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ERS-IT-News November 2005
- Fachliches
1.1 Zeitpunkt der Aktivierung von Provisionsansprüchen
1.2 Solvency II: Benchmarkstudie untersucht
Status quo und Erwartungen in der Assekuranz
1.3 First audits in Israel by PCAOB of US at
Brightman-Almagor
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 IBM stellt neue Speichersysteme für KMUs
vor
2.2 Oracle: Beta von kostenloser Datenbank
zum Download
2.3 SP2 für Exchange kommt mit Push-Dienst
2.4 IBM stellt neue Intel-basierte Dual-Core
Server mit X3-Architektur vor
2.5 Immer mehr Unterstützung für OpenDocument-Format
- IT-Sicherheit
3.1 Linux Systems Face Lupper Worm
3.2 Patch-Day: Microsoft stopft kritisches
Sicherheitsloch
3.3 Biometrische Lösung in Phoenix Security-Software
integriert
3.4 Cisco stopft kritische IOS-Sicherheitslücke
3.5 Oracle verfeinert Identity Management
3.6 Gegner von Spyware definieren Hitliste
der Gefährdungen
3.7 Trend Micro Launches Anti-spyware Product
- Branchennews
4.1 Siemens Business Services bietet Linux
an Kooperation mit Red Hat in Europa
4.2 Oracle CFO Greg Maffei resigns after a
short stint
4.3 Gartner: CIOs müssen schneller Ergebnisse
liefern
4.4 Fujitsu Siemens wächst zweistellig
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 SAP R/3-Migration: Die Qual der Wahl
5.3 Suzuki International Europe fährt gut mit
SAP-Lösung von Steeb
5.4 Software-Komplettangebot der DATEV wird
gut angenommen
5.5 Steuerberater können Kreditentscheidungen
beschleunigen helfen
5.6 Varial bindet InfoStore als weiteres Archiv-DMS-System
erfolgreich an
1 Fachliches
1.1 Zeitpunkt der Aktivierung
von Provisionsansprüchen
BFH, Urteil v. 3.8.05, I R 94/03 (veröffentlicht am 26.10.05)1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind u. a. zu aktivieren,
wenn die für die Entstehung wesentlichen wirtschaftlichen
Ursachen gesetzt worden sind und der Kaufmann mit der künftigen
rechtlichen Entstehung des Anspruchs fest rechnen kann.
2. Die Auslegung von Verträgen obliegt dem FG als Tatsacheninstanz
und ist daher für das Revisionsgericht bindend, wenn sie
den Grundsätzen der §§ 133, 157 BGB entspricht
und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstößt.
Der Rechtsstreit wurde von einer GmbH geführt, die im Rahmen
eines sog. Möbelverbunds für Möbelhäuser
günstige Konditionen beim Wareneinkauf aushandelte. Diese
Konditionen wurden in den zwischen der GmbH und den Möbelherstellern
abgeschlossenen „Lieferantenverträgen" festgelegt.
Die Vertragsabschlüsse über die Lieferung der Möbel
selbst kamen unmittelbar mit den Möbelhäusern zustande;
die Hersteller stellten diesen die Waren in Rechnung. Die Möbelhersteller
verpflichteten sich ihrerseits, der GmbH eine „Verbandsabgabe"
in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der mit den Möbelhäusern
getätigten Umsätze zu gewähren. Die GmbH übernahm
über ihre Tochtergesellschaft (T) als sog. „Zentralregulierungsstelle"
die Regulierung. T erhielt dazu Zweitschriften der Rechnungen,
die sie aufgrund eines Zahlungsziels von 20 bis 30 Tagen an
die Möbelhersteller beglich. Daneben war für die Rechnungsregulierung
eine weitere umsatzabhängige Vergütung zu zahlen („Zentralregulierungsgebühr").
Beide von den Möbelherstellern zu entrichtenden Vergütungen
behielt T vom jeweiligen Rechnungsbetrag ein. - Die GmbH meinte,
ihr Anspruch auf die „Verbandsabgabe" sei nicht schon
im Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses bzw. der Lieferung
der Möbelhersteller an die Möbelhäuser zu aktivieren,
vielmehr sei eine Gewinnrealisierung erst mit der späteren
Regulierung durch die damit beauftragte T anzunehmen. Das FA
vertrat dagegen die Auffassung, dass die Ansprüche auf
die Verbandsabgabe jedenfalls mit der Lieferung der Waren durch
die Hersteller an die Möbelhäuser realisiert und somit
zu aktivieren seien. Auf dieser Grundlage erließ das FA
entsprechende Steuerbescheide.
Der BFH teilt die Auffassung des FA. Die GmbH hatte in ihren
Bilanzen das Betriebsvermögen anzusetzen, das nach den
handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung auszuweisen ist (§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG).
Hiernach hat der Kaufmann in seine Bilanz für den Schluss
eines Geschäftsjahres u.a. seine Vermögensgegenstände
und damit seine Forderungen vollständig aufzunehmen. Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sind u.a. auszuweisen, wenn die
für die Entstehung wesentlichen wirtschaftlichen Ursachen
im abgelaufenen Geschäftsjahr gesetzt worden sind und der
Kaufmann mit der künftigen rechtlichen Entstehung des Anspruchs
fest rechnen kann. Diese Voraussetzungen sind gegeben, wenn
der Leistungsverpflichtete die von ihm geschuldete Erfüllungshandlung
erbracht, d.h. seine Verpflichtung „wirtschaftlich erfüllt"
hat. Damit ist dem Leistenden der Anspruch auf die Gegenleistung(die
Zahlung) so gut wie sicher. Sein Zahlungsrisiko reduziert sich
darauf, dass der Empfänger im Einzelfall Gewährleistungsansprüche
geltend macht oder sich als zahlungsunfähig erweist. Dann
aber ist der Schwebezustand des zugrunde liegenden Geschäfts
beendet und der Gewinn aus dieser Leistungsbeziehung realisiert
(§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB). Ohne Bedeutung für
die Gewinnrealisierung ist, ob am Bilanzstichtag die Rechnung
bereits erteilt worden ist, ob die geltend gemachten Ansprüche
noch abgerechnet werden müssen oder die Forderung erst
nach dem Bilanzstichtag fällig wird. Nach diesen Grundsätzen
ist ein Anspruch auf eine Abschlussprovision zu aktivieren,
sobald die Vermittlungsleistung erfüllt ist, nachdem also
der vermittelte Vertrag zustande gekommen ist. - Im Streitfall
stellen die vom Lieferanten zu entrichtenden Provisionen Gegenleistungen
für die Schaffung der Geschäftsbeziehungen dar. Mit
dem Abschluss des jeweiligen Kaufvertrags und der Vereinbarung
des Leistungsentgelts, spätestens jedoch mit der Lieferung
an die Möbelhäuser ist daher auch der Provisionsanspruch
der GmbH wirtschaftlich verdient und somit realisiert.
