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ERS-IT-News August 2005
- Fachliches
1.1 Aktuelle Trends bei D&O-Versicherungen
1.2 US prosecutors mull KPMG tax shelters settlement
1.3 Board Adopts Standard on Remediation of
Material Weaknesses, Rules on Auditor Independence and Tax
Services
1.4 Debitorenmanagement bei Auslandsforderungen
1.5 Deloitte's senior partner takes home £3.6m
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Intel stoppt einen Teil der XScale-Familie
2.2 HPs Low-Cost-Laufwerke sind halb so teuer
wie FC-Platten
2.3 Microsoft to release six patches, some
'critical,' next week
2.4 IBM und Network Appliance: Erste Speicherlösungen
für KMUs
2.5 Eizo: 17-Zöller mit acht Millisekunden
Umschaltzeit
2.6 Midrange-Speicher CLARiiON aufgepeppt
2.7 Linux Mail-Server geht in die Luft
2.8 IBM WebSphere Portal weitet SOA-Integration in neue Märkte aus
- IT-Sicherheit
3.1 64-bit-Windows wird von McAfee, Trend Micro und Co. ignoriert
3.2 Löcher in MySQL Eventum
3.3 Neues hochkritisches Loch im Internet Explorer
3.4 NRW bekommt eigene Sicherheitszentrale
3.5 Kritisches Leck in Windows 2000
3.6 Passwort-Panne bei Cisco
3.7 Firefox-Erweiterung: Neue Version von Greasemonkey
3.8 Opera 8.02 für Solaris nachgereicht
3.9 Attacken auf PCs steigen im ersten Halbjahr um 50 Prozent
- Branchennews
4.1 Microsoft holt neuen COO von Wal-Mart
4.2 Lenovo: Neue Impulse für frühere PC-Sparte von IBM
4.3 Japan plant Supercomputer
4.4 Microsoft steigert Gewinn um fast 50 Prozent
4.5 Dassault Systèmes und IBM PLM stärken ihre Partnerschaft für den Mittelstand
4.6 Intel to temporarily cut desktop chip-set production
4.7 SSA Global übernimmt Epiphany
4.8 Oracle looks to ease content management hurdles
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Informationen effektiv verwalten und archivieren
5.3 ActiveGrid macht Dotnet und J2EE Konkurrenz
5.4 Varial Software AG zertifiziert Windream-Archiv
5.5 Buchhaltungssoftware GS-EAR Comfort 2.60 und GS-FIBU 2.60
5.6 Kinderleichte Lohnabrechnung mit Sage Lohnbüro 2005.2
5.7 Windows Vista lautet der offizielle Name für "Longhorn"
1 Fachliches
1.1 Aktuelle Trends bei D&O-Versicherungen
Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Tillinghast
entwickelt sich der deutsche Markt für Managerhaftpflichtversicherungen
(D&O) weitgehend parallel zum Vorreitermarkt USA. Diese
Aussage lässt sich auf der Basis von Analysen treffen,
die Tillinghast in den USA durchführt. Dort untersucht
das Unternehmen seit fünfzehn Jahren systematische das
Marktsegment der Managerhaftpflichtversicherungen. Immer wieder
ist festzustellen, dass der deutsche Markt der Entwicklung in
den USA mit einigem Zeitabstand folgt.
Managerhaftpflichtversicherungen (so genannte "D&O"-
oder "Directors & Officers Liability"-Policen)
haben hierzulande in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung
gewonnen. Zurückzuführen ist dies auf Bestrebungen,
die persönliche Haftung von Aufsichtsräten, Vorständen
und Geschäftsführern zu verschärfen. Die Versicherung
für das Führungspersonal dient als Sicherheitsnetz,
um sich gegen mögliche negative Folgen von Management-Entscheidungen
abzusichern.
Marktsituation und Marktentwicklung in Deutschland
Während in den USA der Markt mit D&O-Versicherungen
zu einem hohen Grad durchdrungen ist, waren in Deutschland bislang
in aller Regel nur Unternehmensleiter der Großindustrie
haftpflichtversichert. Erst das Jahr 2004 bescherte dem D&O-Versicherungsmarkt
in Deutschland eine deutliche Trendwende: Versicherer begannen
sich zunehmend auch für das Segment kleinerer und mittlerer
Unternehmen zu interessieren. "Dies hatte unter anderem
die Konsequenz, dass Prämien sanken und die Bedingungen
günstiger wurden", erläutert Dr. Dieter Köhnlein,
Senior Consultant bei Tillinghast die Marktveränderungen.
Versicherer, die sich bisher nur auf das Geschäft mit Großunternehmen
konzentriert hatten, entdeckten nun rasch das Potenzial kleinerer
Unternehmen. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft
(GDV) versucht derzeit, einem ausufernden Bedingungswettbewerb
durch die kürzlich herausgegebenen neuen Musterbedingungen
entgegenzuwirken. Experten räumen diesem Vorhaben allerdings
nur geringe Chancen auf Erfolg ein, da es bereits von verschiedenen
Anbietern kritisiert werde.
Wie die aktuelle US-Studie zeigt, ist die starke Bewegung des
deutschen D&O-Marktes nicht untypisch. Auch der D&O-Markt
in den USA wurde 2004 durch neue Anbieter stark beeinflusst.
Dort sank trotz steigender Schadenlast das Beitragsniveau. Zusätzlich
wurden restriktive Bedingungen in den Policen gelockert. "Aus
der US-Studie lassen sich für den deutschen Markt weitere
Schlussfolgerungen ableiten", so die Einschätzung
von Köhnlein. Beispielsweise sei die Anzahl der noch nicht
abgeschlossenen Schäden 2004 in den USA auf 56 Prozent
(Vorjahre: circa 35 Prozent) angestiegen. Auch für die
Versicherer in Deutschland wird mittelfristig eine entsprechende
Entwicklung zu längerer Schadenabwicklung mit potenziell
negativen Folgen für die Kunden erwartet.
Ähnliche Parallelen werde es auch im Bereich der Entschädigungen
geben. In den USA werden D&O-Entschädigungen bei großen
US-Aktiengesellschaften überwiegend von den Aktionären
(57 Prozent) eingefordert. Bei kleineren AGs überwiegen
jedoch klar die Mitarbeiteransprüche (50 Prozent), ebenso
wie bei nicht-börsennotierten Unternehmen (91 Prozent).
Anspruchstellungen von anderen Gruppen – etwa Kunden,
staatlichen Stellen oder Wettbewerbern – spielen in der
D&O-Versicherung in den USA mit einem Anteil von unter 10
Prozent eine untergeordnete Rolle.
Markteintritt in Deutschland nur für spezialisierte
Anbieter möglich
Nach wie vor wird das D&O-Segment in Deutschland stark von
Spezialanbietern aus den USA bearbeitet. Deutsche Versicherer
haben sich nach Aufkommen der D&O-Policen in den 80er Jahren
zunächst abwartend verhalten und den Markt weitgehend den
US-Spezialisten überlassen. Erst in den 90er Jahren stieg
der Bedarf aufgrund verschärfter Haftungsvorschriften,
dem Deutschen Corporate Governance Kodex und dem Gesetz zur
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).
Mittlerweile bieten mehr als 15 Versicherer in Deutschland D&O-Deckungen
an, darunter befinden sich auch viele deutsche Gesellschaften.
Laut den Angaben von Tillinghast sind diesdie folgenden Gesellschaften:
Ace Insurance (USA), AIG Europe (USA), Allianz (D), AXA Versicherungen
(F ), CHUBB Insurance Company (USA), CNA Insurance Company (USA),
Gerling (D), HDI (D), Hiscox (USA), Liberty Mutual (UK), Lloyd's
Syndikate (UK), Provinzial (D), R+V (D), Victoria (D), VOV (D),
XL Insurance Company (USA).
Einen Markteintritt für Versicherer ohne ausreichendes
Spezial-Know-how halten Experten für äußerst
risiko-reich. "Nach den Erfahrungen in den USA ist bei
der deutlich steigenden Anzahl noch offener Schäden zum
Beispiel auf eine angemessene Schadenreservestellung der Versicherer
zu achten." Ausgewiesene Erfahrungen in der Risiko-Einschätzung
bei D&O sowie eine ständige Beobachtung und Bewertung
des Haftpflichtrechts seien erforderlich. Darauf und auf den
professionellen Umgang des Versicherers bei einem drohenden
Schadensfall müssen Unternehmen und deren Führungskräfte
bei Abschluss einer Managerhaftpflichtversicherung besonders
achten.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.2 US prosecutors mull KPMG tax shelters settlement
Federal prosecutors are working on a possible settlement with
accounting firm KPMG (KPMG.UL: Quote, Profile, Research) over
its marketing of tax shelters that likely will avoid criminal
charges but could result in a large fine, said sources familiar
with the matter on Wednesday. The penalty could be in the area
of $300 million, some sources said, while others said it was
still too soon to say. As part of the settlement, KPMG would
also be asked to scale back its tax consulting business, the
sources said. About 20 former KPMG executives, including partners,
have been told they may face individual criminal charges for
their roles in selling the tax shelters in the 1990s, sources
said. The Washington Post reported that prosecutors had not
yet decided whether to bring charges against the KPMG. Such
a move could prove fatal to the firm, one of the four largest
accounting firms in the world, academics said. "If the
firm is indicted, I think the consequences would be most severe,
not only for the firm, but also for the economy," said
Ira Solomon, head of the accounting department at the University
of Illinois at Urbana-Champaign. Only four accounting firms
are large enough to audit the books of the world's largest corporations.
Losing one of them could cause huge dislocations for business,
a situation said to be on the minds of Justice Department prosecutors.
There was once a Big Five of auditing until the Justice Department
indicted the accounting firm Andersen in March 2002 on a charge
related to the Enron Corp. scandal. The indictment triggered
the collapse of the firm as clients fled.
