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ERS-IT-News September 2003

  1. Fachliches
    1.1 Gesetz gegen den Missbrauch von 0190- und 0900-Nummern in Kraft
    1.2 Aktualisierung der ISACA Website


  2. IT-Systeme und IT-Infrastruktur
    2.1 Verwirrung um Service Pack 2 für Windows XP
    2.2 Verlängertes Leben für Exchange 5.5
    2.3 PC-BIOS-Erweiterungen zeigen Outlook-Daten an und suchen nach Viren
    2.4 Squirm: Microsoft warnt vor falschem Update-Patch
    2.5 Effektiver Arbeiten mit Shortcuts
    2.6 Sicherheits-Update für Oracles Datenbank verfügbar
    2.7 HP Integrity Server bieten den besten Return on IT Investment
    2.8 Computer-Wurm-Attacke ebbt ab
    2.9 Semantisches Web


  3. Branchen-News
    3.1 Studie: Unternehmen sparen bei IT-Sicherheit
    3.2 Umfrage: IT-Manager kennen ihr Netzwerk nicht
    3.3 IT-Projektmarkt: Honorare klaffen auseinander
    3.4 Die Telekommunikationstrends der kommenden Jahre
    3.5 HP wird weiter unter Druck gesetzt
    3.6 Freelancer: Zufrieden trotz duenner Auftragslage
    3.7 Studie: Windows-PDAs als mobile Büros zu unsicher


  4. Sonstiges
    4.1 Der Chef liest mit: Privates Surfen am Arbeitsplatz bleibt umstritten
    4.2 Data-Mining: Verborgene Schätze in Unternehmensdaten
    4.3 Internet-Adressen mit Umlauten möglicherweise zum Jahresende


  5. Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
    5.1 Übersicht
    5.2 DCW Software Kundentage 2003
    5.3 Seit zehn Jahren zertifiziert mit höchstem Gütesiegel - Varial Personalwirtschaft erhält erneut GKV-Zertifikat
    5.4 IBM DB2 Universal Database for Linux und SAP Standard Application-Benchmarks




1 Fachliches

1.1 Gesetz gegen den Missbrauch von 0190- und 0900-Nummern in Kraft

Das Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern ist am Donnerstag veröffentlicht worden. Die meisten Regelungen treten bereits am Freitag in Kraft. Lediglich die Bestimmungen zur ungekürzten Speicherung von 0190- und 0900-Rufnummern im Einzelverbindungsnachweis und die Neufassung der Preisangabeverpflichtung für die Anbieter gelten erst im kommenden Jahr.
Mit dem neuen Gesetz werden die Verbraucherrechte gestärkt. So soll die Regulierungsbehörde künftig innerhalb von zehn Tagen Auskunft erteilen, wer über eine bestimmte Rufnummer Dienstleistungen anbietet. Die Entgelte für 0190- und 0900-Rufnummern werden auf 30 Euro pro Einwahl sowie 2 Euro pro Minute begrenzt. Spektakuläre Fälle in denen Dialer 4800 Euro pro Stunde oder 900 Euro pro Einwahl abzockten, sollten nun der Vergangenheit angehören.
Wird eine Nummer rechtswidrig genutzt, kann die Regulierungsbehörde diese abklemmen. Betreiber, die sich nicht an die neuen Regeln halten, können mit empfindlichen Geldbußen bis zu 100.000 Euro gemaßregelt werden. Firmen, die so genannte Dialer, also automatische Einwahlprogramme, nutzen, müssen diese künftig zertifizieren lassen.
Eitel Freude herrscht über das neue Gesetz nicht. Branchenverbände und Opposition kritisierten das neue Gesetz. Während der Branchenverband VATM bestreitet, dass ein Problem existiere, sieht die CDU noch erhebliche Lücken im Gesetz. So würden beispielsweise die Rufnummerngassen 118 oder 0137 nicht erfasst, was unseriösen Anbietern eventuell ein Hintertürchen öffne. Die Regulierungsbehörde hat aber bereits angekündigt, gegen einen solchen Rufnummern-Missbrauch scharf vorzugehen.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/uma-14.08.03-000/)

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1.2 Aktualisierung der ISACA Website

Die ISACA hat ihre Webseite neu gestaltet. Einige grundlegende Informationen zur ISACA sind jetzt auch in Deutsch erhältlich. Voraussichtliche Veröffentlichungstermine gibt es für COBIT Quickstart (01. Oktober 2003) und COBIT Online (29. September 2003) - COBIT-On the Horizon. Zu den COBIT gibt es auch einige Artikel, allerdings sind die meisten nur für Mitglieder zugänglich.

(Quelle: http://www.it-audit.de/html/ian_news.html)

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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur

2.1 Verwirrung um Service Pack 2 für Windows XP

Fast ein Jahr ist das aktuelle Service Pack für Windows XP bereits alt -- die Anzahl der Patches und Hotfixes, die Microsoft seitdem zum Download zur Verfügung stellt, steigt täglich weiter. Wer Windows XP mit SP1 gerade frisch installiert hat, muss anschließend via Update-Funktion von Windows noch rund 37 MByte besorgen und installieren, um das System auf den aktuellen Stand zu bringen.
Diese Datenmenge rechtfertigt eigentlich längst ein weiteres Service Pack. So ist es um so erstaunlicher, dass Microsoft nun verkündet, dass eben dies erst im dritten Quartal des nächsten Jahres erscheinen soll. Ebenfalls gegen den späten Termin spricht, dass das Service Pack 2 in der internen Build-Nummer von XP längst Einzug gehalten hat, sofern alle Updates installiert sind: Die Eingabe von "Winver" unter Start/Ausführen zeigt auf so einem System bereits seit vielen Wochen "Build 2600.xpsp2".
Ob der genannte Termin wirklich ernst gemeint ist oder ob es sich hier um einen Zahlendreher in der Tabelle handelt (etwa Q3 2004 statt Q4 2003), war von Microsoft bislang nicht zu erfahren.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/axv-19.08.03-000/)

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2.2 Verlängertes Leben für Exchange 5.5

Microsoft hat das Pflegeangebot für den Groupware-Server Exchange 5.5 verlängert. Der so genannte Mainstream-Support mit kostenloser Unterstützung bei Programmproblemen und Patches sollte ursprünglich zum Jahresende 2003 auslaufen, wird aber gemäß einer aktuellen Ankündigung bis Silvester 2004 zur Verfügung stehen. Den Extended Support -- Telefonhilfe und Patch-Service gegen gesonderte Bezahlung -- offeriert Microsoft nun bis einschließlich 2005.