(Quelle: http://www.rechnungswesen-office.de/SID112.bCauukNyFxI/news
Details?newsID=1130484546.04&d_start:int=1&)
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1.2 Solvency II: Benchmarkstudie
untersucht Status quo und Erwartungen in der Assekuranz
Seit geraumer Zeit beschäftigen sich die Banken weltweit
mit der Umsetzung der neuen Eigenkapitalanforderungen –
besser bekannt unter dem Kürzel "Basel II". Finanzinstitute
haben in den vergangenen Jahren Milliardenbeträge in die
Verbesserung ihres Risikomanagements investiert. Insbesondere
die deutsche Bankenlandschaft hat somit das bankinterne Risiko-Management
an internationale Standards herangeführt.
Eine parallele Entwicklung lässt sich nun auch in der Versicherungsbranche
erkennen. Unter dem Schlagwort "Solvency II" entwickelt
die EU-Kommission derzeit neue Regularien für die Assekuranz.
Folge dieser fundamentalen Änderungen wird ein Paradigmenwandel
in der Versicherungsbranche sein. Die Unternehmen sind nämlich
erstmals gefordert, die Eigenkapitalunterlegung ihrer Produkte
streng unter Risikoaspekten vorzunehmen. Die vielfach üblichen
Quersubventionierungen zwischen unterschiedlichen Versicherungssparten
werden daher ein Ende finden, viele Garantien und Wahlrechte
für den Kunden wird es künftig nicht mehr geben. Experten
erwarten daher, dass Solvency II endgültig die schon lange
erwartete Konsolidierungswelle in der europäischen Assekuranz
auslösen wird.
Die neuen Regularien fordern, dass die Versicherungsunternehmen
ein Höchstmaß an Transparenz bezüglich der tatsächlichen
Risiken ihrer Produkte und Kunden schaffen.
Das Thema Risikomanagement gewinnt daher stark Bedeutung. Risikomanagement
sollte allerdings nicht nur als gesetzlich aufoktroyierte (und
damit lästige) Pflicht verstanden werden. Vielmehr leisten
moderne, dynamische Risikomanagement-Systeme vor allem einen
entscheidenden Beitrag zur Sicherung und Steigerung des Unternehmenswertes
– im Hinblick auf den zunehmenden Wettbewerb um internationales
Kapital erweist sich dies als (überlebens-)wichtiger Erfolgsfaktor.
"Wer das Risikomanagement vernachlässigt, hat ein
Problem – nicht nur mit der Aufsicht", meint dann
auch Helmut Bauer, Erster Direktor bei der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Obwohl die Neuregelung voraussichtlich erst 2009 in Kraft tritt,
müssen sich die Versicherer bereits heute vorbereiten.
Schließlich gilt: Je früher die für Solvency
II erforderlichen Optimierungen in Angriff genommen werden,
desto früher können die Versicherungsunternehmen auch
von den damit verbundenen Vorteilen profitieren. Für Nachzügler
besteht demgegenüber die Gefahr, von der Entwicklung überrollt
zu werden.
Doch wie gut sind die Versicherer überhaupt für Solvency
II gerüstet? In welchem Umfang nutzen sie bereits die Vorteile
eines modernen Risikomanagements? Wo sehen sie die größten
Stolpersteine auf dem Weg zu Solvency II? Welche Veränderungen
ergeben sich für die Kunden?
Diese und ähnliche Fragen werden nun erstmals aus wissenschaftlicher
Perspektive analysiert. In einer von RiskNET in Zusammenarbeit
mit Prof. Dr. Matthias Müller-Reichart (Lehrstuhl für
Risiko-Management des Studienganges Versicherungsmanagement/Financial
Services an der Fachhochschule Wiesbaden) und SAS Institute,
Heidelberg initiierten Benschmark-Studie wird transparent gemacht,
wie gut die Assekuranz in Deutschland, Österreich und der
Schweiz auf das anstehende Mammutprojekt "Solvency II"
vorbereitet ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zu diesem
Zweck wird eine Befragung unter allen maßgeblichen Versicherungsunternehmen
durchgeführt und um vertiefende Einzelinterviews mit "Key-Playern"
der Branche ergänzt. Bis Ende November können Solvency-II-Verantwortliche,
Risikomanager und weitere Interessenten an der Benchmark-Studie
unter http://www.risknet.de/index.php?id=137
teilnehmen.
(Quelle: http://www.risknet.de/RiskNET_News.29.0.html?
&tx_ttnews[tt_news]=261&tx
_ttnews[backPid]=1&cHash=6856aefc65)
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1.3 First audits in Israel
by PCAOB of US at Brightman-Almagor
Representatives of the Public Company Accounting Oversight Board
and the Israel Securities Authority will meet to exchange information
about the Israeli market and results of the audit.
The Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB), a US
agency will carry out their first evaluation at an Israeli accounting
firm. Sources inform "Globes" that a PCAOB team will
audit Brightman-Almagor, a member of the international Deloitte
Touche Tohmatsu accounting chain.
The PCAOB was established as part of the lessons drawn from
huge accounting scandals, especially WorldCom and Enron. The
agency’s job is to examine the quality of work done by
accounting firms that audit companies listed on US stock exchanges.
It is authorized to order changes, and even to bar disqualify
CPAs as auditors.
The PCAOB’s decision to make its first evaluation in Israel
at Deloitte-Brightman-Almagor was a surprise. The accounting
sector expected the first examination to be made at Kost, Forer,
Gabbay and Kasierer, the local member of the Ernst and Young
chain, which audits more Israeli companies listed in New York
than Deloitte-Brightman-Almagor.
The choice of the latter was due to pressure exerted by the
US Congress on the PCAOB to begin its audits this year, and
not, as planned, in 2006. The PCAOB has therefore been conducting
limited audits, and chose not to deal with the largest Israeli
firm in this context.
Senior accounting sources added that the PCAOB had begun its
audit at various Deloitte Touche Tohmatsu branches around the
world, including those in South America, in recognition of the
high quality of the chain’s work.
The PCAOB requires no authorization whatsoever from authorities
in Israel to carry out an audit here. At the same time, the
US agency has coordinated its audit with the Israeli Securities
Authority, and representatives of the two agencies will meet
to exchange information.
Among other things, the Securities Authority will help familiarize
PCAOB representatives with the Israeli market. Findings from
the PCAOB’s evaluation are published, but the PCAOB will
brief their Israeli colleagues on the results of their audit
before official publication.
The Securities Authority regards the PCAOB’s audit as
very important. Government sources said the audit fitted in
with Securities Authority chairman Moshe Tery’s policy
of bolstering supervision and transparency.
(Quelle: http://www.globes.co.il/serveen/globes/
docview.asp?did=1000027215&fid=942)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 IBM stellt neue Speichersysteme
für KMUs vor
Die N5000-Produktserie ist ein Ergebnis der Partnerschaft
mit Network Appliance
Mit dem IBM System Storage N5000 hat IBM eine neue Serie von
Netzwerk-Speichersystemen (NAS) für mittelständische
Unternehmen angekündigt. Sie zielt besonders auf Unternehmen,
die verschiedene Niederlassungen in einem verteilten Netzwerk
zusammengeschlossen haben.
Die neuen Modelle N5200 und N5500 eignen sich für unterschiedliche
Anforderungen an die Datenspeicherung. Beispielsweise können
sie für Disk-to-Disk-Backup, Data Retention oder für
die Datenarchivierung mit WORM-Technologie genutzt werden. Die
N5000-Serie bedient Storage-Zugangsprotokolle wie NAS, iSCSI
für IP SAN und FCP-Protokoll für Fibre Channel-SAN-Umgebungen.
