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ERS-IT-News September 2005
- Fachliches
1.1 Erfahrungsbericht zur Umsetzung des Sarbanes-Oxley
Acts zeigt Schwächen der internen Kontrollsysteme auf
1.2 IT Governance Institute Offers Guidance
on the Governance of Outsourcing: Part 3 in Research Series
1.3 hybris gibt mit Product Information Management
neues Tempo bei der Katalogverwaltung vor
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Adobe vereinfacht das Management von PDF-Dokumenten
2.2 Longhorn für Itanium ist der Server für
gewisse Aufgaben
2.3 IBM mit einfacher Speicherverwaltung
2.4 Feature soll in Windows Vista enthalten
sein
2.5 IBM vereinfacht Speicher-Infrastrukturen
mit neuem TotalStorage Productivity Center
2.6 Firefox 1.5 beta due next week
2.7 Longhorn-Server: Itanium nur für spezialisierte
Aufgaben
2.8 Fujitsu Siemens mit weltweit schnellster
Workstation
- IT-Sicherheit
3.1 Firmen packen immer mehr Sicherheit in
ihre Appliances
3.2 Neues IE-Loch trifft voll gepatchte XP-Systeme
3.3 Cisco startet Dienst für Security Admins
3.4 Symantec untersucht Berichte über neues
Sicherheitsleck
3.5 OpenSSH 4.2 erschienen
3.6 Firefox: Unterstützung für SSL 2.0 wird
eingestellt
3.7 Windows-Firewall verbirgt offene Netzwerk-Ports
3.8 Studie: Produktpiraten bescheren IT-Branche
große Verluste
3.9 IFA: Hersteller sollen für Datenschutz
werben können
- Branchennews
4.1 Zimmermann neuer Präsident des Hessischen
Steuerberaterverbandes
4.2 ABN Amro unterzeichnet milliardenschweren
IT-Service-Vertrag mit IBM
4.3 T-Com bringt Highspeed-Internet bis 50
MBit/s
4.4 Finanzinvestor kauft Addison
4.5 IntelliReach Enhances E-Mail Search With
FAST Technology
4.6 Microsoft startet Initiative für Partner
mit Fokus auf Kleinunternehmen
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Peter Höhne wechselt als Director Sales
zu IFS
5.3 Bankenstudie von Accenture und SAP sieht
Trend zur Erneuerung von Kernbanksystemen
5.4 SAP verdreifacht Umsatz mit SAP for Retail
in Asien
5.5 Becker-Antriebe GmbH migriert auf neue
ERP-Version von SSA Global
1 Fachliches
1.1 Erfahrungsbericht zur
Umsetzung des Sarbanes-Oxley Acts zeigt Schwächen der internen
Kontrollsysteme auf
Ab dem 15. Juli 2006 müssen alle Unternehmen, die am US-amerikanischen
Kapitalmarkt vertreten sind, die Vorgaben der sog. Section 404
des Sarbanes-Oxley-Actes (SOA) erfüllen. Für US-amerikanische
Unternehmen gilt die Frist bereits seit dem 15. November 2004.
Die Vorschriften der Section 404 regeln die Einrichtung, Pflege,
Dokumentation und Bewertung eines internen Kontrollsystems zur
Finanzberichterstattung in den Unternehmen. Von dieser Regelung
betroffen sind folglich auch an einer US-Börse (i.d.R.
der NYSE) gelistete deutsche Konzerne sowie deutsche Tochterunternehmen
börsennotierter amerikanischer Gesellschaften. Der SOA
wurde im Juli 2002 von der US-Regierung in Folge zahlreicher
Unternehmenszusammenbrüche erlassen, um das Vertrauen der
Anleger in den Kapitalmarkt wiederherzustellen.
Der aktuelle Bericht Sustainable from the Start von PwC bündelt
erstmals die Erfahrungen, die Unternehmen der Energiebranche
bei der Umsetzung der Vorgaben der Section 404 gemacht haben.
Der Bericht basiert auf einem Roundtable-Gespräch, zu welchem
PwC im März dieses Jahres 26 Topmanager US-amerikanischer
und europäischer Unternehmen der Öl-, Gas- und Stromversorgungsindustrie
nach Madrid eingeladen hatte. Auf Basis der Erfahrungswerte
vor allem der US-amerikanischen Manager, die die erste Phase
der Umsetzung bereits hinter sich haben, gibt der Report zudem
Empfehlungen, wie Unternehmen der Energiebranche von einem nachhaltigen
SOA-Ansatz profitieren können.
Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems
beruhen vor allem auf dem Mangel an qualifizierten und geschulten
Mitarbeitern
Sustainable from the Start zeigt auf, dass in den USA innerhalb
der ersten sechs Monate der Umsetzung der Vorgaben der Section
404 bereits 36 schwerwiegende Mängel, sog. "material
weaknesses", registriert wurden. Mängel dieser Art
werden dann beanstandet, wenn abzusehen ist, dass eine Fehlinformation
innerhalb der Finanzberichterstattung mit großer Wahrscheinlichkeit
durch das interne Kontrollsystem nicht verhindert oder entdeckt
wird. Diese Art von Mängeln müssen öffentlich
bekannt gegeben werden.
Eine genauere Analyse der offengelegten schwerwiegenden Mängel
offenbart speziell bei Unternehmen aus dem Energiesektor vor
allem Defizite im Zusammenhang mit den Ressourcen an qualifizierten
Mitarbeitern: 22 Prozent aller veröffentlichten schwerwiegenden
Mängel betreffen den Bereich der qualifizierten Anwendung
der GAAP (Generally Accepted Accounting Principles). 19 Prozent
der schwerwiegenden Mängel beruhen auf einem Mangel an
ausreichenden und gut ausgebildeten Mitarbeitern, die die Vorgaben
des SOA entsprechend umsetzen können - aber auch an mangelndem
Training des Personals seitens des Unternehmens. Weitere "material
weaknesses" wurden in den Bereichen IT- und Applikationssysteme-Sicherheit
und Benutzerberechtigungen sowie in der Rechnungslegung für
steuerliche Sachverhalte und deren Controlling aufgedeckt (jeweils
11%).
Kurzfristige Lösungen oder nachhaltiger Ansatz?
Die Manager der US-amerikanischen Unternehmen artikulieren im
PwC-Bericht deutlich die wesentliche strategische Entscheidung,
vor welcher all diejenigen Unternehmen der Energiebranche stehen,
die sich derzeit auf die Umsetzung der SOA-Vorgaben vorbereiten:
Zahlt sich ein kurzfristiger Lösungsansatz aus oder lassen
sich die neuen Herausforderungen, die die Umsetzung der Vorgaben
des SOA mit sich bringen, besser durch einen nachhaltigen Ansatz
erfüllen?
Christof Menzies, Partner und SOA-Experte bei PwC im Bereich
Advisory, fasst die ersten Erfahrungen von US-Energieunternehmen
mit Section 404 wie folgt zusammen: "Die Botschaft für
europäische und andere ausländische Unternehmen, die
die Vorgaben bis 15. Juli kommenden Jahres erfüllen müssen,
ist eindeutig: Sie müssen den Aufschub, den Ihnen die SEC
eingeräumt hat, dazu nutzen, die Vorgaben für ein
internes Kontrollsystem von Anfang an als nachhaltigen Prozess
im Unternehmen zu implementieren. Wer zu kurz springt, riskiert
eine auf Dauer wenig tragfähige just-in-time-Lösung".
Unternehmenskultur auf dem Prüfstand
Unternehmen müssen nach Section 404 ihre internen Kontrollprozesse
detailliert und akribisch dokumentieren sowie deren Defizite
identifizieren und korrigieren. Hierzu muss sichergestellt sein,
dass das Unternehmen die Kosten der Umstellung tragen kann und
dass die internen Vorschriften der Kontrolle so ausgestaltet
und umgesetzt werden, dass sie Bestandteil der Unternehmenskultur
sind.
Für die Energiebranche stellt der Sarbanes-Oxley Act eine
gewaltige Herausforderung dar. Öl- und Gasunternehmen sowie
Stromversorger sind traditionell durch eher dezentrale Strukturen
geprägt und agieren in einem Umfeld, das immer komplexer
wird. Interne Kontrolldefizite können schwerwiegende Auswirkungen
auf die Richtigkeit der Finanzberichterstattung haben. Berichterstattung
über Reserven, Stilllegungen, Schwierigkeiten beim Kundeninkasso,
Energy-Trading, Besteuerung und CO2-Zertifikate sind nur einige
Bereiche, die besonders im Fokus dieser Branche stehen.
Checkliste hilft Unternehmen bei der praktischen Umsetzung
PwC hat, basierend auf den Erfahrungen der US-Unternehmen, eine
Liste mit Empfehlungen für die praktische Umsetzung der
SOA 404-Vorgaben zusammengestellt. Die Liste soll dabei helfen,
das neue Instrumentarium von Anfang an kosteneffizient und nachhaltig
anzuwenden. Betroffene Unternehmen sollten dabei drei Voraussetzungen
als Basis für eine bestmögliche Umsetzung schaffen:
eine Organisationsstruktur mit eindeutigen Verantwortlichkeiten,
eine effiziente Betriebsstruktur und eine unterstützende
IT-Struktur.
