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ERS-IT-News November 2006
- Fachliches
1.1 Risikomanagement als Rating-Faktor
1.2 Hilfestellung zur Sarbanes-Oxley-Compliance
1.3 Der Automatisierungsgrad von
Dokumentprozessen – Maßstab für die Unternehmenseffizienz
1.4 Steuerpflichtige müssen uneingeschränkt von Urteilen profitieren
1.5 Geplante Befugniserweiterung für
Bilanzbuchhalter - Gefahr für Mandanten und Steueraufkommen
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft stellt Entwicklertools für Vista
vor Unternehmen will zur Erstellung von Vista-Anwendungen ermuntern
2.2 Acer stellt neuen Dual-Core-Xeon-Server
vor Rackmount-Chassis hat Platz für fünf SCSI-Platten und sieben PCI-Karten
2.3 PeopleSoft co-founder launches his ERP Workday
2.4 Update: Microsoft dehnt Mietsoftware auf ERP aus
2.5 Microsoft: Office 2007 released to manufacturing
- IT-Sicherheit
3.1 EU sieht Erfolg bei Aktionsplan "Sicherheit im Internet"
3.2 Windows Vista: Datenschutzprogramm "Cardspace" vorgestellt
3.3 Linux-Kenner warnt vor Sicherheitsproblemen
3.4 Sicherheitslücke im Internet Explorer 7 aufgetaucht
3.5 Blühender Markt mit gefälschten Bank-Webadressen
3.6 IT-Sicherheit: Viele Unternehmen spielen ein riskantes Spiel
- Branchen News
4.1 Insolvenzverschleppung bei Benq Mobile?
4.2 Oracle weiter im Kaufrausch
4.3 Kräftiges Umsatzplus bei Itelligence
4.4 Internetprovider dürfen nur Verbindungsdaten für Rechnung speichern
4.5 Microsoft kauft für 240 Millionen US-Dollar Linux
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Sage mit Fitnesstest zur Umsatzsteuererhöhung
5.3 Flexibilität groß geschrieben: IFS fokussiert mit
neuen Features auf effizientes Service- und Facility-Management
5.4 New Enterprise Support
5.5 Jahresabschluss: Neue Programme zur Konsolidierung
5.6 Varial präsentiert World Edition für die Personalwirtschaft
1 Fachliches
1.1Risikomanagement als Rating-Faktor
Das Risikomanagement als Rating-Faktor gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. So hat beispielsweise Standard & Poor's (S&P) die lang- und kurzfristigen Counterparty-Credit-Ratings von Merrill Lynch auf 'AA-/A-1+' von zuvor 'A+/A-1' erhöht. Als Grund für die Hochstufung führten die Analysten vor allem die langfristige Verbesserung der Profitabilität und des Risikomanagements bei dem Institut an. Zudem habe Merrill Lynch sich erfolgreich wieder auf die wichtigen Geschäftsbereiche konzentriert. Welche Bedeutung das Risikomanagement als Rating-Faktor hat, zeigt sich auch bei der aktuellen Hochstufung von Goldman Sachs auf ebenfalls 'AA-/A-1+' von zuvor 'A+/A-1'. "Die Hochstufung geht auf die langfristige Verbesserung der Liquidität und des Risikomanagements zurück", so Standard & Poor's zur Begründung. Goldman Sachs sei unter den Investmentbanken zum führenden Handelshaus geworden. Die Ratings von Lehman Brothers ('A+/A-1') zeigen ebenfalls ausdrücklich eine starke Kostenkontrolle und ein exzellentes Risikomanagement. Allerdings sei das Unternehmen auch Kreditrisiken ausgesetzt, so die Begründung zur jüngsten Ratingbestätigung.
Solvency II als Treiber in der Assekuranz
Der Umgang mit Risiken und Kapital hat auch bei vielen Versicherungsunternehmen in den letzten Jahren einen dramatischen Bedeutungswandel erfahren. Die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit hat gezeigt, dass Kapitalanlagerisiken teilweise nicht optimal gemanagt und die Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Risiken häufig unterschätzt wurden. Hohe Verluste waren die Folge. Immer mehr Unternehmen erkennen jedoch mittlerweile die Notwendigkeit eines Risikomanagement-Ansatzes, der nicht mehr allein auf die Steuerung von Einzelrisiken abstellt, sondern die Risikoposition des Unternehmens als Ganzes in den Vordergrund stellt. Ein weiterer Treiber dieser Entwicklung sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen und insbesondere Solvency II. Standard & Poor’s hat der zunehmenden Bedeutung des Risikomanagements Rechnung getragen und im Oktober 2005 Enterprise Risk Management (ERM) als eigenständigen Ratingfaktor eingeführt. Dabei verschaffen sich die Analysten zunächst einen Überblick über die verschiedenen Risikoarten (Kredit-, Markt-, Versicherungs- und operationale Risiken). Der Fokus der Untersuchung liegt dann auf den Risikoarten mit der höchsten Bedeutung für das Unternehmen. Risikomanagement kann aus Sicht von Standard & Poor’s aber nur dann zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil führen, wenn es auch eine strategische Komponente enthält. Ein Unternehmen, das seine Risiken regelmäßig erfasst und bewertet, kann diesen auch das angemessene Risikokapital zuordnen. Damit ist es in der Lage, festzustellen, welche Aktivitäten Wert schöpfen oder Wert vernichten. Auf dieser Basis kann die Unternehmensleitung dann gezielt entscheiden, welche strategischen Geschäftsfelder sie ausbauen, reduzieren oder einstellen möchte. Erst die volle Einbindung des ERM in die Unternehmensstrategie und -steuerung ermöglicht es dem Unternehmen, sein Risiko- und Chancenpotenzial regelmäßig abzugleichen und damit sein Risiko-/Renditeprofil zu optimieren.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET-News.29.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=
518&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=c7bce5be8e)
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1.2 Hilfestellung zur Sarbanes-Oxley-Compliance
Das IT Governance Institute (ITGI) hat die weltweit gültigen IT-Kontrollrichtlinien bezüglich des Sarbanes-Oxley Act überarbeitet und unter www.itgi.org kostenlos zum Download bereit gestellt. Die erste, 2004 veröffentlichte Ausgabe wurde mehr als 250.000 Mal heruntergeladen. Unternehmen weltweit verwenden sie seither zur Beurteilung der Informationstechnologie-(IT)-Kontrollen bei der Unterstützung der Sarbanes-Oxley-Compliance und Einhaltung anderer Finanzabschluss-Anforderungen. Fachleute aus vielen Unternehmen, darunter die führenden 10 Buchhaltungsfirmen und andere Experten, waren an der Erstellung der Publikation beteiligt. Das Dokument wurde einem 60-tägigen Exponierungsprozess unterzogen und anhand der von mehr als 100 Beitragsleistenden eingegangenen Kommentare verbessert. Die zweite Ausgabe umfasst bezüglich der Erstellung von Abschlüssen und IT-Kontrollen seit der Veröffentlichung der Erstausgabe gelernte Lektionen, darunter v. a. die Notwendigkeit, einen risikobasierten Top-Down-Ansatz bei Sarbanes-Oxley-Compliance-Programmen zu verfolgen, um zu gewährleisten, dass den Bereichen mit hohem Risiko ausreichende Aufmerksamkeit gewidmet wird. Weitere Verbesserungen umfassen:
- Stärkerer Fokus auf Scoping und Risikobeurteilung
- Spezifische Richtlinien zur Priorisierung und Definition von Kontrollen
- Details zum Identifizieren und Adressieren von Anwendungskontrollen und Bereitstellung eines Business Case für deren Verwendung
- Vereinfachte Bereitschafts-Roadmap
- Querverweis auf COBIT 4.0
Einblicke in kulturelle und Personenmanagementfragen zur Hervorhebung der menschlichen Faktoren, die bei der Sarbanes-Oxley-Compliance berücksichtigt werden müssen
Auflagen des Sarbanes-Oxley Act erfüllen
,,Viele Unternehmen haben ihre ersten zwei Sarbanes-Oxley-Zyklen durchlaufen und benötigen Hilfe zur Verbesserung der IT-Kontrollen, Reduzierung von Risiken und Wertverbesserung. Wir konnten auch einen Anstieg bei den internationalen Unternehmen feststellen, die sich registrieren lassen, und die Sarbanes-Oxley und ähnliche Gesetze ansprechen und Unterstützung benötigen", so Ken Vander Wal, CISA, CPA und einer der Entwickler der Publikation. ,,Diese Publikation hilft Führungskräften und Fachleuten, den aktuellen Zustand ihrer IT-Kontrollumgebung zu beurteilen, Kontrollen zu entwerfen, um die Auflagen des Sarbanes-Oxley Act zu erfüllen und eine Compliance-Teststrategie zu entwickeln."