(Quelle: http://today.reuters.com/business/newsArticle.aspx
?type=bankingFinancial&storyID=nN03718400)
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1.3 Board Adopts Standard on Remediation of Material Weaknesses, Rules on Auditor Independence and Tax Services
The Public Company Accounting Oversight Board today adopted
certain ethics and independence rules addressing tax services,
contingent fees, and certain related general ethics and independence
standards.
The Board also adopted an auditing standard on reporting on
whether a previously reported material weakness continues to
exist. This standard, PCAOB Auditing Standard No. 4, establishes
requirements and provides direction that applies when an auditor
is engaged to report on whether a previously reported material
weakness in internal control over financial reporting continues
to exist as of a date specified by management.
The ethics and independence rules adopted today fall into three
areas. First, the rules identify three circumstances in which
the provision of tax services impairs an auditor's independence
Rule 3521 treats registered public accounting firms as not independent
of their audit clients if they enter into contingent fee arrangements
with those clients.
Rule 3522(a) treats a registered public accounting firm as not
independent from an audit client if the firm provides services
related to marketing, planning, or opining in favor of the tax
treatment of a transaction that is a confidential transaction
as defined in Rule 3501. In addition, Rule 3522(b) would treat
a registered public accounting firm as not independent if the
firm provides services related to marketing, planning, or opining
in favor of a tax treatment on a transaction that is based on
an aggressive interpretation of applicable tax laws and regulations.
Rule 3522(b)'s scope would also include listed transactions
as defined by U.S. Treasury Department regulations.
Rule 3523 will treat a registered public accounting firm as
not independent if the firm provides tax services to certain
members of management who serve in financial reporting oversight
roles at an audit client or to immediate family members of such
persons.
Second, the rules further implement the Act's pre-approval requirement
by strengthening the auditor's responsibilities in connection
with seeking audit committee pre-approval of tax services. Specifically,
Rule 3524 would require a registered public accounting firm
that seeks such pre-approval to describe proposed tax services
engagements, in writing, for the audit committee; to discuss
with the audit committee the potential effects of the services
on the firm's independence; and to document the substance of
that discussion.
Third, the rules lay a foundation for the Board's independence
rules. Specifically, Rule 3502 codifies, in an ethics rule,
the principle that persons associated with a registered public
accounting firm should not cause the firm to violate relevant
laws, rules, and professional standards due to an act or omission
that the person knew, or was reckless in not knowing, would
directly and substantially contribute to such violation. Rule
3520 includes a general obligation requiring a registered public
accounting firm and its associated persons to be independent
of the firm’s audit clients throughout the audit and professional
engagement period.
(Quelle: http://www.pcaob.com/News_and_Events/News/2005/07-26.aspx)
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1.4 Debitorenmanagement bei Auslandsforderungen
Deutsche Unternehmen erschließen vor allem in Ost- und
Mitteleuropa zunehmend neue Absatzmärkte, während
im Inland nahezu Rezession herrscht. Der Titel "Exportweltmeister"
spricht für sich, das Geschäft mit dem Ausland boomt.
Es werden nicht mehr nur Waren exportiert, sondern zunehmend
auch Dienstleistungen grenzübergreifend angeboten. Aufträge
aus dem Ausland bergen aber auch erhebliche Risiken für
das gesamte Unternehmen. Zum Beispiel ist es schwierig, vorab
zuverlässige und aktuelle Bonitätsauskünfte für
das Ausland zu bekommen. Auch im (europäischen) Ausland
sinkt die Zahlungsmoral und steigen die Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen.
Die unterschiedliche Sprache, die räumliche Entfernung
und die unterschiedlichen Rechtssysteme in Bezug auf Mahnungen,
Sicherheiten und Verzug stellen für die Unternehmen häufig
große Hindernisse dar. Hinzu kommt, dass es zunehmend
schwieriger wird, Auslandswechsel zu diskontieren, da Kreditinstitute
stärker auf das Risiko und die formellen Schwierigkeiten
beim Inkasso im Ausland achten. Zudem fehlt den deutschen Unternehmen
während der gesamten Laufzeit der Zahlungsmittel (Scheck
– Wechsel) die so dringend benötigte Liquidität
für die Vorfinanzierung der Produktion und der sonstigen
Vorlaufkosten, sodass sie meist auf Kontokorrentkredite angewiesen
sind. Die Verwirklichung der europäischen Wirtschafts-
und Währungsunion sowie die Erweiterung der Europäischen
Union nach Osteuropa verleihen dem europäischen Absatzmarkt
insgesamt zwar große Attraktivität, aber in Osteuropa
verfügen die jungen Marktwirtschaften noch nicht im ausreichenden
Maße über gefestigte Strukturen und in Westeuropa
bedrohen konjunkturelle Einflüsse die Unternehmensstabilität.
Auslandsforderungen sind meist höher als solche im Inland.
Außenstände im Ausland können schneller zu einer
ernsten Liquiditätskrise führen.
(Quelle: http://www.risknet.de/)
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1.5 Deloitte's senior partner takes home £3.6m
John Connolly, senior partner at Deloitte and Britain's best-paid
accountant, last year saw his pay rise at twice the rate of
his fellow partners.
His salary for the year to May 2005 was £3.63m, a 27pc
increase, which compares with a 13pc jump in average profits
per partner at the firm to £702,000. Deloitte has around
600 UK partners.
Mr Connolly explained that the share each partner takes of the
firm's profits is related to their performance. His pay was
more than double that of Mike Rake, his closest counterpart
at KPMG, who received £1.8m last year, and Price Waterhouse
Coopers chairman Kieran Poynter, who was paid £1.75m.
Details of Mr Connolly's remuneration were published as the
firm unveiled an 11.6pc increase in profits before tax to £419m
on revenues 8.8pc higher at £1.36bn for the year.
Growth was driven by a 15.7pc rise in auditing revenues to £416m
and a 32pc surge to £78m in consulting profits, where
the company managed "a significant improvement in margins".
The audit practice was lifted by the added burden on companies
of international accounting standards, Sarbanes-Oxley governance
rules and increased risk consulting. "Audit committees
are more concerned about risk, so have been asking for our advice,"
Mr Connolly said. The risk division, which accounted for more
than half the audit arm's revenues, recorded growth of 30pc.
The firm's tax business was hit in part by the Chancellor's
crackdown on tax avoidance. Revenues in the business grew just
2.6pc to £386m after strong growth in recent years. "I'm
sure the Chancellor will be pleased to see our tax practice
hasn't grown very quickly," Mr Connolly added.
Deloitte has had to absorb an 11pc rise in staff salaries in
the past year as a result of a shortage of qualified professionals.
"It would be very difficult if that pay increase did recur
but the market doesn't make it look like that will happen,"
Mr Connolly said.
(Quelle: http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=
/money/2005/08/03/cndeloit03.xml&menuId=242&sSheet=/
money/2005/08/03/ixcity.html)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Intel stoppt einen Teil
der XScale-Familie
Aus für die Prozessorserie 'PXA26X'
Der Chiphersteller Intel hat jetzt offiziell die ARM-basierte
Prozessorserie 'PXA26X' aus der XScale-Familie beendet. Noch
bis vor einem Jahr waren die PXA26x so etwas wie ein Standard
für alle PDAs und Pocket PCs. Die Baureihe wurden jedoch
von der Linie 'PXA27x' mit dem Codenamen 'Bulverde' abgelöst.
Daneben lässt Intel die Modelle 'Pentium M 758' und 'Pentium
M 730' auslaufen, die durch den 'Pentium 778' ersetzt werden.
Beide werden noch bis Januar 2006 verfügbar sein.
Noch können Hersteller aber bis zum Januar 2006 Chips aus
der PXA26-Linie bestellen. Produzieren will der Hersteller noch
bis Juli 2006, wie aus Dokumenten von Intel hervorgeht. Als
Alternative bietet Intel den 'PXA255' an.
Die Steckplätze für den PXA26 seien jedoch nicht kompatibel,
wie der Halbleiterproduzent warnt. Daher müssen Hersteller
gegebenenfalls das Design ihrer Geräte überarbeiten,
die diese Aktualisierung der CPU mitmachen wollen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-csh/detail.php?nr=22762)
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2.2 HPs Low-Cost-Laufwerke
sind halb so teuer wie FC-Platten
... geben sich dank FATA aber so
Weil Fibre-Channel-Laufwerke für kleinere Unternehmen zu
teuer sind und Bandspeicher zu langsam, gibt es jetzt von Hewlett-Packard
FATA (Fibre Attached Technology Adapted ) getaufte Laufwerke,
die auf ATA basieren, aber über ein FC-Interface verfügen.
Das ist schneller und kostet weniger.
Selten aufgerufene Informationen können mit der FATA-Technik
im Verhältnis kostengünstig gespeichert werden. Noch
ein Vorteil: Sowohl FC- als auch ATA-Platten lassen sich in
einem Array mischen. Die FATA-Platten sind laut Hewlett-Packard
(HP) so intelligent, dass sie weniger häufig angefragte
Dateien und oft benötigte Datensätze kategorisieren
können. In einem System kann der Administrator daher -
nach Zugriffshäufigkeit beispielsweise - Daten hierarchisch
auf einem bestimmten Medium ablegen und so genannten Tiered
(abgestuften) Storage aufsetzen und verwalten.
Die Technik stammt von Seagate und ihren Nearline-Laufwerken
(NL). EMC hat mit der Vorstellung der DMX-3 ebenfalls Low-Cost-Platten
präsentiert. Beim Symmetrix-Hersteller heißen sie
nicht FATA, sondern LC-FC.