Zwar ist die Version 5.5 des Exchange-Servers bereits seit Jahren durch die Version 2000 überholt, doch zum Leidwesen des Herstellers hat ein beachtlicher Teil der Anwenderschaft den Wechsel zur aktuellen Version nicht mitgemacht. Ecxchange 5.5 läuft nämlich anders als sein Nachfolger auch in Windows-NT-Umgebungen ohne das aufwendige Active Directory; dadurch lassen sich durch ein Festhalten an diesem Versionsstand gerade in kleineren Arbeitsgruppen gleich mehrfach Upgrade-Kosten vermeiden: Zum einen fallen keine neuen Lizenzkosten für das größer dimensionierte Exchange-2000-Paket an, das zwar mehr Benutzer betreuen kann, aber auch größere Anforderungen an den verwendeten Rechner stellt. Zum anderen können die Exchange-5.5-Benutzer weiterhin mit Windows NT arbeiten, ohne zusätzliches Geld in einen Windows-2000-Server zu investieren.

Als dritten Gesichtspunkt könnte man anführen, dass ein jetziger Umstieg auf Exchange 2000 die Anwender zu einem regelrechten Upgrade-Slalom nötigen würde, weil die nächste Exchange-Version, Exchange 2003, bereits in den Startlöchern steht. Für dieses Paket mit dem Entwicklungs-Namen Titanium wird allerdings laut Hersteller Windows Server 2003 empfohlen.

Gerade ein Mail- und Groupware-Server wie Exchange ist für einen sicheren Betrieb auf permanente Hersteller-Fürsorge durch Viren-Abwehrmaßnahmen und anderweitige Fehlerbeseitigung angewiesen. Daher lassen sich alte Exchange-Installationen erst durch den verlängerten Support über die Runden retten, bis Microsoft einen langfristig zeitgemäßen Nachfolger anbietet. Allerdings wird Exchange 2003 erneut größere Leistung mit größeren Hardware-Anforderungen verbinden, sodass sich gerade kleinere Unternehmen mit knappem IT-Budget trotz der neuen Pflegeintervalle oft um preisgünstigere Konkurrenzpakete bemühen dürften.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/hps-25.08.03-000/)

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2.3 PC-BIOS-Erweiterungen zeigen Outlook-Daten
an und suchen nach Viren


Der US-amerikanische BIOS- und Firmware-Spezialist Phoenix hat eine Software entwickelt, die Microsoft-Outlook-Dateien am PC ohne vorhergehenden Windows-Start anzeigt. Der FirstWare Asisstant setzt auf spezielle Phoenix-BIOS-Versionen auf und kooperiert unter bestimmten Voraussetzungen mit Outlook (offenbar nicht Outlook Express) ab Version 2000: Als Betriebssystem ist Windows XP nötig, außerdem muss eine Parallel-ATA-Festplatte mit höchstens vier Partitionen zum Einsatz kommen. Die meisten zurzeit verkauften Notebooks erfüllen diese Voraussetzungen, sodass deren Besitzer laut Phoenix innerhalb von wenig mehr als 10 Sekunden nach dem Systemstart auf die Daten ihres Personal Information Managers (PIM) Outlook zugreifen könnten; damit würden Notebooks also PDA-ähnlichen Komfort bieten.

Phoenix arbeitet kontinuierlich an Erweiterungen des Core Managed Environment FirstBIOS (cME FirstBIOS) für PCs, Notebooks und Server; einige der Applikationen wie Web-Browser oder Mail-Clients stehen in ähnlicher Form auch für Embedded Devices, also etwa Settop-Boxen oder Unterhaltungsgeräte zur Verfügung. Tools für System-Check und -Recovery zielen auf mobile und stationäre Computer, demnächst soll in Zusammenarbeit mit Network Associates auch ein Online-Virenscanner (McAfee) hinzukommen. Sofern eine Internet-Verbindung verfügbar ist, lassen sich Rechner damit ohne das Booten eines Betriebssystems auf Viren überprüfen.

Endkunden können die Phoenix-Neuerungen allerdings nur dann nutzen, wenn der Mainboard- oder Komplettsystem-Hersteller ein cME-BIOS mit dem jeweiligen Funktionsumfang aufgespielt hat. Zu den cME-Kunden von Phoenix sollen beispielsweise Fujitsu und NEC gehören.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/ciw-25.08.03-000/)

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2.4 Squirm: Microsoft warnt vor falschem Update-Patch

Eine angebliche Support-Mail von Microsoft verbreitet einen neuen Internet-Wurm namens "Squirm", der als EXE-Datei getarnt ist.

München (smk) – Im Zusammenhang mit dem seit letzter Woche kursierenden "Blaster"-Wurm warnt Microsoft vor E-Mails, die als Produkt-Upgrade getarnt sind. Sie sollen als Attachment eine ausführbare Datei enthalten, die keinesfalls aktiviert werden darf.

Es handelt sich dabei um einen gefährlichen Schädling, der sich rasend schnell verbreitet und ein so genanntes trojanisches Pferd auf dem Rechner des Empfängers installiert. Microsoft empfiehlt dringend, diese E-Mails sofort zu löschen. Nach einem Doppelklick auf die Datei besteht nach Angaben von Microsoft die Gefahr, dass es zu Datenverlust kommt.