Interne Kontrollprozesse für nachhaltigen Erfolg
nutzen
"Einige Unternehmen hat die erstmalige Umsetzung des SOA
vor große Herausforderungen gestellt. Aber viele haben
die Chance erkannt, die die Umsetzung der Vorschriften für
eine gleichzeitige effizientere Gestaltung der Organisation
innerhalb des Unternehmens mit sich bringt: Die Offenlegungspflicht
ermöglicht den Gesellschaften den effektiven Wettstreit
um Kapital - und zuverlässig gestaltete, interne Kontrollen
sind auch für die zukünftige Leistung und den Erfolg
eines Unternehmens von großem Nutzen", erläutert
Manfred Wiegand, Global Utilities Leader von PwC.
"Das Roundtable-Gespräch in Madrid zeigte wiederholt,
dass die Vorgaben des SOA die Zeit der Unternehmensführung
erheblich in Anspruch genommen und oft eine Änderung der
Prioritäten nach sich gezogen haben. Die Bilanz des ersten
SOA-Jahres in der US-amerikanischen Energiebranche ist eindeutig
und sollte europäischen Branchenvertretern die Marschrichtung
vorgeben: Wichtig sind ein Top-Down-Ansatz, die Schärfung
des Urteilsvermögens bezüglich interner Kontrollen
auf allen Managementebenen und der Umsetzungskompetenz bei den
Mitarbeitern sowie die Integration der internen Kontrollen in
den Jahres- und Konzernabschluss und deren Prüfung",
so Manfred Wiegand.
(Quelle: http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html
?&tx_ttnews[tt_news]=251&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=c203c03ba2)
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1.2 IT Governance Institute
Offers Guidance on the Governance of Outsourcing:
Part 3 in Research Series
More and more buyers of outsourcing services are dissatisfied
with their service providers and are prematurely terminating
their outsourcing relationships, according to recent studies.
To help organizations effectively govern their relationships
with outsourced service providers—and thus increase their
satisfaction—the IT Governance Institute (ITGI) released
today Governance of Outsourcing, the third of five publications
in the IT Governance Domain Practices and Competencies series.
Each of the publications in the series focuses on an aspect
of one of the five domains of IT governance: risk management,
value delivery, resource management, strategic alignment and
performance measurement. The publications are based on a study
of 200 IT professionals from 14 countries conducted by ITGI
and Lighthouse Global.
Governance of Outsourcing focuses on the resource management
domain and notes that only 24 percent of the organizations surveyed
do not outsource any IT services. Those who do outsource cite
lack of internal technical expertise (48 percent) as the most
common reason for outsourcing, followed by the need to reduce
costs (42 percent).
However, “outsourcing is about how an organization understands
and leverages its capabilities. Accordingly, cost reduction
does not necessarily mean that value is retained or added,”
said Alan Simmonds, CMC, principal consultant at GovIndex, UK,
and co-author of Governance of Outsourcing. “Outsourcing
is a strategic function and resource, and it must be governed
accordingly.”
(Quelle: http://www.itgi.org/Template_ITGI.cfm?Section=News_
Releases&CONTENTID=21396&TEMPLATE=/ContentManag
ement/ContentDisplay.cfm)
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1.3hybris gibt mit Product
Information Management neues Tempo bei der Katalogverwaltung
vor
Elektronische Kataloge sind das Herzstück vieler E-Business-Aktivitäten
- hybris stellt jetzt den neuesten Schrittmacher vor: Mit der
Version 2.0 seiner Catalog Suite erhalten Unternehmen maximale
Flexibilität, um die Informationsgrundlage für Einkaufs-
und Verkaufsprozesse individuell für die Kooperation mit
Lieferanten und Kunden zuzuschneiden. Auf diese Weise kann das
Potenzial der Vertriebskanäle, die sich auf Kataloge stützen
- angefangen von E-Commerce-Projekten über E-Procurement-Initiativen
bis hin zur klassischen Sortimentsübersicht in Print oder
auf CD - optimal ausgeschöpft werden. Die Catalog Suite
2.0 ist ab sofort erhältlich.
Im Vergleich zur Vorgängerversion gibt es bei der Catalog
Suite 2.0 zahlreiche Neuerungen: So lassen sich verteilte Produktinformationen
aus verschiedenen Quellen - sei es von Partnern, Lieferanten
oder getrennten Systemen innerhalb des Unternehmens - effektiv
konsolidieren, um so mehrere Kataloge problemlos parallel verwalten
zu können. Die verschiedenen Versionen werden dabei mit
sehr fein einstellbaren Publikations- und Synchronisationsregeln
zwischen den Datenpools abgeglichen. Der Vorteil: Kundenspezifische
Sortimente lassen sich so schneller erstellen und unterschiedliche
Online-Auftritte für verschiedene Märkte und Zielgruppen
auf einer Multi-Site-Plattform einrichten und verwalten.
Die Unterstützung von Klassifikationssystemen - unter
anderem E-Class, ETIM, UN/SPSC und proficlass - sowie der verbesserte,
Wizard-gestützte Im- und Export von BMEcat-Katalogen garantiert,
dass sich die Datenpools für Multi-Kataloge rasch aufbauen
lassen und dass der Austausch zwischen Herstellern und Abnehmern
reibungslos funktioniert.
Als Spezialist für Product Information Management hat
hybris besonderen Wert darauf gelegt, dass die Catalog Suite
2.0 bei großen Sortimenten die Konsistenz der Produktdaten
in allen Märkten und Kanälen sicherstellt. Nur so
können Unternehmen glaubwürdig gegenüber ihren
Kunden auftreten. Der Schlüssel für Konsistenz liegt
in der gezielten Freigabe von Sortimenten: Produktmanager können
mit einer neuen, so genannten Staging-Funktion den passenden
Inhalt in Form ganzer Bereiche oder einzelner Artikel für
einen Katalog autorisieren. Eine simulierte Vorschau ermöglicht
es, die neuen Sortimente im Online-Shop in Augenschein zu nehmen
und die Produktinformationen optimal abzustimmen, bevor die
endgültige Freigabe erfolgt.
(Quelle: http://www.documanager.de/magazin/news_
h13065_hybris_gibt_mit_product_information_management.html)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Adobe vereinfacht das
Management von PDF-Dokumenten
Adobe wird voraussichtlich in den nächsten Tagen ein Software-Upgrade
vorstellen, mit dem Geschäftsanwender die Daten in PDF-basierten
Dokumenten und Formularen besser verwalten können. Die
Aktualisierung wird die Server Suite 'LifeCycle Document Services'
erweitern, über die PDF-Dokumente gepflegt und verwaltet
werden. Das gilt laut Adobe auch über Unternehmensgrenzen
hinweg.
Beispielsweise kann damit eine Versicherung eine Anwendung entwickeln,
die Formulare verarbeitet, die durch mehrere Hände gehen
sollen. Für die Suite ist auch ein verbessertes Prozess-Management
vorgesehen, wie US-Medien unter Berufung auf Unternehmenskreise
berichten. Die Version 7 der Suite werde dafür zusätzliche
Features bieten.
Zudem wird das Update auch ein Design-Werkzeug sowie einen Java-basierten
Server enthalten, den Adobe mit der Übernahme des Herstellers
Q-Link im letzten Jahr erworben hatte. Mit dem Design-Werkzeug
können Entwickler zunächst einen Ablauf festlegen
und dabei - mit Hilfe von Web Services und XML-Formaten - Daten
aus anderen Anwendungen mit einbeziehen und Zugangsrichtlinien
für die Dokumente entwerfen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-csh/detail.php?nr=23460)
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2.2 Longhorn für Itanium ist
der Server für gewisse Aufgaben
Aus der Tatsache, dass Microsoft die Wintel-Plattform künftig
auch in den Rechenzentren gegen Unix-Systeme positionieren will,
hat das Unternehmen nie einen Hehl gemacht. Auch nicht daraus,
dass der Konzern noch lange nicht da ist, wo er gerne hinmöchte.
Doch jetzt hat der Softwaregigant seine Pläne in einem
Bulletin konkretisiert.
Drei Workloads soll die 64-Bit Version des Sever-Betriebssystems,
das anders als das Windows für die Client-Seite noch immer
unter 'Longhorn' firmiert, besonders gut können: Unternehmensanwendungen,
Datenbanken und selbstentwickelte Geschäftsanwendungen.
Daneben, so erklärte das Team rund um Bob Muglia, Senior
Vice President der Windows Server Group, wolle der Konzern auf
Anwenderwünsche reagieren, und Administration sowie Management
dieser drei Einsatzbereiche verbessern und vereinfachen. Und
auch diese drei Workloads entstammen den Anforderungen, die
sich in der ersten Beta-Version des Longhorn Servers herauskristallisiert
hätten.
Damit richtet sich die Itanium-Version klar an Anwendungen,
die sehr ressourcenintensiv sind. "Der Support sowohl für
x64, als auch für die Itanium-Architektur scheint ein vernünftiger
Ansatz zu sein", urteilt Micahel Cehrry, Analyst bei dem
Marktforschungsunternehmen Directions on Microsoft, den Microsoft
in dem Bulletin zitiert. Damit könnten Anwender einen Großteil
ihres Arbeitsaufkommens von 32-Bit-Systemen transferieren. "Unterstützung
für Itanium erlaubt Partnern und Anwendern Zugriff auf
eine 64-Bit Windows Plattform für Anwendungen mit großen
Anforderungen", so der Analyst weiter. Aber eben auch nur
für diese Anwendungen.
