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ERS-IT-News Dezember 2003
- Fachliches
1.1 GDPdU: Die Spannung steigt - auch die Dynamik?
1.2 VOI bringt Leitfaden zur GDPdU heraus
1.3 GDPdU-konforme Aufbewahrung von steuerrelevanten
Daten: Audicon AIS TaxMart ab dem 4. Quartal 2003 verfügbar
1.4 Varial mit Simulation digitaler Prüfungen per
Knopfdruck
- IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft baut EDV-Systeme für Banken
2.2 Selbstbedienungsladen mit WLAN
2.3 IBM restrukturiert Softwaresparte
2.4 Grünes Licht für europäische IT-Sicherheitsbehörde
2.5 Neue Initiative für mehr IT-Sicherheit
2.6 Novell verschiebt Open Source-.Net
2.7 Microsoft Longhorn Build 4051
2.8 Microsoft untersucht Sicherheitsmangel bei
Outlook
2.9 Attacke durch Loch im Linux-Kernel
- Branchen-News
3.1 IT-Budgets wachsen - zumindest in einigen Sparten
3.2 Intel will Access Point in Chipsatz integrieren
3.3 CRM Expo 2003: Licht am Horizont?
3.4 SAPs "Business One" im Online-Verkauf
- Sonstiges
4.1 Verbraucherschützer warnen vor Payback & Co.
4.2 Google rüstet sich für die Zukunft
- Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
5.2 Sage KHK auf der Messe Moderner Staat 2003
Softwarelösungen für den öffentlichen Dienst
5.3 SPD entscheidet sich für Branchenlösung auf
Basis von Microsoft Business Solutions - Navision
5.4 Produktinformation: Microsoft Axapta unterstützt
Sie in Ihrem Streben nach Erfolg
5.5 Web-Services: Evolution in der SAP-Welt
5.6 DATEV erweitert Angebot der Lösungen für Unternehmen
5.7 Gesicherter Internet-Zugang DATEVnet schützt
Anwender wirkungsvoll
1 Fachliches
1.1 GDPdU: Die Spannung steigt - auch die
Dynamik?
Die Sanktionsmöglichkeiten der Finanzverwaltung bei Mißachtung
der gesetzlichen Vorschriften zur elektronischen Steuerprüfung
- bislang ein stumpfes Schwert - sollen verschärft werden.
Das sollten sich insbesondere die Steuerberater zu Herzen nehmen,
die - nicht nur in den Augen der Finanzverwaltung - das Thema bislang
fast völlig beiseite geschoben haben. Die Qualifikation steuerlich
relevanter Daten zur Vorbehaltsaufgabe zu erklären, diese Aufgabe
dann aber nicht wahrzunehmen, ist ein riskantes Spiel - für
die Steuerberater und die Millionen von ihnen betreuten Unternehmen.
Das Mißverhältnis zwischen den gesetzlichen Anforderungen
und den drohenden Sanktionen einerseits und dem Stand der Maßnahmen
in Teilen der deutschen Wirtschaft andererseits wird zunehmend gravierender.
Dabei wird es für die Unternehmen doch immer einfacher, GDPdU-konforme
Lösungen zu realisieren. Sei es, daß immer mehr und bessere
Leitfäden erscheinen, sei es, daß neue praxistaugliche
und wirtschaftliche Lösungskonzepte in den Vordergrund treten.
Die Finanzverwaltung wollte mit der elektronischen Steuerprüfung
technologisch auf Augenhöhe mit den Steuerpflichtigen kommen.
Das ist ihr gelungen und nicht nur das. Durch den Einsatz moderner
Prüfsoftware gerieten die Unternehmen und ihre steuerlichen
Berater gar ins Hintertreffen. Doch sie können etwas dagegen
tun. Um selbst wieder mit der Finanzverwaltung auf Augenhöhe
zu kommen, ist eine Auseinandersetzung mit deren Prüfsoftware
unerläßlich, denn gerade durch die Prüfsoftware
bekommt die Außenprüfung eine völlig neue Qualität.
Sich einen ersten Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Prüfsoftware
zu verschaffen, ist dabei gar nicht so aufwendig. Einzelne Steuerberater
und Unternehmen haben bereits erkannt, daß Prüfsoftware
nicht nur ein Werkzeug für den Außenprüfer ist,
sondern im Unternehmen in vielen Zusammenhängen bisher ungeahnten
Nutzen entfalten kann. Dieses Zuckerbrot vor Augen ist doch ein
wahrlich angenehmerer Antrieb zum Handeln als der durch die Peitsche
der Sanktionen der Finanzverwaltung.
(Quelle: http://www.elektronische-steuerpruefung.de/kommentare/ed0307.htm)
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1.2 VOI bringt Leitfaden zur GDPdU heraus
Am 1. Januar 2002 traten Änderungen der Abgabenordnung
(AO) in Kraft, die den Finanzbehörden das Recht einräumen,
im Rahmen steuerlicher Außenprüfungen direkt auf die
EDV-Systeme eines Unternehmens zuzugreifen. Ergänzend zu dieser
gesetzlichen Neuregelung ergingen die "Grundsätze
zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen"
(GDPdU). Darin erläutert das Bundesministerium
der Finanzen, welche Anforderungen sich aus der AO für
die Bereitstellung und Aufbewahrung von maschinell auswertbaren
Daten ergeben. Um denjenigen eine Hilfe zu geben, die für die
organisatorische und technische Abdeckung der Anforderungen verantwortlich
sind, hat der Verband Organisations-
und Informationssysteme (VOI) einen Leitfaden zur Umsetzung
der GDPdU herausgegeben. Die Publikation behandelt ausführlich
und strukturiert jede Projektphase. Von der Ermittlung der steuerrelevanten
Daten und der betroffenen Systeme über die Prüfung der
möglichen Zugriffsarten, die Festlegung der Speicherorte und
Formate bis hin zur Prüfung und Evaluierung der Vorgehensweise
und zur Migration von GDPdU-relevanten Systemen. Die Autoren beschreiben
detailliert die Vorgehensweise und Ziele und gehen auch auf typische
Fragestellungen ein. Der 30 Seiten umfassende Leitfaden kann kostenlos
auf den Internetseiten des VOI heruntergeladen
werden.