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET-News.29.0.html?&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews
[tt_news]=512&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=11c1ad8d34)
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1.3 Der Automatisierungsgrad von Dokumentprozessen – Maßstab für die Unternehmenseffizienz
IDC, Anbieter im Bereich der IT-Marktbeobachtung/IT-Consulting und Esker, Anbieter von Lösung für die automatisierte Verarbeitung und Verteilung elektronischer Geschäftsdokumente, geben die Veröffentlichung eines neuen White Papers zum Thema: "Der Automatisierungsgrad von Dokumentenprozessen - Maßstab für die Unternehmenseffizienz" bekannt.
Auf der Basis zahlreicher Marktinterviews, die IDC mit den Leitern IT und Organisation in Unternehmen geführt hat, sowie unter Zugrundelegung von durch IDC erhobenen primären Marktdaten, befasst sich das White Paper mit der Automatisierung von Dokumentenprozessen im Unternehmen. Das White Paper kommt zu dem Schluss, dass dieser geschäftskritische Bereich in vielen Unternehmen noch nicht als Quelle für beträchtliche Kosteneinsparungen und eine Steigerung der Wertschöpfung erkannt worden ist.
Die Automatisierung von Dokumentenprozessen: ein Markt, der im Vergleich zum Anwendungsmarkt das Vierfache an Dynamik aufweist.
Ein weltweiter Markt mit einem prognostizierten Potenzial von mehr als 900 M$ im Jahr 2006.
Gemäß IDC wird der Markt der Automatisierung von Dokumentenprozessen in den kommenden drei Jahren von einer starken Dynamik geprägt sein, die bereits 2006 ein Wachstumspotenzial von 24,2% aufweist mit einer prognostizierten durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 22,7% in den Jahren 2005 bis 2009. Darauf basierend lässt sich ein Umsatzpotenzial für Lizenzen und Wartungsverträge in Höhe von 1 662 Millionen Dollar im Jahr 2009 ableiten.
Im Vergleich dazu liegen in derselben Periode die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsprognosen im Anwendungsmarkt (ERP, CRM, BI….) bei lediglich 5,7%.
Deutlich mehr Potenzial im europäischen Markt im Vergleich zum Weltmarkt
Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate sollte in Europe in den Jahren von 2005 bis 2009 23,1% betragen. Damit ist mit einem Anstieg des jährlichen Umsatzes im Bereich Lizenzen und Wartungsverträge von 196 M$ im Jahr 2005 auf bis zu 519M$ im Jahr 2009 zu rechnen.
Komplette und integrierte Lösungen werden von den meisten Unternehmen bevorzugt
Die dem White Paper zugrunde liegende Analyse zeigt deutlich, dass Unternehmen bei Ihrer Wahl kompletten und integrierten Lösungen den Vorzug geben. Die Wahl der richtigen Lösung ist Schlüsselfaktor für den gesamten Projekterfolg. Entscheidende Faktoren sind dabei:
- die Möglichkeit der Dokumentenverteilung über unterschiedliche Transportmedien (und Multimedia) wie etwa elektronischer Versand per E-Mail, Website, Versand in verschiedenen File-Formaten, Fax, SMS, XML-Dateien usw.
- Schnittstellenanbindung an zentrale Unternehmensanwendungen, um sämtliche Informationen über einen Kunden in einem zentralen System verwalten zu können, für die automatisierte Erfassung bestimmter Kundeninformationen (Kundennummer, Adresse etc.), und um Dokumente aus Unternehmensapplikationen personalisieren zu können, sowie um eine Verknüpfung zwischen eingehenden und ausgehenden Dokumenten für eine bessere Datenkoordination herzustellen und für eine Ausweiterung der Verteilmöglichkeiten direkt aus Unternehmensanwendungen
- Technische Faktoren wie etwa die sichere Dokumentenübertragung oder Einbindung von Spezialisten in das Projekt
- Organisatorische Faktoren wie das Change Management und die stufenweise Projekt-Implementierung.
Automatisierung von Dokumentenprozessen: Definition gemäß IDC
" Der Markt für Lösungen zur Automatisierung von Dokumentenprozessen umfasst Lösungen, die es den Unternehmen ermöglichen, den Papierverbrauch für ihre Verwaltungs- und Kommunikationsprozesse zu reduzieren. Die Automatisierung bietet angepasste Lösungen zur Erstellung und Verteilung von Dokumenten: Automatic Document Recognition (ADR), E-Billing, Faxserver, EDI, Mail on Demand oder elektronische Archivierung.
Diese Lösungen ermöglichen die Automatisierung von Verwaltungsprozessen, die traditionell auf der Verteilung von Papierdokumenten beruhen."
Quelle: (http://www.documanager.de/magazin/
news_h20551_der_automatisierungsgrad_von.html)
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1.4Steuerpflichtige müssen uneingeschränkt von Urteilen profitieren
Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) fordert den Gesetzgeber auf, eine generelle Änderungsvorschrift für Steuerbescheide zugunsten der Steuerpflichtigen einzuführen.
Der DStV fordert deshalb eine Änderung des Verfahrensrechts dahingehend, dass bestandskräftige Steuerbescheide bis zum Ablauf der grundsätzlich vierjährigen Festsetzungsfrist nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs, des Bundesverfassungsgerichts oder des Europäischen Gerichtshofs auf Antrag des Steuerpflichtigen geändert werden können. Das Steuerrecht wird immer komplizierter und ist für das Gros der Steuerpflichtigen undurchschaubar. Verursacher und gleichzeitig Nutznießer des Phänomens ist der Staat. Steuerbescheide werden mangels Einspruch bestandskräftig. Begünstigende Urteile in Steuersachen können den Steuerpflichtigen nach heutiger Rechtslage dann nicht mehr zu Gute kommen.
Quelle: http://www.rechnungswesen-office.de/SID112.RrnSmUVRq_A/newsDetails?
newsID=1162805555.63&d_start:int=5&b_start:int=0)
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1.5 Geplante Befugniserweiterung für Bilanzbuchhalter - Gefahr für Mandanten und Steueraufkommen
Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV), sprach sich in seiner Eröffnungsansprache zum 29. Deutschen Steuerberatertag in Berlin vehement gegen die Absicht aus, Bilanzbuchhaltern die Befugnis zur selbstständigen Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen einzuräumen. Dies ist im Rahmen des 8. Steuerberatungsänderungsgesetzes geplant.
Die Umsatzsteuer ist eine komplexe Steuer, deshalb können die Voranmeldungen nur bei fundierter Kenntnis der nationalen und internationalen Rechtsmaterie korrekt erstellt werden. Über dieses Wissen verfügen die Bilanzbuchhalter auf Grund ihrer Ausbildung jedoch nicht, führte Pinne aus. Fehlerhafte Umsatzsteuervoranmeldungen bedeuten eine Gefahr für das Steueraufkommen, denn die Finanzverwaltung ist auf Grund der Masse der Anmeldungen nicht in der Lage, die Richtigkeit der Anmeldungen in jedem Fall zu überprüfen. Zudem bleibt der Mandantenschutz auf der Strecke, so Pinne, denn die geplante Neuregelung schafft ohne Not einen Steuerberater 2. Klasse. Pinne rief dem Auditorium nochmals ins Gedächtnis, dass dies auch die Auffassung der vorherigen Bundesregierung war, die gerade aus Gründen des Verbraucherschutzes und zur Sicherung des Steueraufkommens den Bilanzbuchhaltern keine Befugniserweiterung einräumen wollte. Diese Überlegungen sind auch heute noch richtig und dürfen nicht beiseite geschoben werden, appellierte Pinne an die anwesenden Politiker.
Quelle: (http://www.rechnungswesen-office.de/SID112.RrnSmUVRq_A/newsDetails?
newsID=1162809270.69&d_start:int=3&b_start:int=0)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft stellt Entwicklertools für Vista vor
Unternehmen will zur Erstellung von Vista-Anwendungen ermuntern
In der Hoffnung, Software-Entwickler zur Erstellung von Windows-Vista-Anwendungen anzuspornen, stellt Microsoft drei Tools vor. Auf zwei Entwickler-Konferenzen, der Microsoft Tech Ed in Barcelona und der VS Connections in Las Vegas, kündigt der Software-Riese die Veröffentlichung der Entwicklungsprogramme an.
Neben .Net Framework 3.0 wird es ein Plugin für "Visual Studio 2005 Tools für Office" sowie die zweite Beta des Webentwickler-Toolkits ASP.Net AJAX (Codename: Atlas) geben.
.Net Framework 3.0 wird benötigt, um Vista-Anwendungen zu entwickeln und zu betreiben. Die Software erlaubt es Entwicklern, Anwendungen zu erstellen, die Vistas neue Benutzerschnittstelle, Kommunikationssystem und Sicherheitsfeatures nutzen. Windows Vista soll für Geschäftskunden Ende November erhältlich sein. Privatanwender müssen sich hingegen noch bis Januar 2007 gedulden.