"Aufgaben des Windows Server, die nicht zu diesen Workloads
zählen, wie Fax-Server, Media Services, SharePoint Services,
Datei- und Drucker-Server sowie andere, werden nicht auf Windows
Server 'Longhorn' für Itanium-basierte Systeme arbeiten",
teilt Microsoft mit. Konzentration auf das Wesentliche also.
Ein wichtiger Schritt in Richtung Unix wird Microsoft bereits
mit dem 'Windows Server 2003 R2' gehen, einem Update des aktuellen
Servers, das bereits für Ende des Jahres erwartet wird.
Hier will Microsoft die Services for Unix integrieren, die für
mehr Interoperabilität mit Unix sorgen sollen. Allerdings
werde es in dieser Ausführung keinen Support für Itanium
geben, heißt es aus Redmond. R2 richte sich als Lowend-Server
eher an die Aufgaben, die von der Intanium-Version gemieden
werden.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/ts-csh/detail.php?nr=23451)
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2.3 IBM mit einfacher Speicherverwaltung
Die neue Version von IBMs Software für die Speicherverwaltung
versteht sich besser mit Fremdsystemen. Damit soll sie den wachsenden
Komplexitäten in der Business-Speicherlandschaft entgegenkommen.
Außerdem hat der Konzern Upgrades für 'TotalStorage
DS4800' vorgestellt.
'TotalStorage Productivity Center V2.3' ist geeignet für
die Disk-Storage-Produktreihe 'DS', aber auch für alle
anderen Systeme fremder Hersteller, die nach dem Standard SMI-S
in der neuen Version 1.0.2 gebaut sind. SMI-S, ehemals Bluefin
genannt, integriert die beiden Management-Technologien CIM (Common
Information Model) und WBEM (Web Based Enterprise Management)
und soll Verwaltungsaufgaben in heterogenen Netzwerkumgebungen
übernehmen.
Die neue Version erlaubt Reporting zur Festplattenkapazität
und zu Zuweisungsvorgängen; sie kommt mit einer vereinfachten
Installation und besserer Performance. Außerdem ist jetzt
volle Unterstützung für die Systeme TotalStorage 'DS8000',
'DS6000' und 'DS4800' an Bord. Kunden bekommen die neue Version
gratis.
Und der Midrange-Server DS4800 ist jetzt auch neu. IBM hat zusätzlich
16 GByte Cache eingebaut. Das System bewältigt 550.000
I/O pro Sekunde und unterstützt 67 TByte an Kapazität.
Damit, so der Hersteller, rückt der Server in die Klasse
der Großen auf.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-storenet/detail.php?nr=23458)
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2.4 Feature soll in Windows
Vista enthalten sein
Microsoft hat mit Freeze Dry eine Technologie vorgestellt, die
den Zustand einer Applikation sowie ungespeicherte Dokumente
nach dem Neustart eines Rechners wiederherstellt. Das Feature
soll in Windows Vista enthalten sein.
Durch Freeze Dry will Microsoft eine problemlosere Installation
von Patches sicherstellen, die einen Neustart benötigen.
Zwar ist es das erklärte Ziel der Redmonder, die Zahl der
notwendigen Reboots um 50 Prozent zu reduzieren, ganz ohne Neustarts
wird aber auch Windows Vista nicht auskommen.
Bislang mussten Anwendungen danach erneut manuell geöffnet
und bestimmte Einstellungen wie die Anordnung der Fenster wieder
hergestellt werden. Da ein Neustart häufig auch durch ein
unbedachtes Bestätigen der Dialogbox ausgelöst wird,
kommt es immer wieder einmal zum Verlust nicht gespeicherter
Änderungen in Dokumenten.
Das nächste größere Update der Beta 1 von Windows
Vista soll auf der Professional Developers Conference nächste
Woche vorgestellt werden. Die Beta 2 will Microsoft noch in
diesem Jahr veröffentlichen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/
0,39023144,39136286,00.htm)
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2.5 IBM vereinfacht Speicher-Infrastrukturen
mit neuem TotalStorage Productivity Center
IBM hat eine neue Version des TotalStorage Productivity Centers
mit neuen Features und Funktionalitäten vorgestellt, die
das Management der Speicherinfrastruktur eines Unternehmens
vereinfacht.
Mit dem IBM TotalStorage Productivity Center V2.3 können
Speichersystemen der IBM „DS“- Disk Storage Produktreihe
sowie alle SMI-S-zertifizierten Fremdsysteme effizienter verwaltet
werden. Zu den neuen Funktionalitäten gehört etwa
ein Reporting zur Festplattenkapazität und zu Zuweisungsvorgängen,
sowie eine vereinfachte Installation und leichtere Anpassung
an die Bedürfnisse eines Unternehmens.
Außerdem kündigt das Unternehmen Upgrades für
den IBM TotalStorage 4800 Midrange Storage Server an. Zusätzlich
zum bisher verfügbaren System mit einer Leistung von vier
Gigabit pro Sekunde wird das neue System Model 88A 16 GB Cache-Speicher
und 550,000 I/O pro Sekunde bieten. Der Midrange Server wird
bis zu 67 Terabyte Speicherkapazität unterstützen.
Das System eignet sich besonders für Unternehmen, die für
komplexe Anwendungen die Leistung eines High Performance-Systems
benötigen und große Datenmengen verwalten müssen,
wie dies etwa in der Unterhaltungsbranche oder in der Forschung
der Fall ist.
Das IBM TotalStorage Productivity Center V2.3 Update können
bisherige Kunden ab 2. September kostenlos im Internet herunterladen.
Der neue Server DS4800 Model 88A wird voraussichtlich ab 9.
September erhältlich sein.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/08/30.html)
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2.6 Firefox 1.5 beta due next
week
The first beta test version of the next major upgrade to the
popular Firefox open-source browser will be available to the
public next week, The Mozilla Foundation announced.
Firefox 1.5 Beta 1 will be available next Thursday, according
to a posting in the section of the foundation's Web site devoted
to developer news.
A second beta version of Firefox 1.5 is currently slated for
Oct. 5.
Meanwhile, Firefox 1.5 Release Candidate 1 is scheduled for
Oct. 28. A version described as release candidate is usually
the same as a final version that is made available for users
to test and discover any remaining bugs.
Tuesday's posting didn't go into details of what new features
and improvements Firefox 1.5 will offer users, but, according
to information on The Mozilla Foundation's Web site, some enhancements
Firefox developers have worked on in alpha test versions of
the upgrade include:
• A software update system to streamline product upgrades
• Faster browser navigation
• The ability to reorder browser tabs through drag-and-drop
operations
• Improved pop-up blocking
• Better support for Mac OS X
A Mozilla Foundation spokesman said someone will be available
to comment on the release next week.
(Quelle: http://www.computerworld.com/softwaretopics
/software/story/0,10801,104325,00.html?SKC=software-104325)
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2.7 Longhorn-Server: Itanium
nur für spezialisierte Aufgaben
Eine Rolle als Fax-, File- oder Printserver ist nicht vorgesehen
Microsoft will vom Longhorn-Server auch eine Version für
Intels High-End-Chip Itanium auf den Markt bringen. Diese soll
allerdings nicht das komplette Funktionsspektrum abdecken, sondern
nur als Plattform für wenige sehr anspruchsvolle Anwendungen
genutzt werden können.
Dazu zählen laut einem Microsoft-Bulletin Datenbanken,
spezialisierte Software und Business-Applikationen wie Buchhaltung
und CRM. Eine Funktion als Fax-, File- oder Printserver sei
genauso wenig vorgesehen wie eine Rolle als Streaming- oder
Sharepoint-Server.
Das Vorgehen von Microsoft steht dabei mit den Plänen von
Intel durchaus in Einklang. Der Halbleiterhersteller hat den
Itanium inzwischen als High-End-Lösung für besonders
anspruchsvolle Aufgaben positioniert. Der Chip ist immer häufiger
auch im Supercomputing-Umfeld zu finden.
Die ursprünglichen Bestrebungen, den Server- und Workstation-Markt
zu erobern, sind allerdings gescheitert. Hier hat Intel seinen
x86-basierten Xeon-Chip platziert, der wohl nicht zuletzt auch
als Reaktion auf AMDs Opteron mit 64-Bit-Fähigkeiten ausgestattet
wurde.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39136299,00.htm)
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2.8 Fujitsu Siemens mit weltweit
schnellster Workstation
Dual Core-Opteron-System mit SLI-Grafik von Nvidia
In einer Business-Lounge der Allianz-Arena München präsentierterte
heute Fujitsu Siemens die nach eigener Aussage weltweit schnellste
Workstation. Das Spitzenmodell aus der Celsius-Reihe V830 ist
mit einem Dual Core-Opteron-Chip 275 ausgestattet. Davon passen
gleich zwei in das System, womit dann physikalisch vier CPU-Kerne
zur Verfügung stehen.
Genügend Leistung bietet auch das Grafiksubsystem. Im
Maximal-Ausbau helfen zwei Nvidia Quadro FX4500, die im SLI-Modus
3D-Szenen schnell darstellen. Wahlweise können bis zu vier
Monitore gleichzeitig mit voller PCI-Expressgeschwindigkeit
16x angesteuert werden. Zudem ist die Celsius V830 50 Prozent
leiser als die bisherige Celsius-Version. Gegenüber dem
Mitbewerb konnte man den Vorsprung in Bezug auf die Geräuschentwicklung
weiter vergrößern. "Damit haben wir nicht nur
die leistungsstärkste Workstation, sondern auch die leiseste",
erklärte Wilhelm Geyer, Director Workstations bei Fujitsu
Siemens.