(Quelle: http://www.ihk-newsletter.de/news.asp?ID=43288)
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1.3 GDPdU-konforme Aufbewahrung von steuerrelevanten
Daten: Audicon AIS TaxMart ab dem 4. Quartal 2003 verfügbar.
Mit AIS TaxMart bietet Audicon eine kostengünstige Lösung
für das Problem des Vorhaltens von steuerrelevanten Daten über
einen Zeitraum von zehn Jahren im Produktivsystem. Ein Datamart
nimmt die Daten aus den vorgeschalteten Produktivsystemen auf. Ein
zwischengeschaltetes Validatorwerkzeug überprüft diese
auf GDPdU-Konformität, protokolliert sie und versieht sie mit
Prüfsummen und signiert sie ggf. elektronisch. Alle im Datamart
vorhandenen Informationen können mit einem nativen Auswertungstool
analysiert werden, das alle wesentlichen Auswertungsfunktionen der
vom Betriebsprüfer eingesetzten Software bietet.
(Quelle: http://www.audicon.net/)
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1.4 Varial mit Simulation digitaler Prüfungen
per Knopfdruck
Auf einem gemeinsamen Treffen der Audicon GmbH und der Varial
Software AG wurden im September die Maßnahmen zur Anpassung
von AIS TaxAudit erarbeitet. AIS TaxAudit ist ein Zusatzmodul von
IDEA, der offiziellen Prüfsoftware des Bundesministeriums für
Finanzen. Das Zusatzmodul wurde speziell für die Simulation
digitaler Prüfungen gemäß GDPdU entwickelt. Die
Varial Software AG wird als Ergebnis der Gesprächsrunde Betriebsprüfern
aber auch Unternehmen, die die Software zur eigenen Kontrolle nutzen,
einen automatischen Zugriff über eine herstellerspezifische
Anwahl in AIS TaxAudit ermöglichen. Das vereinfachte Handling,
bei dem das so genannte Mapping entfällt, wird bisher nur von
der Datev und der Varial Software AG unterstützt. Die Varial
Schnittstelle wird mit dem Release zum Jahreswechsel 2003/2004 verfügbar
sein.
Das Zusatzmodul AIS TaxAudit enthält rund 60 fest eingerichtete
Prüfmakros, mit denen die Betriebsprüfung, die Lohnsteuer-Außenprüfung
und die Umsatzsteuer-Sonderprüfung simuliert werden können.
Standardmäßig ist eine manuelle Zuordnung der Felder
aus dem Finanz- und Personalwesen vorgesehen. Gemeinsam mit der
Audicon wurde davon abweichend eine Schnittstelle zur automatischen
Zuordnung von Varial festgelegt. "Die automatische Bereitstellung
der Daten aus Varial", so Jürgen Holdinghausen,
Releasemanager der Varial Software AG, "hat nicht nur Vorteile
für den Steuerprüfer. Unternehmen, die IDEA einsetzen,
sind damit in der Lage, auf einfache Weise Fehler bereits im Vorfeld
der Prüfung zu lokalisieren und entsprechend zu bereinigen".
(Quelle: http://www.varial.de/news/news_home/frame_news_24_okt.htm)
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2 IT-Systeme und IT-Infrastruktur
2.1 Microsoft baut EDV-Systeme für Banken
Microsofts Server-Software soll bald auch die Grundlage für
die zentralen IT-Systeme von Banken darstellen: Die japanische Dependance
des Redmonder Software-Konzerns geht eine Kooperation mit Nihon
Unisys zur Entwicklung von Bank-EDV-Systemen ein. Dazu gründet
Microsoft Japan eine eigene Abteilung für Banking Systems.
Ein erster Auftrag für die beiden Partner soll bereits von
der japanischen Bank Hyakugo vorliegen, berichtet die japanische
Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun. Bislang setzen nicht nur die
japanischen Banken für ihre EDV-Systeme, die die zentralen
Transaktionen und Datenbanken für das alltägliche Finanzgeschäft
verwalten, vor allem auf klassische Mainframes und Unix-Maschinen.
Aus der Kooperation mit Nihon Unisys soll das erste Bank-System
entstehen, das diese Aufgaben vollständig unter Windows abwickelt.
Microsoft sorgte zwar durch Virenangriffe auf Windows-Systeme und
Sicherheitslücken in der letzten Zeit immer wieder für
Schlagzeilen, die Bank-EDV-Manager kaum zu Begeisterung veranlaßt
haben, daß Microsoft-Chef Steve Ballmer bei seiner jüngsten
Japanreise Sicherheitsfragen in den Mittelpunkt rückte, wird
allerdings hilfreich gegen solcherart Bedenken gewesen sein. Die
Partnerschaft mit Nihon Unisys aber dürfte den entscheidenden
Faktor darstellen, damit Microsoft bei den Banken mit der eigenen
Software reüssieren kann: Die Firma hat laut der Finanzzeitung
jahrelange Erfahrung mit Bank-Systemen auf Mainframe- und Unix-Basis.
Microsoft und Nihon Unisys erhoffen sich vor allem, die vielen regionalen
japanischen Banken als erste Kunden gewinnen zu können: Zielvorgabe
für die Neuentwicklung sei, daß sich Einführung
und Betrieb 50 Prozent billiger als bei Mainframes gestalteten und
30 Prozent billiger als bei Unix-Systemen. Aber auch personelle
Engpässe könnten das Vorhaben von Microsoft und Nihon
Unisys fördern: Japanische Banken hätten in letzter Zeit
zunehmend Schwierigkeiten, Spezialisten für die Mainframes
zu finden, mit denen sie bislang noch arbeiten, meint Nihon Keizai
Shimbun.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/jk-01.12.03-001/)
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2.2 Selbstbedienungsladen mit WLAN
Die Filialen der Supermarktkette Combi vernetzen einen Teil ihrer
Systeme via Funk -- und vergaßen in einigen Fällen die
Verschlüsselung zu aktivieren. Quasi zufällig entdeckten
zwei c't-Leser ein völlig ungeschütztes Funknetz einer
Combi-Filiale. In den aufgefangenen Klartextdaten befanden sich
unter anderem Zugangsdaten zum Warenwirtschaftssystem des Supermarktes.