Die Unterstützung für NAS, IP SAN und FC SAN-Umgebungen
funktioniert concurrent oder separat, je nach Kundenanforderung.
Die N5000-Produktfamilie soll ab dem 9. Dezember 2005 am Markt
verfügbar sein. US-Listenpreise beginnen bei der N5200
ab etwa 60.000 Dollar. Die N5000-Produktserie ist ein Ergebnis
der im April geschlossenen Partnerschaft von IBM und Network
Appliance (Netapp).
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/
business/0,39023142,39138187,00.htm?h)
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2.2 Oracle: Beta von kostenloser
Datenbank zum Download
10g Express Edition kann maximal 4 GByte Anwenderdaten verwalten
Oracle hat eine Beta-Version seiner kostenlosen Datenbank 10g
Express Edition zum Download bereitgestellt. Wie ZDNet bereits
Anfang der Woche meldete, will Oracle damit Konkurrenten wie
MySQL besser Paroli bieten können.
"Dieses Angebot ermöglicht es Entwicklern, Datenbank-Administratoren,
unabhängigen Softwareanbietern und Studenten, kostenlos
die 10g Express Edition kennen zu lernen", so Thomas Kyte,
Vice President von Oracle. Die Datenbank basiert auf dem Code
von Oracle 10g Release 2 und sei zu den Varianten Standard Edition
One, Standard Edition und Enterprise Edition kompatibel.
Anwender können also mit der kleinen Version beginnen und
bei steigenden Anforderungen zu den leistungsfähigeren
Varianten wechseln. Applikationen lassen sich laut Oracle ohne
irgendwelche Anpassungen übernehmen.
Damit die kostenpflichtigen Varianten nicht kannibalisiert werden,
hat Oracle den Funktionsumfang der Express Edition eingeschränkt.
So kann die Datenbank nur eine CPU, maximal einen Nutzer pro
System und nur bis zu 4 GByte Anwenderdaten verwalten.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news
/software/0,39023144,39138001,00.htm)
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2.3 SP2 für Exchange
kommt mit Push-Dienst
Microsoft verspricht in seinem Exchange Server Service Pack
2 neue und bessere E-Mail-Funktionen, darunter erweiterten Spamschutz
und Mailbox-Features.
Mit SP2 kommt ein direkter Push-Dienst für E-Mail, der
eine SMS-Nachricht an den Anwender überflüssig macht.
Die musste bislang über das Ankommen neuer Mails informieren.
Die Mails werden jetzt direkt vom Exchange Server auf das mobile
Gerät weitergeleitet. Ärgern wird Microsoft damit
vor allem RIM (Research in Motion) und deren Produkt Blackberry,
die Push E-Mail erst bekannt gemacht haben. Für den Schutz
vor Spam sorgt der Support von Sender-ID, der erlaubt, dass
Unternehmen den Ursprung der Mail zurückverfolgen und so
beispielsweise Phishing-Attacken abwehren zu können.
Außerdem hat Microsoft laut Pressemeldungen die Kompression
der Daten verbessert, damit der Transport noch schneller abgewickelt
werden kann, und auch Sicherheitsfunktionen wie Filterregeln
und Passwortschutz sind neu an Bord.
Erforderlich für SP2 ist allerdings das Windows Mobile
5.0 Messaging und Security Feature Pack auf den mobilen Geräten.
Das ist aber noch ganz neu und wird gerade ausschließlich
von OEMs implementiert, die erste Geräte frühestens
Anfang nächsten Jahres ausliefern. Immerhin hat Microsoft
angekündigt, Interessenten könnten ab November Geräte
kaufen, die Mobile 5.0 herunterladen können.
(Quelle: http://www.silicon.de/
cpo/news-mobile/detail.php?nr=24393)
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2.4 IBM stellt neue Intel-basierte
Dual-Core Server mit X3-Architektur vor
IBM erweitert seine Serverfamilie mit X3-Architektur und stellt
neue Serversysteme mit zwei Prozessorkernen vor. Die neuen Server
sind mit dem Intel Xeon Prozessor 7000 Sequence ausgestattet
(bisheriger Intel interner Code-Name „Paxville MP“).
Zu den vorgestellten Systemen gehört zum einen der xSeries
460 mit Dual-Core Intel Xeon Prozessor-Technologie, der sich
besonders für hoch-skalierte Datenbanksysteme und für
Serverkonsolidierung mit dem „VMware ESX Server“
eignet. Der IBM xSeries 460 wird als günstiger Vier-Prozessor-Server
erhältlich sein, der sich bei wachsendem Bedarf leicht
zu einem 32-Prozessor-System erweitern lässt.
Der IBM xSeries 366 wird ebenfalls mit der Intel Dual-Core-Technologie
als Vier-Prozessor-Server ausgestattet sein. Er eignet sich
besonders für Unternehmensanwendungen wie IBM DB2 Universal
Database, SAP, Microsoft SQL Server, Oracle und für Projekte
zur Serverkonsolidierung.
Mit der IBM X3-Architektur erhalten Unternehmen Möglichkeiten,
die aus der Mainframe-Welt abgeleitet sind. Beispielsweise können
gleichzeitig 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen auf dem System laufen.
Die Rechner eignen sich außerdem besonders für transaktionsintensive
Anwendungen.
Der IBM x366 und DB2 Universal Database haben beim TPC-C Online
Transaction Processing Benchmark 221.017 tpmC (Transactions
per minute C) erreicht, das ist ein neuer Weltrekord bei der
Performance eines Vier-Prozessor-Systems.
Der IBM xSeries 460 und IBM xSeries 366 werden in den nächsten
30 Tagen in den USA erhältlich sein.
Laut einer Umfrage unter 420 Mittelstands- und Großunternehmen
in Nordamerika ist IBM bei den Anbietern von Intel-Servern in
der Zufriedenheitsskala an der Spitze vor HP und Dell. Bewertet
wurde unter anderem die Zufriedenheit mit dem IT-Support, Zuverlässigkeit
der Systeme, Lieferzeiten, Server Management Tools und der Kontakt
zu Lieferanten.
(Quelle: http://www.ibm.com/news/de/de/2005/11/021.html)
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2.5 Immer mehr Unterstützung
für OpenDocument-Format
OpenDocument soll ISO-Standard werden. Meldung vom 02.11.2005
OASIS, die "Organization for the Advancement of Structured
Information Standards", hat das von ihr vorgeschlagene
Dokumentenaustauschformat OpenDocument nun bei der Internation
Standards Organisation (ISO) eingereicht, das "Joint Technical
Commitee" (JTC) der ISO wird über die Zulassung als
gültiger Standard entscheiden.
Die OASIS hatte das freie OpenDocument-Format im Mai 2005 vorgestellt.
Es handelt sich dabei um ein auf XML basierendes Dokumentenformat,
das auf Basis des Dateiformats von OpenOffice.org entwickelt
wurde. OpenDocument ist das in OpenOffice.org 2.0 und von Star
Office 8 verwendete Datenformat. Daneben unterstützen auch
IBM Workplace, Abiword, Koffice, Scribus, Textmaker 2005 und
weitere Anwendungen dieses Format; Corel hat die Unterstützung
durch Corel Wordperfect angekündigt.