Seit kurzem vermarktet Fujitsu Siemens auch zwei Desktop-Modelle
mit AMD-Technik für Unternehmens-Arbeitsplätze. Die
Gründe finden sich in den technischen Datenblättern:
Die Athlon-Modelle sind im Vergleich zu ihren Intel-Pendants
deutlich effizienter. Während der Intel-Desktop eine Leistungsaufnahme
unter Volllast von 185 Watt aufweist, begnügt sich das
AMD-Modell von Fujitsu Siemens mit 104 Watt. Dadurch ist das
AMD-System mit maximal 27 Dezibel auch deutlich leiser als der
Intel-PC mit 31 Dezibel.
Fujitsu Siemens vermarktet erstmals auf AMD-Technik basierende
Systeme aktiv auch im Profi-Desktop-Bereich. Im Workstation-Segment
war dies schon bisher der Fall. Die bisherigen AMD-Lösungen
für Unternehmen tauchten auf der FSC-Site nicht auf und
wurden nur auf Anfrage ausgeliefert. Die Angst vor dem Verlust
von branchenüblichen Werbekostenzuschüssen seitens
Intel ist einem neuen Selbsbewusstsein gewichen.
Ähnlich wie die beiden Münchner Fußballvereine
wollen AMD und Fujitsu mit der neu belebten Partnerschaft die
Tabellenführung übernehmen. Bleibt nur abzuwarten,
in welcher Liga dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt wird.
Hinsichtlich der Technik spielt man auf jeden Fall in der Champions-League.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39136172,00.htm)
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3 IT-Sicherheit
3.1 Firmen packen immer mehr
Sicherheit in ihre Appliances
Nahezu gleichzeitig haben die beiden Sicherheitsunternehmen
Symantec und SonicWall Security-Appliances mit einer Art All-in-one-Ansatz
auf den Markt gebracht. Den Anfang machte Symantec zu Beginn
der Woche mit der neuen Produktfamilie 'Gateway Security 5600
Series', nur einen Tag später folgte SonicWall mit 'Pro
4100'.
Das Highspeed-Gateway integriert Antivirus, Anti-Spyware, Antispam,
Intrusion Prevention, VPN (Virtual Private Network) und sicheres
WLAN (Wireless Local Area Network), verspricht Jon Kuhn, Chef
für das Produktmanagement bei SonicWall. Ein spezielles
Feature entdecke manipulierten Code in verschlüsselten
VPN-Sitzungen. Ungewöhnlich ist auch die hohe Anzahl von
10 Gigabit-Ports. Dies ziele vor allem auf stark zergliederte
Unternehmen mit einer großen Anzahl von Applikationen
ab, die einen schnellen Zugang zum Internet und eine hohe Port-Dichte
bräuchten.
Symantec richtet sich mit seinen neuen Security-Appliances derweil
in erster Linie an Netzwerkdimensionen, wie sie in Universitäten
zum Einsatz kommen. Einer der Schwerpunkte der Produktfamilie
liegt auch hier auf der Suche nach versteckten Bedrohungen.
Neben den üblichen Antivirus- und Antispam-Features und
einer Firewall bietet die Lösung Intrusion Prevention und
Intrusion Detection. Außerdem sowohl SSL- als auch IPSec-VPN-Verbindungen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=23326)
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3.2 Neues IE-Loch trifft voll gepatchte
XP-Systeme
Der unabhängige Sicherheitsforscher Tom Ferris hat
ein weiteres Loch in Microsofts Internet Explorer (IE) entdeckt.
Betroffen ist die Version 6 des Browsers, wenn sie auf Rechnern
mit Windows XP SP2 (Service Pack 2) läuft, auf dem alle
Sicherheitspatches aufgespielt wurden. Auch andere IE- und Windows-Versionen
könnten von dem Problem betroffen sein, so Ferris.
Das Sicherheitsloch erlaubt nach den Worten des Sicherheitsexperten
"einen kompletten Fernzugriff". Wenn ein Nutzer eine
manipulierte Webseite ansteuere, könne ohne sein Wissen
Schadcode auf einen Rechner installiert werden. Ferris hat Microsoft
bereits informiert, einige Informationen zu der Lücke hat
er auf seiner 'Security Protocols Web Site' veröffentlicht.
Technische Details werden hier allerdings nicht genannt, um
zu verhindern, dass sie in falsche Hände geraten.
Um die Existenz des Problems zu beweisen, hat Ferris solche
Details und den betroffenen Code jedoch Microsoft vorgelegt.
Ein Microsoft-Sprecherin sagte, dass dem Unternehmen ein Bericht
von Ferris vorliege - die Existenz des Sicherheitslecks wollte
sie jedoch nicht bestätigen. Man gehe den Hinweisen derzeit
nach. Für die Nutzer gebe es "im Augenblick keine
Attacken und keine Risiken".
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=23328)
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3.3 Cisco startet Dienst für Security
Admins
Das Hin und Her mit Security-Informationen auf der 'Black
Hat'-Konferenz 2005 hat Auswirkungen: Cisco Systems, einer der
größten Netzwerkkonzerne weltweit, hat einen Dienst
gestartet, der die Administratoren von Netzwerken schneller
über Attacken und die Abhilfe dafür informieren soll.
Unter MySDN (My Self-defending Network) sollen die Kunden über
Bedrohungsszenarien, realistische Gegenmaßnahmen, richtigen
Einsatz der Cisco-Lösungen und Details zu Zusatzprodukten
unterrichtet werden. Und zwar über alle Produktgruppen
hinweg. Das soll den Admins helfen, die Cisco-Netzwerke sicherer
zu machen und überhaupt erst richtig zu verwenden. Und
offenbar soll es auch dazu beitragen, dass sie noch mehr Geräte
bei der kalifornischen Firma bestellen.
Cisco kommt damit aber einem grundsätzlichen Kundenbedürfnis
entgegen: Über die Site sollen sich Informationen gezielter
und schneller verbreiten lassen. Immerhin klagen viele Anwender
darüber, dass sich Hacker oft schon wochenlang über
die besten Hacks einer neu entdeckten Lücke austauschen,
und die CIOs erfahren vom Hersteller eines fehlerhaften Produkts
erst später die Wahrheit, geschweige denn, dass sie zeitnah
mit Hilfe versorgt werden. So ist die Nachricht von MySDN beispielsweise
für Lisa Bickford, Vorstand bei dem Cisco-Kunden InReach
Internet, eine gute Sache. Sie rechnet damit, dass Cisco dem
Versprechen nachkommt, binnen 90 Minuten nach dem Verifizieren
eines möglichen Angriffszieles online die relevanten Informationen
zur Verfügung zu stellen.
Die Ereignisse mit dem IOS-Leck anlässlich der jüngsten
'Black Hat'-Konferenz werden in US-Medien deshalb als einer
der augenscheinlichen Auslöser für die Aktivität
bezeichnet, weil sich im Nachgang möglicherweise frustrierte
Nutzer mit Hackern zu einer unheiligen Allianz zusammen gefunden
haben sollen, die aus Protest gegen das Vorgehen von Cisco die
beschriebene Lücke dauerhaft angreifen will. Näheres
ist dazu aber nicht belegt.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=23338)
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3.4 Symantec untersucht Berichte über
neues Sicherheitsleck
Das Sicherheitsunternehmen Symantec untersucht Berichte,
nach denen sein Produkt 'AntiVirus Corporate Edition 9.0' ein
Sicherheitsleck aufweist. Nach einem Eintrag in der Mailing-Liste
Bugtraq liegt die Lücke darin, wie die Software gespeicherte
Log-in-Daten verarbeitet. Daten wie Benutzernamen und Passwörter
werden in der Text-Datei auf dem Rechner abgelegt.
Diese Daten seien auf dem Rechner für jedermann einsehbar,
wenn das Programm aktualisiert und deshalb eine Verbindung zum
LiveUpdate Server hergestellt werde, hieß es. Man untersuche
die Sache, verlautete von Symantecs 'Incident Response Team'.
Wenn notwenig, werde man schnell eine Lösung liefern, sagte
ein Unternehmenssprecher gegenüber US-Medien.
Zuletzt hatte das Unternehmen im April in zahlreichen Produkten
ein Loch gestopft. Damals lag das Leck in der Scanning-Funktion
für bestimmte Dateien. Ein Hacker konnte mit Hilfe einer
manipulierten .rar-Datei archivierte und verschlüsselte
Inhalte angreifen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=23418)
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3.5 OpenSSH 4.2 erschienen
Schutz vor Fehlern in der zlib und längere Standardschlüssel
Die freie SSH-Implementierung OpenSSH ist in der Version 4.2
erschienen. Die neue Version beseitigt unter anderem zwei Sicherheitslücken,
zum einen beim Forwarding von GatewayPorts und zum anderen bei
GSSAPI.
OpenSSH implementiert die SSH-Protokolle 1.3, 1.5 und 2.0 und
enthält auch einen SFTP-Client und -Server.