Mit dem Plugin für "Visual Studio 2005 Tools für Office" lassen sich Anwendungen für Excel, Word und andere Office-2007-Programme erstellen. Das Addon ermögliche es Entwicklern, Anwendungen zu programmieren, die das neue User-Interface und andere Besonderheiten von Office 2007 nutzen, sagte Microsoft-Produktmanager Brian Goldfarb. Das Update soll Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden.
Das Atlas-AJAX-Tool für Webentwickler soll die Erstellung von Webanwendungen beschleunigen, die in einem Browser oder auf einem Server laufen. Die Software ist mit den gängigen Standards kompatibel und soll problemlos mit anderen serverbasierten Scriptsprachen wie PHP zusammenarbeiten. Eine Testversion des Tools werde gegen Jahresende als freier Download bereit stehen, erklärte Goldfarb.
Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39148686,00.htm?h)
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2.2 Acer stellt neuen Dual-Core-Xeon-Server vor
Rackmount-Chassis hat Platz für fünf SCSI-Platten und sieben PCI-Karten
Acer hat einen neuen Dual-Core-Xeon-Server vorgestellt, der beim Einbau in ein Rack vier Höheneinheiten einnimmt. Die Preise für das Modell Altos R910 beginnen je nach Konfiguration bei 5654 Euro.
Neben 64-Bit-Prozessoren aus der Intel-Baureihe Dual Core Xeon MP bietet der Server einen Systembus mit 800 MHz und Quad-Channel-Speicherbus. Die Hardware unterstützt Intels Virtualization-Technologieprogramm und wurde für die Lösung VMware zertifiziert. Für Erweiterungen stehen sieben PCI-Express- und PCI-X-Steckplätze zur Verfügung. Fünf davon sind Hot-Plug-fähig, die Karten können während des Betriebs gewechselt werden.
Das Chassis hat Raum für bis zu fünf Hot-Swap-SCSI-Festplatten. Die maximale Speicherkapazität beträgt 1 TByte. Die Platten können über RAID (Stufen 0, 1, 5 und 10) verbunden werden. Außerdem kann ein externer 5,25-Zoll-Laufwerksschacht mit einem Bandlaufwerk für Backups belegt werden.
Acer liefert den Altos R910 mit einigen Software-Utilities aus, darunter der Acer Server Manager (ASM) und Acer Easy Build. Das Acer E-Business Value Pack umfasst die Backup-Lösung Brightstor Arcserve und das Antivirenprogramm E-Trust Antivirus von Computer Associates. Acer gewährt drei Jahre Vor-Ort-Garantie.
Quelle: (http://www.zdnet.de/news/hardware/
0,39023109,39148708,00.htm)
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2.3 PeopleSoft co-founder launches his ERP Workday
Dave Duffield, the co-founder of PeopleSoft Inc., is hoping he can duplicate the success of his previous applications venture, although this time around, he's focusing on hosted software.
Duffield and some of his former PeopleSoft colleagues Monday announced the general availability of the first of four planned suites from their new on-demand enterprise resource planning (ERP) software company Workday Inc.
The first suite, Workday Human Capital Management (HCM), is already deployed at two companies -- Menlo Park, Calif.-based multichannel customer service firm Kana Software Inc., which employs 150 staffers, and San Diego-based biotechnology player Biosite Inc., which has a head count of 1,100. Workday has three other customers close to going live with its HCM suite, according to Duffield, who is Workday's co-founder and CEO.
Looking ahead, Workday plans three other suites in the areas of financial, resource and revenue management that it expects to release next year. At the same time, the company will "deepen and broaden" its HCM offering, Duffield said.
Workday also announced four key partnerships, and the most significant is with Microsoft Corp. The software giant to date has limited presence in the on-demand applications market, with the focus on hosted customer relationship management (CRM) software, not ERP. Workday and Microsoft are hoping to provide integration between Workday software and Microsoft's Outlook, SharePoint Server and Exchange Server products some time next year.
Turning to the other partnerships, systems integrator Accenture Ltd. is building a practice around Workday's technology. Payroll specialist Automatic Data Processing Inc. is integrating its PayForce product with Workday's offerings. In addition, Workday has embedded Cape Clear Software Inc.'s enterprise service bus as part of its core infrastructure.
Duffield blamed Oracle Corp. for his re-entry into the software world.
Toward the end of the 18-month hostile takeover bid that Oracle waged to acquire PeopleSoft, Duffield came out of retirement to rejoin PeopleSoft. "We worked like crazy for several months to keep PeopleSoft from the clutches of Oracle," he said. "When Oracle prevailed, it inadvertently opened a door for us." Duffield and former PeopleSoft colleague Aneel Bhusri founded Workday in March 2005, and the Walnut Creek, Calif.-based company now employs 65 people.
Duffield is keeping PeopleSoft's former emphasis of looking after its staff and of good customer service with his new venture, he said. He believes the world needs another ERP player to make it easier for customers to change, use and integrate back-end applications. Workday has architected its software with Web 2.0 in mind, Bhusri said, with the applications including XML and AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) along with built-in analytics and reporting.
Workday is initially focusing its hosted software on North American upper midmarket companies with 1,000 to 5,000 staffers and annual revenue of $200 million to $1 billion, Bhusri said. The vendor hopes to begin introducing global functionality in the second half of 2007 to cover countries such as Australia and the U.K., as well as going after business in the Asia-Pacific region, he added.
The company doesn't expect to release pricing for its hosted applications until January, but it will probably be on a per-employee annual subscription basis, Bhusri said.
Quelle: (http://www.computerworld.com/action/article.do?
command=viewArticleBasic&articleId=9004822&intsrc=news_ts_head)
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2.4 Update: Microsoft dehnt Mietsoftware auf ERP aus
Auf der Convergence 2006 Emea kündigte Firmengründer Bill Gates an, sein Unternehmen werde über Partner nun auch ERP-Software zur Miete anbieten. Ferner gewährte der Softwarekonzern Einblick in zukünftige "Live"-Dienste für Firmen und neue Frontends für die "Dynamics"-Produkte.
Was für das CRM-Produkt schon gilt, führt Microsoft nun auch für die ERP-Produkte ein. Über das "Microsoft Service Provider License Agreement" wird es möglich sein, Produkte wie "Dynamics NAV" und "AX" zur Miete zu nutzen. Kunden zahlen einen monatlichen Betrag, während Partnerfirmen das Hosting übernehmen. Das Programm startet Anfang 2007. Gates sprach auf der "Convergence 2006 Emea". Diese Veranstaltung mit Fokus auf Unternehmenssoftware hielt der Konzern erstmals außerhalb der USA ab.
Nach Ansicht von Gates ist es der Branche bisher nicht gelungen, Business-Software mit Benutzeroberflächen auszustatten, die den Anwendern wirklich weiterhelfen. Dies wolle sein Unternehmen nun ändern. Neue Dynamics-Lösungen sorgten dafür, die Produktivität des einzelnen Mitarbeiters zu steigern. Vor allem soll dies offenbar durch bessere Frontends geschehen, die auf Windows Vista und Office 2007 aufsetzen. Die Anwenderschnittstelle werde sich künftig stärker an der Rolle des jeweiligen Benutzers ausrichten. Hierzu habe Microsoft über einen längeren Zeitraum das Verhalten von Mitarbeitern in Unternehmen analysiert und daraus eine Reihe von Benutzerrollen abgeleitet. Man wollte herausfinden, wie und wofür Anwender Software bei der täglichen Arbeit einsetzen. "Wenn ERP-Anwender noch gelbe Zettel verwenden, passt irgendwas mit der Software nicht", so Gates. Dem Business-Softwarenutzer komme dabei auch entgegen, dass er mit Office und Windows ihm gut gekannte Produkte verwenden kann.
Quelle: (http://www.computerwoche.de/knowledge_center
/enterprise_resource_planning/583502/)
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2.5 Microsoft: Office 2007 released to manufacturing
U.S. and Canadian customers can download it beginning Dec. 1
Customers in Canada and the U.S. can start downloading Office 2007 on Dec. 1. That is one day after the company plans to officially launch the updated productivity suite, along with the Windows Vista operating system and the Exchange Server 2007 communications software in New York.
Customers in another 13 countries will be able to download free, 60-day trial versions "soon" after the beginning of December, according to a Microsoft spokeswoman, who declined to give further details. Those countries will include England, Ireland, Germany, France, Japan, Australia, New Zealand, Luxembourg, Italy, Switzerland, Belgium, the Netherlands and Mexico.