Zusätzlich wurde mit dem OpenDocument Fellowship eine Initiative
gegründet, die die Verbreitung des freien Dokumentenformats
fördern will. Mitglieder dieser Initiative sind unter anderem
Gary Edwards (OASIS OpenDocument Technical Commitee), Mark Taylor
(Executive Director des Open Source Consortium) und Richard
Rothwell (Vorsitzender von SchoolForge UK). Zudem wird die Initiative
von der australischen Freiwilligen-Organisation "Friends
of OpenDocument Inc." unterstützt.
Auch der IBM-Vizepräsident Bob Sutor hat die Anwender von
Bürosoftware aufgerufen, das freie OpenDocument-Fomat zu
fördern. Die Anwender sollen verstärkt Druck auf Softwareanbieter
und IT-Verantwortliche ausüben, um zu erreichen, dass die
Kompatibilität zu OpenDocument in Büroanwendungen
integriert wird.
Der Softwarehersteller Phase N hat zusammen mit der australischen
Gruppe "Open Source Victoria" ein Plugin namens "O3"
(OpenOpenOffice) für Microsoft Office angekündigt,
mit dessen Hilfe auch die Microsoft-Software mit dem OpenDocument-Format
umgehen können soll. Details dazu unter phase-n.com/openopenoffice.
(Quelle: http://www.interest.de/cgi-bin/shownews/HOME0/2210.html?cat=&ID=607274629726)
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3 IT-Sicherheit
3.1 Linux Systems Face Lupper
Worm
A worm that affects Linux systems and spreads by exploiting
Web-server-related vulnerabilities has been reported by antivirus
companies, but so far Linux.Plupii, which is also known as Lupper,
hasn’t spread much and isn’t seen as much of a threat,
IDG News Service reported.
The worm spreads by exploiting Web servers hosting vulnerable
PHP/CGI programming language scripts, according to McAfee Inc.
The worm is a derivative of the Linux/Slapper and BSD/Scalper
worms from which it has taken its propagation strategy, McAfee
said in information provided on its Web site. The worm, discovered
Sunday, attacks Web servers by sending malicious HTTP requests
on Port 80, McAfee said. If the server being targeted is running
a vulnerable script at certain URLs and is configured to permit
external shell commands and remote file download in PHP/CGI,
the worm could be downloaded and executed, McAfee said. It can
also harvest e-mail addresses stored in Web server files. The
worm opens a back door on a compromised computer and then generates
URLs to scan for other computers to infect and that can affect
network performance, according to information from Symantec.
Symantec rates the worm as having a medium damage and distribution
threat. As of this morning, it hadn’t spread much, and
Symantec said it is easy both to contain and remove. McAfee
assessed it as a low threat for both corporate and home users.
Linux users should update antivirus software and patches to
protect against the worm, the companies said.
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sapinfo.net/public
/de/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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3.2 Patch-Day: Microsoft stopft kritisches
Sicherheitsloch
Bilder können schädlichen Programmcode einschleusen
Anlässlich des Patch-Day für den Monat November hat
Microsoft ein schwerwiegendes Sicherheitsloch in Windows geschlossen.
Das in der Nacht zu gestern veröffentlichte Security Bulletin
MS05-053 beschreibt mehrere Anfälligkeiten im Windows-Grafikwiedergabemodul,
über die Angreifer schädlichen Code einschleusen,
und so die vollständige Kontrolle über ein betroffenes
System erlangen können. Alle Programme, die Bilder in den
Formaten Windows Metafile (WMF) oder Enhanced Metafile (EMF)
darstellen, sind potenziell gefährdet. Von Windows 2000
über XP bis hin zu Server 2003 ist die Schwachstelle in
allen gängigen Windows-Versionen vorhanden.
Die Verwundbarkeit im Grafikwiedergabemodul erhält von
Microsoft den Schweregrad "kritisch". Nach Redmonds
Bewertungssystem verdienen diese Einstufung Sicherheitslücken,
die von Angreifern ohne Interaktion des Anwenders ausgenutzt
werden können.
In gewohnter Manier stellt Microsoft auch in diesem Monat eine
neue Version des "Windows-Tool zum Entfernen bösartiger
Software" zur Verfügung. Die Software erkennt und
löscht gängige Malware, die sich im System eingenistet
hat, schützt jedoch nicht von vornherein vor dem Befall.
Anwender sollten die zur Verfügung gestellten Updates schnellstmöglich
installieren. Diese können von der Microsoft-Website oder
am einfachsten über Windows Update heruntergeladen werden.
Quelle: (http://www.zdnet.de/security
/news/0,39029460,39138178,00.htm)
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3.3 Biometrische Lösung
in Phoenix Security-Software integriert
Erste Produkte Ende des Jahres erhältlich
Phoenix Technologies bietet ab sofort eine Einbindung der biometrischen
Lösungen von Cogent Systems in die eigene Sicherheits-Software
Trustedcore an. Damit will das US-Unternehmen die eigene Lösung
um einen weiteren Authentifikations-Faktor verbessern. "Der
Zugangsprozess an ein Netzwerk und zu vertraulichen Daten wird
somit sicherer", zeigt sich der Hersteller überzeugt.
Die biometrischen Anwendungen arbeiten mit einem Lesegerät
für biometrische Erkennung und einer Client-Software. Die
End-to-End Sicherheitslösungen richten sich in erster Linie
an Unternehmen und die öffentliche Verwaltung. Erhältlich
sind sie erst gegen Ende des Jahres.
Der Einsatz des Security-Bundles eignet sich laut dem Hersteller
sowohl für die Integration in neue Produktentwicklungen,
als auch für IT Professionals, um die existenten Security-Mechanismen
sinnvoll zu ergänzen. Kompatibel soll die auf Client-Seite
installierte Software sowohl mit biometrischen als auch mit
USB-Lesegeräten sein.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news
/security/0,39023046,39138198,00.htm?h)
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3.4 Cisco stopft kritische IOS-Sicherheitslücke
Netzwerkgeräte mehrheitlich durch Heap-Overflow-Angriffe
verwundbar
Im Rahmen eines am Mittwoch herausgegebenen Security Advisory
hat Netzwerkspezialist Cisco Systems eine neue Version seines
Internetwork Operating System (IOS) veröffentlicht. Das
Update behebt ein schwerwiegendes Sicherheitsloch in dem in
Cisco-Geräten zum Einsatz kommenden Betriebssystem.
Das Dokument warnt vor der Möglichkeit eines Heap-Overflow-Angriffs
auf Cisco-Hardware, mit dem Hacker beispielsweise Router und
Switches unter ihre Kontrolle bringen könnten. Von der
Schwachstelle sind alle Cisco-Netzwerkgeräte mit installiertem
IOS 12.0, 12.1, 12.2, 12.3 und 12.4 betroffen.
Neben der Fehlerbehebung soll die neue IOS-Version zusätzliche
Funktionen zur Überprüfung der Software-Integrität
implementieren. Diese seien dazu gedacht, die Gefahr von weiteren
Angriffen zu minimieren.
Die nun enthüllte Anfälligkeit war bereits im Juli
Teil einer kontroversen Präsentation des ISS-Security-Researchers
Michael Lynn auf der Black-Hat-Sicherheitskonferenz. Damals
war es Cisco jedoch gelungen, unter anderem mit rechtlichen
Mitteln die Verbreitung der potenziell gefährlichen Informationen
zu verhindern.