In der Version 4.2 wartet OpenSSH zudem mit einer neuen Kompressionsmethode
auf, bei der die zlib-Kompression erst dann zum Einsatz kommt,
wenn ein Nutzer korrekt authentisiert wird. Diese neue Standardeinstellung
soll die Auswirkungen von Fehlern in der zlib-Bibliothek begrenzen.
Dadurch kann es aber zu Problemen mit älteren OpenSSH-Versionen
(bis 3.5) kommen, die, sofern die Kompression in der Konfiguration
erzwungen wird, die Verbindung zu Servern mit dieser neuen Standardmethode
ablehnen.
Zudem wurde die Standardgröße von RSA- und DSA-Schlüsseln
von 1.024 auf 2.048 Bit erhöht.
OpenSSH 4.2 steht ab sofort unter openssh.com zum Download bereit.
(Quelle: http://www.itnews.de/0509/40265.html)
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3.6 Firefox: Unterstützung für SSL 2.0
wird eingestellt
Elf Jahre altes Protokoll gilt als veraltet und unsicher
Aus einem Posting im Mozillazine-Forum geht hervor, dass die
Unterstützung für SSL 2.0 in künftigen Versionen
des Firefox-Browsers deaktiviert wird. Die 1994 von der Netscape
Communications Corporation veröffentlichte 2.0-Spezifikation
des Secure Socket Layer-Protokolls gilt heute als veraltet und
unsicher.
Wegen der zahlreichen und dokumentierten Sicherheitslücken
werde SSL 2.0 auf Servern nur noch selten unterstützt,
so die Mozilla-Entwickler.Inzwischen würden SSL 3.0 und
TLS (Transport Layer Security) 1.0 am weitesten eingesetzt,
da sie den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprächen.
Zurzeit unterstützen alle gängigen Browser SSL 2.0.
Das sicherheitsanfällige Protokoll lässt sich jedoch
im Browser deaktivieren, wozu das Mozilla-Team seine Anwender
auch aufruft. So könnten womöglich die wenigen Website-Betreiber,
die noch ausschließlich auf das alte Protokoll setzen,
dazu bewegt werden, ihre Server auf die moderneren Standards
umzustellen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39136305,00.htm)
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3.7 Windows-Firewall verbirgt offene Netzwerk-Ports
Registry-Hack lässt Regel-Ausnahmen von der Oberfläche
verschwinden
Ein Fehler in der Windows-Firewall könnte offene Netzwerk-Ports
vor dem Anwender verbergen, so Microsoft in einem neuen Technet
Security Advisory. Nach aktuellen Erkenntnissen betrifft das
Problem Windows XP und Windows Server 2003. Ein Patch, der den
Bug beseitigen soll, steht zum Download bereit.
Die Ursache des Problems liegt in dem Zusammenspiel zwischen
der Firewall-Software und der Windows-Registry. In der letzteren
könnten Einträge für Firewall-Ausnahmen so präpariert
werden, dass diese für die Netzwerkkommunikation zugelassenen
Ports in der grafischen Benutzeroberfläche des Tools nicht
angezeigt würden.
Die Kommandozeile lasse sich aber nicht durch die missgebildeten
Einträge beirren, so das Advisory. Die Eingabe von netsh
firewall show state verbose = ENABLE soll weiterhin alle aktiven
Firewall-Ausnahmen anzeigen.
Nach Ansicht von Microsoft handelt es sich bei dem Fehler nicht
um eine Sicherheitslücke, da ein Angreifer, um die Registry
manipulieren zu können, bereits Administratorrechte auf
dem betroffenen System besitzen müsse. So könne der
Bug lediglich von Angreifern ausgenutzt werden, die das System
bereits anderweitig unter ihre Kontrolle gebracht hätten.
(Quelle: http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39136251,00.htm)
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3.8 Studie: Produktpiraten bescheren IT-Branche
große Verluste
Jährlich 100 Milliarden Dollar Umsatzverlust
Nach einer in Kürze erscheinenden Studie von KPMG und der
Alliance for Gray Market and Counterfeit Abatement (AGMA) sind
rund zehn Prozent der weltweit verkauften IT-Produkte Fälschungen
und bescheren der Branche einen jährlichen Umsatzverlust
von 100 Milliarden Dollar. Die Plagiate schädigen zudem
den Wert einer Marke und untergraben die Glaubwürdigkeit
des auf Angebot und Nachfrage basierenden Geschäftsmodells,
so die Studie.
Bruno Wallraf, Sektorleiter Electronics & Software und Partner
bei KPMG: "Das hat zur Folge, dass die Investitionen etwa
in Forschung und Entwicklung in den betroffenen Unternehmen
nachhaltig zurückgehen - eine gerade für die Technologiebranche
gefährliche Entwicklung. Der Umsatz- und Gewinnausfall
bedroht die Zukunft der gesamten Branche."
Das häufigste Alarmsignal für Produktfälschungen
seien in der Regel extrem niedrige Preise. "In der IT-Industrie
kommt aber verschärfend hinzu, dass ein Kunde bei einem
IT-Produkt, das im Internet für 2.500 Dollar verkauft wird,
kaum davon ausgeht, es mit einer Fälschung zu tun zu haben.
Die Sensibilität für die Fälschung technologisch
hochwertiger Produkte ist bei den Konsumenten kaum vorhanden.
Nicht nur die Hersteller haben Nachholbedarf, Warnzeichen zu
deuten, auch die Konsumenten müssen geschult werden",
so Christoph Kampmeyer, Verantwortlich für Intellectual
Property bei KPMG Deutschland.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39136300,00.htm?h)
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3.9 IFA: Hersteller sollen für Datenschutz
werben können
Akzeptanz bei Unternehmen könnte dadurch zunehmen
Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix hat sich für
die Möglichkeit von Datenschutzwerbung für Hersteller
ausgesprochen. Damit könne eine größere Akzeptanz
von Datenschutzbelangen in der Branche erreicht werden, sagte
Dix auf der IFA in Berlin.
Anbieter sollten nicht mit Verboten gegängelt, sondern
mit Werbemöglichkeiten auf die Seite des Datenschutzes
gezogen werden. Dies sei auf Basis einer bundesweiten Zertifizierung
von Herstellern denkbar.
Die Unternehmen könnten dann für ihre Geräte
mit der Einhaltung von Standards zum Persönlichkeitsschutz
werben. Denn mit der zunehmenden mobilen Kommunikation gerate
der Datenschutz für den Einzelnen immer stärker ins
Hintertreffen. Dix äußerte große Bedenken gegen
Vorschläge der EU-Kommission, "auf Vorrat flächendeckend
Daten zu Mobilfunkanrufen zu speichern". Die EU wolle das,
wovor Datenschützer schon in den 80er Jahren gewarnt haben.
(Quelle:http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39136301,00.htm)
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4 Branchennews
4.1 Zimmermann neuer Präsident des Hessischen
Steuerberaterverbandes
Am 10. Mai 2005 wählten die Mitglieder des Steuerberaterverbandes
Hessen in Frankfurt am Main Herbert E. Zimmermann aus Wetzlar
zum neuen Präsidenten und damit auch zum Vorsitzenden der
Steuerakademie. Er tritt die Nachfolge von Rolf Kugelstadt an,
der seit 1991 dem Verband vorstand und nicht mehr kandidierte.
Zimmermann wurde 1941 in Steindorf/Wetzlar geboren, ist verheiratet
und hat eine Tochter. Nach seiner Ausbildung in der Finanzverwaltung
zum Steuerinspektor wurde er 1969 zum Steuerbevollmächtigen
bestellt. Seit 1971 ist er selbstständig tätig. Seine
Bestellung zum Steuerberater erfolgte 1976 und zum vereidigten
Buchprüfer 1989. Bereits 1978 wurde er zum Vorsitzenden
der Bezirksgruppe Wetzlar und 1991 zum Referenten für Öffentlichkeitsarbeit
im Präsidium des hessischen Landesverbandes gewählt.
Zum neuen Vizepräsidenten für Öffentlichkeitsarbeit
wurde der Vorsitzende der Bezirksgruppe Osthessen des Steuerberaterverbandes
Hessen, Uwe Zimmer, Steuerberater aus Fulda, gewählt. Die
anderen Präsidialmitglieder wurden in ihren Ämtern
bestätigt.
(Quelle:http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewOnlineNews.cfm?newsID=13864)
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4.2 ABN Amro unterzeichnet
milliardenschweren IT-Service-Vertrag mit IBM
Die niederländische Bank ABN AMRO hat mit IBM einen weltweiten
IT-Dienstleistungsvertrag über 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen.
Über eine Laufzeit von 5 Jahren wird IBM die Infrastrukturleistungen
für die Bank übernehmen. Dazu gehört der Betrieb
der zentralen Rechenzenten für die strategischen Geschäftsbereiche
wie Commercial and Consumer Clients, Private Clients, Asset
Management und New Growth Markets.
IBM baut außerdem ein Innovation Center auf, um fortschrittliche
IT-Dienstleistungen zur Unterstützung neuer Finanzprodukte
zu entwickeln. Weiterhin wird IBM Leistungen zur Anwendungsentwicklung
übernehmen.