Customers can activate their trial copy of Office 2007 within the first two months by paying for it online or at a retail store. With Office 2003, Microsoft's last Office release, only users in the U.S. and Canada were allowed to download free trials of the software.
Customers won't be able to find Office 2007 on retail store shelves or get it preinstalled on PCs until early 2007, said the spokeswoman. That timetable means Microsoft is missing what many consider to be the key holiday shopping season.
Like Windows Vista, Office 2007 will be available to corporate volume license customers via Web or on CD starting Nov. 30.
Three and a half million people downloaded Beta 2 Technical Refresh of Office 2007, making it the largest Office beta program to date, according to the company. Other users chose to test-drive the suite at Microsoft's Web site using the Internet Explorer Web browser.
A company representative told Computerworld that no new features have been introduced since Beta 2. The company did, however, announce a new service -- SMS Link for Office Outlook 2007 -- that lets Outlook 2007 users send and receive e-mail, contacts, appointments and tasks to mobile phones as SMS text messages.
Office 2007 includes a revamped user interface, greater support for non-English languages and more collaboration tools. It has been marked by controversy over a significantly revamped interface in many of the application's familiar menus and toolbars, which have been replaced with Ribbon, a colorful tabbed bar divided into groups of icons and buttons organized by task.
Quelle: (http://www.computerworld.com/action/article.do?
command=viewArticleBasic&articleId=
9004778&intsrc=news_list)
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3 IT-Sicherheit
3.1 EU sieht Erfolg bei Aktionsplan "Sicherheit im Internet"
Programm dient als Modell für andere Länder
Unabhängige Sachverständige haben dem Programm der EU-Kommission "Mehr Sicherheit im Internet" große Erfolge bei der Bekämpfung illegaler Inhalte im Internet und gleichzeitiger Wahrung der Meinungsfreiheit bescheinigt. Dies hat die Kommissarin für Medien und Kommunikation, Viviane Reding, am Montag mitgeteilt. Das Programm, das auf die Bekämpfung illegaler und schädlicher Inhalte sowie Sensibilisierung abzielt, diene anderen Ländern bereits als Modell und verdeutliche die Vorreiterrolle der EU bei der Bekämpfung des Missbrauchs des Internets, so Reding.
Die wichtigsten Ergebnisse des Aktionsplans, der als Nachfolgeprogramm des von 1999 bis 2004 gelaufenen Aktionsplan zur Förderung der sicheren Nutzung des Internets gilt, sind die Ausweitung des europäischen Netzes nationaler Meldestellen auf 21 sowie die Erhöhung der Anzahl der Sensibilisierungszentren auf 23. Allein 2005 gingen über 534.000 Meldungen bei den Meldestellen ein. 65.000 Anzeigen wurden an nationale und internationale Justizbehörden weitergeleitet. Dies zeige die Notwendigkeit der Meldestellen zur Bekämpfung illegaler Inhalte im Internet, heißt es in dem heute veröffentlichten Bericht der EU-Kommission.
Ein neues Maßnahmenpaket für den Zeitraum von 2007 bis 2013 sieht für den Zeitraum zwischen 2005 und 2008 ein Budget in der Höhe von 45 Millionen Euro vor. Um die guten Ergebnisse auszubauen, ist eine Verknüpfung von Meldestellen und Sensibilisierungszentren vorgesehen. Die EU-Mitgliedstaaten sind außerdem gefordert, die Bekanntheit der Meldestellen sowie die Zusammenarbeit zwischen Meldestellen und Polizei und Internetanbietern zu fördern.
Das Programm "Mehr Sicherheit im Internet" fördert die sichere Nutzung des Internets und anderer Online-Technologien insbesondere von Kindern und bekämpft illegale Inhalte von der Kinderpornografie bis zum Rassismus. Im Rahmen des Programms können Nutzer anonym illegale Inhalte im Internet bei den Meldestellen melden, die sie an die zuständigen Stellen wie Polizei und Internetanbieter weiterleiten. Die Sensibilisierungszentren schulen Eltern sowie pädagogische Einrichtungen und wecken die Aufmerksamkeit der Zielgruppen für Gefahren aus dem Internet.
Quelle: (http://www.zdnet.de/security/
news/0,39029460,39148685,00.htm?h)
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3.2 Windows Vista: Datenschutzprogramm "Cardspace" vorgestellt
Microsoft nimmt Kampf gegen Internetbetrug auf
Microsofts kommendes Betriebssystem Windows Vista wird ein Schutzsystem integrieren, das es Online-Betrügern schwerer machen soll, sensible Daten zu stehlen. Das Programm namens Cardspace (ehemals Infocard) wurde vergangene Woche auf einer Konferenz im Science Media Centre London vorgestellt. Windows Vista werde ausgeklügelte Methoden verwenden, um das Einloggen auf Webseiten mit vertraulichen Informationen, etwa Bankdaten, sicherer zu machen.
Auch dem Problem der Phishing-Mails, die immer öfter in den Mailboxen landen, beugt Vista mit neuer Technologie vor. In solchen E-Mails werden Internetnutzer aufgefordert, sich auf gefälschten Bankwebseiten einzuloggen. So erhalten die Internetbetrüger Benutzernamen, Passwörter und Transaktionsnummern, können sich in die echte Bankseite einloggen und das Konto leer räumen. "Unser Betriebssystem wird ein Identitätserkennungsprogramm beinhalten, das genau festlegen wird, welche Webseiten gültig sind, und helfen, Betrug zu verhindern", erklärt Caspar Bowden, Chef-Privacy-Berater für Microsoft in Europa.
Das Programm Cardspace soll in erster Linie dafür sorgen, dass nur das Mindestmaß an benötigten sensiblen Daten am Computer gespeichert oder in Transaktionen verwendet wird. Am Bildschirm erscheint das Programm als geöffnete Brieftasche, die ausgebreitete Karten zeigt. Jede Karte enthält Informationen über den User. Wenn dieser eine Transaktion durchführt, kann er die Karte mit der am besten passenden Information auswählen. Das soll garantieren, dass nur das absolute Minimum an Information verwendet wird, um das Geschäft abzuschließen. "Wenn von einem Unternehmen übertrieben viel Information verlangt wird, ist der Konsument gewarnt und kann sich bei der Datenschutzbehörde beschweren", erklärt Bowden. "Das wird dabei behilflich sein, die Art und Weise zu kontrollieren, wie Information über eine Person verteilt wird", so Bowden weiter.
Cardspace wurde in London präsentiert - mit dem Hintergrund, dass die Briten angeblich das am meisten ausspionierte Volk der Welt sind. Die Menschenrechtsorganisation Privacy International hat in einer Studie die Fähigkeit von mit 36 Ländern untersucht, die Privatsphäre zu garantieren. Am besten gelingt dies demnach Deutschland und Kanada. Die schlechteste Wertung bezüglich der Fähigkeit, die vertraulichen Daten der Bürger zu schützen, erhielt Großbritannien.
Quelle: (http://www.zdnet.de/security/news/0,39029460,39148655,00.htm)
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3.3 Linux-Kenner warnt vor Sicherheitsproblemen
Viele Open-Source-Anwendungen seien schlechter als ihr Ruf
Der britische Linux-Experte und Entwickler Alan Cox hat bei einer Rede auf der Linxworld in London betont, dass beachtliche Geldmittel investiert werden, um sich in Open-Source-Systeme einzuhacken. "In den Medien heißt es, Open-Source-Software sei sicherer und zuverlässiger. Das sind gefährliche Aussagen", sagte Cox zu Delegierten.
Cox legte dar, dass Analysen immer nur die bekannten Projekte betrachten. Würde man sich man sich 150 Projekte aus der Sourceforge-Sammlung anschauen, dann käme man nicht zu einem so guten Ergebnis wie für den Linux-Kernel. Die Debatte darüber, ob Microsoft sicher und Linux sicherer sei, lenke von den wichtigen Aspekten ab, erklärte der Red Hat Mitarbeiter Cox.
Zu dem am Montag von der EU-Kommission ins Leben gerufenen und geförderten Software-Quality-Observatory for Open-Source-Software (SQO-OSS) hat Cox angemerkt, dass "es gut ist, Normen zu schaffen und die SQO-OSS ein gutes Potential hat." Diese Methodik enthält aber auch Risiken. "Wer 14 Fehler hat und die Norm erfüllen will, der wird zuerst die 13 leichten Fehler beheben. Genau das passiert bei Sicherheitsfragen und dies ist nicht effizient."
Quelle: (http://www.zdnet.de/security/
news/0,39029460,39148424,00.htm)
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3.4 Sicherheitslücke im Internet Explorer 7 aufgetaucht
Hacker könnten URLs verschleiern
Sicherheitsexperten von Secunia haben im letzte Woche veröffentlichten Internet Explorer 7 eine Sicherheitslücke entdeckt. Sie wurde als "weniger kritisch" eingestuft und könnte im Extremfall für Phishing-Angriffe missbraucht werden.