Auf Nachfragen von heise Security reagierte die für den IT-Bereich
der Combi-Märkte zuständige Bünting Informations-Technologie
GmbH prompt. Mittlerweile wurden alle Filialen untersucht und als
erste Schutzmaßnahme die WEP-Verschlüsselung aktiviert.
In einer Stellungnahme heißt es, daß bei etwa fünf
Prozent der 60 Combi-Filialen versehentlich die Verschlüsselung
abgeschaltet war. Dabei seien jedoch keine kritischen Daten einsehbar
gewesen: "In unserem Hause kommt die Funknetz-Technologie nur
in Anwendungsgebieten zum Einsatz, in denen Daten mit niedrigem
Schutzanspruch verarbeitet werden. Zum Beispiel können Anwender
in den Märkten keine Preise unserer Sortimentsartikel oder
gar Parametereinstellungen verändern". Das sehen die Entdecker
der offenen Netze, zwei Schüler aus Aurich, anders. Nach ihrer
Einschätzung wäre es durchaus möglich gewesen, Preise
indirekt zum Beispiel über Batch-Jobs zum Preisabgleich oder
durch Manipulationen an Waagen der Fleisch- und Käsetheken
zu manipulieren. Des Weiteren fanden sich im Datenstrom auch Informationen
über Kunden, die mit EC- oder Kreditkarten bezahlt hätten.
Allerdings seien keine kritischen Daten wie Kreditkarten-Nummern
oder gar PINs einsehbar gewesen, versichert Arnold Bathmann, Leiter
des Rechenzentrums bei Bünting. "Unsere Cash-Terminals
entsprechen den von der ZKA vorgegeben Sicherheitsrichtlinien. Die
Daten werden über einen proprietären seriellen Bus übertragen
und sind zusätzlich verschlüsselt", erklärte
Bathmann.
Unsichere Funknetze sorgten in der Vergangenheit immer wieder für
Schlagzeilen. Vor rund zwei Monaten ist es Hackern gelungen, in
das Infoscreen-System der Hamburger U-Bahnen einzudringen. Auch
hier war das Funknetz nicht einmal durch WEP-Verschlüsselung
abgesichert. WEP-Verschlüsselung gewährleistet einen gewissen
Schutz vor zufälligen Mithörern, ist jedoch bereits seit
Jahren geknackt. Diverse Probleme mit weiteren Sicherheitslücken
und Inkompatibilitäten haben aber bislang die Etablierung eines
neuen Standards verzögert. Die Bünting GmbH will jetzt
auch evaluieren, welche weiteren Sicherungsmaßnahmen sie ergreifen
könnte, um ihre Funknetze zusätzlich abzusichern.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/pab-01.12.03-002/)
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2.3 IBM restrukturiert Softwaresparte
IBM will seine über 13 Milliarden Dollar schwere Softwaresparte
neu organisieren. Damit sollen auf dem gesättigten Softwaremarkt
bessere Verkäufe erzielt werden, berichtet die Financial Times
Deutschland. Gleichzeitig wolle sich der Konzern für den erwarteten
Aufschwung in der Branche neu positionieren. "Die Kunden kaufen
ihre Software heute anders, und wir müssen uns dementsprechend
anpassen", meinte Steve Mills, Chef der IBM Software Group,
im Gespräch mit der Zeitung.
Sowohl der Bereich Entwicklung als auch die Vertriebsstruktur sollen
neu gegliedert werden. Jeweils 60 maßgeschneiderte Softwareprodukte
sollen für jede Branche entwickelt werden. Der Vertrieb soll
in zwölf Branchenbereiche wie Einzelhandel, Fertigung und Finanzdienstleistungen
unterteilt werden.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/tol-01.12.03-002/)
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2.4 Grünes Licht für europäische
IT-Sicherheitsbehörde
Das EU-Parlament
hat am 20. November die Einrichtung der Europäischen Agentur
für Netzwerk- und Informationssicherheit (ENISA) beschlossen.
Die ENISA soll vor allem über mögliche Lücken in
der Sicherheit von IT-Systemen informieren, Koordinationsaufgaben
übernehmen und Schwachstellenanalyse betreiben. Wie der Parlamentsberichterstatter
Reino Paasilinna mitteilte, haben 75 Prozent der Unternehmen in
der Europäischen Union keine Strategie für IT-Sicherheit.
"Weniger als zwei Prozent aller Unternehmensinvestitionen gehen
in diesen Bereich. Alle sind sich daher einig, dass wir die Agentur
brauchen", so Paasilinna weiter. Dem stimmte auch der zuständige
EU-Kommissar Erkki Liikanen zu. "Vertrauen und Sicherheit sind
entscheidende Elemente der Informationsgesellschaft", so Liikanen
über die Notwendigkeit von ENISA. Der Vorstand der Agentur
wird sich aus jeweils einem Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, drei
Vertretern der EU-Kommission sowie drei Vertretern aus Wirtschaft,
Verbraucherschutz und Forschung zusammensetzen. Die ENISA soll bereits
Anfang nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Wo die Agentur
ihren Sitz haben und wer ihr als Direktor vorstehen wird, steht
allerdings noch nicht fest.
(Quelle: http://www.ihk-newsletter.de/news.asp?ID=43300)
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2.5 Neue Initiative für mehr IT-Sicherheit
Die Bedrohungen aus dem Internet durch Viren und Hacker stellen
gerade für die Wirtschaft eine ernst zu nehmende Gefahr dar.