Beim Infrastruktur-Management kommt die Universal Management
Infrastructure von IBM zum Einsatz, eine Automatisierungstechnologie,
die es ABN AMRO ermöglicht, IT-Leistungen - beispielsweise
Rechenleistung, Storagekapazität und Netzwerkbandbreite
- on demand zu beziehen. ABN AMRO wird dabei nur die tatsächlich
benötigten Leistungen bezahlen.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/09/01.html)
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4.3T-Com bringt Highspeed-Internet
bis 50 MBit/s
Walter Raizner, Telekom-Vorstand für Breitband/Festnetz,
hat auf der Berliner Funkausstellung Highspeed-Breitbandanschlüsse
mit bis zu 50 MBit/s ankündigt. Bis 2007 soll das Angebot
in den 50 größten Städten Deutschlands verfügbar
sein.
Mitte 2006 sollen die ersten Städte an ein neues Glasfasernetz
angeschlossen werden, in das T-Com rund drei Milliarden Euro
investieren will. Zudem führt die Telekom Festnetz und
Mobilfunk stärker zusammen: Ab 1. Oktober dieses Jahres
bietet T-Com die Möglichkeit, Anrufe nicht nur für
die eigene Festnetznummer, sondern auch für Mobilfunknummern
entgegenzunehmen - unabhängig vom Mobilfunkanbieter. Egal,
ob der Anruf auf dem Festnetz- oder Mobilfunkanschluss eingeht,
können hinterlassene Nachrichten von einer einheitlichen
Mailbox abgerufen werden.
Zur Cebit 2006 will die Firmentochter T-Mobile mit HSDPA das
bestehende UMTS-Angebot beschleunigen. Die UMTS-Variante mit
schnellerem Downstream soll überall dort verfügbar
sein, wo T-Mobile bereits UMTS-Versorgung bietet. In der ersten
Phase steigt das Tempo auf bis zu 1,8 MBit/s, später sind
Bandbreiten bis zu 7,2 MBit/s beabsichtigt.
Mit »mobile@home« will T-Mobile zudem ein Konkurrenzangebot
zu O2 »Genion« und Vodafone »Zuhause«
anbieten. Kunden sollen damit von zu Hause aus mit dem Handy
zu Festnetzkonditionen telefonieren können. Zudem soll
die Mailbox-Abfrage daheim kostenlos sein. Als »Zu Hause«
dürfte dabei ein Radius von bis zu zwei Kilometern um die
eigene Wohnung definiert werden.
Der kommerzielle Start ist für das erste Quartal 2006 geplant.
Auch ein »sehr attraktiver« Datentarif soll bis
dahin eingeführt werden. Der kabellose Internetzugang soll
wie bei den Wettbewerbern über einen UMTS-WLAN-Router realisiert
werden. Die entsprechende Box will T-Mobile ab Oktober für
Geschäftskunden und ab dem ersten Quartal 2006 auch für
Privatkunden anbieten.
(Quelle: http://www.informationweek.de/cms/938.0.html?&scfp=10401)
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4.4Finanzinvestor kauft Addison
Der britische Finanzinvestor HG-Capital hat für rund 78
Millionen Euro den Softwarehersteller Addison aus dem baden-württembergischen
Ludwigsburg gekauft. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine
Zeitung". Nach Angaben der "FAZ" ist Addison
nach der Datev die Nummer zwei am deutschen Markt für Steuerberatersoftware.
Addison habe im vergangenen Jahr mit rund 280 Mitarbeitern rund
30 Millionen Euro umgesetzt. Der britische Investor , so die
"FAZ", kaufe die Mehrheit des Unternehmens von den
fünf Personen-Gesellschaftern. Der geschäftsführende
Gesellschafter, Dr. Michael Röchner, behalte seine Anteile
und solle Vorstandschef werden.
Von Seiten des Investors HG Capital hieß es, die Marge
von Addison sei für eine Softwarefirma sehr gut. Der Kauf
des Ludwigsburger Unternehmens werde zu 50 Prozent aus Eigenmitteln
finanziert, die restlichen 50 Prozent stammten von der National
Irish Bank. Künftig soll Addison durch neue Produkte im
Bereich Controlling für den Mittelstand noch stärker
wachsen. Der britische Finanzinvestor HG-Capital, die ihren
Sitz in Frankfurt und London hat, so die "FAZ", wurde
ursprünglich von der Investmentbank SG Warburg gegründet
und ist seit 2000 selbstständig.
(Quelle:http://www.forum-kanzleisoftware.de/archives/viewOnlineNews.cfm?newsID=13892)
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4.5 IntelliReach Enhances E-Mail Search
With FAST Technology
IntelliReach plans to integrate FAST’s enterprise
search solution into its next-generation policy-based message
management system.
Fast Search & Transfer (FAST) announced an OEM agreement
with IntelliReach designed to enhance the search capabilities
of IntelliReach’s next-generation messaging management
system. IntelliReach’s solution will be integrated with
FAST InStream, an OEM-specific enterprise search solution developed
to meet the complex application-based search requirements of
independent software vendors.
IntelliReach plans to integrate FAST’s enterprise search
solution into its next-generation policy-based message management
system, scheduled for introduction later this year. “We
are very excited about the business value the combination of
our technologies will deliver,” said IntelliReach CEO
Lance Urbas. “We want to deliver a scalable solution,
as well as one that provides flexibility for future development
initiatives, which makes FAST was the optimal partner.”
"The increased scrutiny and compliance issues associated
with corporate e-mail is an escalating issue for which IntelliReach
has a strong solution,” said , FAST COO Ali I. Riaz. “Quick
searches of a company’s messaging environment using multiple
variables is extremely important to a modern corporation, and
we are confident that FAST InStream will provide IntelliReach’s
customers significant added value."
(Quelle: http://www.compliancepipeline.com/news/170102192)
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4.6 Microsoft startet Initiative für Partner
mit Fokus auf Kleinunternehmen
Microsoft erweitert sein Partner Programm um eine neue
Initiative: Ab dem 1. September 2005 können sich in Deutschland
Vertriebs- und Servicepartner von Microsoft als "Small
Business Specialist" zertifizieren. Diese Zertifizierung
zeichnet Partner aus, die eine besondere Expertise in den Technologieanforderungen
kleiner Unternehmen haben. Die Partner profitieren von einer
Teilnahme an der Initiative, indem ihr Know-how unter anderem
durch ein spezielles Logo besser in der Öffentlichkeit
sichtbar wird. Dies eröffnet ihnen eine breitere Kundenbasis.
Darüber hinaus erhalten die Mitglieder der Initiative Zugang
zu vielfältigen Leistungen von Microsoft. Teilnehmen können
alle Gruppen des Microsoft Partner Programms, also Microsoft
Partner, Certified Partner und Gold Certified Partner. Rund
4.000 deutsche Partner haben bereits online ihr Interesse an
dem Programm bekundet. Der weltweite Launch der Small-Business-Specialist-Initiative
fand im Rahmen der Worldwide Partner Conference von Microsoft
im Juli statt. Bis zum Ende des Fiskaljahres 2006 (30. Juni
2006) plant das Unternehmen, 2.500 Partner in Deutschland für
das Programm zu gewinnen.
"Mit der Small-Business-Specialist-Initiative reagieren
wir auf die Wünsche von Partnern und Kunden", erläutert
Wolfgang Brehm, Bereichsleiter Partner Program & Sales Group
der Microsoft Deutschland GmbH. "Kleinbetriebe benötigen
Technologiepartner, die sich mit speziellen IT-Lösungen
für ihr Segment sehr gut auskennen. Gleichzeitig müssen
diese Experten auf den ersten Blick als solche identifizierbar
sein. Unsere Partner wiederum unterstützt die Initiative
dabei, sich durch die Betonung ihrer spezifischen Kompetenzen
vom Wettbewerb abzuheben. So können sie beispielsweise
das Small-Business-Specialist-Logo für ihre Vertriebsaktivitäten
nutzen und hierdurch ihre Kleinunternehmensexpertise unterstreichen."
Für Microsoft bedeutet die Erweiterung seines Partner Programms
um die Kategorie "Small Business Specialist" eine
weitere Strukturierung seines Vertriebskanals. "Für
uns hat diese Ausgestaltung den Vorteil, dass wir den einzelnen
Partnergruppen gezielte und individuell auf ihre Bedürfnisse
abgestimmte Unterstützung anbieten können", so
Wolfgang Brehm.
Leistungen und Voraussetzungen der Initiative
Mitglieder der Small-Business-Specialist-Initiative können
ein spezielles Microsoft-Logo sowie eine Plakette nutzen, die
sie als Experten für Kleinunternehmen ausweisen. Zudem
werden die Partner auch auf dem Kundenportal von Microsoft als
Small Business Specialists besonders hervorgehoben. Darüber
hinaus können sie den kostenlosen und unlimitierten telefonischen
Pre-Sales Support von Microsoft in Anspruch nehmen. Dieser Service,
der bisher nur Certified und Gold Certified Partnern zur Verfügung
stand, unterstützt die Partner bei technischen und nicht
technischen Fragen sowie auch in Wettbewerbssituationen. Mitglieder
der Initiative haben gleichzeitig die Möglichkeit, an technischen
und vertriebsorientierten Trainings teilzunehmen, die typische
Anforderungen kleiner Unternehmen in den Mittelpunkt stellen.
Um Small Business Specialist zu werden, muss mindestens ein
Mitarbeiter des Partnerunternehmens eine Online-Prüfung
zum Thema Vertrieb und Marketing ablegen sowie über spezielle
Kenntnisse zum Marktsegment Kleinunternehmen verfügen.
