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ERS-IT-News August 2003

  1. Fachliches
    1.1 Abschlußprüfung Peer Review auf aktueller IDW CD-ROM
    1.2 Prototyp zur Archivierung elektronisch signierter Dokumente kommt im Herbst


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 ISACA kündigt COBIT-Erweiterung an
    2.2 Microsoft bestätigt Probleme mit Security-Patch für NT
    2.3 Fehler in Windows gefährdet Internet-PCs
    2.4 Sicherheitsloch in DirectX
    2.5 Schwerwiegendes Sicherheitsleck in Oracles E-Business Suite


  3. Branchen-News
    3.1 SAP-Mittelstandslösungen weltweit auf Erfolgskurs
    5.2 SAP kauft Anbieter von Branchenlösungen
    3.2 T-Systems managt Alarmsysteme für Siemens
    3.3 Infineon schließt Outsourcing-Vertrag mit Accenture
    5.3 Peoplesoft und J. D. Edwards am Ziel


  4. Sonstiges
    4.1 Warnung vor E-Mails mit getarntem Link zu 0190-Dialer
    4.2 BSI und Heise vereinbaren Sicherheitskooperation


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 20 Jahre Sage KHK - 20% Rabatt auf Softwarelösungen
    5.3 Sage KHK Classic Line 3.2 sorgt für mehr Durchblick
    5.4 DCW - Komfortable Miet- und Leihgut-Planung
    5.5 DCW Kassenbuch
    5.6 Varial verkauft das 1.000ste Varial Reportingmodul




1 Fachliches

1.1 Abschlußprüfung Peer Review auf aktueller IDW CD-ROM

Die CD-ROM enthält die Anhänge des IDW Prüfungshinweises PH 9.140 als digital aufbereitete Arbeitspapiere zum Einsatz mit AuditChecklist von Audicon. Das Tool stellt zu jeder Prüfungsfrage ausführliche, kontextsensitive Hilfe und Informationen zur Verfügung.

Die aktuelle CD-ROM Peer Review - Durchführung von Qualitätskontrollen in der Wirtschaftsprüferpraxis - ist direkt beim IDW-Verlag und im Buchhandel (ISBN 3-8021-1000-5) erhältlich.

(Quelle: http://www.audicon.net/)

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1.2 Prototyp zur Archivierung elektronisch signierter Dokumente kommt im Herbst

Fraunhofer Gesellschaft, Universitätsklinikum Heidelberg, Universität Kassel und Ixos Software AG arbeiten an einem Konzept zur rechtskonformen und langfristigen Archivierung elektronisch signierter Dokumente. Das Projekt namens "ArchiSig" wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert. Für Herbst ist geplant, einen Prototyp der Öffentlichkeit vorzustellen.

"Ixos stellt innerhalb des Projekts die rechtskonforme Signaturerneuerung und die Langzeitarchivierung sicher", erklärt Tobias Gondrom, Systemarchitekt des Unternehmens. Der Prototyp sei eine neue und derzeit einzigartige Technologie, die auf einer automatischen Signaturerneuerung mittels Aufbringen akkreditierter Zeitstempel basiere. "Die Lösung ist wirtschaftlich günstig, da ungeachtet des Volumens an Dokumenten nur wenige Zeitstempel, z.B. einer am Tag, vergeben werden müssen", so Gondrom.

Der Einsatz der Lösung eigne sich für alle Verfahren, in denen signierte Dokumente beweissicher aufbewahrt werden müssten, z.B. im Rahmen von eGovernment-Initiativen, in der Justiz, bei Antrags- und Genehmigungsverfahren, für Patientenakten, den Vorsteuerabzug und weitere Vorgänge

(Quelle: http://www.forumkanzleisoftware.de/archives/
viewOnlineNews.cfm?newsID=7433
)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 ISACA kündigt COBIT-Erweiterung an

Die ISACA ergänzt das COBIT Framework um

  • COBIT-Quickstart - eine Version für kleine und mittlere Unternehmen
    oder als COBIT-Einstieg für grössere Unternehmen
  • COBIT-Online - eine Online-Version die auf die jeweiligen

Unternehmensbedürfnisse anpassbar ist Weitere Informationen hier

(Quelle: http://www.it-audit.de/)

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2.2 Microsoft bestätigt Probleme mit Security-Patch für NT

Die Hinweise auf Probleme mit dem letzte Woche veröffentlichten Patch MS03-029 wurden von Microsoft bestätigt. Das Advisory ist entsprechend ergänzt worden: Nach dem Einspielen des Patches und dem anschließenden Reboot funktionieren die Routing und Remote Access Services (RRAS) nicht mehr. Der Patch MS03-029 sollte ein Sicherheitsloch beseitigen, mit dem ein Angreifer bestimmte Applikationen auf Windows NT 4.0 Server und Terminal Server zum Absturz bringen konnte.