Eine manipulierte Website könnte ein Popup öffnen, das anstatt der richtigen URL eine beliebige Adresse anzeigt. Hacker hätten auf diese Weise die Möglichkeit, Anwendern eine vertrauenswürdige Website vorzugaukeln und zur Herausgabe von Informationen zu verleiten.
Ein Microsoft-Sprecher teilte in einer E-Mail mit, dass der Fehler in der Art und Weise liege, wie der Internet Explorer 7 Websites anzeigt. Das Popup könne den linken Teil der Adresse verstecken. Ein Klick auf das Fenster oder in die Adresszeile zeige jedoch die vollständige Adresse an. Wenn es sich um eine bekannte Phishing-Website handelt, könne eine Attacke vom Phishing-Filter angefangen werden.
Quelle: (http://www.zdnet.de/security/news/
0,39029460,39148382,00.htm)
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3.5 Blühender Markt mit gefälschten Bank-Webadressen
Online-Gangster kaufen gefälschte URLs über Domain-Reseller
Laut dem finnischen IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure gibt es derzeit einen starken Sekundärmarkt für falsche Bank-Webadressen. "Diese Adressen wurden bereits registriert und werden nun an den Höchstbieter weiterverkauft. Kostet die Registrierung der Domain gerade einmal fünf bis 15 Dollar, so werden die interessanten Adressen für einige hundert oder gar mehrere tausend Dollar weitergegeben", schreibt Mikko Hyponnen, Sicherheitsexperte bei F-Secure, in seinem Blog. Der Experte kritisiert dabei vor allem die Domain-Reseller, die den Online-Betrug begünstigen würden.
Mit Phishing-E-Mails versuchen Betrüger die Kunden von Banken, Online-Auktionshäusern oder Bezahldiensten auf die präparierte Webseite zu locken, um ihnen dort persönliche Informationen sowie vertrauliche Daten wie Passwörter, Kreditkartennummern und PIN-Codes abzujagen. Damit die gefälschte Website nicht schon anhand der falschen URL sofort auffällt, bedienen sich die Betrüger unter anderem Schwachstellen in Browsern, etwa dem URL-Spoofing. Dabei wird dem Besucher beispielsweise vorgegaukelt, er befände sich auf der Seite http://hausbank.com - in Wirklichkeit wird stattdessen die Adresse http://hausbank.com@192.168.1.1 aufgerufen, die nichts mit der ersten URL zu tun hat.
Anstatt sich auf Schwachstellen im Browser des Opfers zu verlassen, können Online-Gangster jedoch auch gefakte URLs von Banken kaufen. Die Adressen sind für unaufmerksame User kaum von den echten Adressen zu unterscheiden. "Wir untersuchten den Domainreseller Sedo und stellten fest, dass dort Adressen wie chasebank-online.com, citi-bank.com und bankofamerica.com angeboten werden. Aber warum sollte jemand diese Adressen kaufen wollen? Es sei denn es ist die Bank selbst oder ein Phishing-Betrüger", so Hyponnen. Bei Sedo finden sich verschiedene Varianten und Schreibweisen für ein und dieselbe Bank. "Zudem haben wir herausgefunden, dass apostrophierte Buchstaben wie "á" und "í" häufig verwendet werden, um die Ähnlichkeit herzustellen", führt der Experte aus.
Quelle: (http://www.zdnet.de/security/news/
0,39029460,39148460,00.htm)
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3.6 IT-Sicherheit: Viele Unternehmen spielen ein riskantes Spiel
E-Mails und mobile Geräte wie USB-Sticks und PDAs sind für deutsche Unternehmen die größten Informationslecks. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Loudhouse im Auftrag von Workshare. Befragt wurden 200 Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern. Obwohl 70 % der deutschen Unternehmen besorgt über negative Folgen von Informationslecks sind, haben drei Viertel keine Mechanismen eingerichtet, um entsprechende Richtlinien durchzusetzen. Vielmehr vertrauen sie darauf, dass ihre Mitarbeiter einfach keine Fehler machen. Ein erschreckendes Ergebnis - denn so können auch hochgradig vertrauliche Daten unbemerkt an unberechtigte Dritte gelangen.
Mechanismen, um Richtlinien durchzusetzen, fehlen
Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen geht äußerst fahrlässig mit sensiblen Daten um. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von Workshare, einem Softwareanbieter für Informationssicherheit. Obwohl die meisten Unternehmen befürchten, dass wertvolle oder vertrauliche Informationen nach außen gelangen könnten, wissen viele nicht, welche Daten wie oft tatsächlich die Organisation verlassen. Dabei sind nicht nur E-Mails potenzielle Kanäle für die ungewollte Informationsweitergabe, sondern auch USB-Sticks, iPods oder PDAs, die Mitarbeiter mit an ihren Arbeitsplatz bringen. Darüber hinaus fehlt es den meisten Unternehmen an effizienten Mechanismen, um Regeln für den Umgang mit sensiblen Daten umzusetzen, und an automatisierten Lösungen, die Informationslecks verhindern. Diese Unternehmen spielen ein riskantes Spiel mit dem Vertrauen und der Treue ihrer Kunden und nehmen schwerwiegende Folgen für ihre Compliance, die Reputation ihrer Marke und ihren Aktienwert in Kauf.
Unternehmen spielen ein riskantes Spiel
Im Rahmen einer branchenübergreifenden Studie im Auftrag von Workshare befragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Loudhouse leitende Sicherheits- und Risikoexperten großer deutscher Unternehmen. Die Ergebnisse der Umfrage zeichnen ein Besorgnis erregendes Bild. Denn obwohl die Befragten Datenschutz und Informationssicherheit als ihre wichtigsten Anliegen nannten, zeigt die Studie, dass es den meisten Entscheidern an Wissen und Bewusstsein über das Risiko für ihre vertraulichen Daten fehlt. Obwohl die Befragten meinten, dass verärgerte Mitarbeiter und Industriespionage nicht weit verbreitet seien, verschicken dennoch alle Mitarbeiter laufend sensible Informationen, ohne dass effektive Schutzmechanismen vorhanden wären, die auch die versehentliche Datenweitergabe verhindern. Offensichtlich beginnen auch große Unternehmen gerade erst, das Risiko dieser scheinbar unkritischen Prozesse ernst zu nehmen.
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser
Frank Böning, Sales Director EMEA bei Workshare, sagt: „Mitarbeiter werden immer mobiler. Unternehmen müssen deshalb Richtlinien und Mechanismen einrichten, die durchsetzen, dass sensible Informationen nicht über E-Mails, Anhänge oder tragbare Geräte wie USB-Sticks, MP3-Player oder andere mobile Geräte nach außen gelangen können. Die Tatsache, dass viele Unternehmen keine automatisierte Lösung besitzen, um Richtlinien zur intelligenten Eindämmung von Datenlecks durchzusetzen, ist alarmierend.“ Eine Reihe kürzlich aufgedeckter Schwachstellen bei der Kriegsveteranenbhörde der USA, bei AT&T, Google, General Electric und anderen führenden Institutionen und Unternehmen bieten Beispiele für dringenden Handlungsbedarf. „Bei den heutigen behördlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen können es sich Manager nicht mehr leisten, einfach darauf zu vertrauen, dass ihre Mitarbeiter richtig handeln, oder schlimmer noch, einfach keinen Fehler machen, durch den kritische Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Aktuelle Presseberichte und damit verbundene PR-Albträume von europäischen Unternehmen beweisen, welche Dynamik hinsichtlich sensibler Daten entstehen kann“, so Böning.
Quelle: (http://www.risknet.de/RiskNET-News.29.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews
[tt_news]=513&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=0121cda827)
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4 Branchen News
4.1 Insolvenzverschleppung bei Benq Mobile?
Aus der Süddeutschen Zeitung vorliegenden internen Benq-Dokumenten geht hervor, dass die finanzielle Lage des angeschlagenen Handyherstellers bereits einige Zeit vor dem Konkurs bekannt war. Das Unternehmen sieht sich nun mit dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung konfrontiert.
»Wir haben Null Budget mehr«, mit diesen drastischen Worten wandte sich Benq-Mobile-Finanzchef David Wang am 14. August 2006 unter anderem an den Chef des Unternehmens, Clemens Joos, sowie an der Vorstand des taiwanischen Benq-Konzerns, Jerry Wang. Wie die Süddeutsche Zeitung weiter aus dem internen Email zitiert, gab der Finanzchef der Handysparte bereits damals nur noch geringe Überlebenschancen – wie sich wenig später herausstellte eine realistische Einschätzung der Situation.