Vor diesem Hintergrund haben der Bundesverband
für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien
e.V. (BITKOM), das Bundesministerium
des Innern und das Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit die gemeinsame Initiative "Mcert
Deutsche Gesellschaft für IT-Sicherheit" gestartet. Mcert
ist speziell auf die Bedürfnisse des deutschen Mittelstandes
zugeschnitten. Als Public Private Partnership soll die Initiative
dabei helfen, mögliche Sicherheitslücken in den IT-Systemen
mittelständischer Unternehmen schnell zu identifizieren, zu
schließen und so Schaden zu verhindern. Am 9. Dezember wird
Mcert ab 13:30 Uhr im Rahmen eines Festaktes im Berliner Grand Hotel
Esplanade vorgestellt werden. Wer bereits im Vorfeld über die
Initiative informiert werden möchte, kann auf der Mcert-Homepage
seine E-Mail-Adresse angeben und sich entsprechende Informationen
zuschicken lassen.
(Quelle: http://www.ihk-newsletter.de/news.asp?ID=43291)
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2.6 Novell verschiebt Open Source-.Net
Laut Novell wird die erste Version des Mono-Projektes frühestens
im zweiten Quartal kommenden Jahres frei gegeben werden. Analysten
schätzen nun ein, für wen das quelloffene Projekt überhaupt
in Frage kommt.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/tech/0,39023442,39117536,00.htm)
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2.7 Microsoft Longhorn Build 4051
Ressourcen-Fresser im Schafspelz
Microsoft bastelt fleißig am Nachfolger von Windows XP, der
erst 2005/2006 fertig sein soll. Doch schon jetzt gewährt die
Vorab-Version eindrucksvolle Einblicke. CHIP Online zeigt die Zukunft
von XP.
(Quelle: http://www.chip.de/artikel/c_artikel_11110529.html)
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2.8 Microsoft untersucht Sicherheitsmangel
bei Outlook
Durch einen Programmfehler koennen User in Einzelfaellen Mails
anderer Mitarbeiter lesen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39117715,00.htm?h)
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2.9 Attacke durch Loch im Linux-Kernel
Debian-Projekt mußte Angriff durch Sicherheitslücke
hinnehmen, die seit zwei Monaten bekannt war. Das Debian Project
hat am Montag vor einem Loch im Linux-Kernel gewarnt, das es einem
Angreifer ermöglicht haben soll, vier der eigenen Entwicklungs-Server
zu attackieren. Am 19. November sei es einem Fachmann, der bereits
Zugriff auf den Server hatte, gelungen, die Limits für Zugriffe
aufzuheben. Die Technik sei als "privilege escalation"
bekannt, so Debian. Entdeckt worden sei das Loch bereits im September,
in der jüngsten Version des Kernel sei es bereits geflickt
worden. Das Problem: Dieses Update war erst am Freitag verfügbar
- Der Kernel 2.4.23 kam also acht Tage nach dem ersten Angriff.
Debian beeilte sich zu versichern, dass der Quellcode des eigenen
Projects nicht betroffen sei. "Glücklicherweise fordern
wir von unseren Entwicklern, dass sie ihre Software-Ergänzungen
beim Upload mit einer digitalen Signatur versehen", so der
Debian-Mitarbeiter Martin Schulze.
Fürs erste habe man sämtlich Entwickler-Accounts geblockt.
Wann diese wieder verfügbar sein sollen, ist indes nicht bekannt.
Der bisher unbekannte Angreifer soll insgesamt vier Server gefährdet
haben. Auf den Systemen Master, Murphy, Gluck and Klecker sind unter
anderem Mailinglisten und Security Patches abgelegt. Der Zugriff
sei ihm gelungen, indem er auf einem der Entwickler-Computer eine
Sniffer-Software installiert habe. Die Tastatur-Eingaben seien protokolliert
worden, so daß es dem Angreifer möglich war, das Paßwort
auszuspähen.
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39117906,00.htm)
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3 Branchen-News
3.1 IT-Budgets wachsen - zumindest in einigen
Sparten
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IT-Manager, die in den letzten drei
Jahren ihre Kosten gesenkt haben, könnten im nächsten
Jahr als Belohnung wieder mehr Geld zur freien Verfügung haben.
Diesen Trend belegen Studien und Aussagen von CIOs. Allerdings weist
Howard Rubin, Executive Vice President der Meta Group, darauf hin,
dass die Ausgabenhöhe für 2004 stark nach der Branche
differenziere. Die Marktforschungsgesellschaft erwartet für
Unternehmen in den Sektoren Versicherung und Fertigungsindustrie
für 2004 im Schnitt einen zweistelligen Budgetzuwachs. Die
IT-Ausgaben von Banken und Energieversorger werden dagegen um zwölf
beziehungsweise 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken.
In der Versicherungsbranche gebe es viele Unternehmen, die sich
kurz vor der Erholung sehen, erklärt Rubin. Um künftiges
Wachstum und bessere Einblicke in das Kundenverhalten zu bekommen,
würden diese nun massiver in ihre IT investieren. Das produzierende
Gewerbe wiederum wendet sich laut Meta Group jetzt wieder stärker
den Anwendungen in Lagerhaltung und Vertrieb zu, um die Effizienz
und Anbindung von Zulieferern zu steigern. Ein weiterer Grund für
die wachsende Investitionstätigkeit sei die Tatsache, da? der
Fertigungsindustrie in den letzten zweieinhalb Jahren so gut wie
kein zusätzliches Geld für Projekte zur Verfügung
stand, fügt John Parkinson, Chief Technologist Nordamerika
bei Cap Gemini Ernst & Young U.S. LLC, hinzu. Die Meta Group
geht nach der Befragung von über 1600 IT-Profis davon aus,
da? die Budgets im kommenden Jahr um 6,5 bis sieben Prozent wachsen
werden Die Marktforschungsfirma aus Stamford, Massachusetts, ist
damit deutlich optimistischer als Konkurrent Forrester: Dieser erwartet
nach seiner jüngsten Umfrage bei 820 IT-Entscheidern in US-Konzernen
für 2004 lediglich einen Anstieg der IT-Ausgaben um vier Prozent.