Microsoft stellt zur Behebung des Problems einen Hotfix zur Verfügung, der aber vorerst nur über den Product Support Service bezogen werden kann. Nach abschließenden Tests will Microsoft einen endgültigen Hotfix herausbringen und das Bulletin nochmals korrigieren.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/dab-31.07.03-000/)

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2.3 Fehler in Windows gefährdet Internet-PCs

Das Sicherheitsbulletin MS-03-026 dreht sich um einen Fehler in der RPC-Schnittstelle von Windows NT, 2000, XP und 2003 Server. Es handelt sich dabei um ein Buffer-Overflow-Problem im DCOM-Interface, das auf die Remote Procedure Calls (RPC) aufsetzt. Distributed COM (DCOM) dient zur Kommunikation von Software-Komponenten über das Netzwerk, ähnlich wie COM die Zusammenarbeit von Komponenten auf einem Rechner erlaubt. Ein speziell manipuliertes Paket an den für RPC verwendeten TCP-Port 135 kann Teile des Stacks überschreiben und damit beliebigen Code von außen auf einen Rechner einschleusen und ausführen lassen.

Besonders kritisch ist die Schwachstelle, weil Port 135 standardmäßig immer offen ist und schwer zu schließen ist. Stellt man den RPC-Dienst ab, funktionieren unter Umständen andere wichtige Systemdienste nicht mehr. Besonders bedroht sind Windows-Nutzer, deren PC direkt -- also ohne Router oder Firewall -- mit dem Internet verbunden ist. Denn standardmäßig ist der TCP-Port 135 auch an das DFÜ-Interface gebunden. Wird Zugriff von außen auf diesen Port nicht über die XP-eigene Internet-Verbindungs-Firewall oder eine Personal Firewall abgeblockt, sollte der Patch schnellstens eingespielt werden. Dass Port 135 aus dem Internet erreichbar ist, merkt man im Übrigen oft schon daran, dass sich Pop-Up-Fenster mit dubiosen Inhalten auf dem Desktop öffnen. Im Bulletin weist Microsoft auch auf die Möglichkeit hin, den DCOM-Service abzuschalten, warnt aber davor, dass dies die Kommunikation mit Objekten auf diesem System verhindert. Welche Folgen dies im Einzelfall konkret hat, ist bisher nicht klar.

(Quelle: http://www.heise.de/security/news/meldung/38638)

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2.4 Sicherheitsloch in DirectX

Ein Sicherheitsloch in DirectX wird von Microsoft als "Kritisch" eingestuft und sollte mit dem in MS03-030 verfügbarem Patch schnell beseitigt werden. Betroffen sind folgendeVersionen:

  • Microsoft DirectX® 5.2 unter Windows 98
  • Microsoft DirectX 6.1 unter Windows 98 SE
  • Microsoft DirectX 7.0a unter Windows Millennium Edition
  • Microsoft DirectX 7.0 unter Windows 2000
  • Microsoft DirectX 8.1 unter Windows XP
  • Microsoft DirectX 8.1 unter Windows Server 2003
  • Microsoft DirectX 9.0a installiert auf Windows Millennium Edition
  • Microsoft DirectX 9.0a installiert auf Windows 2000
  • Microsoft DirectX 9.0a installiert auf Windows XP
  • Microsoft DirectX 9.0a installiert auf Windows Server 2003
  • Microsoft Windows NT 4.0, sowohl mit Windows Media Player 6.4 als auch mit dem Internet Explorer 6 Service Pack 1
  • Microsoft Windows NT 4.0, Terminal Server Edition, sowohl mit
    Windows Media Player 6.4 als auch mit Internet Explorer 6 Service Pack 1

Ein Fehler in der Behandlung von MIDI-Dateien kann einen Buffer Overflow provozieren und den Stack überschreiben. Ein Angreifer könnte somit in einer Musik-Datei Code unterbringen und im Kontext des Benutzers ausführen lassen. Dazu muss der Benutzer aber die MIDI-Datei ausführen. Schuld ist die verwendete DirectShow-Komponente in DirectX: Sie überprüft in MIDI-Files untergebrachte Parameter zum Abspielen der MIDI-Files und arbeitet nicht korrekt.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/dab-24.07.03-000/)

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2.5 Schwerwiegendes Sicherheitsleck in Oracles E-Business Suite

Oracle warnt in einem Advisory vor einer kritischen Sicherheitslücke in der E-Business Suite 11i und allen Versionen von Oracle Applications für Unix und Windows-Plattformen. Ein Patch ist unter der Nummer 2919943 auf den Seiten von Oracle verfügbar.