Die offiziellen Signale, die von Benq Mobile noch Ende August ausgingen, sprachen dagegen eine ganz andere Sprache. So erklärte Benq-Chef Kuen-Yao Lee am 24. August in Taipeh: »Benq Mobile ist und bleibt eine wichtige Säule unseres Unternehmens«. Und auch der Chef der deutschen Handysparte, Joos, sprach in diesen Tagen noch von »Fortschritten beim Unternehmensumbau« und einem »optimistischen Blick auf das Weihnachtsgeschäft«. Zudem kündigte die taiwanische Muttergesellschaft Ende August eine Finanzspritze in Höhe von 400 Millionen Dollar für das Mobilfunkunternehmen an. Zu mehr als Worten sei es dabei aber nie gekommen, so der Zeitungsbericht.
Falls die nun ans Tageslicht gekommenen Informationen so stimmen, könnte dies den Tatbestand der Insolvenzverschleppung erfüllen. Das Benq-Mobile-Management und der Konkursverwalter Martin Prager wollten sich dazu bislang nicht äußern. Prager beschränkte sich gegenüber Journalisten auf einen ominösen Kommentar: »Die Aufarbeitung der Benq-Mobile-Vergangenheit steht erst am Anfang.«
Quelle: (http://www.informationweek.de/news/showArticle.
jhtml;jsessionid=JTIPBNQR51PJ
IQSNDLRCKHSCJUNN2JVN?articleID=193600166)
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4.2 Oracle weiter im Kaufrausch
Software-Riese Oracle hat innerhalb von zwei Tagen die Software-Unternehmen Stellent und SPL Worldgroup übernommen. Während Stellent einer der führenden Content-Management-Anbieter ist, entwickelt SPL Steuerverwaltungs-Software und Geschäftsmanagement-Lösungen für Versorger.
Oracle übernimmt mit Stellent einen laut Gartner führenden Content-Management-Spezialisten. Für rund 440 Millionen US-Dollar erweitert der Software-Riese damit sein eigenes Portfolio im Bereich Content-Management-Systeme. Das Hauptprodukt »Universal Content Management« ist mit Oracles Content-Datenbank verzahnt und bietet beispielsweise Lösungen für Dokumentenmanagement und Information-Rights-Management sowie Governance, Risk und Compliance. Die Übernahme, für die Oracle rund 440 Millionen US-Dollar zahlt, soll voraussichtlich Ende des Jahres 2006 oder Anfang 2007 abgeschlossen sein.
Mit der SPL WorldGroup kauft Oracle zudem einen Anbieter von Steuermanagement-Software für Behörden und Geschäftsmanagement-Lösungen für Energieversorger. Die komplette SPL-Belegschaft soll eine eigenständige Unit innerhalb von Oracle bilden und die Entwicklung der vorhandenen Lösungen weiterführen. Finanzielle Details zur Übernahme wurden nicht bekannt gegeben.
Quelle: (http://www.informationweek.de/news/
showArticle.jhtml;jsessionid=JTIPBNQR51PJ
IQSNDLRCKHSCJUNN2JVN?articleID=193501921)
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4.3 Kräftiges Umsatzplus bei Itelligence
Der auf SAP-Lösungen spezialisierte IT-Dienstleister Itelligence profitiert weiterhin von einer sehr guten Auftragslage. Kräftig gewachsen ist das Geschäft in Nordamerika sowie die Einnahmen aus Lizenzverkäufen.
Sehr zufrieden« zeigt sich Itelligence-Chef Herbert Vogel mit dem bisherigen Geschäftsverlauf des IT-Dienstleisters. Läuft auch das aktuell vierte Quartal weiter so gut, werde die Umsatzprognose von 150 bis 160 Millionen Euro für 2006 am oberen Rand erreicht, schätzt Vogel. Im dritten Quartal haben die Bielefelder ihren Umsatz um satte 20,2 Prozent auf 41,7 Millionen Euro gesteigert. Nach Ablauf der ersten drei Quartale beträgt das Umsatzplus 18,3 Prozent auf 116,8 Millionen Euro. Vogel führt das gute Abschneiden zwischen Juli und September auf die Mittelstandsoffensive von SAP zurück. »Erste Effekte werden in unseren Umsätzen sichtbar«.
Vor allem in Nordamerika kann Itelligence kräftig zulegen: Hier kletterten die Erlöse in den ersten drei Quartalen um fast 30 Prozent auf 32,8 Millionen Euro, auf dem deutschen Markt verbuchte Itelligence ein Plus von 15,3 Prozent auf 52,7 Millionen Euro, im Rest Europas stiegen die Umsätze auf 31,3 Millionen – ein Plus von 13 Prozent.
Am stärksten wächst bei Itelligence der Lizenzverkauf, wenn auch auf niedriger Umsatzbasis. Zwischen Januar und September verbuchte der IT-Dienstleister 13 Millionen Euro, ein Plus von 27,6 Prozent. Die stärkste Sparte, Beratung, wuchs um fast 19 Prozent auf 69 Millionen Euro, mit Outsourcing und Services verdiente Itelligence 14,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und kam auf Erlöse von 34,3 Millionen Euro.
Die höheren Erlöse schlagen sich mittlerweile auch positiv auf die Erträge durch. Das Ebit nach neun Monaten 2006 liegt bei 3,8 Millionen Euro, nach 2,6 Millionen Euro im Vorjahr. Die Ebit-Marge von 3,3 Prozent dokumentiere »deutliche Fortschritte im operativen Geschäft«, kommentiert Finanzvorstand Jörg Vandreier. Der Periodenüberschuss liegt im Vergleich zum Vorjahr ein Viertel höher bei 2,2 Millionen Euro.
Quelle: (http://www.informationweek.de/showArticle.jhtml;jsessionid=
JTIPBNQR51PJIQSNDLRCKHS
CJUNN2JVN?articleID=193501946)
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4.4 Internetprovider dürfen nur Verbindungsdaten für Rechnung speichern
Internetprovider dürfen nur die für ihre Rechnung erforderlichen Verbindungsdaten ihrer Kunden speichern. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Darmstadt vom Anfang des Jahres hervor, das nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) nun rechtskräftig geworden ist.
Auf Klage eines Kunden muss der Anbieter T-Online danach die bei jeder Einwahl neu vergebene Internetadresse (IP-Adresse) sofort nach dem Ende der Verbindung löschen. Mit dieser vorübergehenden Kennung lässt sich nachvollziehen, welche Seiten der Nutzer besucht hat.
Das Karlsruher Gericht bestätigte am Dienstag, dass eine Beschwerde gegen das Urteil verworfen worden sei. Zum Inhalt hat der BGH allerdings nicht Stellung genommen. Nach einem Bericht von "Spiegel Online" hatte ein 33-Jähriger aus Münster gegen die Datenspeicherung geklagt, der wegen angeblicher Billigung einer Straftat in einem Internetforum angeklagt, aber später freigesprochen worden war. (Az: III ZR 40/06 vom 26. Oktober 2006)
Das Urteil stieß auf Zustimmung aus den Reihen der FDP-Bundestagsfraktion. Damit sei klargestellt, dass die Vorratsdatenspeicherung unter den gegebenen rechtlichen Voraussetzungen nicht rechtmäßig sei, sagte Ex-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) begebe sich in einen Verfassungskonflikt, weil sie einer EU-Richtlinie zugestimmt habe, "die genau diese vom BGH für unzulässig erklärte Speicherung von Verbindungsdaten vorsieht", heißt es in einer Mitteilung der FDP-Politikerin und ihrer Fraktionskollegin Gisela Piltz.
Laut "Spiegel Online" macht die Entscheidung die Umsetzung der EU-Richtlinie, die eine vorsorgliche Speicherung von Internetverbindungsdaten vorsieht, allerdings nicht unmöglich, weil das Telekommunikationsgesetz entsprechend geändert werden könne. FDP-Medienexperte Hans-Joachim Otto forderte die Internetprovider aber auf, nach diesem Urteil die unnötige Speicherung von Verbindungsdaten zu unterlassen.
Quelle: (http://www.computerwoche.de/nachrichten/583546/)
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4.5 Microsoft kauft für 240 Millionen US-Dollar Linux
Novell bezieht Stellung zum Pakt mit Microsoft
Novells Pakt mit Microsoft hat einige Fragen aufgeworfen, die Novell nun versucht, zumindest in Teilen zu beantworten. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht verrät das Unternehmen einige weitere Details zur Zusammenarbeit mit Microsoft und nimmt zudem zu einigen Fragen der Open-Source-Community Stellung.
Die finanziellen Zusagen von Microsoft im Rahmen der Vereinbarung seien signifikant, erklärt Novell-Chef Ron Hovsepian. So zahlt Microsoft zunächst einmal 240 Millionen US-Dollar an Novell für Abonnements des Suse Linux Enterprise Server. Diese kann Microsoft selbst nutzen oder zur Laufzeit der Vereinbarung weitergeben bzw. verkaufen.