Dabei seien vor allem in den Branchen Einzelhandel und Versicherung
höhere Investitionen geplant. IT-Entscheider von Chemie- und
Ölfirmen sowie Finanzdienstleistern wollen/müssen dagegen
ihre Budgets zurückfahren ?.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=55603)
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3.2 Intel will Access Point in Chipsatz integrieren
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Halbleiterkonzern
Intel will einen Chipsatz entwickeln, der bereits einen kompletten
WLAN-Access-Point beziehungsweise -Router enthält. Dies kündigte
Chief Operating Officer und President Paul Otellini auf einem Meeting
mit Analysten in der vergangenen Woche an. Der "Grantsdale"-Chipsatz
soll demnach in der ersten Hälfte kommenden Jahres für
Pentium-4-Prozessoren auf den Markt kommen. Er enthält allerdings
noch nicht den nötigen Funkteil, den Anwender separat installieren
müssen. Mit dem neuen Produkt könnte Intel Anbietern von
Standalone-Access-Points wie Cisco oder Netgear Marktanteile abnehmen.
Allerdings müßte ein PC, wie Analyst Nathan Brookwood
von Insight64 erklärte, rund um die Uhr eingeschaltet sein,
um dauerhaft ein Funknetz bereit zu stellen. Das würde einige
Vorteile gegenüber einer separaten Lösung wieder zunichte
machen.
(Quelle: http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=55593)
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3.3 CRM Expo 2003: Licht am Horizont?
Die CRM-Branche hat zwei harte Jahre hinter sich und hofft,
aus dem Tal der Tränen heraus zu sein. Auf der CRM Expo 2003
in Köln machte sich vorsichtiger Optimismus breit. Das Engagement
von Microsoft und SAP sorgt für zusätzliche Popularität,
ist für die Konkurrenten jedoch auch ein Grund sich neu zu
positionieren.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/strategie/0,39023331,39117636,00.htm)
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3.4 SAPs "Business One" im Online-Verkauf
Der SAP-Partner Teufel Software aus Baden Württemberg
sorgt mal wieder für eine Überraschung. Nachdem sich Thomas
Teufel, Geschäftsführer bei Teufel Software, bereits die
Internet-Adresses business-one.de für den Add-on-Verkauf von
"B1" gesichert hat, vertreibt er über diese Website
ab heute auch die SAP-Software für den unteren Mittelstand.
"Wer in das Massengeschäft will, kann nicht nur in Großprojekten
denken", begründet Teufel seine Initiative. Der Württemberger
weiß aber, daß er dann auch nicht alle Projekte selbst
abwickeln kann, und verpflichtet ist, Beratungsdienstleistungen
zu verkaufen. Er bietet deshalb Partnern künftig die Möglichkeit,
sich auf einer im Web hinterlegten Deutschlandkarte für die
Ausführung zu registrieren.
Für SAP ist diese Art, die eigenen Anwendungspakete online
einkaufen zu können, ein Novum. Der von Teufel integrierte
Preiskonfigurator könnte allerdings bei dem Software-Hersteller
für Unmut sorgen. Mit ihm lassen sich die rabattierten Lizenzpreise
für Mengenstaffeln von B1 errechnen. Ein Geheimnis, das die
Walldorfer bislang streng gehütet haben.
(Quelle: http://www.computerpartner.de/index.cfm?pageid=9&artid=161477&type=detail)
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4 Sonstiges
4.1 Verbraucherschützer warnen vor Payback
& Co.
"Die Unerfahrenheit der Verbraucher in Sachen Datenschutz
wird von einigen Firmen schamlos ausgenutzt" Mit den millionenfach
verbreiteten Kunden- und Bonuskarten in Deutschland droht den Verbrauchern
einer unabhängigen Studie zufolge massiver Mißbrauch
ihrer persönlichen Daten. "Die Unerfahrenheit der Verbraucher
in Sachen Datenschutz wird von einigen Firmen schamlos ausgenutzt",
erklärte die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands
(vzbv), Edda Müller, in Berlin. Fast alle Kundenbindungssysteme
sammelten weit mehr Daten über die Verbraucher als erforderlich,
kritisierte Müller. Zudem würden die Kunden oft nicht
informiert, was mit ihren Angaben und Einkaufsdaten geschehen soll,
und nicht ausdrücklich um ihre Einwilligung gebeten. Im Auftrag
der vzbv hatte das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz
(ULD) Schleswig-Holstein zwischen Juni und November die Bedingungen
für zahlreiche Kunden- und Bonuskarten wie Payback, Happy Digits,
Miles & More oder Webmiles geprüft. Der Studie zufolge
wird dabei in vielen Fällen das Einkaufsverhalten der Kunden
ausgeforscht, ohne daß die Verbraucher dem widersprechen könnten.
Der vzbv bot den Unternehmen an, zusammen mit den Datenschutzbehörden
an verbraucherfreundlicheren Kundenkarten zu arbeiten. "Ein
umfassender Daten- und Verbraucherschutz muß zum Gütesiegel
für Kundenkarten werden", erklärte Müller. "Deshalb
brauchen wir branchenweit verbindliche Standards."
(Quelle: http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39117876,00.htm?h)
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4.2 Google rüstet sich für die Zukunft
Frühere Kunden wie Microsoft und Yahoo versuchen, Google von
der Spitze des einträglichen Suchmaschinengeschäfts zu
verdrängen. Statt klein beizugeben will das Unternehmen jetzt
in die Offensive gehen. ZDNet unterhielt sich mit Google-CTO Craig
Silverstein.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/unternehmen/0,39023441,39117573,00.htm)
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5 Betriebswirtschaftliche IT-Anwendungen
5.1 Übersicht
Über den nützlichen Link www.softguide.de
erhalten Sie eine aktuelle Marktübersicht für Standardsoftware,
Betriebliche Software und Branchenlösungen.