Der Fehler findet sich in dem CGI-Skript FNDWRR, das dazu dient, Reports und Log-Dateien darzustellen. Durch einen ungeprüften Puffer kann der Stack überschrieben werden. Durch eine manipulierte URL beim Aufruf des Skripts kann Code in den Stack injiziert und ausgeführt werden. Prinzipiell benötigt ein Angreifer dazu nur einen Webbrowser.

(Quelle: http://www.heise.de/security/news/meldung/38849)

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3 Branchen-News

3.1 SAP-Mittelstandslösungen weltweit auf Erfolgskurs

Im Herbst 2002 präsentierte SAP ihr zweistufiges Lösungsangebot für mittlere und kleine Unternehmen: mySAP All-in-One und SAP Business One. Die wachsende geografische Verbreitung und Expansion in vertikalen Märkten sowie die steigende Zahl von Kunden und Vertriebspartnern bestätigen den Erfolg der SAP-Strategie.

Aktuell gibt es 270 branchenspezifische Lösungen, die auf mySAP All-in-One basieren, und bei rund 4.000 Kunden im Einsatz sind. Das weltweite Vertriebsnetz umfasst derzeit 220 SAP-Partner und wird durch neue Kooperationen - aktuell mit IBM und BearingPoint - sukzessive erweitert. Die Lösung speziell für kleine Unternehmen, SAP Business One, wurde seit dem vergangenen Herbst in 13 Ländern eingeführt und ist weltweit bei über 1.400 Kunden installiert. Neue Partnerschaften mit American Express und IBM werden Kunden von SAP Business One künftig zusätzliche, attraktive Einstiegs-, Hardware- und Finanzierungsangebote bieten. (Auszug)

(Quelle: http://www.sap.com)

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3.2 SAP kauft Anbieter von Branchenlösungen

Der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware SAP will den Mannheimer Mitbewerber DCW Software übernehmen. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigung will sich der Walldorfer Riese mit fünf Prozent Kapitalanteilen, zugleich aber der absoluten Stimmrechtsmehrheit an DCW beteiligen.

Bei anderen Fusionen am Markt für Firmensoftware, etwa dem Versuch einer feindlichen Übernahme von Peoplesoft durch Oracle, geht es offen oder insgeheim ums Abräumen von Marktanteilen. SAP kündigte jedoch schon längst an, man wolle, wenn überhaupt, nur durch den Einkauf zusätzlichen Know-hows wachsen, ansonsten aber organisch, also durch Umsatzwachstum und Einstellung neuer Mitarbeiter.

Das DCW-Engagement passt in dieses Schema: Der Betrieb mit rund 200 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 18 Millionen Euro weltweit (etwa ein Prozent des SAP-Quartalsumsatzes) produziert in erster Linie Branchenlösungen für verschiedene Handelsunternehmen sowie Behörden, aber auch ein darin integriertes Dokumentenmanagementsystem. Ob und wie sich die Geldspritze auf die Organisation des Übernahmekandidaten auswirken soll, ist derzeit unbekannt.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/hps-31.07.03-000/)

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3.3 T-Systems managt Alarmsysteme für Siemens

In Deutschland verbindet der IT-und TK-Dienstleister zunächst alle Alarm- und Brandmeldeanlagen der Siemens-Tochter über ein eigenes Netz mit einheitlicher Übertragungstechnik mit Polizei, Feuerwehr und einer Service-Zentrale.

Darüber hinaus können die Siemens-Mitarbeiter über ein webbasiertes Tool von jedem internetfähigen Rechner Leitungen beauftragen, einen aktuellen Auftragsstatus abfragen oder den Bearbeitungsstand einer Störung verfolgen. Durch die einheitliche Lösung ergibt sich für das Tochterunternehmen der Siemens AG ein jährliches Einsparpotenzial in sechsstelliger Höhe. In einem Service-Zentrum von T-Systems managen die Mitarbeiter zukünftig rund um die Uhr das gesamte Alarm- und Brandmeldenetz. So erkennen sie Störungen frühzeitig und können aktiv Gegenmaßnahmen einleiten.