Mit Kapazitäten von 400 und 500 GByte soll es die Laufwerke
geben, und ihr Einsatzgebiet wird das HP Enterprise Virtual
Array (EVA) sein, wenn sie später dieses Jahr verfügbar
sind. Über bis zu 50 Prozent geringere Kosten im Vergleich
zu reinen High-Performance FC-Platten könne sich der IT-Verwalter
freuen. Mit 500-GByte-Laufwerken und dem EVA4000 stehen dem
Anwender 28 TByte zur Verfügung, das EVA6000 stemmt damit
56 TByte und für das EVA8000 ist eine Kapazität von
120 TByte angegeben.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-storenet/detail.php?nr=22612)
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2.3 Microsoft to release six
patches, some 'critical,' next week
They're part of its regular monthly patch release cycle
Microsoft Corp. will release six software patches next Tuesday
covering flaws in its Windows operating system, along with an
updated version of its Microsoft Windows Malicious Software
Removal Tool and a nonsecurity update for Windows, Microsoft
announced today.
The patches, which Microsoft calls "updates," are
part of the company's regular monthly patch release cycle. Microsoft
releases most software patches on the second Tuesday of each
month, a date that has come to be known as "Patch Tuesday"
by security professionals.
The company didn't release any details on the specific nature
of the patches, except to say that some of them will be rated
"critical," meaning that flaws could allow malicious
code to be installed on an affected computer without user action.
The updates will require a restart on the patched computer and
are detectable using the Microsoft Baseline Security Analyzer,
Microsoft said.
The company also noted that while the software removal tool
update will be available on Windows Update, Microsoft Update,
Windows Server Update and Download Center, it will not be distributed
using Software Update Services.
Last month, Microsoft released three patches on Patch Tuesday.
(Quelle: http://www.computerworld.com/securitytopics/
security/holes/story/0,10801,103683,00.html)
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2.4 IBM und Network Appliance:
Erste Speicherlösungen für KMUs
Drei neue Modelle als Ergebnisse der Kooperation
IBM hat heute gemeinsam mit Network Appliance erste gemeinsame
Speicher-Lösungen vorgestellt, die sich in erster Linie
an kleine und mittelständische Unternehmen richten. Beim
"IBM Totalstorage N3700" handelt es sich um einen
neuen NAS-Festplattenspeicher. Es soll auf bis zu 16 Terabyte
skaliert werden können und verfügt über Internet
Protocol und iSCSI SAN Technologie.
Neu ist auch der "Totalstorage DR550 Express": Dieses
Modell richtet sich vor allem an Unternehmen, die Compliance-Richtlinien
erfüllen müssen. Das Archivsystem kann laut dem Hersteller
auf bis zu 56 Terabyte skaliert werden und verfügt über
eine Verschlüsselungstechnik zum Schutz von vertraulichen
Daten.
Ferner bietet IBM das neue SAN Starter Kit für mittelständische
Unternehmen an. Dieses ist für die IBM xSeries optimiert
und wird mit einem IBM Totalstorage Switch L10 und einem Dual-Controller
IBM Totalstorage DS400 Express Festplattenspeicher ausgeliefert.
Das Einstiegsangebot mit Fibre Channel-Anschluss ist insbesondere
für E-Mail-Server und Datenbanken gedacht.
Das IBM TotalStorage N3700 wird Ende August verfügbar sein,
das IBM TotalStorage 550 und das SAN Starter Kit sind ab sofort
erhältlich.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39135471,00.htm)
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2.5 Eizo: 17-Zöller mit acht
Millisekunden Umschaltzeit
Gerät ist ab Mitte August für 319 Euro erhältlich
Eizo hat mit dem M1700 einen neuen 17-Zoll-LCD mit einer Umschaltzeit
von acht Millisekunden angekündigt. Das Gerät soll
ab Mitte August für 319 Euro erhältlich sein.
Der M1700 ist mit VGA- und DVI-D-Eingängen ausgestattet
und bietet eine Auflösung von 1280 mal 1024 Pixeln. Die
Helligkeit gibt der Hersteller mit 300 cd/m² an, den Kontrast
mit 700:1. Der horizontale beziehungsweise vertikale Einblickwinkel
betrage 170 beziehungsweise 155 Grad.
Der Standfuß ist um 50 mm höhenverstellbar und kann
gegen einen optionalen Tragarm oder Wandhalter ausgetauscht
werden. Eizo bietet fünf Jahre Vor-Ort-Austauschservice.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39135487,00.htm)
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2.6 Midrange-Speicher CLARiiON
aufgepeppt
EMC hat sein Midrange-Speichersystem CLARiiON um Hardware- und
Software-Funktionen erweitert. Die neuen Modelle CX300, CX500
und CX700 sollen vor allem bei der Performance und der Verfügbarkeit
glänzen. Zeitgleich hat der Hersteller neue Disk Libraries
aus der CLARiiON-Familie vorgestellt.
Die aktualisierten Speichersysteme basieren laut EMC auf der
UltraPoint-Technologie, einer Kombination aus Hardware und Software,
die sowohl Point-to-Point-Verbindungen der einzelnen Laufwerke
mit den Controllern als auch Diagnose-Möglichkeiten bietet.
Auf diese Weise sollen die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit
der Systeme gesteigert werden. Mit vorhergehenden CX-Systemen
soll die UltraPoint-Technik kompatibel sein.
Ebenfalls neu integriert hat der Hersteller die Virtual LUN-Technologie
(Logical Unit Number), ein Virtualisierungs-Tool, mit dem Anwender
ihre Daten unterbrechungsfrei innerhalb eines CLARiiON-Systems
auf Fibre-Channel oder ATA-Platten verschieben können und
die Daten dabei für die Applikationen verfügbar bleiben.
Softwareseitig unterstützen SnapView und MirrorView doppelt
so viele LUNs wie zuvor. Zudem enthalten beide nun Features
zur Datenkonsistenz während einer Point-in-Time-Kopie über
mehrere Volumes hinweg. Ferner bietet der EMC Navisphere Manager
auch für die CLARiiON AX100 Support, so dass Anwender sowohl
die AX100 als auch die CX-Serie von einer Konsole aus zentral
verwalten können. Die neuen Modelle können ab sofort
bei EMC, allen Velocity Channel-Partnern und bei Dell bestellt
werden. Die Auslieferung beginnt im September.
Fast zeitgleich meldet EMC die Erneuerung der CLARiiON Disk
Library. Die Backup-to-Disk-Familien mit DL310, DL710, DL720
und DL740 arbeiten mit im Vergleich zu Fibre-Channel- günstigen
ATA-Platten und unterstützen neue Software-Features wie
Engine-Failover für höhere Ausfallsicherheit und einen
konsolidierten Cache-Speicher, der kleine Datenblöcke zu
ein Megabyte großen Einheiten zusammenfasst und so den
Datendurchsatz erhöht.
Die CLARiiON DL740 wird laut Hersteller standardmäßig
mit zwei CLARiiON CX700 Systemen ausgeliefert und ist mit einer
doppelten Emulations-Engine ausgestattet, die die Performance
und Zuverlässigkeit erhöhen soll. Die DL740 kann bis
auf 348 Terabyte Kapazität ausgebaut werden. Die DL720
umfasst eine CLARiiON CX700 und hat ebenfalls eine doppelte
Emulations-Engine. Damit kann sie bis auf 174 Terabyte skalieren.
Die CLARiiON DL710 ist das Nachfolgemodell der DL700 und wurde
mit einer neuen Emulations-Engine ausgerüstet. Die maximale
Kapazität beträgt 174 Terabyte. Die DL310 ersetzt
die DL300, arbeitet etwa 20 Prozent schneller und skaliert von
3,8 bis 37,5 Terabyte.
Neben hauseigenen Systemen kooperiert die Emulations-Engine
nun auch mit StorageTek PowderHorn, Sony PetSite und ADIC i2000.
Unterstützung für die Quantum ATL P-Serie und ATL
7100, StorageTeks L-Serie sowie die IBM 3590 und 3584 Bandbibliotheken
besteht bereits.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-storenet/detail.php?nr=22837)
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2.7 Linux Mail-Server geht
in die Luft
Scalix hat die Linux-basierte Mail- und Kalendersoftware mit
Schnittstellen für eine Vielzahl mobiler Geräte erweitert.
Damit können Unternehmen, die den E-Mail-Server von Scalix
einsetzen, elektronische Nachrichten, Adressbücher und
Kalender mit dem 'BlackBerry' von Research in Motion, dem 'Treo-Smartphone'
von Palm und dem 'iPaq' von Hewlett-Packard synchronisieren.
"Wir haben es flexibel gestaltet. Unabhängig sowohl
von den Geräteherstellern als auch von den Telekommunikationsdienstleistern",
sagte Julie Hanna Farris, Gründerin und Chief Strategy
Officer von Scalix. Für die Übertragung der Daten
können verschiedene Verschlüsselungen verwendet werden.
AES (Advanced Encryption Standard), Tripple DES (Data Encryption
Standard) oder SSL (Secure Sockets Layer) stehen laut Scalix
zur Auswahl.
Das Start-up debütierte mit der Kalender- und Mail-Software
Anfang 2004. Die Lösung basiert auf HP OpenMail. Das Open-Source-Unternehmen
hat den Konkurrenten von Microsoft Outlook lizenziert. Neben
Mail und Kalender bietet er auch viele Collaborations-Funktionen.
'Scalix 9.0' zeichnet sich durch Unterstützung für
verschiedene Plattformen wie Microsoft und Linux aus und ist
zudem voll mit Outlook kompatibel.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/
news-mobile/detail.php?nr=22725)
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2.8 IBM WebSphere Portal weitet
SOA-Integration in neue Märkte aus
Auf hochskalierbaren Serverplattformen unterstützt
WebSphere Portal Version 5.1 Unternehmen bei der Einführung
einer On Demand Strategie
Mit der neuen Version von IBM WebSphere Portal können Unternehmen
eine Service-orientierte Architektur (SOA) auf den IBM eServer
iSeries und zSeries-Plattformen aufsetzen und ihre unterschiedlichen
Services und Anwendungen integrieren, um schnell auf wechselnde
Marktanforderungen zu reagieren.