Betreibern von Cisco-Geräten wird empfohlen, das IOS-Update
schnellstmöglich zu installieren. Experten erwarten in
Kürze Exploits, die das Leck ausnutzen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news
/security/0,39023046,39137988,00.htm)
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3.5 Oracle verfeinert Identity Management
Oracle überarbeitet derzeit die Autorisierungs-Funktionen
der Identity Suite. Mit der Technologie, die der Datenbank-Riese
mit Oblix übernommen hat, soll jetzt die Authentisierung
noch feiner und granularer werden. Oracle hatte das kleine Unternehmen
im März übernommen und bereits kurze Zeit später
die Suite mit der Oblix-Technologie aktualisiert.
"Software für Autorisierung kontrolliert in der Regel
den Zugriff auf Anwendungen anhand von Nutzern und Rollen",
erklärte Prakash Ramamurthy, einer der Gründer von
Oblix und nun Vice President für ID-Management bei Oracle.
"Die Software von Oracle wird aber die Zugriffsprivilegien
über die Ressourcen und deren Attribute prüfen."
Dabei werden vor allem sicherheitsrelevante Dialekte von XML
(Extensible Markup Language) zum Einsatz kommen. So etwa die
Security Assertions Markup Langugage (SAML) oder auch XACML
(Extensible Access Control Markup Language). Diese 'deklarative
Zugriffskontrolle' erlaubt das Erstellen und Kontrollieren von
Regeln für den Zugriff auf Anwendungen in einem Netzwerk.
Über XACML können zum Beispiel bestimmte Anfragen,
die ein Nutzer eingibt, kontrolliert werden. Dabei können
die Attribute des Nutzers, des Protokolls, mit dem die Abfrage
erstellt wurde, oder auch die Art der Authentisierung geprüft
werden. Stellt ein Angestellter etwa über das Web an eine
Anwendung eine bestimmte Anfrage, so kann diese geblockt werden,
wenn er nicht über eine VPN-Verbindung (Virtual Private
Network) auf das Unternehmensnetz zugreift.
Seit der Oblix-Übernahme ist Oracle in der Lage, ganzheitliche
Identifikationssyteme zu liefern. Wie Ramamurthy gegenüber
US-Medien erklärte, ist das Unternehmen in der Lage, den
gesamten Lebenszyklus vom Provisioning über Zugangskontrolle
bis zum Deprovisioning anzubieten. Dabei vertrage sich das neue
Produkt mit dem Single Sign-on des Application Servers und der
Identity Suite. Aber auch in heterogenen Umgebungen ließe
sich der Oblix-Ableger nutzen.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-itsecurity/detail.php?nr=24708)
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3.6 Gegner von Spyware definieren Hitliste
der Gefährdungen
Die Anti-Spyware Gruppe (ASC) hat jetzt zum ersten Mal Richtlinien
veröffentlicht, die Anwendern helfen sollen, unerwünschte
Programme, die ihre Rechner ausspionieren, zu bekämpfen.
Nachdem sich die Spyware-Gegner auf eine Definition geeinigt
haben, was denn nun eigentlich unter die Kategorien 'Adware'
oder 'Spyware' zu zählen sei, will die Anti-Spyware Coalition
nun auch den Usern im Kampf gegen die Computer-Spionage mit
einer art 'Risiko-Bewertung' zur Seite stehen. Dabei werden
die Gefährdungspotentiale mit 'Hoch', 'Medium' oder 'Niedrig'
bewertet.
Wie die Organisation 'Pew Internet and American Life Project'
mitteilte, sorgen sich immer mehr Anwender über die Sicherheit
im Netz. Jedoch unerkannte Programme und Werbung belasten die
Ressourcen des Heimanwenders zum Teil derart, dass der Rechner
schlicht nicht mehr brauchbar ist.
So zeigen die Richtlinien Praktiken auf, die verschiedene Gefährdungslevel
mit sich bringen. Hohes Risiko bergen Programme, die sich ohne
Wissen oder Erlaubnis des Nutzers auf dem Rechner installieren.
Auch Interferenzen von verborgenen Programmen untereinander
oder das 'Abhören' der Kommunikation per Mail oder Instant
Messaging wird als gefährlich eingestuft. Auch wenn Werbung
auf dem Schirm erscheint und nicht klar ist, von welchem Programm
sie stammt, sei höchste Vorsicht geboten, so der Ratgeber.
Weniger risikobehaftet seien Cookies oder das Verändern
der Browsereinstellungen. "Obwohl jedes unautorisierte
Verhalten Risiken mit sich bringt, haben einige Programme doch
schwerwiegendere Auswirkungen und sollten mit mehr Aufmerksamkeit
beobachtet werden als andere", verkündet der Ratgeber.
Aufgrund der Schwierigkeiten, eine einheitliche Definition für
Schadensprogramme zu finden, habe man sich nun darauf geeinigt,
dem Nutzer nahe zu bringen, welche Praktiken am gefährlichsten
sind. Hersteller, die Anti-Viren- oder Anti-Spyware-Produkte
verkaufen, können jedoch nach wie vor nach eigenem Ermessen
die Gefährdungen gewichten und reagieren.
Kritiker sehen in dem Ratgeber eine Art indirekte Anleitung
an die Programmierer von Spionage-Programmen. Die könnten
die Richtlinien dazu verwenden, ihre Programme an den Filtern
der Sicherheitsprodukte vorbeizuschmuggeln.
In einer Mitteilung erklärte die ASC, dass der Ratgeber
lediglich der Anfang einer langwierigen Entwicklung ist. Aber
dennoch ein Schritt, die rechtliche Grauzone ein wenig transparenter
zu machen.
Zumindest in einigen Punkten hat man sich jetzt bei der Definition
von Spy- und Adware geeinigt. Programme etwa, die die Kontrolle
des Nutzers über den Rechner beeinträchtigen, die
die Ressourcen verändern und zum Beispiel Software installieren
und Programme, die sensible Informationen sammeln, verwenden
oder weiterverbreiten, fallen laut der Anti-Spyware Coalition
unter die beiden Begriffe. Eine genaue Abgrenzung der beiden
Termini untereinander hat die Gruppe bislang vermieden. Noch
bis zum 27. November können Interessierte das Dokument
kommentieren.
(Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-antivirus/detail.php?nr=24630)
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3.7 Trend Micro Launches Anti-spyware
Product
Security vendor Trend Micro unveiled its first anti-spyware
product that integrates technologies gained through its acquisition
of InterMute earlier this year.
Trend Micro Anti-Spyware Enterprise Edition, which is the third
product in the company’s standalone anti-spyware solution
set for desktops, detects spyware and cleans up and restores
systems if they get infected. In addition, through a web-based
console, all machines on the network can be managed from one
enterprise server. The company integrated CWShredder software
into the new product, which makes it particularly effective
at detecting spyware programs like CoolWebSearch and its variants.
Max Cheng, general manager of Trend Micro enterprise business
operations, said spyware slows machines, consumes bandwidth
and steals sensitive information from end user systems. “It
reduces productivity, which costs business money,” he
said. “Currently employees may be aware of the threat,
but according to our research, their knowledge is limited, highlighting
the need for greater end-user education and proactive anti-spyware
protection.”