Darüber hinaus ist ein fundiertes Wissen zu Microsoft-Produkten
und -Technologien für Kleinbetriebe erforderlich, beispielsweise
zur Implementierung des Windows Small Business Server 2003.
Microsoft unterstützt interessierte Partner durch Workshops
bei der Vorbereitung auf die Prüfung.
Positive Resonanz der ersten Small Business Specialists
in Deutschland
Teilnehmer, die sich bereits vor dem offiziellen Beginn der
Small-Business-Specialist-Initiative in Deutschland zertifizieren
konnten, äußern sich positiv über die Marktpotenziale,
die die Initiative bietet: "Der Small Business Spezialist
ist für ein kleineres Beratungshaus wie unseres ein Alleinstellungskriterium",
so Ulf Spangenberg von der Firma niwis consulting e.K. "Wir
können dem Kunden signalisieren, dass bei uns zertifizierte
Fachkräfte arbeiten, die mit den Anforderungen seines Unternehmens
vertraut sind."
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/
presseservice/meldungen.asp?ID=531429)
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5 Betriebswirtschaftliche
IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Peter Höhne wechselt als Director
Sales zu IFS
Seit Juli verstärkt Peter Höhne als Director
Sales das Management der IFS Deutschland. Der neue IFS-Vertriebschef
ist für die Region DACH (Deutschland, Österreich und
Schweiz) verantwortlich und kann auf Erfahrungen aus 20 Jahren
erfolgreicher Tätigkeit in der IT-Branche zurückgreifen.
Zuletzt arbeitete der 46-jährige bei Netegrity - einem
amerikanischen Anbieter für Security-Software - als General
Manager. In seiner beruflichen Karriere war er in verschiedenen
internationalen Management-Positionen bei namhaften ERP-Anbietern
wie /M/A/I, BAAN und QAD tätig.
Seinen Wechsel zu IFS sieht der Vertriebschef als Chance, mit
dem technologisch und funktional führenden Produkt und
einer klaren Vertriebsstrategie auch in dem umkämpften
Markt für Unternehmenssoftware wachsende Umsätze zu
generieren.
Als Schwerpunkte seiner neuen Tätigkeit sieht Höhne
die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der IFS und eine signifikante
Steigerung des Marktanteils der IFS als führender ERP-Anbieter
für den gehobenen, internationalen Mittelstand.
"Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und bin
davon überzeugt, dass wir unsere anspruchsvollen Ziele
erreichen werden. IFS hat mit der internationalen und innovativen
Lösung IFS Applications die besten Voraussetzungen, um
im Markt sehr erfolgreich zu sein", so Peter Höhne.
"Peter Höhne’s langjährige internationale
Vertriebserfahrung gepaart mit seiner besonders erfolgreichen
Karriere prädestinieren ihn für die Position des Director
Sales bei IFS", sagt Wilfried Gschneidinger, Managing Director
von IFS Deutschland.
(Quelle: http://www.ifsworld.com/de/news_events/
press_release_archive/hoehne.asp?prcat=ne)
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5.3 Bankenstudie von Accenture und SAP
sieht Trend zur Erneuerung von Kernbanksystemen
Finanzinstitute zeigen sich zunehmend unzufrieden mit ihren
Core-Banking-Systemen: Laut der aktuellen Accenture/SAP-Studie
"Redefining Core Banking" planen Banken weltweit,
die Architektur ihrer oft seit Jahrzehnten verwendeten Kernbanksysteme
zu modernisieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
70 Prozent der befragten Führungskräfte sehen durch
mangelnde Flexibilität ihrer heutigen Anwendungen den zukünftigen
geschäftlichen Erfolg bedroht.
Beinahe die Hälfte der Befragten fürchten eine Einschränkung
ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch zu hohe Gesamtbetriebs-
und Wartungskosten. Ein großer Teil der IT-Entscheider
geht davon aus, dass eine komponentenbasierte, serviceorientierte
Architektur (SOA) ihre IT-Landschaft zukünftig entscheidend
prägen wird. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in Kopenhagen
auf einem der wichtigsten Jahreskongresses der Finanzindustrie,
der Sibos 2005, veröffentlicht. Beinahe die Hälfte
der befragten Führungskräfte nannte zudem mangelnde
Systemintegration als ein weiteres Hemmnis ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Viele Banken – 30 Prozent in Europa, mehr als 35 Prozent
im asiatisch-pazifischen Raum und mehr als 20 Prozent in Nordamerika
– planen deshalb, innerhalb der nächsten fünf
Jahre ihre Core-Banking-Systeme auszutauschen.
Die Studie "Redefining Core Banking" untersucht den
aktuellen IT-Status und dessen Auswirkungen auf die Prozessabläufe
der Banken sowie den Planungsstand zur Umgestaltung der Kernbanksysteme.
Die Studie ist die erste ihrer Art, die sowohl die Meinungen
hochrangiger Fach- und IT-Verantwortlicher als auch die von
Mitarbeitern auf der Geschäftsstellenebene – den
tatsächlichen Nutzern der Systeme – untersucht. Die
Umfrage umfasste 1.500 Teilnehmer aus Instituten aller Größen,
darunter 43 der weltweiten Top-100-Banken. 40 Prozent der Befragten
kamen aus dem europäischen, jeweils 30 Prozent aus dem
asiatisch-pazifischen und dem nordamerikanischen Raum. "Die
Wartung ihrer Kernbanksysteme ist für die IT-Abteilungen
der Finanzinstitute überall auf der Welt das größte
Problem", erklärt Octavio Marenzi, CEO des Marktforschungsinstituts
Celent, welches mit der Studie betraut war. "Zunehmend
dynamische Märkte und ein verstärkter Wettbewerb erhöhen
den Druck auf die Banken, sich mit Produktinnovationen und verbesserten
Kundenbeziehungen im Markt zu behaupten. Dies wird viele Institute
dazu bewegen, ihre IT-Architektur innerhalb des kommenden Jahrzehnts
grundlegend zu überdenken und umzugestalten."
Filialmitarbeiter verlangen Reduktion der Backoffice-Aufgaben
Die Kernbank-Thematik ist vor allem für Mitarbeiter in
den Bankfilialen von höchster Bedeutung: In der Umfrage
werden die täglichen Herausforderungen genannt, mit denen
sie durch die seit Jahrzehnten im Einsatz befindlichen Systeme
konfrontiert sind, und die vor allem den Kundenservice beeinträchtigen:
- Fast 40 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Filialmitarbeiter
mit kundenbezogenen Backoffice-Aufgaben anstatt mit direkter
Kundenbetreuung. Im asiatisch-pazifischen Raum sind dies sogar
48, in nordamerikanischen und europäischen Banken hingegen
"nur" 36 beziehungsweise 34 Prozent.
- Verbesserung der Antwortzeiten (38 Prozent) und Anwendungsintegration
(38 Prozent) haben für die Filialmitarbeiter Top-Priorität.
Schnellere Antwortzeiten waren ein besonderes Anliegen in
Europa (50 Prozent), während die Integration verschiedener
Anwendungen im asiatisch-pazifischen (41Prozent) und im nordamerikanischen
Raum (38 Prozent) im Vordergrund stand.
- Prozessverzögerungen zählen zu den am häufigsten
vorkommenden Schwierigkeiten, erklärten 50 Prozent der
hier Befragten. Als weitere Herausforderungen wurden inkonsistente
Kundendaten sowie fehlendes Verständnis für Kundenbedürfnisse
genannt.
- Die Optionen zur Ausweitung bestehender Kundengeschäfte
wurden unterschiedlich bewertet. 54 Prozent der Befragten
aus dem asiatisch-pazifischen Raum sind der Ansicht, dass
dazu die Kundenbedürfnisse besser verstanden werden müssen.
55 Prozent der Teilnehmer in Europa und 41 Prozent in Nordamerika
gaben hingegen an, mehr Zeit für die Kundenbetreuung
zu benötigen.
Bankmanager fordern mehr Flexibilität und Anwendungsintegration
Veraltete Systeme sind aus Sicht der befragten Bankmanager die
Hauptgründe für mangelnde Flexibilität. Durch
permanente Anpassungen sind die Lösungen unnötig komplex
und zudem schwer wartbar. "Die Umfrage zeigt deutlich,
dass viele führende Banken die Notwendigkeit sehen, ihre
internen Abläufe zu vereinfachen", erläutert
Frank Mang, Geschäftsführer im Bereich Financial-Services
bei Accenture. "Sie planen daher neue Core-Banking-Systeme,
die auf einer flexiblen, robusten und zukunftstauglichen IT-Architektur
basieren: Dafür benötigen sie eine serviceorientierte
IT-Architektur. Dieser komponentenbasierte Ansatz ersetzt unnötig
komplexe IT-Systeme und erlaubt es, die IT optimal auf das Geschäftsmodell
abzustimmen. Er schafft die Flexibilität, um neue Geschäftsmöglichkeiten
der Zukunft zu erschließen."
Die Umfrage ergab, dass Fach- und IT-Entscheider stark differierende
Erwartungen bezüglich des hauptsächlichen Nutzens
eines Core-Banking-Systems haben: 39 Prozent der Manager wünschen
sich ein System, das auf Produktinnovation fokussiert, während
IT-Verantwortliche vorrangig ein System erhoffen, das die Ausgaben
hierfür reduziert (40 Prozent).