Allerdings haben wir für Sie eine tabellarische
Zusammenstellung einiger betriebswirtschaftlicher IT-Systeme
erstellt, die wie folgt kategorisiert sind:
- Buchhaltungs Systeme
- Operative Systeme
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5.2 Sage KHK auf der Messe Moderner Staat
2003 Softwarelösungen für den öffentlichen Dienst
Auch in diesem Jahr ist Sage KHK auf der Messe Moderner Staat
(25.-26.11.2003) in Berlin vertreten. Zusammen mit zwei Fachhandelspartnern,
der CVU Projekt GmbH und der Sächsischen
Software - Center OHG Leipzig, zeigt Sage KHK in Halle 7.2 c,
Stand 07 seine Lösungen für den öffentlichen Dienst.
Präsentiert werden dort Softwarelösungen für das
Rechnungswesen (etwa Kosten- und Leistungsrechnung - KLR), die Personalwirtschaft
(mit Lohn und Gehalt nach BAT) und das Controlling. Neben den Informationen
und Produktpräsentationen am Stand halten Vertreter von Sage
KHK im Forum Vorträge zu folgenden Themen:
- Effizientes Personalmanagement in öffentlichen Organisationen
durch den Einsatz kaufmännischer Standardsoftware.
- Pilotangebote für mittelständische Kommunen.
- Kosten- und Leistungsrechnung als Steuerungsinstrument in Wissenschaft
und Kommunen.
Weitere Informationen zu den Vorträgen finden sich in der
Besucherbroschüre der Messe und unter www.moderner-staat.com.
(Quelle: http://www.sagekhk.de/public/presse/pressearchiv/2003/2003_1119.asp)
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5.3 SPD entscheidet sich für Branchenlösung
auf Basis von Microsoft Business Solutions - Navision
Der Parteivorstand der SPD hat sich für die Branchenlösung
Vereine / Verbände auf Basis von Microsoft Business Solutions-Navision
entschieden. Die Branchenlösung, die von dem Microsoft Business
Solutions Partner GOB Software & Systeme entwickelt wurde, integriert
Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Warenwirtschaft und die Haushaltsstellenrechnung
als Bestandteil der Haushaltsverwaltung.
Eine zentrale Datenbank wird die Vielzahl verschiedener Insellösungen
ablösen und gewährleistet ein einheitliches Datenmanagement.
Externe Nutzer in den Organisationseinheiten können durch die
Integration des Commerce Portals über das Internet Werbematerialien
wie Bücher, Plakate oder Kalender bestellen. Die Regierungspartei
in Berlin möchte mit der neuen Verwaltungssoftware unter anderem
die Datentransparenz für ganzheitliche Bewertungen verbessern
und aussagekräftige Ergebnisse auf Knopfdruck erzielen. Als
Starttermin ist der 1.6.2004 geplant. In einem zweiten Projektabschnitt
können die Bezirke die gleichen Software-Funktionalitäten
nutzen. Die Anforderungen der SPD gehen über die einer üblichen
Haushaltsverwaltung, wie sie bei Städten oder Kommunen angewandt
wird, hinaus. Grund dafür ist die Organisation von Veranstaltungen
wie Parteitage oder Wahlkampagnen. Werbemittel wie Plakate, Bücher
und Prospekte fließen in die Vorbereitung ebenso mit ein wie
die Auswahl und Ausstattung der Veranstaltungsräume oder die
Buchung von Übernachtungen für die Teilnehmer.
Die Integration der Warenwirtschaft leistet hierbei einen wesentlichen
Beitrag. Sie übernimmt die Kontrolle der Bestände und
veranlaßt die notwendige Beschaffung. Zudem ermöglicht
nun die integrierte Haushaltsverwaltung, jederzeit die aktuellen
Informationen abzurufen und interne Prozesse reibungslos zu gestalten.
"Um unsere Abläufe in der Berliner Parteizentrale zu optimieren
und automatisieren, haben wir uns für eine branchenspezifische,
ganzheitlich integrierte Lösung auf Basis einer zukunftssicheren
Standardsoftware entschieden," erklärt Jochen Kunze, Geschäftsführer
der Office Consult GmbH, dem EDV-Dienstleister des SPD-Parteivorstands.
"Die Erfahrung der GOB im Umgang mit vergleichbaren Installationen
hat uns zusätzlich in diesem Schritt bestärkt." GOB
ist mit rund 150 Mitarbeitern ein innovativer Komplettanbieter,
der sich durch hohe Branchenkompetenz und Beratungs-Know-how auszeichnet.
Seit sechs Jahren ist GOB Partner von Microsoft Business Solutions
und bietet branchenspezifische Lösungen für alle Unternehmensbereiche
mittelständisch strukturierter Unternehmen und Organisationen.
Das GOB Konzept unitop auf Basis Microsoft Business Solutions-Navision
ermöglicht durch seinen hohen Anteil an branchenspezifischer
Standardfunktionalität eine schnellere Implementierung und
eine dauerhafte Reduktion der Betreuungskosten, da es nicht wie
herkömmliche Konzepte auf Insellösungen beruht. Dies beweist
die GOB seit 1965 in einer Vielzahl von nationalen und internationalen
Referenzinstallationen in ausgewählten Branchen. Weitere Informationen
zu den Lösungen von Microsoft Business Solutions erhalten Sie
hier.
(Quelle: http://www.microsoft.com/germany/ms/business/government/
praxisbeispiele/verwaltungsarbeitsplatz/mbs.htm)
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5.4 Produktinformation: Microsoft Axapta unterstützt
Sie in Ihrem Streben nach Erfolg
Axapta ist die ideale Businesslösung für mittelständische
Unternehmen, die auch international ihre Chancen nutzen sowie schnell
und effizient Wettbewerbsvorteile erzielen möchten. Die Software
vereint alle Funktionalitäten in einer integrierten Lösung,
ist zukunftsorientiert und beruht auf fortschrittlicher Technologie.