Die E-Mails sind als Produkt-Upgrades von Microsoft getarnt. Upgrades und Patches werden von Microsoft allerdings niemals per E-Mail, sondern ausschließlich über Medien wie CD-ROMs und als Downloads verbreitet.

Squirm: "Support@microsoft.com" als Absender
Symantec kassifiziert den Trojaner als Internet-Wurm und nennt ihn "Squirm". Im Gegensatz zu "Blaster" befällt der Wurm alle Windows-Versionen und verbreitet sich per E-Mail. Zudem kopiert sich "Squirm" selbst in den »Shared Files«-Ordner von Tauschbörsen-Clients wie Kazaa, Morpheus oder eDonkey.

Aktuelle Virus-Definitionen sollen den Schädling erkennen und entfernen können. Symantec sowie andere Hersteller von Antiviren-Sofware bieten ab sofort entsprechende Downloads auf ihren Websites an.

Info: www.microsoft.com/germany
www.symantec.com/avcenter

(Quelle: http://www.chip.de/news/c_news_10852360.html?tid1=9226&tid2=0)

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2.5 Effektiver Arbeiten mit Shortcuts

Wer unter Windows schnell und effektiv arbeiten will,
sollte Tastaturkürzel einsetzen: Der Tempogewinn ist enorm.

(Quelle: http://www.chip.de/artikel/c_artikel_10806858.html)

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2.6 Sicherheits-Update für Oracles Datenbank verfügbar

Oracle hat ein Security Advisory veröffentlicht, in dem auf Sicherheitslücken in Orcale9i Database Release 2 hingewiesen wird. Release 1 und vorherige Versionen sind nicht betroffen. Ein Patch zum Beseitigen der Schwachstellen ist für registrierte Benutzer verfügbar.
Die Schwachstellen basieren auf mehreren Buffer Overflows in der XML Datenbank (XDB), mit der ein Angreifer eine erfolgreiche Denial-of-Service-Attacke durchführen und Datenbank-Sessions von anderen Benutzern übernehmen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass der FTP oder HTTP-Server der Datenbank aktiviert ist, beziehungsweise ein Angreifer an der Datenbank angemeldet ist. Zur Minimierung des Risikos empfiehlt Oracle, den FTP- und HTTP-Server abzuschalten.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/dab-20.08.03-002/)

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2.7 HP Integrity Server bieten den besten Return
on IT Investment


Die Entscheidungen ueber IT-Investitionen werden heute nicht mehr allein auf Basis der technologischen Moeglichkeiten getroffen. Die CIOs und CFOs setzen eine unmittelbare Auswirkung auf die Performance ihrer Unternehmen voraus, die sich in Kostensenkungen, Umsatz- und Gewinnsteigerungen sowie in hoeheren Anleger-Renditen aeussert. Ueber die Konzepte von Gesamtbetriebskosten (TCO) und Investitionsrentabilitaet (ROI) hinaus hat HP einen universalen Begriff gepraegt, der alle finanziellen Implikationen einer IT-Investition umfasst. Der RoIT (Return on IT Investment) beruecksichtigt saemtliche Aspekte einer IT-Investition, einschliesslich zahlreicher Kurzzeiteffekte wie Kostensenkung und verbesserte Investitionsrentabilitaet sowie langfristiger Vorteile wie die Moeglichkeit zum Aufbau eines Adaptive Enterprise, das rasch auf Marktveraenderungen reagieren kann. Mehr dazu im Download dieses White Papers. Dieses Dokument ist in englischer Sprache.

(Quelle: http://de.itpapers.zdnet.com/abstract.aspx?cid=68&docid=46295)

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2.8 Computer-Wurm-Attacke ebbt ab

Viele User haben ihren Rechner mit den neuesten Anti-Viren Updates gefüttert - "Sobig F." hat kaum noch Chancen, Schaden anzurichten.
Frankfurt/Main (rpo). Noch nie hat sich ein E-Mail-Wurm derart explosionsartig verbreitet. "Sobig F." infizierte innerhalb weniger Tage Millionen von Rechnern. Doch nun geben Experten erste Entwarung - die Attacke ebbt langsam ab.
Der schnellste Wurm der (Computer-)Welt heißt "Sobig.F". Laut der US-Firma MessageLabs hat sich noch nie ein E-Mail-Wurm schneller verbreitet: Der Mail-Filter-Hersteller registrierte nach eigenen Angaben mit mehr als einer Million infizierter Mails am Dienstag den "verseuchtesten Tag" seiner Geschichte. Mittlerweile ebbt die Welle ab, doch der Antivirensoftware-Hersteller Trend Micro verzeichnete am Donnerstag noch knapp 56.000 Fälle in Europa und mehr als 83.000 in Nordamerika.

Nach Meinung einiger Experten könnte "Sobig.F" das Werk von Spammern sein, die neue Wege zur Verbreitung von Werbebotschaften im Internet suchen.

Der Wurm, der eine Variante der bereits bekannten Sobig-Würmer ist, verbirgt sich in einer E-Mail als angehängte PIF- oder SCR-Datei und befällt ausschließlich Windows-Computer. Sobald der E-Mail-Anhang geöffnet wird, ist der Computer verseucht, und der Virus versendet sich automatisch weiter. Sein "Erfolg" beruht nach Angaben des Karlsruher IT-Experten Christoph Fischer auf zwei neuartigen Eigenschaften: Zum einen durchsucht "Sobig.F" nicht nur das Adressbuch des Empfängers, sondern gleich auch dessen gesamte Festplatte - und zwar "gründlichst", wie Fischer betont. Zum anderen kann sich der Wurm Dank einer "multi-threading"-Technik hundertfach gleichzeitig statt hintereinander versenden.