Trend Micro also introduced a new version of its home office
security solution, Trend Micro PC-cillin Internet Security 2006.
The product combines new anti-phishing security with enhanced
antivirus, anti-spyware and anti-spam protection. PC-cillin
Internet Security also provides advanced home network protection,
such as greater parental controls, personal firewall capabilities,
wi-fi security against hackers.
(Quelle: http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sapinfo.net/public/de
/news.php4/Category-28813c6138d029be8/page/0/open)
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4 Branchennews
4.1 Siemens Business Services bietet Linux
an Kooperation mit Red Hat in Europa
Siemens Business Services steigt in den europäischen
Linux-Markt ein: Dabei kooperiert das Unternehmen mit dem Linux-Distributor
Red Hat und wird dessen erster Premier-Business-Partner in Europa
- eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.
Siemens wird künftig europaweit Linux-Software von Red
Hat in seine IT-Lösungen aufnehmen und anbieten.
Siemens ist nun Authorized Support Partner von Red Hat in EMEA
und adressiert in dem Segment künftig öffentliche
Auftraggeber und große Unternehmen. Man biete Beratung,
Implementierung, Migration bis hin zur kompletten Betriebsunterstützung
Erste Kundenprojekte sind nach Unternehmensangaben bereits realisiert
worden. So seien für Siemens 200 Unix-Server gegen intelbasierte
Linux-Server ausgetauscht und dabei Personal-Datensätze
von rund 340.000 Mitarbeitern migriert worden. Weitere Projekte
habe man unter anderem beim belgischen Kreditinstitut Crédit
Agricole und der Oberfinanzdirektion Hannover durchgeführt.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/
business/0,39023142,39138115,00.htm)
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4.2 Oracle CFO Greg Maffei
resigns after a short stint
The former Microsoft exec was only in the job four
months
Oracle Corp. has lost its chief financial officer for the second
time this year. The company said late today that Greg Maffei
will leave later this month.
"Greg has told us he's looking at a terrific professional
opportunity," said Oracle CEO Larry Ellison in a written
statement. "We wish him well."
A former Microsoft Corp. executive, Maffei spent just four months
at Oracle after joining the company in late June. He replaced
Harry You, who left Oracle in March after eight months with
the company. You departed to take over as CEO of services company
BearingPoint Inc.
Oracle's CFO position has become a revolving door since longtime
CFO Jeff Henley vacated the office in 2004 to become Oracle's
chairman. Oracle said that Co-President Safra Catz will take
over CFO duties as she did following You's departure. Oracle
now intends for Catz to permanently fill the job and is not
conducting a search for a new CFO, a company spokeswoman said.
Official confirmation of Maffei's departure came right after
Wall Street analysts publicly questioned his absence at recent
industry events. Oracle postponed a planned meeting with financial
analysts last week, a delay Oracle Co-President Charles Phillips
attributed at the time to family emergencies, and Maffei canceled
a scheduled appearance at an investment conference hosted by
The Goldman Sachs Group Inc.
"We have grown increasingly convinced that there are legitimate
questions regarding Mr. Maffei's status at the company,"
Goldman Sachs analyst Rick Sherlund wrote today in a note to
clients.
Prudential Equity Group LLC analyst Brent Thill voiced similar
concerns in his own research note. "Management has failed
to give a consistent reason for [Maffei's] absence," Thill
wrote shortly before Oracle announced Maffei's resignation.
"We believe Oracle needs to confront the issue with a consistent
message to avoid volatility in the stock and avoid the current
speculation about his status with the company."
Oracle is losing its CFO at an awkward time. The rabidly acquisitive
company has been gobbling up a steady stream of smaller software
makers, and it's working to finalize its $5.85 billion acquisition
of Siebel Systems Inc. The U.S. Department of Justice recently
requested more details from Oracle about the deal, which Oracle
hopes to close early next year.
(Quelle: http://www.computerworld.com/
managementtopics/management/story
/0,10801,105920,00.html)
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4.3 Gartner: CIOs müssen
schneller Ergebnisse liefern
Der CIO heutiger Prägung steht unter Druck. Um seine
Existenz langfristig zu sichern, muss er seine Rolle neu definieren
und schneller Ergebnisse liefern, fordert das Marktforschungs-
und Beratungshaus Gartner.
"Rapid Results - faster RoI". Unter dieses Motto stellte
Gartner sein jährliches Symposium ITxpo in Cannes. Damit
trage man den gewandelten Anforderungen der IT-Verantwortlichen
Rechnung, erklärte Gartner-CEO Gene Hall in seiner Eröffnungsrede:
"Die meisten CIOs wollen einen Return on Investment für
ihre Projekte in weniger als 18 Monaten erreichen." Das
habe eine aktuelle Umfrage ergeben. Der rasante technische Wandel
zwinge die IT-Manager, ihre Vorhaben schneller durchzusetzen.
Hinter der Zielvorgabe steckten aber auch Existenzängste:
67 Prozent der Befragten sahen ihren Job als gefährdet
an. Eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu
rascheren Ergebnissen liege in den noch immer weit verbreiteten
Legacy-Anwendungen, so Hall. Die zum Teil mehr als 20 Jahre
alten Systeme komplett auszutauschen, gilt als teuer und zeitaufwändig.
Deshalb schreckten die meisten Unternehmen vor dieser Aufgabe
zurück. Praxiserfahrungen zeigten, dass der vielbeschworene
Big Bang oft gar nicht nötig sei. Einigen IT-Shops sei
es gelungen, stufenweise neue Funktionen zu erstellen und auf
diese Weise die unflexiblen Altanwendungen allmählich abzulösen.
Gartner-Analyst Tom Bittman nannte weitere Hürden: "Viele
Unternehmen haben eine IT-Bürokratie aufgebaut, die alles
andere als effizient ist." Innerhalb großer IT-Abteilungen
seien Mauern entstanden, die eine Zusammenarbeit behinderten.
Gleiches gelte für das Verhältnis von Fachabteilungen
zur IT-Organisation. Mehr Agilität und Flexibilität
forderte sein Kollege Brian Gammage aber auch von den Herstellern.
Die starren Software-Lizenzmodelle zeigten, dass sich die Industrie
noch nicht ausreichend auf neue Techniken wie Multicore-CPUs
oder Virtualisierung eingestellt habe. Um die aktuellen Probleme
zu lösen und sich für die Zukunft zu rüsten,
müssen CIOs eine Reihe strategischer Fragen beantworten,
erläuterte Gartner-Experte Andy Kyte. Zunächst gelte
es, die Rolle der IT-Organisation im Unternehmen klar zu definieren.