Sie gibt Ihnen die Freiheit, Ihr Business wachstumsorientiert zu
führen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Axapta wurde konsequent für Microsoft Windows und das Internet
entwickelt. So können Sie Ihre Geschäftsprozesse schnell
und einfach auf das Internet ausweiten, um noch enger mit Ihren
Kunden, Geschäftspartnern Mitarbeitern und Lieferanten zusammenzuarbeiten.
Top-Technologie für höchste Ansprüche
Ganz gleich, ob Sie an einem Standort vertreten sind oder ob Sie
global agieren, wenn Sie die Messlatte für Ihre Business-Software
besonders hoch legen, dann ist Axapta die optimale Lösung für
Sie. Denn Ihren hohen Ansprüchen wird Axapta durch die folgenden
Eigenschaften gerecht:
- internationale Lösung - eine Produkt-CD weltweit
- hohe Skalierbarkeit - Axapta wächst mit Ihnen
- fortschrittliche Technologie - zukunftsorientiert und leistungsfähig
- umfassende Integrationsfähigkeit - für optimale Zusammenarbeit
und Kommunikation und
- tausendfach bewiesene Qualität - weltweit.
Axapta ist darüber hinaus schnell zu implementieren sowie
flexibel und leicht an individuelle Bedürfnisse anzupassen.
Neue Funktionen können Sie jederzeit aktivieren, so dass dem
Wachstum Ihres Unternehmens keine Grenzen gesetzt sind.
Die Partner für Ihren Erfolg
Ihre Ansprechpartner für die Implementierung sind die Microsoft
Certified Business Solutions Partner. Sie kennen sich in Ihrer Branche
aus, verstehen Ihre spezifischen Anforderungen und setzen diese
überzeugend um. So erhalten Sie eine maßgeschneiderte
Komplettlösung, die Sie auf dem Weg zu Wachstum und Erfolg
optimal unterstützt.
(Quelle: http://www.navision.com/de/view.asp?documentID=1465)
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5.5 Web-Services: Evolution
in der SAP-Welt
Web-Services ist für die IT-Industrie der erste ernstzunehmende
Hype nach dem Platzen der E-Business-Blase. Der Wunsch und das Ziel,
auf Basis einfacher und bereits sehr verbreiteter Basisstandards
- Soap, WSDL und UDDI - neue Service-orientierte Software-Architekturen
zu bauen weckt die Neugier für diese Technologie. Auch die
Walldorfer SAP AG hat diesen Trend erkannt.
(Quelle: http://www.zdnet.de/itmanager/strategie/0,39023331,39117491,00.htm)
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5.6 DATEV erweitert
Angebot der Lösungen für Unternehmen
Effiziente Zusammenarbeit setzt Synergieeffekte frei - das gilt
auch für die Kooperation zwischen Steuerkanzlei und mittelständischem
Unternehmen. Beide Seiten tauschen miteinander intensiv Daten aus.
Doppelerfassung und aufwendige Konvertierungsarbeiten lassen sich
vermeiden, wenn durchgängige EDV-Systeme genutzt werden. DATEV
bietet eine Reihe von Programmen, die auf Veranlassung des Steuerberaters
auch im Mandantenbetrieb eingesetzt werden können. Dabei läßt
sich je nach Aufgabenstellung die Anwendungsform und Nutzungstiefe
der Software zwischen Kanzlei und Unternehmen frei bestimmen. Die
betriebswirtschaftlichen Anwendungen können auch zu einer Komplettlösung
für die Betriebsabläufe - auch unter dem Begriff "Enterprise
Resource Planning" (ERP) bekannt ? kombiniert werden. So macht
die Software die Zusammenarbeit zwischen Steuerberater und Mandant
noch effizienter und unterstützt den Unternehmer gleichzeitig
bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen und der Führung
seines Betriebes. Nutzt ein Unternehmen Software, um Geschäftsabläufe
zu rationalisieren, fallen ganz automatisch Daten an. Der Steuerberater
benötigt kontinuierlich Teile dieses Datenmaterials für
die Betreuung des Mandantenunternehmens. Von der Menge der vorhandenen
Daten, ihrer Qualität und der Form, in der sie vorliegen, hängt
es ab, wie groß der Aufwand für eine spätere Weiterverarbeitung
ist. Auch für die Beratung bei unternehmerischen Entscheidungen
durch den Steuerberater ist es hilfreich, wenn relevante Daten schnell
und unproblematisch an diesen weitergegeben werden können.
Steuerberater sollten ihre Mandanten bei der Anschaffung betriebswirtschaftlicher
Software entsprechend beraten.
Steuerberater und Unternehmer im Leistungsverbund
Enge Zusammenarbeit und frühzeitige Abstimmung von Steuerkanzlei
und Unternehmen sind die Dreh- und Angelpunkte des Leistungsverbund-Konzeptes
der DATEV. Die Arbeitsschritte teilen Steuerberater und Unternehmer
dabei untereinander auf, die optimale Lösung ergibt sich jeweils
aus der individuellen Situation. Teilarbeiten werden dann dort ausgeführt,
wo sie auf Grund von Know-how und Ressourcen sinnvoll aufgehoben
sind. Bei der Umsetzung der gemeinsam definierten Aufgabenverteilung
unterstützt die Software der DATEV. Diese individuelle Abstimmung
in der Zusammenarbeit ist die Stärke des DATEV-Systems und
macht es in dieser Form einmalig. Die Möglichkeiten der Arbeitsteilung
reichen von der einfachen Belegerfassung bis hin zur umfangreichen
Finanzbuchführung im Unternehmen. Indem das Team aus Kanzlei
und Betrieb durchgängige Systeme nutzt, arbeitet es mit gleichen
Datenformaten und vermeidet Doppelerfassungen. Da die Benutzungsoberflächen
der Programme auf beiden Seiten identisch sind, kann die Steuerkanzlei
dem Unternehmen auch bei einem möglichen Personalengpaß
helfen. Zugriff auf die Informationen des Rechnungswesens haben
Steuerberater und Unternehmer im Leistungsverbund stets gleichermaßen.