Weil der Wurm mit gefälschtem Absender kommt, kann er sich auch hinter dem Namen eines Bekannten verstecken. Folge: Die Empfänger antworten dem vermeintlichen Absender selbst und erzeugen so noch einmal zusätzlichen E-Mail-Verkehr. Auch die augenblickliche Urlaubszeit ist laut Fischer ein Problem. Viele Mailboxen sind überfüllt und beginnen dann, Mails zurückzuschicken "Da ging mancher Mail-Rechner in die Knie", weiß der Experte. Ein Provider in der Schweiz habe sogar zehn Mails pro Sekunde registriert.

Wer steckt dahinter? Fischer spricht von Hinweisen, dass "Sobig.F" ein Test aus der Spammer-Ecke ist. Denn die Versender von Werbemails im Internet arbeiteten an Techniken, um ihre unerwünschten Botschaften mittels Würmer zu verbreiten. "Dann sind die Täter nicht mehr ermittelbar", erklärte Fischer. Bereits zuvor war die Vermutung geäußert worden, dass der Virenschreiber Techniken aus dem E-Mail-Spamming benutzt. Wie seine Vorgänger enthält auch "Sobig.F" ein Verfallsdatum, an dem er sich nicht weiter verbreiten kann - in diesem Fall der 10. September 2003. Experten vermuten deshalb, dass der Autor nur die Wirksamkeit seiner Sprösslinge testet.

Marco Nassenstein von der Nutzerinitiative Antispam.de sieht die Verbindung zu Spammern allerdings skeptisch. "Die meisten E-Mail-Provider sind mittlerweile recht wirksam gegen Spam-Techniken geschützt", gibt er zu bedenken. Privatpersonen könnten nicht so einfach als falsche Absender für Massenmails missbraucht werden. Denn die Zentralrechner der Mailanbieter (so genannte SMPT-Server) hätten Obergrenzen für die Anzahl von Mails, die eine Person verschicken darf, eingerichtet. Zudem würden Mails, die direkt von einem Privatcomputer geschickt werden (so genannte dial-up-IPs) mittlerweile fast nirgendwo mehr angenommen. Allerdings seien einige Systeme von Firmen wohl noch nicht so gut geschützt.

Auch in Indien stürzen Rechner ab

Außerdem, so Nassenstein, benötigten Würmer und Viren stets Sicherheitslücken, etwa im Windows-Betriebssystem. Die zu entdecken sei aber ein Glücksfall. "Nach jedem Missbrauch werden die Lücken ja geschlossen, sagt er. "SobigF" muss also nicht unbedingt ein gutes Geschäftsmodell für E-Mail-Werbung sein.

Noch ist der Spuk jedenfalls nicht vorbei - am Donnerstag wurde bekannt, dass "Sobig.F" zahlreiche Internet-Cafés und PCs in der indischen High-Tech-Stadt Bangalore lahm gelegt hat. Firmen waren allerdings nicht betroffen

(Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/multimedia/internet/17544)

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2.9 Semantisches Web

Das bringt das Netz der Zukunft
Das World Wide Web Consortium ruehrt die Werbetrommel für die naechste Internet-Revolution. ZDNet hat sich mit den Entscheidern des W3C unterhalten und zeigt die Chancen aber auch die Hindernisse des semantischen Web auf.

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t419-s2138450,00.html)

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3 Branchen-News

3.1 Studie: Unternehmen sparen bei IT-Sicherheit

Weltweit sparen Unternehmen laut einer Studie bei der Sicherheit ihrer Informationstechnologie (IT). Ein Drittel der befragten Unternehmen räumt ein, im Fall eines Angriffs auf ihre Computersysteme nur unzureichend reagieren zu können. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young am Montag in Stuttgart vorlegten. Rund 55 Prozent der Firmen gaben an, dass Budget-Beschränkungen der häufigste Grund für die Zurückhaltung bei IT-Investitionen seien.
"Geschäftsziele und Sicherheitsstrategien der Unternehmen stimmen oft nicht überein", sagte Marcus Rubenschuh, IT-Sicherheitsexperte bei Ernst & Young. Zwar seien viele Unternehmen auf große Katastrophen vorbereitet. Verwundbar seien sie aber bei alltäglichen Risiken wie zum Beispiel dem Diebstahl geschützter Informationen oder einer Attacke durch Viren und Würmer. Außerdem würden zu wenige Unternehmen Geld in die IT-Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren und stattdessen einfach nur neue Sicherheitstechnik anschaffen. Ernst & Young befragte 1400 Firmen in 66 Ländern.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/jk-18.08.03-006/)

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3.2 Umfrage: IT-Manager kennen ihr Netzwerk nicht

Laut dem Branchenspezialisten Packeteer sind die Verwalter von Netzwerken unsicher, welche Applikationen in ihrem Reich laufen.

75 Prozent der IT-Manager wissen nicht oder nur sehr eingeschränkt, welche Applikationen auf ihren Netzwerken laufen. 59 Prozent davon würden Bandbreite erhöhen, um Probleme mit schlechter Anwendungs-Performance und Datenstau auf den Netzwerken zu lösen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer von Packeteer in Auftrag gegebenen Umfrage unter mehr als 180 IT-Managern.

Die Mehrheit der IT-Manager scheint Schwierigkeiten dabei zu haben, wichtigen Anwendungen eine höhere Priorität auf ihren Netzwerken zuzuweisen. Die Studie zeige, dass die meisten Entscheider sich nicht im Klaren über die auf ihren Netzwerken laufende Anwendungen sind. Sie wissen häufig nicht, welche spezifischen Verkehrsarten die Probleme der Applikations-Performance hervorrufen oder begünstigen.