Bisher beauftragten die Kundenbetreuer neue Alarmsysteme über verschiedene Wege wie Fax, E-Mail oder Telefon. Dadurch kam es unter anderem zu Medienbrüchen und uneinheitlichem Datenbestand. Der Bestellweg über das neue System spart Zeit und Kosten. Die Webschnittstelle wird in einem zweiten Schritt durch ein geeignetes SAP-Warenwirtschaftssystem ersetz.. Dann reicht die Eingabe eines neuen Auftrags in das SAP-System, das dann automatisch die entsprechenden Daten an T-Systems weiterleitet und den gesamten Auftragsprozess auslöst.

Die Schadensversicherer verlangen heute von ihren Kunden, dass sie ihre Geschäfte permanent mit geprüften Alarmsystemen schützen. Die
Ladenbesitzer benötigen dafür hochverfügbare Anlagen, die sicher an das Meldenetz angeschlossen sind. Bei Ausfällen müssen die Versicherten ansonsten ihre Räume durch teures Wachpersonal schützen. Mit der einheitlichen Zugangs- und Netztechnik beschleunigt Siemens Building Technologies den Alarmprozess und garantiert unterbrechungsfreien Anschluss an das Netz. Löst beispielsweise jemand in einem Juweliergeschäft einen Alarm aus, sendet die dortige Anlage über eine Datenleitung von T-Systems automatisch Audio- oder Videosignale an die nächste Polizeidienststelle. Auch die Leitstelle der Siemens Building Technologies erhält die Mitteilung auf einem PC-Bildschirm und erkennt sofort, welches System den Alarm ausgelöst hat.

(Quelle: http://www.servicemanagement-aktuell.de/news/03-07-24-01.htm)

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3.4 Infineon schließt Outsourcing-Vertrag mit Accenture

Für Infineon ergeben sich dadurch Einsparungen von 43 Millionen Euro in den kommenden sieben Jahren.

Infineon und Accenture, der weltweit führende Management- und Technologie-Dienstleister, haben vereinbart, dass Accenture die Bereiche HelpDesk/Operational Support und Regular Maintenance, Bereiche des SAP Basis Support sowie Teile der Belegschaft von Infineon übernimmt. Accenture betreut ab sofort weltweit alle SAP-unterstützten Infineon-Niederlassungen - zwei in Amerika, vier in Asien und neun in Europa.

Karl Pomschar, Senior Vice President und CIO von Infineon Technologies: "Infineon prüft und optimiert derzeit alle internen Dienstleistungen. Dazu gehört auch die IT. Für den Bereich SAP haben wir uns für Accenture als Outsourcing-Partner entschieden. Wir setzen unsere Unternehmensstrategie Agenda 5-to-1 konsequent um und können durch die neue Vereinbarung unsere Ausgaben für die SAP-Betreuung nahezu halbieren."

"Diese Vereinbarung ist das Ergebnis einer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Infineon. Unser Know-how der SAP-Lösungen sowie das Verständnis für das Geschäft von Infineon werden uns helfen, die erwarteten, massiven Einsparungen für unseren Kunden zu realisieren", erklärt Hans-Peter Remark, Partner bei Accenture im Bereich Communications & High Tech.

Der Vertrag tritt unmittelbar in Kraft. Derzeit beginnt die Know-how-Übertragung an die Accenture-Mitarbeiter. Mit Hilfe der stufenweisen Einarbeitung ist geplant, nach einer Übergangsphase von sechs Monaten komplett an Accenture zu übergeben.

Das breite Spektrum der Dienstleistungen, die Accenture Infineon über einen Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung stellen wird, reicht von 2nd and 3rd Level Help Desk Support über Basis-Betrieb bis hin zur regelmäßigen Wartung des SAP-Systems.

(Quelle: http://www.servicemanagement-aktuell.de/news/03-07-24-02.htm)

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3.5 Peoplesoft und J. D. Edwards am Ziel

Der einvernehmliche Zusammenschluss der Unternehmenssoftware-Schmieden Peoplesoft und J. D. Edwards ist unter Dach und Fach. Als "wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Peoplesoft" titulierte dessen Chef Craig Conway den 1,8 Milliarden US-Dollar teuren Aufkauf des kleineren Mitbewerbers.