Ken Bisconti, Vice President, Workplace, Portal and Collaboration
Products IBM, erklärt: “Als Kernkomponente der Middleware-Strategie
von IBM bietet WebSphere Portal unseren Kunden Integration und
Portaldienstleistungen. Sie können damit die Vorteile einer
Service-orientierten Architektur mit der Leistung ihrer Mainframe
und Midrange Server verbinden.“
"Die neue WebSphere Portal Server Version bietet sämtliche
Funktionalitäten, die bisher auf der Multiplattform erhältlich
waren, nun auch auf der z/OS-Plattform", fügt Klaus
Rindtorff, Release Manager WebSphere Portal for z/OS beim Entwicklungslabor
in Böblingen hinzu. "Damit können unsere Kunden
bestehende Investitionen in die zSeries Plattform besser nutzen
und erhalten eine Integrationsplattform für ihre geschäftsrelevanten
Anwendungen und Prozesse."
Im aktuellen Gartner Magic Quadrant für Unternehmensportale
2005 wurde IBM WebSphere Portal als führendes Produkt gekürt.
Gartner ermittelte für IBM einen weltweiten Marktanteil
am Portalmarkt von 21,6 Prozent, basierend auf dem Umsatz an
neuen Lizenzen in 2004.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/08/021.html)
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3 IT-Sicherheit
3.1 64-bit-Windows wird von
McAfee, Trend Micro und Co. ignoriert
Neue Versionen der Anti-Viren-Software kommen erst 2006
Viele Unternehmen, die einen Umstieg auf die 64-bit-Version
von Windows planen, werden noch einige Zeit auf gewohnte Produkte
wie Anti-Viren-Software verzichten müssen. Als das 64-bit-Windows
im April 2005 auf den Markt kam, hatte Microsoft zwar versprochen,
dass die meisten Anwendungen damit so laufen würden, wie
mit 32-bit-Windows. Die Programme, die auf den Kernel zugreifen,
müssten dennoch umgeschrieben werden, sagte Brian Marr,
Senior Product Manager in der Microsoft Windows Client Group,
jetzt in US-Medien.
Das betrifft etwa die 'Internet Security Suite' von McAfee oder
'PC-cillin Internet Security' von Trend Micro. Die 64-bit-Edition
dieser Produkte ist erst für 2006 angekündigt. Symantec
bietet Großunternehmen bereits eine 64-bit-Version von
'AntiVirus 10.0' an. Ob auch für Kleinunternehmen und Privatversion
64-bit-Versionen der Symantec-Software geplant sind, ist derzeit
unklar.
Derweil versuchen sich andere Anti-Viren-Hersteller mit 64-bit-Software
zu profilieren. So brachte das kalifornische Unternehmen Eset
Software eine 64-bit-Version seines Programms 'NOD32' auf den
Markt. Die Software kann sowohl 32-bit-Modus als auch im 64-bit-Modus
genutzt werden.
Bislang habe man nur wenige Schwachstellen im 64-bit-Windows
gefunden, sagte Andi Lee, Chief Technology Officer von Eset.
Das liege auch daran, dass es bisher nur wenige Anwender gebe
und die Plattform deshalb kein attraktives Hacker-Ziel sei.
Dennoch wollten die "early adopter" nicht auf einen
Viren-Schutz verzichten.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=22666)
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3.2 Löcher in MySQL Eventum
Hohe Exploit-Gefahr
Auf Grund mehrerer Fehler in MySQL Eventum 1.5.5 und älteren
Versionen können böswillige Angreifer Cross-Site-Scripting-Attacken
und SQL-Injection-Angriffe durchführen. Eventum ist ein
Tracking-System, das beispielsweise vom technischen Support
einer Firma oder von Entwicklungsteams genutzt wird, um Anfragen
mit kurzen Reaktionszeiten zu bearbeiten.
Eines der Probleme betrifft Eingaben in die 'id'-Parameter in
'view.php', in die 'release'-Parameter in 'list.php' und in
die 'F'-Parameter in 'get_jsrs_data.php'. Die Eingaben werden
nicht ausreichend bereinigt, bevor sie das System an den User
zurückgibt. Angreifer könnten das ausnutzen, um willkürlich
HTML- und Script-Code im Browser eines Benutzers auszuführen.
Bei der zweiten Lücke geht es um Eingaben in die Klassifizierungen
Release, Report und Authentication. Die Eingaben dort bereinigt
das System ebenfalls nicht sauber vor der Nutzung in einer SQL-Anfrage.
Ein Angreifer nimmt diesen Fehler gerne auf, um die Anfragen
zu manipulieren, indem er beliebigen SQL-Code einschleust.
Die Sicherheitsfirma Secunia, die die Schwachstellen auf ihrer
Webseite veröffentlicht hat, stuft die Probleme als 'moderat
kritisch' ein, der Entdecker allerdings - James Bercegay vom
GulfTech Security Research Team - sieht eine hohe Exploit-Gefahr.
Er rät, die neue Version von MySQL Eventum aufzuspielen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=22771)
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3.3 Neues hochkritisches Loch im Internet
Explorer
Anwender zum Boykott des IE aufgerufen
Microsoft hat Berichte über ein hochkritisches Leck im
Internet Explorer (IE) bestätigt. Auf die Schwachstelle
hatte das Sicherheitsunternehmen eEye Digital hingewiesen. Das
Loch trete in Default-Installationen des IE auf und erlaube
es Angreifern, bösartigen Code auf dem System auszuführen,
heißt es in einem Advisory.
Die Sicherheitsexperten schätzen das Risiko als 'hoch'
ein. Betroffen sind Anwender von Windows 2000, Windows 2003,
Windows XP und Windows XP Service Pack 1. Ein Microsoft-Sprecher
sagte in US-Medien, man sei von eEye informiert worden und untersuche
den Bericht. Microsoft werde "geeignete Schritte"
unternehmen, um die Schwachstelle im Rahmen des Patch-Prozesses
zu schließen.
Derweil hat der Windows-Experte Paul Thurrott dazu aufgerufen,
den neuen Internet Explorer 7.0 zu boykottieren. Thurrott zeigte
sich darüber verärgert, dass die gegenwärtig
in der Betaversion erhältliche Software seit langem eingeführte
Webstandards nicht unterstützt. Stattdessen rät er,
Apple Safari, Mozilla Firefox oder Opera 8 einzusetzen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=22782)
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3.4 NRW bekommt eigene Sicherheitszentrale
Besserer IT-Schutz für Behörden
Um IT-Strukturen und Daten der Behörden sowie andere Einrichtungen
des Landes Nordrhein-Westfalen besser zu schützen, gründete
das Land ein 'Computer Emergency Response Team' (CERT NRW).
Jetzt hat es seine Arbeit aufgenommen.
Die Stelle sei zusätzlich Anlaufpunkt für Institutionen,
die mit der Landesverwaltung in Kontakt treten wollen, teilte
NRW-Innenminister Ingo Wolf mit. "Damit sind wir gut gerüstet
für die ständig wachsenden Herausforderungen in der
modernen Kommunikations- und Informationstechnik."
CERT NRW soll Warnungen und Hinweisen nachgehen, um präventiv
gegen beispielsweise mögliche Hackerangriffe vorzugehen,
aber auch helfen, falls es doch zu einem Schadensfall kommt.
Grundvoraussetzung für eine effektive Arbeit sei aber,
dass die Landesbehörden alle Vorfälle so schnell wie
möglich meldeten. Einmal im Jahr soll das Innenministerium
über Vorfälle der Vergangenheit, durchgeführte
Analysen, erwartete Trends und allgemeine Beobachtungen informiert
werden.
Zusätzlich bezieht die Sicherheitszentrale externe Informationen
durch den CERT-Verbund, dem führende deutsche CERTs aus
Industrie, Forschung und Verwaltung angehören. Durch diesen
Austausch könnten erfolgreiche Strategien übernommen
und bei Problemen frühzeitig alle Stellen des Landes alarmiert
werden, so der Innenminister.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=22790)
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3.5 Kritisches Leck in Windows 2000
Gefährliche Komponente kann nicht ausgeschaltet
warden
Das US-Unternehmen eEye Digital Security warnt vor einer kritischen
Sicherheitslücke in einer der Hauptkomponenten von Windows
2000. Bis das Loch gestopft ist, gebe es kein Work-around für
das Problem. Es ermögliche Angreifern, über die IP-Adresse
in einen Rechner einzudringen - da dazu keine zusätzlichen
Aktivitäten von Seiten des Nutzers nötig sind, könne
das Loch sehr leicht für eine Wurm-Attacke ausgenutzt werden.
"Man kann diese angreifbare Komponente nicht ausschalten",
sagt Marc Maiffrett von eEye Digital Security. Das sei besonders
problematisch. Nähere Details zu der Lücke wollte
eEye nicht nennen. Es ist Teil der Firmenpolitik technische
Details zu entdeckten Sicherheitslücken so lange nicht
zu veröffentlichen, bis der betroffene Softwarehersteller
entweder einen Patch oder ein Advisory veröffentlicht hat.
Nach Maiffretts Worten ist nach bisherigen Erkenntnissen Windows
2000 von dem Loch betroffen. Derzeit würden jedoch weitere
Tests durchgeführt, um herauszufinden, ob auch andere Version
des Windows-Betriebssystems gefährdet sind.