Die Untersuchung erfragte auch das Wissen der IT-Manager über mögliche Lösungen für Datenstau und unzufriedenstellende Applikationsleistung: Die Mehrheit (59 Prozent) der Befragten würden auf schlechte Performance mit einer Erhöhung der Bandbreite reagieren - eine teure und oft uneffektive Herangehensweise, warnt Packeteer. "Anstatt mehr Bandbreite aufzurüsten - sie bietet letztlich nur den nicht Unternehmens-wichtigen Anwendungen wie Musik-Downloads oder Internet-Radio mehr Spielraum - müssen IT-Manager die Möglichkeit haben, wichtige Netzwerk-Applikationen gezielt zu priorisieren und so die vorhandene Bandbreite geschickter auszunutzen. Indem sie nur die Bandbreite erhöhen, stellen sich Unternehmen selbst ein Bein: Dies ist teuer und uneffektiv. Letztendlich verlagern die Firmen ihre Probleme lediglich kurzfristig in die Zukunft, in der sie dann gehäuft auftreten", erklärte Roger Hockaday, Director of Marketing bei Packeteer.

"Wenn Unternehmen hingegen ihre IT-Abteilungen mit Application-Traffic-Management-Technologie ausrüsten würden, könnten sie den Datenverkehr auf ihren Netzwerken genau analysieren und sehen, welche Anwendungen wieviel Bandbreite konsumieren und wie sie den unternehmenswichtigen Datenverkehr beeinträchtigen", so Hockaday weiter. "82 Prozent der IT-Manager, die auf die Umfrage geantwortet haben, sagten aus, sie würden erst durch die Beschwerden von Mitarbeitern von Performance-Problemen des Netzwerks erfahren. Das zeigt, dass die derzeit eingesetzte Monitoring-Technik zur Performance-Messung und Verkehrsklassifizierung nur sehr unzureichend funktioniert", fügte er hinzu.

62 Prozent der Teilnehmer seien mit ihren derzeitigen Netzwerk-Monitoring-Werkzeugen "überhaupt nicht zufrieden" oder "einigermaßen zufrieden", wenn es darum geht, ausreichende Informationen zum Managen der Performance der Netzwerk-Applikationen bereitzustellen. 61 Prozent der befragten Unternehmen hätten bereits die Auswirkungen signifikant geschwächter Applikations-Performance erfahren, ein Drittel benannten verringerte Team-Produktivität als einen wichtigen Einfluss auf ihr Geschäft. Weitere 37 Prozent stimmten darin überein, dass verschlechterte Applikations-Performance sich negativ auf den Customer-Service auswirkt.

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t720-s2138682,00.html)

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3.3 IT-Projektmarkt: Honorare klaffen auseinander

Datenbasis für die im August durchgeführte Studie sind 44.000 beim Projektportal Gulp eingetragene Profile von IT-Freiberuflern sowie 130.000 abgewickelte Projektangebote von über 1000 Unternehmen.

Eine im August 2003 durchgeführte Studie des IT-Projektportals www.gulp.de hat ergeben, dass die im IT-Projektgeschäft gezahlten Stundensätze deutlich auseinander klaffen. Datenbasis für diese Studie sind 44.000 bei Gulp eingetragene Profile von IT-Freiberuflern und Selbstständigen sowie 130.000 abgewickelte Projektangebote von über 1000 Unternehmen, die über Gulp.de externe Mitarbeiter rekrutieren.

Die durchschnittliche Stundensatzforderung eines externen IT-Spezialisten beläuft sich derzeit auf 70 Euro -- was um einen Euro weniger ist als im Februar des Jahres. Die Talfahrt der Stundensätze ist also gebremst. Allerdings ist eine deutliche Aufspaltung in zwei Lager zu erkennen: Während bis Februar noch 54 Prozent der Projektangebote an die mittlere Stundensatzgruppe von 60 bis 79 Euro gingen, wurden in den letzten sechs Monaten nur noch 34 Prozent der Projekte in diesem Segment angeboten.

Deutlicher Gewinner dieses Trends sind die günstigen IT-Spezialisten bis 59 Euro mit 30 Prozent aller Anfragen, was gegenüber Februar mit 16 Prozent annähernd eine Verdoppelung darstellt. Ebenfalls davon profitiert haben die "Hochpreiser" ab 80 Euro mit 36 Prozent (bis Februar 30 Prozent).

Zu dieser Entwicklung sagt Gulp-Sprecher Stefan Symanek: "Die straffen IT-Budgets zwingen Unternehmen heutzutage dazu, mit spitzem Stift zu kalkulieren. Während früher der fachlich besser geeignete externe Mitarbeiter genommen worden ist, fällt jetzt die Wahl auf den Günstigeren. Ob diese Entscheidung tatsächlich zur Kosteneinsparung beiträgt oder letztlich höhere Folgekosten im Projekt verursacht, bleibt dahingestellt."

Bei gängigen Skills stellt also der Preis ein entscheidendes Kriterium für die Projektbesetzung dar. Bei Spezialqualifikationen sind die Kosten jedoch nach wie vor zweitrangig, wie die Stabilität in der Preisklasse ab 80 Euro belegt. Dazu Symanek: "Zum Beispiel SAP EC- oder BW- Berater sind weiterhin Mangelware. Da gehen die Preise bei 90 Euro erst los -- wenn man überhaupt einen findet."

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t419-s2138738,00.html)

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3.4 Die Telekommunikationstrends der kommenden Jahre

Wandel in der Netzwerk- und Telekommunikationsbranche: Die Burton Group veröffentlicht den Report "Networks and Telecom Strategy: Vision 2003" mit Prognosen zur Entwicklung von Netzwerkinfrastrukturen.