Soll sie lediglich als "Enabler" dienen oder direkt
zum Geschäftserfolg beitragen? Ersteres entspräche
der traditionellen Auffassung, wonach die IT die benötigten
Systeme zu möglichst niedrigen Kosten zur Verfügung
stellt. "Neun von zehn IT-Organisationen spielen heute
eine Enabling-Rolle", so Kyte. Die bessere Alternative
ist aus seiner Sicht eine Organisation, die Innovationen vorantreibt
und so den Geschäftserfolg steigert. Sie setze sich zusätzliche
Ziele wie die Erhöhung der Kundenzufriedenheit oder die
Reduzierung des Lagerbestands. Neben solchen grundsätzlichen
Erwägungen sieht Gartner IT-Verantwortliche vor weiteren
strategischen Entscheidungen. Dazu gehört die Frage, wann
unternehmensfremde Client-Systeme auf das eigene Netz zugreifen
dürfen. Eine strikte Blokadepolitik, wie sie die Unternehmen
in den vergangenen Jahren verfolgten, sei heute nicht mehr sinnvoll,
argumentiert Kyte. Effizienz und Motivation der Nutzer könnten
darunter leiden. Die damit entstehenden zusätzlichen Sicherheitsrisiken
sollten Unternehmen in Kauf nehmen und entsprechende Strategien
entwickeln. Neue Möglichkeiten der Virtualisierung erleichterten
die Einbindung externer Rechner erheblich. So ließen sich
beispielsweise private und geschäftliche Partitionen auf
einem Mitarbeiter-PC via Software- oder Hardwarevirtualisierung
einrichten. In Sachen Enterprise-Anwendungen propagierten die
Gartner-Analysten einmal mehr den Aufbau einer komponenten-basierenden
Business Process Platform. Sie soll die existierenden ERP- und
sonstigen Anwendungspakete ersetzen und mehr Flexibilität
bei der Veränderung von Geschäftsprozessen bringen.
Service-orientierte Architekturen und Web-Services bilden die
technische Basis für diesen Ansatz. Unternehmen müssten
sich entscheiden, ob sie diesen Weg aggressiv, selektiv oder
konservativ beschreiten wollen, empfahl Kyte.
(Quelle: http://www3.computerwoche.de/
index.cfm?pid=254&pk=568428)
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4.4 Fujitsu Siemens wächst
zweistellig
Fujitsu Siemens Computers (FSC) hat nach vorläufigen
Zahlen im erste Halbjahr einen Umsatz von 2,870 Milliarden Euro
erzielt.
Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von zwölf
Prozent für den Zeitraum von April bis September dieses
Jahres. Firmenchef Bernd Bischoff erklärte auf der Hausmesse
VISIT 2005 European IT Forum ferner, dass das Unternehmen seinen
Gewinn um 33 Prozent steigern konnte. Der Gewinn vor Steuern
sei im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um sieben Millionen
auf 27 Millionen Euro gestiegen. Bei den Stückzahlen habe
FSC ein Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
erreicht.
Fujitsu Siemens Computers habe sich "ein weiterhin profitables
und nachhaltiges Wachstum" zum Ziel gesetzt, heißt
es weiter. Der Fokus liegt dabei unter anderem auf den Regionen
Mittlerer Osten, Südafrika und Zentral-Osteuropa.
(Quelle: http://www3.computerwoche.de/index.cfm?pid=254&pk=568419)
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5 Betriebswirtschaftliche
IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 SAP R/3-Migration: Die Qual der Wahl
Nach wie vor stehen viele SAP-Anwender vor der Wahl,
auf R/3 Enterprise oder das modernere Mysap ERP zu migrieren.
Die Aussicht auf neue Funktionen spielt dabei oft nur eine untergeordnete
Rolle.
Seit SAP mit "Mysap ERP 2004" den Nachfolger von R/3
ins Rennen geschickt hat, fragen sich Anwender, wie sie ihre
ERP-Umgebung modernisieren sollen. Entweder wechseln sie innerhalb
der R/3-Welt auf das letzte Release 4.7 oder sie migrieren auf
das Ablöseprodukt.
Melitta wollte neues ERP-Produkt
Im Herbst vergangenen Jahres hatte sich die Firma Melitta aus
Minden mit den beiden Alternativen R/3 Enterprise und Mysap
ERP 2004 auseinandergesetzt. Man entschloss sich zur Migration
auf den R/3-Nachfolger, die zu Pfingsten dieses Jahres vollzogen
wurde. "Wir können einen Release-Wechsel nur alle
vier bis fünf Jahre durchziehen, daher wollten wir ein
möglichst modernes Produkt", so Frank Deges, Bereichsleiter
Neue Medien bei der Melitta Unternehmensgruppe. Zudem hatte
die IT-Tochter des Konzerns, die das Business-System betreibt,
den Wunsch geäußert, lieber mit einem neuen Produkt
Know-how aufbauen zu wollen.
Eins-zu-Eins-Upgrade
Nicht ausschlaggebend für Melitta waren dagegen die über
R/3 hinausgehenden Funktionen von Mysap ERP 2004 wie etwa "Employee
Self-Service" (Urlaubsanträge, etc.) "und Internet
Sales" (Web-Shop). Vielmehr wollte das Unternehmen die
heute genutzten R/3-Funktionen im Sinne eines Eins-zu-Eins-Upgrades
auf den neuen Release-Stand heben. Gemeint ist damit, von R/3
4.5B auf die "ERP Central Component" (ECC) umzusteigen.
Diese, so bestätigen Deges und andere SAP-Kenner, würde
praktisch R/3 4.7 entsprechen. Somit komme der Umstieg einem
Release-Wechsel innerhalb der R/3-Generation gleich. Dabei wird
es laut Deges aber nicht bleiben. "Wir wollten zunächst
auf ECC wechseln. Auf diese Weise können wir künftig
sukzessive Techniken wie Internet Sales und RFID einführen."
Die Unterstützung für die Radio Frequency Identification
realisiert SAP innerhalb der Infrastrukturplattform "Netweaver",
auf der Mysap ERP 2004 und mittlerweile alle neuen Produkte
aufsetzen.
(Quelle: http://www3.computerwoche.de/knowledge
_center/enterprise_resource_planning/567991/)
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5.3 Suzuki International Europe fährt
gut mit SAP-Lösung von Steeb
Die SUZUKI International Europe GmbH hat sich für
den Einsatz von mySAP ERP entschieden. Die Einführung erfolgt
durch das SAP-Systemhaus Steeb Anwendungssysteme GmbH. Ab Mitte
2006 werden rund 200 Mitarbeiter am Standort Bensheim mit der
Lösung des Marktführers arbeiten.
Suzuki löst die Steeb-Software SC/400 ab, die seit mehreren
Jahren im Einsatz war. Die Tochtergesellschaft des bekannten
Automobil-, Motorrad- und Marineherstellers entschied sich zugunsten
von Steeb aufgrund der langjährigen engen Zusammenarbeit,
des Verständnisses der Geschäftsprozesse durch das
Systemhaus sowie dessen AS/400-Know-how. Mit der Lösung
mySAP ERP werden bei Suzuki künftig die betriebswirtschaftlichen
Aufgaben in den Bereichen Finanzwesen, Controlling, Materialwirtschaft
und Treasury ausgeführt.
„Das Deutschlandgeschäft von Suzuki hat in den letzten
Jahren deutlich Fahrt aufgenommen. Zur Unterstützung der
Geschäftsprozesse benötigen wir daher eine Unternehmenssoftware,
die leistungs- und zukunftsfähig ist. Die ERP-Lösung
von SAP hat sich in unserem Auswahlprozess gegen Oracle und
Microsoft durchgesetzt. Und Steeb überzeugte uns nicht
zuletzt aufgrund der sehr guten Erfahrungen, die wir in den
vergangenen Jahren mit der SAP-Tochter gesammelt hatten.“,
so Thomas Riech, General Manager der Suzuki International Europe
GmbH.