Ein Microsoft-Sprecher sagte, der Konzern werde dann zu dem
Problem Stellung nehmen, wenn man das eEye-Advisory eingesehen
habe. Microsoft taucht bereits zum zweiten Mal in dieser Woche
in den Sicherheitshinweisen von eEye auf. Erst am Dienstag hatte
das Unternehmen auf eine hochkritische Schwachstelle im Internet
Explorer hingewiesen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=22823)
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3.6 Passwort-Panne bei Cisco
Suchfunktion verriet Passwörter von Mitarbeitern
und Kunden
Eine Schwachstelle in der Suchfunktion auf der Cisco-Homepage
hat die Passwörter von registrierten Nutzern verraten,
gestand der Netzwerk-Ausrüster jetzt ein. Da die Passwörter
von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und anderen so in die Hände
von Dritten hätten geraten sein können, setzte Cisco
alle Passwörter zurück.
Alle unter Cisco.com registrierten Nutzer müssen nach dieser
Maßnahme nun neues Passwort anfordern. Aufgrund der hohen
Zahl an neu angeforderten Passworten war es zunächst zu
einem Stau gekommen, schließlich sind die Passwörter
für viele Funktionen der Website notwendig.
Gefunden wurde die Sicherheitslücke laut Cisco von einer
unabhängig auf IT-Sicherheit spezialisierten Firma, die
Cisco auch über das Problem informiert hat. Cisco weist
dabei ausdrücklich darauf hin, dass der Vorfall nicht mit
Schwachstellen in den eigenen Produkten in einem Zusammenhang
steht.
(Quelle: http://www.itnews.de/0508/39670.html)
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3.7 Firefox-Erweiterung: Neue Version
von Greasemonkey
Greasemonkey 0.5 Beta schließt bekannt gewordenes
Sicherheitsloch
Die Firefox-Erweiterung Greasemonkey steht ab sofort in der
Version 0.5 Beta zum Download bereit und schließt damit
ein kürzlich bekannt gewordenes Sicherheitsleck. Damit
steht wieder eine Greasemonkey-Version mit vollem Funktionsumfang
zur Verfügung, nachdem Kernfunktionen in der letzten Version
der Firefox-Erweiterung aus Sicherheitsgründen abgeschaltet
wurden.
Mit Hilfe von Greasemonkey lassen sich Webseiten mit Hilfe von
DHTML sowohl im Design als auch in der Handhabung verändern.
In Greasemonkey 0.3.4 steckte ein Sicherheitsloch, worüber
Angreifer im schlimmsten Fall den Inhalt von Daten einsehen
und sich so Zugriff auf vertrauliche Informationen verschaffen
konnten. Zunächst hatten die Greasemonkey-Entwickler eine
Version der Firefox-Erweiterung bereit gestellt, in der Kernfunktionen
deaktiviert wurden, um das Sicherheitsproblem zügig umgehen
zu können. Mit der Version 0.5 Beta von Greasemonkey steht
die Software nun wieder mit vollem Funktionsumfang und ohne
die bekannte Sicherheitslücke zum Download zur Verfügung.
(Quelle: http://www.golem.de/0508/39626.html)
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3.8 Opera 8.02 für Solaris nachgereicht
Aktuelle Opera-Version schließt Sicherheitslücken
In der vergangenen Woche veröffentlichte Opera die um Sicherheitslücken
und Programmfehler bereinigte Version 8.02 des norwegischen
Browsers. Nun reicht der Hersteller die bislang fehlende Version
für Solaris nach. Mit Opera 8.02 werden insgesamt drei
Sicherheitslücken in dem Browser geschlossen.
Opera 8.02 unterbindet Spoofing-Angriffe über Dialogboxen,
womit Angreifer Opfer dazu bringen können, Programmcode
auszuführen. Das Sicherheitsloch lässt sich nur ausnutzen,
wenn auf dem betreffenden System der Font Arial Unicode MS (arialuni.ttf)
installiert ist, der mit verschiedenen Microsoft-Office-Paketen
mitgeliefert wird. Eine weitere Sicherheitslücke soll beim
Verschieben von Bildern auftreten, die nun ebenfalls geschlossen
wurde, was auch das Ausspionieren von Links betrifft. Darüber
hinaus behebt Opera 8.02 einige Programmfehler bei der Rechtschreibprüfung,
beim Umgang mit Plug-Ins sowie beim Download von Daten, wenn
die Quellseite während des Herunterladens geschlossen wurde.
Ferner haben die Entwickler die Unterstützung für
XMLHttpRequest erweitert. Insgesamt wurde die Stabilität
des Browsers verbessert, so dass Opera 8.02 nun zuverlässiger
agieren sollte. Opera 8.02 steht ab sofort für Solaris
in englischer Sprache in einer kostenlosen Version mit eingeblendeten
Werbebannern ohne Java-Engine zum Download bereit. Falls im
Browser Java aktiviert wird, ohne dass Java installiert ist,
lädt der Browser Suns Java Engine nach. Zur Abschaltung
der Werbebanner in der Software fällt eine Registrierungsgebühr
von 34,- Euro an. Registrierungen aus Opera 7.x können
auch für Opera 8.x weiterverwendet werden, so dass beim
Wechsel keine Update-Gebühren anfallen.
(Quelle: http://www.golem.de/0508/39611.html)
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3.9 Attacken auf PCs steigen im ersten
Halbjahr um 50 Prozent
IBM Studie: maßgeschneiderte Viren für bestimmte
Organisationen
Laut einer IBM-Studie sind Regierungsstellen, Finanzdienstleiser,
Gesundheits-Einrichtungen und Industriebetriebe die beliebtesten
Ziele von Hackern. Fast 60 Prozent aller Sicherheits-Attacken
im ersten Halbjahr 2005 hatten eine dieser Organisationen im
Visier. Die Kriminellen konzentrieren sich auf Internet-Betrügereien,
Erpressung und das Ausforschen von Identitäten. Spam verliert
nach und nach an Attraktivität. Im Juni lag der Anteil
von Spam-Mails bei 67 Prozent. Noch im Januar dieses Jahres
waren 83 Prozent aller verschickten E-Mails Spam.
Während Spam-Mails abnehmen, steigt die Zahl der mit Viren
infizierten E-Mails. Laut Global Business Security Index Report
von IBM war im Juni ein Mail von 28 mit einem bösartigen
Virus verseucht, im Januar war nur jedes 52. E-Mail infiziert.
Auch die Phishing-Attacken haben im ersten Halbjahr 2005 enorm
zugenommen. Die Zahl der Angriffe auf spezielle Einrichtungen
wie Regierungen oder Konzerne um vertrauliche Daten auszuforschen,
hat sich von Januar bis Juni verzehnfacht. Insgesamt hat IBM
in den sechs Monaten 35 Millionen Attacken registriert.
Die meisten Hacker und Phisher sitzen laut IBM-Index in den
USA, von dort hat IBM in den sechs Monaten insgesamt 12 Millionen
Attacken registriert. Nummer zwei der meisten Angriffe auf PCs
ist Neuseeland, gefolgt von China. "Um vertrauliche Daten,
Infrastruktur, Marken und Geld zu schützen, sollten die
Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen überdenken
und erweitern", empfiehlt John Lutz, Generaldirektor der
Finanzdienstleistungs-Abteilung von IBM.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/
security/0,39023046,39135481,00.htm?h)
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4 Branchennews
4.1 Microsoft holt neuen COO von Wal-Mart
Kevin Turner kommt zum 8. September 2005
Mit Kevin Turner holt Microsoft einen neuen Verantwortlichen
für das strategische und operative Geschäft ins Boot.
Der 40-jährige Turner, der bisher als CEO des Sam's Buchclub
und ausführender Vize-Präsident von Wal-Mart tätig
war, soll bei Microsoft die Rolle des Chief Operating Officer
(COO) übernehmen.
Er habe alle Möglichkeiten, die ihm Wal-Mart habe bieten
können, in seiner 19-jährigen Tätigkeit für
den Einzelhändler genutzt, Microsoft eröffne aber
unbegrenzte Möglichkeiten, kommentiert Turner seinen Wechsel
zu Microsoft. Erster Arbeitstag von Turner bei Microsoft soll
der 8. September 2005 sein. Turners Aufgaben werden vor allem
in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Service liegen. Er
soll aber auch die Bereiche "Fulfillment" und IT-Operations
verantworten. Damit löst er auch Kevin Johnson ab, der
derzeit Group Vice President für Vertrieb, Marketing und
Services weltweit bei Microsoft ist.
(Quelle: http://www.itnews.de/0508/39676.html)
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4.2 Lenovo: Neue Impulse für
frühere PC-Sparte von IBM
Die frühere PC-Sparte von IBM will in Deutschland Mitarbeiter
einstellen und den Marktanteil deutlich ausbauen
Marc Fischer wirkt geradezu gelöst. "Es hat gar nicht
weh getan, ganz im Gegenteil: Es fühlt sich gut an",
beschreibt der Deutschland-Chef von Lenovo die Trennung vom
IBM-Konzern, die hier zu Lande zum 1. Mai wirksam wurde. Jetzt
forciert er mit Nachdruck das Deutschlandgeschäft des chinesischen
Computerbauers: Bis zum Herbst will er seine Mannschaft mit
rund 120 Leuten komplett haben.
Zwei Drittel werden dann aus der alten IBM-PC-Truppe stammen,
rund ein Drittel sind Neueinstellungen. "Wir benötigen
personell neues Blut, denn wir sind keine Konzernsparte mehr,
sondern ein klassischer Mittelständler", sagt Fischer.
Davon verspricht er sich zusätzliche Impulse: "Vor
allem gegenüber dem Mittelstand können wir jetzt viel
glaubwürdiger als Gleicher unter Gleichen auftreten.
Daher sind kleine und mittlere Unternehmen auch unser wichtigster
Zielmarkt." Bis zum Jahresende hofft Fischer, den Marktanteil
in Deutschland auf sechs Prozent ausbauen zu können. Nach
einer kürzlich veröffentlichten Gartner-Studie lag
Lenovo zum Ende des zweiten Quartals bei fünf Prozent.