Mobiles Arbeiten durch die Verfügbarkeit von WLANs sowie die damit einhergehende Komplexität der IT-Sicherheitsmaßnahmen sind zwei der Trends, mit denen sich IT-Entscheider künftig vorrangig beschäftigen müssen. "Der Wandel in der Netzwerk- und Telekommunikationsbranche ist bedeutender denn je. Das Verständnis für diese Veränderungen ist überlebenswichtig", sagte David Passmore, Autor des Reports "Vision 2003" der Burton Group. "Viele Unternehmen werden die Architektur ihrer Netzwerke umgestalten müssen, um Aspekte wie IP Telephony, WLANs und Security berücksichtigen zu können." Im Report finden sich folgende Prognosen zur Entwicklung von Netzwerkinfrastrukturen:

Security: Im Gegensatz zur Vergangenheit, als Firmennetzwerke durch Firewalls nach außen abgeschottet wurden, müssen sie heute für Außendienstmitarbeiter, Kunden oder Partner teilweise zugänglich sein. Dadurch wird die Netzwerksicherheit um ein Vielfaches komplexer. Hersteller werden auch künftig weitere Security-Features in ihre Produkte einbauen, um Kundenanforderungen besser gerecht zu werden. Zu den wichtigsten Trends in den nächsten Jahre zählen beispielsweise Intrusion Protection Systeme (anstelle von Intrusion Detection), Port 80 Scanning, Firewalls für VoIP (Voice over IP) oder zentralisiertes Policy Management.

Wireless and Mobility:

Die Mobilfunk-Carrier sind ernüchtert. Der Markt scheint gesättigt, UMTS und neue Technologien setzen sich nur zögerlich durch. Lediglich drei bis vier Carrier werden sich langfristig auf dem pan-europäischen Markt halten. Dagegen werden Wireless Local Area Networks (WLANs) von Kundenseite erstaunlich schnell angenommen. Die Nachfrage nach sogenannten Hotspots ist immens. Mit Technologien wie Steerable Beam Antennen, Mesh Networking, WLAN Switches und Standards wie 802.11a schreitet die Entwicklung rasant voran.

IP Telephony:

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis IP-basierte Telefonsysteme zum Alltag gehören werden. IP Private Branch Exchanges (PBXs) werden von heutigen proprietären Signaling Protocols zu Session Initiation Protocols (SIPs) schwenken. Eine Reihe weiterer Features - darunter verbesserte Verfügbarkeit, Unified Communication oder Integration in Handys und PDAs werden die Akzeptanz erhöhen, aber auch Themen wie Security und Netzwerk-Performance dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

SAN/NAS:

Die Nachfrage nach SAN/NAS-Produkten wächst und einige Anbieter sind bereits rentabel. Durch den 11. September 2001 haben auch kleinere Unternehmen erkannt, dass die Speicherung von Daten überlebenswichtig ist. Der größte Trend in diesem Bereich ist iSCSI (Internet Small Computer Systems Interface) als Alternative zu Fibre Channel. Andere Entwicklungen sind Speichernetzwerksysteme für mittelgroße Datencenter sowie kombinierte SAN/NAS-Produkte.

Site-to-Site Networking:

Carrier müssen ihre Asynchronous Transfer Mode (ATM)/Frame Relay, Private IP, Public IP und Voice Networks auf einen gemeinsamen Hintergrund stellen, basierend auf IP und MPLS (Multiprotocol Label Switching). Vor allem MPLS bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine Reihe neuer VPN-Services. In Zukunft werden wohl alternative VPN-Ansätze wie Virtual Routing oder Encrypted Tunneling in einer Koexistenz mit MPLS vorherrschen.

Der Report soll die Grundlage bilden für eine Diskussion auf der Catalyst Conference Europe vom 7. bis 9. Oktober in Barcelona. Dazu werden Hunderte von Netzwerk-Planern und -Gestaltern erwartet. Die Burton Group ist als IT Beratungs- und Marktforschungsunternehmen spezialisiert auf Infrastruktur-Technologien.

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t419-s2138829,00.html)

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3.5 HP wird weiter unter Druck gesetzt

Dell senkt Preise für Computer

Nun noch preiswerter - Rechner, die man bei Dell online bestellen kann. Bild: Screenshot
Round Rock (rpo). Mit Preissenkungen bis zu 22 Prozent setzt Dell seinen schärfsten Widersacher HP weiter unter Druck. Das Unternehmen setzt ausschließlich auf den Direktvertrieb über das Internet.
Der weltgrößte PC-Hersteller will die Preise seiner Computer für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Endverbraucher bis zu 22 Prozent senken, teilte Dell im texanischen Round Rock mit.

Erst einen Tag zuvor hatte der Computer- und Drucker-Hersteller Hewlett Packard nach Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen vor allem den Preiskampf in der PC-Branche für das enttäuschende Ergebnis verantwortlich gemacht.

Dell wolle mit den Preisrabatten seine führende Rolle im Markt für Computersysteme und Peripheriegeräte ausbauen, teilte das Unternehmen mit. "Die Leistungsfähigkeit von Dells Unternehmensmodell hat es ermöglicht, die Preise kontinuierlich zu senken und die Einsparungen an den Kunden weiter zu geben", sagte Dell- Geschäftsführer Kevin Rollins. Mit dem ausschließlichen Direktvertrieb über das Internet hält das Unternehmen den Aufwand für Lagerhaltung und Logistik auf einem minimalen Level.

Erst einen Tag zuvor hatte Hewlett-Packard mit seinen Zahlen für das dritte Quartal die Analysten-Erwartungen verfehlt und für Enttäuschung in der Branche gesorgt. Nach den jüngsten Erhebungen des Marktforschungsinstituts Gartner ist Dell derzeit mit einem Marktanteil von 17,6 Prozent der weltweit erfolgreichste PC- Verkäufer. Hewlett-Packard folgt mit 16,1 Prozent auf dem zweiten Platz.

(Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/multimedia/computer/17531)

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3.6 Freelancer: Zufrieden trotz duenner Auftragslage

Trotz Konjunkturflaute - allzu gross scheint der Drang in die Festanstellung bei der Mehrzahl der Freelancer nicht zu sein. Schliesslich haben sie ihre Selbstaendigkeit langfristig geplant und demzufolge viel zu verlieren.