Die Fusion verschafft dem dadurch entstandenen zweitgrößten Anbieter von Firmensoftware eine breite Marktabdeckung, da sich die traditionellen Peoplesoft-Kunden zumeist aus Großkonzernen rekrutieren, während J. D. Edwards typischerweise etwas kleinere Betriebe bedient. Noch wichtiger dürfte Conway aber der Gesichtspunkt sein, dass sein Unternehmen mit J. D. Edwards im Bauch besser gegen die versuchte feindliche Übernahme durch den Datenbankproduzenten Oracle gewappnet ist.

Die plötzliche Zunahme von Peoplesoft um 52 Millionen neuer Aktien katapultiert den vorstellbaren Kaufpreis des Unternehmens von bislang 6,3 auf nunmehr 7,3 Milliarden US-Dollar hinauf, legt man Oracles aktuelles Angebot von 19,50 US-Dollar je Peoplesoft-Aktie zugrunde. Allerdings hatte dieses Angebot in den vergangenen Wochen nur wenig Zustimmung unter den Peoplesoft-Aktionären geerntet. Auch angesichts einer stabilen Börsennotierung für diese Aktie spekulieren Insider, dass Oracle-Chef Larry Ellison deutlich tiefer in die Tasche greifen muss, wenn er seine Erfolgschancen für die Übernahme wahren will. Auch die vorgelegten guten Geschäftszahlen von Peoplesoft machen Ellison das Leben schwer.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/hps-18.07.03-000/)

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4 Sonstiges

4.1 Warnung vor E-Mails mit getarntem Link zu 0190-Dialer

Es gibt mittlerweile einen neuen Trick, um ahnungslosen Benutzern per E-Mail einen 0190-Dialer unterzuschieben. Die Texte der Nachrichten variieren dabei erheblich, aber allen E-Mails im HTML-Format ist gemeinsam, dass unter einem sprechenden Namen im Text ein Link angeboten wird, auf den man klicken soll.

Beispiele für solche E-Mails:
Von: Herr Bauersberg [xmarketinhtean@doubloptinmailing.com]
Gesendet: Mittwoch, 9. Juli 2003 19:04
An: Herzlichen Glückwunsch
Herzlichen Glückwunsch !

Um Ihre Angaben zu bestätigen bitten wir Sie sich hier
einzuloggen

Mit freundlichen Grüßen Marketingteam Koeln

(Quelle: http://www.bsi.bund.de/av/dialer/warn316.htm)

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4.2 BSI und Heise vereinbaren Sicherheitskooperation

Seit heute ist das neue Internetportal "heise Security" (www.heisec.de) online. Dazu hat das BSI mit dem Heise Zeitschriften Verlag eine Kooperation vereinbart: Unter der Rubrik "Informationen aus dem BSI" stellt das BSI den Herausgebern der Seite aktuelle Inhalte und Meldungen seiner Internetseite www.bsi.bund.de sowie Hintergrundinformationen zur Verfügung.

"Mit dieser Kooperation möchten wir das IT-Sicherheitsbewusstsein in der Bevölkerung weiter steigern," erklärt Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. "Aufgrund der großen Breitenwirkung, die Heise nicht nur in Fachkreisen erzielt, ist die kontinuierliche Information über das Internetportal eine sehr gute Möglichkeit, noch stärker für IT-Sicherheitsthemen zu sensibilisieren."

Erreichbar ist die Rubrik des BSI über die linke Navigationsleiste des Internetportals: "BSI-Info" steht dort als erster Menüpunkt unter der Zwischenüberschrift "Hintergrund". Auf der Seite finden die User aktuelle Warnungen des BSI zu Computerviren, Würmern und anderen Schadprogrammen sowie weitere Meldungen, die nach Datum sortiert aufgelistet sind. Inhaltlich stellt das BSI die gesamte Bandbreite seiner Fachthemen zur Verfügung: Projekte, Studien, Hintergrundinformationen und sonstige Informationen zum IT-Grundschutz, Internetsicherheit, E-Government, den Projekten SINA und SPHINX, Zertifizierung sowie zu vielen weitere Themen. In Abgrenzung zu den Inhalten von "heise online" werden auf "heise Security" ausschließlich IT-Sicherheitsthemen behandelt. Meldungen, die für ein großes Publikum relevant sind, wie z.B. Virenmeldungen, werden auch weiterhin auf beiden Heise-Internetportalen veröffentlicht. Spezielle Meldungen finden sich zukünftig nur noch auf "heise Security".