Suzuki plant, den Automobil-Marktanteil in Deutschland bis 2008
mit 50.000 verkauften Automobilen von derzeit 0,8 auf 1,4 Prozent
zu steigern. Bei den Motorrädern will Suzuki wieder die
Nummer-Eins-Position übernehmen und bis 2007 über
30.000 Zweiräder verkaufen.
(Quelle: http://www.steeb.de/infocenter/presse/news/441/)
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5.4 Software-Komplettangebot der DATEV
wird gut angenommen
Das Mehrwert-Angebot der DATEV eG ist auf dem besten Weg,
sich zu einer Erfolgsgeschichte zu entwickeln. Guten Grund für
diese Prognose liefert jedenfalls der Start der zu außergewöhnlich
günstigen Konditionen angebotenen Software-Suite, die die
komplette Bandbreite an Anwendungen für die steuerliche
Beratung beinhaltet: Zeitweise mehr als 100 Bestellungen am
Tag nimmt die Genossenschaft seit Einführung des Angebots
zum DATEV Kongress im September entgegen. Mit dem Mehrwert-Angebot
hat DATEV auch für bisherige Wenignutzer einzelner Programme
einen Anreiz geschaffen, die Steuerberatungs-Software in ihrer
gesamten Vielfalt einzusetzen.
Die Mehrwert-Suite deckt alle Ansprüche an Software ab,
die erfahrungsgemäß in einer Steuerberatungskanzlei
bestehen. Durch das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis
des Komplettangebots tritt das Kostenkriterium bei der Auswahlentscheidung
für eine Software hinter das Nutzenargument für die
Kanzlei zurück. Maßstab für den Programmeinsatz
ist ausschließlich die optimale, softwareunterstützte
Prozessorganisation in der Kanzlei.
Durch die gewählte Preisstaffelung fällt die bei
Komplett-Nutzung realisierbare Ersparnis gegenüber den
jeweiligen Programm-Einzelpreisen bei Kanzleien mit wenigen
Arbeitsplätzen am deutlichsten aus.
Von zusätzlichen Sonderkonditionen profitieren Kanzleien,
die ihr IT-Management auslagern möchten. Denn für
Nutzer des Mehrwert-Angebots gilt eine vergünstigte Preisstaffel
für die Dienstleistung DATEVasp, in deren Rahmen sie ihre
Anwendungen komplett auf Servern im DATEV-Rechenzentrum betreiben
lassen können.
(Quelle: http://www.datev.de/portal/
ShowPage.do?pid=dpi&nid=18015&zg=n)
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5.5 Steuerberater können Kreditentscheidungen
beschleunigen helfen
Schnelle Kreditentscheidungen sind für Unternehmen
betriebswirtschaftlich enorm wichtig. Zeit kann gerade hier
sehr viel Geld bedeuten. Eine wesentliche Grundlage bei diesen
Entscheidungen bilden die Informationen des Jahresabschlusses.
Werden dessen Daten elektronisch an die Bank übermittelt,
beschleunigt dies den gesamten Entscheidungsprozess. Über
das Rechenzentrum der DATEV können Steuerberater Daten
des Jahresabschlusses ihrer Mandanten sicher und bequem auf
elektronischem Weg an die Genossenschaftsbanken sowie die Deutsche
Bank und die Dresdner Bank übermitteln.
Durch die Teilnahme am elektronischen Übertragungsverfahren
lassen sich zwei (zum Teil sehr zeitintensive) Stationen einsparen,
die bisher der eigentlichen Analyse der Abschlussdaten vorangingen:
Zum einen der Postweg für die Übersendung der Unterlagen,
zum anderen das Erfassen des eingereichten Zahlenmaterials in
der Bank. Daneben spricht noch für die elektronische Abschlussdatenübermittlung,
dass Erfassungsfehler durch das automatische Einspielen der
Daten ins Analyseprogramm der Bank minimiert werden.
Nutzt der Steuerberater darüber hinaus den Ratingreport
Banken oder das Programm Unternehmensanalyse der DATEV, kann
er den Kreditvergabeprozess zudem positiv beeinflussen. Da er
dann Zugriff auf das Bankenschema erhält, weiß er
bereits im Vorfeld des Kreditgesprächs, auf Basis welcher
Kennzahlen die Bank zu ihrem Urteil gelangen wird. Durch diese
Kenntnis können Berater und Mandant sich besser auf die
zu erwartenden Fragestellungen vorbereiten, wodurch sich die
Bilanzbesprechungen deutlich effizienter gestalten lassen.
Da bei der Abschlussdatenübermittlung ausschließlich
verdichtete Kontenwerte übermittelt werden, braucht der
Unternehmer keine Angst vor zu viel Einblick von Seiten der
Bank haben. Weder Einzelbuchungssätze noch Schemata sind
Bestandteil der übertragenen Werte.
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=18016&zg=n
(Quelle: http://www.datev.de/portal/
ShowPage.do?pid=dpi&nid=18016&zg=n)
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5.6 Varial bindet InfoStore
als weiteres Archiv-DMS-System erfolgreich an
Die Varial Software AG hat die Archivlösung "InfoStore
DMS iSeries" an ihre Softwareprodukte für das Finanzwesen,
Controlling und die Personalwirtschaft erfolgreich angebunden.
InfoStore DMS iSeries ist eines der führenden Dokumentmanagementsysteme
für IBM-iSeries-Anwender. Es handelt sich dabei um eine
schlanke und leistungsstarke Lösung für integriertes,
unternehmensweites Speichern und Abrufen vieler verschiedener
Dokumentarten und sonstiger Geschäftsinformationen. Über
eine einzige Benutzeroberfläche ist jederzeit der direkte
Zugriff auf alle Dokumente auf allen Systemen gewährleistet.
Als Best-of-Breed Lösungsanbieter kooperiert die Varial
Software AG mit ERP- und branchenspezifischen Business-Software-Anbietern,
in deren Systeme die Varial-Produkte vollständig integriert
sind und die nun auch „InfoStore“ als GDPdU-konforme
Archivlösung ihren Kunden anbieten können. Varial-Anwender
erhalten mit „InfoStore“ ein GDPdU-konformes auswertbares
elektronisches Archiv, in das die Daten mit allen notwendigen
Ordnungskriterien revisionssicher ausgelagert werden können.
Die Dokumente lassen sich direkt aus der Varial-Software archivieren
und wieder recherchieren. Sowohl der unmittelbare (Z1) wie auch
der mittelbare (Z2) Prüferzugriff und die Datenträgerüberlassung
(Z3) im Rahmen der GDPdU sind somit sichergestellt.
Folgende Funktionen wurden realisiert:
- "Druck" der steuerrelevanten Ausgaben (z.B. Journale,
Kontoauszüge..) direkt ins Archiv
- Aufruf der archivierten Ausgaben direkt aus dem Finanzwesen!
(Bi-Direktionalität!)
- Anzeige von gescannten Belegen aus den wichtigen Drill-Down-Bereichen,
z.B. aus OP-Anzeige, Buchungen, Fälligkeitsanzeigen etc.
(Quelle: http://www.varial.de/)
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