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t419-s2138378,00.html)

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3.7 Studie: Windows-PDAs als mobile Büros zu unsicher

München (smk) – Aktuelle Handhelds mit Windows-Betriebssystem eignen sich nur bedingt als "mobiles" Büro für Firmen und Verwaltungen. Einer Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der TU Berlin zufolge mangelt es vorrangig an der Sicherheit des Betriebssystems und den Netz-Verbindungen.

(Quelle: http://www.chip.de/news/c_news_10820900.html?tid1=9226&tid2=0)

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4 Sonstiges

4.1 Der Chef liest mit: Privates Surfen am Arbeitsplatz bleibt umstritten

Schnäppchen ersteigern, Bankgeschäfte erledigen, persönliche Mails lesen -- private Internet-Nutzung ist in vielen Firmen selbstverständlich, aber selten eindeutig geregelt. So ist zum Beispiel unklar, ob der Arbeitgeber aufgerufene Webseiten protokollieren oder E-Mails filtern darf. "Das ist eine Grauzone mit Unsicherheiten für Mitarbeiter und Arbeitgeber", sagt Kai Kuhlmann, Spezialist für E-Business-Recht des Bundesverbandes der Informationswirtschaft Bitkom. Während die Abrechnung von Telefonaten oder Dienstreisen genau festgelegt ist, wirft die Internet-Nutzung zahlreiche Fragen auf. Verstopft privater Datenstrom die Leitungen, landen wirklich Viren aus verseuchten Musikdateien auf dem Firmenrechner -- oder profitiert das Unternehmen, wenn sich Angestellte per Web auf dem Laufenden halten, recherchieren oder die Konkurrenz beobachten?
Durch Virenangriffe und Wurmattacken aufgeschreckt, machen sich immer mehr Firmen Gedanken, wie sich Surfgewohnheiten der Mitarbeiter kontrollieren lassen. Dabei geht es einerseits um Überwachungssoftware, aber vor allem um Filterprogramme, die nur den Zugriff auf bestimmte Internetseiten erlauben. Moderne Programme erkennen bestimmte Wortkombinationen -- oder auch einen hohen Anteil an nackter Haut -- und sperren die Seiten. Einer Studie der amerikanischen Unternehmensberatung Frost und Sullivan zufolge lag der Umsatz für entsprechende Software im vergangenen Jahr weltweit bei 247 Millionen US-Dollar. Für das Jahr 2007 sehen die Analysten hier einen Markt von rund 770 Millionen US-Dollar. Den meisten Umsatz mit Kontrollprogrammen erwarten die Marktforscher in den Vereinigten Staaten, gefolgt von Europa, China, Südkorea und Japan.
In Deutschland ist die Situation unübersichtlich. "Große Unternehmen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema", erläutert Berni Lörwald, Sprecher des deutschen Softwareproduzenten Webwasher. "Gerade in vielen kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt noch das Bewusstsein für die Problematik", schätzt Bitkom-Spezialist Kuhlmann den Trend ein. Durch klare Regeln könnten sich Mitarbeiter und Firmen aber zahlreiche arbeitsrechtliche und datenschutztechnische Streitfälle ersparen. Ein Beispiel: Nach Angaben Kuhlmanns haben Firmen versucht, Arbeitnehmer wegen übermäßigen Surfens zu kündigen. Da der Internet- Zugriff nicht geregelt gewesen sei, habe der Betrieb schließlich die Verbindungsdaten nicht vor Gericht nutzen können. "Das scheiterte dann an einem Beweisverwertungsverbot", schildert Kuhlmann die Problematik. In einer Broschüre, die von der Bitkom-Homepage heruntergeladen werden kann, stellt der Verband Handlungsmöglichkeiten und rechtliche Grundlagen vor.
Auch die Gewerkschaften haben das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. "Aus Unsicherheit über die Rechtslage verbieten viele Unternehmen das Surfen ganz", erläutert Cornelia Brandt von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. "Das bringt genauso wenig, wie den Leuten das Zeitunglesen zu verbieten", kritisiert sie. Geschäftsführung und Betriebsräte sollten kooperieren. "Das kann zum Beispiel ein PC mit Internetzugang in der Kantine sein", schlägt die ver.di-Spezialistin vor. Außerdem sei ein so genanntes Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz überfällig. Mit einem speziellen Internet-Angebot informiert ver.di über Spionagesoftware und Überwachung. Unter der Adresse onlinerechte- fuer-beschaeftigte.de hat die Gewerkschaft Hinweise über die rechtliche Grundlage veröffentlicht und bietet auch einen Spionageprüfer für den Bürocomputer an.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/jk-28.08.03-005/)

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4.2 Data-Mining: Verborgene Schätze in Unternehmensdaten

Das Auffinden verborgener Muster und Trends in Unmengen von Datenbeständen erfordert enorme Rechenleistungen. Die Anstrengungen werden jedoch meist mit gänzlich neuen und oft gewinnbringenden Erkenntnissen belohnt.

Der explosionsartige Anstieg der Unternehmensdaten hat den Datenmanagern, deren Aufgabe es ist, die ständig wachsenden Informationsmengen sinnvoll zu verwalten, fast pausenloses Kopfzerbrechen bereitet. Angesichts des Drucks, erkennbare Werte aus diesen Daten zu gewinnen, haben viele von ihnen sich komplexen Data-Mining-Systemen zugewandt, die auf der Suche nach zuvor unbekannten Beziehungen riesige Informationsmengen mithilfe von übernatürlich intelligenten mathematischen Algorithmen durchsieben.

Data-Mining wurde bisher zwar als Möglichkeit zur Wertmaximierung jeder Art von Unternehmensdaten verkauft, seine Stammkunden beschränken sich jedoch bis jetzt größtenteils auf die höhere Wirtschaftsebene - Finanzdienstleister, große Einzelhandelsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Regierungen bzw. Verwaltungen.