Spätestens im Winter erwartet Fischer den Start einer weltweiten
Kampagne, weil bis dahin alle früheren IBM-PC-Landesgesellschaften
in das neue Unternehmen überführt seien. Derzeit werben
die Chinesen mit den von IBM übernommenen Produktnamen
wie etwa der Notebook-Marke Thinkpad.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/
business/0,39023142,39135546,00.htm?h)
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4.3 Japan plant Supercomputer
Japan will im nächsten Jahr mit dem Bau eines Supercomputers
beginnen, der 73 Mal schneller sein soll als der bislang weltweit
leistungsfähigste Computer Blue Gene/L in Kalifornien.
Der neue Rechner soll auf eine Leistung von zehn Petaflops kommen,
das wären zehn Billiarden Berechnungen pro Sekunde, wie
die Regierung in Tokio mitteilte. Die Nachrichtenagentur Kyodo
berichtete, das Projekt werde zwischen 80 Milliarden und 100
Milliarden Yen kosten (600 Millionen bis 740 Millionen Euro).
Im Ministerium für Wissenschaft und Technik hieß
es, eine formale Entscheidung über den Bau solle im August
fallen. Man hoffe, den Computer bis 2011 in Betrieb nehmen zu
können. Das seit 2002 laufende Modell des japanischen Erdsimulators
verlor 2004 seinen Titel als stärkster Rechner der Welt
an den von IBM entwickelten Blue Gene im kalifornischen Forschungszentrum
Livermore. Der neue Supercomputer soll bei der Vorhersage von
Naturkatastrophen helfen, aber auch zum besseren Verständnis
des Entstehens von Galaxien oder der Interaktionen zwischen
einem Arzneimittel und dem menschlichen Körper beitragen.
(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&
url=http://www.sapinfo.net/public/de/news.php4/
Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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4.4 Microsoft steigert Gewinn
um fast 50 Prozent
Der Softwareriese Microsoft hat im Geschäftsjahr 2004/2005
einen Gewinn von 12,25 Milliarden Dollar erzielt – das
sind rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Umsatz lag bei 39,8 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen
am späten Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gab.
„Das Jahr 2005 hat sich wesentlich besser als erwartet
entwickelt“, sagte Microsoft-Finanzchef Chris Liddell.
Verantwortlich für die positiven Ergebnisse seien vor allem
eine verstärkte Nachfrage nach Personalcomputern, das zweistellige
Wachstum bei Servern und der entsprechenden Technologie sowie
Zuwächse bei der Spielkonsole Xbox, bei Videospielen und
Online-Spielplattformen.
(Quelle: http://www.sapinfo.net/index.php4?ACTION=noframe&
url=http://www.sapinfo.net/public/de/news.php4/
Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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4.5 Dassault Systèmes und
IBM PLM stärken ihre Partnerschaft für den Mittelstand
IBM PLM und Dassault Systèmes bauen das Vertriebsmanagement
für den Mittelstand in Europa und den USA weiter aus
IBM und Dassault Systèmes werden mit der Organisation
CMP (Channel Management Provider) verstärkt neue Absatzkanäle
nutzen. Dadurch wollen die Unternehmen einerseits die Effizienz
der Organisation steigern und andererseits die IBM Business
Partner intensiver unterstützen, um so den wachsenden PLM-Markt
(Product Lifecycle Management) für den Mittelstand besser
zu bedienen. Während IBM weiterhin komplette End-to-End-Lösungen
für den globalen PLM-Markt anbietet, wird Dassault Systèmes
für den Vertriebskanal über die IBM Business Partner
in ausgewählten Ländern Europas und den USA zuständig
sein.
Für den weltweiten mittelständischen PLM-Markt rechnet
AMR laut einer Studie bis 2008 mit jährlichen Wachstumsraten
von 16 Prozent. Mit der jetzt von IBM und Dassault Systèmes
gegründeten Organisation CMP (Channel Management Provider)
sollen vor allem IBM Business Partner im PLM-Markt besser unterstützt
werden, damit sie bei mittelständischen Unternehmen den
Übergang von CAD-Systemen hin zu PLM-Implementierungen
vorantreiben können.
Innerhalb von CMP wird Dassault Systèmes das operative
Geschäft für Vertrieb, Absatzstrategie und Marketing
in den USA, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien,
Schweden, Russland und den GUS-Staaten verantworten. Angestrebt
werden dabei die bereits mit diesem Modell erzielten Erfolge
in Frankreich, Belgien, Monaco und Luxemburg.
Dies ist die erste von mehreren Vereinbarungen, um die strategische
Partnerschaft zwischen IBM und Dassault Systèmes weiter
zu stärken und vor allem den Nutzen der PLM-Angebote zu
maximieren. Dies wird Unternehmen, die PLM als Schlüsselstrategie
einsetzen, dazu verhelfen, sich schneller zu einem On Demand
Unternehmen zu entwickeln.
Zudem soll sich mit CMP der Anteil am weltweiten PLM-Geschäft
von IBM und Dassault Systèmes erhöhen. Nach wie
vor bleiben für den PLM-Bereich die Vertragsbeziehung zwischen
IBM und den IBM Business Partnern unverändert. IBM wird
hier auch weiterhin die Bereiche Marketing, Vertrieb und Support
für alle seine PLM-Lösungen verantworten.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/07/28.html)
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4.6 Intel to temporarily cut
desktop chip-set production
A source said the move would affect various chip sets for
low-end PCs
Stronger-than-expected PC demand will force Intel Corp. to
concentrate on the high end of the chip-set market later this
year, as rapidly filling factories put the squeeze on the company's
production capacity.
Intel spokesman Bill Kircos denied reports from earlier on Wednesday
that Intel is planning to exit the low-end chip-set business
altogether, but said Intel is "prioritizing manufacturing
schedules" to focus on certain types of chip sets amid
capacity constraints. He declined to specify which products
would be affected by the adjustments, but a source familiar
with Intel's plans said the move would affect various chip sets
for low-end PCs.
Andy Bryant, Intel's chief financial officer, warned reporters
and financial analysts last month that Intel might have problems
with chip-set supplies in the second half of the year. So far
this year, PC demand has been much stronger than forecast by
market researcher companies such as IDC and Gartner Inc., and
Intel's factories were full during the second quarter, traditionally
the slowest quarter for PC and chip vendors.
Intel will meet previous supply commitments with PC manufacturers,
but it won't be able to capitalize on all of the excess demand
it is seeing, Kircos said.
Chip sets have become a much more important piece of Intel's
strategy in the past year as the company brings the "platform"
concept pioneered by its Centrino notebook chips to other products.
A chip set is a collection of chips that connects a PC or server's
main processor to system memory, I/O and storage components.
Intel's Pentium M processor and mobile chip sets were designed
in concert as part of the Centrino package to save power and
improve performance, and Intel plans to emphasize chip-set features
such as virtualization technology as a main selling point for
PCs in the future.
(Quelle: http://www.computerworld.com/hardwaretopics
/hardware/story/0,10801,103662,00.html)
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4.7 SSA Global übernimmt
Epiphany
Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware baut mit der
Übernahme von Epiphany CRM seine Position aus
SSA Global (NASDAQ: SSAG), weltweit tätiger Anbieter von
erweiterter Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, und Epiphany
(NASDAQ: EPNY) haben den Abschluss einer Vereinbarung bekanntgegeben,
nach der SSA Global den CRM-Anbieter Epiphany übernehmen
wird. Die Transaktion hat einen Bruttowert von 329 Mio. US-Dollar
oder 4,20 US-Dollar pro Aktie für die Aktieninhaber von
Epiphany.
Die Produktpalette von Epiphany umfasst CRM-Software für
die Bereiche Vertrieb, Service, Marketing und Kundenanalyse.
Die Anwendungen basieren auf einer ähnlichen serviceorientierten
Architektur (SOA) und nutzen dieselbe Java 2 Enterprise Edition
(J2EE)-Technologie wie die kürzlich freigegebene SSA Technology
Architecture. Diese gemeinsame Architektur erlaubt es, bestehende
Applikationen flexibel zu integrieren und Lösungen schnell
auf die Anforderungen ausgewählter Branchen auszurichten.
"CRM ist ein bedeutender Wachstumsmarkt, und Epiphany bietet
innovative Lösungen, die für ihre stabile Funktionalität,
ihre technologische Infrastruktur und die Einfachheit in der
Anwendung anerkannt sind", sagt Mike Greenough, Chairman,
President und CEO, SSA Global. "Mit unserem weltweiten
Vertriebsnetz sorgen wir für neue Energie bei der Vermarktung
der Epiphany-Lösungen, die Teil der von uns angebotenen
End-to-End-Lösungen werden. Epiphany erweitert unser CRM-Angebot
und unser breites Lösungsportfolio, das Kunden und Interessenten
hilft, bedarfsgesteuerte Geschäftsprozesse zu managen."
Das Management von SSA Global ist der Überzeugung, dass
Epiphany vom ausgedehnten Vertriebsnetz von SSA Global in 90
Ländern weltweit profitieren wird. Synergien zwischen den
beiden Unternehmen gibt es beim Einsatz einer offenen serviceorientierten
Architektur auf der Basis von Standards und durch eine Reihe
gemeinsamer Kunden in den Bereichen Fertigung, Finanzwesen und
Dienstleistung. Beide Unternehmen adressieren mit Lösungen,
die einen hohen ROI bieten, den Mittelstand und große
Unternehmen.
"Unsere Unternehmen fühlen sich denselben Werten verpflichtet,
nämlich der Kundenzufriedenheit und der Qualität der
Produkte und der Dienstleistungen, die wir anbieten, um diese
Produkte zu implementieren und zu pflegen", sagt Karen
Richardson, CEO von Epiphany. "Die Epiphany-Lösungen
bringen Unternehmen einen hohen Nutzen, und sie werden von der
starken Marktposition von SSA Global profitieren."