Die Kosten müssen sinken
Zu hohe Kosten der vorhandenen Core-Banking-Systeme wurden von
der Hälfte aller befragten Führungskräfte als
Problempunkt genannt. Die Studie ergab, dass Banken die Hälfte
ihrer gesamten IT-Budgets für Core-Banking ausgeben. Ein
Großteil dieser Ausgaben umfasst die Anpassung des Systems
an neue Produkte oder die Entwicklung neuer Systemfunktionen.
Im asiatisch-pazifischen Raum geben Banken sogar 70 Prozent
ihres IT-Budgets für die Wartung und Pflege ihres Kernbanksystems
aus.
"Banken müssen ihre Kernsysteme zukunftssicher gestalten,
um eine flexible, anpassbare Lösung zu erhalten, die auch
zukünftige Veränderungen der Branche und Produkte
abbilden kann", kommentiert Thomas Balgheim, Senior Vice
President Financial Services bei SAP. "Wir stehen im Bankenbereich
am Beginn einer Industrialisierung der Informationstechnologie,
mit Parallelen zu den IT-Umwälzungen etwa in der Fertigung.
Durch ein modernes Core-Banking-System können Banken Kosten
sparen, die Mitarbeiter sich verstärkt auf die Kunden fokussieren
und ihnen bedarfsgerechte Produkte und Preismodelle anbieten."
Systemerneuerung mit SOA
Ein großer Teil der befragten IT-Entscheider geht davon
aus, dass eine komponentenbasierte, serviceorientierte Architektur
ihre IT-Landschaft zukünftig entscheidend prägt. Allerdings
haben bislang nur wenige Banken eine konkrete technologische
Road-Map entwickelt. Die Mehrheit der beteiligten Banken hat
jedoch klare Vorstellungen davon, wie sie auf ihre geplanten
Core-Banking-Systeme migrieren wollen. 49 Prozent der IT-Entscheider
und 50 Prozent der fachlichen Führungskräfte wollen
pro Produktlinie auf neue Systeme migrieren, die zweithäufigste
Nennung lag auf der Migration pro Funktionsbereich (28 Prozent
der IT-Entscheider, 29 Prozent der Geschäftsverantwortlichen).
(Quelle:http://www.sap.info/index.php4?
ACTION=noframe&url=http://www.sap
.info/public/de/news.php4/Category-
28893c613963f405e/page/0/open)
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5.4 SAP verdreifacht Umsatz mit SAP for
Retail in Asien
Die Umsätze mit SAP-for-Retail-Branchenlösungen
haben sich im asiatischen Raum innerhalb der letzten zwei Jahre
mehr als verdreifacht. Dies gab SAP anlässlich des SAP
Global Leadership Meetings in Shanghai bekannt.
Mit diesem Ergebnis untermauert das Unternehmen seine Führungsrolle
bei Lösungen für den Handel in der Region Asia Pacific
(APA, ohne Japan). Immer mehr Handelsunternehmen entscheiden
sich bei der Wahl einer Einzelhandelssoftware für SAP,
um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern. Dabei steht vor
allem der Wunsch nach einer leistungs- und anpassungsfähigen
technologischen Basis im Vordergrund, die auf Wachstum und Rentabilität
ausgelegt ist. Folgende Einzelhandelsunternehmen entschieden
sich vor kurzem für die SAP-Lösungen:
- Hong Kong: PLC Group, Sino United Publishing (Holdings)
- Indien: Barista, Café Coffee Day, Hariyali, Pantaloon
Retail India, Vishal Megamart
- Neuseeland: Farmers Trading Company
- Philippinen: Ever Plaza Inc
- Thailand: Index Living Mall, Shin Kong Mitsukoshi Department
Store
Die Unternehmen wollen vor allem ihre zentralen Geschäftsprozesse
optimieren, beispielsweise Beschaffung, Distribution, Transport
und Logistik, Produktentwicklung, Bestandsübersicht, Finanzkontrolle,
die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie das Datenmanagement
am Point of Sale.
SAP for Retail als sichere Investition
Pantaloon Retail India plant, durchgängige Geschäftsprozesse
von der Unternehmenszentrale bis in die landesweit 60 Geschäftsstellen
zu schaffen – vor allem in den Bereichen Finanzmanagement,
Lagerhaltung, Lieferkettenmanagement, Produktentwicklung und
bei der Integration des Point of Sale. Das Unternehmen will
seine Präsenz in der Region kontinuierlich ausbauen, und
setzt dafür auf eine unternehmensweite IT-Plattform um
die immer komplexeren Abläufe zu bewältigen, die Kernprozesse
zu optimieren und somit letztendlich besser auf Kundenwünsche
eingehen zu können.
Sino United Publishing Ltd. (SUP), ein führender Verlag
aus Hong Kong mit mehr als 50 Groß- und Einzelhandelsniederlassungen
in Hong Kong, China, Südostasien, USA und Kanada, wählte
SAP, um Geschäftsabläufe effizienter zu gestalten
und künftiges Wachstum voranzutreiben. mySAP ERP eröffnet
Sino United eine weitreichende, aktive Steuerung seines gesamten
operativen und administrativen Umfeldes. Durch eine Reihe von
Applikationen für Warenwirtschaft, Verkauf und Vertrieb,
Datenauswertung und weitere handelsspezifische Prozesse, ist
SUP in der Lage, kritische Unternehmensanforderungen zu adressieren.
Zahlreiche globale Kunden von SAP, die in Asien geschäftlich
aktiv sind, haben sich ebenfalls für die Handelslösungen
von SAP entschieden, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren.
Samsonite, B&Q and The Body Shop reduzieren mit SAP die
Komplexität ihrer IT und fördern gleichzeitig ihre
Innovationsfähigkeit. Darüber hinaus senken sie Betriebskosten
und realisieren flexible Geschäftsstrategien. So schaffen
die Unternehmen eine solide Basis für ihre Wachstumsziele.
„In Zeiten der Konsolidierung sowohl im Handels- als
auch IT-Bereich haben sich immer mehr Einzelhändler des
asiatischen Raums für SAP for Retail als langfristig sichere
Investition entschieden“, erklärt Léo Apotheker,
Vorstandsmitglied der SAP und verantwortlich für Marketing
und Vetrieb, Beratung und Schulung. „In einer Branche,
die von hartem Margendruck und exakt definierten Erfolgszielen
geprägt ist, bietet SAP Handelsunternehmen konkrete Lösungen,
die sie umgehend erfolgreich einsetzen können. Zum anderen
liefert SAP kundenorientierte Neuerungen, die es ihnen ermöglichen,
sich zukünftigen Veränderungen in ihrer Branche jederzeit
flexibel anzupassen.“
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?
ACTION=noframe&url=http://www.sap.info
/public/de/news.php4/Category-28893c61
3963f405e/page/0/open)
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5.5 Becker-Antriebe GmbH migriert auf
neue ERP-Version von SSA Global
Serienfertiger von Rollladen und Sonnenschutztechniken
geht mit SSA ERP LN in den Echtbetrieb
Hannover, 5. September 2005 – SSA Global (NASDAQ: SSAG),
weltweit tätiger Anbieter von erweiterter Unternehmenssoftware
und Dienstleistungen, hat die Migration der bislang eingesetzten
SSA Baan-Lösung auf SSA ERP LN bei der Becker-Antriebe
GmbH abgeschlossen. Die Becker-Antriebe GmbH will die erweiterten
Funktionalitäten der neuen ERP-Version insbesondere für
die Neuorganisation des Servicebereichs nutzen und damit die
Unternehmensabläufe optimieren. Die Lösung ging kürzlich
in den Echtbetrieb.
Die Migration auf die neue Generation der Unternehmenslösung
von SSA Global erfolgte im Rahmen des "Early Adopter-Programms".
Das Projekt startete im November 2004. Innerhalb von sieben
Monaten erfolgten in jeweils definierten Bereichen einzelne
Testmigrationen von SSA Baan IVc4 auf SSA ERP LN. Anschließend
prüften vorab bestimmte Key-User die migrierten Daten auf
Richtigkeit und Vollständigkeit. Nach der erfolgreichen
Rückmeldung aus allen Bereichen waren die Bedingungen für
einen Live-Betrieb der neuen Lösung gegeben.
Mit den neuen Funktionalitäten von SSA ERP LN konnten einige
individuelle Anpassungen, die in der bislang eingesetzten Version
vorgenommen worden waren, abgelöst werden. Insgesamt arbeiten
nun ca. 100 User mit der neuen Software arbeiten. Eingesetzt
werden die Module Financials, Enterprise Planning, Order Management,
Central Invoicing, Manufacturing und Warehouse Management. Die
verwendete ILS-Lagerschnittstelle wurde durch den SSA Global-Partner
Watermark migriert, der auch die BCI-Barcodeleser angebunden
hat.
“Mit der neuen Generation der ERP-Software haben wir die
Basis für unsere Unternehmensabläufe optimiert. Wir
versprechen uns von SSA ERP LN die verbesserte Aussagefähigkeit
der Daten, insbesondere im Zusammenspiel mit unseren Kunden
und Geschäftspartnern", so Bernd Jöhnk, Leiter
Controlling bei Becker-Antriebe. "Die Zusammenarbeit mit
SSA Global während des Migrationsprozesses verlief zu jeder
Zeit reibungslos und zielorientiert."
(Quelle: http://srv-nld-msls0.baan.com/
mycountry/centraleurope/press/Becker-Antriebe)
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