Finanzämter verwenden es zur Suche nach Diskrepanzen in den eingereichten Steuerformularen. Banken verwenden es zur Erkennung von Kreditkartenbetrug und für die Profilerstellung von Kunden, die mit gewisser Wahrscheinlichkeit Bankrott erklären oder ihre Kreditverbindlichkeiten nicht erfüllen könnten. Strafverfolgungsbehörden verwenden es zur Aufdeckung von Geldwäsche. Versicherungsunternehmen verwenden es zur Erkennung betrügerischer Ansprüche. Und Einzelhändler analysieren mithilfe von Data-Mining Verkaufstrends, um das Verbraucherverhalten systematisch zu beobachten und die Warenvorräte in den Lagern entsprechend anzupassen.

In einem sehr bekannt gewordenen Beispiel für die Macht dieser Technologie setzte die Australische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Investment Commission) NetMap ein, das Querverweise der Beziehungen zwischen den verschiedenen Daten in einem bestimmten Fall herstellt, und konnte damit 1996 einen von Simon Hannes (damals leitender Angestellter der Macquarie Bank) durchgeführten Insider-Handel aufdecken.

Die Technologie hat sogar beim italienischen Fußballclub AC Mailand einen Platz gefunden, der den CleverPath Predictive Analysis Server von Computer Associates einsetzt, um physiologische, orthopädische und mechanische Daten zu analysieren, die aus einer Vielzahl von Quellen gewonnen werden. Das System durchsucht die Daten, um Faktoren zu identifizieren, die in der Vergangenheit zur Verletzung eines Spielers geführt haben könnten, und setzt anschließend CAs Technologie ,Neugents' ein, mit deren Hilfe aktuelle Daten überwacht und Spezialisten beim Auftreten einer ähnlichen Situation gewarnt werden, die potenziell zur Verletzung eines Spielers führen könnte.

(Quelle: http://itmanager.zdnet.de/story/0,,t419-s2138563,00.html)

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4.3 Internet-Adressen mit Umlauten möglicherweise zum Jahresende

Noch in diesem Jahr will die .de-Registry DeNIC erstmals Internet-Adressen mit Umlauten freischalten. "Es ist unser großes Ziel, dass die technischen Vorbereitungen Ende des Jahres abgeschlossen sein werden", sagte DeNIC-Sprecher Klaus Herzig am heutigen Mittwoch gegenüber dpa. Ob über Umlaute hinaus auch andere Sonderzeichen zugelassen werden können, sei noch nicht geklärt.
Die Zulassung von Internet-Domains wie etwa www.müller.de erfolgt im Zuge der Einführung internationaler Domain-Namen. Künftig sollen neben dem lateinischen Alphabet auch arabische oder chinesische Schriftzeichen möglich werden. Der Standard für Nicht-ASCII-Domainnamen wurde vor kurzem festgeklopft. Allerdings gibt es nicht nur technische Tücken wie verschiedene Tabellen für die zusätzlichen Zeichen in verschiedenen Ländern Europas. Auch wettbewerbsrechtlich ist das letzte Wort möglicherweise noch nicht gesprochen.

(Quelle: http://www.heise-online.de/newsticker/data/jk-20.08.03-008/)

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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen

5.1 Übersicht

Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware, Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:

  1. Buchhaltungs Systeme
  2. Operative Systeme

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5.2 DCW Software Kundentage 2003

Sie möchten die diesjährigen DCW Kundentage am 4. und 5. November besuchen? Sichern Sie schon jetzt Ihre Teilnahme: Nutzen Sie unser Online-Formular, um Plätze zu reservieren! (Zum Reservierungsformular)

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5.3 Seit zehn Jahren zertifiziert mit höchstem Gütesiegel - Varial Personalwirtschaft erhält erneut GKV-Zertifikat

Die Systemprüfer der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung) - vor 1999 war es die AOK - haben wie jedes Jahr HR-Software unter die Lupe genommen und nach strengsten Kriterien untersucht. Geprüft wurden dieses Mal rund 200 Produktangebote für die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Lediglich 15% der Produkte erhielten das begehrte Gütesiegel, d. h. das GKV-Zertifikat. Dazu zählt die Personalwirtschafts-Lösung der Varial Software AG, die diese Auszeichnung damit seit zehn Jahren in Folge erhalten hat.
Das Zertifikat ist jeweils für ein Jahr gültig und bescheinigt, dass alle Anforderungen der GKV ausnahmslos von der Varial-Software erfüllt werden. Neben grundsätzlichen Kriterien lag der Schwerpunkt der diesjährigen Prüfung bei der Altersteilzeit-Berechnung und der Führung von Wertguthaben. Gegenstand der Untersuchung waren auch Ergänzungen bzw. gesetzliche Anpassungen aus den jüngsten Varial-Releases, wie z. B. die Umsetzung von Minijobs - auch Gleitzone genannt - und von geringfügig Beschäftigten in der Entgeltabrechnung. Weniger dramatisch in den Auswirkungen, aber um so hilfreicher, war die Erweiterung um den direkten Zugriff auf das Krankenkassenverzeichnis der ITSG. Diese Option beinhaltet die Möglichkeit eines automatischen Updates zwischen der Beitragsdatei und dem Datenbestand des Anwenders.

(Quelle: http://www.varial.de/sub.htm)

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5.4 IBM DB2 Universal Database for Linux und SAP Standard Application-Benchmarks

Dieses White Paper untersucht die Produkt- und Performance-Vorteile aus der technischen Partnerschaft von IBM und SAP. Die beiden Unternehmen haben eine Loesung geschaffen, die eine hochgradig zuverlaessige und skalierbare e-Business-Plattform bietet. In diesem Paper geht es primaer um die genauen Spezifikationen dieses Benchmarks. Dieses Dokument ist in englischer Sprache.

(Quelle: http://de.itpapers.zdnet.com/abstract.aspx?cid=5&docid=46290)

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