Die Transaktion wird voraussichtlich in acht bis zwölf
Wochen abgeschlossen sein. Sie unterliegt den üblichen
Bedingungen, insbesondere der Zustimmung durch die Aktieninhaber
von Epiphany und durch die Aufsichtsbehörden.
(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/
home/press/press/modulepress/Epiphany)
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4.8 Oracle looks to ease content
management hurdles
It has bought the rights to software made by Context Media+
Oracle Corp. has quietly bought the rights to enterprise content
integration software from Providence, R.I.-based Context Media
Inc.
Context's software helps companies manage distributed content
throughout their enterprise. The terms of the deal, which closed
July 15, were not available. Oracle will make a product road
map available in about 60 days, said Rich Buchheim, senior director
for enterprise content management strategy at Oracle.
He suggested that the software could be used to help companies
more easily link various types of content, such as files on
a server, to a public folder used by workgroups.
In the long term, Oracle is considering how Context could be
incorporated in the Oracle Fusion Middleware initiative, which
could include embedding the technology in Oracle's own portfolio,
Buchheim said.
On an unrelated note, Buchheim said Oracle expects to ship Oracle
Collaboration Suite 10g "imminently."
One analyst was upbeat about the Context Media deal because
it will enable Oracle to integrate the records and document
management products in its Collaboration Suite to heterogeneous
repositories and file stores, said Connie Moore, an analyst
at Cambridge, Mass.-based Forrester Research Inc. It also gives
Oracle a tool for ultimately integrating data and content to
support information management.
"Context Media also has good experience and knowledge in
rich media deployments that Oracle may be able to leverage,"
Moore said in an e-mail.
(Quelle: http://www.computerworld.com/
databasetopics/data/story/0,10801,103668,00.html)
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5 Betriebswirtschaftliche
IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Informationen effektiv verwalten und
archivieren
Integrierte Lösungen zur effektiven Verwaltung und
Archivierung von Informationen stehen im Vordergrund des Messeauftritts
von EMC auf der diesjährigen DMS Expo vom 27. bis 29. September
in Essen.
In Halle 1, Stand 1360 zeigt EMC unter anderem seine Software-Lösungen
für das Content und Information Management sowie das Online-Archivierungssystem
Centera. Interessierte Messebesucher, Partner und Kunden können
sich zudem rund um das Thema Information Lifecycle Management
(ILM) informieren. Einzelne Lösungen, beispielsweise zur
E-Mail- und SAP-Archivierung, runden das Messeangebot ab. Am
EMC-Stand in Halle 1 stellen außerdem folgende Partnerunternehmen
von EMC aus: Acartus, Benmark, BVA, Captiva, fme, gedas deutschland,
Mummert Consulting, neeb & partner, Phoenix, PlanView und
Trados.
Lösungen für effiziente Datenverwaltung und-
klassifizierung
Mit der Enterprise-Content-Management-Lösung EMC Documentum
5.3 zeigt das Unternehmen die weltweit erste ECM-Plattform,
die auf einer einheitlichen Architektur basiert. Sie bietet
Anwendern neue Services, die über die klassischen Content-Management-Funktionen
wie Datenerstellung, -verwaltung und -speicherung hinausgehen.
Dazu gehören unter anderem Prozess- und Collaboration-Services
sowie die Datensuche über verschiedene Repositories. Die
Klassifikationssoftware EMC Documentum CIS 5.3, die auf derselben
Plattform basiert, automatisiert die Klassifizierung von Unternehmensdaten.
Mithilfe dieser Software kann der anfallende Content besser
kategorisiert und somit leichter aufgefunden werden.
SAP Archivierung im Unternehmen
Speziell an den Mittelstand richtet sich die auf der EMC Centera
basierende SAP-Archivierungslösung, die auch am Stand von
PBS Software (Halle 2, Stand 2260) vorgestellt wird. Diese Technologie
bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und erfüllt
die Anforderungen zur Revisionssicherheit nach GDPdU (Grundsätze
zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen)
und GoBS (Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter
Buchführungssysteme). Die Speicherplattform EMC Centera
wurde eigens für die Archivierung unveränderlicher,
revisionspflichtiger Daten entwickelt.
Persönliche Ansprechpartner und Präsentationen
Über die Produktvorstellungen hinaus haben die Messebesucher
die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und
zur Teilnahme an Fachkonferenzen. Kunden können während
der Messe am EMC-Stand exklusive Beratungsgespräche mit
Dr. Ullrich Kampffmeyer von der Unternehmensberatung Project
Consult zum Thema Kostenreduzierung und Wirtschaftlichkeit durch
den Einsatz von ECM führen. Auf der begleitenden DMS-Fachkonferenz
hält Roy Sanford, Vice President, Markets & Alliances
bei EMC, eine Keynote zum Thema "ILM Architectures to Enhance
the Value of ECM". Ebenso können sich Besucher dort
im Rahmen eines Workshops umfassend über das Thema ILM
und aktuelle Anwendungsbeispiele informieren.
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=noframe&
url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/
Category-28893c613963f405e/page/0/open)
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5.3 ActiveGrid macht Dotnet und J2EE Konkurrenz
Das kalifornische Software-Unternehmen ActiveGrid hat Software
veröffentlicht, die Unternehmen den Einsatz des Open-Source-Paketes
LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP/Perl/Python) erleichtern soll.
Der 'Application Builder Version 1.0' und der 'Application Server
1.0' brächten LAMP auf gleiche Augenhöhe mit Microsofts
Dotnet und Suns J2EE (Java 2 Platform, Enterprise Edition),
hieß es von ActiveGrid.
'Application Builder 1.0' ist ein Entwickler-Tool. Programmierer
können damit Anwendungen schreiben, die Standards wie BPEL,
WSDL, XForms, Xpath und XML Schema genügen. Der 'Application
Server 1.0' liefert unter anderem Funktionen für Interface
Caching, Interface Rendering, Process Management, Session Replication
und Web Services.
Sowohl der Application Builder als auch der Application Server
stehen unter der Apache 2.0-Lizenz und können von einer
Site des Open-Source-Hosters Sourceforge kostenfrei heruntergeladen
werden. ActiveGrid bietet auch Support an. Dieser kostet für
Application Builder 300 Dollar pro Entwickler und Jahr - für
Application Server werden 1000 Dollar pro Entwickler und Jahr
berechnet.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-plattformen/detail.php?nr=22838)
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5.4 Varial Software AG zertifiziert Windream-Archiv
Die Varial Software AG hat die Archivlösung Windream
der Windream GmbH für den Einsatz mit der Varial Software
für Finanzwesen, Controlling und Personalwirtschaft zertifiziert.
Die Integration der Best-of-Breed-Lösungen von Windream
und Varial bietet Großunternehmen und dem Mittelstand
eine GDPdU-konforme Archivlösung, die auch den Anforderungen
der Finanzverwaltung entspricht. Die Varial AG hat das Windream-Archiv
im Zuge der Zertifizierungsmaßnahmen umfangreichen Tests
unterzogen, die das Produkt erfolgreich bestanden hat. Zertifiziert
wurde die Datenübergabe von Varial an Windream, die Archivierung
der Daten in Windream und die Recherche von Daten aus Windream
heraus durch die Varial-Software. Damit können archivierte
Dokumente direkt in Varial angezeigt werden, ohne die gewohnte
Oberfläche zu verlassen. Die Zertifizierung des angebotenen
Windream Archivs soll den Varial-Kunden die notwendige Entscheidungssicherheit
geben, dass man eine ausgereifte und zukunftssichere Lösung
einsetzt. Als Best-of-Breed Lösungsanbieter kooperiert
Varial mit ERP- und branchenspezifischen Business Software Anbietern,
in deren Systeme die Varial-Produkte vollständig integriert
sind und die nun auch Windream als GDPdU-konforme Archivlösung
ihren Kunden anbieten können. Denn Windream verfügt
nicht nur über ein revisionssicheres Archiv, sondern, durch
Partnerschaft mit AUDICON, auch über die von der Finanzverwaltung
geforderten quantitativ und qualitativ gleichen Auswertungsmöglichkeiten
wie im Produktivsystem. Mit der Zertifizierung steht diese GDPdU-Komplettlösung
nun auch allen Varial-Anwendern offen. Varial-Anwender, die
aufgrund hoher Datenvolumina ihre steuerrelevanten Daten nicht
im Produktivsystem belassen können, erhalten mit Windream
ein GDPdU-konformes auswertbares elektronisches Archiv in das
sie ihre Daten entsprechend dem Beschreibungsstandard mit allen
notwendigen Ordnungskriterien revisionssicher auslagern können.
Die Dokumente lassen sich direkt aus der Varial-Software archivieren
und wieder recherchieren. Die von Windream angebotenene GDPdU-Komplettlösung
unterstützt sowohl den unmittelbaren (Z1) und den mittelbaren
(Z2) Zugriff als auch die Datenträgerüberlassung (Z3).
Varial Anwender erhalten mit dieser Zertifizierung Zugang zu
einer GDPdU-Komplettlösung, basierend auf dem auswertbaren
Windream-Archiv. Das Ergebnis ist eine für beide Seiten
– Steuerbehörden und Unternehmen – vernünftige
Lösung, die ohne großen Implementierungsaufwand schnell
eingesetzt werden kann.
