwortlich. Die Anwender der Software könnten dann umsteigen, wenn die Zeit aus ihrer Sicht reif dafür ist. Oracle will mit dieser Strategie Kunden vom Wechsel zu Konkurrenten abhalten.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/
software/0,39023144,39144629,00.htm)
nach
oben |