(Quelle: http://www.bsi.bund.de/presse/pressinf/heise0107.htm)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 20 Jahre Sage KHK - 20% Rabatt auf Softwarelösungen

Frankfurter Softwareunternehmen feiert Firmenjubiläum mit attraktiven Jubiläumspaketen

Die Frankfurter Sage KHK, größter Anbieter von Business Software für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, feiert in diesem Jahr 20-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass bietet der Hersteller allen Anwendern bis zum 26. September 2003 attraktive Jubiläumspakete an. Das Angebot umfasst die Sage KHK Lösungen Office Line, Classic Line sowie die Handwerkslösung HWP-WIN. Alle drei Produktlinien sind in je drei Jubiläumspaketen (Basic Edition, easyControlling Edition und Sales Edition) mit 20% Rabatt erhältlich. Kunden müssen auf dem Bestellschein lediglich den Vermerk "Bestellung 20 Jahre Jubiläumspaket" vermerken. Weitere Informationen zu dem Angebot finden sich unter www.sagekhk.de.

(Quelle:
http://www.sagekhk.de/public/presse/pressearchiv/2003/2003_0701.asp)

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5.3 Sage KHK Classic Line 3.2 sorgt für mehr Durchblick

Neue Version der betriebswirtschaftlichen Mittelstandslösung miterweitertem Controlling, Bestellwesen und neuen Produktionsfunktionen

Der Frankfurter Softwarehersteller Sage KHK, der dieses Jahr im Juli sein 20-jähriges Jubiläum feiert und damit zu den ältesten deutschen Softwarehäusern gehört, kündigt die sofortige Verfügbarkeit der Classic Line 3.2 an. In die neueste Version der modularen Software, die von 1-100 Arbeitsplätzen skalierbar ist, hat Sage KHK die Ergebnisse aus umfangreichen Kunden- und Fachhandelsbefragungen einfließen lassen. Die neue Version verfügt gegenüber der Vorversion über 60 Verbesserungen. Die wesentliche Neuerung ist eine deutlich verbesserte Controlling-Funktionalität. Mit dem Paket "Fremdfertigung" steht zudem ein völlig neues Modul für Fertigungsbetriebe zur Verfügung, die ihre Produktion teilweise oder komplett ausgelagert haben. Eine andere wichtige Weiterentwicklung betrifft das Bestellwesen.

Highlights der neuen Classic Line:

  • Verbessertes Controllingmodul für Kennzahlen gemäß Basel II
  • Zusatzpaket Fremdfertigung für Fertigungsbetriebe
  • Höhere Produktivität durch zahlreiche Verbesserungen in allen
    Modulen
  • Schnelle Systemeinführung und einfaches Upgrade

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

(Quelle:
http://www.sagekhk.de/public/presse/pressearchiv/2003/2003_0610.asp)

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5.4 DCW - Komfortable Miet- und Leihgut-Planung

DCW Software hat seine speziell für die branchenüblichen Abläufe von Brauereien, Mineralbrunnen, Getränkeindustrie und -handel konzipierte
Getränkelösung erweitert. Ab sofort steht ein Planungsmodul für Miet- und Leihgut zur Verfügung, das die gesamte Disposition der Versorgung von Brauereikunden mit Ausstattungen wie Tischen, Bänken, Geschirr oder auch Kühl- und Schankwagen managt. (Zur Pressemeldung)

(Quelle: http://www.dcw-software.com/)

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5.5 DCW Kassenbuch

Die neue, vollständig in das Rechnungswesen integrierte Kassenbuchlösung von DCW Software erweist sich als großer Erfolg - zum Beispiel für die Torpedo-Garage GmbH & Co. KG. (Zur Pressemeldung).

(Quelle: http://www.dcw-software.com/)

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5.6 Varial verkauft das 1.000ste Varial Reportingmodul

Die Reporting-Module der Varial Software haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Varial Produktportfolio entwickelt. Die Zusatzfunktionalität im Bausteinprinzip ist eines der Hauptargumente bei Präsentationen geworden.

Im Juni konnte die Varial Software AG das 1.000ste verkaufte Reportingmodul verzeichnen. Die Reportingqualitäten werden jedoch nicht nur im Finanzwesen, sondern auch in der Personalwirtschaft bei Kunden sehr hoch geschätzt.

Zur Zeit bietet die Varial Software AG Reportingmodule für die Finanzbuchführung (Betriebswirtschaftliches Reporting), Kostenrechnung (Kore-Reporting) und die Personalwirtschaft (Personalkosten-Reporting) an.

(Quelle: http://www.varial.de/sub.htm)

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