Zudem wird Microsoft in den nächsten fünf Jahren 60 Millionen US-Dollar für Marketing von Virtualisierungslösungen aus Windows und Linux ausgeben. Weitere 34 Millionen US-Dollar werde Microsoft in ein Vertriebsteam investieren, das kombinierte Lösungen aus Windows und Linux anbieten wird.
Die Zusammenarbeit werde Linux zu einer höheren Verbreitung im Regierungsbereich verhelfen, meint der Novell-Chef, der dabei wohl aber in erster Linie an das eigene Produkt denkt - denn Microsoft hat sich verpflichtet, innerhalb der nächsten drei Jahre mit keinem anderen Linux-Distributor eine Vereinbarung einzugehen, um die Verbreitung von Virtualisierungslösungen mit Linux und Windows zu fördern.
Auch bezüglich des Patentabkommens wird zunächst Geld in Richtung Novell fließen: Microsoft zahlt Novell zunächst einmal 108 Millionen US-Dollar, während Novell im Gegenzug über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 40 Millionen an Microsoft zahlen wird, abhängig von der Verbreitung von Novells Open Platform Solutions und den Umsätzen mit dem Open Enterprise Server.
In Richtung der Open-Source-Community versucht Novell, die Wogen zu glätten: Das Abkommen mit Microsoft verstoße nicht gegen § 7 der GPL, was FSF-Justiziar Eben Moglen in die Diskussion einbrachte. Novell hält sich nach eigener Ansicht vollständig an die Bedingungen der GPL, auch die Zusammenarbeit sei entsprechend umgesetzt.
So erhalten Novells Kunden im Rahmen der Vereinbarung mit Microsoft eine direkte Zusage von Microsoft, dass sie nicht von dem Unternehmen verklagt werden. Novell selbst erhält keine Patentlizenz oder Zusage von Microsoft.
Quelle: (http://www.golem.de/0611/48815.html)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Sage mit Fitnesstest zur Umsatzsteuererhöhung
Im Vorfeld der Umsatzsteuererhöhung auf 19 Prozent am 1. Januar 2007 rechnet die Finanzverwaltung mit zusätzlichen Einnahmen von zwei Milliarden Euro auf Grund von Fehlern beim Umsetzen der Änderungen. Einen Online-Test zur Vorbereitung auf die Steuererhöhung bietet nun der Softwarehersteller Sage.
Der Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für kleine und mittlere Unternehmen Sage bietet unter www.schnellcheck.com einen kostenlosen und anonymen Online-Test, mit dem Unternehmen herausfinden können, wie es um die Umsatzsteuererhöhung in ihrer eigenen Firma bestellt ist. Auf der Internetseite will man Antworten geben unter anderem auf folgende Fragen: Wie ist mit Leistungen, Lieferungen und Rechnungen umzugehen, die den 1. Januar 2007 als Stichtag der Umstellung übergreifen? Wie müssen Belege, die im Dezember und Januar auflaufen, zugeordnet werden? Und wie kann man sein Rechnungswesen auf die neue Umsatzsteuer umstellen?
Außerdem stellt Sage Software bereits seit einigen Wochen auf der Informationsplattform www.ust-2007.de Hintergründe und Fakten zur Umstellung sowie Tipps zur Vorbereitung und Durchführung bereit. Detaillierte Informationen finden Interessenten zudem in einem kostenlosen Leitfaden, den sie auf der Webseite anfordern können. Ebenfalls gibt es dort Termine und Anmeldungsmöglichkeiten zu weiterführenden Live-Trainings, Web- und Präsenzseminaren zum Thema Umsatzsteuererhöhung.
Quelle: (http://www.informationweek.de/news/showArticle.
jhtml;jsessionid=JTIPBNQR51PJIQSNDLRCKH
SCJUNN2JVN?articleID=193600168)
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5.3 Flexibilität groß geschrieben: IFS fokussiert mit neuen Features auf effizientes Service- und Facility-Management
Hochperformante Unternehmenslösungen für den prosperierenden Service-Management-Bereich bietet der schwedische Konzern IFS (Industrial & Financial Systems) mit weitreichenden Funktionalitäten einschließlich CRM-, SCM-, HR- und eBusiness-Tools. Die komponentenbasierte Unternehmenssoftware IFS Applications 7 adressiert damit die Anforderungen von Unternehmen, für deren Service Management effiziente Support- und Ressourcenplanung und der schnelle Zugriff auf alle damit verbunden Daten unabdingbar ist.
Profitables Service Management durch die effiziente Bearbeitung von Serviceaufträgen und optimiertes Helpdesk-Tracking
Die Abwicklung von Serviceaufträgen wird in vielen ERP-Lösungen nach wie vor stiefmütterlich behandelt. IFS Applications 7 verfügt über dedizierte Systemkomponenten, die neben den klassischen Funktionen auch die Verrechnung laufender Aufträge innerhalb einzelner Geschäftsbereiche vornimmt und auswertet. Neue CallCenter-Funktionalitäten garantieren zudem die einfache, effiziente und messbare Abwicklung eingehender Cases. Die Qualifizierung wird durch Einordnung nach einzelnen SLA-Stufen, Reihenfolgen- und erweiterten Informations-Management erleichtert. Das System übernimmt dabei die Weiterleitung, das Lösungs- und Auflösungsmanagement und die Suche nach ähnlich gelagerten Anfragen, um das Tracking zeitlich und qualitativ zu optimieren.
Das passende Unternehmens-Know-How zur rechten Zeit am rechten Ort
Das Thema Ressourcenplanung und –einteilung nimmt in vielen Unternehmen immens an Bedeutung zu. IFS Applications 7 unterstützt diesen Geschäftsprozess durch eine schnelle Verfügbarkeitsplanung, eine grafisch unterstützte Kapazitätsplanung und einer Ressourcen-Einteilung in Gantt-Darstellung. Eine schnell verfügbare Team-Planung, automatisierte, überersichtliche Instandhaltungsterminlisten sowie detaillierte Kompetenzvergleiche und -zuordnungen vervollständigen den gesamten Prozess. Alle Funktionalitäten ermöglichen die Zuordnung einzelner Teams nach Arbeitsaufträgen, vorbeugender Instandhaltungsplanung und klassischen Work Orders (Service-Aufträge), also die Bündelung der richtigen Ressourcen zum richtigen Termin und damit optimale Produktivität.
Effizienter Einsatz durch Kompetenzmanagement
Mit IFS Applications 7 können Unternehmen die unterschiedlichen Kompetenzlevels ihrer Service-Mitarbeiter analysieren und vergleichen. So können schnell und einfach Kapazitäten, die die Kompetenzen anderer Mitarbeiter, Tätigkeiten und Profile ergänzen, gefunden und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Kompetenz-Management-Tools von IFS umfassen dabei neben der klassischen Analyse auch eine Matching Engine, die aus dem Datenpool passende Profile filtert und bereitstellt.
Kostenkontrolle im Servicebereich
Die von IFS bereitgestellten Funktionalitäten helfen Unternehmen zu jedem Zeitpunkt den Aufwand zu überprüfen, der entweder noch nicht bzw. bereits erbracht und berechnet wurde (WIP), Umsatzkosten und verkaufte Dienstleistungen werden dadurch transparent. Außerdem können einzelne Buchungstransaktionen aktiviert werden, um festzulegen, ob Umsatzkosten ermittelt werden sollen oder nicht. Weitere Optimierungen sind eine neue Funktionsgruppe (Cost of Sold Service) sowie eine detaillierte Kosten-Umsatz-Analyse. Eine präzise Kostenverfolgung wird durch eine Unterteilung in Instandhaltungs- und Projektkosten erreicht, eine separate Anzeige gibt Aufschluss über die Art der entstandenen Kosten, auch für die vom Direktvertrieb generierten Kosten und Erträge.
Neue Komponenten für integrierte Mobilität
Um einen optimalen Abgleich mobil erfasster Daten zu garantieren, wurde in IFS Applications 7 eine Vielzahl neuer Funktionalitäten integriert. Neben Arbeitsauftrags- und Zeitmanagement erhalten die Service Mitarbeiter schnelle Informationen über Beschaffungsdaten, die intuitive Benutzeroberfläche sorgt für Übersichtlichkeit. Dies wird durch einen neuen Navigator erreicht, der individuell konfigurierbar und selbst bei mehreren aktiven Anwendungen hochskalierbar ist. Dabei wurde vor allem auf das Thema Sicherheit größter Wert gelegt. So kann die Datenbankverschlüsselung ab sofort aktiviert bzw. deaktiviert und auch der Initialisierungsprozess auf Wunsch verschlüsselt werden.