Über browserbasierte DATEV-Anwendungen können beide Seiten
auch gemeinsam im Internet arbeiten. So greifen sie auf die im DATEV-Rechenzentrum
gespeicherten Unternehmensdaten zu, führen Kassenbücher
oder bearbeiten Lohndaten.
Mit DATEV-Anwendungen zum ERP-System
Zusätzlich zu Programmen für die Finanzbuchführung
und Lohnabrechnung bietet DATEV auch Lösungen in artverwandten
betriebswirtschaftlichen Bereichen an. Softwareseitig decken die
Anwendungen alle wesentlichen Bereiche der kaufmännischen Abläufe
im Unternehmen ab ? analog zum Beratungsfeld des Steuerberaters.
Um Anwendern eine komplette ERP-Lösung aus einer Hand zu ermöglichen,
erweitert der IT-Dienstleister seine Programmpalette sukzessive.
Neben den bestehenden Lösungen zur Warenwirtschaft und zum
Personalmanagement wird das DATEV-Angebot in Kürze um ein Kunden-Management-System
ergänzt.
(Quelle: http://www.forumkanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=9105)
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5.7 Gesicherter Internet-Zugang
DATEVnet schützt Anwender wirkungsvoll
Die Angriffe durch "Blaster", "Lovsan", "Sobig"
oder "Paylab" haben die permanente Gefahr durch Computerschädlinge
wieder einmal in das öffentliche Bewußtsein gerückt.
Nach Einschätzung des Bundesamtes für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) entsteht den Unternehmen in Deutschland
durch Attacken aus dem Internet jährlich ein Schaden in dreistelliger
Millionenhöhe. Kanzleien und Unternehmen können ihre Rechner
und Netzwerke mit dem gesicherten Internet-Zugang DATEVnet wirksam
vor Viren, Würmern und Co., aber auch vor ungewollten Zugriffen
schützen. Über DATEVnet ist der Anwender nie direkt mit
dem Internet verbunden. Daten aus dem Web werden in einer Sicherheitszone
gefiltert, bevor sie seinen Rechner erreichen.
Trotz zahlreicher Warnungen sparen Unternehmen und angehörige
freier Berufe auch heute noch an ihrer IT-Sicherheit, wie eine jüngst
vorgestellte Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst
& Young belegt. Ein Drittel der 1.400 befragten Unternehmen
aus 66 Ländern räumte ein, im Fall eines Angriffs auf
ihre Computersysteme nur unzureichend reagieren zu können.
Auf große Katastrophen sind viele Unternehmen laut der Umfrage
vorbereitet, bei alltäglichen Risiken wie zum Beispiel dem
Diebstahl geschützter Informationen oder einer Attacke durch
Viren und Würmer sind sie jedoch verwundbar. Insbesondere Kanzleien
sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die sich keinen
ausgewiesenen IT-Verantwortlichen leisten, sollten sich deshalb
auf professionelle Hilfe verlassen, um sich vor Internet-Schädlingen
zu schützen. Nutzen sie den gesicherten Internet-Zugang DATEVnet,
geben sie die Sorge um die Sicherheit ihrer Systeme in die Hände
von Experten.
Mehrstufiges Sicherheitskonzept schützt effektiv
Beim DATEVnet läuft die Verbindung mit dem Internet stets durch
einen Sicherheitsfilter, die so genannte Internet Service Area (ISA).
Diese ist als zentrale Sicherheitsinfrastruktur mit einer Reihe
von Firewalls und Virenscannern versehen, die von Sicherheitsexperten
und -systemen rund um die Uhr überwacht und ständig auf
dem neuesten Stand gehalten werden. Aus Gründen der Ausfallsicherheit
sind alle Systeme redundant an verschiedenen Standorten aufgebaut.
Informationen aus dem Internet, werden erst dann an den Nutzer-Arbeitsplatz
übermittelt, wenn sie als ungefährlich eingestuft worden
sind. Vorher durchlaufen sie ein mehrstufiges Virenschutzsystem
innerhalb der ISA beim Provider DATEV sowie einen lokalen Virenscanner
auf dem Rechner des Anwenders vor Ort. Da die Filterfunktion in
Sekundenbruchteilen vonstatten geht, hat der Nutzer keinen Geschwindigkeitsnachteil
gegenüber einer Direktverbindung.
Zugang auch via Virtual Private Network
Neben dem standardmäßigen Zugang über eine ISDN-Leitung
zur DATEV läßt sich der Schutz von DATEVnet auch mit
einem Standard-Internet-Anschluß oder über einen beliebigen
Internet-Service-Provider genießen. Sinnvoll ist dies beispielsweise,
um höhere Bandbreiten bei der Datenübertragung in Anspruch
zu nehmen, oder wenn vom Ausland aus auf DATEVnet zugegriffen werden
soll. Dazu kann der Anwender die neue Zugangstechnologie DATEVvpn
nutzen. Ist diese einmal installiert, wählt er sich über
seinen Internet-Zugang ins Web ein. Bei jedem Verbindungsaufbau
errichtet DATEVvpn dann sofort ein sicheres virtuelles Netzwerk
(Virtual Private Network) für den Zugang zur DATEV. Diese Verbindung
erfolgt zwar bereits über das Internet, aber gewissermaßen
durch einen geschützten, angriffssicheren Tunnel. Seitenaufrufe
im Internet oder auch der weitere Datenaustausch über das Web
laufen danach über das DATEVnet und werden von hier wieder
via VPN an den Rechner-Arbeitsplatz übertragen.
(Quelle: http://www.forumkanzleisoftware.de/archives/viewAnbieterNews.cfm?newsID=9104)
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