(Quelle: http://www.varial.de/)
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5.5 Buchhaltungssoftware GS-EAR Comfort
2.60 und GS-FIBU 2.60
Auf Heller und Pfennig
Professionelle Softwareprogramme für die Buchhaltung entlasten
die Anwender bei den bestehenden Routineaufgaben in der Finanzbuchhaltung
und Einnahmen/Überschuss-Rechnung. Ab sofort sind die bewährten
Sage-Buchhaltungsprogramme GS-FIBU (Finanzbuchhaltung) und GS-EAR
Comfort (Einnahmen/Überschuss-Rechnung) in neuer Version
verfügbar (www.sage.de). Bei der Einnahmen/Überschuss-Lösung
GS-EAR Comfort 2.60 handelt es sich um eine mehrplatzfähige
Software für Freiberufler, Existenzgründer und Selbstständige,
während sich GS-FIBU 2.60 wahlweise als Einzelplatz- oder
Mehrplatzlösung (GS-FIBU 2.60 Comfort) an bilanzierungspflichtige
kleine und mittlere Unternehmen richtet.
GS-EAR Comfort 2.60 – Einnahme/Überschuss-Rechnung
Die Einnahmen-/Überschussrechnung ist eine vereinfachte
Rechnungslegung für Freiberufler und nicht bilanzierungspflichtige
Kleinunternehmen mit einem maximalen Umsatz von 350.000 Euro
und einem Unternehmensgewinn von max. 30.000 Euro pro Jahr.
Die neue Version von GS-EAR Comfort 2.60 steht in der Kontinuität
der Vorgängerversionen und integriert sowohl die Ideen
und Anregungen der Anwender als auch stets die aktuellsten gesetzlichen
Vorschriften. Zu den wichtigsten neuen Funktionen von GS-EAR
2.60 Comfort gehört das neue EÜR-Formular. Nachdem
die Finanzbehörden im letzten Jahr ihren Entwurf für
das neue Steuerformular EÜR kurzfristig zurückgezogen
hatten, wird es in diesem Jahr nun doch rechtsgültig. Das
komplizierte Formular umfasst vier Seiten und fragt Details
zu Einnahmen und Ausgaben ab. Nur bei Unternehmen, deren Jahreseinnahmen
unter 17.500 Euro liegen, verzichtet der Fiskus darauf. Mit
GS-EAR haben Anwender schon heute die Möglichkeit, mit
einer Buchhaltungssoftware zu arbeiten, in der das Steuerformular
sauber in die Arbeitsabläufe eingebunden ist. Zudem beinhaltet
die Lösung Verbesserungen in Mahnwesen und Zahlungsverkehr,
im Berichtswesen und den integrierten grafischen Auswertungen,
in der digitalen Belegarchivierung sowie in Anlagenbuchhaltung
und Kassenbuch. Eine neue selbsterklärende Programmoberfläche,
zahlreiche Assistentenprogramme und effektive Arbeitsabläufe
sorgen zudem dafür, dass selbst für Buchhaltungseinsteiger
der Einarbeitungsaufwand gering ist. Schnittstellen existieren
beispielsweise zu GS-Auftrag, GS-Verein, DATEV, eBay und Online-Banking.
GS-EAR Comfort ist mandanten- und netzwerkfähig.
GS-FIBU 2.60 und GS-FIBU 2.60 Comfort - Finanzbuchhaltung
Diese Lösung unterstützt seine Zielgruppe der bilanzierungspflichtigen
kleinen und mittleren Unternehmen mit transparenten Auswertungen
und neuen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen. Eine moderne,
grafische Benutzeroberfläche, die übersichtliche Programmstruktur
und zahlreiche Arbeitshilfen gehören zu den Merkmalen von
GS-FIBU 2.60. Im Hinblick auf den Funktionsumfang umfasst die
Software die Bereiche Finanzbuchhaltung, Offene-Posten-Verwaltung
mit Mahnwesen, Zahlungsverkehr, Berichtswesen mit grafischen
Auswertungen, digitale Belegarchivierung, Anlagenbuchhaltung
und Kassenbuch. Schnittstellen existieren zu GS-Auftrag, Sage
Lohnbüro, Sage Reisekosten, GS-Verein, DATEV, eBay und
Online-Banking.
GS-FIBU 2.60 Comfort ist mandanten- und netzwerkfähig.
Zu den wichtigsten Neuerungen dieser Lösung gehört
der Inspektionslauf aller Buchhaltungsdaten. Ein Assistent prüft
dabei nach der Eingabe der Daten die Konsistenz von Kontensalden,
Buchungen, Anlagen und Offenen Posten. Gefundene Unstimmigkeiten
und Korrekturen werden in einem ausführlichen Protokoll
aufgelistet. Bei der Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA) ist eine
Plausibilitätsprüfung hinzugekommen. Der Prüflauf
identifiziert dabei beispielsweise Konten, die entweder falschen
Positionen in der UStVA zugeordnet sind oder in der Auswertung
gar nicht erscheinen. Auf drohende Fehler wird rechtzeitig vor
der Übertragung der Daten ans Finanzamt hingewiesen. Auch
der Blick auf die Offenen Posten wird mit GS-FIBU 2.60 Comfort
sehr viel klarer. Eine chronologische Aufstellung informiert
über die Entwicklung der einzelnen Positionen. Vorgänge
aus abgeschlossenen Wirtschaftsjahren oder gesperrten Monaten
sind deutlich markiert und fallen sofort ins Auge. Die neue
Transparenz bezieht sich auch auf die Passivseite der Bilanz
und rückt die Verbindlichkeiten ins Blickfeld.
(Quelle: http://www.sage.de/public2/
news_details.asp?NavID=459&NewsID=207)
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5.6 Kinderleichte Lohnabrechnung mit Sage
Lohnbüro 2005.2
Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen muss
die Lohnabrechnung häufig neben der eigentlichen Haupttätigkeit
abgewickelt werden. Um dieses einfach und problemlos zu gestalten,
bietet Mittelstandsspezialist Sage, größter Anbieter
von kaufmännischer Software für kleine und mittlere
Unternehmen in Deutschland, seine Lohnabrechnungs-Software Sage
Lohnbüro in der neuen Version 2005.2 an. Die Benutzerführung
in Lohnbüro 2005.2 verfügt über Assistenten und
selbsterklärende Dialoge, die durch die komplexe Materie
führen und die Lohnabrechnung zu einem Kinderspiel machen.
Selbst Einsteiger kommen so mit wenigen Handgriffen schnell
zum Ziel. Dank regelmäßiger Updates ist Sage Lohnbüro
zudem stets auf der Höhe der aktuellen Gesetzeslage. Das
Sage Lohnbüro dient der Abrechnung von Gehältern,
die mehrplatzfähige Pro-Version bietet zusätzlich
eine Reisekostenabrechnung, Urlaubsplanung, Archivierung sowie
ein erweitertes Bescheinigungswesen.
Elektronische Sozialversicherungsmeldungen verschlüsselt
übertragen
Spätestens zum Jahreswechsel wird sich die Kommunikation
der Unternehmen mit den gesetzlichen Krankenversicherungen ändern:
Ab Januar 2006 nehmen die Kassen nur noch elektronische Meldungen
entgegen, die verschlüsselt über das Internet übertragen
werden. Da personenbezogene Informationen zu den besonders sensiblen
betriebswirtschaftlichen Daten gehören, müssen die
Betriebe dafür sorgen, dass die Angaben beim E-Mail-Versand
geschützt sind. Beim Sage Lohnbüro kümmert sich
das kleine Zusatzprogramm dakota.ag um die Sicherheitsvorschriften.
Der Ablauf ist dabei denkbar einfach: Anwender erstellen wie
gewohnt ihre monatlichen Meldungen mit dem Sage Lohnbüro.
Anschließend wird dakota.ag gestartet. Der Versand erfolgt
mit einem Mausklick. Die Software stellt daraufhin die fertigen
Meldungen zusammen, verschlüsselt das Paket und überträgt
die Dateien an die Krankenkasse.
Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version 2005.2 gehören
die Anpassung an die gesetzlichen Regelungen zum Zahnersatz,
neue Erstattungsanträge für Krankheit und Mutterschutz,
eine neue Arbeitsbescheinigung sowie der vereinfachte Umgang
mit Direktversicherungen. Durch die Brille des Kostenrechners
betrachtet, dürfte vor allem die elektronische Sozialversicherungsmeldung
den Unternehmen helfen, Geld zu sparen. Der Druck oder das manuelle
Ausfüllen von Formularen ist damit ersatzlos gestrichen.
Mit der neuen Version von Sage Lohnbüro kann sich die Lohnbuchhaltung
künftig stärker auf ihre zentralen Aufgaben konzentrieren:
Lohnnebenkosten zu sparen und ihre Kollegen zu beraten.
(Quelle: http://www.sage.de/public2/news.asp?NewsID=206&NavID=459)
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5.7 Windows Vista lautet der offizielle
Name für "Longhorn"
Die bislang unter dem Code-Namen "Longhorn" bekannte,
kommende Betriebssystem-Version wird Windows Vista heißen.
Microsoft hat dies offiziell im Rahmen eines der jährlich
stattfindenden Global Briefings für die Sales- und Marketing-Mitarbeiter
bekannt gegeben. Die erste Beta-Version des neuen Client-Systems
wird am 3. August Entwicklern und IT-Profis zur Verfügung
stehen. Damit bleibt Microsoft im Zeitplan für die Veröffentlichung
der finalen Version im nächsten Jahr.
Wir leben in einer Welt mit immer mehr Informationen, mehr Kommunikationswegen,
mehr Möglichkeiten und mehr Aufgaben. Windows Vista (dt.:
Blick, Sicht, Perspektive) soll Klarheit in die täglichen
Abläufe bringen, so dass sich der Anwender auf die wichtigen
Dinge konzentrieren kann. Dies ermöglicht die Software
durch höhere Sicherheit und Zuverlässigkeit des PCs,
einfachere Organisationsmöglichkeiten für den Nutzer
sowie nahtlose Verbindung zu allen wichtigen Informationen und
Services. Außerdem bietet Windows Vista eine neue Bedienoberfläche
sowie ein modernes Look and Feel.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/
presseservice/meldungen.asp?ID=531412)
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