Facility Management leicht gemacht
IFS Applications 7 beinhaltet neben aussagekräftigen Instandhaltungsreports und eigenen Portalen auch den jederzeitigen Zugriff auf die Folgekosten. Neben Reports für Fehlerstatistiken, den monatlichen Kosten und wichtigen Kennzahlen wie MTBF (Mean Time Between Failures) und MTBR (Mean Time Between Repairs) gibt die IFS-Lösung auch Auskunft über historische Arbeitsauftragsdaten, Genehmigungen und Isolierungen und damit einen kompletten Überblick auch für das Facility Management.
„Die Aufteilung in verschiedene Software-Komponenten war schon seit den ersten Versionen von IFS Applications die Basis, auf der wir über Jahre konsequent aufgebaut haben“, kommentiert IFS CEO Alastair Sorbie den Launch. „Wir bringen mittlerweile die siebte Version unserer Software auf den Markt, während unsere Mitbewerber immer noch bei der ersten sind. Die ungebrochene Popularität von SOA zeigt, dass der Mitbewerb ihr Entwicklungsbudget nun in eine vollkommen anders geartete Softwaregestaltung stecken müssen, um optimale Kundenzufriedenheit gewährleisten zu können. IFS hingegen kann sich bereits heute auf die gezielte Produktanpassung für den jeweiligen Industriezweig konzentrieren und so dem Kunden ein optimales Werkzeug zur Anpassung an heutige Marktanforderungen bieten.“
Quelle: (http://www.ifsworld.com/de/news_events/
press_release_archive/servicemanagement.asp?prcat=home)
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5.4 New Enterprise Support
Symantec has taken the wraps off a revamped enterprise support offering that unifies legacy Veritas support packages with its own existing support programs, according to a CRN report.
With its new Enterprise Support Services portfolio, Symantec has integrated its support delivery and merged the separate enterprise resource planning systems into a single management system that works globally and is managed by multiple people. The new support offerings come in three tiered levels: Business Critical Services, Essential Support and Basic Maintenance. The highest level, Business Critical Services was launched in July, and features onsite support and access to Symantec technical experts, as well as speedy response times, said Hal Stanley, senior director of service and support.
Essential Support includes product upgrades and 24x7 supports, and Basic Maintenance consists of support during business hours and limited upgrades. Customers that buy support packages for both security and availability products will get a 20 percent discount, and can have their support issues handled by an account manager who coordinates the efforts of multiple support staff. Most customers need to have integration between security and availability support because it removes complexity, drives more sales, and helps with customer relationship management, said Mark Arnold, vice president of enterprise services at Strategic Technologies, a solution provider.
Quelle: (http://www.sap.info/index.php4?ACTION=
noframe&url=http://www.sap.info/public/de/news.php4/Category-28893c613963f405e/page/0/open)
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5.5 Jahresabschluss: Neue Programme zur Konsolidierung
Seit kurzem bietet DATEV zwei neue Produkte an, mit denen sich konsolidierte Jahresabschlüsse erstellen und dokumentieren lassen. Die Programme unterstützen Sie von der Anlage der Einzelabschlüsse über die Erfassung von Konsolidierungsmaßnahmen bis hin zur Erstellung eines Reports.
Das Programm Abschlussprüfung Konsolidierung richtet sich dabei an Kanzleien, die Abschlussprüfung comfort, classic, compact oder Bilanzbericht comfort bereits einsetzen. Das Programm Konsolidierung richtet sich dagegen an Kanzleien, die kein Abschlussprüfungsprogramm bzw. Bilanzbericht comfort einsetzen.
Bei Abschlussprüfung Konsolidierung dokumentieren Sie die Ergebnisse im gewohnten Umfeld der Abschlussprüfungs-Programme bzw. von Bilanzbericht comfort. Das Programm Konsolidierung dagegen enthält eine eigene Reportingkomponente, mit der Sie die konsolidierten Abschlüsse vollständig dokumentieren können.
Import der Jahresabschlußdaten
Um die Jahresabschlussdaten der Einzelabschlüsse in die neuen Programme zu übernehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Liegen sie in elektronischer Form vor, kann man sie über einen Importassistenten, falls sie in Kanzlei-Rechnungswesen/BILANZ zur Verfügung stehen, über eine Direktschnittstelle importieren. Sind die Abschlussdaten in Papierform vorhanden, kann man die Postenwerte in Abschlussprüfung Konsolidierung bzw. Konsolidierung manuell erfassen.
Damit anschließend die Jahresabschlüsse der einzelnen Unternehmen zu einem Summenabschluss zusammengefasst werden können, müssen nach dem Grundsatz der Einheitlichkeit die Einzelabschlüsse der Töchter an die Bilanzierungsgrundsätze des Konzernunternehmens angepasst werden. Die Software unterstützt Sie z. B. bei der Fremdwährungsumrechung und der Überleitung der Jahresabschlüsse der Töchter auf das Konzerngliederungsschema.
Maßnahmen zur Konsolidierung
Damit der Konzernabschluss ein Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage vermittelt, das den tatsächlichen Verhältnissen entspricht, müssen die konzerninternen Geschäfte und finanziellen Verflechtungen aus dem Konzernabschluss eliminiert werden.
Die Programme Abschlussprüfung Konsolidierung und Konsolidierung erlauben Ihnen, die notwendigen Maßnahmen wie z. B. Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung und Zwischenergebniseliminierung durchzuführen. Dabei können Sie Meldungen schnell erfassen und Schwellenwerte und Ausgleichspositionen für das automatische Verbuchen von eventuell aufgetretenen Differenzen definieren.
Segmentberichterstattung
Die neuen Programme unterstützen Sie außerdem bei der Segmentberichterstattung: Unternehmen, die konzernrechnungslegungspflichtig und börsennotiert sind, müssen eine Segmentberichterstattung ausweisen, damit z. B. ersichtlich wird, welche Unternehmensbereiche in welchem Umfang zum Gesamterfolg beitragen. Dadurch können auch konkrete Prognosen über die zukünftige Ergebnisentwicklung gemacht werden.
Die Programme bieten standardmäßig die am häufigsten verwendeten funktionalen und geografischen Segmentierungen, die Sie aber individuell anpassen können. Neue, selbstdefinierte Segmentierungen lassen sich jederzeit einfügen.
Quelle: (http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=24543&zg=n)
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5.6 Varial präsentiert World Edition für die Personalwirtschaft
Innovative Technologien und zukunftsweisende Lösungen stellt Varial auch in diesem Jahr wieder auf der großen Kölner Personalmesse, ZukunftPersonal vor. Das Highlight am Varial-Stand A.03 in Halle 11.1 ist die Varial World Edition für die Personalwirtschaft.
Die Java-basierte, modular aufgebaute Lösung bietet vor allem drei grundlegende System-Innovationen, die bisher in dieser Kombination einzigartig am Markt sind: Permanente Berechnung, unbegrenzte Verfügbarkeit der Daten und eine definierte Berechnungslogik. Die permanente Berechnung ermöglicht es dem Anwender, jeder Zeit aktuelle Ergebnisse abzurufen und zudem ständig Datenänderungen einzugeben, ohne bis zum Monatsende warten zu müssen – Datenänderungen sind sofort ergebniswirksam. Mit der unbegrenzten Verfügbarkeit der Daten sind sowohl zukünftige als auch rückwirkende Auswertungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt (re)produzierbar. Damit lässt sich eine vollständige Historie aller Mitarbeiter- und Systemdaten erstellen. Die Berechnungslogik ist durch ihre einheitliche Steuerung über Definitionen besonders anwenderfreundlich und hilft, schneller auf gesetzliche Änderungen zu reagieren als mit herkömmlichen Systemen.
Durch die Multi-Tier-Architektur der Lösung lassen sich branchen- und unternehmensspezifische Versionen schnell und effektiv umsetzen. Varial besitzt eine über 30-jährige Erfahrung in der Entwicklung von betriebswirtschaftlicher Standard-Software für das Finanzwesen, Controlling und auch das Personalwesen. Die Lösungen werden stetig ausgebaut. Up to date zu sein ist steter Anspruch des Hauses - sowohl neueste technologische Erkenntnisse als auch gesetzliche Änderungen fließen zeitnah in die Personalsoftware-Lösung von Varial ein.
„Die ZukunftPersonal ist Deutschlands wichtigster Branchentreffpunkt für Mitarbeiter im Personalwesen“, sagt Christoph Clemens, Produktmarketingmanager Personalwirtschaft. „Wir sind hier seit Jahren präsent und überzeugen Kunden wie Partner durch Kontinuität als auch durch Innovativität.“
Sie sind herzlich eingeladen, die neuen Lösungen und Konzepte von Varial näher kennen zu lernen. Kommen Sie doch zu einem Gespräch am Stand vorbei!
Quelle: (http://www.varial.de/)
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